Goldman Sachs
| The Goldman Sachs Group, Inc. | ||||
|---|---|---|---|---|
| Rechtsform | Corporation | |||
| ISIN | US38141G1040 | |||
| Gründung | 1869 | |||
| Sitz | New York City, | |||
| Leitung | David M. Solomon, Vorsitzender und CEO | |||
| Mitarbeiterzahl | 48.500 (Ende 2022)[1] | |||
| Umsatz | 47,36 Mrd. USD (2022)[1] | |||
| Branche | Finanzdienstleistungen | |||
| Website | goldmansachs.com | |||
| Stand: 31. Dezember 2022 | ||||
| Jahr | Bilanzsumme in Mio. US$ |
Umsatz in Mio. US$ |
Überschuss in Mio. US$ |
Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| 2005 | 706.804 | 25.238 | 5.609 | 22.425 |
| 2006 | 838.201 | 37.665 | 9.398 | 26.467 |
| 2007 | 1.119.796 | 45.987 | 11.407 | 30.522 |
| 2008 | 884.547 | 22.222 | 2.041 | 30.067 |
| 2009 | 848.942 | 45.173 | 12.192 | 32.500 |
| 2010 | 911.332 | 39.161 | 7.713 | 35.700 |
| 2011 | 923.225 | 28.811 | 2.510 | 33.300 |
| 2012 | 938.555 | 34.163 | 7.292 | 32.400 |
| 2013 | 911.507 | 34.206 | 7.726 | 32.900 |
| 2014 | 855.842 | 34.528 | 8.077 | 34.000 |
| 2015 | 861.395 | 33.820 | 5.568 | 36.800 |
| 2016 | 860.165 | 30.790 | 7.087 | 34.400 |
| 2017 | 916.776 | 32.730 | 3.685 | 36.600 |
| 2018 | 931.796 | 36.616 | 9.860 | 36.600 |
| 2019 | 992.968 | 36.546 | 7.897 | 38.300 |
| 2020 | 1.163.028 | 44.560 | 8.915 | 40.500 |
| 2021 | 1.463.988 | 59.339 | 21.151 | 43.900 |
| 2022 | 1.441.799 | 47.365 | 10.764 | 48.500 |
| 2023 | 1.641.594 | 46.254 | 7.907 | 45.300 |
Unternehmenskritik
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Hedge-Fonds-Verluste aufgrund der Subprime-Krise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern konnte Goldman Sachs Verluste aufgrund der Subprime-Krise auf Gesamtunternehmensebene vermeiden. Dennoch verloren drei von Goldman Sachs Asset Management verwaltete Hedge-Fonds substantiell an Wert, so dass der Global-Equity-Opportunities-(GEO)-Fonds als einer der GS-Hedge-Fonds durch milliardenschwere Investitionen gestützt werden musste. Dabei investierte Goldman Sachs selbst 3 Mrd. USD und Eli Broad, der ehemalige Chef der American International Group, Maurice Greenberg und die Perry Capital LLC zusammen noch einmal die gleiche Summe in den Fonds.[37]
Verschleierungen in der Europäischen Schuldenkrise und Einfluss auf die Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Goldman Sachs steht für sein Verhalten in der europäischen Schuldenkrise und seine Verflechtung mit der europäischen Politik in der Kritik. Es wurde berichtet, dass Goldman Sachs der griechischen Regierung systematisch geholfen hat, gegen hohe Gewinne die nationalen Schulden in den Jahren 1998 bis 2009 zu verschleiern.[38][39][40] Lucas Papademos, danach griechischer Premierminister, leitete die griechische Zentralbank während der umstrittenen Geschäfte mit Goldman Sachs.[41] Petros Christodoulou, Leiter der griechischen Schulden-Management-Agentur, begann seine Karriere bei Goldman Sachs.[41] Mario Monti, Italiens Premier und Finanzminister nach Silvio Berlusconi,[39][41] ist wie Otmar Issing (früheres Mitglied der Deutschen Bundesbank und im Executive Board der Europäischen Zentralbank) internationaler Berater der Bank.[41] Mario Draghi, ehemaliger Chef der Europäischen Zentralbank, war vormals ein geschäftsführender Direktor von Goldman Sachs International.[39][41] Diese und weitere Verbindungen zwischen Goldman Sachs und europäischen Politikern werden weiterhin kontrovers diskutiert.[39][41]
In der Bundesrepublik Deutschland konnte Goldman Sachs während der Legislaturperiode seit 2009 mit Abstand die meisten Kontakte mit der Bundesregierung für sich verbuchen.[42]
