U 48 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII B, das im Zweiten Weltkrieg von der Kriegsmarine eingesetzt wurde. Mit über 300.000 BRT versenktem Schiffsraum gilt es als das erfolgreichste Boot des Zweiten Weltkrieges.
Der Bauauftrag für das Boot wurde am 21. November 1936 an die Germaniawerft in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 10. März 1937, der Stapellauf am 8. März 1938, die Indienststellung unter Kapitänleutnant Herbert Schultze am 22. April 1939.
Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung bis zum 31. Dezember 1939 als Einsatz- und Frontboot zur U-Flottille „Wegener“ in Kiel. Bei der Neugliederung der U-Flottillen kam es als Frontboot am 1. Januar 1940 zur 7.U-Flottille in Kiel bzw. Saint-Nazaire.
Danach war es ab 1. Juli 1941 als Ausbildungsboot bei der 26. U-Flottille in Pillau und schließlich vom 1. April 1942 bis zum 31. Oktober 1943 als Schulboot bei der 21. U-Flottille der 1. U-Lehrdivision ebenfalls in Pillau. Nach der Außerdienststellung am 25. September 1943 diente es noch bis Kriegsende als Übungsboot bei der 3. U-Lehrdivision in Neustadt in Holstein.
U48 gilt als das erfolgreichste U-Boot des Zweiten Weltkrieges und nach U 35 als eines der erfolgreichsten der Seekriegsgeschichte. Es versenkte auf zwölf Unternehmungen 52 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 307.935BRT und beschädigte eine Sloop und drei weitere Schiffe mit einer Gesamttonnage von 20.480BRT. Im Gegensatz zu dem sonst so extrem verlustreichen U-Bootkrieg verlor U48 während seiner Dienstzeit keine Besatzungsmitglieder.
Das Boot lief am 19. August 1939 um 0.00 Uhr von Kiel aus und am 17. September 1939 um 5.50 Uhr wieder dort ein. Auf dieser 30 Tage dauernden Unternehmung im Nordatlantik, südwestlich von Irland und der Rockall-Bank, wurden drei Schiffe mit 14.777BRT versenkt.
5. September 1939: Versenkung des britischen Dampfers Royal Sceptre (4.853 BRT) durch einen Torpedo. Er hatte Weizen und Mais geladen und befand sich auf dem Weg von Rosario nach Belfast. Es gab einen Toten. (Lage46.23-14.59)
8. September 1939: Versenkung des britischen Dampfers Winkleigh (5.055BRT) durch einen Torpedo. Er hatte Getreide und Holz geladen und war auf dem Weg von Vancouver über Panama nach Manchester. Es gab keine Toten, 37 Überlebende. (Lage48.06-18.12)
11. September 1939: Versenkung des britischen Dampfers Firby (4.869BRT) durch einen Torpedo. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Tyne nach Port Churchill in der Hudson Bay. Es gab keine Toten, 34 Überlebende. (Lage59.4-13.5)
Das Boot lief am 4. Oktober 1939 um 1.00 Uhr von Kiel aus und am 25. Oktober 1939 um 9.45 Uhr wieder dort ein. Auf dieser 22 Tage dauernden Unternehmung im Nordatlantik wurden fünf Schiffe mit 37.153BRT versenkt.
13. Oktober 1939: Versenkung des britischen Dampfers Heronspool (5.202 BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 8.000t Kohle geladen und war auf dem Weg von Swansea nach Montreal. Das Schiff war ein Nachzügler aus dem Konvoi OB-17 mit elf Schiffen. Es gab keine Toten. (Lage50.13-14.48)
13. Oktober 1939: Versenkung des französischen Dampfers Louisiane (6.903BRT) durch Artilleriebeschuss. Er hatte Stückgut geladen und befand sich auf dem Weg von Antwerpen nach Havanna. Das Schiff gehörte zum Konvoi OA-17. Es gab einen Toten. (Lage50.14-15.2)
14. Oktober 1939: Versenkung des britischen Dampfers Sneaton (3.677BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 4.300t Kohle geladen und befand sich auf dem Weg von Cardiff nach Rio de Janeiro. Es gab einen Toten. (Lage49.05-13.05)
17. Oktober 1939: Versenkung des britischen Dampfers Clan Chisholm (7.256BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 2.500 t Stückgut, Kokosnüsse, Baumwolle, Jute und Tee geladen und befand sich auf dem Weg von Kalkutta nach Liverpool und Glasgow. Das Schiff gehörte zum Konvoi HG-3 mit 25 Schiffen. Es gab vier Tote und 74 Überlebende. (Lage44.57-13.4)
Das Boot lief am 20. November 1939 um 22.00 Uhr von Kiel aus und am 20. Dezember 1939 wieder dort ein. Auf dieser 31 Tage dauernden Unternehmung im Nordatlantik, bei den Orkneys und westlich des Ärmelkanals wurden vier Schiffe mit 25.638 BRT versenkt.
