Leopard 1
| Leopard 1 | |
|---|---|
Leopard 1A5 | |
| Allgemeine Eigenschaften | |
| Besatzung | 4 (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer) |
| Länge | 9,55 m bei Rohr auf 12 Uhr 8,17 m bei Rohr auf 6 Uhr |
| Breite | 3,37 m |
| Höhe | 2,62 m |
| Masse | 42,5 t |
| Panzerung und Bewaffnung | |
| Panzerung | Panzerstahl Schottpanzerung bei Türmen (A3, A4, AS1. C1) |
| Hauptbewaffnung | 1 × 105-mm-L7A3 mit 28 Zügen |
| Sekundärbewaffnung | 2 × 7,62-mm-MG3 (koaxial und Fla-MG auf Turm), Nebelmittelwurfanlage |
| Beweglichkeit | |
| Antrieb | 10-Zylinder-Dieselmotor MTU MB 838 CaM-500 830 PS (610 kW) |
| Federung | Drehstabfederung |
| Geschwindigkeit | 65 km/h |
| Leistung/Gewicht | A4: 14,4 kW/t (19,6 PS/t) A5: 14,3 kW/t (19,4 PS/t) |
| Reichweite |
Tankinhalt: 985 l |
| Bezeichnung[26] | Kampfpanzer Leopard 1A5 |
|---|---|
| Typ: | Kampfpanzer |
| Besatzung: | 4 |
| Motor: | 10-Zylinder-Mehrstoffmotor MTU MB 838 CaM-500 |
| Leistung: | 830 PS (610 kW) bei 2200 min−1 |
| Getriebe: | Planetengetriebe ZF 4 HP 250 mit vier Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen |
| Fahrwerk: | drehstabgefedertes Stützrollenlaufwerk |
| Länge über alles: | 9543 mm |
| Breite über alles: | 3370 mm |
| Höhe über alles: | 2764 mm |
| Bodenfreiheit: | 440 mm |
| Watfähigkeit: | 2250 mm, mit Vorbereitung 4000 mm |
| Grabenüberschreitfähigkeit: | 3000 mm |
| Kletterfähigkeit: | 1150 mm |
| Steigfähigkeit: | 60 % |
| Querneigung: | 30 % |
| Gefechtsgewicht: | 42.400 kg |
| Höchstgeschwindigkeit Straße: | 65 km/h |
| Kraftstoffmenge: | 985 Liter, zwei Tanks mit 470/490 Litern und einem Entnahmebehälter mit 25 Litern |
| Fahrbereich: | 562 km Straße, 386 km leichtes Gelände, 246 km schweres Gelände |
| Bewaffnung: | Zugrohrkanone L7A3, zwei MG3 |
| Munition: | 55 bis 60 Patronen für die BK; 5000 Patronen für die beiden MG3 |
Einsatzerfahrungen
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Dänemark setzte den Leopard 1 als erstes Nutzerland im Kampf ein. Im Rahmen der Schutztruppe der Vereinten Nationen im ehemaligen Jugoslawien dienten die Kampfpanzer als Unterstützungsfahrzeuge des dänischen Kontingents. Bei der Operation Bøllebank 1994 kam es erstmals zu Kampfhandlungen.
Kanada entsandte eine Kompanie der Lord Strathcona’s Horse (Royal Canadians), ausgerüstet mit Leopard C2 mit und ohne Zusatzpanzerung, zwei Bergepanzern und zwei Werkstattwagen nach Afghanistan.[27] Die Panzergruppe sollte Konvois beschützen und die Kanada unterstellten Provincial Reconstruction Teams (PRT) sowie andere nur mit leichten Fahrzeugen ausgerüstete Organisationen unterstützen. Die ersten Panzer erreichten Kandahar Mitte Oktober 2006.[28] Am 2. Dezember 2006 wurden die Panzer in Kandahar in Dienst gestellt, womit Kanada das erste Mal seit dem Koreakrieg Panzer in eine Kriegszone entsandte. Erstmals seit dieser Zeit feuerten kanadische Panzer ihre Kanonen auf den Feind ab, als sie am folgenden Tag einen Raketenüberfall der Taliban mit Feuer erwiderten. Ebenfalls im Einsatz waren die kanadische Variante des Pionierpanzers Dachs[29] und seit August 2007 kanadische Leopard 2A6M CAN.
Im Rahmen des Ukraine-Krieges wurden im Dezember 2023 erstmals von den Niederlanden, Dänemark und Deutschland zur Verfügung gestellte Leopard 1A5 im Einsatz durch die ukrainischen Streitkräfte beobachtet – insgesamt sollten mindestens 195 Leopard 1-Panzer an die Ukraine geliefert werden.[30] Laut dem Oryx-Blog wurden mit Stand Dezember 2025 mindestens 22 vollständig zerstört sowie weitere 6 beschädigt und teilweise aufgegeben.
