Die nationale Zulassungsbehörde prüfte den Type M mit der Nummer 716 und der Motorennummer 721 und erteilte am 27. März 1909 die Genehmigung. Der Type M 3 mit der Nummer 876 und der Motorennummer 6049 folgte am 31. August 1909. Delage bot den Type M von 1909 bis 1910 und den Type M 3 nur 1910 an. Nachfolger wurden der Delage Type R, der Type AC und der Type AE.
Zunächst trieb ein Vierzylindermotor von Chapuis-Dornier die Fahrzeuge an. Er hatte wahlweise 62 oder 65mm Bohrung und 110mm Hub. Das ergab 1328 bzw. 1460cm³ Hubraum. Die Motoren waren mit 8Cheval fiscal eingestuft und leisteten 12,5 bzw. 14PS. In der zweiten Serie kam ein Vierzylindermotor von De Dion-Bouton zum Einsatz. Er hatte 66mm Bohrung, 100mm Hub, 1368cm³ Hubraum, 8CV und 13,5PS Leistung. Die dritte Serie hatte einen Vierzylindermotor, der zwar den Namen Delage trug, aber eine Entwicklung von Établissements Ballot war, und in gleichen Stückzahlen bei Ballot und Delage produziert wurde. 65mm Bohrung, 120mm Hub, 1593cm³ Hubraum, 9CV und 16,5PS Leistung waren seine Daten. Schließlich gab es 1910 noch den Type M 3, für den sich auch die Bezeichnung Serie 3b findet. Er hatte einen Ballot-Motor vom Typ 4 F 2, der ebenfalls Delage genannt wurde. Eine vergrößerte Bohrung von 70mm ergab bei gleichem Hub 1847cm³ Hubraum, 10 oder 11CV und 21PS Leistung.
Peter Jacobs vom Delage Register of Great Britain erstellte im Oktober 2006 eine Übersicht über Produktionszahlen und die Anzahl von Fahrzeugen, die noch existieren. Seine Angaben zu den Bauzeiten weichen in einigen Fällen von den Angaben der Buchautoren ab. Stückzahlen zu den Modellen vor dem Ersten Weltkrieg sind unbekannt. Für dieses Modell bestätigt er die Bauzeit von 1909 bis 1910. Ein Fahrzeug existiert noch.[1]