Toronto Maple Leafs
| Toronto Maple Leafs | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gründung | 1917 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschichte | Toronto Arenas 1917–1919 Toronto St. Patricks 1919–1927 Toronto Maple Leafs seit 1927 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stadion | Scotiabank Arena | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Standort | Toronto, Ontario | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teamfarben | | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liga | National Hockey League | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Conference | Eastern Conference | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Division | Atlantic Division | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Cheftrainer | vakant | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mannschaftskapitän | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| General Manager | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Besitzer | Maple Leaf Sports & Entertainment Ltd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kooperationen | Toronto Marlies (AHL) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stanley Cups | 1917/18, 1921/22, 1931/32, 1941/42, 1944/45, 1946/47, 1947/48, 1948/49, 1950/51, 1961/62, 1962/63, 1963/64, 1966/67 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Divisiontitel | 1932/33, 1933/34, 1934/35, 1937/38, 1999/00, 2020/21, 2024/25 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stanley Cups | |
|---|---|
| Saison | |
| 1917/18*, 1921/22*, 1931/32, 1941/42, 1944/45, 1946/47, 1947/48, 1948/49, 1950/51, 1961/62, 1962/63, 1963/64, 1966/67 | |
| Bestes Team der regulären Saison | Saison |
| Prince of Wales Trophy | 1947/48**, 1962/63** |
| Division Championships | Saison |
| Canadian Division | 1932/33, 1933/34, 1934/35, 1937/38 |
| Northeast Division | 1999/00 |
| North Division | 2020/21 |
| Atlantic Division | 2024/25 |
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* Die ersten beiden Stanley Cups wurden, respektive, vom Toronto Hockey Club und den Toronto St. Patricks gewonnen ** In der Zeit der „Original Six“ wurde in nur einer Division gespielt. Das beste Team der regulären Saison erhielt die Prince of Wales Trophy. | |
Die Toronto Maple Leafs standen weitere acht Mal erfolglos im Finale, zuletzt 1960.
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Spielertrophäen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]NHL-Topscorer vor Einführung der Art Ross Trophy 1948
Bill Masterton Memorial Trophy Ausdauer, Hingabe und Fairness im und für das Eishockey werden seit 1968 mit der Bill Masterton Memorial Trophy ausgezeichnet.[34] Einziger Gewinner aus den Reihen der Maple Leafs ist Jason Blake, der 2007/08 trotz schwerer Krankheit alle 82 Spiele der Mannschaft bestritt und dabei 15 Tore und 52 Punkte erzielte.[35] Die Calder Memorial Trophy wird Jahr für Jahr an den besten Rookie der Liga vergeben. Die Maple Leafs sind hier mit bisher zehn geehrten Rookies die bisher erfolgreichste Mannschaft[36].
Die Auszeichnung für den wertvollsten Spieler der NHL-Playoffs wurde 1964 auf Initiative der Maple Leaf Gardens Limited eingeführt, um damit den langjährigen Besitzer, Funktionär und Trainer der Leafs, Conn Smythe, zu ehren.[37] Einziger Gewinner aus den Reihen der Maple Leafs ist Dave Keon in der Saison 1966/67. Die Frank J. Selke Trophy wird für den Stürmer mit dem besten Defensivverhalten verliehen. Mit Frank J. Selke ist sie ebenfalls nach einem ehemaligen General Manager der Leafs benannt.[38] Die Hart Memorial Trophy wird seit 1924 für den wertvollsten Spieler in der regulären Saison vergeben.[39] Seit 1974 wird der Jack Adams Award an den Trainer verliehen, der am Erfolg seiner Mannschaft den größten Anteil hatte.[40] Bei den Leafs gelang dies bisher nur Pat Burns in der Saison 1992/93, als die Leafs bis in das Conference-Finale vordrangen. Pat Quinn konnte die Auszeichnung 1999 fast erringen und belegte Platz 2 hinter Jacques Martin von den Ottawa Senators.[41] |
King Clancy Memorial Trophy
Für soziales Engagement und Führungsqualitäten auf als auch abseits der Eisfläche wird die King Clancy Memorial Trophy verliehen. Benannt ist sie nach King Clancy, der während seiner Karriere auch 7 Jahre für die Leafs spielte. Einziger Gewinner aus den Reihen der Leafs ist bisher Curtis Joseph, der die Auszeichnung 2000 für sein soziales Engagement vor allem für kranke Kinder erhielt: Josephs Initiative „Cujo’s Kids“ vermittelte beste Eintrittskarten für Heimspiele der Leafs an schwerkranke Kinder, und „Cujo’s Crease“ richtete in einem Kinderkrankenhaus einen Raum ein, der dem Umkleideraum der Maple Leafs nachgeahmt war. Joseph war der erste Torhüter, der mit der Trophäe geehrt wurde.[42] Die Lady Byng Memorial Trophy ehrt den Spieler der Liga, der sich durch sein vorbildliches Benehmen und seinen hohen sportlichen Standard am meisten auszeichnet.[43] Bisher konnten sieben Spieler der Leafs die Trophäe gewinnen, zuletzt Alexander Mogilny im Jahr 2003. Sid Smith wurde zweimal mit der Lady Byng Memorial Trophy geehrt.