Varianten
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Die Produktion des Leopard wurde in Baulosen abgewickelt. Rund 2.700 Unternehmen waren am Bau beteiligt. Darunter waren die Blohm & Voss AG, MTU Friedrichshafen, die ZF AG, die Rheinmetall GmbH, die Wegmann & Co. GmbH, AEG Telefunken, die Drägerwerke, die Anton Piller KG sowie die Eberspächer KG. Außer in Deutschland wurde und wird der Leopard 1 in Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Griechenland, Italien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, der Türkei und zuletzt auch der Ukraine verwendet. Auf dem Leopard basierende Berge- und Pionierpanzer werden in Australien, Brasilien, Chile, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Italien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Polen, der Türkei und der Ukraine eingesetzt.
Um die Weiterentwicklung des Waffensystems Leopard und dessen Fahrzeug-Familie auf eine gemeinsame Basis zu stellen, wurde 1969 von Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Norwegen die LeoBen-Gemeinschaft (Leopard-benutzende Staaten)[31] gegründet. In mehrere Arbeitsgruppen aufgeteilt und von einem Lenkungsausschuss gesteuert sind die Ziele, die Versorgung zu vereinfachen, das Waffensystem gemeinsam weiterzuentwickeln, die Instandsetzung zu vereinfachen, die Leopard-Familie an kommende Bedrohungen anzupassen sowie Kosten zu senken.
Leopard Nullserie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Nullserie entsprach in der Grundform schon dem Serienstand. Gegenüber der Serienfertigung verfügten die 50 Exemplare über eine eckige Ladeschützenluke ohne Ring, eine schräge Rückwand des Turmstaukorbes und eine andere Lafettierung des Flugabwehr-MG. Ebenfalls ein markantes Detail der Vorserie war der mittig auf der Kanonenblende angebrachte Schießscheinwerfer sowie der Schutz aus Segeltuch. Die Werkzeughalterungen an den Seiten sowie die Formgebung der Werkzeugkiste und Außenbordsprechstelle am Heck erfuhren ebenfalls Änderungen.
Leopard
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fertigung des 1. Bauloses mit 400 Fahrzeugen erstreckte sich von September 1965 bis Juli 1966. Die Grundausrüstung bestand aus gegossenen Türmen, konventioneller Feuerleitanlage, Turmentfernungsmesser (TEM) 2A, Turmrundblickperiskop (TRP) 2A, IR-Zielgerät B171 V, Turmzielfernrohr (TZF) 1A, elektrohydraulischer Waffenrichtanlage ohne Waffenstabilisierung, eckiger Außenbordsprechstelle, IR-Nachtsichtgeräten für Fahrer und Kommandant und einer Verbindergleiskette D139 E2 mit festem Kettenpolster. Der Schießscheinwerfer wurde auf der linken Seite der Kanonenblende installiert.
Das Baulos 2 schloss nahtlos an und endete 1967 mit der Fertigung von 600 Leopard-Panzern. Die Änderungen umfassten eine runde Außenbordsprechstelle, einen Griff auf der Werkzeugkiste am Heck, Stützdreiecke für die Aufstiegshilfen am Turm, eine Regenrinne an der Unterseite des Turmhecks sowie einen Geschossabweiser für den Turmdrehkranz und Halterungen für die Kettenblenden.
Das dritte Baulos folgte im Juli 1967 bis August 1968. Die Ausstattung änderte sich nicht, jedoch wurden Heißösen für die Verladung angeschweißt. 16 Leopard aus dem Los gingen nach Belgien. Die Gesamtstückzahl belief sich auf 484 Panzer.
Baulos 4 folgte ebenfalls nahtlos und endete im Februar 1970. Die Gesamtstückzahl betrug 361 Stück. Die Änderungen umfassten einen klappbaren Tauchschacht, verbesserte Laufrollen und Treibradkränze. Die Abgasgrätings wurden ab diesem Baulos ohne senkrechte Verstrebungen als Strangpressprofile ausgeführt.[32]
Leopard A1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den Jahren 1975 bis 1977 wurden alle Panzer des Loses 1 bis 4 einer Kampfwertsteigerung unterzogen und an das fünfte Baulos angepasst. So wurden alle Fahrzeuge mit einer auf Gummielementen befestigten Turmzusatzpanzerung ausgestattet und die Kanonenblende zusätzlich durch eine Stahlplatte gepanzert. Die so umgerüsteten Panzer trugen die Bezeichnung Leopard A1A1. Mit dem Angleich an den Leopard 1A4, dem Einbau der Funkgerätefamilie SEM 80/90 und des passiven Nachtziel- und Beobachtungsgeräts PZB 200 werden diese Panzer als Leopard 1 A1A4 bezeichnet. Fahrzeuge ohne PZB 200, jedoch mit SEM, trugen die Kennung A1A3.[32]
Fahrzeuge mit PZB 200, aber ohne SEM, trugen die Kennung A1A2.