Vorwurf des Wertpapierbetrugs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Börsenaufsicht SEC reichte am 15. April 2010 gegen Goldman Sachs & Co. und dessen Angestellten Fabrice Tourre[43] eine Klage wegen möglicher Verstöße gegen das Wertpapiergesetz (Securities Act) am District Court in New York ein.[44] Goldman Sachs soll demnach Anfang 2007 bei Anlegern für den Kauf eines synthetischen CDOs Abacus 2007-AC1 geworben haben und dabei entscheidende Tatsachen über die Anlagerisiken verheimlicht haben. Insbesondere soll der Hedgefonds Paulson & Co. insgeheim am Aufbau des Portfolios mitgewirkt und dafür besonders verlustträchtige Investments ausgesucht haben.[45] Anschließend habe dieser mit Kreditausfallversicherungen, sogenannten Credit Default Swaps (CDS) auf ein Scheitern gewettet, das nach dem Einbruch am US-Immobilienmarkt auch eintrat. Goldman Sachs habe also insgeheim gegen die eigenen Kunden operiert. Insgesamt sollen die Anleger bei dem genannten Finanzprodukt mehr als eine Milliarde Dollar verloren haben. Fast die gleiche Summe soll der Hedgefonds Paulson dabei gewonnen haben. Die Anleihen waren an die IKB Deutsche Industriebank und die US-amerikanischen ACA Capital Management verkauft worden. Die Royal Bank of Scotland, die zwischenzeitlich die niederländische ABN Amro übernommen hatte, verlor dabei über die CDS rund 800 Millionen US-Dollar.[46]
Goldman Sachs wurde von der SEC schon im Juli 2009 über die eingeleitete Untersuchung dieses Falls formell benachrichtigt; das Unternehmen verschwieg dies jedoch seinen Anlegern, weswegen eine Reihe von Investorenklagen eingereicht wurden.[47] Grundsätzlich wird kritisiert, dass durch die verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Unternehmens Konflikte mit den Interessen der Kunden vorprogrammiert seien; das Unternehmen wiederum beruft sich darauf, dass es hierbei nur mit professionellen Kunden zu tun habe.[48]
Im Juli 2010 gab Goldman zu, seinen Kunden beim Verkauf des Abacus 2007-AC1 wesentliche Informationen vorenthalten zu haben, und zahlte 550 Mio. USD Strafe. Von dieser Summe gingen 300 Mio. US$ an das US-Finanzministerium, 150 Mio. USD an die IKB und 100 Mio. USD an die RBS. Allein im ersten Quartal 2010 hatte Goldman 3,5 Mrd. USD Gewinn gemacht.[49] 2013 stand Tourre in einem Zivilprozess in New York vor Gericht. Die SEC klagte gegen ihn.[50] Am 1. August 2013 wurde der Fabelhafte Fab, wie Fabrice Tourre auch genannt wurde, von einer Jury in Manhattan schuldig gesprochen – er soll seinen Kunden beim Wertpapierverkauf wichtige Informationen vorenthalten haben, ihm drohen eine Geldstrafe und Berufsverbot.[51][52]
Rolle bei den US-Präsidentschaftswahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei den US-Präsidentschaftswahlen 2012 kamen die größten Spenden der Kampagne des republikanischen Kandidaten Mitt Romney direkt und indirekt von Goldman Sachs, mit 1.003.204 US-$.[53] Bei den vorherigen Wahlen hatte GS auch für Obamas Kampagne gespendet.[54]
Bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 warf Donald Trump seiner Konkurrentin Hillary Clinton vor, sie werde von Goldman Sachs „total kontrolliert“. In einem Wahlwerbespot von Donald Trump wurde zudem einer „globalen Machtstruktur“ vorgeworfen, „für die wirtschaftlichen Entscheidungen, die unsere Arbeiterklasse bestohlen haben, unser Land seines Wohlstandes beraubt und Geld in die Taschen einer Handvoll mächtiger Konzerne und politischer Einrichtungen gespült“ verantwortlich gewesen zu sein. In dieser Werbung wurde auch das Gesicht des ehemaligen Goldman-Sachs-Chef Lloyd C. Blankfein gezeigt. Nach der Wahl hingegen holte Trump Steven Mnuchin, Stephen Bannon und Gary Cohn, die allesamt Manager bei Goldman Sachs waren, in seinen Beraterstab.[55]