27. November 1939: Versenkung des schwedischen Tankers Gustav E. Reuter (6.336BRT) durch einen Torpedo. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Schweden nach Curaçao. Es gab einen Toten. (Lage59.38-2.03)
8. Dezember 1939: Versenkung des britischen Dampfers Brandon (6.668BRT) durch einen Torpedo. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Cardiff nach Port Everglades (Florida). Das Schiff war ein Nachzügler aus dem Konvoi OB-48 mit 13 Schiffen. Es gab neun Tote. (Lage50.28-8.28)
9. Dezember 1939: Versenkung des britischen Tankers San Alberto (7.397BRT) durch einen Torpedo. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Clyde nach Trinidad. Das Schiff gehörte zum Konvoi OB-48. Es gab einen Toten und 36 Überlebende. (Lage49.2-9.45)
15. Dezember 1939: Versenkung des griechischen Dampfers Germaine (5.217BRT) durch einen Torpedo. Er hatte Mais geladen und war auf dem Weg von Albany nach Cork. Es gab keine Toten. (Lage51-12.18)
Das Boot lief am 24. Januar 1940 um 22.00 Uhr von Kiel aus und lief am 26. Februar 1940 um 17.00 Uhr wieder dort ein. Auf dieser 33 Tage dauernden Unternehmung im Nordatlantik wurden vier Schiffe mit 31.526BRT versenkt.
10. Februar 1940: Versenkung des niederländischen Dampfers Burgerdijk (6.853BRT) durch einen Torpedo. Er hatte Sojabohnen und Mais geladen und befand sich auf dem Weg von New York nach Rotterdam. Es gab keine Toten. (Lage49.45-6.3)
14. Februar 1940: Versenkung des britischen Dampfers Sultan Star (12.306 BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 7.803t Gefrierfleisch geladen und war auf dem Weg von Buenos Aires nach Liverpool. Es gab keine Toten, 73 Überlebende. (Lage48.54-10.03)
15. Februar 1940: Versenkung des niederländischen Tankers Den Haag (8.971BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 11.800t verschiedene Öle geladen und befand sich auf dem Weg von Aruba und New York nach Rotterdam. Es gab keine Toten. (Lage48.02-8.26)
17. Februar 1940: Versenkung des finnischen Dampfers Wilja (3.396BRT) durch einen G7a-Torpedo. Er hatte Tabak, Rosinen, Weizen und Terpentin geladen und befand sich auf dem Weg von Savannah nach Rotterdam. Es gab keine Toten, 27 Überlebende. (Lage49-6.33)
Das Boot lief am 3. April 1940 um 19.00 Uhr zum Unternehmen Weserübung von Kiel aus und lief am 20. April 1940 um 9.05 Uhr wieder dort ein. Auf dieser 17 Tage dauernden und zirka 2.700sm langen Unternehmung östlich der Shetlandinseln und im Westfjord wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.
Das Boot lief am 26. Mai 1940 um 0.03 Uhr von Kiel aus und am 29. Juni 1940 um 23.42 Uhr wieder dort ein. Auf dieser 35 Tage dauernden und zirka 6.000sm langen Unternehmung im Nordatlantik, in der Biskaya und am Kap Finisterre wurden sieben Schiffe mit 31.533BRT versenkt und ein Schiff mit 5.888BRT beschädigt.
