Eurofighter Typhoon
| Eurofighter Typhoon | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Eurofighter der Bundeswehr beim Start | |||||||||||||
| Typ | Mehrzweckkampfflugzeug | ||||||||||||
| Entwurfsland | |||||||||||||
| Hersteller | Eurofighter Jagdflugzeug GmbH | ||||||||||||
| Erstflug | 27. März 1994[1] | ||||||||||||
| Indienststellung | 25. Juli 2006 | ||||||||||||
| Produktionszeit | Seit 2003 in Serienproduktion | ||||||||||||
| Stückzahl | Entwicklungsflugzeuge: 7 Serienflugzeuge: 617[2] (Stand: Dezember 2025) | ||||||||||||
| Prinzip der Sensorfusion im Eurofighter[67][87] | |
|---|---|
oder Bildung eines neuen Ziels | |
CAPTOR
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das CAPTOR ist das Radar des Eurofighters und eine Weiterentwicklung des Blue-Vixen-Radars durch das EuroRADAR-Konsortium unter Führung von BAE Systems. Das Radar besteht aus einer mechanisch gesteuerten Antenne aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff mit 0,7 Metern Durchmesser, 61 Steckkarten (Shop Replaceable Items) und sechs Line-Replaceable-Units. Das Gesamtsystem wiegt 193 kg. Das CAPTOR arbeitet in einem Frequenzband von 8 bis 12 GHz und besitzt etwa die doppelte Sendeleistung des AN/APG-65. Zur Antennensteuerung werden hochpräzise Samarium-Kobalt-Servomotoren mit hohem Drehmoment verwendet, um hohe Abtastgeschwindigkeiten zu erzielen. Die Antenne kann um ±60° in Elevation und Azimut geschwenkt werden.[76] Im Gegensatz zu anderen NATO-Radaren verwendet das System drei Verarbeitungskanäle: Der erste dient der Zielsuche, der zweite der Zielverfolgung und Identifizierung und der dritte zur Lokalisierung und Überwindung von Störmaßnahmen. Es wechselt automatisch zwischen niedrigen, mittleren und hohen Pulswiederholungsraten. Diese betragen 1000 bis 200.000 Impulse pro Sekunde. Das Aussenden kürzerer Impulse reduziert die Entdeckbarkeit.[93] Durch Data Adaptive Scanning (DAS) wird die Bewegung der Antenne bei der Verfolgung von Luftzielen minimiert.[76]
Das in Tranche-1-Flugzeugen verbaute CAPTOR-C besitzt verschiedene Luft-Luft- und Luft-Boden-Modi, die per Sprachsteuerung oder automatisch angewählt werden können. Es können bis zu 20 Luftziele im Track-while-scan-Modus verfolgt werden; die Ortungsreichweite für ein Jagdflugzeug beträgt etwa 185 km.[94] Der Range-while-search-Modus ermöglicht höhere Reichweiten, allerdings zu Lasten der Genauigkeit, die dann nicht mehr „waffentauglich“ ist. Der Non-Cooperative-Target-Identification-Modus profiliert unbekannte Ziele der Länge nach, das charakteristische Radarecho wird mit Hilfe eines Datenbankabgleiches einem Zieltyp zugeordnet. Um die Datenmenge nicht ausufern zu lassen, werden nur die Radarbilder der Bedrohungen geladen, die im Zielgebiet zu erwarten sind.[94] Im Synthetic Aperture Radar-Modus kartografiert das Radar das Gelände mit einer Auflösung von einem Meter. Weitere Luft-Boden-Modi wie zum Beispiel GMTI oder TERCOM sind vorhanden.
Bei Tranche-2-Flugzeugen wurden die Motorola-GPP-Einheiten durch die neueren PowerPC-Einheiten ausgewechselt. Die Geländeauflösung konnte so auf 0,3 m erhöht werden.[94] Das Radar wird als CAPTOR-D oder CAPTOR-M bezeichnet. Über die Zahl der TWS-Ziele und Feuerleitkanäle ist nichts Neues bekannt, diese dürften aber ebenfalls deutlich erhöht worden sein, da die Hardware für das CAPTOR-E beibehalten wird. Dieses Active-Phased-Array-Radar soll eine um 40° geneigte und drehbare Antenne besitzen, um den Suchbereich auf ±100° zu erhöhen.
Die Entwicklung des CAPTOR-E mit AESA-Technik wurde am 1. Juli 2010 durch das EuroRADAR-Konsortium, bestehend aus BAE Systems, Airbus Defence and Space und Selex ES gestartet.[95] Das CAPTOR-E soll über erweiterte Fähigkeiten für elektronische Unterstützungsmaßnahmen, elektronische Gegenmaßnahmen und Cyberkrieg verfügen.[96] Am 19. November 2014 wurde durch die Vertreter der in der NETMA vertretenen Betreiber-Staaten und der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH als Vertreter des Rüstungs-Konsortiums ein Entwicklungsauftrag für das CAPTOR-E erteilt.[97]
PIRATE
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der PIRATE ist ein abbildender Infrarotsensor mit hoher Auflösung, der seit 2007 zur Verfügung steht. Aus Kostengründen wird nicht jeder Eurofighter mit diesem Bauteil bestückt. Der Sensor arbeitet in den Wellenlängen von 3 bis 5 µm und von 8 bis 14 µm und befindet sich links vor dem Cockpit. Hinter dem Fenster aus Zinksulfid mit Schutzbeschichtung wird die Strahlung von dem in zwei Achsen stabilisierten Sensorkopf mit Hauchvergoldung durch über 90 optische Bauteile geschickt, bevor sie auf den FPA-Detektor trifft. Dieser wird durch einen Stirlingmotor auf 70 K heruntergekühlt. Während in älteren Publikationen von einem CMT die Rede ist (2003 bzw. 2008),[98][99] wird in neuerer Zeit auch von einem QWIP gesprochen (2008).[100] Durch die rein passive Arbeitsweise kann das Suchvolumen schneller als mit einer aktiven Phased-Array-Antenne abgetastet werden.[101]
PIRATE arbeitet dabei wie ein Radar im Track-while-scan-Modus mit Look-up- bzw. Look-down-Fähigkeit, nur ohne dabei Emissionen auszusenden. Dabei kann durch sequentielle Triangulation (engl. kinematic ranging) rein passiv die Entfernung bestimmt werden.[98] Die Klassifizierung von Zielen läuft in zwei Schritten ab: Zuerst wird untersucht, ob das Objekt ein Flugzeug ist. Dazu wird Clutter und alles, was unter das Signal-Rausch-Verhältnis fällt, aussortiert. Im nächsten Schritt werden astronomische Objekte wie Sonne, Mond und Planeten durch Bewegungsmodelle als solche erkannt und entfernt. Abschließend wird das Ziel zum Track hochgestuft und weiter verfolgt. Basierend auf der Bewegungsrichtung und Zielentfernung kann eine Merkmalsextrahierung ein Indiz zur Klassifizierung geben, was auch hilft, die Falschalarmrate zu reduzieren. Die Klassifizierung dauert weniger als eine Sekunde.[99] Es können bis zu 200 Ziele gleichzeitig verfolgt und priorisiert werden,[93] wobei nur ein Teil davon getrackt werden kann und über den EFA-Bus verschickt wird.[99] Über den Bus werden Winkeldaten, Entfernung, Signatur- und Charakteristikdaten, Dynamikdaten und Messfehler gesendet.[98]
Es stehen verschiedene Betriebsmodi zur Verfügung. Meist wird der Raum vor dem Flugzeug nach möglichen Zielen abgesucht, auch als Track While Scan – IRST mode bezeichnet. Standardmäßig dient PIRATE auch als passiver Raketenwarner im vorderen Sektor des Eurofighters. Die Möglichkeit, einzelne Ziele mit hoher Präzision zu verfolgen und dabei visuell zu identifizieren, ist ebenfalls gegeben. Der Infrarotsensor kann auch mit der Kopfbewegung des Piloten gekoppelt werden. Der Sensor schaut dann dorthin, wo der Pilot hinsieht, das FLIR-Bild wird auf das Helmdisplay projiziert. Das Sichtfeld ist dabei mit dem des HUD identisch, also 35 × 25°. Dieser Modus dient als Nachtflug-, Angriffs- und Landehilfe.[99] Ferner wurde noch ein Luft-Boden-Modus implementiert, um mehrere Schiffe, Autos, Züge usw. gleichzeitig verfolgen zu können. Für den Piloten werden die Ziele auf dem Infrarotbild mit einem „v“ markiert.[98]
Die Reichweite des Sensors ist ein gut gehütetes Geheimnis des Herstellerkonsortiums. Die RAND Corporation spricht von 50 sm (93 km) gegen ein Unterschallziel von vorn.[100] Die Zeitschrift Truppendienst spricht von 50 bis 80 Kilometern, hält aber auch 150 Kilometer für möglich.[93] Nach Angaben des Herstellerkonsortiums in SPIE im Jahre 2008 konnte während der Testkampagnen gezeigt werden, dass PIRATE vergleichbare Fähigkeiten wie das Radar beim Verfolgen von Zielen besaß sowie eine ähnliche Reichweite.[98] Die Angabe passt gut zur Ausschreibung, wo ein mit dem Radar vergleichbarer Beobachtungsbereich verlangt wurde.[102] Ferner verlangte die USAF für den ATF ein Infrarotzielsystem mit bis zu 160 sm (288 km) Ortungsreichweite, was später dem Budget zum Opfer fiel.[103] Bis zum Jahr 2013 konnte die Ortungsreichweite von PIRATE durch Software-Updates weiter gesteigert werden.[101] Allerdings beeinflusst die Wetterlage die Leistung der infrarotgestützten Zielsuche und Zielverfolgung erheblich.[93]
Praetorian
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
1. Laserwarner
2. Cobham-Dispenser
3. BOL-Dispenser
4. Raketenwarner
5. ESM/ECM-Pods
6. Schleppstörsender
Das Praetorian, auch als Defensive Aids Sub-System (DASS) bezeichnet, ist das automatische Selbstschutzsystem des Eurofighters und wird von BAE Systems und Elettronica im dafür gegründeten EuroDASS-Konsortium entwickelt und gebaut.[104] Während die ersten Entwürfe noch einen zusätzlichen Pod im oberen Bereich des Seitenleitwerks hatten, konnte im Laufe der Entwicklung darauf verzichtet werden.[105] Der Komplex besteht aus Antennen für elektronische Gegenmaßnahmen (ECM) und elektronische Unterstützungsmaßnahmen (ESM), sowie Raketenwarner (MAW) und Täuschkörperwerfer. Die einzelnen Bestandteile werden von dem Defensive Aids Computer (DAC) über MIL-STD-1553-Datenbusse angesteuert, während der Rechner selbst über Glasfaserleitungen an die Avionik angebunden ist. Das gesamte System wird von fünf Prozessoren gesteuert. Das Praetorian-System wurde bereits bei Tranche-1-Maschinen auf neue Prozessoren umgerüstet, was die Rechenleistung verzehnfachte.[79]
Als die Anforderungen an ein ECM-System für das European Fighter Aircraft (EFA) veröffentlicht wurden, konnten diese nur durch Antennen mit aktiver elektronischer Strahlschwenkung erfüllt werden. Da die effektive Strahlungsleistung damaliger AESA-Antennen noch gering war, wurde auf den technischen Fortschritt während der Entwicklung gesetzt. Elettronica und GEC Marconi bekamen schließlich den Zuschlag für das erste ECM-System, das komplett aus Halbleiterbauteilen besteht. Die einzelnen Sende- und Empfangsmodule bestehen dabei aus Vivaldi-Antennen im Frequenzbereich von 6 bis 18 GHz, die auch passiv Emitter lokalisieren können. Die Antennen befinden sich vorne in den Flügelspitzenbehältern und eine weitere am hinteren Ende des linken Pods. Die Behälter können dabei unabhängig voneinander oder gemeinsam arbeiten. So kann eine vordere AESA-Antenne ein Ziel beispielsweise mit Noise Jamming belegen, während die andere sich um weitere Ziele kümmert. Durch die räumliche Trennung der Pods, die Wahl aktiv phasengesteuerter Antennen und Multi-Bit-DRFM konnte auch Cross-Eye-Jamming verwirklicht werden.[106] Zusätzlich befinden sich an den Pods im vorderen und hinteren Bereich kleine Beulen, welche ECM-Antennen unter einem Radom darstellen.[107] Diese werden prinzipbedingt in einem niedrigeren Frequenzbereich senden, d. h. unter 6 GHz. Im Zuge von Phase 1 Enhancement (P1E) werden diese durch neue Antennen mit Polarisationsdiversität ersetzt, der Frequenzbereich erweitert[108][109] und die effektive Strahlungsleistung erhöht.[110]
Im hinteren rechten Flügelspitzenbehälter befinden sich zwei Schleppstörsender Ariel Mk II von SELEX Galileo, von denen jeweils einer an einem 100 m langen Kevlar- und Glasfaserkabel hinter dem Flugzeug gezogen werden kann.[68] Der Schleppstörsender arbeitet dabei im Frequenzbereich von 6 bis 20 GHz.[111] Im Zuge von Phase 1 Enhancement (P1E) wird der störbare Frequenzbereich auf bis zu 4 GHz (G-Band) abgesenkt und die Effektive Strahlungsleistung erhöht.[110] Er kann entweder Raketen mit Home-on-jam-Technik unschädlich machen oder als Radarköder arbeiten, der aktiv radargelenkten Waffen ein größeres und attraktiveres Ziel bietet als das Trägerflugzeug. Dabei werden zusammen mit den ECM-Antennen in den Flügelspitzenbehältern die vom Täuschkörperwerfer ausgestoßenen Düppel-Wolken angestrahlt, um sie als Scheinziel noch lohnender erscheinen zu lassen.[68]
Wie bereits oben beschrieben können die Vivaldi-Antennen auch passiv Emitter lokalisieren. Für elektronische Unterstützungsmaßnahmen (ESM) enthält die Vorderseite jedes Pods zusätzlich zwei nach außen gerichtete Spiralantennen. Am hinteren Ende des linken Pods befinden sich vier Antennen, um die gesamte Abdeckung der hinteren Hemisphäre sicherzustellen und so eine 360°-Abdeckung zu gewährleisten.[104] Ab P1E werden auch hier Antennen mit Polarisationsdiversität eingesetzt, um zwischen horizontal, vertikal, links- und rechtsdrehend zu unterscheiden.[110] Die Überlagerungsempfänger können neben ihrer Funktion als Radarwarnempfänger auch andere elektronische Emissionen wie Funk- und Datenübertragung aufspüren. Das System deckt dabei einen Frequenzbereich von 100 MHz bis zu 18 GHz ab. Die empfangenen Signale werden an den Defensive Aids Computer (DAC) weitergeleitet, wo mit Hilfe einer programmierbaren Datenbank, die mehrere tausend Signalbeispiele enthält, der Sender identifiziert wird.[68] Beim Flug mit hohen g-Lasten werden Informationen vom Flight Control System (FCS) an das ESM gesendet, um die Verbiegung der Tragflächen bei der Positionsbestimmung der Ziele zu berücksichtigen. Das ESM schätzt dabei die Entfernung zum Ziel, basierend auf der Signalamplitude.[89] Die Peilgenauigkeit ist mit unter 1° höher als beim CAPTOR-Radar.[68][89] Durch seine hohe Winkelpräzision kann das System auch zur Geolokalisierung von Emittern und Feuerleitung verwendet werden.[112][113] Die Positionsbestimmung von Luftzielen ist dabei herausfordernd und erfordert einen hohen Rechenaufwand.

