Der Auftrag für das Boot wurde am 21. November 1940 an den Ableger der ElbingerSchichau-Werke in Danzig vergeben. Es handelte sich um den sechsten Bauauftrag, der von Seiten der Kriegsmarine an diese Werft vergeben wurde. Bis Kriegsende wurden von der Danziger Schichau-Werft insgesamt 62 Boote vom Typ VII C ausgeliefert.[1]
Ein solches Boot hatte eine Länge von 67 m und eine Verdrängung von 865 m³ unter Wasser. Der Antrieb erfolgte durch zwei Dieselmotoren, die über Wasser eine Geschwindigkeit von 17 kn ermöglichten, das entspricht 31,5 km/h. Bei der Unterwasserfahrt trieben zwei Elektromotoren das Boot zu einer Geschwindigkeit von 7 kn an. Die Kiellegung von U449 erfolgte am 17. Juli 1941, der Stapellauf am 13. Juni 1942, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Hermann Otto fand schließlich am 22. August 1942 statt.
U449 lief während seiner Dienstzeit zu lediglich einer Unternehmung aus, auf der keine Versenkung oder Beschädigung verzeichnet werden konnte. Das Boot verließ Kiel am 1. Juni. Vorgesehenes Operationsgebiet war der Nordatlantik. Zwei Wochen später wurde das Boot durch einen Luftangriff leicht beschädigt. U449 war von einer britischen B-24, einem sogenannten „Liberator-Bomber“, gesichtet worden, der zur Luftsicherung des Geleitzuges ONS 10 gehörte. Im Verlaufe dieses Gefechts wurden Besatzungsmitglieder von U449 verletzt und Kommandant Otto forderte medizinische Unterstützung an. Die U-Bootführung ordnete an, dass Otto seine Feindfahrt abbrechen und das Boot sich entweder mit U 592 oder U119 treffen sollte, die beide Ärzte an Bord hatten. U449 traf zuerst auf U119, das gerade von einer Minenunternehmung von Kanada nach Frankreich zurückkehrte, und übernahm den dort mitreisenden Arzt. Bei der Anfahrt auf die nordfranzösischen Stützpunkte der Kriegsmarine wurden die beiden Boote in der Biskaya von einer sogenannten „Hunter-Killer-Group“ der Royal Navy aufgespürt.
↑Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, Seite 245