VW T2
| Volkswagen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
Volkswagen Typ 2 T2 | |||||
| Typ 2 T2 | |||||
| Hersteller | Volkswagen | ||||
| Verkaufsbezeichnung | Bus, Transporter | ||||
| Produktionszeitraum | 1967–1979 (2013 in Brasilien) | ||||
| Vorgängermodell | VW T1 | ||||
| Nachfolgemodell | VW T3 | ||||
| Technische Daten | |||||
| Bauformen | Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen | ||||
| Motoren | Ottomotoren: 1,6–2,0 Liter (35–51 kW) | ||||
| Länge | 4420–4505 mm | ||||
| Breite | 1730–1765 mm | ||||
| Höhe | 1960–2290 mm | ||||
| Radstand | 2400 mm | ||||
| Nutzlast | 0,98 t | ||||
| zul. Gesamtgewicht | 2,25–2,30 t | ||||
| Westfalia Typ | Name | Legende |
|---|---|---|
| SO 60 | Campingwagen | |
| SO 61 | Mosaik | |
| SO 67 | Campmobil | US Export |
| SO 69/1 | Oslo | |
| SO 69/2 | Zürich | |
| SO 69/3 | Stockholm | |
| SO 69/4 | Brüssel | |
| SO 69/5 | Paris | |
| SO 69/6 | Rom | |
| SO 68/7 | Amsterdam | |
| 70 | Campmobil | Nur Export |
| SO 72/1 | Luxemburg | |
| SO 72/2 | Los Angeles | US Export |
| SO 72/3 | Helsinki | |
| SO 72/4 | Houston | US Export |
| SO 72/5 | Madrid | |
| SO 72/6 | Miami | US Export |
| SO 72/7 | Mosaik | |
| SO 72/8 | Mosaik | |
| SO 72/9 | Mosaik | |
| SO 72/13 | Continental | |
| SO 73/1 | Düsseldorf | |
| SO 73/3 | Malaga | |
| SO 73/5 | Offenbach | |
| SO 73/7 | Helsinki | |
| SO 73/11 | Oxford | |
| SO 76/1 | Berlin |
Weitere, heute nicht mehr näher definierbare Ausstattungsvarianten finden sich unter den Bezeichnungen SO P-21, 22, 24, 27, 28, 30, 31 und SO P-35.
Außer Westfalia boten noch andere Hersteller, zum Beispiel Reimo, Um- beziehungsweise Ausbauten des T2 an. Diese Fahrzeuge sind äußerlich von Westfalia-Modellen meist am vollständig geschlossenen Dach zu unterscheiden. Auch in den USA modifizierten verschiedene Karosseriebauer den T2-Fensterbus (Bay Window) zum Wohnmobil.
Da es beispielsweise in den USA verboten war, in Campingmobilen Herde mit Propangas zu betreiben, konnte VW/Westfalia dort auch keine Fahrzeuge mit einem Gasherd an Bord anbieten. Anstatt eines Propangasherdes wurde dann meist eine zusätzliche klappbare Küchentischablage verbaut. Dahingehend änderte sich für den Export dann auch die Ausstattungsnummer von SO 60/62 in SO 67.
In den USA kostete der T2a Westfalia (Campmobil) der ersten Serie mit einer SO-67-Ausstattung autorisierte VW-Händler im Einkauf ca. 3350 Dollar. Das entsprach damals ca. 13.400 DM.

Auch Wilhelm Karmann brachte 1976/77 ein Reisemobil auf den Markt, das auf dem Fahrgestell des T2 aufgebaut war. Es bot Platz und Schlafgelegenheit für vier Personen, hatte eine kleine Küche mit zweiflammigem Gaskocher, Kühlschrank und Spüle; außerdem waren Toilette und Dusche eingebaut.
Mit dem Serienanlauf des T2 führte VW kurzfristig den Namen „Clipper L“ für den gut ausgestatteten Bus ein, der in der Tradition des Sondermodells der T1-Reihe („Samba-Bus“) stehen sollte. Nach Einsprüchen der Fluggesellschaft PanAm, die den Namen für ihre Flugzeuge verwendete, musste die Bezeichnung „Clipper“ wieder aufgegeben werden.[4] Weitere VW-Bus-Modelle mit eigenständigem Namen gab es erst wieder in den 1980er-Jahren beim T3.
