Region Kidal
| Kidal | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat | Mali |
| Hauptstadt | Kidal |
| Fläche | 151.450 km² |
| Einwohner | 82.054 |
| Dichte | 0,5 Einwohner pro km² |
| ISO 3166-2 | ML-8 |
Die Region Kidal liegt im Nordosten Malis. Auf 151.450 Quadratkilometern leben 82.054 Menschen (2023).[1][2] Damit ist die Region mehr als doppelt so groß wie Bayern; sie hat jedoch nur so viele Einwohner wie Flensburg.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Region grenzt im Westen an die Region Timbuktu, im Süden an die Region Gao, im Osten an die Republik Niger und im Norden an Algerien. Es herrscht Wüstenklima; tagsüber wird es bis zu 45 °C heiß, nachts kühlt es bis auf 12 °C ab.
Flüsse oder befestigte Straßen gibt es nicht. Viehzucht, Handel und Handwerk sind die wichtigsten Wirtschaftszweige. Die wichtigsten Städte sind Kidal und Tessalit. Viele Bewohner sind jedoch nach wie vor Nomaden.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Region Kidal wurde 1991 nach einem Aufstand gebildet. Die meisten Bewohner sind Tuareg. Sie sprechen Tamascheq.
Kidal blieb jedoch auch danach unruhig und konnte kaum von der Zentralregion kontrolliert werden. Nachdem die Stadt Kidal mit der Hilfe russischer Söldner 2023 aus den Händen von Azawad-Separatisten befreit werden war, wurde sie im April 2026 wieder von Rebellen eingenommen.[3]
Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebiet ist in neun Kreise (cercles) aufgeteilt; es gibt 30 Kommunen.
Kreise:
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Mali: Regionen, Städte & Orte - Einwohnerzahlen, Karten, Grafiken, Wetter und Web-Informationen. Abgerufen am 8. Mai 2026.
- ↑ INSTAT: Ergebnisse des Zensus 2009 ( vom 22. Juli 2011 im Internet Archive) (PDF; 670 kB)
- ↑ Tuareg-Rebellen erobern Kidal zurück – ein Rückschlag nicht nur für Russland und Mali. 27. April 2026, abgerufen am 8. Mai 2026.
