Panzerbrigade 8
Verbandsabzeichen | |||
| Aktiv | 16. März 1959 bis 30. Sep. 1993[1][A 1] | ||
| Staat | |||
| Streitkräfte | |||
| Teilstreitkraft | |||
| Typ | Panzerbrigade | ||
| Letzter Stabssitz | Lüneburg[1][A 2] | ||
| Nr. | Name | Beginn der Berufung | Ende der Berufung |
|---|---|---|---|
| 14 | Oberst Rainer Schuwirth | 10. September 1991 | 30. September 1993 |
| 13 | Oberst Rüdiger Drews | 17. März 1990 | 9. September 1991 |
| 12 | Oberst Michael von Scotti | 22. März 1986 | 16. März 1990 |
| 11 | Oberst Günter von Steinaecker | 16. September 1984 | 21. März 1986 |
| 10 | Oberst Karl-Heinz Prange | 26. September 1979 | 15. September 1984 |
| 9 | Oberst Harald Schulz | 21. März 1978 | 25. September 1979 |
| 8 | Brigadegeneral Joachim von Schwerin | 26. Januar 1974 | 20. März 1978 |
| 7 | Brigadegeneral Johann Condné | 1. Juli 1971 | 25. Januar 1974 |
| 6 | Brigadegeneral Heinz-Otto Fabian | 1. April 1968 | 30. Juni 1971 |
| 5 | Brigadegeneral Horst Hildebrandt | 1. Oktober 1966 | 31. März 1968 |
| 4 | Oberst Karl Deichen | 21. September 1964 | 30. September 1966 |
| 3 | Brigadegeneral Walter Carganico | 9. Juli 1962 | 20. September 1964 |
| 2 | Oberst Adolf von Salviati | 16. April 1958 | 8. Juli 1962 |
| 1 | Oberst Ernst Philipp | 1956 | 15. April 1958 |
Verbandsabzeichen
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Die Blasonierung des Verbandsabzeichens für den Dienstanzug der Angehörigen der Panzerbrigade 8 lautete:
- Rot bordiert, in Rot zwei schräggekreuzte silberne Giebelblätter mit nach außen blickenden Pferdeköpfen.
Die gekreuzten Pferdeköpfe waren eine Variante des Sachsenrosses, das im Wappen Niedersachsens ebenfalls auf rotem Schild dargestellt wird. Gekreuzte Pferdeköpfe finden sich in dieser Form als Giebelschmuck der für die Region typischen Niedersachsenhäuser. Die Verbandsabzeichen der Division und zwei der unterstellten Brigaden waren bis auf die Borde identisch. In der Tradition der Preußischen Farbfolge erhielt das Verbandsabzeichen der Panzerbrigade 8 als „zweite“ Brigade[A 4] der Division einen roten Bord.
Da sich die Verbandsabzeichen der Brigaden der Division ursprünglich nur geringfügig unterschieden, wurde stattdessen gelegentlich auch das interne Verbandsabzeichen des Stabes bzw. der Stabskompanie pars pro toto als „Abzeichen“ der Brigade genutzt. Es zeigt die Lüneburger Stadtmarke neben dem Truppenkennzeichen der 3. Panzer-Division (Wehrmacht) als Erinnerung an den Traditionsverband und darunter die gekreuzten Pferdeköpfe aus dem Verbandsabzeichen.
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Die Panzerbrigade 8 war vom 1. Okt. 1993 bis zum 31. Dez. 2008 noch als nicht aktive Panzerbrigade 8 mit Stabssitz in Munster ausgeplant.
- ↑ Munster als nicht aktive Panzerbrigade 8.
- ↑ Dargestellt sind die internen Verbandsabzeichen, für die bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine Tragegenehmigung offiziell erteilt wurde. Nicht aktive Truppenteile (Geräteinheiten, teilaktive, gekaderte) sind kursiv dargestellt.