Rolle bei malaysischem Staatsfonds und Strafzahlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Dezember 2018 geriet Goldman Sachs in die öffentliche Berichterstattung, aufgrund des Finanzskandals um den malaysischen Staatsfonds 1Malaysia Development Berhad.[56] Zwischen 2012 und 2013 hatte Goldman Sachs Geschäfte des Fonds im Wert von insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar begleitet. Die Bank nahm dabei Gebühren in Höhe von etwa 600 Millionen US-Dollar ein.[57]
Im Zentrum der Korruptionsaffäre stand der ehemalige Top-Manager Tim Leissner, der, den Worten von Goldman Sachs-Chef David Solomon zufolge, die Bank in die Irre geführt habe.[58] Malaysia forderte 7,5 Milliarden Dollar (rund 6,6 Milliarden Euro) Entschädigung von der Investmentbank.[58]
Im Oktober 2020 teilte das US-Justizministerium mit, Goldman werde im Rahmen eines Vergleichs mit Behörden in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Singapur und anderen Ländern insgesamt 2,9 Milliarden Dollar zahlen. Goldman Sachs wurde beschuldigt, unter anderem Regierungsvertreter in Malaysia und Abu Dhabi mit Schmiergeldern von mehr als einer Milliarde Dollar bestochen zu haben. Anwälte der Bank hatten zuvor bei Gericht in New York ein Schuldbekenntnis im Namen von Goldman Malaysia wegen Verstößen gegen das Antikorruptionsgesetz „Foreign Corrupt Practices Act“ abgegeben.[59]
Europäische Finanztransaktionssteuer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachdem die EU-Kommission darauf hingewiesen hatte, dass der gering besteuerte Finanzsektor im Zuge der Finanzkrise 2007 mit 4,6 Billionen Euro unterstützt wurde,[60] beschloss 2013 der Rat der EU-Finanz- und Wirtschaftsminister von elf Staaten, darunter Frankreich, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen.[61] Im gleichen Jahr beendete Frankreich seine Zusammenarbeit nach dem Widerstand aus der Lobby der Finanzdienstleister,[62] aus Sicht von Kritikern vor allem durch Goldman Sachs.[63] Kritiker machten auch Goldman Sachs verantwortlich für das Aussparen spezieller Finanztransaktionen von der geplanten Steuer, bei denen für ein paar Stunden oder über Nacht Wertpapiere von den Beteiligten hin- und wieder zurückwechseln.[64]
Arbeitsbedingungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Insbesondere jüngere Mitarbeiter klagten im Frühjahr 2021 über ungesunde Arbeitsbelastungen. In einer unternehmensinternen Umfrage unter jungen Mitarbeitern gaben die Befragten ihre Wochenarbeitszeit mit durchschnittlich 105 Stunden an.[65] Im August 2021 wurde publik, dass Goldman Sachs als Reaktion auf die Beschwerden aus den Umfragen eine Erhöhung der Einstiegsgehälter beschlossen habe. Demnach bekämen Analysten als Berufsanfänger im ersten Jahr 110.000 Dollar zuzüglich Boni.[66]
Sexuelle Belästigungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frauen bei Goldman Sachs in den USA haben 75 Fälle von sexuellen Übergriffen und Belästigungen durch leitende Bankangestellte zwischen 2000 und 2011 gemeldet, darunter auch Vergewaltigungen. Die Klagen sind Teil einer Sammelklage in New York, in der das Finanzinstitut beschuldigt wird, Frauen bei der Bezahlung und Beförderung zu diskriminieren. Die Klage von rund 1400 Frauen soll im Juni 2023 vor Gericht verhandelt werden.[67]
Group of Thirty
