Panzerbrigade 3
Verbandsabzeichen | |||
| Aktiv | 16. März 1959 bis 31. März 1994[1] | ||
| Staat | |||
| Streitkräfte | |||
| Teilstreitkraft | |||
| Typ | Panzerbrigade | ||
| Unterstellung | |||
| Stabssitz | Nienburg/Weser[1] | ||
| Nr. | Name | Kommandeur von | Kommandeur bis |
|---|---|---|---|
| 14 | Oberst Friedrich-Johann von Krusenstiern (Brigadeführer) | 1. Januar 1993 | Auflösung |
| 13 | Oberst Hans Hübner | 1. Oktober 1990 | 31. Dezember 1992 |
| 12 | Oberst Wilfried-Otto Scheffer | 1. Oktober 1987 | 30. September 1990 |
| 11 | Brigadegeneral Anton Steer | 1. April 1983 | 30. September 1987 |
| 10 | Oberst Baron Adalbert von der Recke | 1. April 1980 | 31. März 1983 |
| 9 | Brigadegeneral Klaus Nennecke | 1. April 1973 | 31. März 1980 |
| 8 | Oberst Erwin Hentschel | 1. Januar 1973 | 31. März 1973 |
| 7 | Oberst Helmut Fischer | 1. April 1972 | 31. Dezember 1972 |
| 6 | Oberst Kurt Heiligenstadt | 1. Oktober 1968 | 31. März 1972 |
| 5 | Brigadegeneral Hans-Jürg von Kalckreuth | 1. April 1967 | 30. September 1968 |
| 4 | Brigadegeneral Hans-Joachim von Hopffgarten | 1. Oktober 1964 | 31. März 1967 |
| 3 | Oberst Karl-Reinhard von Schultzendorff | 1. Oktober 1962 | 30. September 1964 |
| 2 | Oberst Ernst Philipp | 5. November 1959 | 30. September 1962 |
| 1 | Oberst Paul Scheerle | 10. Juli 1957 | 4. November 1959 |
Verbandsabzeichen
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Die Blasonierung des Verbandsabzeichens für den Dienstanzug der Angehörigen der Panzerbrigade 3 lautete:
- Gold bordiert, von gold und silber gespaltener gotischer Hauptschild, belegt mit einem silbernen, springenden Ross in rotem, spanischen Mittelschild.
Die Tingierung des Schildes entsprach den „welfischen“ Farben der Flaggen des Königreichs und der Provinz Hannover. Das aufgelegte Schild mit dem Sachsenross auf rotem Grund entspricht dem Wappen Niedersachsens. Die Verbandsabzeichen der Division und der unterstellten Brigaden waren bis auf die Borde identisch. In der Tradition der Preußischen Farbfolge erhielt das Verbandsabzeichen der Panzerbrigade 3 als „dritte“ Brigade[A 3] der Division einen gelben Bord.
Da sich die Verbandsabzeichen der Brigaden der Division nur geringfügig unterschieden, wurde stattdessen gelegentlich auch das interne Verbandsabzeichen des Stabes bzw. der Stabskompanie pars pro toto als „Abzeichen“ der Brigade genutzt. Es zeigte erneut das Sachsenross auf rotem Grund, eine stilisierte Seitenansicht eines Leopard 1 oder 2 Kampfpanzers, sowie ein Stadttor ähnlich der Darstellung im Wappen der Stadt Nienburg/Weser.
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Für interne Verbandsabzeichen wurde erst etwa Mitte der 1980er Jahre offiziell eine Tragegenehmigung erteilt. Sie sind daher nicht dargestellt. Die aufgezählten Truppenteile oder die in ihrer Tradition stehenden „Nachfolger“ könnten jedoch inoffiziell bereits wappenähnliche Abzeichen geführt haben bzw. ab Mitte der 1980er Jahre offiziell erhalten haben. Verbandsabzeichen für Großverbände wurden erst in der Heeresstruktur 2 in die Truppe eingeführt.
- ↑ Dargestellt sind die internen Verbandsabzeichen, für die bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine Tragegenehmigung offiziell erteilt wurde. Nicht aktive Truppenteile (Geräteinheiten, teilaktive, gekaderte) sind kursiv dargestellt.
- ↑ „Erste“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 1 (=weißer Bord). „Zweite“ Brigade: Panzerbrigade 2 (=roter Bord). „Dritte“ Brigade: Panzerbrigade 3 (=gelber Bord).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rehaag: 25 Jahre Panzerbrigade 3, Raketenartilleriebataillon 12. Jubiläumsschrift. Mönch, Koblenz, Bonn 1984, DNB 841049270 (48 S.).
- 30 Jahre Bundeswehrstandort Nienburg. Mönch, Koblenz, Bonn, Waldesch 1987, DNB 871032678 (52 S., Jubiläumsschrift).
- Austen (Hrsg.): 35 Jahre Bundeswehrstandort Nienburg. Informationsschrift für Gäste und Soldaten. Mönch, Koblenz, Bonn, Waldesch März 1992, DNB 921484755 (48 S.).
- Zentrum Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (Hrsg.): 60 Jahre Bundeswehrstandort Nienburg. Zentraldruckerei der Bundeswehr, Bonn 2017 (36 S., nienburg.de [PDF; 1,7 MB; abgerufen am 23. Februar 2020]).
- Literatur von und über Panzerbrigade 3 im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die 1. Panzerdivision der Bundeswehr. In: Relikte in Niedersachsen & Bremen. Manfred Tegge, abgerufen am 20. Februar 2020.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. In: Webseite des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Militärgeschichtliches Forschungsamt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2020; abgerufen am 17. Februar 2020 (Es sind aus technischen Gründen keine Direktlinks auf einzelne Suchanfragen oder Suchergebnisse möglich. Bitte das „Suchformular“ nutzen, um Informationen zu den einzelnen Dienststellen zu recherchieren). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 3 4 5 6 7 Referat MA 3: BArch BH 9-3/Panzerbrigade 3 —Weser–Leine—. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 1993, abgerufen am 17. Februar 2020.
- 1 2 3 4 O. W. Dragoner (Hrsg.): Die Bundeswehr 1989. Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. 4. Auflage. 2.1 – Heer. Heeresamt. I. Korps. II. Korps. III. Korps, Februar 2012 (167 S., relikte.com [PDF; 747 kB; abgerufen am 21. Februar 2020] Erstausgabe: 2009, Übersicht über die Schriftenreihe bei Relikte.com).
Koordinaten: 52° 36′ 58″ N, 9° 15′ 14″ O