Mit der Lester Patrick Trophy werden besondere Verdienste um das amerikanische Eishockey geehrt.[44] Die Maurice Richard Trophy erhält seit 1999 der beste Torschütze der NHL. Einziger Gewinner aus den Reihen der Maple Leafs ist Auston Matthews in den Saisons 2020/21 und 2021/22. Der Ted Lindsay Award wird seit 1971 an den wertvollsten Spieler in der regulären Saison vergeben, der von den Spielern gewählt wird. Die Vezina Trophy wird seit 1927 an den besten Torwart der Liga verliehen.[45] Vier Spieler der Leafs wurden einzeln mit ihr ausgezeichnet, während Terry Sawchuk und Johnny Bower die Trophäe 1965 gemeinsam erhielten.
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NHL All-Star Game-Nominierungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus den Reihen der Maple Leafs standen 98 Feldspieler und elf Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Dabei sind auch die drei Benefizspiele berücksichtigt, die vor der Einführung des NHL All-Star Games ausgetragen wurden. Die Feldspieler kamen zu 234 Einsätzen, bei denen ihnen 48 Tore und 79 Vorlagen gelangen. Die Torhüter bringen zusätzlich noch 19 Einsätze mit ein. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Maple Leafs sowohl 1934 beim Ace Bailey Benefit Game, aber zwischen 1947 und 1968 auch sieben Mal als Stanley-Cup-Sieger mit ihrem gesamten Team antraten. 47 Spieler kamen nur im Team der Maple Leafs zum Einsatz. Drei Rookies oder Sophomores der Maple Leafs standen im Kader des YoungStars Game, das von 2002 bis 2009 ausgetragen wurde.
Franchiserekorde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | Anzahl | |
|---|---|---|
| Meiste Spiele | Chief Armstrong | 1.188 (in 21 Spielzeiten) |
| Meiste aufeinanderfolgende Spiele | Tim Horton | 486 (11. Februar 1961 bis 4. Februar 1968) |
| Meiste Tore | Mats Sundin | 420 |
| Meiste Vorlagen | Börje Salming | 620 |
| Meiste Punkte | Mats Sundin | 987 (420 Tore + 567 Vorlagen) |
| Meiste Strafminuten | Tie Domi | 2.265 |
| Meiste Shutouts | Turk Broda | 62 |
Saison
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | Anzahl | Saison | |
|---|---|---|---|
| Meiste Tore | Auston Matthews | 69 | 2023/24 |
| Meiste Vorlagen | Doug Gilmour | 95 | 1992/93 |
| Meiste Punkte | Doug Gilmour | 127 (32 Tore + 95 Vorlagen) | 1992/93 |
| Meiste Punkte als Rookie | Auston Matthews | 69 (40 Tore + 29 Vorlagen) | 2016/17 |
| Meiste Punkte als Verteidiger | Ian Turnbull | 79 (22 Tore + 57 Vorlagen) | 1976/77 |
| Meiste Strafminuten | Tie Domi | 365 | 1997/98 |
| Meiste Siege als Torhüter | Frederik Andersen | 38 | 2017/18 |
Nationale Würdigung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Kanada wird die Gründung der Mannschaft dadurch gewürdigt, dass dieses Ereignis, in Verbindung mit der späteren Bedeutung der Mannschaft für den Eishockeysport, von der kanadischen Bundesregierung am 27. Februar 2018 zu einem „nationalen historischen Ereignis“ erklärt wurde.[46][47]
Trainer und General Manager
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der inzwischen mehr als 80 Jahre währenden Geschichte der Maple Leafs hatte die Mannschaft 35 verschiedene Trainer. Am erfolgreichsten war dabei Hap Day, der die Leafs von 1940 bis 1950 zu insgesamt fünf Stanley-Cup-Siegen führte. Eine weitere „Trainerlegende“ der Leafs war Punch Imlach, der die Mannschaft zweimal, von 1959 bis 1969 und von 1979 bis 1981 trainierte. Unter ihm gewannen die Leafs ihre bis heute letzten vier Cups. Bei jeweils einem Sieg waren Joe Primeau (1950/51), Dick Irvin (1931/32), George O’Donoghue (1921/22 als St. Patricks) und Dick Carroll (1917/18 als Arenas) als Trainer verantwortlich.
