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Liste strahlgetriebener Kampfflugzeuge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Liste strahlgetriebener Kampfflugzeuge bietet eine Überblick über die wichtigsten Kampfflugzeugtypen mit Strahltriebwerken.

Die Liste ist nach den als Generationen bezeichneten technischen Entwicklungsstufen der Jäger, Jagdbomber und Mehrzweckkampfflugzeuge gegliedert, Erdkampf- und Bombenflugzeuge sind den entsprechenden Zeitabschnitten zugeordnet. Ebenso aufgeführt sind, obwohl strenggenommen keine Kampfflugzeuge, Strahltrainer und strategische Aufklärer, weil sie in Zweitverwendung oft als leichte (Erd-)Kampfflugzeuge verwendbar sind bzw. ihre Entwicklung eng mit der der Kampfflugzeuge verwoben ist. Da die verschiedenen Entwicklungsnationen die unterschiedlichen Technologieniveaus nicht alle gleichzeitig erreicht haben, sind die in Klammern angegebenen Zeiträume lediglich als Richtwert zur Einordnung der Generationen zu verstehen. Sie geben an, in welchem Zeitabschnitt die überwiegende Zahl der Flugzeugtypen der jeweiligen Generation entstanden ist.

Für jeden Zeitabschnitt und Verwendungszweck sind die Flugzeugtypen nach Entwicklungsnationen und für jede Nation in der Reihenfolge des Datums des Erstflugs geordnet. Zur besseren Orientierung ist für die einzelnen Flugzeugtypen das Jahr des Erstflugs in Klammern angegeben. Kursive Einträge stehen für Flugzeugmuster, die nicht über das Prototypenstadium hinaus gelangten oder sich noch im Stadium der Entwicklung befinden. Aus der ersten Gruppe sind aber nur Typen gelistet, die (insbesondere im deutschen Sprachgebiet) von besonderem technikgeschichtlichen Interesse sind oder deren Entwicklung in Zusammenhang mit oder in Konkurrenz zu einem Serienflugzeug erfolgte. Reine Experimentalflugzeuge und unrealisierte Projekte oder Studien sind in der Liste nicht enthalten.

Eine Unterscheidung der Generationen ist hier zu finden: Kampfflugzeug#Technik

Erste Generation (ca. 1941–1953)

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Die ersten strahlgetriebenen Kampfflugzeuge entstanden während des Zweiten Weltkriegs im Deutschen Reich, in Großbritannien, den Vereinigten Staaten und – kurz vor Kriegsende – auch in Japan. In ihrer Bauweise glichen sie weitgehend den zeitgenössischen Propellerflugzeugen: sie verfügten (mit Ausnahme einiger deutscher Maschinen wie Messerschmitt Me 163, Messerschmitt Me 262 und Junkers Ju 287) über gerade, praktisch ungepfeilte Tragflächen und wurden in Leichtmetall- oder zum Teil auch Holzbauweise gefertigt. Neben dem Turbinen-Luftstrahltriebwerk kamen vereinzelt auch Raketenmotore oder Mischantriebe, d. h. Kombinationen von Kolbenmotoren mit den noch schubschwachen Strahltriebwerken zum Einsatz. Die Flugzeuge dieses Zeitabschnitts erreichten Geschwindigkeiten im hohen subsonischen Bereich (Mach 0,75 bis 0,85), Avionik war rudimentär oder gar nicht vorhanden, und ihre Bewaffnung bestand aus den herkömmlichen über optische Visiere gerichteten Maschinengewehren und Bordkanonen.

Während die deutschen Messerschmitt Me 262 und Heinkel He 162 sowie die britische Gloster Meteor noch zu Kriegseinsätzen kamen, befanden sich weitere Typen wie die de Havilland Vampire und die Lockheed P-80 bei Kriegsende noch in der Erprobungsphase. Die Entwicklung in Deutschland und Japan brach nach den Kriegsniederlagen vollständig ab, die schlagende Überlegenheit der Strahlflugzeuge über die bisher das Gros der Luftstreitkräfte ausmachenden Propeller-Jagdflugzeuge bewirkte aber, dass auch bei den anderen Großmächten der Zeit (Sowjetunion und Frankreich) und einigen Mittelstaaten schnell die Entwicklung solcher Maschinen aufgenommen wurde.