Grüner Pfeil: Eurofighter stört Ziel
Roter Pfeil: Ziel stört Eurofighter
Über die Raketenwarner (Missile Approach Warner, MAW) des Eurofighter Typhoon ist am wenigsten bekannt. Gemäß diverser Quellen ist das Advanced Missile Detection System (AMIDS) von SELEX Galileo eingebaut. Dabei soll Puls-Doppler-Radar mit Millimeterwellen verwendet werden, um Bedrohungen im Nahbereich zu orten.[54][115] Objekte innerhalb einer Sphäre um den Typhoon, mit Ausnahme direkt darüber und darunter, können so lokalisiert und verfolgt werden. Da Kampfflugzeuge eine wesentlich größere Rückstrahlfläche als Lenkwaffen aufweisen, können diese auf wesentlich größere Entfernung geortet werden, was allerdings nicht direkt bestätigt wird. BAE Systems spricht nur allgemein von Flugzeugen und Lenkwaffen, welche aus dem fusionierten Lagebild der Sensoren auf dem HMSS dargestellt werden.[70] Allerdings erwähnt Diehl BGT Defence im Produktflyer der IRIS-T, dass die Waffe auch mit Hilfe der Raketenwarner auf Ziele eingewiesen werden kann.[116] Das Bild rechts stammt aus der Eurofighter-Präsentation für Norwegen. In dem abgebildeten DASS-Format ist ein MSL-Kontakt in direkter Nähe zu sehen (grüner Kreis) sowie mit FLN und FLANK beschriftete Ziele in bis zu 50 sm (90 km) Entfernung.[67] Aus praktischen Gründen wird die Ortungsreichweite gegen Lenkflugkörper etwa 20 km betragen.
Am hinteren Ende der Startschienen der Kurzstrecken-Luft-Luft-Raketen befinden sich die Dispenser vom Typ BOL 510 von Saab mit 2 × 160 Paketen. Die Anbringung soll die Verteilung der Düppel und Fackeln durch die Wirbelschleppen optimieren.[117] Der Täuschkörperwurf kann dabei vom AIS, dem DAC oder dem Piloten ausgelöst werden.[68] Zusätzlich befindet sich je ein Dispenser von Cobham mit 2 × 16 Ladungen unter jeder Tragfläche im Gehäuse für die Aktuatoren der inneren Elevons.
Britische, spanische und saudische Eurofighter werden zusätzlich mit Laserwarnern ausgestattet. Sollte das Flugzeug mit einem Laser angepeilt werden, lösen sie Alarm aus. Österreich verzichtete aus politischen und finanziellen Gründen auf das komplette automatische Selbstschutzsystem.
Triebwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das EJ200 ist ein Zweiwellentriebwerk mit einem Nebenstromverhältnis von 0,4:1. Das geringe Nebenstromverhältnis wurde für hohe Trockenschubkraft und einen guten Vortriebswirkungsgrad im Überschall gewählt. Das Triebwerk ermöglicht dem Eurofighter Typhoon die Fähigkeit zum Supercruise, d. h. ohne den Einsatz des Nachbrenners dauerhaft im Überschall zu fliegen. Im Vergleich zum Turbo-Union RB199 benötigt es 37 % weniger Teile (1800 statt 2845) und entwickelt 50 % mehr Schubkraft bei gleichen Abmessungen.[118] Die Luft wird durch einen Niederdruckverdichter in drei Stufen auf ein Druckverhältnis von 4,2:1 verdichtet. Der Hoch- und Niederdruckverdichter werden in sogenannter Blisk-Technik hergestellt, wobei Verdichterscheiben und -schaufeln aus einem Stück bestehen, was das Gewicht reduziert. Die Schaufelblätter aus einer Titanlegierung sind mehr als doppelt so groß wie beim Turbo-Union RB199 und hohl. Der nachfolgende Hochdruckverdichter mit 3D-Beschaufelung erzeugt mit nur fünf Stufen ein Druckverhältnis von 6,2:1 und liegt damit weltweit an der Spitze dieser anspruchsvollen Technik. Die beiden Verdichter rotieren gegenläufig zueinander und erzeugen so ein Gesamtdruckverhältnis von bis zu 26:1. In der Ringbrennkammer werden Luft und Treibstoff miteinander verbrannt. Die Turbineneintrittstemperatur liegt bei ungefähr 1800 Kelvin. Die Hoch- und Niederdruckturbine bestehen aus je einer Stufe und verwenden luftgekühlte Einkristallblätter aus einer Nickellegierung mit einer keramischen Beschichtung aus Nickel, Chrom und Yttrium. Diese Beschichtung muss regelmäßig auf eventuelle Beschädigungen überprüft werden.[119] Nach dem Nachbrenner folgt eine verstellbare konvergent-divergente Düse ohne Schubvektorsteuerung.[120] Das Schub-Gewicht-Verhältnis des EJ200 beträgt bei einer Triebwerksmasse von 1035 kg 9,5:1. Der Austausch eines Triebwerks dauert mit vier Personen weniger als 45 Minuten.[121] In Zukunft soll noch eine 3D-Schubvektorsteuerung mit einem Umlenkwinkel von etwa 23° eingerüstet werden, um die Erkenntnisse aus dem X-31-Projekt einfließen zu lassen. Dabei sollen auch die konvergente und divergente Sektion der Düse unabhängig voneinander kontrolliert werden können, um durch optimierte Strömungsbedingungen den Nettoschub im Supercruise um 7 % zu erhöhen.[122]
Das Triebwerk wird im Normalfall von seiner Digital Engine Control Unit (DECU) auf minimale Wartung und maximale Lebensdauer optimiert. In dieser Einstellung leistet es eine Trockenschubkraft von 60 kN und 90 kN mit Nachverbrennung. Die Leistung kann allerdings bei Bedarf im Kriegsfall gesteigert werden, was die Lebensdauer reduziert und den Wartungsaufwand erhöht. In Gefechtseinstellung, genannt War Setting, entwickelt es eine Trockenschubkraft von 69 kN und 95 kN mit Nachverbrennung.[120] Das EJ200 kann auch eine Notleistung von 102 kN für wenige Sekunden bereitstellen.[118]
Bewaffnung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Eurofighter ist mit der einläufigen gasbetriebenen Fünfkammerrevolverkanone Mauser BK-27 im Kaliber 27 × 145 mm ausgestattet. Diese wiegt ohne Munition 100 kg und ist im rechten Tragflächenansatz eingebaut. Die Kadenz beträgt 1700 Schuss pro Minute, die Mündungsgeschwindigkeit liegt bei 1025 m/s. Dabei werden in nur 0,5 Sekunden knapp 4 kg Geschossmasse abgefeuert.[123] Die Munitionszuführung erfolgt in einem geschlossenen System, wobei die leeren Patronenhülsen in einem Behälter aufgefangen werden. Die Patronen müssen vorher nicht verbunden, sondern nur in einen Behälter gelegt werden, was die Zeit für die Aufmunitionierung der Waffe verringert.[124] Die effektive Reichweite liegt bei etwa 1600 m. Insgesamt werden 150 Schuss Munition mitgeführt, wobei verschiedene Munitionsarten zur Verfügung stehen. Gegen Luftziele werden Hochexplosivgeschosse (HE) geladen, wahlweise auch mit Selbstzerstörung (HE-SD). Gegen Bodenziele kommen panzerbrechende Geschosse mit oder ohne Explosivmasse zum Einsatz. Ein Projektil wiegt etwa 260 Gramm.[123]

Des Weiteren sind 13 Unterrumpf- und -flügelstationen vorhanden, um Außenlasten bis zu einer Gesamtmasse von 7500 kg anzubringen. Davon befinden sich vier unter jeder Tragfläche und fünf unter dem Rumpf. Maximal können so zwölf Luft-Luft-Raketen mitgeführt werden. An den im Bild gelb unterlegten Außenlaststation können auch Abwurftanks montiert werden. Es stehen dabei mindestens zwei Modelle zur Auswahl: Der 1500-Liter-Tank des Panavia Tornado, der für den Unterschallflug und geringe g-Lasten ausgelegt ist, oder der auf Überschallflug und hohe g-Lasten optimierte neue 1000-Liter-Tank. Um die Aerodynamik des Flugzeugs weniger zu beeinträchtigen, werden von BAE Systems Conformal Fuel Tanks entwickelt. Zwei davon können ab der Tranche 3 auf dem Rücken des Flugzeuges angebracht werden und fassen jeweils 1500 Liter, um die Reichweite des Eurofighters um 25 % zu steigern.[125] Während die mittige Unterrumpfstation nur zum Transport von Treibstoff oder eines LDP/RECCE Pods verwendet wird, können an den vier halbversenkten Waffenstationen weitreichende Luft-Luft-Raketen mitgeführt werden, ohne dass die Rückstrahlfläche und der Luftwiderstand signifikant erhöht werden. Die beiden äußeren Startschienen können nur mit Kurzstrecken-Luft-Luft-Flugkörpern bestückt werden. An den restlichen Unterflügelstationen können bei Bedarf Waffenpylone montiert werden, die über MIL-STD-1760 die Datenverbindung zwischen Waffe und Flugzeug aufrechterhalten.[123]
Als Luft-Luft-Bewaffnung stehen neben der alten AIM-9 Sidewinder die neuen AIM-132 ASRAAM und IRIS-T zur Verfügung. Bei der ASRAAM war eine deutliche Erhöhung der Abschussdistanz das Hauptentwicklungsziel. Gegnerische Flugzeuge sollen so bereits im Anflug zerstört werden, bevor es zu einem Kurvenkampf kommt. Die Erhöhung der Manövrierfähigkeit für den Nahkampf war im Vergleich zur Sidewinder jedoch ein sekundäres Entwicklungsziel, obwohl auch hier durch den wesentlich schubstärkeren Raketenmotor und den widerstandsarmen Flugkörper Verbesserungen erzielt wurden. Die IRIS-T hingegen wurde als besonders wendiger Flugkörper entworfen und kann auch Ziele nahe und hinter dem eigenen Flugzeug treffen, diese Fähigkeit wird als full sphere capability bezeichnet. Durch die Zielzuweisung über die Raketenwarner können die Übersichtlichkeit für den Piloten verbessert und tote Winkel reduziert werden. Aufgrund des neuartigen Suchkopfes können mit der IRIS-T auch Luft-Luft- und Boden-Luft-Raketen bekämpft werden, um den Typhoon als Hardkill-System zu verteidigen.

Für den Luftkampf auf große Entfernungen stand vorerst nur die AIM-120A/B/C AMRAAM zur Verfügung. Seit April 2021 wird diese bei der deutschen Luftwaffe durch die wesentlich leistungsfähigere MBDA Meteor ergänzt, die mit einem Staustrahltriebwerk ausgerüstet ist.[126][127] Nach politischen Differenzen wird der Sucher allerdings nur aktives Ku-Band-Radar mit LPI-Eigenschaften besitzen. Ein Novum ist auch die Vernetzung der Lenkwaffe mit anderen Einheiten. So ist es möglich, dass Flugzeug A die Meteor auf Ziel B abfeuert, während des Fluges aber der Waffe von Flugzeug C das Ziel D neu zugewiesen wird. Das Startflugzeug muss nach dem Feuern also keinen Sensorkontakt mehr mit dem Ziel haben, die Rakete kann von anderen Einheiten kontinuierlich mit neuen Zieldaten versorgt werden. Dabei ist auch eine Lenkung durch AWACS möglich. Da eine E-3 Sentry aufgrund der langsamen Antennenrotation nur alle zehn Sekunden ein Zielupdate zur Verfügung stellen kann, steht diese Möglichkeit nur gegen langsame, schwerfällige Ziele zur Verfügung. Ist ein AWACS mit einer AESA-Antenne ausgerüstet, wie das ursprünglich geplante E-10 MC2A, können Lenkwaffen auch gegen agile Ziele geführt werden. Die Eurofighter im Radarbereich dieses AWACS können dann nach dem Feuern sofort wenden, um der gegnerischen Raketensalve zu entgehen. Ist das Radar des AESA-AEW-Flugzeuges stark genug, kann diese Methode auch zur Bekämpfung von Zielen mit reduzierter Radarrückstrahlfläche auf große Distanz verwendet werden, als Ergänzung zur bordeigenen Sensorik. So kann eine E-3 Sentry mit RISP-Upgrade bereits ein Ziel mit einem Radarquerschnitt von 0,5 m² auf mindestens 556 km orten.

