Chicago Blackhawks
| Chicago Blackhawks | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Gründung | 25. September 1926 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschichte | Chicago Black Hawks 1926–1986 Chicago Blackhawks seit 1986 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stadion | United Center | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Standort | Chicago, Illinois | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teamfarben | | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liga | National Hockey League | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Conference | Western Conference | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Division | Central Division | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Cheftrainer | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mannschaftskapitän | vakant | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| General Manager | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Besitzer | Wirtz Corporation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kooperationen | Rockford IceHogs (AHL) Indy Fuel (ECHL) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stanley Cups | 1934, 1938, 1961, 2010, 2013, 2015 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Conferencetitel | 1991/92, 2009/10, 2012/13, 2014/15 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Divisiontitel | 1969/70, 1970/71, 1971/72, 1972/73, 1975/76, 1977/78, 1978/79, 1979/80, 1982/83, 1985/86, 1989/90, 1990/91, 1992/93, 2009/10, 2012/13, 2016/17 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Diverses
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aktuelles Trikotdesign
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Chicago Blackhawks spielen seit der Zeit der Original Six traditionell in den Teamfarben entsprechenden roten und weißen Trikots, die über die Jahre hinweg nur minimal verändert wurden und in denen ebenfalls die weitere Teamfarbe schwarz verwendet wird. Signifikant für das rote Trikot ist dabei ein schwarz-weißer Streifen auf dem Ärmel in Höhe des Ellenbogens sowie eine schwarz-weiß gestreifte Fläche unterhalb des Teamlogos, das bei allen NHL-Teams traditionell die Brustpartie bestimmt. An den Ellenbogen des weißen Trikots befindet sich ein von zwei schwarzen Streifen umgebener roter Balken, ebenso unterhalb des Brustlogos. Auf den Schulter tragen die Spieler zudem das Alternativlogo des Franchises.
Die wichtigste Änderung des Trikotdesigns zur Saison 2007/08 war ein ligaweiter Ausrüsterwechsel, an den Trikots der Blackhawks änderte sich jedoch, wie bei allen anderen Teams der Original Six, bis auf minimale Abweichungen nichts. Nach den Vorschriften der Liga muss das Heimtrikot seit 2003 in einer dunklen, das Auswärtstrikot in einer hellen Grundfarbe gestaltet sein. Für die Ausrüstung der Chicago Blackhawks bedeutet dies, dass das Team bei Heimspielen in den roten, bei Auswärtsspielen in den weißen Jerseys antritt.
Heritage Nights
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Je ein Heimspiel wird als Greek Heritage Night, Italian Heritage Night, Polish Heritage Night und Jewish Community Night ausgetragen. Das Begleitprogramm der Spiele ist thematisch den jeweiligen Gemeinschaften gewidmet.
Erfolge und Ehrungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sportliche Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Stanley Cups | |
| Saison | |
| 1933/34, 1937/38, 1960/61, 2009/10, 2012/13, 2014/15 | |
| Presidents' Trophies | |
| Saison | |
| 1990/91, 2012/13 | |
| Conference Championships | Saison |
| Clarence S. Campbell Bowl | 1970/71, 1971/72, 1972/73, 1991/92, 2009/10, 2012/13, 2014/15 |
| Prince of Wales Trophy | 1966/67*, 1969/70 |
| Division Championships | Saison |
| Eastern Division | 1969/70 |
| Western Division | 1970/71, 1971/72, 1972/73 |
| Smythe Division | 1975/76, 1977/78, 1978/79, 1979/80 |
| Norris Division | 1982/83, 1985/86, 1989/90, 1990/91, 1992/93 |
| Central Division | 2009/10, 2012/13, 2016/17 |
* In der Zeit der „Original Six“ wurde in nur einer Division gespielt. Das beste Team
der regulären Saison erhielt die Prince of Wales Trophy.