Die Einführung der auf deutschen Forschungen und Entwürfen der 1930er und 1940er Jahre basierenden Pfeilflügel[1] ab 1947/48 ermöglichte den Vorstoß in den transsonischen Geschwindigkeitsbereich (Mach 0,9 bis 1,05), obgleich die Manövrierfähigkeit in diesem Geschwindigkeitsbereich oft stark eingeschränkt war. Einfache, damals noch sehr voluminöse Radarsysteme wurden nur Nachtjägern bzw. sogenannten Allwetter-Jagdflugzeugen eingesetzt und erforderten ein zweites Besatzungsmitglied zur Bedienung des Radargeräts. Keine der Maschinen dieses Zeitabschnitts verfügte über Lenkwaffen oder Kanonen mit rotierenden Läufen, gegebenenfalls wurde die Kanonenbewaffnung aber durch Batterien ungelenkter Luft-Luft-Raketen ergänzt oder vollständig ersetzt. Das primäre Aufgabenprofil dieser Flugzeuge lag in der Rolle des Jagdflugzeugs zur Erlangung der Luftüberlegenheit.

Zu den prägenden Mustern mit Pfeilflügeln zählen die sowjetische Mikojan-Gurewitsch MiG-15 und die US-amerikanische North American F-86 Sabre, die im Koreakrieg (1950–1953) als Kontrahenten aufeinandertrafen. Die britische Hawker Hunter gelangte für diesen Konflikt zu spät zur Einsatzreife, fand jedoch in den Folgejahren weite Verbreitung.

Jäger und Jagdbomber

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 Deutsches Reich

 Japan

 Argentinien

 Australien

 Volksrepublik China

 Frankreich

 Kanada

 Schweden

 Schweiz

 Sowjetunion

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

Erdkampfflugzeuge

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 Deutsches Reich

 Frankreich

 Schweiz

 Sowjetunion

 Volksrepublik China

 Frankreich

 Italien

 Kanada

 Niederlande

 Sowjetunion

 Vereinigte Staaten

 Deutsches Reich

 Volksrepublik China

  • Harbin H-5 (1966) – unlizenzierter Nachbau der Iljuschin Il-28

 Frankreich

 Sowjetunion

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

Zweite Generation (ca. 1953–1960)

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Die Erfahrungen des Koreakriegs (1950–1953) erzwangen ein grundlegendes Umdenken im Flugzeugdesign. Bordkanonen erwiesen sich bei den erreichten hohen Geschwindigkeiten als unzureichende Bewaffnung, während gleichzeitig die Entwicklung von Mehrzweckfähigkeiten zur Ausführung von Luft-Boden-Aufgaben als notwendig erachtet wurde. Die in der Folge entwickelten Jagdflugzeuge nutzten Triebwerke mit Nachbrenner, um erstmals Geschwindigkeiten im Überschallbereich bis hin zu Mach 2 zu erreichen. In zunehmendem Maße kamen anstelle von Tragflächen starker Pfeilung Deltaflügel in Verwendung. Zudem bewirkten nun generell eingebautes Radar und infrarotgelenkte Raketen eine erhebliche Steigerung der Präzision und Feuerkraft der Maschinen der zweiten Generation.

Die ersten überschallfähigen Serienflugzeuge waren die US-amerikanische North American F-100 Super Sabre und ihr sowjetisches Gegenstück Mikojan-Gurewitsch MiG-19. Weitere typische Vertreter dieser Ära waren die anderen Maschinen der US-amerikanischen Century-Reihe (darunter die Lockheed F-104 Starfighter), die sowjetische Mikojan-Gurewitsch MiG-21, die französische Dassault Mirage III, die schwedische Saab Draken und die britische English Electric Lightning. Während der Starfighter die Luftwaffen zahlreicher westlich orientierter Staaten ausrüstete, entwickelte sich die MiG-21 in der Folge zum meistgebauten und weltweit genutzten Kampfflugzeug der zweiten Generation. Viele dieser Muster verloren durch spezialisierte Varianten für die Erdkampfunterstützung und die taktische Aufklärung ihre ursprüngliche reine Abfang- oder Luftüberlegenheitsjäger-Spezifikation, es entstanden aber auch dezidiert für Luft-Boden-Einsätze ausgelegte Maschinen wie der Jagdbomber Republic F-105 Thunderchief. Darüber hinaus wurden die aufgrund der raschen Steigerung der Fluggeschwindigkeit nicht mehr für Jagdeinsätze geeigneten ersten Überschallflugzeuge als Jagdbomber weitergenutzt. Der Jagdbomber reduzierte das klassische mittlere oder schwere Bombenflugzeug auf die Rolle des strategischen (Atom-)Bombers.

