Premslin
Premslin Gemeinde Karstädt (Prignitz) | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 8′ N, 11° 47′ O | |
| Einwohner: | 557 (1. Jan. 2000)[1] | |
| Eingemeindung: | 31. Dezember 2001 | |
| Postleitzahl: | 19357 | |
| Vorwahl: | 038797 | |
Lage von Premslin in Brandenburg
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Ortsansicht | ||
Premslin ist ein Ortsteil[2] der amtsfreien Gemeinde Karstädt im Landkreis Prignitz in Brandenburg. Zu Premslin gehören die bewohnten Gemeindeteile Glövzin und Neu-Premslin.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt südöstlich des Kernortes Karstädt an der B 5 und an der Kreisstraße K 7029. Das Dorf ist als Winkelangerdorf mit Kirche ausgebildet. Etwa 2 km südlich befindet sich das Etablissement Vorwerk Neu Premslin, rund 1 km südsüdöstlich des Ortskerns von Premslin gelegen. Südwestlich davon erstreckt sich teilweise die wüste Feldmark Raduchelsdorf (Flurname Rodüchelstücke; vgl. auch Nebelin), westlich anschließend die Wendfeldschen Wiesen. Archäologische Funde belegen mehrere slawische Siedlungsplätze in der Umgebung: Rund 2,7 km nordöstlich liegt vermutlich eine altslawische Siedlung des 9. bis 10. Jahrhunderts. Etwa 2,4 km ostnordöstlich wurde eine alt- und jungslawische Siedlung des 9. bis 12. Jahrhunderts nachgewiesen. In 1 km ostsüdöstlicher Entfernung befand sich vermutlich eine jungslawische Siedlung des 11. bis 12. Jahrhunderts sowie späterer Zeitstellung. Weitere vorwiegend jungslawische Siedlungsreste des 9. bis 12. Jahrhunderts liegen etwa 0,7 km nordöstlich des Ortes.[3]
Geschichte und Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort wurde erstmals im Jahr 1315 als in Premslin urkundlich erwähnt. Weitere überlieferte Namensformen sind Promcelin und Prempzelyn (1316), Prornczelin (1440), to Promseleyn (1453) sowie Premtzlin (1540).[3] Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet „Siedlung eines Mannes namens Premysl“[4].
Besitzgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Besitzgeschichte von Premslin ist durch mehrere Anteile geprägt. Ein Hauptanteil lag vor 1373 bis 1440 bei Bosel, der die Dörfer Glövzin, Premslin und Semlin mit Ober- und Untergericht sowie dem Kirchenpatronat innehatte. Nach dem Heimfall wurde dieser Anteil 1440 an die von Quitzow zu Stavenow verliehen, die ihn bis 1647 als Hauptanteil besaßen, zunächst ohne Patronat in Premslin, jedoch seit 1515 auch über einen Hof des Bernd von Rohr[3] sowie seit 1545 über das vom Stift Marienfließ erworbene Patronat. Damit verfügten sie über einen Rittersitz (1606) mit 17 Bauern und vier Kossäten (1624). Im Jahr 1624 wurde der Besitz schuldenhalber für 25 Jahre an Joachim Möller zu Heiligenthal veräußert, bevor 1647 die gesamte Herrschaft Stavenow von den Gläubigern an die von Blumenthal auf Pröttlin verkauft wurde. Diese besaßen den Anteil bis 1719 mit Meierei, Wasser- und Windmühle, Straßengericht, Patronat und 21 Untertanen. Von 1719 bis 1809/1819 gehörte der Besitz den von Kleist zu Stavenow mit einem Rittersitz, 18 Bauern, drei Kossäten, Schmiede, Wasser- und Windmühle (1745), bevor er schließlich von 1809/1819 bis 1872 an die von Voß zu Stavenow und Premslin überging. Ein weiterer bedeutender Anteil befand sich von vor 1315 bis 1872 im Besitz der von Karstedt zu Premslin und später zu Kaltenhof (im 18. und 19. Jahrhundert auch zu Klein Linde und Fretzdorf). Diese veräußerten 1315 Hebungen von vier zu drei Bauernhöfen gehörigen Hufen an die Mariengilde oder den Kaland in Perleberg und übertrugen 1328 das Patronat an das Kloster Marienfließ in Stepenitz. Bis 1548 besaßen sie einen Wohnhof in Premslin, der ab 1540 nach Kaltenhof verlegt wurde; danach verblieben ihnen anteilige Rechte an Diensten, Pachten und Geringen Abgaben sowie 1598 beziehungsweise später fünf Untertanen mit Zaungerechtigkeit und vier Bauern und einem Kossäten (1745). Das Patronat selbst lag von 1328 bis 1545 beim Kloster Marienfließ, das es 1328 von den von Karstedt erworben hatte und 1545 nach Vorverhandlungen an die von Quitzow überließ.