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Group of Thirty veröffentlicht unter anderem Empfehlungen zur Aufsicht über die großen internationalen Finanzinstitutionen. An dem Gremium waren (Stand: 2016) auch die Präsidenten von drei der wichtigsten Zentralbanken der westlichen Welt beteiligt: Mario Draghi, der Chef der EZB, Mark Carney, der Chef der Bank of England, und William Dudley, Chef der Federal Reserve of New York, zuständig für die Aufsicht über die Wall Street. Alle drei waren zuvor Manager bei Goldman Sachs. Es wurde kritisiert, dass die Zentralbanker also Regularien für Finanzinstitutionen wie Goldman Sachs entwickelten, für die sie zuvor selbst gearbeitet hatten.[68]
Laufbahnen ehemaliger Mitarbeiter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine beachtliche Anzahl von Goldman-Sachs-Mitarbeitern hat entweder eine Karriere bei anderen Unternehmen oder in der Politik gemacht und hat der Bank auf politischer Seite den Spitznamen Government Sachs eingetragen.[69]
Hier einige Beispiele:
Politik bzw. Öffentlicher Dienst
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In deutschsprachiger Öffentlichkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Friderichs, 1972–1977 Wirtschaftsminister unter Helmut Schmidt, war von 1990 bis 2000 International Adviser von Goldman Sachs
- Otmar Issing, ehemaliger Chefökonom der EZB, seit Januar 2007 International Adviser von Goldman Sachs, wurde von Angela Merkel im Krisenjahr 2008 zum Vorsitzenden der Expertengruppe „Neue Finanzarchitektur“ berufen[70]
- Jörg Kukies (SPD), ehemaliger Ko-Vorsitzender von Goldman Sachs Deutschland, Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen seit März 2018[71]. Seit November 2024 war er Finanzminister im Kabinett Scholz.[72]
- Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion[73][74]
Sonstige
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- Henry M. Paulson, ehemaliger US-Finanzminister, davor CEO von Goldman Sachs, Mitglied im US-amerikanischen Think Tank Council on Foreign Relations
- Joshua Bolten, vormaliger White House Chief of Staff, Young Leader des deutsch-amerikanischen Elitenetzwerks Atlantik-Brücke
- Robert Zoellick, vormaliger Präsident der Weltbank (2007–2012)
- John C. Whitehead, stellvertretender US-Außenminister (1985–1989), Vorsitzender der Federal Reserve Bank of New York (1996–1999), Vorsitzender der Lower Manhattan Development Corporation (2001–2006), aktuell Berater des Londoner Think Tanks Chatham House
- Philip D. Murphy, fast 25 Jahre Investmentbanker bei Goldman Sachs, National Finance Chair of the Democratic National Committee (2006–2009), US-Botschafter in Deutschland (2009–2013), Internationaler Berater der Atlantik-Brücke
- Mario Draghi, ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mitglied in der privaten Lobbyorganisation der Finanzwirtschaft Group of Thirty, 2004 bis 2005 war er Managing Director und Vizepräsident von Goldman Sachs International in London[75]
- Mario Monti, Premierminister von Italien (2011–2013)
- Romano Prodi, Premierminister von Italien (1996–1998, 2006–2008) und Präsident der europäischen Kommission (1999–2004). Er gehörte früh (1990–1993) zu den internationalen Beratern von Goldman Sachs in Europa
- António Borges, Direktor von Goldman Sachs London, ab November 2010 bis November 2011 Europadirektor des IWF, danach Berater der portugiesischen Regierung für die Privatisierung von öffentlich-rechtlichen Unternehmen[76]
- E. Gerald Corrigan, früherer Präsident und CEO der Federal Reserve Bank of New York, Mitglied Trilaterale Kommission
- Jon Corzine, Gouverneur von New Jersey und früherer US-Senator von New Jersey.