Spielertrophäen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Roy Conacher: 1948/49
- Bobby Hull: 1959/60, 1961/62, 1965/66
- Stan Mikita: 1963/64, 1964/65, 1966/67, 1967/68
- Patrick Kane: 2015/16
Bill Masterton Memorial Trophy
- Cully Dahlstrom: 1937/38
- Ed Litzenberger: 1954/55
- Bill Hay: 1959/60
- Tony Esposito: 1969/70
- Steve Larmer: 1982/83
- Ed Belfour: 1990/91
- Patrick Kane: 2007/08
- Artemi Panarin: 2015/16
- Connor Bedard: 2023/24
- Elwyn „Doc“ Romnes: 1935/36
- Max Bentley: 1942/43
- Clint Smith: 1943/44
- Bill Mosienko: 1944/45
- Kenny Wharram: 1963/64
- Bobby Hull: 1964/65
- Stan Mikita: 1966/67, 1967/68
- Bobby Hull: 1968/69
- Tommy Ivan: 1974/75
- Stan Mikita: 1975/76
- Phil Esposito: 1977/78
- William Wirtz: 1977/78
- Bobby Orr: 1978/79
- Arthur M. Wirtz: 1984/85
NHL All-Star Game-Nominierungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus den Reihen der Blackhawks standen 71 Feldspieler und acht Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Dabei sind auch die drei Benefizspiele berücksichtigt, die vor der Einführung des NHL All-Star Games ausgetragen wurden. Die Feldspieler kamen zu 165 Einsätzen, bei denen ihnen 36 Tore und 72 Vorlagen gelangen. Die Torhüter bringen zusätzlich noch 23 Einsätze mit ein. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Blackhawks 1961 als Stanley-Cup-Sieger mit ihrem gesamten Team antraten. Sieben der 17 Spieler haben bei diesem Spiel ihr einziges All-Star-Game für die Blackhawks bestritten. Sieben Rookies oder Sophomores der Blackhawks standen im Kader des YoungStars Game, das von 2002 bis 2009 ausgetragen wurde. Mit zwölf Teilnahmen für die Blackhawks ist Bobby Hull der Spieler, der auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken kann. Sein Wechsel in die World Hockey Association hinderte ihn an weiteren Einsätzen. Genau wie er brachte es auch Tony Amonte auf zehn Punkte in All-Star-Games. Sehr erfolgreich war auch Jeremy Roenick, der in allen vier Spielen, in denen er Chicago vertrat, je einen Treffer erzielte.
Vor den offiziellen All-Star-Games gab es drei Benefizspiele, an denen ebenfalls Spieler der Blackhawks teilnahmen. Beim ersten, dem Ace Bailey Benefit Game, standen mit Charlie Gardiner und Lionel Conacher zwei Spieler aus Chicago im Kader.
Das 1. National Hockey League All-Star Game fand 1947 mit drei Spielern der Blackhawks statt. Max Bentley war der erste Spieler, der in einem offiziellen Spiel ein Tor für das All-Star-Team erzielte. Seinem Bruder Doug Bentley gelang in diesem Spiel auch noch ein Treffer. Weniger glücklich verlief das Spiel für den dritten Spieler aus Chicago. Bill Mosienko verletzte sich schwer und musste für 20 Spiele pausieren.
Nachdem sich die Verantwortlichen der Blackhawks sehr für die Einführung des offiziellen All-Star-Games eingesetzt hatten, wurde ihnen schon bei der ersten Austragung zugesagt, das zweite Spiel in Chicago zu veranstalten. Bis heute fand das All-Star-Game viermal in Chicago statt. 1961 waren die Blackhawks als Titelverteidiger sogar Gegner des NHL All-Star Teams. Man unterlag in diesem Spiel mit 3:1. Erneut wurde das Spiel 1974 im Chicago ausgetragen. Das bislang letzte All-Star-Game in Chicago fand 1991 statt, auch damals noch im Chicago Stadium. Nachdem das erste Spiel in Chicago gut 12.000 Zuschauer gesehen hatten, wurde diese Zahl jedes Mal um etwa 2.000 gesteigert. 1991 besuchten 18.472 das Event.
Einige Spieler der Blackhawks halten auch Rekorde beim NHL All-Star Game oder waren daran beteiligt. Glenn Hall, der öfter als jeder andere Torhüter zum All-Star-Game nominiert war, spielte acht seiner 13 Einsätze während seiner Zeit in Chicago.
Mit Bobby Hull (1970 und 1971) und Éric Dazé (2002) war dreimal ein Spieler der Blackhawks wertvollster Spieler des All-Star-Games. Hull ist der einzige, der diese Auszeichnung in zwei aufeinanderfolgenden Jahren erhielt.