Der Eurofighter kann gegen Bodenziele sowohl Freifallbomben als auch Luft-Boden-Lenkflugkörper einsetzen. Die Maximallast der Außenlaststationen unterliegt dabei der Geheimhaltung. Da die beiden inneren Unterflügelstationen jedoch Taurus- und Storm-Shadow-Marschflugkörper tragen können, müssen sie eine Mindesttragfähigkeit von 1500 kg aufweisen. Die äußeren Unterflügelstationen sind für das Tragen von Luft-Luft-Flugkörpern großer Reichweite und Bomben vorgesehen und werden vermutlich 250 bis 500 kg tragen können.[123] Zur Zielbeleuchtung kann der Eurofighter den Litening III-Pod mitführen. Saudische Maschinen haben den Thales Damocles integriert.[128] Im nachfolgenden Beladungsschema sind die Zahlen 1 und 2 die äußeren Startschienen, die Stationen 9 bis 12 die halbversenkten Unterrumpfstationen. Die Zahl 13 ist die mittlere Außenlaststation, welche bisher hauptsächlich zum Transport von Treibstoff oder des LITENING-III-Zielbeleuchtungspods verwendet wird.
Weitere Integrationen:
- Aufklärungs- und Zielbehälter: THALES DAMOCLES, LITENING III, LITENING-V,[129] Lockheed Martin Sniper Advanced Targeting Pod,[130] vtl. AREOS Thales (Damocles-Nachfolger) (Tranche 3B oder später – in Verhandlung),[131] evtl. DB110[132]

- Lenkbombe: Paveway II[133]
- Aufklärungsbehälter: MS-110 & TacSAR (in Verhandlung)[134]
- Kampftrainingsbehälter: DRS-Cubic ACMI P5[135]
| Luft-Luft-Lenkflugkörper | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Material | 1 | 3 | 5 | 7 | 9 & 11 | 13 | 10 & 12 | 8 | 6 | 4 | 2 | Anwenderstaaten | Bemerkungen |
| AIM-132 ASRAAM | 1 | 1 | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | 1 | 1 | ||
| IRIS-T | 1 | 1 | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | 1 | 1 | ||
| AIM-9 Sidewinder | 1 | 1 | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | 1 | 1 | ||
| AIM-120 AMRAAM | – | 1 | 1 | 1 | 2 | – | 2 | 1 | 1 | 1 | – | ||
| MBDA Meteor | – | 1 | 1 | 1 | 2 | – | 2 | 1 | 1 | 1 | – | ||
| Luft-Boden-Lenkflugkörper | |||||||||||||
| Taurus KEPD 350 (geplant) | – | – | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | – | – | Integration läuft[136] | |
| Storm Shadow | – | – | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | – | – | ||
| AGM-88 HARM/AARGM[137] | - | 1 | (1) | (1) | - | - | - | (1) | (1) | 1 | - | Integration läuft[138] | |
| AGM-65 Maverick | - | (#) | (#) | (#) | - | - | - | (#) | (#) | (#) | - | bisher nicht integriert | |
| Brimstone III | – | 3 | 3 | 3 | – | – | – | 3 | 3 | 3 | – | ||
| SPEAR 3/EW[139][140][141] | – | 3/4 | 3/4 | 3/4 | – | – | – | 3/4 | 3/4 | 3/4 | – | Integration läuft[142] | |
| Raketenbehälter[137] | - | (#) | (#) | (#) | - | - | - | (#) | (#) | (#) | - | bisher nicht integriert | |
| Luft-Boden gelenkte Freifallmunition | |||||||||||||
| GBU-10 | – | 1 | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | 1 | – | ||
| GBU-16 | – | 1 | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | 1 | – | ||
| GBU-48 | – | 1 | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | 1 | – | ||
| Paveway IV | – | 1 | 1 | 1/2 | – | – | – | 1/2 | 1 | 1 | – | ||
| GBU-54[143][144] | – | 1 | 1 | 1/2 | – | – | – | 1/2 | 1 | 1 | – | Integration läuft[145] | |
| HOSBO[137] | – | 1 | 1 | 1 | – | – | – | 1 | 1 | 1 | – | geplant | |
| HOPE[137] | – | - | 1 | - | – | – | – | - | 1 | - | – | geplant | |
| Luft-See-Lenkflugkörper | |||||||||||||
| Marte ER | - | 1 | 1 | 1 | - | - | - | 1 | 1 | 1 | - | Integration läuft[146] | |
| Joint Strike Missile (JSM) | - | - | 1 | () | - | - | - | () | 1 | - | - | geplant | |
| RBS-15F[137] | - | - | 1 | () | - | - | - | () | 1 | - | - | geplant | |
| Behälter, Störbehälter | |||||||||||||
| Hensoldt Jammer Pod[139] |
- | - | 1 | - | - | - | - | - | 1 | - | - | geplant für EF ECR | |
| Sky Shield[147] | - | - | - | - | - | 1 | - | - | - | - | - | geplant für EF ECR | |
| Laser Designator Pod[137] | - | - | - | - | - | - | 1 | - | - | - | - | Integration an Station 10 geplant | |
| LDP/RECCE[137] | - | - | - | - | - | 1 | - | - | - | - | - | ||
| Zusatztanks | |||||||||||||
| 1000 L[137][139] (Überschall)[154] |
- | - | 1 | 1* | - | 1 | - | 1* | 1 | - | - | *geplant für EF ECR | |
| 1500 L (Unterschall)[154] |
- | - | 1 | - | - | 1 | - | - | 1 | - | - | als Option, nicht in Nutzung | |
| 2000 L (Unterschall)[154] |
- | - | 1 | - | - | - | - | - | 1 | - | - | als Option, nicht in Nutzung | |
| Stand: 02/2024 | |||||||||||||
Versionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Entwicklungsflugzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Es wurden insgesamt sieben Development Aircraft (DA) gebaut, um den Eurofighter Typhoon zur Serienreife zu entwickeln:
DA1: Wurde von DASA gebaut, der Erstflug fand am 27. März 1994 mit Phase-0-Software statt, geflogen von Testpilot Peter Weger. Bis Juni 1994 wurden neun Testflüge absolviert, danach wurde ein Update des Flugkontrollsystems zu Phase 2 vorgenommen. Die Wiederaufnahme der Testflüge begann am 18. September 1995. Der Erstflug eines Piloten der deutschen Luftwaffe (Oberstleutnant Heinz Spolgen) folgte im März 1996, die militärische Evaluierung konnte so bis zum 24. April 1996 abgeschlossen werden. Danach begann die Umrüstung auf EJ200-Serie-03Z-Triebwerke sowie Avionik-Update auf STANAG 3910 und Einrüstung eines Martin-Baker-Schleudersitzes Mk.16 bis November 1998. Im dritten Quartal 1999 wurden die Testflüge wieder aufgenommen, die bis zum 11. September 2000 andauerten. Es folgten ein Update des Flugkontrollsystems (FCS) und eine zweiwöchige Testreihe auf der North Sea ACMI-Range beim Jagdbombergeschwader 38 am 3. Juli 2001 sowie eine Buddy-Buddy-Luftbetankung mit dem Panavia Tornado im August 2001. Ab dem 8. April 2003 wurde DA1 als Ersatz für DA6 nach Spanien verlegt. Erster Flug mit IRIS-T-Dummy am 27. August 2003. Danach folgten Tests der Spracheingabe (DVI). DA1 flog am 27. August 2003 als erster Eurofighter mit der IRIS-T. Zum Abschluss wurden bis Oktober 2004 Daten zur Verbesserung der Flugsteuerung gesammelt. Der letzte Flug fand am 21. Dezember 2005 statt. DA1 ist im Deutschen Museum in Oberschleißheim neben der Rockwell-MBB X-31 ausgestellt.[155]
DA2: Wurde von BAE in Warton gebaut, der Erstflug erfolgte am 6. April 1994 durch Christopher J. Yeo. Danach wurden bis Juni 1994 neun Testflüge absolviert, es folgte ein Update des Flugkontrollsystems zu Phase 2. Die Wiederaufnahme der Testflüge begann am 17. Mai 1995. Erstflug mit Pilot der RAF (Squadron Leader Simon Dyde) am 9. November 1995. Demonstrierte die Fähigkeit für Flüge mit Anstellwinkeln von bis zu 25° im Mai 1997. Danach fanden Tests auf der RAF-Basis Leeming statt, unter anderem zur Überprüfung der Shelter-Kompatibilität. Es folgten Radar-Störtests und der Beginn der Flugversuche für das Carefree Handling. DA2 erreichte als erster Eurofighter Typhoon am 23. Dezember 1997 Mach 2. Die erste Luftbetankung an einer VC10 fand am 14. Januar 1998 statt. Danach wurde das Flugzeug mit den EJ200-Triebwerken sowie neuer Avionik und dem Martin-Baker-Schleudersitz Mk.16 ausgerüstet. Die Wiederaufnahme der Testflüge begann Ende August 1998 mit Flattertests. Ausgerüstet für Zuladungstests ab Mitte 1999. Erster Flug mit 2B2-Software-Standard am 7. Juli 2000 mit vollkommen schwarzer Lackierung und über 500 Drucksensoren zur Luftflussmessung. Ende des Jahres wurde ein Update des Treibstoffsystems eingespielt. 2001 folgten Tests mit Triebwerksstarts im Flug, im Januar 2002 die erste Doppelbetankung im Flug von DA2 und DA4. Danach wurden ASRAAM-Kompatibilitätstests durchgeführt, das Carefree Handling war Mitte 2002 fertig entwickelt. Im Anschluss erfolgten DASS-Tests und die Tests des ALSR (Auto Low-Speed Recovery) wurden im Juli 2004 abgeschlossen. Der erste Flug mit neuer FCS-Software fand im Februar 2005 statt und dauerte bis zum 13. November 2006.[156] DA2 wurde am 29. Januar 2007 außer Dienst gestellt und steht heute im RAF Museum in Hendon.[21]
DA3: Wurde von Alenia gebaut und von Beginn an mit EJ200-Triebwerken ausgerüstet. Der Erstflug erfolgte am 4. Juni 1995 mit Phase-1-Software durch Napoleone Bragagnolo. Upgrade mit EJ200-01C-Triebwerken 1996, im Dezember des Jahres wurde auch der Triebwerksstart im Flug getestet. Erster Flug mit zwei 1000-Liter-Unterflügeltanks am 5. Dezember 1997. Upgrade zu EJ200-03A-Triebwerken im Frühjahr 1998. Erreichte Mach 1,6 mit zwei 1000-Liter-Unterflügeltanks im März 1999. 1999 wurden auch mit Waffenabwurftests begonnen. DA3 erreichte Mach 1,6 mit drei 1000-Liter-Unterflügeltanks im Dezember 1999. Beginn eines Upgrades von Bordkanone und Schleudersitz am 31. März 2000 und erster Schuss der Bordkanone am 13. März 2002. Im Flug wurde die Bordkanone erstmals im März 2004 abgefeuert. Ab März 2005 Beginn der Luft-Luft-Bordkanonentests. Wurde bis August 2005 auf dem Militärflugplatz Decimomannu für Flattertests benutzt.[157] Ab September fanden Testflüge mit GBU-10 statt. Anfang 2006 wurden Flugleistungsvermessungen (z. B. Gleitzahl) und Abwürfe von Luft-Boden-Munition durchgeführt.[158] Am 7. Februar 2006 fand der Letztflug statt, die Maschine ist in Caselle im Werksmuseum von Leonardo ausgestellt.[159]
DA4: Wurde von BAE Systems gebaut und war der erste Zweisitzer. Der Erstflug fand am 14. März 1997 durch Derek Reeh statt, am 20. Februar 1998 wurden erstmals Supercruise-Flüge absolviert. Es folgten Blitzschlag-Versuche in Warton von Mai bis Juni 1998. Am 28. April 1999 wurden Autopilot und Autoschub aktiviert. Der erste Flug mit dem Helm-Visier-System erfolgte am 17. Juni 1999 und nach dem Jahr 2000 der erste Flug mit den Raketenwarnern (MAW). Erster Nachtflug eines Zweisitzers. Ab 2001 begannen Bodentests des DASS. Es folgte ein Upgrade der Bordenergieerzeugung und der Avionik und eine Wiederaufnahme der Flugtests im November 2001. Erste Doppelbetankung im Flug von DA2 und DA4 im Januar 2002. Darauf folgten Waffenintegrationstests mit Einsatz der ersten AMRAAM gegen eine Drohne am 9. April 2002. Weitere Meilensteine wurden erreicht, als die erste Luftbetankung eines Zweisitzers, die erste Luftbetankung mit externen Tanks und die erste Luftbetankung bei Nacht demonstriert wurde. Schließlich folgte der bis dato längste Eurofighter-Flug mit 4 Stunden 22 Minuten. Ab 2002 fanden ESM-Tests statt, ab März 2004 Flüge mit Direct Voice Input (DVI). Im September 2004 wurde ein verbessertes Flugsteuerungssystem eingerüstet. Es folgte der Abschuss einer Drohne mit einer AMRAAM im Februar 2005.[160] Das Flugzeug wurde am 13. Dezember 2006 zur RAF Coningsby gebracht, wo die Flugzeugzelle zu Lehr- und Ausbildungszwecken verwendet wurde.[158] Inzwischen gehört die DA4 zur Sammlung des Imperial War Museums und soll nach einer gescheiterten Übergabe an das Luftfahrtmuseum Newark wieder zu Ausbildungszwecken nach RAF Coningsby gebracht werden.[161][162][163]
