Zum Inhalt springen

U 1227

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
U 1227
(alle U-Boote)
Typ: IX C
Werft: Deutsche Werft, Hamburg
Bauauftrag: 14. Oktober 1941
Baunummer: 392
Kiellegung: 1. Februar 1943
Stapellauf: 22. Oktober 1943
Indienststellung: 8. Dezember 1943
Kommandanten:

13. Januar 1944 – 9. April 1945 Oberleutnant zur See Friedrich Altmeier

Flottillen:

31. U-Flottille 13. Januar 1944 – 31. Juli 1944

2. U-Flottille 1. August 1944 – 31. Dezember 1944

33. U-Flottille 01. Januar 1945 – 9. April 1945

Einsätze: 1 Unternehmung
Versenkungen:

Eine Korvette 1370t

Verbleib: Am 9. April 1945 durch Bombenangriff im Trockendock zerstört

U 1227 war ein U-Boot vom Typ IX/C40 der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg, welches im Zuge der Atlantikschlacht eingesetzt wurde. Auf einer Unternehmung wurde eine Korvette mit 1370 t versenkt.

Der Bauauftrag wurde am 14. Oktober 1941 an die Deutsche Werft in Hamburg vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 2. Februar 1943, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Friedrich Altmeier folgte am 8. Dezember 1943.

Die Ausbildung fand zwischen Dezember und August bei der 31. U-Flottille in Hamburg statt, ab dem 1. August 1944 war das Boot der 2. U-Flottille in Lorient als Frontboot unterstellt. Am 31. August erfolgte eine dreitägige Verlegungsfahrt von Kiel nach Horten, dort wurden Tauchübungen mit dem Schnorchel im Oslofjord durchgeführt. Nach weiteren Verlegungsfahrten lief das Boot am 10. September in Bergen ein, dort wurden Brennstoff sowie Vorräte ergänzt. Am 14. September lief das Boot zur ersten Feindfahrt in den Nordatlantik aus. Dabei gelang die Versenkung einer Korvette mit 1370 t. Nach Wasserbomben-Schäden, welche auch zum Tod eines Matrosen führten, wurde diese Feindfahrt nach 103 Tagen vorzeitig abgebrochen und das Boot lief am 12. Dezember 1944 in Bergen ein. Es folgten keine weiteren Feindfahrten.[1]

Das Boot wurde am 9. April 1945 im Trockendock bei den Deutschen Werken Kiel AG durch einen alliierten Luftangriff zerstört und am darauffolgenden Tag außer Dienst gestellt. Später wurde die Besatzung auf U 155 verlegt. Das Wrack wurde am 3. Mai 1945 nochmals gesprengt.

  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. Band IV. Mittler, Hamburg, Berlin, Bonn 1999, ISBN 3-8132-0514-2. Seite 337.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. U 1227 – U-Boot-Archiv Wiki. Abgerufen am 2. Juni 2026.