Leopard A2
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fertigung des fünften Bauloses begann im April 1972 und endete im Mai 1973. Die mit dem Baulos um 232 Panzer gesteigerte Stückzahl diente zur Ablösung der M48 A2 beim II. Korps der Bundeswehr. Die Änderungen umfassten eine Aufdickung der Turmpanzerung, eine leistungsfähigere Verbrennungsluft-Filteranlage, verbesserte ABC-Filter, Bildverstärker (BiV)-Nachtsichtgeräte für Fahrer und Kommandant, Waffenstabilisierung für Waffenrichtanlage, Wärmeschutzhülle für die Kanone, Verbindergleiskette D 640A mit auswechselbaren Kettenpolstern und seitliche Kettenblenden. Mit eingeführt wurden ebenfalls Abschleppseile mit einer Länge von fünf Metern, um die Drei-Meter-Seile zu ersetzen. Im Turm wurde ein Schutzgitter nachgerüstet, um die Besatzung bei eingeschalteter Waffenstabilisierung vor den Bewegungen der innenliegenden Bordkanonenteile zu schützen.[32]
Leopard A3
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Die letzten 110 Fahrzeuge des Bauloses 5 wurden vom Mai 1973 bis November 1973 gefertigt. Die Änderungen umfassten einen geschweißten langgestreckten Turm in Schottbauweise. Das Innenvolumen stieg um 1,5 Kubikmeter. Der Ladeschütze erhielt einen dreh- und kippbaren Winkelspiegel. Auf den Einbau eines Nahverteidigungssystems wurde aufgrund der hohen Selbstgefährdung verzichtet. Mit dem Ende des Kalten Krieges wurden die A3 aus dem Bestand genommen und verkauft.[32][33]
Leopard A4
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Auslieferung des Bauloses 6 begann im August 1974 und endete im März 1976 mit einer Stückzahl von 250 Fahrzeugen. Die Änderung bestand in einer integrierten Feuerleitanlage für Kommandant und Richtschütze. Diese beinhaltete einen verbesserten optischen Entfernungsmesser (EMES 12A1), ein PERI R12 für den Kommandanten mit IR-Nachtsichtkanal und einen verbesserten Feuerleitrechner. Mit dem A4 war die Lieferung an die Bundeswehr abgeschlossen. Alle Modelle wurden mit einem PZB 200 (passives Ziel- und Beobachtungsgerät) nachgerüstet. Im Jahr 1989 wurden 235 Panzer des Loses aus dem Bestand genommen und zum A3 zurückgerüstet. 150 Panzer gingen an die Türkei, 75 nach Griechenland und 10 nach Dänemark. Andere Exemplare dienten auf den Schießplätzen der Bundeswehr als Hartziele oder wurden demilitarisiert an Museen abgegeben.[32]
Leopard 1A5
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der Kampfwertsteigerung von 1339 Leopard vom Oktober 1986 bis September 1992 aus den Baulosen 1 bis 4, davon 1225 aus dem Bestand der Bundeswehr, änderte sich die Bezeichnung zu 1A5. Nachfolgend werden alle Leopard um die Zahl 1 ergänzt. Die Umrüstung umfasste eine Verbesserung der Erstschusstrefferwahrscheinlichkeit aus der Bewegung sowie eine Verkürzung der Reaktionszeit durch eine neue Feuerleitanlage EMES 18 (angepasste FLA des Leopard 2 mit stabilisiertem Hauptzielfernrohr (HZF) und Laserentfernungsmesser, jedoch ohne Waffennachführanlage (WNA)), eine Verbesserung des ABC-Schutzes, eine Winkelspiegelwaschanlage für den Fahrer, verstärkte Schwingarmlagerungen und eine Feldjustieranlage. Eine weitere Änderung war die Vorbereitung zur Aufnahme der 120-mm-Bordkanone des Leopard 2. Wurden die A5 mit der neuen Funkgerätefamilie SEM 80/90 ausgestattet, erweiterte sich die Bezeichnung auf Leopard 1A5A1. Mit der Heeresstruktur 5 aus dem Jahr 1994 blieben 737 Leopard 1A5 bis zur Außerdienststellung im Jahr 2003 im Bestand der Bundeswehr. Alle Panzer werden laut dem Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa demilitarisiert, verschrottet oder verkauft.[32] Die Verschrottung wurde im thüringischen Rockensußra, in der Demilitarisierungsstelle für Kriegsgerät durchgeführt.
Leopard 1A6
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der 1A6 ist eine Projektstudie des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung für einen Panzerabwehrkampfwagen aus dem Jahr 1986. Im Rahmen der Studie Panzerkampfwagen 90 wurden zwei Versuchsträger mit unterschiedlichen Rüstständen gebaut, der VT-2 und VT-5. Der VT-2 erhielt gegenüber dem VT-5 eine Turmzusatzpanzerung auf dem Dach, eine Reduzierung der IR-Signatur des Fahrwerks sowie eine Aufpanzerung der Wannenfront. Beide Versuchsträger verfügten über eine Brandunterdrückungsanlage (BUA) für den Kampfraum und die 120-mm-Waffenanlage. Der VT-5 erhielt dagegen ein Kommandanten-PERI. Der Gewichtszuwachs betrug 4,6 Tonnen beziehungsweise 3,5 Tonnen.