T2a (August 1967 bis Juli 1971)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die allererste Baureihe des T2a wurde von August 1967 bis August 1968 gebaut. Nach August 1968 bis Mitte 1971 ist dieser in nur wenigen technischen Details geänderte T2a weitergebaut worden. Diese Modellreihe ist zum Nachfolgemodell (T2 a/b) an der Frontpartie mit den unten liegenden Blinkern und den seitlichen Trittbrettern an der Stoßstange wie auch an der noch rundlichen Heckpartie mit den ovalen Heckleuchten erkennbar. Die hinten offene Rahmengruppe des T2a entspricht in ihrer Geometrie der des T1, ist aber vorn und hinten etwas verlängert worden. Ein Großteil dieser Modellreihe, und hier vor allem die mit den beliebten Westfaliaausstattungen, sind vorrangig auf dem US-Markt verkauft worden. Dort wurde er dann, wie auch der VW „Käfer“, zu einem beliebten Sinnbild der dortigen Flower-Power-Bewegung.
- T2a Westfalia (SO 67), Erste Serie, Original Teilrestauriert
- Heckansicht
- Innenbereich
- T2a Kastenwagen, Modelljahr 1969,
ex 21F TSF, Front - T2a Kastenwagen, Modelljahr 1969, Heck
- T2a Doka Leichenwagen Bj. 1971
- T2a Leichenwagen
T2a/b (Modelljahr 1972)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](August 1971 bis Juli 1972)
Bei diesem Typ handelt es sich um eine Mischform als Zwischenmodell mit Karosseriebestandteilen sowohl des T2a (Blinker vorne unten, Stoßfänger in der alten Form) als auch des T2b (große Rückleuchten, größere „Ohren“ zur Luftansaugung des Motors, vorne Scheibenbremsen). Er wird in der VW-Bulli-Szene auch gerne als Zwitter bezeichnet.
T2b (August 1972 bis Juli 1979)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- T2b Bus mit falschen Radkappen
Ex-Einsatzfahrzeug Katastrophenschutz - T2b Bus mit Flachmotor (Auspuff rechts)
- T2b Pritschenwagen Frontansicht
- T2b Pritschenwagen Heckansicht
- T2b „Camper“
- T2 auf der VW-Teststrecke in Wolfsburg, 25. Januar 1973
- Montage des T2 im VW-Werk Hannover
Bereits mit dem Modelljahr 1971 (Mitte 1970) wurden weitere Verbesserungen am T2 eingeführt, die sich im Wesentlichen auf die Fahrwerkskomponenten und die Fahrzeugsicherheit bezogen:
- verstärkte Rahmengruppe mit gabelförmigem Deformationselement vorn (Y-Träger) und vorgewölbter doppelter Frontschürze unter der Stoßstange (Querschiene mit Dämpfungseigenschaften), zur Aufnahme von Längskräften im Falle eines Aufpralls, sowie geschlossener Heckrahmenpartie ebenfalls mit Verstärkungsblechen,
- Scheibenbremsen vorn serienmäßig (Hersteller Ate, entsprechen denen des Mercedes-Benz W 114/115 („Strich-Acht“), daher auch der neue Lochkreis 5 × 112 der Räder) mit vergrößertem Achskörper und dadurch längerem Federweg und breiterer Spurweite, als Zusatzausstattung mit Bremskraftverstärker (bei Flachmotoren ab Mitte 1971 Serie),
- breitere Trommelbremsen hinten, dadurch um ca. 4 cm verbreiterte Spurweite,
- neue Fünfloch-Stahlräder, zu erkennen an den flachen Radkappen und dem neuen Raddesign, um die Radkappe herum runde Löcher,
- geteilte Sicherheitslenksäule,
- Sicherheitsgurte für Fahrer- und Beifahrersitzplätze serienmäßig sowie
- Dreipunktaufhängung des Motor-Getriebeblocks mit veränderter Einbaugeometrie, dadurch höhere Bodenfreiheit und verlängerter Federweg auch hinten.