- Henry Fowler, US-Finanzminister (1965–1969).
- Stephen Friedman, Vorsitzender der National Economic Council (2002–2005), Vorsitzender des President’s Foreign Intelligence Advisory Board (2005–2009)
- Robert Rubin, Vorsitzender der National Economic Council (1993–1995), US-Finanzminister (1995–1999)
- Bradley Abelow, Finanzminister von New Jersey
- Gary Gensler, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), der Regulierungsbehörde für Derivate unter US-Präsident Barack Obama.
- Kenneth D. Brody, früherer Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der Export-Import Bank of the United States
- Paul Deighton, CEO des Londoner Organisationskomitees der Olympischen Spiele
- Robert D. Hormats, US-Staatssekretär für Wirtschaftswachstum, Energie und Umwelt im US-Außenministerium unter Obama. Vorher war er Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs, US-Vizeaußenminister, war Wirtschaftsberater von Henry Kissinger, General Brent Scowcroft und Zbigniew Brzeziński.
- Reuben Jeffery III, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission
- Sidney J. Weinberg, Assistent des Vorsitzenden (1942–1943) und stellvertretender Vorsitzender (1944–1945), im War Production Board
- Anthony Scaramucci, Hedgefonds-Manager, ehemaliger Chefberater von Präsident Donald Trump (2017)[77][78]
- Massimo Tononi, stellvertretender Finanzminister unter Romano Prodi und ehemaliger Direktor von Goldmann Sachs
- Charles de Croisset, bis März 2004 Vize-Präsident von Goldman Sachs Europa, Mitglied der Inspection générale des finances (Allgemeine Finanzaufsicht) des Wirtschafts- und Finanzministerium Frankreichs
- Lord Brian Griffiths war Vice Chairman von Goldman Sachs International und enger Berater von Margaret Thatcher
- Guillermo de la Dehesa, früherer spanischer Finanzminister und spanischer Vize-Zentralbankchef
- Kazimierz Marcinkiewicz, ehemaliger polnischer Premierminister
- Ian Macfarlane, langjähriger Direktor der australischen Zentralbank
- Mark Carney, ehemaliger Direktor der Bank of England, seit 2025 Premierminister von Kanada
- Steven Mnuchin, US-Finanzminister im Kabinett Trump I
- Stephen Bannon, Chefstratege und ranghöchster Berater im Kabinett Trump I
- Gary Cohn, hinter dem Bankchef Lloyd Blankfein die Nummer zwei bei Goldman Sachs, dann Direktor des National Economic Councils der USA (2017–2018)
Leitende Angestellte bzw. Investoren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- John Thain, CEO von Merrill Lynch
- Stuart L. Sternberg, Besitzer der Tampa Bay Devil Rays, einem Major-League-Baseball-Team.
- Gavyn Davies, Vorsitzender der BBC 2001–2004
- Leon G. Cooperman, Gründer und CEO der Omega Advisors
- Edward S. Lampert, Gründer der ESL Investments und Mitglied der Forbes-400-Liste.
- Eric Mindich, Gründer von Eton Park Capital Management, einem berühmten Hedge-Fonds.
- Ed Mule, Gründer des mehrere Milliarden starken Hedge-Fonds Silver Point.
