Panzerbrigade 33
Verbandsabzeichen | |||
| Aktiv | 2. Feb. 1959 bis 30. Sep. 1993[1] | ||
| Staat | |||
| Streitkräfte | |||
| Teilstreitkraft | |||
| Typ | Panzerbrigade | ||
| Unterstellung | |||
| Letzter Stabssitz | Celle[1] | ||
| Nr. | Name | Beginn der Berufung | Ende der Berufung |
| 10 | Brigadegeneral Jürgen Molsen | 21. Dezember 1988 | 30. September 1993 |
| 9 | Oberst Hubert Gosch | 27. März 1987 | 20. Dezember 1988 |
| 8 | Brigadegeneral Arnold Scharkowski | 17. März 1983 | 26. März 1987 |
| 7 | Oberst Hans Scriba | 18. August 1977 | 16. März 1983 |
| 6 | Oberst Georg-Josef von Raesfeld | 1. Oktober 1974 | 17. August 1977 |
| 5 | Oberst Werner Schlüter | 16. Januar 1971 | 30. September 1974 |
| 4 | Brigadegeneral Karl-Heinz Herzberg | 1. Oktober 1968 | 15. Januar 1971 |
| 3 | Oberst Alfred Müller | 1. April 1964 | 30. September 1968 |
| 2 | Brigadegeneral Gerd Niepold | 1. Juli 1961 | 31. März 1964 |
| 1 | Brigadegeneral Hans-Georg Lueder | 1. Februar 1959 | 30. Juni 1961 |
Verbandsabzeichen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Blasonierung des Verbandsabzeichens für den Dienstanzug der Angehörigen der Panzerbrigade 33 lautete:
„Gold bordiert, in Blau drei goldene Kreuze über drei silbernen Wellenfäden im Schildfuß.“
Die Steckkreuze standen für das Oldenburger Land. Die Kreuze wurden auch als Nagelspitzkreuze oder Delmenhorster Kreuze wegen des Kreuzes im Wappen der Grafschaft Delmenhorst bezeichnet. Sie wurden ähnlich im Landeswappen Oldenburgs und im Wappen des Landkreises Oldenburg dargestellt. Die Verbandsabzeichen der Division und der unterstellten Brigaden waren bis auf die Borde identisch. In der Tradition der Preußischen Farbfolge erhielt das Verbandsabzeichen der Panzerbrigade 33 als „dritte“ Brigade[A 2] der Division einen gelben Bord.
- Internes Verbandsabzeichen des Stabes/Stabskompanie Alternative (frühere?) Version
Da sich die Verbandsabzeichen der Brigaden der Division nur geringfügig unterschieden, wurde stattdessen gelegentlich auch das interne Verbandsabzeichen des Stabes bzw. der Stabskompanie pars pro toto als „Abzeichen“ der Brigade genutzt. Es zeigte die aus dem Verbandsabzeichen bekannten Kreuze und den gelben Bord, sowie einen Reiter im zu blau und weiß geteilten Schild. Die Darstellung des Reiters ist angelehnt an das Aussehen der Dressurquadrillen des niedersächsischen Landgestüts in Celle bzw. der Uniform des Celler Kavallerieregiments der Kurhannoverschen Armee. Eine alternative (möglicherweise frühere) Version der Stabskompanie zeigte einen stilisierten Kampfpanzer, einen Blitz wie im Barettabzeichen der Fernmeldetruppe, die die Technik der Gefechtsstände betrieb, auf der zitronengelben Waffenfarbe der Fernmelder, sowie die Kurzbezeichnung der Stabskompanie der Brigade (das „X“ ist das Größenordnungszeichen aus dem taktischen Zeichen für Brigaden).
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dargestellt sind die internen Verbandsabzeichen, für die bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine Tragegenehmigung offiziell erteilt wurde. Nicht aktive Truppenteile (Geräteinheiten, teilaktive, gekaderte) sind kursiv dargestellt.
- ↑ „Erste“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 31 (=weißer Bord). „Zweite“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 32 (=roter Bord). „Dritte“ Brigade: Panzerbrigade 33 (=gelber Bord).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Panzerbrigade 33 (Hrsg.): 25 Jahre Panzerbrigade 33. Schweiger & Pick Verlag, Celle 1984 (36 S.).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die 11. Panzergrenadierdivision der Bundeswehr. In: Relikte in Niedersachsen & Bremen. Manfred Tegge, abgerufen am 1. März 2020.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. In: Website des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Militärgeschichtliches Forschungsamt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2020; abgerufen am 17. Februar 2020 (Es sind aus technischen Gründen keine Direktlinks auf einzelne Suchanfragen oder Suchergebnisse möglich. Bitte das „Suchformular“ nutzen, um Informationen zu den einzelnen Dienststellen zu recherchieren). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 3 4 O. W. Dragoner (Hrsg.): Die Bundeswehr 1989. Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. 4. Auflage. 2.1 – Heer. Heeresamt. I. Korps. II. Korps. III. Korps, Februar 2012 (167 S., relikte.com [PDF; 747 kB; abgerufen am 21. Februar 2020] Erstausgabe: 2009, Übersicht über die Schriftenreihe bei Relikte.com).
- ↑ Uwe Walter: Die Strukturen und Verbände des deutschen Heeres. 1. Auflage. Teil 1., I. Korps : (1956-1995). Edition AVRA, Berlin 2017, ISBN 978-3-946467-32-8, S. 104 (260 S.).
- ↑ Referat MA 3: BArch BH 9-33/Panzerbrigade 33 – Celle –. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 2004, abgerufen am 17. Februar 2020.
Koordinaten: 52° 36′ 51,5″ N, 10° 4′ 53,6″ O