Seit der Saison 2012/13 war Dave Nonis der General Manager der Toronto Maple Leafs. Nonis war der vierzehnte General Manager in der Geschichte der Mannschaft, wobei zwei Manager das Team mehrmals betreuten (Cliff Fletcher, 1991–1997 und interimsmäßig 2007/08 sowie Punch Imlach 1958–1969 und 1979–1981). Am längsten amtierte Conn Smythe, der das Amt des General Manager zwischen 1927 und 1957 dreißig Jahre lang bekleidete. Mit sieben Stanley-Cup-Triumphen in dieser Zeit ist Smythe auch der erfolgreichste General Manager der Leafs, gefolgt von Punch Imlach (4) und Charles Querrie (2).[48]
Nonis wurde nach der Saison 2014/15 samt Interimstrainer Peter Horachek entlassen, sodass beide Positionen vorerst vakant waren. Bald darauf wurden Mike Babcock als neuer Cheftrainer und Lou Lamoriello als neuer GM vorgestellt. Lamoriellos Vertrag als General Manager wurde nach der Saison 2017/18 nicht verlängert, Nachfolger wurde Kyle Dubas, der wiederum nach der Saison 2022/23 durch Brad Treliving ersetzt wurde. Treliving wiederum wurde Ende März 2026 entlassen, ehe John Chayka als seine Nachfolge installiert wurde.
Spieler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kader der Saison 2025/26
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stand: Ende der Saison 2025/26
Mannschaftskapitäne
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Verlauf der Geschichte der Maple Leafs trugen 18 Spieler das „C“ des Mannschaftskapitäns. Während zwei Perioden, von 1986 bis 1989 und von 2008 bis 2010, war das Kapitänsamt vakant geblieben. Erster Kapitän der Mannschaft war Hap Day, der die Leafs von 1927 bis 1937 anführte. Day wurde später auch Trainer und stellvertretender Manager der Mannschaft und gewann in diesen Funktionen insgesamt sieben Stanley Cups, allerdings nur einen als Spieler.[49] Mit zehn Jahren war Day auch lange Zeit der Kapitän mit der längsten Amtszeit; inzwischen wurde er hierin aber von Mats Sundin übertroffen, der die Leafs von 1997 bis 2008, also elf Jahre lang anführte. Weitere langjährige Kapitäne waren Ted Kennedy (1948–1955), Chief Armstrong (1957–1969), Dave Keon (1969–1975) und Darryl Sittler (1975–1981). Syl Apps bekleidete das Amt zweimal, von 1940–1943 und 1945–1948. Die zweijährige Unterbrechung bei ihm ergab sich, weil er sich nach der Saison 1942/43 freiwillig zur Kanadischen Armee meldete und zwei Jahre während des Zweiten Weltkrieges in ihr diente.[50]
Von 2010 bis Februar 2016 fungierte Dion Phaneuf als Kapitän der Mannschaft, der durch ein Tauschgeschäft mit den Calgary Flames zu den Leafs gekommen war und am 14. Juni 2010 zum neuen Kapitän ernannt wurde, womit eine zweijährige Vakanz seit dem Weggang von Mats Sundin endete.[51] Im Februar 2016 wechselte Phaneuf zu den Ottawa Senators, sodass das Amt vorerst vakant blieb. Mit Beginn der neuen Spielzeit 2016/17 liefen die Maple Leafs mit vier gleichberechtigten Assistenzkapitänen auf: Tyler Bozak, Matt Hunwick, Leo Komarov und Morgan Rielly. Mit dem Abgang von Hunwick nach Pittsburgh wurden daraus zur Saison 2017/18 derer drei. Fest vergeben wurde das Amt erst wieder zu Beginn der Spielzeit 2019/20, an John Tavares, der im Vorjahr von den New York Islanders nach Toronto gekommen war. Dieser übergab das „C“ auf der Brust im Sommer 2024 an Auston Matthews.