- akustische Dämpfung durch gummigelagerte Antriebseinheit, Tankschott und Motorraumauskleidung
- zusätzliche Montageluke in der Gepäckablage über dem Motorraum (nur für flachen Motor)
- Karosserie: kantigere Heckpartie und breite Stoßstangen, rechteckige große Heckleuchten, breitere Motorraumklappe, nach hinten versetzte Tankklappe, ausgestellte Kotflügel vorn, Trittstufen vorn innen, rechteckige Blinker im Kühlluftgrill integriert, nach innen gekröpfte Regenrinne, flacheres Dach (wegen höherer Bodenfreiheit)
- elektrisches Zusatzgebläse für die Heizung und verbesserte Warmluftführung im Fahrgastraum (Sonderausstattung).
Die Überarbeitung des Hecks wurde erforderlich, weil gegen Aufpreis ab Mitte 1971 der aus dem Motor des VW 411/412 entwickelte Flachmotor (Baureihe CA) mit Zweivergaseranlage im Programm war, der aus 1700 cm³ Hubraum 66 PS (49 kW) Leistung (62 PS/46 kW mit der ab 1972 angebotenen Dreigang-Automatik) erzeugte. Später wurde der Flachmotor auf 1800 cm³ Hubraum (68 PS/50 kW) und schließlich auf 2000 cm³ (70 PS/51 kW) vergrößert. Die Spitzengeschwindigkeit stieg von 110 km/h auf bis zu 130 km/h. Der Kraftstoffverbrauch der Flachmotoren war deutlich höher – um die 14 Liter/100 km waren in der Praxis üblich. Für den Pritschenwagen wurde der größere Motor nicht angeboten.
Das Lüfterrad für die Gebläsekühlung saß beim Flachmotor direkt auf der Kurbelwelle, was die Motorkühlung erheblich verbesserte. Der gegenüber dem serienmäßigen 50-PS-(37-kW)-Motor um 20 kg schwerere Flachmotor hatte bei Nenndrehzahl einen Luftdurchsatz von 800 Liter/Sekunde; der 50-PS-(37-kW)-Motor mit dem hohen Gebläsekasten nur 620 Liter/Sekunde. Zur besseren Erreichbarkeit der beiden Vergaser hatten die Transporter mit Flachmotoren ab Mitte 1972 einen oberen Deckel im Laderaum. Äußeres Kennzeichen der Flachmotor-Modelle war das Auspuffendrohr auf der rechten Fahrzeugseite.
Auffälligste Änderung zum T2a ist die Frontpartie mit den rechteckigen Blinkern, die oben in das Lüftungsgitter integriert wurden. Die dickeren Stoßstangen erhielten den Beinamen „Eisenbahnschienen“.
Mitte 1971 bekamen auch die Transporter für das bereits 1968 eingeführte VW-Diagnosesystem im Motorraum eine Steckdose. Mit einem neuen Servicekonzept entfiel ab August 1977 bei allen VW-Modellen der Anschluss wieder.
Ab 1974 war zunächst der Kastenwagen mit verstärktem Chassis und einer damit erhöhten Nutzlast von 1,2 Tonnen erhältlich; im Jahr darauf auch der Kombi.
Seit 1978 kommen bei allen Transportern serienmäßig vorne zwei Automatik-Dreipunktgurte zum Einbau.
Bei den Modellen Kleinbus und Kleinbus L, anfangs von VW als Clipper L (s. o.) bezeichnet, reichte bei der zweifarbigen Ausführung die Dachfarbe zunächst nur bis zur Regenrinne (Modell 1968–72), ab Modell 1973 bis unter den Karosseriewulst (Gürtellinie). Der Name „Clipper“ hat sich unter den T2-Freunden für den Bus bis Modell 1972 etabliert. Man spricht vom Clipper N (normal), wenn es sich um einen Bus ohne Chromzierrat handelt, von einem Clipper L (Luxus) bei einem Bus mit Chromtrimm. Ab Januar 1968 gab es sowohl für den einfachen Kombi Typ 23 als auch für den Typ 22/24 (Clipper) auf Wunsch ein Stahlschiebedach.
Im letzten Modelljahr 1979 kostete der günstigste Transporter als Kastenwagen 14.540 DM, als Kombi 15.260 DM, als Pritsche 14.435 DM und als Bus 17.075 DM.