DA5: Wurde von EADS Deutschland in Manching gebaut, der Erstflug fand am 24. Februar 1997 mit Pilot Wolfgang Schirdewahn statt. DA5 war der erste Eurofighter mit ECR-90-Radar und gleichzeitig der Erste mit vollständiger Avionikausstattung. Radar-Software-Upgrade auf DS-C1 und Upgrade auf EJ200-03A-Triebwerke im Juni 1997. Es folgte die Erprobung von radarabsorbierendem Material. Erste Visite bei einem möglichen Exportkunden in Rygge/Norwegen im Juni 1998 sowie der Flug eines norwegischen Testpiloten am 15. Dezember 1998. Erster Flug mit neuem Software-Standard Phase 2B1 mit Autopilot und Autoschub am 1. April 1999. Mitte 1999 folgten Radartests mit vier simulierten Zielen. Im Februar 2000 fanden Vereisungs-Flugtests statt und im Mai 2001 wurde die Integration von AMRAAM und AIM-9L abgeschlossen. Bis Mitte 2000 wurde die Flugenveloppe zu 90 % erflogen. Dabei wurde regulär im Supercruise geflogen, Luft-Luft-Raketen abgefeuert sowie hohe Einsatzraten und Agilität demonstriert.[21] Bis zum 29. März 2001 wurden die Radartests abgeschlossen mit unterschiedlichen Versuchen mit jeweils 20 Zielen. Avionik-Umrüstung auf Serienstandard im Frühjahr 2003 sowie erster Flug mit aktiver IRIS-T im Mai 2004. Es folgte der erste Flug mit sechs voll integrierten AMRAAM inklusive simuliertem Raketen-Einsatz.[164] Wurde später auf Tranche-2-Standard hochgerüstet. Flog ab dem 8. Mai 2007 mit dem CAESAR-Radar.[158] Wurde am 30. Oktober 2007 ausgemustert und ist kurzzeitig als Ausstellungsstück auf der ILA2010 und ILA2012 als 31+30 bzw. 30+40 verwendet worden.[21][165][166] Jetzt im Bestand des MHM Gatow.[167]
DA6: Wurde von EADS Spanien in Sevilla als zweiter Zweisitzer gebaut, vorgesehen für Erweiterung des Flugleistungsbereiches, der Klima- und Beatmungssysteme, des MIDS Datenlink und des Helm-Visier-Systems. Der Erstflug erfolgte am 31. August 1996 mit Alf de Miguel Gonzalez. Danach wurden ab 20. Juli 1998 Hochtemperaturtests in Moròn (Spanien) sowie im Juni 1999 Flugversuche mit einer Piloten-Kühlweste durchgeführt. Die Vereisungstests im Klima-Hangar auf dem Testgelände Boscombe Down wurden im Januar 2000 abgeschlossen. Es folgte ein Test der Umweltsysteme gemeinsam mit DA1 in Boscombe Down. Diese wurden im Mai 2000 abgeschlossen. 2001 begannen die Versuche mit Sprachbefehlen. Absturz nach Triebwerksausfall am 21. November 2002 100 km südlich von Madrid mit 326 Flugstunden während 362 Einsätzen.[168]
DA7: Wurde von Alenia gebaut, der Erstflug fand am 27. Januar 1997 durch Napoleone Bragagnolo statt. Zweiter Jet mit EJ200-Triebwerken. Erster Start einer AIM-9L am 15. Dezember 1997, sowie erster Abwurf einer AIM-120 am 17. Dezember 1997. Es folgte der erste Abwurf von 1000-Liter-Unterflügeltanks am 17. Juni 1998. Ab April 2001 wurden vom Militärflugplatz Decimomannu aus Startversuche mit AMRAAM und AIM-9L durchgeführt, es folgten Versuche mit dem PIRATE-Sensor. Eine zweite Testreihe von AMRAAM- und AIM-9L-Startversuchen in Decimomannu folgte im Dezember 2001. Erste Luftbetankung von italienischem Boeing-707T/T-Tanker im Juli 2002. Erfolgreicher AMRAAM-Starttest von der äußeren Flügelstation im November 2003. Der erste PIRATE-Tracking-Test fand im Januar 2004 statt. Es folgten IRIS-T-Starttests von der äußeren Flügelstation im März 2004.[169] Anfang 2007 wurde DA7 zur Entwicklung des PIRATE (IRST/FLIR) verwendet, zum Test des neuen Striker-Helms und für weitere Luft-Boden-Tests (z. B. Laserzielbehälter).[158] Am 10. September 2007 wurde das Flugzeug in Cameri eingemottet und war dort als Gate Guard ausgestellt.[21][170] 2023 wurde es neu lackiert und als Ausstellungsstück in Pratica di Mare präsentiert.[171] Aktuell befindet sie sich im italienischen Luftfahrtmuseum in Vigna di Valle.[172]
Vorserienmodelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Instrumented Production Aircraft (IPA) sind acht Flugzeuge nach Produktionsstandard, die mit Instrumenten für Telemetrie ausgestattet wurden. Alle Maschinen sind nach dem Tranche-1-Standard gebaut, wobei die Avionik bei allen außer IPA1 und IPA3 auf Tranche-2-Standard hochgerüstet wurde. IPA7 ist die einzige vollwertige Tranche-2-Maschine, IPA8 die Einzige der Tranche 3. Die IPAs sind Eigentum der NATO EF 2000 and Tornado Development, Production & Logistics Management Agency:[21]
IPA1: Der Zweisitzer wurde von BAE Systems in Warton gebaut, der Erstflug war am 15. April 2002 mit Keith Hartley am Steuer. IPA1 war der erste in Serie gefertigte Typhoon. Später wurden Luftbetankungsstutzen, Testfluginstrumente und Lackierung angebracht und das Flugzeug diente zum Test des Defensive Aids Sub System (DASS).[173] Der erste Abwurf einer Paveway II fand am 29. Juni 2006 statt. Im Juni 2009 wurden Abwurftests mit der Paveway IV durchgeführt.[158] Ab Anfang 2011 folgten Abwurftests mit Meteor-Prototypen auf der Aberporth Range,[174] und Ende 2012 erste Testschüsse.[175]
IPA2: Der Zweisitzer wurde von Alenia gebaut, der Erstflug erfolgte am 5. April 2002 durch Maurizio Cheli. Die Maschine war für Tests der Luft/Boden-Bewaffnung und Sensorfusion vorgesehen und wurde 2003 zum Test der Tactical Air Navigation verwendet. Erste Luftbetankung bei Nacht am 19. November 2004. 2005 wurden Tests mit der GBU-16 unternommen. Am 14. September 2007 fand der Erstflug mit den EJ200-Mk-101-Triebwerken der Tranche 2 statt. Dabei wurden Überschallflüge und -manöver erprobt. Zuerst wurde nur das rechte Triebwerk durch das Mk 101 ersetzt, ab Dezember beide. Damit sollte die Kompatibilität der Triebwerke untersucht werden.[176] Im November 2008 fanden Luftbetankungstests mit einer KC-130J Hercules statt. Dabei wurden auch Nachtbetankungen erprobt.[158] Wurde seit Ende 2008 für Paveway-IV-Tests verwendet.[177] Seit Ende 2012 wird die Maschine zur Softwareerprobung eingesetzt.[178] Ende 2013 begannen die Tests mit Storm Shadow.[128]
IPA3: Gebaut von EADS Deutschland, ebenfalls ein Zweisitzer. Erstflug am 8. April 2002 durch Chris Worning.[179] 2005 fanden Belastungs- und Beladungstests statt. Am 21. Februar wurden erstmals Paveway II getragen, im November der „Litening III“-Zielbeleuchtungsbehälter für Aerodynamiktests.[158] Die Tragetests endeten 2013.
IPA4: Der Einsitzer wurde von EADS Spanien gebaut. Den Erstflug steuerte am 27. Februar 2004 Alfonso de Castro. Im Dezember 2004 folgte der Flug zum Raketenversuchsgelände Vidsel für Kaltwettertests, die am 8. März 2005 abgeschlossen wurden. Da es nicht immer kalt genug für die Kaltwettertests war, wurden auch ungeplant das Taxiing auf der verschneiten und vereisten Start- und Landebahn getestet.[158] Danach folgte der Transfer nach Morón (Spanien) für Heißwettertests im Sommer 2005.[180] Zur vernetzten Operationsführung wurden in Morón auch Tests des MIDS zusammen mit Typhoon-Serienmaschinen vorgenommen. Dazu wurde die Maschine zu Block 2B hochgerüstet, sowie PIRATE und DASS eingebaut. 2006 wurden Tests mit der GBU-16 zur elektromagnetischen Kompatibilität (EMC), Flattern und Vibrationen durchgeführt. 2007 fanden Testflüge zum Meteor-Programm statt. Am 31. März 2009 feuerte IPA4 eine AMRAAM auf eine Mirach-Drohne mit Hilfe des MIDS, die Zieldaten wurden von IPA5 gesendet. Mitte 2009 wurde das Flugzeug auf Tranche-2-Standard hochgerüstet.[158] Wurde für Tests der Umwelt- und Kommunikationssysteme und des MIDS sowie Meteor-Tests verwendet.[181] Seit Ende 2012 wird die Maschine zur Softwareerprobung eingesetzt.[178]
IPA5: Der Einsitzer wurde von BAE Systems in Warton gebaut. Erstflug am 7. Juni 2004 durch Mark Bowman. Diente der Integration von Luft-Luft- und Luft-Boden-Waffen, darunter AMRAAM, ASRAAM, 1000-Pfund-Bomben, BL755-Streumunition und der Anti-Radar-Lenkwaffe ALARM. Am 12. März 2009 flog IPA5 nach Moron, um am 31. März mit IPA4 den MIDS-Schuss über Südspanien auszuführen.[158] Wurde dann für Avioniktests verwendet.[181] Danach wurde ein Prototyp des CAPTOR-E eingebaut, der Anfang März 2014, mehrere Monate vor dem Zeitplan, zum ersten Mal flog.[182] Da es sich um eine Tranche-1-Flugzeugzelle handelt, sollte auch der Einbau des CAPTOR-E in Tranche-1-Maschinen demonstriert werden.[21]
IPA6: Hob am 1. November 2007 mit Mark Bowman am Steuer zum ersten Mal ab. Obwohl es ein Tranche-1-Flugzeug war, war es die erste Maschine mit Tranche-2-Hard- und Software. Im Oktober 2007 erfolgten Triebwerkstests. Ab 2008 wurden DASS-Testflüge absolviert und die neue Helmet Equipment Assembly (HEA) sowie das Forward Looking Infra-Red (FLIR) getestet.[158] Seit Ende 2012 wird die Maschine zur Softwareerprobung eingesetzt.[178]
IPA7: Flog am 16. Januar 2008 als erstes und einziges Flugzeug mit vollem Tranche-2-Standard. Pilot war Chris Worning. Um Juni 2008 herum wurden Tests mit der 500-Pfund-Paveway begonnen. In diesem Jahr wurden auch über der Nordsee Tests mit den Raketenwarnern (MAW) unternommen, zusammen mit F-4 Phantoms und Panavia Tornados der Luftwaffe. Die Testserie hielt auch 2009 an.[158] Seit Ende 2012 wird die Maschine zur Softwareerprobung eingesetzt.[178] Ab Ende 2013 folgen die Tests mit Taurus-Marschflugkörpern.[128] Am 15. Januar 2014 erfolgte der erste Testflug mit zwei KEPD 350.[183] Mitte 2014 wurden Tests mit zusätzlichen Strakes über den Canards und größeren Rudern durchgeführt, um das Pitch-up-Moment beim Flug mit Conformal Fuel Tanks besser beherrschen zu können. Ferner soll damit auch über einen Strömungsabriss gezogen werden können (aka Kobramanöver) und die Rollraten dort verbessert werden.[21]
IPA8: Der Zweisitzer wird zur Erprobung des Captor-E-Radars genutzt und entspricht dem Tranche-3-Standard.[184][185]
IPA9: Der Einsitzer mit der Seriennummer SS051 wurde von EADS Spanien gebaut.[186]
Ferner existieren noch Instrumented Series Production Aircraft (ISPA). Diese werden wie die IPAs von der Produktionslinie abgezweigt und tragen weniger Telemetrie als die IPA-Maschinen. Bei diesen Modellen, die auch wieder auf Serie zurückgerüstet werden können, wurde der Raum der Bordkanone für Avionik genutzt, die an den Glasfaserbus angeschlossen wird. Rechtlich sind die ISPAs Eigentum der Nutzerstaaten und werden von der Industrie nur geliehen:[21]
ISPA1: Der Tranche-1-Zweisitzer wurde von BAE Systems in Warton gebaut, der Erstflug erfolgte am 11. Mai 2004.[187] Flog am 3. Februar 2005 mit einem Testpiloten von BAE Systems und der RAF über die Luftwaffenstützpunkte Lajes, Bangor, Little Rock und Cannon zur Naval Air Weapons Station China Lake.[158] Dabei wurden auch Harrier GR7 und Tornado GR4 von RAF Coningsby mitgeführt. Nach dem Abschluss der Übung High Rider 10 begann die Rückverlegung.[188] Diente seitdem als Testmaschine für DASS, Striker-Helm und die Integration von Laserzielbehältern.[181] Wurde im Juni 2009 zurückgerüstet und der RAF übergeben.[21]
ISPA2: Tranche-1-Einsitzer von Alenia. Erstflug am 9. Juli 2004 durch Maurizio Cheli.[189] Wurde nach erfolgten Tests im Dezember 2004 der italienischen Luftwaffe übergeben.[21]
ISPA3: Wurde im Juni 2011 als Tranche-2-Maschine ausgeliefert. Nach erfolgten Tests (u. a. mit Litening-LDP) im Februar 2014 der spanischen Luftwaffe übergeben.
