Panzerbrigade 2
Verbandsabzeichen | |||
| Aktiv | 16. März 1959 bis 31. März 1993[1][A 1] | ||
| Staat | |||
| Streitkräfte | |||
| Teilstreitkraft | |||
| Typ | Panzerbrigade | ||
| Unterstellung | |||
| Letzter Stabssitz | Braunschweig[1] | ||
| Nr. | Name | Kommandeur von | Kommandeur bis |
|---|---|---|---|
| 20 | Oberst Wulf Wedde | 1. April 1991 | 31. März 1993 |
| 19 | Oberst Peter Rückbrodt | 1. April 1985 | 31. März 1991 |
| 18 | Oberst Ruprecht Haasler | 19. März 1982 | 31. März 1985 |
| 17 | Oberst Klaus Goldschmidt | 19. Dezember 1979 | 19. März 1982 |
| 16 | Oberst Carl-Helmuth Lichel | 1. April 1978 | 18. Dezember 1979 |
| 15 | Brigadegeneral Carlheinrich von Erdmannsdorff | 1. April 1974 | 31. März 1978 |
| 14 | Oberst Christian Schünemann | 24. Januar 1972 | 31. März 1974 |
| 13 | Brigadegeneral Lothar Domröse | 3. Oktober 1969 | 23. Januar 1972 |
| 12 | Oberst Klaus Görnandt | 5. November 1965 | 2. Oktober 1969 |
| 11 | Brigadegeneral Kurt Egon Kauffmann | 23. September 1963 | 4. November 1965 |
| 10 | Oberstleutnant Horst Zobel | 23. August 1963 | 22. September 1963 |
| 9 | Brigadegeneral Gerhard Wessel | 22. Oktober 1962 | 22. August 1963 |
| 8 | Brigadegeneral Oskar-Alfred Berger | 5. Januar 196 | 21. Oktober 1962 |
| 7 | Oberstleutnant Heinrich Heuer | 18. November 1960 | 4. Januar 1961 |
| 6 | Oberst Rudolf Buhse | 17. Juli 1959 | 17. November 1960 |
| 5 | Oberstleutnant Heinrich Heuer | 1. Juni 1959 | 16. Juli 1959 |
| 4 | Brigadegeneral Ulrich de Maizière | 6. Januar 1958 | 31. Mai 1959 |
| 3 | Oberst Helmut Funck | 1. November 1957 | 5. Januar 1958 |
| 2 | Oberst Christian Schaeder | 1. September 1956 | 31. Oktober 1957 |
| 1 | Oberst Hans-Reinhold Kahle | 1. Juli 1956 | 31. August 1956 |
Verbandsabzeichen
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Die Blasonierung des Verbandsabzeichens für den Dienstanzug der Angehörigen der Panzerbrigade 2 lautete:
- Rot bordiert, von gold und silber gespaltener gotischer Hauptschild, belegt mit einem silbernen, springenden Ross in rotem, spanischen Mittelschild.
Die Tingierung des Schildes entsprach den „welfischen“ Farben der Flaggen des Königreichs und der Provinz Hannover. Das aufgelegte Schild mit dem Sachsenross auf rotem Grund entspricht dem Wappen Niedersachsens. Die Verbandsabzeichen der Division und der unterstellten Brigaden waren bis auf die Borde identisch. In der Tradition der Preußischen Farbfolge erhielt das Verbandsabzeichen der Panzerbrigade 2 als „zweite“ Brigade[A 4] der Division einen roten Bord.
Da sich die Verbandsabzeichen der Brigaden der Division nur geringfügig unterschieden, wurde stattdessen gelegentlich auch das interne Verbandsabzeichen des Stabes bzw. der Stabskompanie pars pro toto als „Abzeichen“ der Brigade genutzt. Es zeigte gekreuzte Schwerter ähnlich der Abbildung an der Schirmmütze und einen Löwen auf einer Zinnenmauer ähnlich der Darstellung des Braunschweiger Löwen im Stadtwappen Hannovers.
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Die Panzerbrigade 2 war ab 1. Apr. 1993 noch als nicht aktive Panzerbrigade 2 ausgeplant.
- ↑ Für interne Verbandsabzeichen wurde erst etwa Mitte der 1980er Jahre offiziell eine Tragegenehmigung erteilt. Sie sind daher nicht dargestellt. Die aufgezählten Truppenteile oder die in ihrer Tradition stehenden „Nachfolger“ könnten jedoch inoffiziell bereits wappenähnliche Abzeichen geführt haben bzw. ab Mitte der 1980er Jahre offiziell erhalten haben. Verbandsabzeichen für Großverbände wurden erst in der Heeresstruktur 2 in die Truppe eingeführt.
- ↑ Dargestellt sind die internen Verbandsabzeichen, für die bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine Tragegenehmigung offiziell erteilt wurde. Nicht aktive Truppenteile (Geräteinheiten, teilaktive, gekaderte) sind kursiv dargestellt.
- ↑ „Erste“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 1 (=weißer Bord). „Zweite“ Brigade: Panzerbrigade 2 (=roter Bord). „Dritte“ Brigade: Panzerbrigade 3 (=gelber Bord).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Panzerbrigade 2 (Hrsg.): Drei Jahrhunderte Garnison Braunschweig. Chronik der Panzergrenadierbrigade 2. Braunschweig 1979, DNB 790689340 (112 S., Herausgegeben aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Panzergrenadierbrigade 2).
- Literatur von und über Panzerbrigade 2 im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die 1. Panzerdivision der Bundeswehr. In: Relikte in Niedersachsen & Bremen. Manfred Tegge, abgerufen am 20. Februar 2020.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. In: Webseite des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Militärgeschichtliches Forschungsamt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2020; abgerufen am 17. Februar 2020 (Es sind aus technischen Gründen keine Direktlinks auf einzelne Suchanfragen oder Suchergebnisse möglich. Bitte das „Suchformular“ nutzen, um Informationen zu den einzelnen Dienststellen zu recherchieren). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 3 4 Referat MA 3: BArch BH 9-2/Panzerbrigade 2. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 1993, abgerufen am 17. Februar 2020.
- ↑ Peter Rosinski: Mit der Kamera dabei: Unternehmen Manöver. (YouTube-Video) Dargestellt durch die Soldaten der Panzer-Grenadier-Brigade 2. In: youtube.com. Norddeutscher Rundfunk, 16. Juli 1972, abgerufen am 22. Februar 2020 (Teil 1 von 3. Weitere Teile: Teil 2. Teil 3).
- 1 2 3 4 O. W. Dragoner (Hrsg.): Die Bundeswehr 1989. Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. 4. Auflage. 2.1 – Heer. Heeresamt. I. Korps. II. Korps. III. Korps, Februar 2012 (167 S., relikte.com [PDF; 747 kB; abgerufen am 21. Februar 2020] Erstausgabe: 2009, Übersicht über die Schriftenreihe bei Relikte.com).
Koordinaten: 52° 14′ 47″ N, 10° 34′ 5″ O