Das Projekt wurde 1987 nach einer Dauererprobung in der Erprobungsstelle 41, der heutigen Wehrtechnischen Dienststelle 41, mit dem Nachweis seiner Erfüllbarkeit eingestellt.[32][34]
Der Leopard 1 in nichtdeutschen Streitkräften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Australien
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Nach dem Truppenvergleich im Jahr 1972 wurden zwischen Juni 1976 und November 1978 insgesamt 90 Leopard an Australien geliefert. Sie entsprachen dem Leopard 1A3 auf dem Stand des 5. Bauloses. Zusätzlich verfügen die Fahrzeuge über ein Tropical Kit (verbesserte Kühlung der Motoren), hydraulische Endanschläge, seitliche Werkzeugkästen, Feuerleitanlage SABCA und einen Räumschild. In den 1990er-Jahren wurden die Panzer modernisiert und mit einer Klimaanlage, einer Minenräumeinrichtung und dem Tarnsystem (Mobile Camouflage System (MCS)) Barracuda des gleichnamigen schwedischen Unternehmens Barracuda Company ausgestattet. Die Typenbezeichnung lautete Leopard 1AS1.[35]
Belgien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ursprünglich 334 Leopard 1 aus den Baulosen 3 und 4 wurden zwischen Mai 1968 und März 1971 an Belgien geliefert. Die Panzer hatten zusätzliche seitliche Werkzeugkästen, ein Tank Fire Control System (TFCS-Feuerleitanlage) und ein Wärmebildgerät. Zehn Panzer dienten zur Ersatzteilgewinnung. Von den 324 Leopard 1 wurden 132 Panzer zum Leopard 1A5 (BE) umgerüstet und genutzt. Der Auftrag hatte ein Gesamtvolumen von 360 Millionen DM. Neben dem Kampfpanzer nutzte das belgische Heer auch den Flugabwehrkanonenpanzer Gepard und einen Brückenleger auf Basis des Leopard 1. Der mit der Panzerschnellbrücke Leguan ausgestattete Brückenleger entspricht im Aussehen dem Brückenlegepanzer Biber, hat aber eine tragfähigere Brücke (MLC 70), einen verstärkten Heckausleger und einen geänderten Stützschild. Die Brücke und Brückenleger wurden so auch von KMW (heute KNDS Deutschland) und der MAN Mobile Bridges GmbH (seit 2005 Tochtergesellschaft von Krauss-Maffei-Wegmann; heute KNDS Deutschland) gefertigt.[35] Im Dezember 2007 hat Belgien 43 Leopard 1A5 an den Libanon verkauft.
Allerdings konnte die Lieferung bisher nicht erfolgen, da die Bundesregierung keine Exportgenehmigung erteilte.
Im Jahr 2014 hat Belgien seine letzten 30 Leopard-Panzer ausgesondert und verfügt seitdem über keine Kampfpanzer mehr.[36] 50 Leopard 1 A5 befanden sich Anfang 2023 im Eigentum einer belgischen Rüstungsfirma, die diese Jahre zuvor von der belgischen Regierung für 10.000 € pro Stück gekauft und eingelagert hatte. Nachdem im Januar 2023 die deutsche Bundesregierung Liefergenehmigungen für die Leopard-2-Panzer erteilte, die viele Staaten nach der Invasion Russlands in die Ukraine Anfang 2022 an die Ukraine liefern wollten, zeigten mehrere Regierungen Interesse an den belgischen Leopard 1A5. In Belgien kam es zu einer politischen Debatte[37][38] um den Rückkauf der Panzer: Der belgischen Verteidigungsministerin zufolge sei der geforderte Preis von 500.000 € pro Stück (inkl. Modernisierung) überzogen. Nur 33 der Panzer seien funktionsfähig; alle müssten überarbeitet und erneuert werden, etwa mit einer neuen Waffenleitanlage und Teilen der Motoren.[39]
Brasilien
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Von 1997 bis 1999 kaufte Brasilien insgesamt 128 Leopard 1 der belgischen Streitkräfte, die in drei Losen ausgeliefert wurden. Vor der Auslieferung wurden diese Fahrzeuge von der belgischen Firma SABIEX generalüberholt. 2006 wurde zwischen der deutschen und der brasilianischen Regierung ein Kaufvertrag über 250 Leopard 1A5 aus Depotbeständen unterzeichnet. Die Panzer werden seit 2009 durch KNDS Deutschland (ehemals Krauss-Maffei Wegmann) instand gesetzt und modernisiert. In dieser Lieferung sind neben den Kampfpanzern 30 Exemplare als Ersatzteilspender vorgesehen. Weiterhin ist die Lieferung von sieben Bergepanzern, vier Panzerschnellbrücken, vier Pionierpanzern und fünf Fahrschulpanzern vorgesehen, so dass nach Planung bis 2012 insgesamt 200 Kampfpanzer und 50 Unterstützungsfahrzeuge ausgeliefert werden.[35][40] Stand 2023 verfügt das Brasilianische Heer über 41 Leopard 1A1BE und 220 Leopard 1A5BR Kampfpanzer.[41]
Chile
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Chile kaufte 1998 insgesamt 202 Leopard 1 der niederländischen Streitkräfte, welche die teilweise aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Panzer der chilenischen Armee ersetzen sollten. Vor der Lieferung wurden alle Panzer mit dem PZB 200 ausgerüstet.[35] 2009 wurden 30 Panzer an Ecuador weiterverkauft.[42] Neben dem Kampfpanzer nutzt Chile den Pionierpanzer Dachs, die Panzerschnellbrücke Biber und einen Faschinenträger auf Leopard-1-Chassis.