Außer den All-Star-Games gab es drei weitere Anlässe, bei dem die NHL ein All-Star-Team stellte. Bei der Summit Series 1972 waren Tony Esposito, Pat Stapleton, Bill White, Dennis Hull und Stan Mikita von den Blackhawks im Kader. Bobby Hull wurde, nachdem er einen Vertrag in der WHA unterschrieben hatte, aus dem Kader gestrichen. Beim Challenge Cup 1979 wurde Chicago lediglich von Tony Esposito vertreten. Wie bei den ersten beiden Serien, war auch beim Rendez-vous ’87 die sowjetische Nationalmannschaft Gegner des NHL-Teams, das mit Doug Wilson antrat.
Franchiserekorde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | Anzahl | |
| Meiste Spiele | Stan Mikita | 1.394 (in 22 Spielzeiten) |
| Meiste aufeinanderfolgende Spiele | Steve Larmer | 884 (6. Oktober 1982 bis 15. April 1993) |
| Meiste Tore | Bobby Hull | 604 |
| Meiste Vorlagen | Stan Mikita | 926 |
| Meiste Punkte | Stan Mikita | 1.467 (541 Tore + 926 Vorlagen) |
| Meiste Strafminuten | Chris Chelios | 1.495 |
| Meiste Shutouts | Tony Esposito | 74 |

Saison
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | Anzahl | Saison | |
| Meiste Tore | Bobby Hull | 58 | 1968/69 |
| Meiste Vorlagen | Denis Savard | 87 | 1981/82 1987/88 |
| Meiste Punkte | Denis Savard | 131 (44 Tore + 87 Vorlagen) | 1987/88 |
| Meiste Punkte als Rookie | Steve Larmer | 90 (43 Tore + 47 Vorlagen) | 1982/83 |
| Meiste Punkte als Verteidiger | Doug Wilson | 85 (39 Tore + 46 Vorlagen) | 1981/82 |
| Meiste Strafminuten | Mike Peluso | 408 | 1991/92 |
| Meiste Siege als Torhüter | Ed Belfour | 43 | 1990/91 |
Trainer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frühe Jahre (1926 bis 1938)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen
nach Overtime, Pts = Punkte, Pts % = Punktquote
| Name | Saison | Reguläre Saison | Playoffs | ||||||||
| GC | W | L | T | Pts | Pts % | GC | W | L | T | ||
| Pete Muldoon | 1926/27 | 44 | 19 | 22 | 3 | 41 | .432 | 2 | 0 | 1 | 1 |
| Barney Stanley | 1927/28* | 23 | 4 | 17 | 2 | 10 | .174 | — | — | — | — |
| Hughie Lehman | 1927/28* | 21 | 3 | 17 | 1 | 7 | .143 | — | — | — | — |
| Herb Gardiner | 1928/29* | 32 | 5 | 23 | 4 | 14 | .156 | — | — | — | — |
| Dick Irvin | 1928/29* | 12 | 2 | 6 | 4 | 8 | .167 | — | — | — | — |
| Tom Shaughnessy | 1929/30* | 21 | 10 | 8 | 3 | 23 | .476 | — | — | — | — |
| Bill Tobin | 1929/30* | 23 | 11 | 10 | 2 | 24 | .478 | 2 | 0 | 1 | 1 |
| Dick Irvin | 1930/31 | 44 | 24 | 17 | 3 | 51 | .545 | 9 | 5 | 3 | 1 |
| Bill Tobin | 1931/32 | 48 | 18 | 19 | 11 | 47 | .375 | 2 | 1 | 1 | 0 |
| Emil Iverson | 1932/33* | 21 | 8 | 7 | 6 | 22 | .381 | — | — | — | — |
| Godfrey Matheson | 1932/33* | 2 | 0 | 2 | 0 | 0 | .000 | — | — | — | — |
| Tommy Gorman | 1932/33*–1933/34 | 73 | 28 | 28 | 17 | 73 | .384 | 8 | 6 | 1 | 1 |
| Clem Loughlin | 1934/35–1936/37 | 144 | 61 | 63 | 20 | 142 | .424 | 4 | 1 | 2 | 1 |
| Bill Stewart | 1937/38–1938/39* | 69 | 22 | 35 | 12 | 56 | .319 | 10 | 7 | 3 | 0 |
* Wechsel während der laufenden Saison
Bereits nach der ersten Saison wurde Pete Muldoon nach einem Streit entlassen. Ihm wurde unterstellt, er hätte das Team mit einem Fluch belegt. Seine Nachfolger hielten sich weniger als eine Saison im Amt. Dick Irvin und der spätere General Manager Bill Tobin übernahmen zwei Mal die Trainerposition. Erst dem elften Trainer war es vergönnt, zu Beginn von zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten an der Bande zu stehen. Sein Nachfolger Bill Stewart war ein ehemaliger Baseballtrainer, der den Klubbesitzer durch seine Autorität beeindruckte. Mit Stewart hatten die Black Hawks den ersten in den Vereinigten Staaten geborenen Trainer, der den Stanley Cup gewann.