5. Juni 1940: Versenkung des britischen Dampfers Stancor (798BRT) durch Artilleriebeschuss. Er hatte 300t Fisch geladen und war auf dem Weg von Reykjavík nach Fleetwood. Es gab keine Toten, 19 Überlebende. (Lage58.48-8.45)
7. Juni 1940: Versenkung des britischen Dampfers Frances Massey (4.212BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 7.500t Eisenerz geladen und befand sich auf dem Weg von Wabana (Conception Bay) nach Glasgow. Es gab 34 Tote und einen Überlebenden. (Lage55.33-8.26)
7. Juni 1940: Beschädigung des britischen Dampfers Eros (5.888BRT) durch einen Torpedo. Er hatte Stückgut geladen und befand sich auf dem Weg von Montreal nach Liverpool. Es gab keine Toten, 62 Überlebende. (Lage55.33-8.26)
11. Juni 1940: Versenkung des griechischen Dampfers Violando N. Goulandris (3.598BRT) durch einen Torpedo. Er hatte Weizen geladen und befand sich auf dem Weg von Santa Fe nach Waterford. Es gab sechs Tote und 22 Überlebende. (Lage44.04-12.3)
19. Juni 1940: Versenkung des norwegischen Motorschiffes Tudor (6.607BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 4.500 t Stahl geladen und befand sich auf dem Weg von Sydney nach Liverpool. Das Schiff gehörte zum Konvoi HGF-34. Es gab einen Toten und 38 Überlebende. (Lage45.1-11.5)
19. Juni 1940: Versenkung des britischen Dampfers British Monarch (5.661 BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 8.200 t Eisenerz geladen und befand sich auf dem Weg von Bougie nach Glasgow. Das Schiff gehörte zum Konvoi HG 34 mit 15 Schiffen. Es war ein Totalverlust mit 40 Toten. (Lage45-11.21)
19. Juni 1940: Versenkung des britischen Dampfers Baron Loudoun (3.164BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 5.050 t Eisenerz geladen und befand sich auf dem Weg von Bona nach Barrow. Das Schiff gehörte zum Konvoi HGF 34 mit 21 Schiffen. Es gab drei Tote und 30 Überlebende. (Lage45-11.21)
20. Juni 1940: Versenkung des niederländischen Tankers Moordrecht (7.493BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 10.200t Benzin geladen und war auf dem Weg von Port Arthur nach A Coruña. Das Schiff war ein Nachzügler des Konvois HX 49. (Lage43.34-14.2)
Das Boot lief am 7. August 1940 um 14.00 Uhr von Kiel aus und am 28. August 1940 um 22.45 Uhr in Lorient ein. Auf dieser 22 Tage dauernden und zirka 4.200sm langen Unternehmung im Nordatlantik und dem Nordkanal wurden fünf Schiffe mit 29.168 BRT versenkt.
16. August 1940: Versenkung des schwedischen Dampfers Hedrun (2.325BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 3.009t Kohle geladen und war auf dem Weg von Swansea nach Newport. Das Schiff war ein Nachzügler aus dem Konvoi OB197. Es gab zehn Tote und 20 Überlebende. (Lage57.1-16.37)
19. August 1940: Versenkung des belgischen Dampfers Ville de Gand (7.590BRT) durch drei Torpedos. Er hatte 1.000 t Granaten an Bord und war auf dem Weg von Liverpool nach New York. Es gab 15 Tote und 38 Überlebende. (Lage55.28-15.1)
24. August 1940: Versenkung des britischen Tankers La Brea (6.666BRT) durch einen G7a-Torpedo. Er hatte 9.410t Heizöl geladen und befand sich auf dem Weg von Aruba nach Dundee. Das Schiff war ein Nachzügler des Konvoi HX-65 mit 51 Schiffen. Es gab zwei Tote und 31 Überlebende. (Lage57.24-11.21)
25. August 1940: Versenkung des britischen Tankers Athelcrest (6.825BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte Diesel geladen und befand sich auf dem Weg von Aruba nach London. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX65. Es gab 30 Tote und sechs Überlebende. (Lage58.24-11.25)
25. August 1940: Versenkung des britischen Dampfers Empire Merlin (5.763BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 6.830t Schwefel geladen und befand sich auf dem Weg von Port Sulphur (Louisiana) nach Hull. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX65. Es gab 35 Tote und einen Überlebenden. (Lage58.3-10.15)
Das Boot lief am 8. September 1940 um 20.00 Uhr von Lorient aus und am 25. September 1940 um 10.24 Uhr wieder dort ein. Auf dieser 18 Tage dauernden und zirka 3.600sm langen Unternehmung im Nordatlantik, westlich der Hebriden und des Nordkanals, wurden sechs Schiffe mit 33.358BRT versenkt und zwei Schiffe mit 6.916 BRT beschädigt.
