Es entwickelt meist tafelige Kristalle von braunschwarzer, grüner oder gelber Farbe und bis zu 6cm Größe. Auch farblose Kristalle sind bekannt. Mit einer Mohshärte von 6,5 zählt es zu den mittelharten Mineralen.[3]
In der vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchlichen Systematik der Minerale nach Dana hat Baddeleyit die System- und Mineralnummer 04.04.14.01. Das entspricht der Klasse der „Oxide und Hydroxide“ und dort der Abteilung „Oxide“. Hier findet er sich innerhalb der Unterabteilung „Einfache Oxide mit einer Kationenladung von 4+ (AO2)“ in einer unbenannten Gruppe mit der Systemnummer 04.04.14, in der auch Akaogiit eingeordnet ist.
Baddeleyit ist eine Modifikation des Zirconium(IV)-oxids. Oberhalb von 1173°C wandelt es sich in eine tetragonale, ab 2370°C in eine kubische Modifikation um.
L. Fletcher:On baddeleyite (native zirconia), a new mineral, from Rakawana, Ceylon. In: Mineralogical Magazine. Band10, 1893, S.148–160 (englisch, rruff.info[PDF; 698kB; abgerufen am 23.September 2025]).
Baddeleyite search results.In:rruff.info.Database of Raman spectroscopy, X-ray diffraction and chemistry of minerals (RRUFF);abgerufen am 23.September 2025(englisch).
12Stefan Weiß:Das große Lapis Mineralienverzeichnis. Alle Mineralien von A – Z und ihre Eigenschaften. Stand 03/2018. 7., vollkommen neu bearbeitete und ergänzte Auflage. Weise, München 2018, ISBN 978-3-921656-83-9.
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Baddeleyite. In: John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols (Hrsg.): Handbook of Mineralogy, Mineralogical Society of America. 2001 (englisch, handbookofmineralogy.org[PDF; 56kB; abgerufen am 23.September 2025]).
123Baddeleyite.In:mindat.org.Hudson Institute of Mineralogy,abgerufen am 23.September 2025(englisch).
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Fundortliste für Baddeleyit beim Mineralienatlas (deutsch) und bei Mindat (englisch), abgerufen am 23. September 2025.
↑Martin Okrusch, Siegfried Matthes:Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. 7., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Springer, Berlin [u.a.] 2005, ISBN 3-540-23812-3, S.429.