T2b Typ 2150 „Elektrotransporter“ (1970er Jahre)
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In den 1970er Jahren produzierte VW[5] einen auch T2b Typ 2150 „Elektrotransporter“ genannten[6] und zum Elektrofahrzeug umgerüsteten „Bulli“.[5] Anfang der 1970er Jahre suchte die Automobilindustrie angesichts des nicht zuletzt durch die erste Ölkrise gestiegenen Bewusstseins bezüglich knapper werdender Ressourcen nach alternativen, umweltfreundlichen und zukunftsweisenden Antrieben. Ein Ergebnis dieser Überlegungen bei Volkswagen war der erste elektrische VW Transporter, der ein großes Medienecho erregte: Das war auch gewollt, denn mit zunächst vorgesehenen „10 bis 20 Fahrzeugen“ wollten die Ingenieure seinerzeit Denkanstöße geben – insbesondere im Hinblick auf eine Unabhängigkeit vom Erdöl.
Als erster Kunde erhielten die Stadtwerke in Stade einen elektrisch angetriebenen T2. Bei einem erfolgreichen Verlauf des ambitionierten Volkswagen-Projektes wollte VW in einer zweiten Stufe, etwa ab dem Jahr 1974, rund 200 zusätzliche Fahrzeuge herstellen, damit weitere Erfahrungen gesammelt würden und auf noch breiterer Basis die Entwicklung fortgeführt werden könnte.
T2c (aus Mexiko und Brasilien)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- VW-Bus T2c „Prata“, letzte luftgekühlte Ausführung (2005)
- VW-Bus T2c mit wassergekühltem Motor (2010)
Im Werk São Bernardo do Campo (Brasilien) wurde erst 1997 das „Mischmodell“ (T1 mit Fahrerhaus des T2, auch als „T1½“ bezeichnet) vom T2c abgelöst, der bis Dezember 2005 mit luftgekühltem Heckmotor und G-Kat gebaut wurde. Die Produktionswerkzeuge kamen von Volkswagen de México aus dem Werk Puebla, wo der luftgekühlte 1,6-Liter-Motor zum Modelljahr 1988 durch den aus Golf und Passat bekannten wassergekühlten Reihenvierzylindermotor mit 1,8 Liter Hubraum ersetzt wurde. Gleichzeitig erhielt der mexikanische T2, dort als „Combi“ und „Panel“ (Kastenwagen) bezeichnet, einen großen Kühlergrill aus schwarzem Kunststoff und recht wuchtige Stoßstangen aus dem gleichen Material. Im Modelljahr 1989 wurde das Angebot um den „Caravelle“ erweitert, eine luxuriöse Bus-Variante mit Metallic-Lackierung und getönten Scheiben. Die 1991er Modelle erhielten erstmals das erhöhte, kantige Dach – das auffälligste Merkmal der „T2c“ genannten Generation.
1995 wurde die Produktion des T2c in Mexiko eingestellt, jedoch nicht der Verkauf. Dort wurden dann aus Brasilien importierte T2c angeboten, nach wie vor mit dem wassergekühlten 1,8-Liter-Motor. Diese Variante war in Brasilien jedoch nicht erhältlich. Der Verkauf des T2c in Mexiko endete erst 2001, als dort der T4 vorgestellt wurde.
Der in Brasilien bis Dezember 2013 produzierte „Kombi“ besitzt nicht die Kunststoff-Stoßstangen der mexikanischen Version, sondern die runden Metall-Stoßstangen des „T1½“, deren Form an die des T2a erinnert. Allerdings fehlen die integrierten Trittbretter. Die Produktion der luftgekühlten Version des T2c endete im Dezember 2005 mit der Sonderserie „Prata“ („Silber“).