Ecuador
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ecuador hat 30 Einheiten Leopard 1V im Wert von 55 Millionen US-Dollar von Chile erworben.[43][44]
Niederlande
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Nach einer Vergleichserprobung zwischen dem Chieftain und dem Leopard vom Dezember 1967 bis Mai 1968 entschied sich die Koninklijke Landmacht Ende 1968 für den Kauf von 400 Leopard-1-Kampfpanzern mit einem Gesamtwert von 550 Millionen DM. Mit Beginn der Lieferung im Oktober 1969 erhöhte sich diese Zahl auf insgesamt 468 Fahrzeuge. Die Fahrzeuge waren mit geänderter Gleiskette Typ D139 E2 und seitlichen Werkzeugkästen auf dem Stand des 4. Bauloses. Die Nachrüstungen umfassten eine Zusatzpanzerung für den Turm, ein Feuerleitsystem des Herstellers Honeywell AFSL-2 (NL), Laserentfernungsmesser, einen optischen Raumbildentfernungsmesser, einen elektronischen Feuerleitrechner, Nebelmittelwurfanlage (NL), eine MG-Lafette für ein niederländisches Maschinengewehr und eine Waffenstabilisierungsanlage von Honeywell. 170 Leopard 1 V gingen nach Verhandlungen an Griechenland und 202 nach Chile. Wie Belgien setzten die Niederlande auf den Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, geläufig unter der Bezeichnung Cheetah.[35] Alle Leopard 1 wurden durch Leopard 2 ersetzt.
Norwegen
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Im Jahr 1968 erteilte Norwegen den Auftrag zur Beschaffung von 78 Leopard-1-Kampfpanzern. Die Fahrzeuge entsprachen dem Baulos 4, wurden jedoch leicht modifiziert. Die Umrüstung umfasste eine andere Kette Typ D 640 A, breitere Laufrollen, eine Lukensicherung am Turm und eine Wärmeschutzhülle für das Rohr. Im Zeitraum 1991 bis 1994 gab es eine Lieferung von weiteren 92 Leopard 1A5 aus den Beständen der Bundeswehr. Von den insgesamt 170 Leopard 1(NO) wurden 111 auf den Stand A5 umgerüstet.[35] Sie wurden inzwischen durch den Leopard 2A4 ersetzt.
Italien
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Insgesamt erhielt Italien 920 Leopard 1 auf dem Stand der Baulose 4 und 5. 200 Fahrzeuge wurden von Krauss-Maffei gefertigt und in den Jahren 1971 (92 Kampfpanzer) und 1972 (108 Kampfpanzer) geliefert. Ab 1974 fertigte OTO-Melara zwei Baulose, das erste ab 1974 über 400 Fahrzeuge, das zweite zwischen 1981 und 1983. Alle italienischen Leopard-Panzer wurden nach dem A2-Standard ausgeliefert und bis 1995 nicht kampfwertgesteigert. 1995 kaufte das italienische Heer 127 A5-Türme von der Bundeswehr; diese wurden dazu verwendet, 120 Panzer der Version A2 in Version A5 umzurüsten. Der letzte A2-Leopard wurde 2003 außer Dienst gestellt. Ende 2008 folgten die letzten A5. Zudem besitzt Italien 64 Biber (von OTO-Melara gefertigt) sowie 137 Bergepanzer 2 (69 von Krauss-Maffei und 68 von OTO-Melara) und 40 Pionierpanzer (12 von Krauss-Maffei und 28 von OTO-Melara).[35] 2016 verkaufte Italien 96 Leopard 1 an die Schweizerische RUAG.[45]
Dänemark
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die 120 Leopard 1A3(DK) Dänemarks entsprachen dem Stand des fünften Bauloses. Sie waren die einzigen Fahrzeuge mit serienmäßig eingebauter Feuerleitanlage EMES 18/TIS. Vom Februar 1976 bis August 1978 wurden die Panzer geliefert. Zwischen 1992 und 1994 wurde ein zweites Los mit einer Stückzahl von 110 Fahrzeugen aus den Beständen der Bundeswehr angeglichen. Alle Leopard 1 wurden auf den Stand A5DK1 umgerüstet[35] und sind inzwischen durch 57 Leopard 2A5DK ersetzt worden.
