U 1222
U 1222 (alle U-Boote) | |
|---|---|
| Typ: | IX C |
| Werft: | Deutsche Werft, Hamburg |
| Bauauftrag: | 25. August 1941 |
| Baunummer: | 385 |
| Kiellegung: | 25. November 1942 |
| Stapellauf: | 9. Juni 1943 |
| Indienststellung: | 1. September 1943 |
| Kommandanten: |
1. September 1943 – 1. Juli 1944 Kapitänleutnant Heinz Bielefeld |
| Flottillen: |
4. U-Flottille 1. September 1943 – 31. Februar 1944 2. U-Flottille 1. März 1944 – 11. Juli 1944 |
| Einsätze: | 1 Unternehmung |
| Versenkungen: |
Keine Versenkungen |
| Verbleib: | Am 11. Juli 1944 durch Fliegerangriff versenkt |
U 1222 war ein U-Boot vom Typ IX/C40 der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg, das im Zuge der Atlantikschlacht eingesetzt wurde. Während der gesamten Dienstzeit wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bauauftrag wurde am 25. August 1941 an die Deutsche Werft in Hamburg vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 2. Juni 1943, die Indienststellung unter Kapitänleutnant Heinz Bielefeld folgte am 1. September 1943.
Die Ausbildung fand zwischen September 1943 und Februar 1944 bei der 4. U-Flottille in Stettin statt, ab dem 1. März 1944 war das Boot der 2. U-Flottille in Lorient als Frontboot unterstellt. Am 13. April verlegte das Boot von Kiel nach Kristiansand, dort wurden Betriebsmittel sowie Proviant ergänzt. Anschließend lief es am 16. April von dort zu seiner ersten Feindfahrt aus, auf welcher keine Versenkungen oder Beschädigungen erzielt wurden.[1]
Verbleib
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Boot operierte südlich von Nova Scotia, bei der Heimreise wurde es am 11. Juli in der Biskaya von einer Short Sunderland P der britischen RAF gesichtet und mit Wasserbomben versenkt. Alle 56 Besatzungsmitglieder fanden den Tod.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. Band IV. Mittler, Hamburg, Berlin, Bonn 1999, ISBN 3-8132-0514-2. Seite 266
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ U 1222 – U-Boot-Archiv Wiki. Abgerufen am 3. Juni 2026.