Perowskit
| Perowskit | |
|---|---|
| Allgemeines und Klassifikation | |
| IMA-Symbol |
Prv[1] |
| Chemische Formel | CaTiO3 |
| Mineralklasse (und ggf. Abteilung) |
Oxide und Hydroxide |
| System-Nummer nach Strunz (8. Aufl.) Lapis-Systematik (nach Strunz und Weiß) Strunz (9. Aufl.) Dana |
IV/C.07 IV/C.10-010 4.CC.30 04.03.03.01 |
| Ähnliche Minerale | Latrappit, Loparit, Lueshit, Tausonit |
| Kristallographische Daten | |
| Kristallsystem | orthorhombisch |
| Kristallklasse; Symbol | orthorhombisch-dipyramidal; 2/m2/m2/m |
| Raumgruppe | Pbnm (Nr. 62, Stellung 3)[2] |
| Gitterparameter | a = 5,39 Å; b = 5,45 Å; c = 7,65 Å[2] |
| Formeleinheiten | Z = 4[2] |
| Häufige Kristallflächen | {100}, {010}, {001}, {111}[3] |
| Zwillingsbildung | Durchdringungszwillinge nach [010], seltener nach [121], lamellare Zwillinge nach {100}[3] |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mohshärte | 5,5 |
| Dichte (g/cm3) | 4,0 |
| Spaltbarkeit | undeutlich nach {001} |
| Bruch; Tenazität | muschelig |
| Farbe | schwarz, zum Teil rotbraun bis gelb |
| Strichfarbe | grau bis weiß |
| Transparenz | transluzent bis opak (undurchsichtig) |
| Glanz | Diamant- bis Metallglanz |
| Kristalloptik | |
| Brechungsindizes | nα = 2,300 nβ = 2,340 nγ = 2,380 |
| Doppelbrechung | δ = 0,080 |
| Optischer Charakter | zweiachsig positiv |
| Achsenwinkel | 2V = 88 bis 90° |
| Pleochroismus | nicht beobachtet |
| Weitere Eigenschaften | |
| Besondere Merkmale | piezoelektrisch |
Kristallstruktur von Perowskit _ Ca2+ _ Ti4+ _ O2− | |
| Kristallsystem | orthorhombisch |
| Raumgruppe (Nr.) | Pbnm (Nr. 62, Stellung 3) |
| Gitterparameter | a = 5,39 Å b = 5,45 Å c = 7,65 Å |
| Formeleinheiten | Z = 4 |
Perowskit kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem in der Raumgruppe Pbnm (Raumgruppen-Nr. 62, Stellung 3) mit den Gitterparametern a = 5,39 Å, b = 5,45 Å und c = 7,65 Å sowie vier Formeleinheiten pro Elementarzelle.
Idealerweise würde Perowskit im kubischen Kristallsystem in der Raumgruppe Pm3m (Raumgruppen-Nr. 221) mit einem Gitterparameter der Elementarzelle von ca. 3,80 Å kristallisieren. Aufgrund des dafür zu kleinen Ionenradius der Ca2+-Kationen ist die Kristallstruktur von CaTiO3 jedoch verzerrt, wodurch sich die niedrigere orthorhombische Symmetrie erklärt. Der Begriff Perowskit-Struktur als wichtiger Strukturtyp bezieht sich in der Regel auf die kubische Kristallstruktur, in welcher der namensgebende Prototyp selbst also nicht kristallisiert.

Die analogen Verbindungen der größeren Homologen des Calciums, Strontium und Barium, kristallisieren dagegen in der unverzerrten kubischen Struktur und jeweils nur einer Formeleinheit pro Elementarzelle:
- Strontiumtitanat SrTiO3, auch bekannt als das Mineral Tausonit, mit einem Gitterparameter von a = 3,90 Å
- Bariumtitanat BaTiO3, seit 2007 ebenfalls als Mineral bekannt (Barioperowskit), mit a = 4,01 Å.[17][18]
Der Grad der Verzerrung einer Verbindung ABO3 in der Perowskit-Struktur kann auch anhand des Goldschmidtschen Toleranzfaktors t abgeschätzt werden,[19] der wie folgt definiert ist:
mit
- dem Radius rA des A-Kations
- dem Radius rB des B-Kations
- dem Radius rO des Anions (für gewöhnlich Sauerstoff).
