Das Fahrzeug hat einen Rickenbacker-Motor, denn Rasmussen war nach der Auflösung der amerikanischen Rickenbacker Motor Company im Besitz der Produktionsrechte und -maschinen für diese Motoren. Die Zschopauer Motorenwerke stellten sie in ihrem Werk in Scharfenstein für Audi her.
Die Zylinderbohrung beträgt 76,2mm, was genau 3 Zoll sind, und der Kolbenhub 120,65mm, was genau 4 ¾ Zoll sind.[1] Der Hubraum beträgt rechnerisch 4402cm³. Der Motor leistet 80PS.[2]
Das Fahrgestell hat 3500mm Radstand. Die Spurweite beträgt 1440mm an der Vorderachse und 1480mm an der Hinterachse. Das Fahrgestell ohne Aufbauten wiegt 1400kg. Die Fahrzeuge sind 4965mm lang, 1780mm breit, 1870mm hoch und wiegen 1950kg. Die einzige bekannte Karosseriebauform ist eine Pullman-Limousine.[2]
Im einzigen Produktionsjahr 1930 entstanden zwei Fahrzeuge.[2][3] Das Problem war neben der Weltwirtschaftskrise die große Achtzylinder-Konkurrenz im eigenen Haus. Audi hatte noch eine große Menge an unverkauften Typ R auf Lager, dessen Produktion 1929 eingestellt worden war, und baute seit 1929 den Typ SS. Da war für den schwächeren Typ S kein Platz.[4] Als Nachfolger kann der Typ T mit einem Sechszylindermotor angesehen werden, der Mitte 1930 in Serienproduktion ging.
Peter Kirchberg, Ralf Hornung: Audi-Automobile 1909–1940. Das Unternehmen · Die Marke · Die Autos. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2577-1.
1234Peter Kirchberg, Ralf Hornung: Audi-Automobile 1909–1940. Das Unternehmen · Die Marke · Die Autos. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2577-1, S. 225.
↑Peter Kirchberg, Ralf Hornung: Audi-Automobile 1909–1940. Das Unternehmen · Die Marke · Die Autos. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2577-1, S. 131–139.
↑Peter Kirchberg, Ralf Hornung: Audi-Automobile 1909–1940. Das Unternehmen · Die Marke · Die Autos. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2577-1, S. 114–130.