Panzergrenadierbrigade 35
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Panzergrenadierbrigade 35 | |||
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Verbandsabzeichen | |||
| Aktiv | 1. Juli 1960 bis 30. Sep. 1993[1] | ||
| Staat | |||
| Streitkräfte | |||
| Teilstreitkraft | |||
| Typ | Panzergrenadierbrigade | ||
| Unterstellung | |||
| Stabssitz | Hammelburg[1] | ||
| Nr. | Name | Beginn der Berufung | Ende der Berufung |
|---|---|---|---|
| 14 | Oberst Rolf Bernd | 27. September 1991 | 2. April 1993 |
| 13 | Oberst Karl-Heinz Soukal | 21. Dezember 1989 | 27. September 1991 |
| 12 | Brigadegeneral Karsten Oltmanns | 1. Juli 1986 | 20. Dezember 1989 |
| 11 | Oberst Udo Eulig | 1. April 1982 | 30. Juni 1986 |
| 10 | Brigadegeneral Gerd Röhrs | 1. April 1979 | 31. März 1982 |
| 9 | Oberst Manfred Fanslau | 1. Juli 1976 | 31. März 1979 |
| 8 | Oberst Ernst-Wilhelm Schneider | 1. April 1975 | 30. Juni 1976 |
| 7 | Oberst Heinrich Betz | 1. Juli 1973 | 31. März 1975 |
| 6 | Oberst Ruprecht von Butler | 1. April 1971 | 30. Juni 1973 |
| 5 | Oberst Fritz Herger | 1. April 1969 | 31. März 1971 |
| 4 | Oberst Karl-Christian Trentzsch | 1. Oktober 1966 | 31. März 1969 |
| 3 | Brigadegeneral Siegfried Schulz | 1. Oktober 1964 | 30. September 1966 |
| 2 | Oberst Wolfgang Klennert | 15. November 1961 | 30. September 1964 |
| 1 | Brigadegeneral Heinz Hükelheim | 1. Juli 1960 | 14. November 1961 |
Verbandsabzeichen
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Die Blasonierung des Verbandsabzeichens für den Dienstanzug der Angehörigen der Panzergrenadierbrigade 35 lautete:
- Rot bordiert, in Rot drei silberne Spitzen belegt mit einer schräggestellten und an beiden senkrechten Seiten je zweimal eingekerbten, von Rot und Gold gevierten Standarte (das „Rennfähnlein“) an goldenem Lanzenschaft.
Das Verbandsabzeichen ähnelte dem Wappen Unterfrankens. der Fränkische Rechen repräsentierte die Region Franken, wo viele der Truppenteile der 12. Panzerdivision stationiert waren. Das Rennfähnlein ähnelte der Darstellung im Würzburger Wappen und geht auf die Flagge des Herzogtums Franken zurück. Die Verbandsabzeichen der Division und der unterstellten Brigaden waren bis auf die Borde identisch. In der Tradition der Preußischen Farbfolge erhielt das Verbandsabzeichen der Panzergrenadierbrigade 35 als „zweite“ Brigade[A 2] der Division einen roten Bord.
Da sich die Verbandsabzeichen der Brigaden der Division nur geringfügig unterschieden, wurde stattdessen gelegentlich auch das interne Verbandsabzeichen des Stabes bzw. der Stabskompanie pars pro toto als „Abzeichen“ der Brigade genutzt. Es zeigte rechts den Fränkischen Rechen und das Rennfähnlein wie Verbandsabzeichen und links drei silberne Lilien auf einem Dreiberg wie im Stadtwappen von Hammelburg.
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dargestellt sind die internen Verbandsabzeichen, für die bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine Tragegenehmigung offiziell erteilt wurde. Nicht aktive Truppenteile (Geräteinheiten, teilaktive, gekaderte) sind kursiv dargestellt.
- ↑ „Erste“ Brigade: Panzerbrigade 34 (=weißer Bord). „Zweite“ Brigade: Panzergrenadierbrigade 35 (=roter Bord). „Dritte“ Brigade: Panzerbrigade 36 (=gelber Bord).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Panzergrenadierbrigade 35 (Hrsg.): 25 Jahre Panzergrenadierbrigade 35. Informationsschrift für Gäste und Soldaten. Mönch, Koblenz, Bonn 1985, DNB 870521896 (72 S.).
- Panzergrenadierbrigade 35 (Hrsg.): Panzergrenadierbrigade 35. 1960 – 1993. Mönch, Koblenz, Bonn, Waldesch Januar 1993, DNB 931254507 (56 S.).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Standortdatenbank der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland sowie den von der Bundeswehr genutzten Übungsplätzen im Ausland. In: Webseite des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Militärgeschichtliches Forschungsamt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2020; abgerufen am 17. Februar 2020 (Es sind aus technischen Gründen keine Direktlinks auf einzelne Suchanfragen oder Suchergebnisse möglich. Bitte das „Suchformular“ nutzen, um Informationen zu den einzelnen Dienststellen zu recherchieren). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 3 4 O. W. Dragoner (Hrsg.): Die Bundeswehr 1989. Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. 4. Auflage. 2.1 – Heer. Heeresamt. I. Korps. II. Korps. III. Korps, Februar 2012 (167 S., relikte.com [PDF; 747 kB; abgerufen am 21. Februar 2020] Erstausgabe: 2009, Übersicht über die Schriftenreihe bei Relikte.com).
- ↑ Uwe Walter: Die Strukturen und Verbände des deutschen Heeres. 1. Auflage. Teil 1., I. Korps : (1956-1995). Edition AVRA, Berlin 2017, ISBN 978-3-946467-32-8, S. 104 (260 S.).
- ↑ Referat MA 3: BArch BH 9-35/Panzergrenadierbrigade 35. In: Rechercheanwendung invenio. Präsident des Bundesarchivs, 2004, abgerufen am 17. Februar 2020.
Koordinaten: 50° 5′ 25,1″ N, 9° 54′ 8,7″ O