- Pete Briger, 2. Geschäftsführer der Fortress Investment Group, die 260 Millionen Dollar Schuldscheine von Michael Jackson von der Bank of America im Jahr 2005 gekauft hat,
- J. Christopher Flowers, Gründer der J.C. Flowers & Co. LLC und Mitglied der Forbes-400-Liste,
- Richard M. Hayden, stellvertretender Vorsitzender der GSC Partners, einer 11 Millionen Dollar starken Vermögensverwaltungs-Firma.
- Dinakar Singh, CEO der TPG-Axon Capital, einem globalen Hedge-Fonds.
- Jim Cramer, Gründer von TheStreet.com und Smartmoney.com, besser bekannt als der Moderator von Mad Money auf CNBC.
- Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank und vormaliger CFO der Allianz SE, der weltgrößte Versicherungskonzern nach Marktkapitalisierung.
Goldman Sachs Deutschland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1990 gründete das Unternehmen die Goldman Sachs AG mit Sitz in Frankfurt am Main.[79] Diese ging im Januar 2019 in die Goldman Sachs Europe SE über.[80][81] Ihr Vorstandsvorsitzender ist der Investmentbanker Wolfgang Fink.[82][83]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Filme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jérôme Fritel, Marc Roche: Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt. Frankreich 2012, 71 Minuten[84]
- Charles H. Ferguson: Inside Job, 2010 (erhielt 2011 den Oscar als bester Dokumentarfilm).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- William D. Cohan: Money and Power: How Goldman Sachs Came to Rule the World. 2012, Anchor: ISBN 0-7679-2826-1, Penguin: ISBN 0-241-95406-1.
- Charles D. Ellis: The Partnership: The Making of Goldman Sachs. ISBN 978-1-59420-189-9.
- Lisa Endlich: Goldman Sachs. Erfolg als Unternehmenskultur. Heyne, München 2000, ISBN 978-3-453-17290-6.
- Amerikanische Ausgabe: Goldman Sachs. The Culture of Success. Alfred A. Knopf, New York 1999, ISBN 0-679-45080-7.
- Greg Smith: Die Unersättlichen. Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab. 2. Auflage. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2019, ISBN 978-3-499-61149-0.
- Amerikanische Originalausgabe: Why I Left Goldman Sachs. Grand Central Publishing, New York 2012, ISBN 978-1-4555-2747-2.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Webpräsenz von Goldman Sachs (englisch)
- Martin Hesse und Ulrich Schäfer: Wir stecken nicht in einer weltweiten Depression. Interview mit Goldman-Sachs-Chef Dibelius. In: Süddeutsche Zeitung. 7. April 2008.
- Eintrag im Lobbyregister des Deutschen Bundestages
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Goldman Sachs Personal , abgerufen am 30. Mai 2023.
- ↑ Goldman Sachs | About Us. Abgerufen am 19. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
- ↑ About Marcus | Marcus by Goldman Sachs®. Abgerufen am 19. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Christiane Hanna Henkel: Warum sich Apple und Goldman Sachs eine gemeinsame Kreditkarte zulegen. Neue Zürcher Zeitung, 14. August 2019, abgerufen am 19. Juli 2020.
- ↑ Policy Measures to Address Systemically Important Financial Institutions. In: Financial Stability Board (FSB) vom 4. November 2011 (PDF-Datei; 102 kB)
- ↑ Update of group of global systemically important banks (G-SIBs) (PDF-Datei; 42 kB) vom 1. November 2012.
- ↑ Goldman Sachs Group Company Profile. Abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).
- ↑ History and Growth. Goldman Sachs Group, Inc., archiviert vom am 22. März 2009; abgerufen am 10. März 2010 (englisch).
- ↑ Leah Nathans Spiro, Stanley Reed: INSIDE THE MONEY MACHINE–In a big-is-all business, Goldman vows to go it alone. In: BusinessWeek. The McGraw-Hill Companies Inc., 22. Dezember 1997 (Online [abgerufen am 17. Januar 2007]).