„Original Six“- und Expansion-Jahre (1939 bis 1977)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | Saison | Reguläre Saison | Playoffs | |||||||
| GC | W | L | T | Pts | Pts % | GC | W | L | ||
| Paul Thompson | 1938/39*–1944/45* | 272 | 104 | 127 | 41 | 249 | .382 | 19 | 7 | 12 |
| Johnny Gottselig | 1944/45*–1947/48* | 187 | 62 | 105 | 20 | 144 | .332 | 4 | 0 | 4 |
| Charlie Conacher | 1947/48*–1949/50 | 162 | 56 | 84 | 22 | 134 | .346 | — | — | — |
| Ebbie Goodfellow | 1950/51–1951/52 | 140 | 30 | 91 | 19 | 79 | .214 | — | — | — |
| Sid Abel | 1952/53–1953/54 | 140 | 39 | 79 | 22 | 100 | .279 | 7 | 3 | 4 |
| Frank Eddolls | 1954/55 | 70 | 13 | 40 | 17 | 43 | .186 | — | — | — |
| Dick Irvin | 1955/56 | 70 | 19 | 39 | 12 | 50 | .271 | — | — | — |
| Tommy Ivan | 1956/57–1957/58* | 103 | 26 | 56 | 21 | 73 | .252 | — | — | — |
| Rudy Pilous | 1957/58*–1962/63 | 387 | 162 | 151 | 74 | 398 | .419 | 41 | 19 | 22 |
| Billy Reay | 1963/64–1976/77* | 1012 | 516 | 335 | 161 | 1.193 | .510 | 116 | 56 | 60 |
| Bill White | 1976/77* | 46 | 16 | 24 | 6 | 38 | .348 | 2 | 0 | 2 |
Kurz nach Beginn der folgenden Saison wurde Bill Stewart durch den Torjäger Paul Thompson ersetzt. Er war im ersten Jahr noch Spielertrainer, konzentrierte sich danach aber nur noch auf die Tätigkeit hinter der Bande und blieb sechs weitere Jahre an der Bande. In dieser für den Verein wenig erfolgreichen Zeit setzten die Black Hawks bevorzugt auf ehemalige Spieler. Mit Johnny Gottselig wurde ein langjähriger Black Hawk als Trainer angestellt. Die großen Erfolge blieben ihm und seinen Nachfolgern verwehrt. Sid Abel startete hier seine Trainerkarriere und war später bei den Detroit Red Wings sehr erfolgreich. Auch Dick Irvin, der das Team nach über 20 Jahren zum dritten Mal übernahm, hatte keinen Erfolg. In der Zwischenzeit hatte er dreimal eine Trainertätigkeit angenommen – in Toronto und zweimal in Montréal – und führte sein Team jeweils in die Finalserie. Nach ihm übernahm General Manager Tommy Ivan für eineinhalb Jahre die Aufgaben als Trainer, bevor es Rudy Pilous wieder gelang, das Team in die Playoffs zu führen und 1961 den Stanley Cup zu gewinnen. Mit dem Sieg der AHL-Meisterschaft als Referenz kam Billy Reay, dem es in der Geschichte der Black Hawks als einzigen gelang mehr als zehn Jahre im Amt zu bleiben.