Die Perowskit-Struktur existiert in dem Bereich 0,89 < t < 1,02, wobei t = 1 dem Strontiumtitanat in der unverzerrten kubischen Struktur entspricht.
Die Kristallstruktur von Perowskit kann auf zwei verschiedene Arten beschrieben werden. Die Titanatome werden jeweils von sechs Sauerstoffatomen in der Gestalt von Oktaedern umgeben. Diese [TiO6]-Oktaeder bilden über gemeinsame Ecken ein dreidimensionales Netzwerk, das mit Hilfe der Niggli-Schreibweise wie folgt beschrieben werden kann:
In den Lücken dieses Netzwerks befinden sich die Calciumatome, die eine Koordinationssphäre aus zwölf Sauerstoffatomen in Form eines Kuboktaeders als Koordinationspolyeder besitzen. Alternativ kann die Struktur auch als kubisch dichteste Kugelpackung beschrieben werden, die gemeinsam von Calcium und Sauerstoff aufgebaut wird. Jede vierte Oktaederlücke der Kugelpackung ist dabei von Titan besetzt und zwar die, die nur von Sauerstoffatomen umgeben ist. Da in einer dichtesten Kugelpackung genauso viele Oktaederlücken wie Packungsteilchen vorhanden sind, ergibt sich wiederum die Summenformel CaTiO3.
Im kubischen Perowskit-Typ kristallisieren eine Reihe von weiteren Verbindungen, darunter industriell bedeutsame Ferroelektrika wie das bereits oben genannte Bariumtitanat (BaTiO3), aber auch andere Oxide wie CaZrO3 oder CaSnO3 sowie Fluoride und Nitride mit Zusammensetzungen wie z. B. KNiF3, KMnF3 und ThTaN3.
Die Ursache des häufigen Auftretens von Ferroelektrizität in Kristallen mit Perowskit-Struktur liegt in der hohen räumlichen Symmetrie der Gitterzelle. Am Ort des zentralen B-Kations (Ti4+) verschwindet aufgrund der Symmetrie der Gradient des Kristallfelds und damit die Rückstellkraft auf ein aus der Mittelposition ausgelenktes B-Kation, sodass sehr leicht ein elektrisches Dipolmoment induziert werden kann.
Von der Perowskit-Struktur können auch andere Strukturen abgeleitet werden. Im Perowskit gibt es nur eine Sorte von A-Atomen. Tauscht man die Hälfte aller A-Atome systematisch (also jedes zweite) gegen ein Atom A' aus, so erhält man die Elpasolith-Struktur (AA'B2O6). Deren Elementarzelle entspricht der achtfachen des Perowskits.
Entfernt man die von zwölf Sauerstoffatomen umgebenen Zentralatome (im Fall des Perowskits also die Calciumatome) aus der Struktur, entsteht ein weiterer häufiger Strukturtyp, die Rhenium(VI)-oxid-Struktur, die als Defektstrukturvariante der kubischen Perowskit-Struktur beschrieben werden kann.
Morphologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Perowskit kristallisiert am häufigsten würfelförmig {100}. Seltener sind oktaeder- oder kuboktaederförmige Einkristalle. An Perowskitkristallen aus der Typlokalität und weiteren Fundorten aus der Umgebung wurden noch Kristalle mit Rhombendodekaederflächen ({110}) und Tetrakishexaederflächen {210} beschrieben. Die Ecken und Kanten dieser Formen können durch zahlreiche weitere Formen modifiziert werden, z. B. {320}, {520}, {730}, {211}, {221}, {543}.[3]
- Würfel {100}
- Oktaeder {111}
- Kuboktaeder {100} und {111}
- Rhombendodekaeder {110}
- Tetrakishexaeder {210}
Perowskitkristalle können Durchdringungszwillinge bilden entlang der Achsen [010] und seltener [121]. Zusätzlich bildet Perowskit meist fein lammelare Zwillingssysteme parallel zu den Würfelflächen {100}. Diese Zwillingslamellen zeichnen sich oft als schachbrettartige Flächenstreifung aud den Würfelflächen ab.
