Guteneck
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 27′ N, 12° 16′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Nabburg | |
| Höhe: | 461 m ü. NHN | |
| Fläche: | 35,07 km² | |
| Einwohner: | 816 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92543 | |
| Vorwahlen: | 09433, 09675 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 133 | |
| LOCODE: | DE UTE | |
| Gemeindegliederung: | 14 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schloßberg 1 92543 Guteneck | |
| Website: | www.guteneck.de | |
| Erster Bürgermeister: | Johann Wilhelm (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Guteneck im Landkreis Schwandorf | ||

Guteneck ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Hauptort liegt in der Region Oberpfalz-Nord, sieben Kilometer östlich der Autobahn A 93 auf dem felsigen Westufer hoch über dem Katzbach, der ungefähr drei Kilometer weiter südlich bei Willhof in die Schwarzach mündet.
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Gleiritsch, Teunz, Niedermurach, Altendorf, Nabburg und Pfreimd.
Pfreimd 8 km |
Gleiritsch 6 km |
Teunz 8 km | ||||||||
Nabburg 7 km |
Niedermurach 6 km | |||||||||
Nabburg 7 km |
Altendorf 4 km |
Altendorf 4 km |
| Jahr | 1961 | 1970 | 1987 | 1991 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2023 |
| Einwohner | 1005 | 998 | 914 | 887 | 876 | 892 | 879 | 877 | 831 | 830 |
Politik und Öffentliche Verwaltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg.
Erster Bürgermeister ist Johann Wilhelm (CSU).[7]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt mit drei oben gezinnten roten Arkadenbögen, in Grün über goldenem Dreiberg ein silberner Pflug.“[8] | |
| Wappenbegründung: Die drei Arkadenbögen im Schildhaupt sind den Arkaden im Schlosshof von Guteneck nachempfunden. Die Burg war über Jahrhunderte Mittelpunkt der Hofmark Guteneck; die Tingierung in Silber und Rot deckt sich mit den Wappenfarben von zwei bedeutenden Inhaberfamilien, der Herren von Murach (ca. 1283 bis 1574) und der Grafen von Kreuth bzw. Kreith (1574 bis 1893). Der silberne Pflug weist auf die vorwiegend landwirtschaftliche Struktur des Gemeindegebiets hin. Der Dreiberg im Schildfuß steht für die drei Gipfel des Herrnbergs, auch Gutenecker Herren genannt, und soll zugleich an die Neuformation der Gemeinde aus den drei Gemeinden Guteneck, Unteraich und Pischdorf im Jahr 1972 erinnern.
Dieses Wappen wird seit 1982 geführt. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mittelalterlicher Ortskern rund um Schloss Guteneck
- Pfarrkirche St. Michael in Weidenthal
- Historischer Romantischer Weihnachtsmarkt an den Adventswochenenden auf Schloss Guteneck; zusätzlich seit 2012 Gartentage (Wochenende im April)
- Schlosskapelle bei Schloss Guteneck
- Baderkapelle
- Lourdesgrotte
- Vom in östlicher Richtung zwei Kilometer entfernten Oberkatzbach kommt der Fränkische Jakobsweg, der mit einer weißen Muschel auf hellblauem Grund markiert ist. Nächste Station am Fränkischen Jakobsweg ist das vier Kilometer südlich von Guteneck liegende Schirmdorf.[9]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kindergarten und Grundschule mit zwei Kombiklassen befinden sich im Ortsteil Weidenthal, Gemeinde Guteneck.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- SF Weidenthal/Guteneck
- Hubertus-Schützen-Guteneck[10]
- Bogenschützen Guteneck
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Werner (1912–1989), Politiker (CSU)
Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Besitzer des Schlosses Guteneck ist Burkhard Graf Beissel von Gymnich.
- Feuerwehrhaus Guteneck (2017)
- Schloss Guteneck (2017)
- Baderkapelle (2017)
- Weihnachtsmarkt (2022)
- Kindergarten, Grundschule (2022)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fränkischer Albverein (Hrsg.): Auf dem Jakobsweg von Tillyschanz über Schwandorf nach Nürnberg. Verlag Seehars, Uffenheim 1997, ISBN 3-927598-22-4
- Alois Köppl: 100 Jahre Schützenverein Plassenberg-Gleiritsch, 1920-2020. Verlag Katzenstein-Gleiritsch, Gleiritsch 2022, ISBN 978-3-9819712-1-7
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- ↑ Gemeinde Guteneck in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 17. April 2021.
- ↑ Gemeinde Guteneck, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 20. Dezember 2021.
- ↑ Fränkischer Albverein (Hrsg.): Auf dem Jakobsweg von Tillyschanz über Schwandorf nach Nürnberg. Uffenheim: Verlag Seehars 1997, ISBN 3-927598-22-4, S. 26
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 530.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 668 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Verwaltung. Gemeinde Guteneck, abgerufen am 9. August 2020.
- ↑ Wappen von Guteneck in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
- ↑ Fränkischer Albverein (Hrsg.): Auf dem Jakobsweg von Tillyschanz über Schwandorf nach Nürnberg. Verlag Seehars, 97215 Uffenheim 1997, ISBN 3-927598-22-4, S. 26, 27
- ↑ Alois Köppl: 100 Jahre Schützenverein Plassenberg-Gleiritsch, 1920-2020, Seite 55.