15. September 1940: Versenkung der britischen SloopHMS Dundee (1.060t) durch einen Torpedo. Sie war das einzige Sicherungsschiff des Konvois SC3 mit 47 Schiffen. (Lage56.45-14.14)
15. September 1940: Beschädigung des britischen Dampfers Kenordoc (1.780BRT) durch einen Torpedo. Das Schiff gehörte zum Konvoi SC3 und wurde noch am gleichen Tag von U99 versenkt.
15. September 1940: Versenkung des britischen Dampfers Empire Volunteer (5.319BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 7.700t Eisenerz geladen und befand sich auf dem Weg von Wabana (Conception Bay) nach Glasgow. Das Schiff gehörte zum Konvoi SC3. Es gab sechs Tote und 33 Überlebende. (Lage56.43-15.17)
15. September 1940: Versenkung des griechischen Dampfers Alexandros (4.343BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 4.500 t Holz und Papier geladen und befand sich auf dem Weg von Montreal nach Sherpness. Das Schiff gehörte zum Konvoi SC3. Es gab fünf Tote und 25 Überlebende. (Lage56.3-16.3)
18. September 1940: Versenkung des britischen Passagierdampfers City of Benares (11.081BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 406 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord und war auf dem Weg von Liverpool nach Québec und Montreal. Das Schiff gehörte zum Konvoi OB213 mit 19 Schiffen. 248 Menschen kamen ums Leben (darunter der Geleitzug-Kommodore sowie 77 britische Kinder, die nach Kanada evakuiert werden sollten, und der deutsche Journalist und Rechtsanwalt Rudolf Olden). 158 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden gerettet. (Lage56.43-21.15)
18. September 1940: Versenkung des britischen Dampfers Marina (5.088BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 5.700 t Stückgut und Kohle geladen. Er war auf dem Weg von Glasgow nach Buenos Aires. Das Schiff gehörte zum Konvoi OB213. Es gab zwei Tote und 37 Überlebende. (Lage56.46-21.15)
18. September 1940: Versenkung des britischen Dampfers Magdalena (3.118 BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 4.600t Eisenerz geladen und befand sich auf dem Weg von St. John’s (Neufundland) über Sydney (Nova Scotia) nach Holyhead und Liverpool. Das Schiff gehörte zum Konvoi SC3 mit 47 Schiffen. Es war ein Totalverlust mit 31 Toten. (Lage57.2-20.16)
21. September 1940: Versenkung des britischen Dampfers Blairangus (4.409 BRT) durch einen G7a-Torpedo. Er hatte Grubenholz geladen und befand sich auf dem Weg von Botwood (Neufundland) über Halifax nach Methil. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX-72 mit 47 Schiffen. Es gab sechs Tote und 28 Überlebende. (Lage55.18-22.21)
21. September 1940: Beschädigung des britischen Dampfers Broompark (5.136 BRT) durch einen Torpedo. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX-72 und wurde am 25. Juli 1942 von U 552 versenkt. (Lage49.02-40.26)
Das Boot lief am 5. Oktober 1940 um 18.30 Uhr von Lorient aus und am 27. Oktober 1940 um 10.45 Uhr in Kiel ein. Auf dieser 22 Tage dauernden und zirka 3.850 sm langen Unternehmung im Nordatlantik, dem Nordkanal und bei der Rockall-Bank wurden sieben Schiffe mit 43.106 BRT versenkt.