- Durchdringungszwilling
- Flächenstreifung auf Würfelflächen
Modifikationen und Varietäten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Perowskit ist polymorph und macht bei steigenden Temperaturen mehrere Phasenumwandlungen durch. Bei einem Druck von einem Bar liegt Perowskit bis zu einer Temperatur von 1100 °C in orthorhombischer Symmetrie der Raumgruppe Pbnm (Nr. 62, Stellung 3) vor. Zwischen 1100 °C und 1150 °C erhöht sich die Symmetrie auf tetragonal (I4/mcm (Nr. 140)) und oberhalb von 1250 °C ist Perowskit kubisch (Pm3m (Nr. 221)).[20]

Magnet Cove, Arkansas USA
Varietäten mit einem sehr hohen Gehalt an Seltenerdmetallen (vor allem Cer) werden als Knopit bezeichnet (nach Adolph Knop), sehr niobreiche Perowskite als Dysanalyt.[21][22]
Bildung und Fundorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Perowskit bildet sich magmatisch oder metasomatisch und ist ein verbreitetes akzessorisches Mineral in basischen und ultrabasischen Gesteinen wie Duniten, Pyroxeniten, Karbonatiten, Kimberliten und karbonatischen Skarnen. Bei zunehmenden Siliziumgehalten der Gesteine wird Perowskit durch Titanit verdrängt und kommt in SiO2- gesättigten Magmatiten nicht vor.
Meteorite
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Perowskit ist ein akzessorischer Bestandteil vieler Calcium-Aluminium-reiche Einschlüsse diverser Chondrite, z. B. des Allende (Meteorit), ALHA77307 CO3.0, Dhofar 1223, Dar al Gani 013, NWA 2446, und gehört somit zu den ersten Mineralen, die sich in unserem Sonnensystem gebildet haben. Diese Perowskitkristalle sind sehr klein und treten meist zusammen mit Spinell und Ilmenit auf.[23][24][25][26]
Ultrabasische Gesteine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In alkalireichen Gesteinen wie Karbonatiten, Kimberliten oder Lamproiten sind akzessorisch Perowskite aus dem Zusammensetzungsbereich Perowskit - Lueshit - Loparit - Latrappit - CeFeO3 verbreitet. Hierzu zählen z. B. Vulkane entlang der Oberrheinische Tiefebene, vor allem der der Karbonatit vom Kaiserstuhl,[21][22] Magnet Cove, der Oka-Karbonatit-Komplex in Kanada[13] sowie die Kimberlite des Lac de Gras - Feldes in Kanada.[14]
Zu den begleitenden Mineralen (Paragenesen) zählen Nephelin (K,Na)AlSiO4, Titanit CaTiSiO5, Ilmenit FeTiO3, Magnetit Fe3O4, und – besonders bedeutsam – Melilith: Dessen Vorkommen zeigt das Vorkommen von Perowskit an (und umgekehrt).[27]
Skarne
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Perowskit ist ein akzessorischer Bestandteil vieler Skarne, die sich am Kontakt von basischen bis ultrabasischen Gesteinen mit Marmoren gebildet haben. In dem Magnesiumskarn des Tazheran Massifs am Westufer des Baikalsees, Rajon Olchonski im Oblast Irkutsk z. B., tritt Perowskit in Spinell-Forsterit-Skarn zusammen mit anderen Magnetit, der Mg-reichen Ilmenit-Varietät Pikroilmenit, Baddeleyit, Tazheranit, Calzirtit und Zirkonolith auf.[28]
Die Typlokalität von Perowskit, die Grube Akhmatov bei Magnitka in der Oblast Tscheljabinsk, Russland, galt lange ebenfalls als Skarn. Hier und in einigen weiteren ähnlichen Vorkommen der Region kommt Perowskit in Silikat-Karbonat-Gängen im Umfeld der Kusinsko-Kopanskay-Intrusion vor. In der Zelentsov-Miene z. B. tritt Perowskit in drei Mineralgesellschaften (Paragenesen) auf:[3]
- Perowskit, Magnesioferrit, Forsterit, Calcit
- Perowskit, Granat, Clinochlor, Calcit
- Perowskit, Spinell, Hydrotalcit-2H, Calcit
Die Grube Perowskit führt Perowskit in drei Paragenesen mit Magnetit:[3]