Kanada
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kanada war ein weiterer NATO-Partner, der den Leopard 1 nutzte. Die 114 Fahrzeuge entsprachen dem Rüststand A3 des fünften Bauloses und wurden Leopard 1C1 bezeichnet. Des Weiteren erhielt das Fahrzeug eine Kabeltrommel für Fernmeldekabel, eine Halterung für 20 Schneegreifer auf der Bugplatte, einen Laserentfernungsmesser, den elektronischen Feuerleitrechner SABCA, einen Windsensor auf dem Turmdach, PZB 200, einen integrierten Weißlichtscheinwerfer anstelle des linken E-Messer-Ausblicks, eine Winkelspiegelwaschanlage für den Fahrer, eine verstärkte Nebelmittelwurfanlage zum Verschießen von Sprengkörpern, eine Anbauvorrichtung für einen Räumschild sowie belgische Maschinengewehre. Die Auslieferung begann im Juli 1978 und endete im Juni 1979. Dieser Auftrag wurde von Krauss-Maffei und MAK ausgeführt. Im Jahr 2000 folgte eine Kampfwertsteigerung durch Kanada. Die Änderungen umfassten den Kauf von 123 A5-Türmen zum Einbau in die bestehenden Panzer, davon neun Türme für Ausbildungszwecke. Darüber hinaus erhöhte sich die Feuerkraft durch eine verbesserte Kanone, Einbau des Feuerleitsystems EMES 18 und eine Mexas-Zusatzpanzerung. Insgesamt befanden sich noch 66 Leopard 1C2 im Dienst. Ihr Einsatz war bis zum Jahr 2015[veraltet] geplant.[35] Stand 2023 befinden sich keine Panzer mehr in aktivem Dienst, 52 Stück wurden eingelagert.[41]
Türkei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen der Militärhilfe erhielt die Türkei zwischen September 1982 und Dezember 1983 insgesamt 77 Leopard 1 A3 auf dem Stand des fünften Bauloses. Die Änderungen umfassten eine AFS-Feuerleitanlage mit Laserentfernungsmesser, einen PZB 200 und das Tropical Kit. Mit den Veränderungen in der Bundeswehr wurden 1990 bis 1992 zurückgerüstete A4 an die Türkei verkauft. Insgesamt wurden 397 Leopard 1 an die Türkei geliefert, davon 320 aus den Beständen der Bundeswehr.[35] Stand 2023 standen 170 Leopard 1A4 und 227 Leopard 1A3 im Dienst;[41]
Griechenland
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Vom Februar 1983 bis April 1984 erhielt Griechenland unter der Kennung Leopard 1GR1 die letzten 106 Panzer vom Band. Sie entsprachen der türkischen Konfiguration. Die Niederlande lieferten weitere 170 ihrer Leopard 1V, Deutschland 3 A3, 342 A5 (1998, 2000 und 2005)[46] und 2 A5(NL) aus den Beständen der Bundeswehr. Die Gesamtstückzahl belief sich auf mehr als 618. Mit der Einführung des Leopard 2 verblieben alle Leopard 1A5 und 25 Leopard 1 vom Muster GR1 im Dienst. Alle anderen Exemplare wurden verkauft.[35] Stand 2023 befanden sich 500 Systeme im Einsatz.[41] Geplant ist eine Modernisierung unter dem Namen Leopard 1 HEL.[47]
Ukraine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen der Unterstützung der Ukraine nach dem russischen Überfall wurden aus Industriebeständen, finanziert durch Deutschland, die Niederlande und Dänemark, bis März 2025 Lieferungen von insgesamt 103 Kampfpanzern des Rüststandes Leopard 1A5 an die ukrainischen Streitkräfte getätigt. Des Weiteren wurden auch mindestens 191 Unterstützungsfahrzeuge, welche auf der Wanne basieren, geliefert. Insgesamt sollen mindestens 335 Fahrzeuge auf Leopard-1-Basis nach entsprechender Instandsetzung und Vorbereitung an die Ukraine geliefert werden.[48] Laut dem Oryx-Blog gingen mindestens 19 Leopard 1A5 verloren (Stand 9. August 2025).[49]
Aufgrund der veränderten Bedingungen auf dem Schlachtfeld wurden mehrere Panzer erheblich modifiziert, besonders bezüglich der Abwehr gegen Drohnen.[50] Die Außenhülle wurde mit Ketten und Metallverstrebungen sowie Reaktivpanzerungen ergänzt. Ein Gitteraufbau über dem Turm sowie seitlich angebrachte Maschendrahtnetze dienen dazu, den Anflug von Drohnen und den direkten Kontakt zu Sprengsätzen zu vermeiden.
