Panzerbrigade 6
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Panzerbrigade 6 | |||
|---|---|---|---|
Verbandsabzeichen | |||
| Aktiv | 1. Apr. 1975 bis 30. Sep. 1993[1] | ||
| Staat | |||
| Streitkräfte | |||
| Teilstreitkraft | |||
| Typ | Panzerbrigade | ||
| Letzter Stabssitz | Hofgeismar[1] | ||
Standorte der Stäbe der Panzerbrigade 6, 14 und 34 |
1981 wurden zur Einnahme der Heeresstruktur 4 die Unterstellungen und entsprechend die Bezeichnung der Panzerbrigade 6, 14 und 34 „getauscht“:
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Die bisherige Panzerbrigade 6 wurde 1981 zur „neuen“ Panzerbrigade 14. Die Unterstellung der Brigade wechselte im Vorgriff bereits 1976/77 von der 2. Jägerdivision zur 5. Panzerdivision. Der Standort des Stabes blieb unverändert Neustadt.
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Die bisherige Panzerbrigade 14 wurde 1981 zur „neuen“ Panzerbrigade 34. Die Unterstellung der Brigade wechselte im Vorgriff bereits 1977 von der 5. Panzerdivision zur 12. Panzerdivision. Der Standort des Stabes blieb unverändert Koblenz.
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Die bisherige Panzerbrigade 34 wurde 1981 zur „neuen“ Panzerbrigade 6. Die Unterstellung der Brigade wechselte 1975 von der 12. Panzerdivision zur 2. Jägerdivision. Der Standort des Stabes verlegte 1981 von Kassel nach Hofgeismar.
Nach der Umbenennung unterstanden der Panzerbrigade 6 die Stabskompanie (Hofgeismar), die Panzerjägerkompanie 60 (Arolsen), die Panzerpionierkompanie 60 (Hannoversch Münden, Auflösung 1992), die Nachschubkompanie 60 (Fuldatal, Auflösung 1993), die Instandsetzungskompanie 60 (Kassel, ab 1986 Hofgeismar, Auflösung 1993), das Panzergrenadierbataillon 62 (Wolfhagen, Auflösung 1992), das Panzerbataillon 61 gem./gekad. (Wolfhagen und Arolsen Aufstellung 1980, Außerdienststellung September 1992), das Panzerbataillon 63 (Arolsen) Indienststellung 1981 Außerdienststellung Dezember 2002, das Panzerbataillon 64 (Wolfhagen) Außerdienststellung Juni 2008, das Panzerartilleriebataillon 65 (Arolsen), das Feldersatzbataillon 25 (Fuldatal) und die Ausbildungskompanie 2 / 2 (Dössel bei Warburg).
Die Brigade umfasste im Herbst 1989 in der Friedensgliederung etwa 2900 Soldaten.[2] Die geplante Aufwuchsstärke im Verteidigungsfall betrug rund 3300 Soldaten.[2] Zum Aufwuchs war die Einberufung von Reservisten und die Mobilmachung von nicht aktiven Truppenteilen vorgesehen.[2] Zum Ende der Heeresstruktur 4 im Herbst 1989 war die Brigade weiter Teil der 2. Panzergrenadierdivision und gliederte sich grob in folgende Truppenteile:[2][A 1]
Stab/Stabskompanie Panzerbrigade 6, Hofgeismar
Panzerjägerkompanie 60, Arolsen
Panzerpionierkompanie 60, Hann. Münden
Nachschubkompanie 60, Fuldatal
Instandsetzungskompanie 60, Hofgeismar
Panzerbataillon 61 (teilaktiv), Arolsen
Panzergrenadierbataillon 62, Wolfhagen
Panzerbataillon 63, Arolsen
Panzerbataillon 64, Wolfhagen
Panzerartilleriebataillon 65, Arolsen
Heeresstruktur 5 bis zur Auflösung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1993 wurden die Panzerbataillone 63 und 64 der Panzergrenadierbrigade 5 unterstellt. Das Panzerartilleriebataillon 65 wurde 1993 der Panzerbrigade 14 unterstellt. 1993 wurde die Auflösung der Panzerbrigade 6 befohlen und die restlichen Brigadeeinheiten wurden außer Dienst gestellt.