ISPA4: Wurde im Mai 2011 als T2-Maschine zur Erprobung von PIRATE und des Trägheitsnavigationssystems verwendet. Wurde im Januar 2014 der italienischen Luftwaffe übergeben.[21]
ISPA5: Im März 2011 als Tranche-2-Flugzeug gefertigt und nach Testflügen im Januar 2014 der Royal Air Force übergeben.[21]
Serienmodelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tranche 1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Tranche-1-Flugzeuge wurden ab 2003 ausgeliefert und liefern die Basisfähigkeiten. Alle Tranche-1-Flugzeuge wurden im Rahmen des R1- und R2-Programms bis Anfang 2012 auf Block 5 hochgerüstet.[29][190] Deutschland, Italien und Spanien entwickelten noch das Drop 1, ein Software-Update für die Avionik, um den Tausch von LRUs zu verbessern (ab 2011). Deutschland und Großbritannien entwickelten danach das Update Drop 2. Es steht ab März 2013 für alle Maschinen der Tranche 1 zur Verfügung.[191] Die Darstellung der Ziele ist intuitiver; ferner wird nun angezeigt, welche Sensoren zum fusionierten Track beitragen.[29] Die Bedienungsmöglichkeiten des Zielbeleuchtungsbehälters per HOTAS wurden ebenfalls erweitert sowie die DASS-Software verbessert.[192] Drop 3 sollte voraussichtlich Ende 2014 zur Verfügung stehen und alle Kernprogramme betreffen. Drop 4, welches folgt, wird MIDS und AIS verbessern. Die Tranche-1-Maschinen sind durch die begrenzte Rechenleistung softwareseitig beschränkt: So ist es zum Beispiel während eines Bombeneinsatzes möglich, ein Luftziel mittels ESM/ECM zu orten und per AMRAAM zu beschießen (Details), allerdings kann dann nicht mehr auf Luft-Boden-Modus gewechselt werden. Dies wurde erst bei Tranche 2 durch höhere Rechenleistung behoben.[21]
- Block 1: Hardware-Serienstandard und Testflug-Instrumentation, Basisfähigkeiten
- Block 2: Sensorfusion und begrenztes DASS (Chaff/Flare), PIRATE nur als FLIR, DVI-Sprachsteuerung, Basis-Autopilot. Neue Waffen: AIM-9L, ASRAAM-digital, AIM-120B AMRAAM, Kanone
- Block 2B: Software-Update Flugsteuersystem (volle Luftkampffähigkeit und Basis-Mehrrollenfähigkeit), Striker-Datenhelm, MIDS-Datenlink, mehr Radarmodis, volles DASS, PIRATE, Bodenkollisions-Warnsystem. Neue Waffen: IRIS-T analog
- Block 5: Nachtsicht für Striker-Helm, Software-Update Flugsteuersystem, voller Autopilot, volles PIRATE, volles Bodenkollisions-Warnsystem. Neue Waffen: Paveway II (GBU-16, GBU-48), Rafael Litening III, Bodenmodus Kanone
Tranche 2
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Tranche-2-Flugzeuge wurden ab Oktober 2008 ausgeliefert und beseitigten Obsoleszenzen und erweiterten die Grundfähigkeiten des Luft-Luft- und Luft-Bodenkampfes.
- Block 8: Neuer Hardware-Standard nach STANAG 4626 für alle Rechner.
- Block 10: Entspricht Phase A. Software-Update für IFF Mode 5 Level 2, MIDS Data Link 16. DGPS mit Prognosefähigkeit, warnt den Piloten, wenn bei einem Angriff mit GPS-Waffen die Verbindung abbrechen könnte.[193] Neue Waffen: IRIS-T digital, Paveway IV mit Überschall-Abwurfmöglichkeit, mehr Funktionen für Laserzielbehälter.[29] Das Helmet-Mounted-Symbology-System (HMSS) stellt auch Bodenziele dar und der Laserzielbehälter kann durch das Helmvisier auf Ziele eingewiesen werden.[84] Fähigkeit, zwei verschiedene Ziele gleichzeitig mit lasergelenkten Bomben zu treffen.[194] Neue Low-Band-Antennen für ESM und ECM mit Polarisationsdiversität, ECM mit erweitertem Frequenzbereich und mehr Abstrahlleistung, verbesserte DRFM- und EloGM-Techniken sind möglich.[108][109] Frequenzuntergrenze des Ariel-Schleppstörsenders nun 4 GHz und mehr effektive Strahlungsleistung.[110]
- Block 15: Entspricht Phase B, die Aufteilung zwischen A und B ist allerdings unklar. Raketenwarner des DASS können Bedrohungen durch einen Datenbankabgleich identifizieren und gegebenenfalls Flares und Chaffs auslösen. Die Signaturen der Ziele müssen vor dem Start hochgeladen werden. Auto-Combat Air Patrol und Auto-Attack-Modi für den Autopiloten; ermöglicht dem Eurofighter autonom auf der CAP-Route zu fliegen, oder den Zielanflug auf ein Bodenziel durchzuführen.[193] Verbesserte Sprachsteuerung mit nun 90 Kommandos, unter anderem können Informationen zu jedem beliebigen Ziel oder Wegpunkt erfragt werden, der Laserzielbeleuchtungsbehälter durch Sprache gesteuert und Wegpunkte angelegt werden.[195] Einschlagwinkel und Zündmodus der Paveway IV kann durch den Piloten programmiert werden. Möglichkeit, bis zu sechs Ziele mit lasergelenkten Bomben zu treffen, wobei der Laser nach dem Splash automatisch auf das nächste Ziel wechselt.[21]
Tranche 3
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der erste Einsitzer der Tranche 3 sollte Mitte 2014 ausgeliefert werden.[21] Diese Maschinen besitzen verstärkte Rücken, mit Adaptern für Conformal Fuel Tanks (CFT). Die Adapter sind als kleine Beulen gut erkennbar. Zusätzlich wurde die Nase verstärkt, um das schwerere CAPTOR-E tragen zu können. Das System zum Fuel Dumping ist nun unter den Tragflächen angebracht.[84] Insgesamt wurden 350 Teile überarbeitet, um über mehr Rechen-, Kühl- und Datenübertragungskapazität und elektrische Energie zu verfügen.[196] Im Zuge des Tranche-3-Vertrages wurde auch das Common-Obsolescence-Removal-Programm (CORP) kofinanziert, welches Obsoleszenzen bei manchen Avionikboxen von Tranche 2 und 3 beseitigen soll. Softwareseitig sind Tranche 2 und 3 identisch, so werden Tranche-3-Flugzeuge mit dem P1EA bzw. P1EB fliegen.[21]
- Block 20: Fähigkeit, zwei CFTs mit Zusatzkraftstoff zu tragen. Im Februar 2013 war von 4500 lbs (2041 kg) zusätzlichem Kerosin die Rede,[192] bei neuen Windkanaltests ab April 2014 von 2 × 1500 Liter (ca. 2400 kg).[125]
- Block 25: Entspricht Phase A. Meteor-Flugkörper, Marschflugkörper Storm Shadow, Option auf Taurus.[21] Voraussichtlich CAPTOR-E, Zwei-Wege-Datenlink für Meteor mit Fähigkeit, die Waffe im Flug umzuprogrammieren, High-Speed-Kommunikation von Radar zu Radar, Einsatz des E-Scan als Störsender.[193]
- Block 30: Entspricht Phase B. In Verhandlung, mit Schwerpunkt auf Suppression of Enemy Air Defences, Seezielflugkörper, Gleitbomben und Aufklärungsbehälter.[197] Als Behälter sind der DB-110 von UTC Aerospace Systems und der AREOS von Thales angedacht.[21] Brimstone II wird durch Phase 3 Enhancement (P3E) ebenfalls eingerüstet werden.
Tranche 4
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Endmontage startete Mitte Juni 2023 im Airbuswerk Manching. Die Jets werden mit einem neuen AESA-Radar CAPTOR-E der Hensoldt AG und aktualisierter Hard- und Software ausgerüstet.[198][199]
Fähigkeitsverbesserungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Phase 1 Enhancement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Phase 1 Enhancement (P1E) wurde 2007 vertraglich fixiert.[200] Wurde später in Phase A (P1EA) und Phase B (P1EB) aufgeteilt.[84] IPA4 und IPA7 schlossen die Testflüge dazu am 28. Oktober 2013 ab, das Software-Update stand Ende 2013 zur Verfügung.[201]
Phase 2 Enhancement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 30. Oktober 2013 wurde der Vertrag zwischen NETMA und der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH für das Evolution Package 2 unterzeichnet, welches die Grundlage für Phase 2 Enhancement (P2E) darstellt.[202] P2E wird in Phase A (P2EA) und Phase B (P2EB) aufgeteilt, die Ende 2015 bzw. Anfang 2017 verfügbar sein sollten.[197] Die Einrüstung sollte ursprünglich bis 2017 abgeschlossen sein.[203] Das Luftfahrtamt der Bundeswehr hat die bestehende Musterzulassung des Eurofighter im Januar 2021 um weitere operative Fähigkeiten des Phase 2 Enhancement (P2E) ergänzt.[204]
Phase 3 Enhancement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 23. Februar 2015 wurde von den vier Partnerländern der Vertrag für Phase 3 Enhancement (P3E) unterschrieben. Neben der Einführung der Brimstone 2 soll auch die Integration von Storm Shadow, Meteor, Paveway IV und ASRAAM verbessert werden. Im November 2017 wurden bei BAE Systems die Tests des Luft-Boden-Flugkörpers MBDA Brimstone abgeschlossen.[205]
Nutzer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der folgenden Tabelle kann die Entwicklung der Stückzahlen des Eurofighters entnommen werden; angefangen bei der Unterzeichnung des Entwicklungsabkommens 1985 über die Unterzeichnung des Produktionsabkommens 1997 bis zur Bestellung in mehreren Tranchen durch die Partnerstaaten und die gewonnenen Exportkunden.
| Partnerstaaten | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat | geplant 1985 | geplant 1997 | bestellt Tranche 1 | bestellt Tranche 2 | geplant Tranche 3 | bestellt Tranche 3A | bestellt Tranche 4 | bestellt Tranche 5 | total bestellt | Anmerkungen |
| 250 | 232 | 53 | 67 (91) | 88 | 40 | 0 | 0 | 160 | 24 ungebrauchte Maschinen aus Tranche 2 wurden an Saudi-Arabien abgegeben; der Ausgleich dieser Maschinen durch Eurofighter aus der Tranche 3 bei gleichzeitiger Reduzierung dieser auf 40 Stück führt zu einer Gesamtreduzierung um 72 Maschinen. Eine weitere Bestellung ist derzeit jedoch nicht geplant. Ob die 72 von Saudi-Arabien bestellten Maschinen auf die ursprünglich britische Bestellung angerechnet wurden, ist unklar. | |
| 250 | 180 | 33 (44) | 79 (68) | 68 | 31 | 38 | 20 | 201 | Sechs von der deutschen Luftwaffe gebrauchte sowie fünf für sie vorgesehene Eurofighter aus Tranche 1 wurden an Österreich abgegeben. Ersatz durch dieselbe Anzahl aus Tranche 2.[206] Im Oktober 2011 gab das BMVg bekannt, dass die Bundeswehr nur noch 140 Eurofighter beschaffen wolle.[207] Im November 2020 billigte der Haushaltsausschuss des Bundestages die Bestellung von 38 zusätzlichen Eurofighter der Tranche 4 (Projekt „Quadriga“).[208] Der Vertragsabschluss erfolgte am 11. November 2020.[209] Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags bewilligte die Beschaffung von 20[210] weiteren Eurofightern der Tranche 5 samt Triebwerken am 8. Oktober 2025.[211] | |
| 165 | 121 | 28 | 47 | 46 | 21 | 24 | 0 | 120 | Nach einem Beschluss des Regierungskabinetts vom 20. Juli 2010 verzichtet Italien auf die Anschaffung der ausstehenden 25 Eurofighter der Tranche 3B.[212] Am 23. Dezember 2024 unterzeichnete Italien einen Vertrag über die Anschaffung von 24 Eurofightern, die Maschinen der 1. Tranche ersetzen sollen.[213] | |
| 100 | 87 | 19 (20) | 34 (33) | 34 | 20 | 45 | 0 | 118 | Ein Eurofighter der Tranche 1 wurde an Österreich abgegeben und im Gegenzug ein T2-Modell angenommen.[21] Spanien verzichtete im Mai 2013 auf die Beschaffung der 14 ursprünglich bestellten Eurofighter der Tranche 3B.[214] Im Juni 2022 bestellte Spanien 20 weitere Eurofighter, die in der gleichen Konfiguration wie die durch Deutschland bestellten Eurofighter des so genannten „Quadriga-Programms“ ausgeführt werden sollen.[215] Im Dezember 2024 erfolgte eine weitere Bestellung von 25 Stück im Rahmen des „Halcon II“-Programms.[216] | |
| Gesamt | 765 | 620 | 133 | 227 | 236 | 112 | 107 | 20 | 599 | |
| Exportkunden | ||||||||||
| Staat | geplant 2002 | bestellt 2003 | bestellt Tranche 1 | bestellt Tranche 2 | geplant Tranche 3 | bestellt Tranche 3A | bestellt Tranche 4 | bestellt Tranche 5 | total bestellt | Anmerkungen |
| 24 | 18 | 15[217] | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 15 | 2007 Reduktion von 18 auf 15 Maschinen; ausschließlich Tranche-1-Maschinen anstatt aus Tranche 2. Sechs Maschinen wurden gebraucht aus Deutschland übernommen.[218][206] | |
| 0 | 0 | 0 | 48 (72) | 0 | 24 (0) | 0 | 0 | 72 | Angekündigt im August 2006, Bestellung unterzeichnet im September 2007.[219] Mit den Nachverhandlungen wurden 24 Maschinen des ersten Loses auf Tranche 3 umgeschrieben.[220] | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 12 | 0 | 0 | 12 | Unterzeichnet am 21. Dezember 2012.[221] | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 28 | 0 | 0 | 28 | Presseinformation durch die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH am 16. September 2015[222] | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 24 | 0 | 0 | 24 | Unterzeichnet am 11. Dezember 2017.[223] | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 20 | 0 | 20 | Unterzeichnet am 27. Oktober 2025.[224] | |
| Gesamt über alle Kunden | ||||||||||
| geplant 1985 | geplant 1997 | geplant 2008 | bestellt Tranche 1 | bestellt Tranche 2 | geplant Tranche 3 | bestellt Tranche 3A | bestellt Tranche 4 | bestellt Tranche 5 | total bestellt | Anmerkungen |
| 765 | 620 | 707 | 148 | 275 | 236 | 200 | 127 | 20 | 770 | |
| Stand: 08.10.2025 | ||||||||||

Die Fertigung des Eurofighter Typhoon ist wie bei Airbus unter den verschiedenen Partnerländern verteilt, wobei der Arbeitsanteil exakt der Zahl der bestellten Maschinen entspricht. Die Menge der Flugzeuge jeder Tranche wird gemäß diesem Schlüssel auf die Partnerländer verteilt. Es ist für ein Land also nicht möglich, im Alleingang seine Bestellung zu erhöhen oder zu senken, ohne die anderen Partnerländer entschädigen zu müssen. Dies führte auch zum Verbleib Deutschlands im Projekt, obwohl die damalige Regierung Kohl den Ausstieg propagierte.
