Trausnitz
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 31′ N, 12° 16′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Pfreimd | |
| Höhe: | 448 m ü. NHN | |
| Fläche: | 17,63 km² | |
| Einwohner: | 883 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 50 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92555 | |
| Vorwahl: | 09655 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 173 | |
| Gemeindegliederung: | 10 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstr. 22 92555 Trausnitz | |
| Website: | www.trausnitz.de | |
| Erster Bürgermeister: | Reinhard Schwarz (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Trausnitz im Landkreis Schwandorf | ||
Trausnitz ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und ein Pfarrdorf. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pfreimd.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde ist am Unterlauf des Flusses Pfreimd im Pfreimdtal gelegen und gehört zum Naturpark Oberpfälzer Wald.
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Leuchtenberg, Tännesberg, Gleiritsch, Pfreimd und Wernberg-Köblitz.
Wernberg-Köblitz 8 km |
Leuchtenberg 8 km |
Tännesberg 5 km | ||||
Pfreimd 7 km |
Tännesberg 5 km | |||||
Pfreimd 7 km |
Pfreimd 7 km |
Gleiritsch 4 km |
| Jahr | 1871 | 1925 | 1950 | 1970 | 2011 | 2023 |
| Einwohner | 766 | 716 | 919 | 1120 | 975 | 943 |
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die katholische Pfarrei St. Joseph (Trausnitz) mit ihrer Expositur St. Bartholomäus (Hohentreswitz) bildet eine Pfarreiengemeinschaft mit der Pfarrei St. Margaretha(Weihern). In Söllitz befindet sich eine Filialkirche „Vierzehn Nothelfer“: Patrozinium an „Peter und Paul“ bzw. erstem Juli-Wochenende.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Gemeinderatswahl am 15. März 2020 ergab sich folgende Sitzverteilung.
| FWG | CSU |
|---|---|
| 5 Sitze | 3 Sitze |
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Martin Schwandner (FWG) war seit Mai 2014 Erster Bürgermeister[10], der 2024 aus privaten Gründen zurücktrat. Da sich kein Bewerber fand, musste der neue Bürgermeister in einer Urwahl, bei der die Wahlberechtigten einen Bewerber eintragen konnten, gewählt werden. Im ersten Wahlgang erhielten bei insgesamt 42 eingetragenen Namen, der Erst- und Zweitplatzierte 32 beziehungsweise 20 Prozent der Stimmen.[11] Bei der Stichwahl wurde Reinhard Schwarz (CSU) zum neuen Bürgermeister gewählt.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „In Rot auf schwarzem Dreiberg ein silberner Zinnenturm, darüber schwebend eine goldene Laubkrone.“[12] | |
|
Wappenführung seit 1968 |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Burg Trausnitz im Tal (nicht zu verwechseln mit Burg Trausnitz über Landshut)
- Sachsenturm
- Versöhnungskapelle
- Katholische Kirche St. Josef
- Trausnitztalsperre
- Barbarakapelle am Stausee
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Pfreimdtal befindet sich ein Stausee, der als Badesee genutzt wird.
Fußballverein des Dorfs ist der TSV Trausnitz, der im Dorf einen Fußballplatz besitzt.[13]
Regelmäßige Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wallercup im Stausee
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Gemeindebereich liegt das 1955 erbaute Pumpspeicherwerk Reisach mit zwei Speicherseen (Hochspeicher Rabenleite). Das Kraftwerk hat eine Speicherkapazität von 135.000 kWh. Ein Informationszentrum gibt Auskunft über die Stromerzeugung in Wasserkraftwerken.
Der Sänger Rolf Stahlhofen (u. a. Söhne Mannheims) wuchs im Ortsteil Atzenhof auf und besuchte die Grundschule in Trausnitz.
Bilder aus der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Trausnitz (2019)
- Jugendherberge Trausnitz (2022)
- Kirche St. Josef (2012) ⊙
- Reisachkraftwerk (2022)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann Baptist Schütz: Chronik von Trausnitz im Thal. Trausnitz 1890.
- Richard Hoffmann, Felix Mader: Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz und Regensburg, Bezirksamt Nabburg. München 1910.
- Emma Mages: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern. Heft 61, Oberviechtach, München 1996, ISBN 3-7696-9693-X
- Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern. Heft 50, Nabburg, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7
- Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern. Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7
- Alois Köppl: 100 Jahre Schützenverein Plassenberg-Gleiritsch, 1920-2020. Verlag Katzenstein-Gleiritsch, Gleiritsch 2022, ISBN 978-3-9819712-1-7
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- ↑ Gemeinde Trausnitz in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. November 2017.
- ↑ Gemeinde Trausnitz, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 20. Dezember 2021.
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 50. Nabburg, S. 246
- ↑ Johann Baptist Schütz: Chronik des königlich bayerischen Schlosses Trausnitz im Thal. S. 167
- ↑ Helmut Reis: Burg Trausnitz im Thal im Häuserbuch der Gemeinde Trausnitz auf GenWiki
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 530.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 668 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Gemeinde Trausnitz in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. Januar 2024.
- ↑ Archivierte Kopie ( vom 28. März 2019 im Internet Archive)
- ↑ Norbert Bauer: Trausnitz hat nach Urwahl immer noch keinen Bürgermeister, BR-online, 16. September 2024
- ↑ Wappen von Trausnitz in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
- ↑ Herzlich Willkommen beim TSV Trausnitz. Abgerufen am 30. Juli 2024 (deutsch).

