U 1208
U 1208 (alle U-Boote) | |
|---|---|
| Typ: | VII C |
| Werft: | Schichau-Werft, Danzig |
| Bauauftrag: | 2. April 1942 |
| Baunummer: | 1585 |
| Kiellegung: | 30. Juni 1943 |
| Stapellauf: | 13. Januar 1944 |
| Indienststellung: | 6. April 1944 |
| Kommandanten: |
6. April 1944 – 24. Februar 1945 Kapitänleutnant Georg Hagene |
| Flottillen: |
2. U-Flottille 6. April 1944 – 31. Dezember 1944 11. U-Flottille 1. Januar 1945 – 24. Februar 1945 |
| Einsätze: | 1 Unternehmung |
| Versenkungen: |
Ein Frachtschiff mit 1644 BRT versenkt |
| Verbleib: | Am 24. Februar 1945 durch Wasserbomben versenkt |
U 1208 war ein U-Boot vom Typ VII C der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg, das im Zuge der Atlantikschlacht eingesetzt wurde. Das Boot ging auf seiner ersten Feindfahrt verloren. Es wurde ein Schiff mit 1644 BRT versenkt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bauauftrag wurde am 2. April 1942 an die Schichau-Werft in Danzig vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 30. Juni 1943, die Indienststellung unter Korvettenkapitän Georg Hagene folgte am 6. April 1944.
Die Ausbildung fand zwischen April und Dezember 1944 bei der 8. U-Flottille in Danzig statt, ab dem 1. Januar 1945 war das Boot der 11. U-Flottille in Bergen als Frontboot unterstellt. Am 30. Dezember 1944 verlegte das Boot zusammen mit U 1058 und U 1014 von Kiel nach Horten. Dort wurden Schnorchelübungen im Oslofjord durchgeführt. Das Boot lief am 13. Januar 1945 über Kristiansand bezüglich Ergänzung von Proviant und Betriebsmitteln zu seiner ersten Feindfahrt in den Nordatlantik aus. Auf dieser Unternehmung wurde ein Schiff mit 1644 BRT versenkt.[1]
Verbleib
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 24. Februar 1945 wurde U 1208 durch die britischen Fregatten HMS Duckworth und HMS Rowley mit Wasserbomben versenkt. Alle Besatzungsmitglieder fanden den Tod.
Das Wrack wurde 2008 von einem Forscherteam in 81 m Tiefe gefunden.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. Band IV. Mittler, Hamburg, Berlin, Bonn 1999, ISBN 3-8132-0514-2. Seite 321
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ U 1208 – U-Boot-Archiv Wiki. Abgerufen am 3. Juni 2026.