11. Oktober 1940: Versenkung des norwegischen Motorschiffes Brandanger (4.624BRT) durch einen Torpedo. Es hatte 8.000t Hölzer und Metalle geladen und befand sich auf dem Weg von Portland nach Liverpool. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX77 mit 40 Schiffen. Es gab sechs Tote und 24 Überlebende. (Lage57.1-17.42)
11. Oktober 1940: Versenkung des britischen Motorschiffes Port Gisborne (8.390BRT) durch einen Torpedo. Es hatte 2.479 Ballen Wolle, 200 Ballen Schafsfelle, Gefrierfleisch und Stückgut geladen und befand sich auf dem Weg von Auckland über Halifax nach Belfast und Cardiff. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX77. Es gab 26 Tote und 38 Überlebende. (Lage56.38-16.4)
12. Oktober 1940: Versenkung des norwegischen Tankers Davanger (7.102BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 10.000t Heizöl geladen und befand sich auf dem Weg von Curaçao nach Liverpool. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX-77. Es gab 17 Tote und zwölf Überlebende. (Lage57-19.1)
17. Oktober 1940: Versenkung des britischen Tankers Languedoc (9.512 BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 13.700t Heizöl geladen und war auf dem Weg von Trinidad über Sydney (Nova Scotia) nach Manchester. Das Schiff gehörte zum Konvoi SC-7 mit 35 Schiffen. Es gab keine Toten, 39 Überlebende. (Lage59.14-17.51)
17. Oktober 1940: Versenkung des britischen Dampfers Scoresby (3.843BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 1.685ft Grubenholz geladen und befand sich auf dem Weg von Francis Harbour (Labrador) über Sydney (Nova Scotia) nach Clayde. Das Schiff gehörte zum Konvoi SC7. Es gab keine Toten, 39 Überlebende. (Lage59.14-17.51)
18. Oktober 1940: Versenkung des britischen Dampfers Sandsend (3.612 BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 4.350t Anthrazit geladen und war auf dem Weg von Port Talbot nach Québec. Das Schiff war ein Nachzügler des Konvois OB-228 mit 47 Schiffen. Es gab fünf Tote und 34 Überlebende. (Lage58.12-21.29)
20. Oktober 1940: Versenkung des britischen Tankers Shirak (6.023BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 7.771t Petroleum geladen und war auf dem Weg von Aruba über Halifax nach London. Das Schiff gehörte zum Geleitzug HX 79 mit 49 Schiffen. Es gab keine Toten, 37 Überlebende. (Lage57-16.53)
Das Boot lief am 20. Januar 1941 um 10.00 Uhr von Kiel aus und am 27. Februar 1941 in Saint-Nazaire ein. Auf dieser 34 Tage dauernden und zirka 6.100sm langen Unternehmung im Nordatlantik, westlich des Nordkanals und Irlands, wurden zwei Schiffe mit 8.640 BRT versenkt.
1. Februar 1941: Versenkung des griechischen Dampfers Nicolaos Angelos (4.351BRT) durch einen Torpedo und Artillerie. Er hatte eine unbekannte Ladung und war auf dem Weg vom River Mersey nach New York City. Es gab keine Überlebenden. (Lage59-17)
24. Februar 1941: Versenkung des britischen Dampfers Nailsea Lass (4.289 BRT) durch einen G7e-Torpedo. Er hatte 1.301t Holzkohle, 1.041t Roheisen, 300t Eisenerz, sowie Tee, Hanf und Jute geladen und befand sich auf dem Weg von Kalkutta über Kapstadt, Freetown und Oban nach London. Das Schiff gehörte zum Konvoi SLS64 mit 28 Schiffen. Es gab fünf Tote und 29 Überlebende. Der Kapitän und der Leitende Ingenieur wurde gefangen genommen und nach Saint-Nazaire gebracht. (Lage50.06-10.23)
Das Boot lief am 17. März 1941 um 18.30 Uhr von Saint-Nazaire aus und am 8. April 1941 um 15.00 Uhr wieder dort ein. Auf dieser 22 Tage dauernden und zirka 4.250sm über und 87sm unter Wasser langen Unternehmung westlich von Irland wurden vier Schiffe mit 22.989 BRT versenkt.