Seit 2006 wurde der T2c in São Bernardo do Campo mit einem wassergekühlten Motor gebaut, hierzu wurde er – wie zuvor schon der in bzw. für Mexiko produzierte T2c sowie die in den 1980er Jahren erhältliche Diesel-Version des „T1½“ – mit einem Kühlergrill aus schwarzem Kunststoff ausgestattet. Verwendet wird der Motor EA 111 („Entwicklungsauftrag“) mit 1390 cm³ in „TotalFlex“-Ausführung; er kann also mit Benzin oder Ethanol in jeder beliebigen Mischung gefahren werden. Die Leistung des Motors wird mit 59 kW (80 PS) angegeben, die erreichbare Höchstgeschwindigkeit mit 130 km/h.[7]
Zum Ende der Produktion des T2c in Brasilien und damit der zweiten Transporter-Generation insgesamt wurde eine auf 1200 Stück limitierte Sonderserie 56 Años Kombi – Last Edition angeboten.[8][9][10]
Der Grund für die Einstellung war, dass in Brasilien seit dem 1. Januar 2014 für Neufahrzeuge Airbags und ABS vorgeschrieben sind. Eine Mitte Dezember 2013 diskutierte Verschiebung dieser Regelung wurde schnell verworfen.[11]
Technische Daten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 1600 | 1700 | 1800 | 2000 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | (1967–70) | (1970–79) | (1971–73) | (1973–75) | (1975–79) |
| Motor | 4-Zylinder-Boxermotor (Viertakt) | ||||
| Verdichtungsverhältnis | 7,7:1 | ||||
| Bohrung × Hub in mm |
85,5 × 69 | 90 × 66 | 93 × 66 | 94 × 71 | |
| Hubraum | 1584 cm3 | 1679 cm3 | 1795 cm3 | 1970 cm3 | |
| Nennleistung nach DIN 70020 bei min−1 |
34,5 kW (47 PS) / 4000 | 36,8 kW (50 PS) / 4000 | 48,5 kW (66 PS) / 4800 45,6 kW (62 PS) (1) / 4200 | 50 kW (68 PS) / 4200 | 51,5 kW (70 PS) / 4200 |
| Max. Drehmoment nach DIN 70020 bei min−1 |
104 Nm (10,6 kpm) / 2200 | 106 Nm (10,8 kpm) / 2800 | 113,7 Nm (11,6 kpm) / 3200 115,6 Nm (11,8 kpm) (1) / 3200 | 129,4 Nm (13,2 kpm) | 141,2 Nm (14,4 kpm) / 2800 |
| Gemischaufbereitung | Ein Fallstromvergaser Solex | Zwei Fallstromvergaser Solex | |||
| 30 PICT-2 | 34 PICT-3 | 34 PDSIT-2/-3 | |||
| Ventilsteuerung | OHV-Ventilsteuerung (Stoßstangen und Kipphebel, zentrale Nockenwelle, Stirnräder) | ||||
| Kühlung | Luftkühlung mit Gebläse | ||||
| Getriebe | 4-Gang-Getriebe, Mittelschaltung | 4-Gang-Getriebe, Mittelschaltung ab 1972 a. W. 1700 mit 62 PS und Dreigang-Automatik (ab 1973: 1800, ab 1975: 2000) | |||
| Radaufhängung vorn | Kurbellenkerachse mit Kugelgelenken, 2 querliegende Federstäbe (Pakete) | ||||
| Radaufhängung hinten | Schräglenkerachse, querliegende Federstäbe | ||||
| Bremsen | Trommelbremsen rundum (vorn und hinten Ø 250 mm) ab Herbst 1970: Scheibenbremsen vorne (Ø 278 mm), Trommeln hinten (Ø 252 mm) | ||||
| Karosserie | Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie mit Längs- und Querträgern | ||||
| Tankinhalt | zwischen 40 und 60 Liter | ||||
| Spurweite vorn/hinten | 1385/1426 mm | ||||
| Radstand | 2400 mm | ||||
| Bodenfreiheit | 185 mm | ||||
| Wendekreisdurchmesser | 11,3 m | ||||
| Außenmaße (1970/1976) | Länge: 4420/4505 mm,
Breite: 1765/1720 mm, | ||||
| Leergewicht | 1285 kg | 1325 kg | |||
| Nutzlast | 925–1000 kg | 980 kg | |||
| Höchstgeschwindigkeit | 105 km/h | 110 km/h | 125 km/h | 127 km/h | 127 km/h 133 km/h (Testwert) |
| Kraftstoffverbrauch nach DIN 70030 in Liter/100 Kilometer |
10,4 12 bis 13 (Testwert) | 11,4 14,3 (Testwert) | 9,6 bis 16,0 13,4 (Testwert) | 12,9 | |
| Kraftstoffart | Normalbenzin | ||||
| Ölverbrauch in Liter/1000 Kilometer | 0,5–1,0 | ||||
Filmauftritte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- In der Kästner-Romanverfilmung Pünktchen und Anton (1999) der Regisseurin Caroline Link tritt ein T2 (Baujahr 1968) als sog. "Eisbus" in Erscheinung.[13]
- In der US-Tragikomödie Little Miss Sunshine der Regisseure Jonathan Dayton und Valerie Faris aus dem Jahr 2006 spielt ein T2b eine Nebenrolle.