Weitere Besitzanteile ergänzten diese Struktur. Von 1315 bis nach 1600 verfügte die Mariengilde beziehungsweise der Kaland in Perleberg über Hebungen aus vier zu drei Bauernhöfen gehörigen Hufen, die 1315 von den von Karstedt erworben und 1317 einschließlich Ober- und Untergericht bestätigt wurden; nach der Reformation verwaltete der Gemeine Kasten zu Perleberg diesen Besitz. Vor 1316 besaß der Markgraf vier Hufen, die 1316 an die von Wartenberg für eine Altarstiftung in Nebelin verkauft wurden. Ein weiterer Anteil lag 1453 bei Hermann Rodevoß zu Premslin und gelangte anschließend vermutlich an die von Rohr; vor 1515 besaß Bernd von Rohr einen Hof, der um 1515 an die von Quitzow verkauft wurde. Daneben bestanden Rechte einzelner Bürger aus Perleberg: 1323/1351 besaß ein Bürger Sander entsprechende Rechte, 1345 Radolf Hebungen in Höhe von 12 Wispel aus Premslin. Schließlich verfügte der Pfarrer zu Premslin von vor 1542 bis nach 1745 über zwei Kossätenhöfe mit allen Rechten (1542, 1647) beziehungsweise über zwei Bauernstellen (1745).[5]
14. und 15. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Premslin wurde 1315 erstmals als Dorf erwähnt. Bereits 1317 war es ein Pfarrdorf mit einem Dorfschulze. Im Ort bestanden unter anderem drei Zweihufnerhöfe, von denen vier Hufe (2+1+1) der Mariengilde in Perleberg gehörten, während zwei Hufen (1+1) der Kirche in Premslin zugeordnet waren; dies stand im Zusammenhang mit einem Vergleich über die Ober- und Untergerichtsbarkeit. 1453 ist ein Wohnhof des als Friedensbrecher angeklagten Hermann Rodevoß überliefert.[5]
16. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1515 befand sich ein Hof des Bernd von Rohr im Ort, der inzwischen von den von Quitzow erworben und als Eigenhof weiter ausgebaut worden war. 1542 erhielten diese die kurfürstliche Genehmigung zum Bau einer Windmühle vor Premslin.[5] Die kirchlichen Verhältnisse sind seit 1542 detailliert belegt. Das Pfarrhaus verfügte über einen Hopfen- und Kohlgarten (1558), 1581 zusätzlich über einen Kohlgarten vor dem Dorf. Zur Pfarre gehörte eine Hufe auf dem Feld, die vom Pfarrer selbst bewirtschaftet wurde (1558: Aussaat von etwa 16 Scheffel Roggen, sechs Scheffel Gerste und fünf Scheffel Hafer), sowie eine weitere Hufe auf dem Kleinen Wendfeld, die von zwei zur Pfarre gehörigen Kossäten bestellt wurde. Hinzu kamen Hebungen vom Dorfschulzen und vier weiteren Bauern; die Gemeinde zählte etwa 120 Kommunikanten. In der Kirche bestand eine Kommende mit dem St.-Katharinen-Altar, die Einkünfte aus Steinberg, Glövzin und Premslin bezog und nach dem Willen Lutke von Quitzows der Pfarre zugelegt werden sollte. Ein Küster war zunächst nicht vorhanden; ein Hopfenhof gilt als ehemalige Küsterei und wurde später vom Pfarrer genutzt. 1558 ist ein Küster belegt, der über ein Haus, einen Hopfen- und Kohlgarten vor dem Dorf, drei Stück Land mit 4 bis 5 Scheffel Aussaat, eine Wiese zu 3 Fuder Heu sowie eine weitere Kirchenwiese verfügte; außerdem erhielt er von jedem Hufner 1⁄2 Scheffel und von jedem Kossäten ein Viertel Roggen.[6] Die Kirche selbst besaß Ackerland zu 6 Scheffel Aussaat (1558: teils in einem Feld, teils zu 1⁄2 Wispel im anderen), das jedoch laut Angabe von 1581 etwa 20 Jahre zuvor von den von Karstedt eingezogen worden war und der Kirche wieder zugelegt werden sollte. Ferner gehörte eine Wiese zu 2 Fuder Heu zur Ausstattung, die 1558 vom Küster genutzt wurde.[7] Im Jahr 1543 wurde ein Hof von Stavenow aus zu einem stattlichen Viehhof, nahezu einem Rittersitz, ausgebaut; dieser verfügte über Anteile am Großen und Kleinen Wendfeld, wobei 1542 ein Streit mit den von Karstedt über den Neubau auf dem Wendfeld bestand. 1548 wurde der Rittersitz der von Karstedt in Premslin zugunsten des neu angelegten Kaltenhof aufgegeben. 1576 umfasste das Dorf 20 Einhufner und fünf Kossäten; ein Hof lag wüst.[6]
17. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1608 bestand ein Rittersitz der von Quitzow.[6] 1617 wurde der Ehefrau des Cuno von Quitzow, Clara von Schlieben, ein Leibgedinge eingeräumt, das unter anderem den Meierhof in Premslin mit Ackerwerk und Holzung, insbesondere Hünerland und Wendfeldt, einen Karpfenteich sowie Wasser- und Windmühle und die Dienste von zehn Hufnern und fünf Kossäten umfasste. 1649 war der Rittersitz eingefallen; erhalten waren ein von Wassergraben und Zugbrücke umgebener Platz, ein kleines Gebäude, eine Scheune mit 23 Gebinden, Baum-, Kohl- und Hopfengarten sowie Wiesen von 130 Fuder Heu. Der Ackerbau erfolgte in drei Schlägen mit einer Aussaat von 8 Wispel Roggen, 1⁄2 Wispel Gerste und 10 Wispel Hafer laut altem Register. Es bestanden Schweine- und Schafhaltung, fünf Teiche sowie Holzung im Wendfeld und Hünerland; die 1647 nahezu wüste Wassermühle wurde 1648 neu erbaut. Im Dorf gab es 19 Bauernhöfe einschließlich des Schulzen (davon zehn wüst), einen Kossätenhof sowie ein kleines Haus bei der Kirche mit einer neu eingerichteten Schmiede anstelle der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten. Hinzu kamen zwei zur Pfarre gehörige wüste Kossätenhöfe und sechs dem Kaltenhof zugehörige Untertanen. 1652 wurden elf Vollhufner und zwei Halbhufner mit insgesamt 14 Personen gezählt. 1686 bestanden 18 Hufner (davon zehn wüst), sechs Halbhufner (davon drei wüst), drei Kossäten (einer wüst), ein Kötter sowie ein Einlieger auf einem wüsten Kossätenhof. Ferner gab es eine wüste Schmiedestelle, eine Wind- und eine Wassermühle sowie einen Kuhhirten und einen Schweinehirten. Die Aussaat betrug insgesamt 25 Wispel 18 Scheffel; bewirtschaftet wurden drei Felder, wobei das dritte Korn gewonnen wurde. Die Wiesen galten als schlecht, Acker und Weide als gut; Mast und Fischerei fehlten, Brennholz war nur notdürftig vorhanden. Das Dorf wurde in die zweite Klasse eingeordnet.[8]
18. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1719 wurden 22 Hufner, drei Kossäten, ein Pachtschäfer, ein Hirt ohne Vieh und ein Schmied gezählt; es bestanden 18 Hufen zu je 9 Groschen, und Wasser- sowie Windmühle wurden an einen Müller verkauft. 1734 lebten 24 Bauern, drei Kossäten und 13 Häusler sowie ein Müller, ein Schmied, ein Schneider, ein Schäfer und zwei Hirten im Ort; die Aussaat betrug weiterhin 25 Wispel 18 Scheffel. 1745 bestand das Dorf mit einem Rittersitz, 24 Bauern, drei Kossäten, einem Kötter sowie Schmiede, Wassermühle mit einem Gang und Windmühle. 1760 wurden 24 Hufner, drei Kossäten, ein Paar Einlieger, ein Dorfschäfer und ein Dorfschmied gezählt. 1791 umfasste Premslin 19 Bauern, zwei Halbbauern, vier Kossäten, 20 Hauswirte sowie Verwalter, Pfarrer, Müller und Schmied bei insgesamt 47 Feuerstellen.[8]
19. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1801 bestanden 20 Ganzbauern, zwei Halbbauern, vier Kossäten, ein Büdner und 25 Einlieger sowie Schmiede, Wasser- und Windmühle bei 47 Feuerstellen; daneben bestand ein Gut. 1818 wurden 18 Vollhufner, ein Siebenachtelhufner, fünf Dreiviertelhufner und ein Dreiachtelhufner gezählt. 1819 umfasste das Dorf 24 Hufner, drei Kossäten, einen Brinksitzer, einen Kostknecht, einen Schäfer und Kuhhirten, einen Schmied sowie fünf Paare Einlieger bei 18 Hufen zu je 9 Groschen. 1823 wurde auf der Gutsfeldmark ein Vorwerk (Neu Premslin) errichtet; 1828 wurde das Gut landtagsfähig. 1846 bestanden 70 Wohnhäuser. 1852 wurde die Feldmark als von mittlerer Qualität beschrieben; Dreifelderwirtschaft, einschürige Wiesen und eine zurückgehende Hütung prägten die Nutzung, während Viehzucht, Fischerei sowie Nebenbeschäftigungen unbedeutend waren.[8] 1860 bestand das Dorf mit zwei Abbauten (Chausseehaus und Wassermühle) sowie fünf öffentlichen, 67 Wohn- und 58 Wirtschaftsgebäuden; hinzu trat das Gut mit Neu Premslin.[6] Die Fläche betrug 1860 insgesamt 2571 Morgen (50 Morgen Gehöfte, 88 Morgen Gartenland, 2171 Morgen Acker, 220 Morgen Wiese, 21 Morgen Weide und 21 Morgen Wald).[3]
20. und 21. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um 1900 wurden 52 Häuser bei einer Fläche von 578 Hektar gezählt. 1907 ist eine differenzierte Sozialstruktur nachgewiesen, darunter ein Gemeindevorsteher (21 ha), zwölf Bauern (zwischen 48 und 20 ha), ein Kossät (17 ha), ein Ackerwirt (10 ha), ein Gastwirt (34 ha), ein Schmied (3 ha), ein Bäcker (2 ha), ein Maurer, ein Schlachter, ein Stellmacher (3 ha), ein Molkereibesitzer (16 ha), ein Viehhändler (2 ha), ein Pastor, zwei Lehrer (davon einer im Ruhestand), eine Altsitzerin und drei Rentiers.[6] Verwaltungsgeschichtlich wurde 1928 der Gutsbezirk Neu Premslin eingemeindet; 1931 bestand die Gemeinde mit den Wohnplätzen Neu Premslin und Premsliner Mühle.[3] Das Dorf umfasste 83 Wohnhäuser bei 1090 Hektar Fläche. 1939 wurden land- und forstwirtschaftliche Betriebe wie folgt erfasst: ein Betrieb über 100 ha, 17 mit 20–100 ha, sieben mit 10–20 ha, zwei mit 5–10 ha und 23 mit 0,5–5 ha mit insgesamt 297 in der Landwirtschaft Tätigen sowie 69 Beschäftigten in Industrie und Handwerk und 24 in Handel und Verkehr.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden 1946 insgesamt 662,80 Hektar enteignet und aufgeteilt auf zwei Neubauern mit 0,77 ha, acht mit 19,80 ha, 65 mit 482,33 ha und zehn mit 111,37 ha sowie auf sieben Altbauern mit 7,52 ha; der Rest fiel an die Gemeinde und die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB). 1953 entstand die erste LPG vom Typ III Friedrich Engels mit 12 Mitgliedern und 88,59 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. 1960 bestanden drei LPG vom Typ I (Frohe Zukunft, Prignitzer Höhe in Premslin und Edelweiß in Neu Premslin) mit 52 Mitgliedern und 371,57 ha sowie eine LPG vom Typ III mit 49 Mitgliedern und 365,73 ha. 1969 erfolgte der Anschluss der LPG Typ III Friedrich Engels an die LPG Vereinte Kraft in Glövzin; 1971 schloss sich die LPG Typ I Frohe Zukunft der LPG Prignitzer Höhe an, die 1973 ebenfalls an die LPG Vereinte Kraft angeschlossen wurde. Im Jahr 1971 wurde die Gemeinde Glövzin mit Kaltenhof nach Premslin eingegliedert; 1973 und 1995 bestand die Gemeinde mit den Ortsteilen Glövzin, Kaltenhof und Neu Premslin. 1977 entstand eine LPG Pflanzenproduktion in Premslin. 1990 wurden die LPG Pflanzenproduktion in Premslin sowie die LPG Tierproduktion Vereinte Kraft in Glövzin und Freies Leben in Groß Buchholz vereinigt; 1991 ging die LPG Vereinte Kraft mit Sitz in Premslin in Liquidation. 1995 bestand unter anderem eine Eierfarm Premslin GmbH.[6]