29. März 1941: Versenkung des britischen Dampfers Germanic (5.352BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 7.982t Weizen geladen und befand sich auf dem Weg von Halifax nach Liverpool. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX115 mit 32 Schiffen. Es gab fünf Tote und 35 Überlebende. (Lage61.18-22.05)
29. März 1941: Versenkung des belgischen Dampfers Limbourg (2.483BRT) durch einen Torpedo. Er hatte 3.450t Phosphat geladen und befand sich auf dem Weg von Curacao nach Aberdeen. Das Schiff gehörte zum Konvoi HX-115. Es gab nur zwei Überlebende. (Lage61.18-22.05)
29. März 1941: Versenkung des britischen Dampfers Hylton (5.197BRT) durch einen Torpedo. Das Schiff war im Jahr 1937 gebaut worden und fuhr für die Sheaf Shipping Company in Newcastle upon Tyne. Der Dampfer hatte 6.900t Bauholz und 1.500t Weizen geladen und befand sich auf dem Weg von Vancouver über Panama und Halifax nach Tyne. Das Schiff hatte sich dem Konvoi HX115 angeschlossen, der Halifax am 17. März 1941 verlassen hatte. Die Hylton wurde um sechs Uhr morgens von einem Torpedo getroffen. Es konnte kein Notsignal abgesetzt werden, aber es gelang der gesamten Besatzung, das Schiff lebendig zu verlassen. Die 36 Überlebenden retteten sich mit dem einzigen Rettungsboot, das die Hylton an Bord hatte. Sie wurden von der Korvette HMS Dianella aufgenommen und nach Londonderry gebracht.[1] Das treibende Wrack der Hylton wurde von der HMS Venomous durch Artilleriefeuer versenkt. (Lage60.2-18.1)
2. April 1941: Versenkung des britischen Tankers Beaverdale (9.957BRT) durch einen Torpedo und Artillerie. Er hatte Stückgut geladen und befand sich auf dem Weg von Saint John (New Brunswick) über Sydney (Nova Scotia) nach Liverpool. Das Schiff gehörte zum Konvoi SC36 mit 40 Schiffen. Es gab 21 Tote und 58 Überlebende. (Lage60.5-29.19)
Das Boot lief am 22. Mai 1941 um 20.50 Uhr von Saint-Nazaire aus und am 21. Juni 1941 um 20.00 Uhr in Kiel ein. Auf dieser 30 Tage dauernden Unternehmung wurden vier Schiffe mit 29.006 BRT versenkt und ein Schiff mit 9.456BRT beschädigt.
3. Juni 1941: Beschädigung des britischen Tankers Inversuir (9.456BRT) durch drei Torpedos und Artillerie. Das Schiff gehörte zum Konvoi OB237. Es wurde noch am selben Tag von U75 versenkt. (Lage48.3-28.3)
5. Juni 1941: Versenkung des britischen Tankers Wellfield (6.054BRT) durch drei Torpedos. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Liverpool nach Curacao. Das Schiff gehörte zum Konvoi OB328 mit 26 Schiffen. Es gab acht Tote und 33 Überlebende. (Lage48.34-31.34)
6. Juni 1941: Versenkung des britischen Dampfers Tregarthen (5.201 BRT) durch zwei Torpedos. Er hatte 7.800t Kohle geladen und war auf dem Weg von Cardiff nach Kingston (Jamaika). Das Schiff gehörte zum Konvoi OB329 mit 41 Schiffen. Es war ein Totalverlust mit 45 Toten. (Lage46.17-36.2)
8. Juni 1941: Versenkung des niederländischen Tankers Pendrecht (10.746BRT) durch drei Torpedos. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Swansea nach New York. Das Schiff gehörte zum aufgelösten Konvoi OB329. Es war ein Totalverlust mit 36 Toten. (Lage45.18-36.4)
12. Juni 1941: Versenkung des britischen Dampfers Empire Dew (7.005BRT) durch einen Torpedo und Artillerie. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Tyne nach Father Point (Neubraunschweig). Das Schiff gehörte zum aufgelösten Konvoi OG-64 mit 52 Schiffen. Es gab 23 Tote und 20 Überlebende. (Lage51.09-30.16)