- Perowskit, Magnetit, Clinochlor, Calcit
- Perowskit, Magnetit, Clinochlor, Klinohumit, Calcit
- Perowskit, Magnetit, Diopsid, Clinochlor, Calcit
Aktuelle Untersuchungen ergaben, dass die Silikat-Karbonat-Gänge deutlich jünger sind, als die ultrabasische Intrusion in der Umgebung und somit nicht im Zusammenhang mit der Bildung der Kontaktskarne stehen. Wahrscheinlich wurden diese Gänge und die darin enthaltenen Perowskite durch spätere, karbonatitische Schmelzen gebildet.[3]
In Deutschland finden sich Perowskit-haltige Skarne oft in Form von Kalkstein-Xenolithe in Basalten, vor allem in der Eifel, bei deren Kontaktmetamorphose unter anderem auch Perowskit gebildet wurde.[29]
Die pyrometamorphen Gesteine und Paralaven der Hatruim-Formation in Israel, Palästina und Jordanien führen ebenfalls Perowskit.[29]
Weltweit gibt es darüber hinaus hunderte weiter Fundorte in über 70 Staaten.[29]
Künstlich kann Perowskit bei Temperaturen von mehr als 1300 °C durch die Reaktion von Calciumoxid CaO und Titandioxid TiO2 mit anschließender Kristallisation erzeugt werden:[30][31]
Der Schmelzpunkt des Endprodukts Calciumtitanat liegt bei 1975 °C und damit etwas höher als der von Titandioxid mit 1843 °C.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- W. A. Deer, R. A. Howie, J. Zussman: An Introduction to the Rock Forming Minerals. Prentice Hall, Harlow 1992, ISBN 0-582-30094-0 (englisch).
- Will Kleber, Hans-Joachim Bautsch, Joachim Bohm: Einführung in die Kristallographie. 18. Auflage. Verlag Technik, Berlin 1998, ISBN 3-341-01205-2.
- U. Müller: Anorganische Strukturchemie. 5. Auflage. Teubner, Stuttgart 2006, ISBN 3-8351-0107-2.
- Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. 7., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Springer, Berlin [u. a.] 2005, ISBN 3-540-23812-3.
- Phillip Szuromi and Brent Grocholski: Special issue: Perovskites. In: Science magazine. Band 358, Nr. 6365, 10. November 2017, doi:10.1126/science.358.6364.7 (englisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Perowskit. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung
- Perowskite. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy (englisch).
- David Barthelmy: Perowskite Mineral Data. In: webmineral.com. (englisch).
- Perowskit-Struktur (CaTiO3-Typ, E21-Typ). In: ruby.chemie.uni-freiburg.de. Universität Freiburg
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch, cambridge.org [PDF; 351 kB; abgerufen am 7. März 2026]).
- 1 2 3 4 R. H. Buttner, E. N. Maslen: Electron difference density and structural parameters in CaTiO3. In: Acta Crystallographica. B48, Nr. 5, 1992, S. 644–649, doi:10.1107/S0108768192004592.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 Sergey Stepanov, Roman Palamarchuk, Anton Kutyrev, Elena Lepekhina, Ludmila Sharpenok, Evgeniy Shagalov and Elena Minervina: Nature of Perovskite Mineralization of Silicate-Carbonate Veins in the Margins of Kusinsko-Kopanskaya Layered Intrusion (South Urals, Russia). In: Minerals. Band 14, Nr. 5, 2024, S. 22, doi:10.3390/min14050478 (englisch).
- 1 2 3 4 5 6 Eugene A Katz: Perovskite: Name Puzzle and German‐Russian Odyssey of Discovery. In: Helvetica Chimica Acta. Band 103, Nr. 6, 2020, S. 14, doi:10.1002/hlca.202000061 (englisch, Download verfügbar bei researchgate.net [PDF; 13,4 MB; abgerufen am 18. März 2026]).
- ↑ Gustav Rose: De novis quibusdam fossilibus, quae in montibus uraliis inveniuntur. I. De Perowskite, fossili novo. Univ., Antr.-Progr, Berlin 1839, S. 3–5 (Latein, Digitalisat).