- ↑ „Erste“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 7 (=weißer Bord). „Zweite“ Brigade: Panzerbrigade 8 (=roter Bord). Das Verbandsabzeichen der „dritten“ Brigade (Panzerlehrbrigade 9) folgte einem anderen Gestaltungsmuster.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Panzerbrigade 8: 25 Jahre Panzerbrigade 8. 1959 – 1984. Hrsg.: Klaus-Dieter Lex. Mönch, Koblenz, Mönch 1984, DNB 850021685 (60 S.).
- Literatur von und über Panzerbrigade 8 im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die 3. Panzerdivision der Bundeswehr. In: Relikte in Niedersachsen & Bremen. Manfred Tegge, abgerufen am 20. Februar 2020.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. In: Webseite des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Militärgeschichtliches Forschungsamt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2020; abgerufen am 17. Februar 2020 (Es sind aus technischen Gründen keine Direktlinks auf einzelne Suchanfragen oder Suchergebnisse möglich. Bitte das „Suchformular“ nutzen, um Informationen zu den einzelnen Dienststellen zu recherchieren). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 3 4 Referat MA 3: BArch BH 9-8/Panzerbrigade 8 –Lüneburg–. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 2004, abgerufen am 17. Februar 2020.
- ↑ Referat MA 3: BArch BH 8-6/6. Panzergrenadierdivision. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 1994, abgerufen am 6. März 2020.
- 1 2 3 4 5 6 Geschichte des PzGrenBtl 82
- 1 2 3 4 5 Chronik des PzBtl 83
- ↑ Traditionsübernahme durch das Panzerbataillon 83 über das ehem.Kgl. Preuß. Infanterie-Regiment von Borcke (4. pomm.) Nr. 21 auf PzBtl 83
- ↑ 17. bis 21.September 1979 im westlichen Niedersachsen zwischen Oldenburg und Münster. 60.000 Soldaten, 16.000 Rad- und 2.700 Kettenfahrzeuge. Stab 3. Panzerdivision, Panzerbrigade 8 und Panzerlehrbrigade 9 als Übungstruppe Rot auf dem Großmanöver Harte Faust 79
- ↑ 10. bis 17. September 1982 im nördlichen Niedersachsen zwischen Osnabrück, Hannover und Nordseeküste. 35.000 Soldaten, 12.000 Rad- und 2.100 Kettenfahrzeuge. 3. Panzerdivision Schiedsrichterdienst für Übungstruppe Blau. Großmanöver Starke Wehr 82
- ↑ 9. bis 30. September 1983 im westlichen Niedersachsen. 40.600 Soldaten, 9.770 Rad- und 2.350 Kettenfahrzeuge. Panzerbrigade 8 als Übungstruppe Blau. Atlantic Lion 83
- ↑ Starker Arm 84 in einer Reihe mehrerer Großmanöver im Herbst 1984: Brisk Fray in Schleswig-Holstein, Weisse Birke, Autumn Moment und Lionheart in Niedersachsen. Davon „Starker Arm“ an Elbe, Aller und Weser. 6.200 Soldaten der 3. Panzerdivision
- ↑ Offenes Visier 89. Abgerufen am 3. Juni 2024.
- 1 2 3 4 O. W. Dragoner (Hrsg.): Die Bundeswehr 1989. Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. 4. Auflage. 2.1 – Heer. Heeresamt. I. Korps. II. Korps. III. Korps, Februar 2012 (167 S., relikte.com [PDF; 747 kB; abgerufen am 21. Februar 2020] Erstausgabe: 2009, Übersicht über die Schriftenreihe bei Relikte.com).
- ↑ Uwe Walter: Die Strukturen und Verbände des deutschen Heeres. 1. Auflage. Teil 1., I. Korps : (1956-1995). Edition AVRA, Berlin 2017, ISBN 978-3-946467-32-8, S. 104 (260 S.).
- ↑ ZMSBw: Standortdatenbank. Abgerufen am 13. Mai 2022.
Koordinaten: 53° 15′ 7″ N, 10° 27′ 5″ O