Der Auftrag für das Boot wurde am 25. September 1939 an die Werft Deutsche Werke, Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 25. Mai 1940, der Stapellauf am 19. Oktober 1940. Die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Hinrich Kelling fand schließlich am 27. November 1940 statt.[1]
Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 27. November 1940 bis zum 31. Dezember 1940 als Ausbildungsboot zur 1. U-Flottille in Kiel. Vom 1. Januar 1941 bis zum 31. März 1945 war es Schulboot in der 22. U-Flottille in Gotenhafen bzw. Wilhelmshaven. Ab dem 1. April 1945 bis zum 8. Mai 1945 gehörte es als Ausbildungsboot zur 31. U-Flottille in Hamburg.[2]
U150 absolvierte während seiner Dienstzeit keine Unternehmungen im Fronteinsatz, es war ein reines Schul- und Ausbildungsboot.
U150 wurde am 20. Dezember 1945 vom britischen Zerstörer Fowey (L15) auf Position für die Operation Deadlight geschleppt und am 21. Dezember 1945 um 15.05 Uhr durch Artilleriefeuer der britischen Zerstörer Onslaught (G04) und Fowey versenkt. Die Position war 56°4′N, 9°35′W56.066666666667-9.5833333333333 im Marine-Planquadrat AM5243.
↑Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, Seite 35
↑Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, Seite 345–346
Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 1: Die deutschen U-Boot-Kommandanten. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.