- 1 2 Gustav Rose: Beschreibung einiger neuen Mineralien des Urals. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 48, 1839, S. 551–573, doi:10.1002/andp.18391241205 (Digitalisat bei rruff.info ( vom 22. Mai 2023 im Internet Archive) [PDF; 1,5 MB; abgerufen am 7. März 2026]).
- 1 2 3 Anton Chakhmouradian, Patrick M. Woodward: Celebrating 175 years of perovskite research: A tribute to Roger H. Mitchell. In: Physics and Chemistry of Minerals. Band 41, Nr. 6, 2014, S. 387–391, doi:10.1007/s00269-014-0678-9 (englisch, Download verfügbar bei researchgate.net [PDF; 805 kB; abgerufen am 18. März 2026]).
- ↑ Tom Barth: Die Kristallstruktur von Perovskit und verwandten Verbindugen. In: Norsk Geologisk Tidskrift. Band 8, Nr. 3, 1925, S. 201–216 (njg.geologi.no [PDF; 797 kB; abgerufen am 18. März 2026]).
- ↑ H. F. Kay and P. C. Bailey: Structure and properties of CaTiO3. In: Acta Crystallographica. Band 10, Nr. 3, 1957, S. 219–226, doi:10.1107/S0365110X57000675.
- ↑ Roger H. Mitchell, Mark D. Welch, Anton R. Chakhmouradian: Nomenclature of the perovskite supergroup: A hierarchical system of classification based on crystal structure and composition. In: Mineralogical Magazine. Band 81, Nr. 3, 2017, S. 411–461, doi:10.1180/minmag.2016.080.156 (englisch, cambridge.org [PDF; 2,2 MB; abgerufen am 7. März 2026]).
- ↑ Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. Alle Mineralien von A – Z und ihre Eigenschaften. Stand 03/2018. 7., vollkommen neu bearbeitete und ergänzte Auflage. Weise, München 2018, ISBN 978-3-921656-83-9.
- ↑ Ernest H. Nickel, Monte C. Nichols: IMA/CNMNC List of Minerals 2009. (PDF; 1,9 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Januar 2009, archiviert vom am 29. Juli 2024; abgerufen am 30. Juli 2024 (englisch).
- 1 2 3 4 5 Roger H. Mitchell, Jin Beom Choi, Frank C. Hawthorne, Catherine A. McCammon, Peter Burns: Latrappite: A Re-Investigation. In: The Canadian Mineralogist. Band 107, 1998, S. 107–116 (englisch, rruff.net [PDF; 851 kB; abgerufen am 20. März 2026]).
- 1 2 3 4 5 6 A. R. Chakhmouradian, R. H. Mitchell: Three compositional varieties of perovskite from kimberlites of the Lac de Gras field (Northwest Territories, Canada). In: Mineralogical Magazine. Band 65, Nr. 1, 2001, S. 133–148, doi:10.1180/002646101550082 (englisch, Download verfügbar bei researchgate.net [PDF; 1,3 MB; abgerufen am 7. März 2026]).
- 1 2 Jin Beom Choi, Frank C. Hawthorne: Chemistry and Rietveld Structure Refinement of Nb-rich Perovskite, Ca2NbFe3+O6. In: Journal of the Mineralogical Society of Korea. Band 15, Nr. 1, 2002, S. 59–68 (koreanisch, koreascience.kr [PDF; 589 kB; abgerufen am 7. März 2026]).
- ↑ Anton R. Chakhmouradian, Roger H. Mitchell: A Structural Study of the Perovskite Series CaTi1−2xFexNbxO3. In: Journal of Solid State Chemistry. Band 138, Nr. 2, 1998, S. 272–277, doi:10.1006/jssc.1998.7803 (englisch).
- ↑ Y. A. Abramov, V. G. Tsirelson, V. E. Zavodnik, S. A. Ivanov, I. D. Brown: The chemical bond and atomic displacements in SrTiO3 from X-ray diffraction analysis. In: Acta Crystallographica. B51, Nr. 6, 1995, S. 942–951, doi:10.1107/S0108768195003752.