- ↑ Business & Finance: Cash & Comeback
- ↑ Lis Endlich: Goldman Sachs – The Culture of Success. Touchstone, 1999, p.34
- ↑ Justin Fox: Goldman: We run Wall Street. In: Fortune magazine. Cable News Network LP, LLLP. A Time Warner Company, 16. Mai 2005 (Online [abgerufen am 17. Januar 2007]).
- ↑ Lisa Endlich, „Goldman Sachs – die Kultur des Erfolgs“, Touchstone, 1999, S. 18
- ↑ Thomas K. Hahn: Commercial Paper. In: Timothy Q. Cook, Robert K. Laroche (Hrsg.): Instruments of the Money Market. 7. Auflage. Federal Reserve Bank of Richmond, Richmond, Virginia 1998, S. 105–127 (englisch, Online [PDF; 5,0 MB; abgerufen am 17. September 2019]).
- ↑ Newton-Small, Jay, Holly Rosenkrantz, Newton-Small, Jay: Bush Economic Adviser Friedman to Resign, Aide Says. Bloomberg.com, 23. November 2004, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2005; abgerufen am 17. Januar 2007. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Business Principles. The Goldman Sachs Group, Inc, archiviert vom am 9. September 2009; abgerufen am 24. Januar 2008 (englisch).
- ↑ Die Kirche des Kapitalismus. (PDF) In: magazin.spiegel.de. Abgerufen am 18. Juni 2019.
- ↑ Cherie Marriott: New boss at Goldman Sachs JBWere. In: financeasia.com. 27. Februar 2007, abgerufen am 18. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Jannis Brühl: Im Tintenfischbecken. In: sueddeutsche.de. 2012, ISSN 0174-4917 (Online [abgerufen am 18. Juni 2019]).
- ↑ Tamsen Tillson: Alliance Atlantis sold for $2 billion. In: Variety. 10. Januar 2007, abgerufen am 18. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Goldman Sachs takes control in $1bn buyout. 7. April 2011, abgerufen am 25. Juni 2019.
- ↑ Pressererklärung der Fed vom 21. September 2008: Board approves, pending a statutory five-day antitrust waiting period, the applications of Goldman Sachs and Morgan Stanley to become bank holding companies. Abgerufen am 9. August 2019 (englisch).
- ↑ Apple's Record Plunge Into Debt Pool. In: The Wall Street Journal. 13. April 2013, abgerufen am 14. Juli 2019 (englisch).
- ↑ Bitcoin News. Abgerufen am 27. Juni 2019.
- ↑ Goldman to Buy GE Online Bank With $16 Billion of Deposits. In: Bloomberg. Abgerufen am 27. Juni 2019.
- ↑ Peter Rudegeair And Kate Linebaugh: General Electric Sells GE Capital Bank’s Online Platform to Goldman Sachs. Abgerufen am 27. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Oscar Williams-Grut, Business Insider UK: Goldman Sachs is launching a bank account for ordinary people — not just the super rich. Abgerufen am 27. Juni 2019.
- ↑ Marcus by Goldman Sachs®. Abgerufen am 27. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Hugh Son: Goldman Sachs is handing the keys to a very different leader with David Solomon. 17. Juli 2018, abgerufen am 9. April 2026 (englisch).
- ↑ Tochtergesellschaften von Goldman Sachs übernehmen Mehrheitsbeteiligung an der Boyd Corporation. 7. September 2018, abgerufen am 25. Juni 2019.
- ↑ Goldman Sachs to buy United Capital for $750 mln. In: Reuters. 16. Mai 2019 (Online [abgerufen am 25. Juni 2019]).
- ↑ Mehr Banker in Frankfurt: US-Bank Goldman: Brexit stärkt deutschen Standort zusätzlich. In: Die Zeit. 3. Juni 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 11. Juli 2025]).
- ↑ Ben Dummett: Goldman Sachs to Acquire European Asset Manager for $1.9 Billion. 19. August 2021, abgerufen am 9. April 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Hansjürgen Mai: Vor Trumps zweiter Präsidentschaft: US-Banken verlassen internationale Klimaschutz-Allianz. In: Die Tageszeitung: taz. 5. Januar 2025, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 9. Januar 2025]).