Panzer auf Basis der Leopard-1-Wanne
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf Initiative von General Dietrich Willikens wurde das Leopard-Fahrgestell zu einem Mehrzweckfahrzeug weiterentwickelt. Maßgeblich an der Entwicklung beteiligt, überzeugte er die Führung davon, dass Ausbildung, Versorgung und die geringeren Produktionskosten wirtschaftlicher seien. So wurden auf Basis des Leopard 1 ein Fahrschulpanzer, der Brückenlegepanzer Biber, der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, der Bergepanzer 2 und der Pionierpanzer Dachs entwickelt. Der Fahrschulpanzer Leopard 1 trägt eine Fahrerkabine, die jederzeit gegen einen Turm getauscht werden kann. Um den Drehturm zu simulieren, wurden ein 8,5 Tonnen schwerer Ballastring sowie eine Kanonenattrappe in die Kabine integriert. Insgesamt wurden 60 Kabinen für die Bundeswehr beschafft. Für das niederländische Marinekorps wurden von Alvis Moelv vier Leopard 1 zu Beach Armoured Recovery Vehicles (BARV) umgebaut – Samson (BARV1), Hercules (BARV2), Goliath (BARV3) und Titan (BARV4). Sie sind 7,65 Meter lang, 3,25 Meter breit sowie 3,35 Meter hoch bei 0,44 Meter Bodenfreiheit. Das Gewicht beträgt 42,5 Tonnen. Eingesetzt werden sie bei amphibischen Landeoperationen der HNLMS Rotterdam bzw. HNLMS Johan de Witt (Rotterdam-Klasse) zur Bergung von Schadfahrzeugen in Ufernähe.[51]
Nicht fortgeführt wurde dagegen das trinationale Projekt Panzerhaubitze 155-1 aus den Jahren 1973 bis 1986. Das mittlere Artillerie-Raketensystem Wegmann-Raketenwerfer Rocket System 80 auf Leopard-Fahrgestell wurde zugunsten der Radentwicklung LARS ebenfalls nicht realisiert.
Das 1991 begonnene Waffensystem Panther, eine Trilateralentwicklung zwischen Deutschland, Frankreich und Großbritannien, wurde 1993 eingestellt. So befand sich beim deutschen Modell auf dem Fahrgestell ein ausfahrbarer 12-Meter-Mast mit der Startvorrichtung für die Lenkflugkörper PARS 3 LR und dem opto-elektronischen Ziel- und Aufklärungssystem Osiris. Ebenfalls nicht umgesetzt wurde das 1997 gestartete Projekt für einen Beobachtungspanzer Artillerie auf Basis des Leopard 1A5. Ohne Hauptwaffe und ausgestattet mit der Funkanlage SEM 80/90, einem GPS-Empfänger und artilleriespezifischen Computeranlagen zur Feuerleitung sollte diese Konfiguration den Beobachtungspanzer Artillerie auf dem M113 ablösen.
Nur den Prototypstatus erreichte der 1999 gebaute Leopard 1 AMCV Armoured Mine Clearing Vehicle, ein norwegischer Minenräumpanzer, erprobt im KFOR-Einsatz. Er gleicht im Funktionsprinzip dem deutschen Keiler, besitzt jedoch das britische Aardvark-Minenräumsystem sowie elektronisches und explosives Minenräumequipment. Weitere nicht umgesetzte Prototypen/Studien waren Leopard FlaRakPz Roland, Leopard MKPV (gepanzertes Feldstraßengerät), Leopard MKPV (gepanzerter Minenleger), die gepanzerte Pioniermaschine, ein Flakpanzer mit Otomatic-76/62-Flakturm (76 mm) von Oto Melara, der Leopard 1 ADATS (ähnlich dem Panther-Projekt), der Leopard 1/Gepard PRTL (niederländische Gepardalternative) und eine Variante mit GIAT-155-mm-Turm.[52]
Im September 2023 brachte der Rüstungskonzern Rheinmetall eine Version seines Flugabwehrsystems Oerlikon Skyranger auf dem Fahrgestell des Leopard 1 ins Gespräch. Diese Skyranger-Variante soll mit einer 35-mm-Kanone ausgerüstet werden und insbesondere den in der Ukraine erfolgreich eingesetzten Gepard ergänzen.[53]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karl Anweiler, Jürgen Plate, Manfred Pahlkötter: Radfahrzeuge und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr in den 90er Jahren. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-613-01847-0.
- Karl Anweiler, Rainer Blank: Die Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr. Bechtermünz, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-5331-X.
- Christopher Foss: Jane’s Armour & Artillery 2009–2010. Jane’s Information Group Inc, Coulsdon 2009, ISBN 978-0-7106-2882-4.
- Rolf Hilmes: Kampfpanzer heute und morgen. Konzepte – Systeme – Technologien. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02793-0.
- Rolf Hilmes: KPz Leopard 1: 1956–2003 (Typenkompass). Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03360-3.
- Raimund Knecht: Kampfpanzer Leopard. (= Waffensysteme heute.) 1. völlig überarbeitete Fassung, Verlag Wehr & Wissen, Koblenz/Bonn 1977, ISBN 3-8033-0262-5.