Die Ära Pulford (seit 1977)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | Saison | Reguläre Saison | Playoffs | ||||||||
| GC | W | L | T | OTL | Pts | Pts % | GC | W | L | ||
| Bob Pulford | 1977/78–1978/79 | 160 | 61 | 65 | 34 | — | 156 | .381 | 8 | 0 | 8 |
| Eddie Johnston | 1979/80 | 80 | 34 | 27 | 19 | — | 87 | .425 | 7 | 3 | 4 |
| Keith Magnuson | 1980/81–1981/82* | 132 | 49 | 57 | 26 | — | 124 | .371 | 3 | 0 | 3 |
| Bob Pulford | 1981/82* | 28 | 12 | 14 | 2 | — | 26 | .429 | 15 | 8 | 7 |
| Orval Tessier | 1982/83–1984/85* | 213 | 99 | 93 | 21 | — | 219 | .465 | 18 | 9 | 9 |
| Bob Pulford | 1984/85*–1986/87 | 187 | 84 | 77 | 26 | — | 194 | .449 | — | — | — |
| Bob Murdoch | 1987/88 | 80 | 30 | 41 | 9 | — | 69 | .375 | 5 | 1 | 4 |
| Mike Keenan | 1988/89–1991/92 | 320 | 153 | 126 | 41 | — | 347 | .478 | 60 | 33 | 27 |
| Darryl Sutter | 1992/93–1994/95 | 216 | 110 | 80 | 26 | — | 246 | .509 | 26 | 11 | 15 |
| Craig Hartsburg | 1995/96–1997/98 | 246 | 104 | 102 | 40 | — | 248 | .423 | 16 | 8 | 8 |
| Dirk Graham | 1998/99* | 59 | 16 | 35 | 8 | — | 40 | .271 | 22 | 9 | 13 |
| Lorne Molleken | 1998/99*–1999/00* | 47 | 18 | 19 | 8 | 2 | 46 | .383 | — | — | — |
| Bob Pulford | 1999/00* | 58 | 28 | 24 | 6 | 0 | 62 | .483 | — | — | — |
| Alpo Suhonen | 2000/01 | 82 | 29 | 41 | 8 | 4 | 70 | .354 | — | — | — |
| Brian Sutter | 2001/02–2003/04 | 246 | 91 | 103 | 37 | 15 | 234 | .370 | 5 | 1 | 4 |
| Trent Yawney | 2005/06–2006/07* | 103 | 33 | 55 | 0 | 15 | 81 | .320 | — | — | — |
| Denis Savard | 2006/07*–2008/09 | 147 | 65 | 66 | 0 | 16 | 146 | .442 | — | — | — |
| Joel Quenneville | 2008/09–2018/19* | 797 | 452 | 249 | — | 96 | 1000 | .627 | 128 | 76 | 52 |
| Jeremy Colliton | 2018/19*–2021/22* | 205 | 87 | 92 | — | 26 | 200 | .488 | 9 | 4 | 5 |
| Derek King | 2021/22* | 70 | 27 | 33 | — | 10 | 64 | .457 | — | — | — |
| Luke Richardson | 2022/23–2024/25* | 190 | 57 | 118 | — | 15 | 129 | .339 | — | — | — |
| Anders Sörensen | 2024/25* | 56 | 17 | 30 | — | 9 | 43 | .384 | — | — | — |
| Jeff Blashill | seit 2025/26 | — | — | — | — | ||||||
Mit Bob Pulford engagierte die Klubführung einen neuen Trainer und General Manager in Personalunion. Nach zwei Jahren verpflichtete er einen Trainer und konzentrierte sich auf seinen Managerposten. Drei Mal löste General Manager Bob Pulford einen Trainer hinter der Bande ab. Bob Murdoch, der später auch einige Teams in der Deutschen Eishockey Liga betreuen sollte, wurde erst nachdem er Chicago verlassen hatte zum Trainer des Jahres gewählt. Mike Keenan, der Pulford als GM abgelöst hatte, gewann im Jahr nach seinem Abgang mit den New York Rangers den Stanley Cup. Als langjähriger Spieler der Blackhawks startete Darryl Sutter seine Trainerkarriere in Chicago. Der Versuch mit dem ehemaligen Teamkapitän Dirk Graham schlug fehl und Alpo Suhonen, der erste Europäer, der den Platz hinter der Bande der Blackhawks bekam, musste nach einem Jahr wegen Herzproblemen zurücktreten.
General Manager
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* Wechsel während der laufenden Saison |
Spieler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kader der Saison 2025/26
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stand: 7. März 2026
Mannschaftskapitäne
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* Interimskapitän |
Mitglieder der Hockey Hall of Fame
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gesperrte Trikotnummern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Name | Sperrungsdatum |
| 1 | Glenn Hall | 20. November 1988 |
| 3 | Keith Magnuson | 12. November 2008 |
| Pierre Pilote | ||
| 7 | Chris Chelios | 25. Februar 2024 |
| 9 | Bobby Hull | 18. Dezember 1983 |
| 18 | Denis Savard | 19. März 1998 |
| 21 | Stan Mikita | 20. November 1988 |
| 35 | Tony Esposito | 20. November 1988 |
| 81 | Marián Hossa | 20. November 2022 |
| 99 | Wayne Gretzky | 6. Februar 2000 (ligaweit) |
In ihrer Franchise-Geschichte haben die Chicago Blackhawks bisher acht Trikotnummern offiziell gesperrt, zuletzt am 25. Februar 2024. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben.
