Am 8. Mai 1945 entdeckte um 4:45 Uhr ein britisches Flugboot vom Typ Catalina „X“ (Flt Lt K.M. Murray) des 210. RAF-Geschwaders das getauchte U-Boot. Der Schnorchel und das Periskop hatten es verraten. Vier Wasserbomben wurden abgeworfen, worauf Öl aufschwamm. Die abgesetzten Sonarbojen übermittelten Geräusche von Hämmern, als ob die Besatzung versuchte, das Boot zu reparieren. Als das Flugboot um 14:10Uhr wegen Treibstoffmangels die Beobachtung abbrach, war das Hämmern noch immer zu hören. Nach zwei Tagen, am 10. Mai 1945, brachte Kommandant Heinz Emmrich sein beschädigtes Boot an die Wasseroberfläche, so dass die Besatzung es verlassen konnte. Anschließend wurde das Boot von der Besatzung gesprengt.61°32′N, 1°53′O61.5333333333331.8833333333333
Jochen Brennecke: Jäger – Gejagte! Deutsche U-Boote 1939–1945. Koehler, Biberach a. d. Riss 1956.
Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Karl Müller, Erlangen 1996, ISBN 3-86070-036-7.
Eberhard Möller, Werner Brack: Enzyklopädie deutscher U-Boote. Von 1904 bis zur Gegenwart. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-02245-1.
Deutsches U-Boot-Museum, Archiv für Internationale Unterwasserfahrt-Museum: Altenbrucher Bahnhofstr. 57, Archiv: Lange Str. 1 und 3,27478 Cuxhaven - Altenbruch