Das Fahrgestell entspricht weitgehend dem Type 35. Der Motor ist vorne längs eingebaut. Er treibt über ein Vierganggetriebe und eine Kardanwelle die Hinterachse an. Der Radstand beträgt 240cm und die Spurweite 120cm. Die Fahrzeuge sind 370cm lang und 150cm breit. Das reine Fahrgestell wiegt 750kg.[4] Als Leergewicht sind 850kg angegeben.[1] Aufbauten sind offene Monoposto und Zweisitzer.
Ein optisches Unterscheidungsmerkmal zum Type 35 sind die zwei Tankeinfüllstutzen hinter den Sitzen.
Der 1931 erschienene Type 51A löste den Type 39 ab. Sein Motor hat 66mm Hub, was 1493cm³ Hubraum ergibt. Der Motor leistet 130PS. Die übrigen Daten entsprechen dem Grundmodell.[3]
Auch der 1931 oder 1932 vorgestellte Type 51C entspricht weitgehend der Basisausführung. Sein Motor hat 88mm Hub, sodass sich 1991cm³ Hubraum ergeben. Er leistet 160PS. Das Fahrgestell ist 10kg leichter.[4]
1935 endete die Produktion dieser Modelle ohne direkte Nachfolger.
Eine Quelle nennt insgesamt 40 Fahrzeuge, darunter 30 vom Grundtyp.[3] Eine zweite Quelle bestätigt 40, meint aber, dass es etwa 20 vom Type 51C waren.[4] Eine dritte Quelle nennt ebenfalls 40, darunter nur wenige von Type 51A und Type 51C.[2] Eine vierte Quelle gibt auch 40 Fahrzeuge an.[1]
2016 wurde das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer 51121 für 4 Millionen US-Dollar versteigert.[5] 2018 wurden 3.740.000 Dollar für das Fahrzeug mit der Nummer 51132 erzielt.[6]
Es gibt Nachbildungen. Viele basieren auf dem Plattformrahmen vom VW Käfer. Establecimiento Pur Sang aus Argentinien bietet dagegen hochwertige Nachbauten an. Ein solches Fahrzeug, das im Automuseum Stainz ausgestellt war, wurde 2013 für 143.000 Euro versteigert.[7]
Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3.
1234Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3, S. 82–85.