Dessenheim
| Dessenheim Dassana | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Haut-Rhin (68) | |
| Arrondissement | Colmar-Ribeauvillé | |
| Kanton | Ensisheim | |
| Gemeindeverband | Alsace Rhin Brisach | |
| Koordinaten | 47° 59′ N, 7° 29′ O | |
| Höhe | 197–207 m | |
| Fläche | 19,16 km² | |
| Einwohner | 1.442 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 75 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 68600 | |
| INSEE-Code | 68069 | |
| Website | www.dessenheim.fr | |
Blick auf Dessenheim | ||
Dessenheim (elsässisch Dassana) ist eine französische Gemeinde mit 1442 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé und zum Gemeindeverband Alsace Rhin Brisach. Die Bewohner werden Dessenheimois und Dessenheimoises genannt.
Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.[1]

Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dessenheim liegt in der Oberrheinebene zwischen Ill und Rhein, etwa 17 Kilometer südöstlich von Colmar, etwa 27,5 Kilometer nordöstlich von Mülhausen und etwa 25,5 Kilometer westlich von Freiburg im Breisgau. Das Gemeindegebiet wird vom Rhein-Rhône-Kanal durchquert.
Umgeben wird Dessenheim von acht Nachbargemeinden:
| Hettenschlag | Weckolsheim | Obersaasheim | |||||||
| Niederhergheim | Heiteren | ||||||||
| Oberhergheim Sainte-Croix-en-Plaine |
Rustenhart |
| Jahr | 1910 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | 2017 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 969[3] | 698 | 756 | 817 | 830 | 928 | 1052 | 1169 | 1420 |
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kirche Saint-Léger
- Nordwestseite
- Westseite
- Innenansicht
- Orgel
Leodegarskirche: (Èglise Saint-Léger). 1875 wurde der baufällige und zu klein gewordene Vorgängerbau aus der Barockzeit abgebrochen und die jetzige auffallend stattliche Kirche ("die Kathedrale der Harth") errichtet. Fertiggestellt 1876. Ein Beispiel für die Architektur des Späthistorismus, die sich in freier Weise an Formen der Romanik und Gotik anlehnt.
Mairie-Ècole . Für ein Dorf ein außergewöhnlich stattliches Schul- und Rathaus aus der Zeit des Zweiten Kaiserreichs (1866). Ein Walmdachbau mit 11-achsiger Fassade. Die leicht vorspringende, übergiebelte, mit einem Balkon versehene Gebäudemitte wird durch Werksteinverkleidung (Buntsandstein) und ein Uhrentürmchen betont. Gerahmte Buntsandstein-Pilaster gliedern die Fassade.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Band 2. Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 919–920.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ DESSENHEIM. Conseil national des villes et villages fleuris, abgerufen am 17. Juli 2023 (französisch).
- ↑ Histoire et patrimoine. Gemeinde Dessenheim, abgerufen am 17. Juli 2023 (französisch).
- ↑ Kreis Colmar. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 14. April 2023; abgerufen am 15. Februar 2026.