- In dem 1982 erschienenen Film Piratensender Powerplay mit Thomas Gottschalk und Mike Krüger als Peilwagen der Deutschen Bundespost.
- In dem Baseball-Film Feld der Träume (1989) mit Kevin Costner fährt dieser einen roten VW T2b (Baujahr 1973).
- In dem Science-Fiction-Film Zurück in die Zukunft (1985) fahren die libyschen Terroristen in der Szene auf dem Shopping-Mall-Parkplatz einen zwei-farbigen VW T2b.
Produktionszahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Produktion[1] in Deutschland |
Neuzulassungen[4] in Deutschland |
|---|---|---|
| 1967 | 141.569 | ? |
| 1968 | 228.290 | 66.918 |
| 1969 | 244.945 | 77.444 |
| 1970 | 257.873 | 80.354 |
| 1971 | 250.802 | 70.715 |
| 1972 | 259.111 | 75.392 |
| 1973 | 246.177 | 65.168 |
| 1974 | 174.121 | 48.330 |
| 1975 | 159.752 | 46.910 |
| 1976 | 169.494 | 52.565 |
| 1977 | 160.986 | 54.049 |
| 1978 | 154.436 | 57.062 |
| 1979 | 85.632 | 55.506 |
| Summe | 2.533.188 | 750.413 |
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bernd Wiersch: Der VW Bulli: Die Transporter-Legende für Leute und Lasten. Delius Klasing, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2579-5.
- Ulrich Knaack: Schrader-Typen-Chronik, VW Transporter T2 1967-1979. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02559-0.
- Michael Steinke: Typenkompass VW-Bus, Transporter seit 1947. 1. Auflage, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02905-7 (Typenkompass)
- VDA: Volkswagenwerk AG Wolfsburg - Typ VW-Doppelkabine. Gruppe 13, Nummer 223b. Frankfurt am Main, Dezember 1969.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Bernd Wiersch 2009: Der VW Bulli: Die Transporter-Legende für Leute und Lasten. Delius Klasing, Bielefeld, ISBN 978-3-7688-2579-5.
- ↑ NEUE TRANSPORTERREIHE VON VW. In: Kraftfahrzeugtechnik 11/1967, S. 335–336.
- ↑ Ein Typ der überall ankommt auf auto-motor-und-sport.de
- 1 2 3 4 Schrader-Typen-Chronik, VW Transporter T2 1967-1979. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02559-0.
- 1 2 Wilhelm Kramer: T2-Elektro-Transporter / Er fuhr seiner Zeit voraus, Pressemitteilung der Volkswagen Nutzfahrzeuge vom 10. Februar 2015 (in der Pressemappe zur Eröffnung der Ausstellung Hannover aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit)
- ↑ Roland Röttges (Verantw.): VW T2b Typ 2150 "Elektrotransporter" auf der Seite bullimuseum.eu der Interessengemeinschaft T2, Freunde des VW-Busses 1967–1979 e. V.
- ↑ Alle Angaben laut brasilianischem Verkaufsprospekt VW Kombi 1.4 Total Flex, Druckdatum Januar 2007.
- ↑ Florian Meidenbauer: VW lässt den letzten Bulli vom Band. In: Bild.de. 16. August 2013.
- ↑ Kombi Last Edition ( vom 26. September 2013 im Webarchiv archive.today) bei der Kombi-Website von Volkswagen do Brasil
- ↑ Die Last Edition Kombi 56. In: Brasilien-Bus T2c – t2-c.de. Abgerufen am 4. Dezember 2016.
- ↑ Christoph Stockburger: Keine Ausnahmeregeln: Das Aus des Bulli ist besiegelt. In: Spiegel Online. 19. Dezember 2013, abgerufen am 22. Januar 2014.
- ↑ Dieter Korp: Jetzt helfe ich mir selbst. Band 31: VW Transporter und Bus - alle Modelle bis Juni ’79. Motorbuch Verlag, Stuttgart, ISBN 3-87943-210-4.
- ↑ 1968 Volkswagen unknown [Typ 2/T2] in Pünktchen und Anton, Movie, 1999. In: IMCDb. Abgerufen am 8. Januar 2020.
