Zum Inhalt springen

U 856

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
U 856
(alle U-Boote)
Typ: IX C/40
Feldpostnummer: M - 54 791
Werft: AG Weser, Bremen
Bauauftrag: 5. Juni 1941
Baunummer: 1062
Kiellegung: 31. Oktober 1942
Stapellauf: 11. Mai 1943
Indienststellung: 19. August 1943
Kommandanten:

19. August 1943 – 7. April 1944

Oberleutnant zur See Friedrich Wittenberg

Flottillen:
  • 4. U-Flottille 19. August 1943 – 29. Februar 1944
  • 2. U-Flottille 1. März 1944 – 7. April 1944
Einsätze: 1 Unternehmungen
Versenkungen:

keine

Verbleib: Am 7. April 1944 nach Beschädigungen aufgegeben und versenkt

U 856 war ein U-Boot des Typ IXC/40 der deutschen Kriegsmarine, das im Zweiten Weltkrieg im Zuge der Atlantikschlacht eingesetzt wurde. Das Boot wurde am 7. April 1944 östlich von New York aufgrund von schweren Beschädigungen aufgegeben.

Der Bauauftrag wurde am 5. Juni 1941 an die AG Weser in Bremen vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 31. Oktober 1942, die Indienststellung folgte am 19. Januar 1943 unter Oberleutnant zur See Friedrich Wittenberg.

Die Ausbildung fand bei der 31. U-Flottille in Stettin zwischen August 1943 und Februar 1944 statt. Am 24. Februar 1944 lief das Boot von Kiel über Kristiansand zu seiner ersten Feindfahrt aus. In Stavanger wurden Betriebsmittel sowie Proviant ergänzt. Das Boot operierte im Nordatlantik vor Neufundland sowie östlich von Philadelphia. Während der gesamten Dienstzeit wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.

Am 7. April 1944 wurde U 856 östlich vor New York von den Zerstörern USS Champlin und USS Huse der U-Jagdgruppe um den Geleitträger USS Croatan gesichtet. Das daraufhin tauchende Boot wurde mit Wasserbomben angegriffen. In einer Tiefe von 200 Metern trafen mehreren Wasserbomben das Boot, das daraufhin auftauchte. Das schwer beschädigt U-Boot wurde aufgegeben und die Besatzung stieg bei starkem Seegang aus, von der 55-köpfigen Besatzung wurden 28 gerettet.[1]

  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. Band IV. Mittler, Hamburg, Berlin, Bonn 1999, ISBN 3-8132-0514-2. Seite 215

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ U 856 – U-Boot-Archiv Wiki. Abgerufen am 13. Juni 2026.