Die Bezeichnung des Wagens setzte sich aus der Abkürzung des Teamnamens, SF (für Scuderia Ferrari), und der Zahl 1000 als Anlehnung an das 1000. Rennen in der Automobil- bzw. Formel-1-Weltmeisterschaft, welches Ferrari in diesem Jahr nach dem ursprünglichen Kalender in Kanada hätte bestreiten sollen. Da der Rennkalender wegen der COVID-19-Pandemie überarbeitet wurde, fand das Jubiläum stattdessen beim Großen Preis der Toskana im Mugello statt, der ursprünglich nicht im Kalender stand.
Der SF1000 war das Nachfolgemodell des Ferrari SF90. Da das technische Reglement zur Saison 2020 weitgehend stabil blieb, war das Fahrzeug größtenteils eine Weiterentwicklung.
Angetrieben wurde der SF1000 von einem 1,6-Liter-V6-Motor von Ferrari in der Fahrzeugmitte mit Turbolader sowie einem 120kW starken Elektromotor; es war also ein Hybridelektrokraftfahrzeug. Das sequentielle Getriebe des Wagens hatte acht Gänge. Der Gangwechsel wird über Schaltwippen am Lenkrad ausgelöst. Das Fahrzeug hatte nur zwei Pedale, ein Gaspedal (rechts) und ein Bremspedal (links). Genau wie viele andere Funktionen wurde die Kupplung, die nur beim Anfahren aus dem Stand gebraucht wird, über einen Hebel am Lenkrad bedient.
Die Gesamtbreite des Fahrzeugs betrug 2000mm, die Breite zwischen Vorder- und Hinterachse 1600mm, die Höhe 950mm. Der Frontflügel hatte eine Breite von 2000mm, der Heckflügel von 1050mm sowie eine Höhe von 820mm. Der Diffusor war 175mm hoch und 1050mm breit. Der Wagen war mit 305mm breiten Vorderreifen und mit 405mm breiten Hinterreifen des Einheitslieferanten Pirelli ausgestattet, die auf 13-Zoll-Rädern montiert waren.
Der SF1000 hatte, wie alle Formel-1-Fahrzeuge seit 2011, ein Drag Reduction System (DRS), das durch Flachstellen eines Teils des Heckflügels den Luftwiderstand des Fahrzeugs auf den Geraden verringert, wenn es eingesetzt werden durfte. Auch das DRS wurde mit einem Schalter am Lenkrad des Wagens aktiviert.
Der SF1000 war mit dem Halo-System ausgestattet, das einen zusätzlichen Schutz für den Kopf des Fahrers bietet.
Der SF1000 ist überwiegend im klassischen Rot lackiert, ergänzt durch graue Elemente u.a. an Front- und Heckflügel. Wie beim Vorgänger wurde eine matte Lackierung verwendet.