Die wichtigsten Kampfflugzeugtypen der zweiten Generation blieben über Jahrzehnte hinweg im Dienst und wurden v. a. hinsichtlich Avionik kontinuierlich an die folgenden Generationen angepasst.

Jäger und Jagdbomber

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 Volksrepublik China

  • Shenyang J-6 «Farmer» (1959) – Lizenzbau der MiG-19
  • Chengdu J-7 «Fishbed» (1966) – Nachbau und kontinuierliche Weiterentwicklung der MiG-21

 Frankreich

 Kanada

 Schweden

 Sowjetunion

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

(siehe auch: Century-Reihe)

Erdkampfflugzeuge

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 Italien

  • Aerfer Sagittario II (1956) – unterlegener Teilnehmer an der NMBR1-Ausschreibung
  • Fiat G.91 (1956) – Gewinner der NBMR-1-Ausschreibung für einen Light-weight Tactical Strike Fighter (leichtes Kampfflugzeug)

 Frankreich

(siehe auch: NATO Basic Military Requirement 1)

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

Strahltrainer/Leichte Erdkampfflugzeuge

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 Volksrepublik China

 Frankreich

 Italien

 Japan

 Spanien

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

 Volksrepublik China

  • Xi'an H-6 (1959) – Lizenzbau und kontinuierliche Weiterentwicklung der Tupolew Tu-16, bis heute in Dienst

 Sowjetunion

 Vereinigtes Königreich

(siehe auch: V-Bomber)

 Vereinigte Staaten

Strategische Aufklärer

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 Sowjetunion

  • Jakowlew Jak-25RW «Mandrake» (1959) – aus der Jak-25 entwickelter Höhenaufklärer

 Vereinigte Staaten

Dritte Generation (ca. 1960–1970)

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Die in der Hochphase des Kalten Kriegs entstandenen Kampfflugzeuge der dritten Generation wurden zum Teil von Beginn an bereits als Mehrzweckflugzeuge (englisch multirole aircraft) konzipiert. Von den Maschinen dieser Ära wurde erwartet, dass sie ein breites Spektrum an Waffen und Außenlasten – darunter Luft-Boden-Raketen und lasergelenkte Bomben – einsetzen konnten, während sie gleichzeitig in der Lage sein mussten, Luftziele außerhalb der Sichtweite im BVR-Bereich (englisch beyond visual range) abzufangen. Diese Generation brachte zudem zahlreiche Neuerungen auf dem Gebiet der Avionik hervor, so z. B. Puls-Doppler-Radargeräte und Geländewarnsysteme. Die Einführung wirtschaftlicherer Mantelstromtriebwerke (englisch turbofans) führte zu einer Steigerung der Reichweite und der Flugdauer, während die Erhöhung des Triebwerksschubs die Flugleistungen und die Manövrierfähigkeit über den gesamten Geschwindigkeitsbereich nur teilweise verbessern konnte. Um die aus der Mehrzweckeignung resultierenden gegensätzlichen aerodynamischen Anforderungen zu erfüllen, griffen Konstrukteure häufig auf Schwenkflügel zurück. Daneben wurde intensiv an senkrechtstartenden (VTOL, englisch vertical take-off and landing) Strahlflugzeugen mit Schubvektorsteuerung gearbeitet. Die strategischen Bomber dieses Zeitabschnitts erreichten ebenso wie die Jagdflugzeuge grundsätzlich zweifache Schallgeschwindigkeit, eine weitere Steigerung auf Mach 3 erwies sich wegen der damit verbundenen technischen Probleme, hohen Kosten und der effektiven Konkurrenz der Interkontinentalraketen als nicht mehr sinnvoll.

Schrittmacher und Maßstab für diese Generation war die McDonnell Douglas F-4 Phantom II, das mit mehr als 5000 Exemplaren bis heute meistgebaute US-amerikanische Überschall-Kampfflugzeug. Für kleinere Luftwaffen westlicher Staaten nahm die Northrop F-5 eine ähnliche Rolle ein. Vergleichbare Muster des Ostblocks waren die Mikojan-Gurewitsch MiG-23 und die Suchoi Su-17. Die britische Hawker Siddeley Harrier war das erste einsatzfähige S/VTOL-Erdkampfflugzeug.

