Der Frontmotor treibt über ein Vierganggetriebe und eine Kardanwelle die Hinterachse an. Das Fahrgestell hat 3122mm Radstand und 1250mm Spurweite. Die Fahrzeuge sind 4040mm lang und 1500mm breit. Das Gewicht des Fahrgestells ist mit 840kg angegeben. Überliefert sind zweitürige Limousinen mit zwei und vier Seitenfenstern, Coupé und Roadster jeweils mit Rundheck sowie Tourenwagen. Auf Stoßstangen wurde verzichtet.[2]
1927 ergänzte der Type 38 A das Sortiment. Sein Motor leistet mit Hilfe eines Kompressors 90PS[1][2] oder 95PS[4]. 140km/h Höchstgeschwindigkeit sind angegeben. 1929 betrug der Neupreis im Deutschen Reich 12.700 Reichsmark.[1]
1930 endete die Produktion,[3] nach anderen Quellen schon eher. Nachfolger wurde der Type 43 mit einem größeren Motor.
Bei der Standardausführung wird die zu geringe Motorleistung bemängelt. Zum Type 38 A heißt es, dass der verwendete Kompressor, der aus dem Type 37 A stammte, zu stark für den Motor war.[1]
Eine Quelle nennt etwa 335 Fahrzeuge der normalen Ausführung und etwa 50 Type 38 A, in der Summe also etwa 385 Stück.[1] Eine zweite Quelle bestätigt insgesamt 385 Fahrzeuge.[4] Eine dritte Quelle gibt die Fahrgestellnummern von 38-101 bis 38-487 an und kommt auf exakt 387 Fahrzeuge.[3] Eine vierte Quelle nennt dagegen nur etwa 100 Fahrzeuge.[2]
Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3.
12345Wolfgang Schmarbeck, Gabriele Wolbold: Typenkompass. Bugatti. Personen- und Rennwagen seit 1909. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03021-3, S. 56–57.
123Serge Bellu: Bugatti. Inszenierung einer Legende. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-7688-3356-1, S. 98.
123Ingo Seiff: Bugatti. Eleganz auf Rädern. Bleicher-Verlag, Gerlingen 1993, ISBN 3-88350-190-5, S. 152.