Ebenfalls wie bei Airbus wird der Typhoon an insgesamt sieben Standorten in vier Ländern gebaut:
- Bei BAE Systems in Samlesbury und Warton entstehen die Rumpfvorderteile: Das Cockpit und die Canards, das Seitenleitwerk, der Rumpfrücken samt Luftbremse sowie die inneren Flaperons und ein Teil des Rumpfhecks.
- Deutschland baut bei Airbus in Augsburg und in Manching das Rumpfmittelstück und rüstet in Manching die Rumpfmittelstücke zu einbaufertigen Baugruppen aus.
- Italien baut bei Alenia in Foggia und Cassele bei Turin die linken Tragflächen aller Eurofighter sowie die äußeren Flaperons und komplettiert das aus England übernommene Rumpfheck.
- Spanien baut in Getafe die rechten Tragflächen und Vorflügelklappen des Eurofighters. Die einzelnen Bauteile werden dann zu den Endmontagelinien der jeweiligen Länder transportiert. Die britischen Eurofighter werden in Warton endmontiert, die spanischen in Getafe, die italienischen in Caselle bei Turin und die deutschen in Manching bei Ingolstadt.[225]
Die Endmontage für Exportkunden wird nach einem für Außenstehende unbekannten Prinzip aufgeteilt: So werden alle saudischen Typhoons in Warton montiert und alle österreichischen Maschinen wurden in Manching zusammengebaut.
Laut Dave McCrudden, Head of Typhoon Final Assembly, ist die verkreuzte Fertigungsstraße inklusive der vier Endmontagelinien wirtschaftlich suboptimal, aber politisch gefordert. In den letzten sechs Jahren zeichnete sich dabei eine Lernkurve ab: Waren anfangs noch 46 Wochen nötig, um einen Eurofighter zu bauen, waren es im April 2014 nur noch 26 Wochen. Hauptursache war der Umstieg auf Tranche 2, wo auch die Arbeitsprozesse optimiert wurden. Sechs Wochen dauert das Zusammenbauen der Komponenten, acht Wochen die „Hochzeit“ aller Bauteile an der Endmontagelinie. Weitere vier Wochen werden für den Einbau von DASS und der Bordkanone benötigt. Nachdem alle Avionik-Systeme getestet wurden, folgen etwa drei Wochen mit drei Flügen mit den Werkspiloten. Abschließend bleibt das Flugzeug zwei Wochen in der Lackierhalle, bevor die Abnahme folgt. Insgesamt werden 9500 Personenstunden pro Flugzeug benötigt.[21]
Deutschland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ursprungsbeschaffung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die für die deutsche Luftwaffe gemäß Kabinettsbeschluss vom 8. Oktober 1997 geplanten 180 Maschinen als Nachfolger der F-4F Phantom II sowie eines Teils der Tornado-Jets sollten in drei Losen geliefert werden. Die geplante Lieferrate betrug 15 Maschinen pro Jahr.[226] Am 21. September 1998 wurde der Vertrag über die Lieferung von 44 Eurofightern (28 Einsitzer und 16 Doppelsitzer/Trainer) aus der 1. Fertigungstranche unterzeichnet. Der Vertragsabschluss über das zweite Los von 68 Eurofightern (58 Einsitzer und 10 Doppelsitzer/Trainer) aus der Tranche 2 folgte am 14. Dezember 2004. Das letzte Lieferlos (61 Einsitzer und 7 Doppelsitzer/Trainer) aus der 3. Tranche sollte Ende 2008 bestellt werden. Am 17. Juni 2009 billigte der Haushaltsausschuss des Bundestages die Teiltranche 3A, mit der 31 Maschinen bestellt wurden.[227]
Für die restlichen 37 Eurofighter der Tranche 3B wären zusätzlich etwa 3 Mrd. Euro benötigt worden, weshalb der Bundesminister der Verteidigung im Oktober 2011 bekannt gab, diese Tranche nicht mehr zu bestellen (Italien und das Vereinigte Königreich hatten bereits zuvor angekündigt, auf ihren Anteil an der Tranche 3B ebenfalls zu verzichten).
Am 28. Juli 2011 wurde international die Streckung des bisherigen Auslieferungsprogramms für die ausstehenden Luftfahrzeuge der Tranchen 2 und 3A vereinbart. Damit ergab sich für die deutsche Luftwaffe im Jahr 2013 folgende Zulaufplanung:[228] 2011 Zulauf von 14 Maschinen, 2012 Zulauf von 14 Maschinen, 2013 Zulauf von 14 Maschinen, 2014 Zulauf von 10 Maschinen, 2015 Zulauf von 9 Maschinen, 2016 Zulauf von 9 Maschinen, 2017 Zulauf von 8 Maschinen, 2018 Zulauf von 1 Maschine.
Der letzte der ursprünglich bestellten 138 Eurofighter[229] wurde der Bundeswehr am 17. Dezember 2019 übergeben.
Betrieb
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Angaben des Spiegels waren Ende Oktober 2013 nur 73 der 103 ausgelieferten Maschinen im Verfügungsbestand der Luftwaffe. Von diesen 103 Maschinen waren nach Aussage des Inspekteurs der Luftwaffe nur 50 % einsetzbar.[230][231] Ende Februar 2017 waren 125 der insgesamt 143 bestellten Maschinen ausgeliefert worden, wobei Probleme die Erfüllung der deutschen NATO-Pflichten im Bereich Luft-Boden beeinträchtigen.[232] Im Mai 2018 wurde zusätzlich bekannt, dass aufgrund des Verkaufs eines Lieferanten zeitweise Ersatzteil-Lieferprobleme mit einem Sensor der Selbstschutzeinrichtung bestehen. Während die Anzahl der flugfähigen Einheiten dadurch nicht verringert wurde, waren nach Einschätzung des Spiegels zu diesem Zeitpunkt auch wegen fehlender Lenkwaffen nur noch vier bis zehn Einheiten für reale Kampfeinsätze ausreichend ausgerüstet. Die Luftwaffe nannte die Zahlen „nicht nachvollziehbar“.[233][234] Die Maschinen sind auf folgenden Basen stationiert:
- Fliegerhorst Laage, seit April 2004 (Taktisches Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“), die 2. Staffel dient der Umschulung
- Fliegerhorst Neuburg, seit Juli 2006 (Taktisches Luftwaffengeschwader 74), QRA-Aufgaben für den Süden des Landes seit Juni 2008[235]
- Fliegerhorst Nörvenich, seit Dezember 2009 (Taktisches Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“)
- Fliegerhorst Wittmund, seit April 2013 (Taktisches Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“, bis Juni 2016 als Taktische Luftwaffengruppe „Richthofen“), QRA-Aufgaben für den Norden des Landes seit Juli 2013[236]
Im Rahmen der multinationalen Übung Pacific Skies 24 übten erstmalig auch drei deutsche Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ im japanischen Luftraum.[237]
Kosten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von der Luftwaffe wurden die Gesamtkosten (Betriebskosten und kalkulatorische Kosten) pro Flugstunde des Waffensystems Eurofighter im Jahr 2010 zu 73.992 Euro ermittelt. Sie lagen damit (naturgemäß) deutlich über den Gesamtkosten pro Flugstunde des Waffensystems Tornado von 42.834 Euro.[238] Die kalkulatorischen Kosten beinhalten die Entwicklungskosten, den Flyaway-Preis, Waffenintegrationskosten, Anpassungen (z. B. Fliegerhorste) und Kampfwertsteigerungen. Eine Anpassung war beispielsweise, dass die bestellten deutschen Eurofighter ursprünglich ohne DASS ausgeliefert werden sollten, weswegen zusätzliche 188 Mio. Euro ausgegeben werden mussten. Die Entwicklungskosten werden zwischen den Partnerländern gemäß ihrem Produktionsanteil aufgeteilt und auf alle bestellten Maschinen umgelegt. Die Kosten zur Waffenintegration berücksichtigen auch die Beschaffungskosten der Waffe, z. B. der IRIS-T. Die Flyaway-Preise der Eurofighter erhöhten sich mit jeder neuen Tranche:[239]
- Die Partnerländer bestellten am 18. September 1998 148 Maschinen zu einem Festpreis von 14 Mrd. Deutsche Mark (etwa 7 Mrd. Euro). Pro Eurofighter der Tranche 1 also 47,3 Mio. Euro. Darin enthalten sind 67 Reservetriebwerke, Ersatzteile und die Komponenten mit langem Vorlauf für Tranche 2.[21]
- Die Partnerländer bestellten am 14. Dezember 2004 236 Flugzeuge der Tranche 2 für 13 Mrd. Euro, pro Eurofighter der Tranche 2 also 55 Mio. Euro.
- Die Partnerländer bestellten am 31. Juli 2009 112 Maschinen der Tranche 3A für 9 Mrd. Euro. Im Zuge des Tranche-3-Vertrages wurde auch das Common-Obsolescence-Removal-Programm (CORP) kofinanziert. 6,5 Mrd. Euro sind für die Flieger der Tranche 3A und 17 Reservetriebwerke vorgesehen und 2,5 Mrd. Euro für CORP. Eurofighter-GmbH-CEO Enzo Casolini bestätigte auf der Pressekonferenz, dass der Flyaway-Preis von Tranche-3A-Typhoons 58–59 Mio. Euro betrage.[21]
Damit ergaben sich (Stand Dezember 2002) im Schnitt Systemkosten von 122,22 Mio. Euro pro deutsches Flugzeug, sollten 180 Einheiten beschafft werden. Mit bereits veranschlagten Waffenintegrationen plus den Beschaffungskosten für die Waffen ergaben sich 138,88 Mio. Euro pro Flugzeug im Jahr 2010.[240] Der Bundesrechnungshof wies bereits im Jahr 2003 darauf hin, dass die Beschaffung von 180 Maschinen 24 Milliarden Euro kosten würde (133 Mio. Euro pro Flugzeug).[241] Anfang Juli 2013 verkündete das BMVg, dass bis zum Jahr 2013 rund 14,5 Milliarden Euro für die Anschaffung von 108 Flugzeugen ausgegeben wurden. Vom Deutschen Bundestag sind jedoch nur Finanzmittel in Höhe von 14,7 Milliarden Euro für die Anschaffung von 180 Eurofightern bewilligt.[242] Die 14,7 Mrd. Euro für 180 Maschinen entsprächen einem durchschnittlichen Systemkostenpreis von 81,7 Mio. Euro. Die tatsächlichen Ausgaben von 14,5 Mrd. Euro für 108 Eurofighter entsprechen hingegen 134,2 Mio. pro Flugzeug, was etwa dem seit 2003 bekannten Systempreis entspricht.
Ergänzungsbeschaffungen und Weiterentwicklungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da sich die seit 2004 in drei Tranchen ausgelieferten Eurofighter technisch sehr stark unterscheiden, werden die Tranche-1-Eurofighter (nach Vertragsänderung wurden lediglich 33 Maschinen ausgeliefert) durch 38 Neubauten ersetzt, die zudem mit dem deutlich moderneren Phased-Array-Radar (AESA) E-Scan Mk 1 ausgestattet werden. Im Rahmen dieses Quadriga genannten Projektes werden sieben Zweisitzer und 31 Einsitzer beschafft, von denen 34 Flugzeuge in den operationellen Flugbetrieb gehen und vier als „instrumentierte“ Eurofighter genutzt werden. Mit diesen zu Testzwecken speziell ausgerüsteten Flugzeugen soll das Waffensystem in Kooperation mit der Rüstungsindustrie kontinuierlich weiterentwickelt werden. Zeitgleich zum Zulauf der Tranche 4 Quadriga wird ein Nationales Test- & Evaluierungszentrum Eurofighter geschaffen, in dem Luftwaffe, Beschaffungs- und Zulassungsorganisation der Bundeswehr sowie Industrie direkt zusammenarbeiten werden. In diesem Zentrum wird die Luftwaffe auch erstmals unmittelbaren Zugriff auf die instrumentierten Eurofighter haben, was von besonderer Bedeutung insbesondere für die Weiterentwicklung taktischer Verfahren ist. Die neuen Flugzeuge werden voraussichtlich zwischen 2025 und 2030 der Luftwaffe übergeben werden.[243][244] Der Vertragsabschluss erfolgte am 11. November 2020.[245] Die Endmontage des ersten Eurofighters der Quadriga-Tranche begann im Juni 2023.[246] Der Hersteller Airbus gibt die Lebensdauer der Maschinen der 4. Tranche mit „weit über 2060 hinaus“ an.[246]
Um bis nach 2055 mit ausreichendem Kampfwert eingesetzt werden zu können, wird der Eurofighter im Rahmen des Programms Long Term Evolution (LTE) weiterentwickelt.[247] Dabei sollen vor allem das Cockpit und die Avionik überarbeitet werden.[248] Der Eurofighter soll dadurch bei der deutschen Luftwaffe die Brücke zum Next Generation Weapon System (NGWS) schlagen,[247] das ihn ab 2040 ergänzen und später ersetzen soll. Nach und nach sollen alle deutschen Eurofighter auf den LTE-Standard nachgerüstet werden, darüber hinaus sollte LTE die Basis für eine mögliche 5. Produktionstranche bilden.[249]
Als Teil des Sondervermögen Bundeswehr fiel 2022 außerdem die Entscheidung, den Eurofighter mit technischen Nachrüstungen zur Elektronischen Kampfführung zu befähigen.[250] Damit soll der Typhoon ab 2030 den Panavia Tornado ECR bei der deutschen Luftwaffe ablösen und dessen Aufgabe der Unterdrückung feindlicher Flugabwehr (SEAD) übernehmen. Alternativ zur Weiterentwicklung des Eurofighters war die Beschaffung der Boeing EA-18 Growler für diese Aufgabe diskutiert worden.[251] Am 29. November 2023 gab der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Gelder zur Entwicklung des Eurofighter EK (elektronischer Kampf) frei.[252][253]
Während der Luftfahrtmesse ILA kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz im Juni 2024 an, 20 weitere Eurofighter für die Bundeswehr zu bestellen. Diese 5. Tranche soll technisch jedoch nicht wie geplant auf dem LTE-Standard, sondern auf der Tranche 4 basieren, da die Entwicklung von LTE voraussichtlich nicht bis zum geplanten Produktionsbeginn im Jahr 2030 abgeschlossen sein wird.[254] Die Mittel für die Entwicklung von LTE gab der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im Dezember 2024 frei.[255] Im Oktober 2025 bewilligte der Haushaltsausschuss die Beschaffung der 20 Eurofighter der 5. Tranche.[256] Sie sollen mit an den Flügelspitzen installierten EloKa-Sensorsystemen Arexis von Saab ausgerüstet werden, die auch gleichzeitig als Selbstschutzsystem fungieren sollen, womit das EuroDASS Praetorian entfallen wird.[257] Außerdem sollen sie mit Anti-Radar-Flugkörpern AGM-88E AARGM bewaffnet werden können, um die SEAD-Rolle des Tornado ECR übernehmen zu können.[256] Die Maschinen sollen der Luftwaffe zwischen 2031 und 2034 zulaufen.[258]
Italien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Italien hat die F-2000A Typhoon (Doppelsitzer TF-2000A Typhoon), so die nationale Bezeichnung, die F-104ASA Starfighter und die als Zwischenlösung eingesetzten Tornado ADV und F-16ADF der Aeronautica Militare abgelöst. Die Systemkosten werden von der Abgeordnetenkammer mit 18,1 Mrd. Euro für 121 Maschinen angegeben, also 149,6 Mio. Euro pro Flugzeug. Alle Kosten für IRIS-T und MBDA Meteor sind darin enthalten.[259] Beschafft wurden vorerst nur 96 der 121 geplanten Flugzeuge.
