Der Motor ist wassergekühlt. Er treibt über eine Kardanwelle die Hinterachse an. Das Getriebe hat vier Vorwärtsgänge. Die Kraftübertragung erweist sich als großes Problem.[5][2]
Das Fahrgestell hat 260cm Radstand und 125cm Spurweite. Die Karosserie ist 324cm lang und 135cm breit.[4] Sie bietet Platz für zwei Personen nebeneinander. Das Fahrgestell wiegt 900kg,[4] das Komplettfahrzeug 1000kg[2]. Als Höchstgeschwindigkeit sind sowohl 180km/h[5] als auch 250km/h[2][4] angegeben.
Ein weiteres Problem waren die Reifen. Sie waren für hohe Geschwindigkeiten auf längeren Strecken nicht geeignet.[4] Das Fahrzeug wurde daher vornehmlich bei Bergrennen und Kurzstreckenrennen eingesetzt.[4]Louis Chiron fuhr 1930 mehrere Bergrennen, darunter am Klausenpass.[2]
Als Bauzeit gibt eine Quelle 1929 an,[4] eine andere 1928/29 bis 1930[5]. Eine dritte Quelle nennt den April 1929,[2] wobei unklar bleibt, ob das der Beginn der Entwicklung oder die Fertigstellung des ersten Fahrzeugs war.
Es entstanden zwei Fahrzeuge, die beide erhalten geblieben sind.[5] Außerdem wurden Teile für ein drittes Fahrzeug gefertigt.[5] Eine Quelle gibt an, dass mit diesen Teilen in England ein Nachbau hergestellt wurde.[6]
Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3.
123456Serge Bellu: Bugatti. Inszenierung einer Legende. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-7688-3356-1, S. 118–119.
↑Nick D: Bugatti Type 45 Bi Motor Auf: supercars.net vom 6. April 2016, abgerufen am 22. Dezember 2020.
1234567Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3, S. 72–74.