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Mitglieder der Hockey Hall of Fame
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Derzeit sind 64 ehemalige Spieler Toronto Maple Leafs, St. Patricks und Arenas Mitglieder der Hockey Hall of Fame, mehr als von jeder anderen Mannschaft.[52][53] Den Anfang machte dabei der Verteidiger Eddie Gerard, der 1922 für ein Spiel der Finalserie im Team der St. Patricks gespielt hatte und 1945 in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Der letzte Leafs-Spieler, die mit einer Aufnahme geehrt wurde, war Tom Barrasso im Jahre 2023.
Gesperrte Trikotnummern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Name | Sperrungsdatum |
|---|---|---|
| 1 | Turk Broda | 15. Oktober 2016 |
| Johnny Bower | ||
| 4 | Hap Day | 15. Oktober 2016 |
| Red Kelly | ||
| 5 | Bill Barilko | 17. Oktober 1992 |
| 6 | Ace Bailey | 14. Februar 1934 |
| 7 | King Clancy | 15. Oktober 2016 |
| Tim Horton | ||
| 9 | Ted Kennedy | 15. Oktober 2016 |
| Charlie Conacher | 28. Februar 1998 | |
| 10 | Syl Apps | 15. Oktober 2016 |
| George „Chief“ Armstrong | 15. Oktober 2016 | |
| 13 | Mats Sundin | 15. Oktober 2016 |
| 14 | Dave Keon | 15. Oktober 2016 |
| 17 | Wendel Clark | 15. Oktober 2016 |
| 21 | Börje Salming | 15. Oktober 2016 |
| 27 | Frank Mahovlich | 15. Oktober 2016 |
| Darryl Sittler | 15. Oktober 2016 | |
| 93 | Doug Gilmour | 15. Oktober 2016 |
| 99 | Wayne Gretzky | 6. Februar 2000 (ligaweit) |

Bei der Sperrung von Rückennummern für zukünftige Spieler gingen die Leafs lange Zeit restriktiver als andere Teams vor. Nur Spieler, die einen maßgeblichen Beitrag für das Team geleistet haben und durch einen Vorfall als aktiver Spieler für Toronto ihre Karriere beenden mussten, hatten eine Chance, dass ihre Nummer nicht mehr vergeben wird. Bill Barilko, der von 1947 bis 1951 für die Leafs spielte, starb als Spieler der Leafs, Ace Bailey wurde bei einem Spiel so schwer verletzt, dass er nicht wieder auf das Eis zurückkehrte. Von 1926 bis 1933 trug er das Trikot der Maple Leafs.
Als Ersatz führten die Leafs „geehrte Nummern“ (honoured numbers) ein, die ebenso zeremoniell geehrt und mit einem Banner unter dem Hallendach verewigt wurden, allerdings weiterhin an aktuelle Spieler vergeben und somit nicht gesperrt wurden. Von 1995 bis 2009 wurden auf diese Weise 16 ehemaliger Akteure honoriert:
Die beiden ersten, denen dieser Ehre zuteilwurde, waren Ted Kennedy (1943–1957) und Syl Apps (1937–1948). Im März 1995 folgten die beiden ehemaligen Torhüter Turk Broda (1937–1952) und Johnny Bower (1959–1970), die beide die Nummer 1 trugen. Zwei weitere Spieler kamen im November 1995 hinzu. Jeweils mit der Nummer 7 hatten King Clancy (1931–1937 als Spieler und 1953–1956 als Trainer) und Tim Horton (1950–1970) gespielt. Drei Jahre später kamen mit George „Chief“ Armstrong (1950–1971 als Spieler und 1988–1989 als Trainer) und Charlie Conacher (1930–1938) zwei weitere Spieler hinzu, die in den erfolgreichen Jahren der Leafs aktiv waren.

