Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 13. April 1944 bis zum 31. Oktober 1944 als Ausbildungsboot zur 31. U-Flottille in Hamburg. Danach fungierte es vom 1. November 1944 bis zum 29. April 1944 als Frontboot der 11. U-Flottille in Bergen.
Das Boot lief am 28. Dezember 1944 von Horten aus und am 2. März 1944 in Trondheim ein. U 1017 lief am 29. Dezember 1944 zur Ergänzung in Kristiansand ein und am selben Tag wieder aus. Auf dieser 64 Tage dauernden Unternehmung im Nordatlantik wurden 2 Schiffe mit 10.604 BRT versenkt:[1]
6. Februar 1945: Versenkung des britischen Dampfers Everleigh mit 5.222 BRT. Der Dampfer wurde durch einen Torpedo versenkt. Das Schiff gehörte zum Konvoi TBC-60. Es gab 6 Tote und 50 Überlebende.
11. Februar 1945: Versenkung des belgischen Dampfers Persier mit 5.382 BRT. Der Dampfer wurde durch einen Torpedo versenkt. Das Schiff gehörte zum Konvoi BTC-65 mit 9 Schiffen. Es gab 20 Tote und 43 Überlebende.
Das Boot wurde am 29. April 1945 durch Wasserbomben eines britischen Flugzeugs vom Typ Consolidated B-24 auf der Position 56°4′N, 11°6′O56.06666666666711.1 versenkt. Es gab keine Überlebenden.[2][3]
↑Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7, S.268.