- ↑ R. H. Buttner, E. N. Maslen: Structural parameters and electron difference density in BaTiO3. In: Acta Crystallographica. B48, Nr. 6, 1992, S. 764–769, doi:10.1107/S010876819200510X.
- ↑ V. M. Goldschmidt: Die Gesetze der Krystallochemie. In: Die Naturwissenschaften. Band 14, Nr. 21, 1926, S. 477–485, doi:10.1007/BF01507527.
- ↑ Simon A. T. Redfern: High-temperature structural phase transitions in perovskite (CaTiO3). In: Journal of Physics: Condensed Matter. Band 8, Nr. 43, 1996, S. 8267–8285, doi:10.1088/0953-8984/8/43/019 (englisch, Download verfügbar bei academia.edu [PDF; 134 kB; abgerufen am 14. März 2026]).
- 1 2 A. Knop: Dysanalyt, ein pyrochlorartiges Mineral. In: Zeitschrift für Kristallographie. Band 1, 1877, S. 284–296, doi:10.1524/zkri.1877.1.1.284.
- 1 2 Otto Hauser: Über den sogenannten Dysanalyt von Vogtsburg im Kaiserstuhl. In: Zeitschrift für anorganische Chemie. Band 60, Nr. 1, 1908, S. 237–241, doi:10.1002/zaac.19080600118.
- ↑ Milton Blander, Louis H. Fuchs: Calcium-aluminum-rich inclusions in the Allende meteorite: evidence for a liquid origin. In: Geochimica et Cosmochimica Acta. Band 39, Nr. 12, 1975, S. 1605–1608, doi:10.1016/0016-7037(75)90083-6 (englisch).
- ↑ Alan S. Kornacki, John A. Wood: The identification of Group II inclusions in carbonaceous chondrites by electron probe microanalysis of perovskite. In: Earth and Planetary Science Letters. Band 72, Nr. 1, 1985, S. 74–86, doi:10.1016/0012-821X(85)90118-9 (englisch).
- ↑ Surya Snata Rout, Addi Bischoff: Ca,Al-rich inclusions in Rumuruti (R) chondrites. In: Meteoritics & Planetary Science. Band 43, Nr. 9, 2008, S. 1439–1464 (englisch, uni-muenster.de [PDF; 12,1 MB; abgerufen am 20. März 2026]).
- ↑ Jangmi Han, Benjamin Jacobsen, Ming-Chang Liu, Adrian J. Brearley, Jennifer E. Matzel, Lindsay P. Keller: Origin of 16O-rich fine-grained Ca-Al-rich inclusions of different mineralogy and texture. In: Geochemistry. Band 79, Nr. 4, 2019, S. 1–31, doi:10.1016/j.chemer.2019.125543 (englisch, pmc.ncbi.nlm.nih.gov [PDF; 4,3 MB; abgerufen am 20. März 2026]).
- ↑ William Scott MacKenzie, C. Guilford: Atlas gesteinsbildender Minerale in Dünnschliffen. Enke, Stuttgart 1981, ISBN 978-3-432-91911-9, S. 29.
- ↑ A. E. Starikova, E. V. Sklyarov, A. B. Kotov, E. B. Sal’nikova, V. S. Fedorovskii, A. V. Lavrenchuk, A. M. Mazukabzov: Vein Calciphyre and Contact Mg Skarn from the Tazheran Massif (Western Baikal Area, Russia): Age and Genesis. In: Doklady Earth Sciences. Band 457, Nr. 2, 2014, S. 1003–1007, doi:10.1134/S1028334X14080182 (englisch, Download verfügbar bei researchgate.net [PDF; 1,4 MB; abgerufen am 20. März 2026]).
- 1 2 3 Fundortliste für Perowskit beim Mineralienatlas (deutsch) und bei Mindat (englisch), abgerufen am 20. März 2026.
- ↑ G. Pfaff: Synthesis of calcium titanate powders by the sol-gel process. In: Chemistry of Materials. Band 6, 1994, S. 58, doi:10.1021/cm00037a013 (englisch).
- ↑ Bruce Dunn, Jeffrey I. Zink: Sol–Gel Chemistry and Materials. In: Accounts of Chemical Research. Band 40, Nr. 9, 2007, S. 729, doi:10.1021/ar700178b, PMID 17874844 (englisch).