Die beiden Spieler mit der Nummer 27 Frank Mahovlich (1957–1968) und Darryl Sittler (1971–1982) waren in Toronto weniger erfolgreich. Mahovlich hatte Schwierigkeiten mit seinem Trainer Punch Imlach[54], zu Sittlers Zeiten war das Team zu schwach, um an die erfolgreichen 40er und 60er Jahre anknüpfen zu können. 2006 bedachten die Leafs mit Hap Day (1924–1937 als Spieler und 1940–1950 als Trainer) und Red Kelly (1960–1967 als Spieler und 1973–1977 als Trainer) noch einmal zwei Personen, die in den frühen Jahren eine wichtige Rolle bei den Leafs gespielt hatten. Gleichzeitig wurde mit dem schwedischen Verteidiger Börje Salming (1973–1989) der erste europäische Star im Team ausgezeichnet.
Im Laufe der Saison 2008/09 wurden zwei Spieler aus den 1990er Jahren in diese Liste mit aufgenommen. Wendel Clark (1985–1994, 1995–1998 und 1999–2000) und Doug Gilmour (1991–1997 und 2002–2003) waren die Publikumslieblinge bei den Leafs. Der letzte, dem diese Ehre zuteilwurde, war der Schwede Mats Sundin. Die Honorierung der Trikotnummer 13 fand am 11. Februar 2012 statt.[55]
Im Oktober 2016, zum hundertjährigen Bestehen des Franchise, wurden diese 16 Spieler (samt „Neuzugang“ Dave Keon) doch mit einer Sperrung ihrer Rückennummer geehrt. Damit wurden die Leafs mit einem Mal zu dem NHL-Franchise, das die meisten Alumni (19) auf diese Weise honoriert.
Außerdem ist die „99“ von Wayne Gretzky im Jahre 2000 ligaweit gesperrt worden.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mike Leonetti, Daryl Sittler: Maple Leaf Legends: 75 Years of Toronto’s Hockey Heroes. Raincoast Books 2003, ISBN 1-55192-553-2. (nicht eingesehen)
- Rich Mole: Great Stanley Cup Victories: Glorious Moments in Hockey. S. 50–69, Altitude Publishing, Calgary 2004, ISBN 1-55153-797-4.
- Thomas Stafford Smythe, Kevin Shea: CENTRE ICE: The Smythe Family, the Gardens and the Toronto Maple Leafs Hockey Club. Fenn Publishing Company, 2000, ISBN 1-55168-250-8. (nicht eingesehen)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website der Toronto Maple Leafs (englisch)
- Toronto Maple Leafs auf hockey-reference.com
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ted Mahovlich: The Big M: The Frank Mahovlich Story. Sports Masters, 1999, S. 99 f.
- ↑ NHL.com zum 92-jährigen Jubiläum der NHL: NHL dropped the puck 92 years ago
- 1 2 Maple Leafs History: 1920’s
- ↑ legendsofhockey.net: Eddie Gerard
- ↑ Mike Ulmer: History of the Leafs Sweater.
- ↑ Maple Leafs History: 1930’s
- ↑ Maple Leafs History: 1940’s
- 1 2 Maple Leafs History: 1960’s
- ↑ Borje Salmings Eintrag auf legendsofhockey.net
- ↑ Maple Leafs History: 1970’s
- ↑ Maple Leafs History: 1980’s
- ↑ Rob B. Beamisch: The Impact of Corporate Ownership on Labor-Management Relations in Hockey. In: Paul D. Staudohar, James A. Mangan (Hrsg.): The Business of Professional Sports. University of Illinois Press, 1991, S. 205.
- ↑ Forbes.com: Timeline: Toronto Maple Leafs 1994.
- ↑ sports.ca.msn: Tie Domi - Men of the people: The biggest fan favourites in sports. ( vom 13. September 2010 im Internet Archive)
- ↑ Forbes.com: Timeline: Toronto Maple Leafs 2003.
