Der Auftrag für das Boot wurde am 5. Juni 1941 an die Deutsche Werke AG in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 8. Mai 1943, der Stapellauf am 12. Februar 1944, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Gerhard Meyer fand am 22. März 1944 statt.
Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 22. März 1944 bis zum 31. Oktober 1944 als Ausbildungsboot zur 5. U-Flottille in Kiel. Danach fungierte es vom 1. Oktober 1944 bis zum 12. April 1945 als Frontboot bei der 11. U-Flottille in Bergen.
Das Boot lief am 28. November 1944 von Bergen aus und am 15. Januar 1945 in Bergen ein. Auf dieser 48 Tage dauernden Unternehmung im Nordatlantik, wurden zwei Schiffe mit 17.651 BRT sowie ein Kriegsschiff mit einer Verdrängung von 1.085 t versenkt und ein weiteres Kriegsschiff mit 1.085 t beschädigt:[1]
18. Dezember 1944: Versenkung des britischen Dampfers Silverlaurel mit 6.142 BRT. Der Dampfer wurde durch Torpedotreffer versenkt. Das Schiff gehörte zum Konvoi BTC-10 mit 9 Schiffen. Es gab keine Toten.
24. Dezember 1944: Versenkung des mit amerikanischen Soldaten vollbesetzten belgischenTruppentransportersLéopoldville mit 11.509 BRT. Der Dampfer wurde durch Torpedotreffer versenkt. Das Schiff gehörte zum Konvoi WEP-3. Es gab 819 Tote und 1545 Überlebende.
26. Dezember 1944: Versenkung der britischen FregatteHMS Capel mit 1.085 t. Die Fregatte wurde durch einen G7a-Torpedo versenkt. Es gab 76 Tote.
26. Dezember 1944: Beschädigung der britischen Fregatte HMS Affleck mit 1.085 t. Die Fregatte wurde durch einen G7a-Torpedo beschädigt. Es gab 7 Tote.
↑Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7, S.261.