Die Stützpunkte der Eurofighter-Flotte sind:
- Grosseto seit März 2004 (20. und 9. Gruppo des 4º Stormo), erstere eine Umschulungsstaffel (operational conversion unit). QRA-Aufgaben für Nord- und Mittelitalien sowie Slowenien seit Dezember 2005, seit 2016 nur mehr Mittelitalien.
- Gioia del Colle, seit September 2007 (12. und 10. Gruppo des 36º Stormo), QRA-Rotte für Süditalien und Albanien seit Januar 2009.
- Trapani, seit Oktober 2012 (18. Gruppo des 37º Stormo), QRA-Aufgaben für Sardinien, Sizilien und andere Teile Süditaliens.
- Istrana, seit Januar 2017, QRA-Rotte für Norditalien und Slowenien gestellt im Wechsel vom 4º und 36º Stormo; seit 2020 mit eigenen Maschinen (132. Gruppo des 51º Stormo).[260]
Hauptstützpunkte (Main Operating Bases) sind Grosseto und Gioia del Colle mit jeweils zwei Staffeln. Die kleineren Einheiten in Trapani und Istrana wurden aktiviert, um andere Landesteile, umliegende Seegebiete und Slowenien besser abdecken zu können. Die Aufstellung einer sechsten Jagdstaffel mit Standort in Istrana wurde möglich, weil der geplante Verkauf von Flugzeugen der ersten Tranche mangels Interessenten nicht zu realisieren war. Das Logistik- und Instandhaltungszentrum der italienischen Typhoon-Flotte befindet sich in Cameri im Piemont. Dem Reparto Sperimentale di Volo (RSV) auf dem Militärflugplatz Pratica di Mare ist seit 2012 ein eigener Eurofighter zugewiesen.[21]
2024 wurde der Kauf von weiteren bis zu 24 Eurofightern der neusten Generation eingeleitet[261] und der entsprechende Vertrag am 23. Dezember desselben Jahres unterzeichnet. Die Flugzeuge sollen zukünftig Maschinen aus der ersten Tranche ersetzen.[213]
Katar
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die katarische Luftwaffe evaluierte seit Anfang 2011 einige Kampfflugzeuge, um die veralteten Dassault Mirage 2000-5 zu ersetzen. Dabei wurden Eurofighter Typhoon, Lockheed Martin F-35 Lightning II, Boeing F/A-18E/F Super Hornet, Boeing F-15E und die Dassault Rafale als mögliche Kandidaten gehandelt. Das Auftragsvolumen belief sich auf zunächst 24–36 Flugzeuge.[262] Nachdem im Mai 2015 bereits 24 Rafale geordert worden waren (Ende 2017 auf 36 aufgestockt) wurde am 14. Juni 2017 bekannt, dass Katar auch mit den USA eine Vereinbarung über die Lieferung von 36 F-15QA abgeschlossen hat.[263] Zusätzlich folgte am 17. September 2017 eine Absichtserklärung zwischen Katar und Großbritannien über die Lieferung von 24 Typhoons.[264][265] Der Vertragsabschluss über die Lieferung der Maschinen im Wert von etwa fünf Milliarden Pfund (5,7 Mrd. €) wurde letztendlich am 11. Dezember 2017 bekannt gegeben.[223] Die Auslieferung der in Warton gebauten Exemplare begann im Spätsommer 2022 ein Vierteljahr vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2022.[266]
Ende 2024 gab das Emirat bekannt, weitere 12 Typhoons bestellen zu wollen, womit die ursprünglich avisierte maximale Flottengröße von 36 Luftfahrzeugen erreicht werden wird.[267]
Kuwait
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kuwait plante zunächst, bis zu 40 neue Kampfflugzeuge anzuschaffen. In diesem Zusammenhang übernahm Alenia Aermacchi die Führung der Kampagne für den Eurofighter Typhoon.[268] Konkurrent Boeing galt mit der F/A-18E/F Super Hornet eigentlich als Favorit für den Auftrag, da Kuwait bereits über die KAF-18C/D Hornet verfügt. Dennoch wurde Anfang September 2015 bekannt, dass Kuwait eine Kaufabsichtserklärung unterzeichnet hat, wonach es 28 Eurofighter der Tranche 3A bestellen will. Der Auftragswert wird auf acht Milliarden Euro geschätzt.[269]
Am 5. April 2016 bestellte Kuwait tatsächlich 28 Eurofighter (22 Einzel- und 6 Doppelsitzer), wobei sie die ersten Maschinen sein sollen, die serienmäßig über das CAPTOR-E Radar verfügen werden.[270] Der abgeschlossene Vertrag verpflichtet Italien außerdem dazu, Piloten und Bodenpersonal auszubilden und mehrere Wartungs- und Reparaturgebäude in Kuwait zu errichten.[271] Die Auslieferung begann Ende 2021.[272]
Die zunächst von der EF-2000 Typhoon OCU, der Umschuleinheit, betriebenen Typhoons sind auf dem Militärflugplatz Ali al Salem stationiert.
Österreich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Österreich kommt der Typhoon als Nachfolgemodell für den Saab J35 Draken (Modelljahr: 1963) zum Einsatz.
Die ersten Maschinen wurden ab März 2007 an die Luftstreitkräfte geliefert, sämtliche Flugzeuge wurden beim Überwachungsgeschwader in Zeltweg stationiert. Nach dem Regierungswechsel (Nationalratswahl am 1. Oktober 2006) wurde in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss nach einem Vertragsausstiegsgrund gesucht, da der Verdacht von Schmiergeldzahlungen im Raum stand. Da ein Ausstiegsgrund jedoch nicht gefunden werden konnte, wurde am 26. Juni 2007 eine Vereinbarung zwischen dem Hersteller EADS und dem damaligen Bundesminister für Landesverteidigung Norbert Darabos (als zuständiger Vertreter der Republik Österreich) geschlossen, die vorsieht, die Stückzahl von ursprünglich 18 auf 15 Jagdflugzeuge zu reduzieren (alle Tranche 1, neun neue und sechs gebrauchte Maschinen). Dadurch wurden die Anschaffungskosten von ursprünglich 1,959 Mrd. Euro auf 1,589 Mrd. Euro reduziert, was einer Kostenersparnis von etwa 19 % entspricht.[273] Kritiker der Vereinbarung führen dagegen an, dass durch die Verkleinerung der Flotte sowie die Verwendung gebrauchter Maschinen die maximale Gesamtflugstundenanzahl ebenfalls um 19 % reduziert wurde und somit keine echte Einsparung vorhanden ist.[273] Gleichzeitig führe der Wegfall von Tranche-2-Maschinen zu einem Verlust an Kampfkraft, wozu auch der Verzicht auf die Systeme Praetorian und PIRATE beiträgt.[273]
Am 12. Juli 2007 landete der erste der 15 Eurofighter (Kennzeichen: 7L-WA) auf dem Fliegerhorst Zeltweg in Österreich.[274] Bereits während der Fußball-Europameisterschaft 2008 wurden die Eurofighter für die Luftraumüberwachung eingesetzt, bevor am 24. September 2009 die letzte Maschine (Kennzeichen: 7L-WO) an Österreich ausgeliefert wurde.[275] Alle Maschinen entstammen der deutschen Endlinie.
Am 16. Februar 2017 erstattete das Verteidigungsministerium Strafanzeige gegen Airbus. Die Republik Österreich schloss sich dem Strafverfahren als Privatbeteiligte an und fordert Schadenersatz in Millionenhöhe.[276] Am 27. März 2017 beschloss das Österreichische Parlament auf Antrag der Grünen und der FPÖ einen zweiten Eurofighter-Untersuchungsausschuss, der Ende Mai seine Arbeit aufnahm.[277] Verteidigungsminister Doskozil erklärte am 7. Juli 2017, dass das weitere Betreiben des Eurofighters dem Steuerzahler „nicht mehr zumutbar“ sei. Er werde deswegen den Generalstab anweisen, ab sofort Vorbereitungen zum Umstieg zu treffen.[278]
Letztendlich wurde der Typ weitergeflogen. Als Folge der für 2023 geplanten Erhöhung des Verteidigungshaushalts in Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine im Frühjahr 2022 sollen drei gebrauchte Doppelsitzer EF-2000T von der deutschen Luftwaffe übernommen werden[279].
Oman
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Eurofighter Typhoon nahm zunächst an einer Ausschreibung der Königlich Omanischen Luftwaffe teil, unterlag aber am 14. Dezember 2011 zunächst der F-16 von Lockheed Martin.[280] Dennoch fragte der Oman am 23. Januar 2012 offiziell bei BAE Systems für den Kauf von zwölf Typhoon an.[281] Am 21. Dezember 2012 wurde dann eine Vereinbarung über 2,5 Mrd. £ unterzeichnet, welche den Kauf von zwölf Typhoons und acht BAE Hawks besiegelte. Die Auslieferung erfolgte ab Juni 2017.[282]
Die von der 8. Squadron betriebenen Typhoons sind auf dem Flugplatz Adam stationiert.
Saudi-Arabien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einen besonderen Fall stellte der von Saudi-Arabien geplante Kauf von zunächst 48 Eurofighter Typhoon mit Option auf 24 weitere Maschinen als Ersatz für den Tornado dar. Um die gewünschten Liefertermine einhalten zu können, gab Großbritannien zunächst 24 Maschinen aus eigener Fertigung an Saudi-Arabien ab, sollte die gleiche Anzahl jedoch zu einem späteren Zeitpunkt zurückerhalten. Somit wäre die Gesamtzahl der britischen Maschinen unverändert geblieben.
Im September 2007 unterschrieb Saudi-Arabien schließlich einen Vertrag zum Kauf der 72 Maschinen, der Preis wird auf etwa 6,5 Milliarden Euro geschätzt. Zusammen mit weiteren Ausrüstungs- und Wartungsverträgen wird diese Summe jedoch wesentlich höher ausfallen. Es wurde davon ausgegangen, dass die ersten 24 Maschinen in Großbritannien von BAE Systems endmontiert werden sollten, während die übrigen 48 Typhoons in Saudi-Arabien selbst unter Federführung von BAE Systems produziert werden sollten. Im Februar 2011 gab BAE Systems jedoch Überlegungen bekannt, alle Typhoons für Saudi-Arabien in Warton zu montieren. Im Gegenzug sei in Saudi-Arabien ein Wartungs- und Modernisierungszentrum geplant. Weiter sollen die letzten 24 Exemplare bereits so ausgerüstet werden, dass sie später auf den Stand der Tranche 3 nachgerüstet werden können.[283] Die Verhandlungen dauerten auch 2012 an, dabei wurde klar, dass die Maschinen auf Tranche 3 umgeschrieben werden.[284] 2013 wurde bekannt, dass die Nachverhandlungen auch die zusätzliche Bestellung von bis zu 72 weiteren Maschinen umfassen. Der Vertragsabschluss sollte vor 2014 stattfinden.[285] Am 19. Februar 2014 wurde dann eine Einigung über den Preis der 72 Maschinen erreicht, Details dazu wurden aber nicht bekannt gegeben. Über weitere, bis zu 72 Flugzeuge soll separat verhandelt werden.[286] Die letzten 24 Maschinen des ersten Loses werden dabei auf Tranche 3 umgeschrieben.[220]
Im Frühsommer 2009 wurden die ersten Typhoons von Großbritannien nach Saudi-Arabien überführt. Die erste Einheit ist die 3. Staffel der Royal Saudi Air Force zur Umschulung auf dem Stützpunkt Ta'if in der Nähe des Roten Meeres, die seit 2011 auch QRA-Aufgaben wahrnimmt. Die zweite Einheit, die 10. Staffel, wurde 2011 in Ta'if aufgestellt und soll später auf eine andere Basis verlegt werden. Insgesamt soll es drei Staffeln geben. Die letzten der 24 Maschinen des ersten Loses trafen im September des gleichen Jahres in Saudi-Arabien ein. Die Lieferung des zweiten Loses begann im Juni 2013.