Jäger, Jagdbomber und Mehrzweckkampfflugzeuge

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 Ägypten

 Volksrepublik China

 Deutschland

  • EWR VJ 101C (1963) – VTOL-Jagdflugzeug, Prototyp eines geplanten Nachfolgers für die F-104 Starfighter

 Frankreich

 Frankreich /  Vereinigtes Königreich

 Indien

 Israel

  • IAI Nescher (1969) – unlizenzierter Nachbau der Mirage 5
  • IAI Kfir (1973) – Weiterentwicklung der Nescher

 Italien

 Schweden

 Sowjetunion

 Vereinigte Staaten

Erdkampfflugzeuge

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 Volksrepublik China

 Deutschland

  • VFW-Fokker VAK 191B (1971) – VTOL-Kampfflugzeug, Prototyp eines geplanten Nachfolgers für die Fiat G.91

 Italien

  • Fiat G.91Y (1966) – zweistrahlige Weiterentwicklung der G.91

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

Strahltrainer/Leichte Erdkampfflugzeuge

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 Brasilien

  • EMB 326GB Xavante (1971) – Lizenzbau der Aermacchi MB-326, brasilianische Militärbezeichnung AT-26

 Indien

 Italien

 Jugoslawien

 Kanada

 Polen

  • PZL TS-11 Iskra (1960) – unterlegener Wettbewerber der Aero L-29 Delfín, dennoch in Polen eingeführt

 Sowjetunion

  • Jakowlew Jak-30 «Magnum» (1960) – unterlegener Wettbewerber der Aero L-29 Delfín

 Schweden

 Südafrika

 Tschechoslowakei

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

 Frankreich

 Sowjetunion

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigte Staaten

Strategische Aufklärer

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 Vereinigte Staaten

Vierte Generation (ca. 1970–1990)

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Aufbauend auf den Entwurfsprinzipien der erfolgreichen Mehrzweckkampfflugzeuge der 1960er-Jahre wurden in den folgenden zwei Jahrzehnten fortschrittliche Technologien in den Kampfflugzeugbau eingeführt, so z. B. elektronische Flugsteuerungssysteme (Fly-by-Wire), Verbundwerkstoffe, ein Schub-Gewicht-Verhältnis von mehr als eins (ermöglicht senkrechten Steigflug), hohe Wendigkeit (Supermaneuverability), hochentwickelte digitale Avionik sowie Sensoren wie Synthetic Aperture Radar (SAR), Infrarotsuch- und -verfolgungssysteme (IRST) und schließlich Tarnkappentechnik (Stealth). Diese im Laufe der 1970/80er-Jahre schrittweise entwickelten Technologien etablierten sich zunächst primär in Luftüberlegenheitsjägern wie der Grumman F-14 Tomcat und der McDonnell Douglas F-15 Eagle, wurden aber schnell auch in Mehrzweckkampfflugzeugen, die in der gleichen Version für verschiedene Aufgaben eingesetzt werden (General Dynamics F-16 Fighting Falcon, McDonnell Douglas F/A-18 Hornet), und solchen, die in Varianten für unterschiedliche Zwecke optimiert sind (Panavia Tornado, Dassault Mirage 2000) verwendet.

Die F-16 führte die digitale Flugsteuerung und die aerodynamische Verschmelzung von Tragflächen und Rumpf (Wing-Body-Blending) in den Kampfflugzeugbau ein, während die anglo-amerikanische Harrier II und die sowjetische Suchoi Su-27 auf unterschiedliche Weise Maßstäbe für extreme Wendigkeit setzten: die Harrier II nutzte verstärkte Schubdüsen für das sogenannte „Viffing“ (Schubvektorsteuerung im Vorwärtsflug), während die Su-27 eine präzise Manövrierkontrolle bei extrem hohen Anstellwinkeln – etwa beim Kobramanöver – demonstrierte. Das Multi Role Combat Aircraft Tornado erhielt eine defensiv-offensive Sensor-, Avionik- und Waffenkombination, die für Tiefangriffe weit hinter den feindlichen Linien und zur Radar- und Raketenabwehr optimiert war. Mit der Lockheed F-117 Nighthawk wurde schließlich die Radartarnung als grundlegendes Designkonzept eingeführt.

Viele der Flugzeugtypen der vierten Generation sind noch nach mehr als vier Jahrzehnten in verbesserten und aufgerüsteten Versionen (Generation 4,5) im Einsatz.