- Stefan König (Hrsg.): The Military Machine Nr. 1: M88 A1/IS-7/SIMCA-Pkw der WH/Flakpanzer I/21cm Mrs 18/Leopard 1A5 DK. König Verlag, Krefeld 1997.
- Paul-Werner Krapke: Leopard 2. Sein Werden und seine Leistung. Selbstverlag, s. l. 2004, ISBN 3-8334-1425-1.
- Jill Marc Münstermann: Kampfpanzer Leopard im Einsatz: Historie, Varianten und Kampfeinsätze der Panzer Leopard 1 und 2. K&F Verlag, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-96403-100-6.
- Jürgen Plate, Lutz-Reiner Gau, Jörg Siegert: Deutsche Militärfahrzeuge. Bundeswehr und NVA. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-613-02152-8.
- Michael Scheibert: Kampfpanzer Leopard 1 [eins], mit neuen Dimensionen im Panzerbau. In: Das Waffen-Arsenal. Bd. 84, Podzun-Pallas, Friedberg 1983, ISBN 978-3-7909-0211-2.
- Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard und ihre Abarten. (= Militärfahrzeuge. 1) Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01198-0.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard und ihre Abarten. S. 8.
- ↑ Paul Werner Krapke: Leopard 2: Sein Werden und seine Leistung. S. 125.
- ↑ Dieter H. Kollmer: Rüstungsinterventionismus – Rüstungsgüterbeschaffung der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. In: Dieter H. Kollmer (Hrsg.): Militärisch-Industrieller Komplex? Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Freiburg i.Br./Berlin/Wien 2015, S. 142.
- ↑ Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard und ihre Abarten. S. 10.
- ↑ Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard und ihre Abarten. S. 13.
- ↑ Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard und ihre Abarten. S. 28 f.
- ↑ Vgl. Edelfried Baganski: Kampfkraftvergleich deutscher Panzer 1918 bis 1989. In: Komitee Nachbau Sturmpanzerwagen A7V in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (Hrsg.). Sturmpanzerwagen A7V. Vom Urpanzer zum Leopard 2. Ein Beitrag zur Militär- und Technikgeschichte. Herford 1990, S. 351.
- ↑ Vgl. Dieter H. Kollmer: Rüstungsinterventionismus – Rüstungsgüterbeschaffung der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. In: Dieter H.Kollmer (Hrsg.): Militärisch-Industrieller Komplex? Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Freiburg i.Br./Berlin/Wien 2015, S. 147.
- ↑ Edelfried Baganski: Kampfkraftvergleich deutscher Panzer 1918 bis 1989. In: Komitee Nachbau Sturmpanzerwagen A7V in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (Hrsg.). Sturmpanzerwagen A7V. Vom Urpanzer zum Leopard 2. Ein Beitrag zur Militär- und Technikgeschichte. Herford 1990, S. 352.
- ↑ Edelfried Baganski: Kampfkraftvergleich deutscher Panzer 1918 bis 1989. In: Komitee Nachbau Sturmpanzerwagen A7V in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (Hrsg.). Sturmpanzerwagen A7V. Vom Urpanzer zum Leopard 2. Ein Beitrag zur Militär- und Technikgeschichte. Herford 1990, S. 352.
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- ↑ LEOPARD 1 A5 – KNDS. Abgerufen am 1. Mai 2024.
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- ↑ 74er verabschiedeten sich gestern für immer. In: cnv-medien.de. 20. Dezember 2003, abgerufen am 31. Januar 2022.
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- 1 2 Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard 1 und Leopard 2. S. 397.
- ↑ Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard 1 und Leopard 2. S. 394.
- ↑ Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard 1 und Leopard 2. S. 388.
- ↑ https://www.bundeswehr-journal.de/2024/motoren-upgrade-fuer-wisent-1-und-leopard-1-familie/
- ↑ https://mil.in.ua/en/news/leopard-1-tanks-to-receive-new-engine-from-rolls-royce-and-ffg/
- ↑ Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard 1 und Leopard 2. S. 58 f.
- ↑ Frank Lobitz: Kampfpanzer Leopard 1 in der Bundeswehr – Frühe Jahre. Tankograd – Militärfahrzeuge Spezial 5013; Feuerleit- und Waffenstabilisierungsanlage Seiten 4 bis 7.
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- ↑ Diese Waffen und militärische Ausrüstung liefert Deutschland an die Ukraine. Bundesregierung, 17. März 2025, abgerufen am 17. März 2025.
- ↑ Oryx: Attack On Europe: Documenting Ukrainian Equipment Losses During The Russian Invasion Of Ukraine. In: Oryx. Abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Leopard-Panzer bleibt stur: Ukrainer starten nach 52 russischen Treffern einfach den Motor und fahren weg. 16. April 2026, abgerufen am 1. Mai 2026.
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- ↑ Rheinmetall will Skyranger auf Leopard-Chassis liefern. In: hartpunkt.de. 22. September 2023, abgerufen am 17. Juni 2024.