- ↑ Sports Illustrated: Longest Stanley Cup Droughts ( vom 8. Juni 2010 im Internet Archive)
- ↑ NY Times, 14. Dezember 2016
- ↑ nhl.com: Shanahan out as president of Maple Leafs, 22. Mai 2025, abgerufen am 6. Mai 2026
- ↑ nhl.com: Marner traded to Golden Knights by Maple Leafs, signs 8-year, $96 million contract, 2. Juli 2025, abgerufen am 6. Mai 2026
- ↑ andrewsstarpage.com, NHL Arena Naming Rights ( vom 7. November 2010 im Internet Archive)
- ↑ ballparks.com
- ↑ Allerdings erheben auch die Colorado Avalanche Anspruch auf die längste Serie ausverkaufter Spiele: Denverpost.com
- ↑ siehe z. B. taz.de
- 1 2 Michael K. Ozanian, Kurt Badenhausen: Special Report – The Business Of Hockey. In: Forbes Magazine. 11. August 2007, online auf forbes magazine
- ↑ Nathan Vardi: Winning Isn't Everything. In: Forbes Magazine. 26. November 2007, online auf Forbes.com
- ↑ Forbes Magazine: NHL’s Best (And Worst) Fans.
- ↑ Forbes.com: The Most Valuable Teams In The NHL (englisch, abgerufen am 23. Juli 2015)
- ↑ sportsnet.ca: Bear (un)necessities ( vom 3. Februar 2010 im Internet Archive)
- ↑ mapleleafs.com: Reports of my Demise…
- ↑ Siehe z. B. Alan Bairner, Sport, nationalism, and globalization: European and North American perspectives. State University of New York Press, Albany, 2001, S. 126: „A victory for the Canadiens over any NHL opponents is something that gives pride to many francophones. But wins against the Toronto Maple Leafs, as representatives of English-speaking, federal Canada, are particularly pleasurable for the more ardent separatists“.
- ↑ Björn Sundmark: Hockey Fictions. in: Britta Olinder: Literary Environments: Canada and the Old World. Peter Lang, Brüssel, 2006, S. 120.
- ↑ siehe auch den ausführlichen Artikel der englischen Wikipedia: Maple Leafs-Canadiens rivalry
- ↑ ESPN: Top rivalries
- ↑ NHL.com: Masterton Trophy
- ↑ Legends of Hockey: Masterton Trophy 2008
- ↑ NHL.com: Calder
- ↑ NHL.com: Conn Smythe Trophy ( vom 17. Januar 2010 auf WebCite)
- ↑ NHL.com: Selke Trophy
- ↑ NHL.com: Hart Memorial Trophy
- ↑ NHL.com: Adams Award
- ↑ Legends of Hockey: Adams Award 99
- ↑ Legends of Hockey: King Clancy Trophy 2000
- ↑ NHL.com: Lady Byng Memorial Trophy
- ↑ NHL.com: Lester Patrick Trophy ( vom 17. Januar 2010 auf WebCite)
- ↑ NHL.com: Vezina Trophy
- ↑ Toronto Maple Leafs National Historic Event. In: Directory of Federal Heritage Designations. Parks Canada, abgerufen am 10. März 2023 (englisch).
- ↑ Backgrounder – Toronto Maple Leafs National Historic Event. Parks Canada, 1. Dezember 2022, abgerufen am 10. März 2023 (englisch).
- ↑ cbc.ca: A look back at the men who have run the Toronto Maple Leafs
- ↑ thehockeywriters.com: Toronto Maple Leafs captains 1927–1938
- ↑ Syl Apps auf legendsofhockey.net
- ↑ TSN: Maple Leafs officially name Phaneuf their new captain
- ↑ Hockey Hall of Fame: Facts & Figures ( vom 25. Januar 2018 im Internet Archive)
- ↑ Liste nach Mannschaften
- ↑ cbc.ca: The Big M: The Life and Times of Frank Mahovlich ( vom 26. Mai 2007 im Internet Archive)
- ↑ The Canadian Press: Maple Leafs to honour Mats Sundin's No. 13 in February. The Sports Network, 29. Oktober 2011, abgerufen am 31. Oktober 2011 (englisch).