Jäger, Jagdbomber und Mehrzweckkampfflugzeuge

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 Chile

 Volksrepublik China

 Volksrepublik China /  Pakistan

 Frankreich

 Iran

 Israel

 Japan

 Südafrika

 Taiwan

 Sowjetunion

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigtes Königreich /  Deutschland /  Italien

 Vereinigte Staaten

Erdkampfflugzeuge

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 Italien /  Brasilien

 Jugoslawien /  Rumänien

 Sowjetunion

 Vereinigtes Königreich /  Vereinigte Staaten

 Vereinigte Staaten

Strahltrainer/Leichte (Erd-)Kampfflugzeuge

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 Argentinien

 Volksrepublik China /  Pakistan

 Frankreich /  Deutschland

 Italien

 Japan

 Jugoslawien

 Polen

 Rumänien

 Sowjetunion

 Spanien

 Taiwan

 Tschechoslowakei

 Vereinigtes Königreich

 Vereinigtes Königreich /  Vereinigte Staaten

 Sowjetunion

 Vereinigte Staaten

Generation „4,5“ oder „4+“ (ab ca. 1990)

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Jagd- und Mehrzweckkampfflugzeuge

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 Volksrepublik China

 Frankreich

 Indien

 Japan

 Sowjetunion / Russland

 Schweden

 Vereinigtes Königreich /  Deutschland /  Italien

 Vereinigtes Königreich /  Deutschland /  Italien /  Spanien

 Vereinigte Staaten

Strahltrainer/Leichte Kampfflugzeuge

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 Volksrepublik China

 Indien

 Iran

 Italien

 Polen

Russland

 Südkorea

 Tschechien

 Taiwan

 Türkei

 Vereinigte Staaten

 Vereinigte Staaten /  Schweden

 Vereinigte Staaten

Fünfte Generation (ab ca. 1995)

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Der Begriff Fünfte Generation soll in Russland entstanden sein und wurde nach dem Jahr 2000 als Marketingbegriff verwendet.[2]

Jagd- und Mehrzweckkampfflugzeuge

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 Volksrepublik China

 Indien

  • HAL AMCA (ca. 2028) – Advanced Medium Combat Aircraft, in Entwicklung

 Japan

 Südkorea

Russland

 Türkei

 Vereinigte Staaten

 Volksrepublik China

 Vereinigte Staaten

Sechste Generation (nach 2030)

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 Volksrepublik China[4][5]

 Frankreich /  Deutschland /  Spanien

Russland

 Vereinigtes Königreich /  Italien /  Japan

 Vereinigte Staaten

  • US Air Force:
    • Boeing F-47 – vormals Next Generation Air Dominance, in Entwicklung
  • US Navy:

Einzelnachweise

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  1. ↑ Hans-Ulrich Meier (Hrsg.): Die Pfeilflügelentwicklung in Deutschland bis 1945. Bernard & Graefe Verlag, Bonn 2006, ISBN 3-7637-6130-6.
  2. ↑ https://www.aspistrategist.org.au/chinas-big-new-combat-aircraft-an-airborne-cruiser-against-air-and-surface-targets/
  3. ↑ China’s multi-role, stealth-capable J-35 fighter jet gets official name ‘Blue Shark’. In: Interesting Engineering. 25. April 2026, abgerufen am 10. Mai 2026 (englisch).
  4. ↑ Military – What we know about China’s sixth-gen stealth fighters. In: graphicnews.com. Graphic News Ltd, 14. Januar 2025, abgerufen am 4. April 2025 (englisch).
  5. ↑ https://www.janes.com/osint-insights/defence-news/defence/new-imagery-reveals-additional-details-of-chinas-tailless-aircraft
  6. ↑ Bundesregierung: Pressekonferenz von Kanzler Merz und Präsident Macron nach dem Deutsch-Französischen Ministerrat. 17. Juli 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026 (deutsch).
  7. ↑ Kampfflugzeuge: Wie weit sind die USA und Russland mit der 6. Generation? In: german.china.org.cn. China Internet Information Center, 6. Februar 2015, abgerufen am 31. Januar 2023 (Ursprungsquelle: people.cn).
  8. ↑ Russia Developing Unmanned Next-Generation-Fighter. In: en.ria.ru. RIA Novosti, 23. Dezember 2016, archiviert vom Original am 23. Dezember 2016; abgerufen am 31. Januar 2023 (englisch).
  9. ↑ Japan dabei: Drei-Länder-Kampfjet mit Weltanspruch. Aus Tempest wird GCAP. In: flugrevue.de. Flug Revue, 12. Dezember 2022, abgerufen am 31. Januar 2023 (Ursprungsquelle: aero.de).