Am 31. Dezember 2001 wurde Premslin nach Karstädt eingemeindet.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Einwohnerentwicklung in Premslin von 1734 bis 1981 | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1734 | 1772 | 1791 | 1801 | 1817 | 1837 | 1858 | 1871 | 1895 | 1925 | 1939 | 1946 | 1964 | 1971 | 1981 |
| Einwohner | 235 | 271 | 273 | 295 | 294 | 326 | 298 | 325 + 3 (Chausseehaus) + 18 (Premsliner Mühle) | 317 | 421 (mit allen Wohnplätzen) | 448 | 791 | 523 | 781 | 646 |
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Liste der Baudenkmale in Karstädt (Prignitz) ist für Premslin die Dorfkirche als einziges Baudenkmal aufgeführt.[9]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Premslin auf gemeinde-karstaedt.de
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 672 ff.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistische Berichte – Bevölkerungsentwicklung und Flächen der kreisfreien Städte, Landkreise und Gemeinden im Land Brandenburg 2000. (PDF; 3,8 MB) Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, S. 55, abgerufen am 23. März 2025.
- ↑ Auflistung als Ortsteil von Karstädt im Kommunalverzeichnis Brandenburg. Abgerufen am 6. März 2026.
- 1 2 3 4 5 Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Prignitz. Karte der Prignitz am Ende des Bandes (= Friedrich Beck, Klaus Neitmann [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil I; Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 3). 2., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1997, ISBN 978-3-7400-1016-4. doi:10.35998/9783830542995, S. 672
- ↑ Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin, Band 13 der Brandenburgischen Historischen Studien im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg 2005, S. 133, ISBN 3-937233-17-2.
- 1 2 3 Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Prignitz. Karte der Prignitz am Ende des Bandes (=Friedrich Beck, Klaus Neitmann [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil I; Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 3). 2., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1997, ISBN 978-3-7400-1016-4. doi:10.35998/9783830542995, S. 673
- 1 2 3 4 5 6 Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Prignitz. Karte der Prignitz am Ende des Bandes (=Friedrich Beck, Klaus Neitmann [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil I; Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 3). 2., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1997, ISBN 978-3-7400-1016-4. doi:10.35998/9783830542995, S. 675
- ↑ Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Prignitz. Karte der Prignitz am Ende des Bandes (=Friedrich Beck, Klaus Neitmann [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil I; Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 3). 2., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1997, ISBN 978-3-7400-1016-4. doi:10.35998/9783830542995, S. 676
- 1 2 3 Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Prignitz. Karte der Prignitz am Ende des Bandes (=Friedrich Beck, Klaus Neitmann [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil I; Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 3). 2., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1997, ISBN 978-3-7400-1016-4. doi:10.35998/9783830542995, S. 674
- ↑ Denkmale in Brandenburg. Stand: 9. Oktober 2020 auf https://ns.gis-bldam-brandenburg.de/

