Die Entwicklung begann laut einer Quelle 1942,[3] laut einer zweiten 1944[4]. Fertig war das Fahrzeug 1946/1947.[4]
Es ist ein Kleinstwagen.[5] Das Fahrgestell hat je nach Quelle 1600 mm[4] oder 2200 mm[3]Radstand und 1150 mm[3] oder 1260 mm[4]Spurweite. Das Chassis hat vorne eine Breite von 540 mm und hinten von 800 mm.[5] Das Fahrzeug ist etwa 2900 mm lang und 1380 mm breit.[4] Es ist ein offener Roadster.[5]
Ein wassergekühlter Motor aus Leichtmetall treibt das Fahrzeug an. Er hat 48,5 mm Bohrung, 50 mm Hub und 369 cm³ Hubraum, nur zwei Ventile pro Zylinder,[6][1] zwei Nockenwellen und einen Roots-Kompressor. Außerdem ist unter dem Motor ein Ölkühler angebracht. Die Höchstleistung wird bei 9000 Umdrehungen in der Minute erreicht, bei maximal möglichen 12.000 Umdrehungen.[4] Eine Quelle nennt 48 PS Leistung.[2] Steuerlich war das Fahrzeug in Frankreich mit 2 CV eingestuft.[7] Die Motorleistung des Frontmotors wird über eine Kardanwelle an die Hinterachse übertragen.[6]
Eine Quelle meint, dass nur ein Fahrzeug entstand.[5] Es ist erhalten geblieben und gehört zur Sammlung der Cité de l’Automobile in Mülhausen. Anlässlich der 1100-Jahr-Feier von Kassel war es 2013 dort zusammen mit anderen Fahrzeugen ausgestellt.[8]
Der deutsche Bugatti-Sammler Uwe Hucke hatte Zeichnungen, Pläne und Bauteile für ein geplantes Coupé erworben. Er begann, damit ein Fahrzeug aufzubauen. Allerdings starb er 2002, lange vor der Vollendung.[10] Nach der Fertigstellung wurde berichtet, dass Teile vom Fahrgestell und Motor sowie die Hinterachse original sind.[11] Das Coupé mit Fließheck und Flügeltüren bietet Platz für zwei Personen und etwas Gepäck.[4] Das Fahrzeug wurde im Februar 2018 auf der Rétromobile in Paris präsentiert. Es gibt ein Modell im Maßstab 1:43.[12]
Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3.
12René Bellu: Automobilia. N° 26. Toutes les voitures Françaises 1940–46. Les années sans salon. Histoire & Collections, Paris 2003, S. 19 (französisch).
12Serge Bellu: Bugatti. Inszenierung einer Legende. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-7688-3356-1, S. 232.
1234567Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3, S. 68.
1234Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3, S. 67.
12Jacob Munkhammar: Bugatti Type 68. Auf bugattipage.com, abgerufen am 18. März 2023 (englisch).
↑René Bellu: Automobilia. N° 4. Toutes les voitures Françaises 1947. Salon 1946. Histoire & Collections, Paris 1997, S. 13–14 (französisch).