- ↑ Goldman Sachs Financial Statements 2005-2019. Macrotrends LLC | GS, abgerufen am 6. März 2019.
- ↑ Goldman Sachs Fundamentaldaten, ARIVA.DE, 4. März 2019, Abruf 6. März 2019
- ↑ Bankenkrise: Milliardenspritze für Goldman-Sachs-Fonds. In: Die Welt. 13. August 2007, abgerufen am 11. Juli 2025.
- ↑ Beat Balzli: How Goldman Sachs Helped Greece to Mask its True Debt. In: Der Spiegel. 8. Februar 2010 (Online [abgerufen am 1. Juli 2011]).
- 1 2 3 4 Jérôme Fritel, Marc Roche: Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt. Frankreich (Arte) 2012, 71 Minuten, abgerufen am 7. Juni 2017.
- ↑ Jeannine Aversa: Fed chief: We're looking into firms betting on Greek default. In: USA Today. 25. Februar 2010 (Online [abgerufen am 3. Mai 2010]).
- 1 2 3 4 5 6 Stephen Foley: What price the new democracy? Goldman Sachs conquers Europe. In: The Independent. London 18. November 2011 (Online [abgerufen am 20. November 2011]).
- ↑ Goldman Sachs liegt vorne Enger Draht zwischen Regierung und Bankern, FAZ.net vom 20. Februar 2013. Abgerufen am 16. Mai 2023.
- ↑ Jill Treanor: Goldman Sachs banker stripped of licence. The Guardian, 20. April 2010.
- ↑ United States District Court Southern District of New York (PDF-Datei; 974 kB)
- ↑ Matthias Eberle: John Paulson: Goldman und der „King of Cash“. In: Handelsblatt Online. 18. April 2010, archiviert vom am 21. April 2010; abgerufen am 11. Juli 2025.
- ↑ Jill Treanor: City watchdog launches Goldman Sachs investigation. The Guardian, 19. April 2010.
- ↑ Christine Seib: Goldman Sachs shareholders pull no punches. ( vom 5. Mai 2010 im Internet Archive) The Times, 4. Mai 2010.
- ↑ Gretchen Morgenson, Louise Story: Clients Worried About Goldman’s Dueling Goals. The New York Times, 18. Mai 2010.
- ↑ Goldman Sachs agrees record $550m fine
- ↑ SZ vom 15. Juli 2013: Das Gesicht der Gier
- ↑ SPIEGEL Online – Urteil gegen Ex-Goldman-Investmentbanker: Fabrice Tourre führte Kunden in die Irre. Artikel vom 2. August 2013, abgerufen am 2. August 2013
- ↑ ZEIT Online – Fabrice Tourre: Exbanker von Goldman Sachs schuldig gesprochen. Artikel vom 2. August 2013, abgerufen am 2. August 2013
- ↑ Mitt Romney. In: OpenSecrets.org. 25. März 2013, abgerufen am 7. April 2015.
- ↑ Goldman Sachs was top Obama donor - CNN.com. Abgerufen am 17. Januar 2020 (englisch).
- ↑ Trump wetterte gegen Finanzelite – nun beruft er dritten Goldman-Sachs-Banker. In: Focus Online. 10. Dezember 2016, abgerufen am 13. Dezember 2016.
- ↑ Spiegel.de: Malaysia verklagt Goldman Sachs im 1MDB-Skandal, abgerufen am 13. Januar 2019
- ↑ Affäre um Staatsfonds 1MDB: Malaysia klagt Goldman Sachs an und fordert Milliarden Dollar. In: Manager Magazin. 17. Dezember 2018, abgerufen am 11. Juli 2025.
- 1 2 Frank Stocker: Goldman Sachs: Die Gier ist zurück. In: Die Welt. 21. Januar 2019 (Online [abgerufen am 21. Januar 2020]).
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