Erstmals wurde mit der Nummer 9 von Bobby Hull am 18. Dezember 1983 eine Trikotnummer von den Chicago Blackhawks offiziell gesperrt. Hull war der dominierende Spieler in den 1960er Jahren, doch durch seinen Wechsel in die World Hockey Association 1972 war er in Ungnade gefallen. Nachdem die NHL ihn 1983 in die Hockey Hall of Fame aufnahm, zeigten sich auch die Blackhawks zu dieser Auszeichnung bereit. Am 20. November 1988 folgten ihm gleich drei Spieler. Neben Stan Mikita, der lange an Hulls Seite gestürmt hatte, wurden auch die beiden Torhüter Glenn Hall und Tony Esposito geehrt. Fast zehn Jahre vergingen, ehe mit Denis Savards Nummer 18 eine weitere Nummer aus dem Umlauf genommen wurde. Diese Rückennummern hängen als Banner im United Center und werden an keinen Spieler der Chicago Blackhawks mehr vergeben.
Schon seit längerem trug kein Spieler mehr die Nummer 3. Diese wurde zu Ehren von Keith Magnuson zunächst inoffiziell aus dem Umlauf genommen. Am 12. November 2008, vor dem Spiel der Blackhawks gegen die Boston Bruins, wurde die Nummer auch offiziell gesperrt. Vor Magnuson trug diese auch lange der ehemalige Mannschaftskapitän Pierre Pilote. Das Trikot mit der Nummer 3 wurde zu Ehren dieser beiden Spieler aus dem Umlauf genommen.[5] Am 20. November 2022 sperrten die Blackhawks die Nummer 81 von Marián Hossa. Am 25. Februar 2024 sperrten die Blackhawks die Nummer 7 von Chris Chelios.[6]
Des Weiteren wird die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky nicht mehr an einen Spieler vergeben, da sie seit dem 6. Februar 2000 offiziell durch die Liga gesperrt ist.
Top-10-Wahlrechte im NHL Entry Draft
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Die Spieler der frühen Draftjahre 1963 bis 1968 sind hier nicht aufgeführt.
24 Mal konnten die Blackhawks bereits als eine der ersten zehn Mannschaften einen Spieler auswählen. 2007 und 2023 hatte das Team das erste Draftrecht.
Franchise-Top-Punktesammler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2024/25 und der Playoffs 2025.
Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel
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Reguläre Saison
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Playoffs
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Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dan Diamond: NHL Official Guide and Record Book. Triumph Books, 2006, ISBN 1-57243-917-3, S. 39–42, 145–176, 204–224, 240–260.
- Steve Dryden: The Hockey News Century of Hockey. A Season-Byseason Celebration. Mcclelland & Stewart Ltd, 2001, ISBN 0-7710-4180-2, S. 29, 31, 33, 37, 39–40, 54–55, 60–69, 240–260.
- Glenn Wilkins: Legendary NHL Coaches. Altitude Publishing, 2006, ISBN 1-55439-101-6, S. 48–65.
- Paul Greenland: Hockey Chicago Style. History of the Chicago Blackhawks. Sports Publishing, 1995, ISBN 1-57167-021-1.
- Bob Verdi: Chicago Blackhawks. 75 Years. Tehabi Books, 2000, ISBN 1-887656-31-6.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Webseite der Chicago Blackhawks (englisch)
- Chicago Blackhawks auf hockey-reference.com
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Chicago stays aggressive, lands Arizona's Vermette. In: NHL.com. Abgerufen am 2. Juni 2016.
- ↑ Kimmo Timonen traded to Blackhawks by Flyers. In: NHL.com. Abgerufen am 2. Juni 2016.
- ↑ andrewsstarpage.com, NHL Arena Naming Rights ( vom 7. November 2010 im Internet Archive)
- ↑ azhockey.com, Liste der Farmteams der Chicago Blackhawks ( vom 30. Juni 2010 im Internet Archive)
- ↑ bleachreport.com, Keith Magnuson and Pierre Pilote Bring Cheers and Tears to the United Center
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