U 1223
U 1223 (alle U-Boote) | |
|---|---|
| Typ: | IX C |
| Werft: | Deutsche Werft, Hamburg |
| Bauauftrag: | 14. Oktober 1941 |
| Baunummer: | 386 |
| Kiellegung: | 25. November 1942 |
| Stapellauf: | 23. Juni 1943 |
| Indienststellung: | 6. Oktober 1943 |
| Kommandanten: |
6. Oktober 1943 – 1. März 1944 Kapitänleutnant Harald Bosüner 1. März 1944 – 28. April 1945 Oberleutnant z. See Albert Kneip |
| Flottillen: |
4. U-Flottille 6. Oktober 1943 – 31. Juli 1944 2. U-Flottille 1. August 1944 – 29. Dezember 1944 33. U-Flottille 30. Dezember 1944 – 15. April 1945 |
| Einsätze: | 1 Unternehmung |
| Versenkungen: |
Ein Frachtschiff mit 7.134 BRT und eine Korvette beschädigt |
| Verbleib: | Am 14. April 1945 in Wesermünde außer Dienst gestellt |
U 1223 war ein U-Boot vom Typ IX/C40 der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg, das im Zuge der Atlantikschlacht eingesetzt wurde. Auf einer Unternehmung wurden ein Frachtschiff mit 7314 BRT und eine Korvette beschädigt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bauauftrag wurde am 25. August 1941 an die Deutsche Werft in Hamburg vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 23. Juni 1943, die Indienststellung unter Kapitänleutnant Harald Bosüner folgte am 6. Dezember 1943.
Die Ausbildung fand zwischen Oktober 1943 und Juli 1944 bei der 4. U-Flottille in Stettin statt, ab dem 29. Dezember 1944 war das Boot der 2. U-Flottille in Lorient als Frontboot unterstellt. Am 6. August 1944 verlegte das Boot unter Oberleutnant z. See Albert Kneip zusammen mit U 482 und U 979 von Kiel nach Horten. Bei Schnorchelübungen im Oslofjord kollidierte das Boot mit U 979. Die Schäden wurden anschließend in Bergen beseitigt.
Nach Behebung der Schäden lief das Boot unter Alfred Kneip am 28. August 1944 zur ersten Feindfahrt in den Nordatlantik aus. Während der 118-tägigen Unternehmung wurde das Frachtschiff Fort Thompson mit 7134 BRT sowie eine Korvette beschädigt. Am 24. Dezember 1944 lief U 1225 in Kristiansand ein.
Anschließend verlegte das Boot nach Flensburg und später nach Danzig für eine Grundüberholung, durch das Vorrücken der Roten Armee konnte die Überholung nicht rechtzeitig fertiggestellt werden.[1]
Verbleib
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 27. Januar 1945 wurde das Boot von U 593 nach Kiel geschleppt, später nach Wesermünde wo es außer Dienst gestellt wurde. Ein Teil der Besatzung kam unter dem Kommando des I. Wachoffiziers nach Neustadt/Holstein, dort sollten sie als Panzerjagdzug im Infanterieeinsatz dienen. Die restliche Besatzung wurde auf andere Boote verteilt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. Band IV. Mittler, Hamburg, Berlin, Bonn 1999, ISBN 3-8132-0514-2. Seite 340
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ U 1223 – U-Boot-Archiv Wiki. Abgerufen am 2. Juni 2026.