Kommandeure
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Folgende Kommandeure führten die Brigade (Dienstgrad bei Kommandoübernahme):[3][4]
Als Panzerbrigade 6 ab 1981
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Name | Beginn der Berufung | Ende der Berufung |
|---|---|---|---|
| 6 | Oberst Heinrich Boehr | 1. Oktober 1991 | 30. September 1993 |
| 5 | Oberst Christian Hellwig | 1. Oktober 1988 | 30. September 1991 |
| 4 | Brigadegeneral Dieter Brand | 1. Oktober 1984 | 30. September 1988 |
| 3 | Oberst Karl Zimmer | 1. Oktober 1981 | 30. September 1984 |
Als Panzerbrigade 34 bis 1981
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Name | Beginn der Berufung | Ende der Berufung |
|---|---|---|---|
| 3 | Oberst Karl Zimmer | 1. April 1981 | 30. September 1981 |
| 2 | Oberst Mark Heinrich von Nathusius | 1. Oktober 1977 | 31. März 1981 |
| 1 | Oberst Konrad Manthey | 1. April 1975 | 30. September 1977 |
Verbandsabzeichen
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Die Blasonierung des Verbandsabzeichens für den Dienstanzug der Angehörigen der Panzerbrigade 6 lautete:
- Gold bordiert, gespalten von Silber und Rot, ein gespaltener, vorne roter, hinten silberner steigender Löwe.
Die Tingierung des Schildes entsprach der Flagge Hessens. Der Löwe ähnelten dem Bunten Löwen („Hessenlöwe“) der Ludowinger aus dem hessischen Landeswappen. Die Verbandsabzeichen der Division und der unterstellten Brigaden waren bis auf die Borde identisch. In der Tradition der Preußischen Farbfolge erhielt das Verbandsabzeichen der Panzerbrigade 6 als „dritte“ Brigade[A 2] der Division einen gelben Bord.
Da sich die Verbandsabzeichen der Brigaden der Division nur geringfügig unterschieden, wurde stattdessen gelegentlich auch das interne Verbandsabzeichen des Stabes bzw. der Stabskompanie pars pro toto als „Abzeichen“ der Brigade genutzt. Es zeigte einen Adler auf einem Mainzer Rad ähnlich wie im Wappen Hofgeismars. Die Schildteilung in rot-weiß entsprach der hessischen Flagge und dem Verbandsabzeichen.
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dargestellt sind die internen Verbandsabzeichen, für die bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine Tragegenehmigung offiziell erteilt wurde. Nicht aktive Truppenteile (Geräteinheiten, teilaktive, gekaderte) sind kursiv dargestellt.
- ↑ „Erste“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 4 (=weißer Bord). „Zweite“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 5 (=roter Bord). „Dritte“ Brigade: Panzerbrigade 6 (=gelber Bord).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Uwe Walter: Von Wölfen, Leoparden und anderen Raubtieren. Die Geschichte des Heeres der Bundeswehr in Hessen und den angrenzenden Bundesländern. 2. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2017, ISBN 978-3-8482-2645-0 (124 S., 1. Teil neu überarbeitet).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die 2. Panzergrenadierdivision der Bundeswehr. In: Relikte in Niedersachsen & Bremen. Manfred Tegge, abgerufen am 20. Februar 2020.
- Aufstellung der neuen Panzerbrigade 34 in Kassel, 1.-2. April 1975. Zeitgeschichte in Hessen. (Stand: 5. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. In: Website des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Militärgeschichtliches Forschungsamt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2020; abgerufen am 17. Februar 2020 (Es sind aus technischen Gründen keine Direktlinks auf einzelne Suchanfragen oder Suchergebnisse möglich. Bitte das „Suchformular“ nutzen, um Informationen zu den einzelnen Dienststellen zu recherchieren). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 3 4 O. W. Dragoner (Hrsg.): Die Bundeswehr 1989. Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. 4. Auflage. 2.1 – Heer. Heeresamt. I. Korps. II. Korps. III. Korps, Februar 2012 (167 S., relikte.com [PDF; 747 kB; abgerufen am 21. Februar 2020] Erstausgabe: 2009, Übersicht über die Schriftenreihe bei Relikte.com).
- ↑ Referat MA 3: BArch BH 9-34/Panzerbrigade 34 –Koblenz–. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 2004, abgerufen am 17. Februar 2020.
- ↑ Referat MA 3: BArch BH 9-6/Panzerbrigade 6. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 1996, abgerufen am 17. Februar 2020.
Koordinaten: 51° 29′ 27″ N, 9° 23′ 7″ O