Im März 2018 unterschrieb das saudische Königreich eine Absichtserklärung über die Beschaffung von 48 weiteren Flugzeugen.[287]
Spanien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Spanien löst die C.16 Typhoon (Doppelsitzer CE.16 Typhoon), so die nationale Bezeichnung, die C.14 Mirage F1 und einige C.15 Hornet ab, die Staffelstärke beträgt nominal 18 Maschinen. Dem spanischen Verteidigungsministerium zufolge ist der Eurofighter mit 9 Stunden Wartung pro Flugstunde erheblich genügsamer als eine F/A-18A, welche 27,5 Stunden benötigt.[288] Die Systemkosten wurden im Jahr 2011 mit 12 Mrd. Euro für 87 Flugzeuge angesetzt, also 138 Mio. Euro pro Maschine.[289]
Die Stationierungsorte sind:
- Base Aérea de Morón (de la Frontera), seit Mai 2004 (Escuadrón 113 und 111 des Ala 11), erstere ist die Ausbildungsstaffel
- Base Aérea de Los Llanos, seit Juli 2012 (Escuadrón 141 und 142 des Ala 14)
- Base Aérea de Torrejón de Ardoz, seit 2003 (Centro Logístico de Armamento y Experimentación)
Bis Januar 2014 waren 41 Eurofighter ausgeliefert. Davon entfallen 18 Tranche-1-Flieger auf die Serie (zehn Einsitzer, acht Zweisitzer), ein IPA (IPA4) und eine Maschine, die mit der Eurofighter GmbH für Österreich getauscht wurde. Weitere 23 zusätzliche Eurofighter sind Tranche-2-Standard. Die restlichen zehn Tranche-2-Typhoons waren im April 2014 bereits produziert, aber noch nicht ausgeliefert. Aufgrund von finanziellen Engpässen werden die Flugzeuge, welche im Zeitraum 2012 bis 2014 ausgeliefert werden sollten, auf dem Flughafen Albacete eingelagert und sollen erst 2015 in Betrieb gehen. Dies wurde in einem Vertrag mit der Eurofighter GmbH im Juni 2012 vereinbart.[21] Anfang 2020 wurde das letzte Exemplar geliefert.[290]
Im Juni 2022 bestellte Spanien über die NATO Eurofighter and Tornado Management Agency (NETMA) 20 weitere Eurofighter. Die Flugzeuge des so genannten Halcon-Projekts werden in der gleichen Konfiguration wie die durch Deutschland bestellten Eurofighter des so genannten „Quadriga-Programms“ produziert, darunter ein neues AESA-Radar, das von Hensoldt und Indra entwickelt wird, erneuerter Soft- und Hardware inklusive leistungsfähigeren Rechnern mit neuen Großdisplays dazu ein erweitertes Waffenarsenal. Die Maschinen sollen in Getafe montiert, getestet und im Zeitraum 2026 bis 2030 ausgeliefert werden. Sie sollen die auf den Kanarischen Inseln stationierten F-18 ersetzen.[291][246]
Im Dezember 2024 erfolgte eine weitere Bestellung von 25 Stück im Rahmen des Halcon II-Programms.[216]
Vereinigtes Königreich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bei der britischen Royal Air Force löste der Typhoon die Jaguar GR.3 und Tornado F.MK 3 ab. Die nationalen Baureihen-Bezeichnungen sind T.1 und F.2 (Block 1 und 2) sowie T.3 und FGR.4 (ab Block 5), wobei die beiden T-Versionen die Doppelsitzer bezeichnen. Die hundertste Maschine wurde am 28. Januar 2013 empfangen.[292]
Während der Flyaway-Preis pro Maschine und Tranche für alle vier Partnerländer identisch ist, unterscheiden sich die Systemkosten durch unterschiedliche Auf- und Umrüstungen, sowie Bewaffnungen. 2011 wurde ermittelt, dass Großbritannien voraussichtlich 20,2 Mrd. £ für 160 Maschinen zahlt und somit 126 Mio. £ pro Eurofighter. Mit ursächlich für den hohen Systempreis war die Beschaffung von 16 zusätzlichen Eurofightern außerhalb des Vier-Partner-Kontraktes für 2,7 Mrd. £ (169 Mio. £ pro Flugzeug), um den Tausch mit Saudi-Arabien abwickeln zu können.[293] Die Betriebskosten pro Flugstunde der (britischen) Typhoons wurden in einer Vergleichsstudie der IHS Jane’s Aerospace and Defense Consulting zu 8200 bis 18.000 US-Dollar ermittelt. Im Vergleich dazu erreichten die Saab 39 4700 USD, die F-16 7000 USD, die Rafale 16.500 USD, die F-35A 21.000 USD und F-35B/C 31.000 US-Dollar.[294] Die Gesamtkosten pro Flugstunde beliefen sich im Jahr 2011 auf 70.000–90.000 £, im Vergleich zum Tornado mit 35.000 £.[295]
Mitte 2012 war angedacht, zwischen 2015 und 2020 über den Kauf von zusätzlichen F-35A zu entscheiden, um die Typhoons durch einen Mix aus bemannten und unbemannten Fluggeräten zu ersetzen.[296] Im Juni 2013 entschied die RAF, die Zeit zwischen zwei Wartungsintervallen von 400 Stunden auf 500 Stunden zu erhöhen, um über 100 Mio. £ Flottenkosten einzusparen. Eine Studie hatte ergeben, dass dies ohne Beeinträchtigung der Sicherheit durchgeführt werden kann.[297]
Alle RAF-Stationen hielten bzw. halten je eine Alarmrotte bereit.
| Einheit | Stationierungsorte | Bemerkung |
|---|---|---|
| 1 (Fighter) Squadron | RAF Leuchars September 2012 bis September 2014 RAF Lossiemouth seit September 2014 |
|
| 2 (AC) Squadron | RAF Lossiemouth seit Januar 2015 | |
| 3 (Fighter) Squadron | RAF Coningsby seit April 2006 | |
| 6 Squadron | RAF Leuchars September 2010 bis Juni 2014 RAF Lossiemouth seit Juni 2014 |
|
| 9 (Bomber) Squadron | RAF Lossiemouth geplant ab Ende 2018 | |
| 11 (Fighter) Squadron | RAF Coningsby seit Oktober 2006 | |
| 12 Squadron | RAF Coningsby seit Juli 2018 | Ausbildungsstaffel für Qatar[298] |
| 17 (Reserve) Squadron | BAE Warton September 2002 bis März 2005 RAF Coningsby April 2005 bis April 2013 |
war die Flugversuchsstaffel |
| 29 (Reserve) Squadron | BAE Warton Dezember 2003 bis März 2005 RAF Coningsby seit April 2005 |
ist die Umschulstaffel |
| 41 Squadron | RAF Coningsby seit April 2013 | ist die Einsatzerprobungsstaffel |
| 1435 Flight | RAF Mount Pleasant seit September 2009 |
Türkei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im November 2023 verkündete der türkische Verteidigungsminister Yasar Güler das Interesse seines Landes am Kauf von 40 Eurofightern. Dies stieß in Deutschland auf Ablehnung. Am 12. November 2024 verkündete Güler, dass sich die deutsche Haltung durch die Unterstützung Großbritanniens, Spaniens und Italiens geändert habe und das Land jetzt 40 Eurofighter Typhoon erwerben könne.[299] Im März 2025 legte BAE Systems der Türkei das ausgearbeitete Angebot für die Beschaffung von 40 Eurofightern der Tranche 4 zur Prüfung vor. Die Türkei möchte zusätzlich zu dem Eurofighter-Beschaffungspaket Meteor-Luft-Luft-Lenkflugkörper erwerben.[300] Am 27. Oktober 2025 wurde dann der Vertrag zwischen der Türkei und Großbritannien in Ankara unterzeichnet, in dem die Türkei 20 neu gebaute Eurofighter kauft. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 8 Milliarden Britische Pfund.[224]
Weitere Exportmöglichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Entscheid ausstehend
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Chile- Ende 2010 berichtete die spanische Zeitung El Confidencial, dass Chile über den Kauf von zwölf Eurofightern verhandele. Die Endmontage würde im spanischen Getafe erfolgen. Der chilenische Oberbefehlshaber Ortega besuchte dazu im Juli 2010 das Eurofighter-Werk und die Basis Morón de la Frontera.[301] Ende Februar 2014 besichtigte der neue Oberbefehlshaber Jorge Rojas Ávila die Fertigungslinie des Airbus A400M und einen Eurofighter-Simulator.
Verhandlungen gescheitert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Im August 2013 wurde bekannt, dass Bahrain am Kauf einer nicht näher genannten Zahl von Flugzeugen interessiert sei,[302] Anfang 2014, dass möglicherweise eine gemeinsame Bestellung mit der zweiten Tranche für Saudi-Arabien erfolgt, wobei Bahrain 12 bis 14 Typhoons erhalten würde, um die F-5E Tiger II zu ersetzen.[303] Bahrain entschied sich jedoch für die neueste F-16-Version, der F-16V Viper Block 70 und bestellte 2018 16 Kampfflugzeuge dieses Typs mit dem APG-83-Radar für 1,12 Milliarden US-Dollar.[304]
Belgien- 1986 zeigte sich Belgien interessiert, dem Eurofighter-Konsortium beizutreten.[305] Dazu wurden ab 1987 Gespräche mit der belgischen Industrie geführt.[306] 1988 wurde Belgien ein Arbeitsanteil von 5 % angeboten, wenn im Gegenzug 5 % der Entwicklungskosten finanziert werden.[307] 1989 wurde der angebotene Arbeitsanteil auf 6 % angehoben, beim Eurojet sollten es sogar 8–10 % werden. Belgien sollte 50 Maschinen kaufen. Gleichzeitig begannen auch andere Hersteller wie General Dynamics (F-16) und Dassault (Rafale) ihre Fühler auszustrecken.[308] Das Interesse versandete jedoch. Erst im Juni 2014 wurde eine Ausschreibung für 40 Maschinen vom Typ F-35 Lightning II, Boeing F/A-18F Super Hornet, Dassault Rafale, Saab JAS-39 Gripen und Eurofighter Typhoon herausgegeben.[309] Am 25. Oktober 2018 kündigte Belgien an, 34 F-35 Maschinen als Ersatz für die F-16 anzuschaffen.[310]
Brasilien- Der Eurofighter Typhoon wurde im Rahmen des FX-2-Programms der brasilianischen Luftwaffe zum Kauf angeboten, die den Kauf von 36 Maschinen und einen vollständigen Technologietransfer anstrebte. Allerdings kam der Typhoon nicht ins Endauswahlverfahren und schied im Oktober 2008, zusammen mit der russischen Suchoi Su-35S und der amerikanischen F-16BR von Lockheed Martin, vorzeitig aus, wobei keine genauen Gründe genannt wurden.[311] Die brasilianische Regierung bestellte schließlich im September 2015 36 Saab Gripen zu einem Auftragswert von 4,68 Milliarden Dollar.[312]
Bulgarien- Die bulgarische Luftwaffe wollte ihre veralteten Flugzeuge des Typs MiG-29 ersetzen, um NATO-Standard zu erreichen. Bulgarien erhielt im Januar 2012 ein Angebot der deutschen Regierung, ältere Eurofighter der Tranche 1 abzunehmen. Mitbewerber waren JAS 39 Gripen, F/A-18 Super Hornet und verschiedene Versionen der F-16 (Block 25 und evtl. Block 50/52).[313] Im Juli 2019 ratifizierte das bulgarische Parlament einen Kaufvertrag über acht fabrikneue US-Kampfjets F-16 für umgerechnet gut 1,1 Milliarden Euro. Die vier Verträge umfassen den Kauf der acht Kampfjets und ihre Ausstattung sowie die Schulung von Piloten. Im Jahr 2022 wurde die Bestellung um 8 weitere F-16 aufgestockt. Die Kampfflugzeuge sollten stufenweise bis 2023 an das südosteuropäische Land geliefert werden, was seitens des Herstellers Lockheed Martin nicht eingehalten werden konnte, die Lieferung und Einflottung wurde auf Mitte 2025 verschoben.[314][315]
Dänemark- Aus einer älteren Ausschreibung für neue Kampfflugzeuge zog sich die Eurofighter GmbH zurück, da man der Ansicht war, diese sei zu sehr auf den JSF zugeschnitten.[316] Obwohl Dänemark als Level-3-Partner am Joint Strike Fighter Program beteiligt ist, entschied die dänische Luftwaffe am 10. April 2014 eine neue Ausschreibung für den Kauf von 30 Kampfflugzeugen als Ersatz für die vorhandenen F-16 zu starten. Als Teilnehmer waren neben dem Eurofighter Typhoon die Gripen E, die F/A-18E/F Super Hornet und die F-35A Lightning II angedacht. Um eine „unabhängige“ Evaluation zu gewährleisten, sollte der Ausschreibungsprozess von Deloitte und der RAND Europe begleitet werden, beides US-amerikanische Unternehmen.[317] Am 24. Juli 2014 wurde nur von Airbus Defence and Space (Eurofighter), Boeing (F/A-18E) und Lockheed Martin (F-35) ein Angebot über 30 Mrd. Dänische Kronen eingereicht. Saab verzichtete, da man die Ausschreibung für abgekartet hält, zugunsten der F-35.[318] Letztere ging dann wenig überraschend im Mai 2016 als Sieger aus der Ausschreibung hervor, die Luftstreitkräfte sollen 27 F-35A erhalten.[319]
Finnland- Die finnischen Streitkräfte beabsichtigen bis 2030 ihre McDonnell Douglas (jetzt zu Boeing gehörend) F/A-18 C/D Hornet auszumustern und durch neue Kampfflugzeuge zu ersetzen. Im Rahmen eines HX Challenge genannten Testprogramms wurden vom 9. Januar bis 26. Februar 2020 fünf Kampfflugzeuge getestet. In der engeren Auswahl befinden sich die Typen JAS 39 Gripen E/F, Rafale, Eurofighter Typhoon, Lockheed Martin F-35 und Boeing F/A-18 E/F Super Hornet. Die Anfrage für das beste und letzte Angebot (BAFO) wird den Bietern im Jahr 2020 am Ende der zweiten Phase der HX-Programmverhandlungen zugesandt.[320] Am 10. Dezember 2021 gab die Finnische Luftwaffe bekannt, sich für die F-35A entschieden zu haben.[321]
Griechenland- In Griechenland setzte sich der Eurofighter gegen die Rafale durch. Das Land wurde damit der erste Exportkunde des Typhoon. Der Kaufvertrag über 60 Maschinen mit einer Option für 30 weitere sah die Endmontage bei Hellenic Aerospace Industry vor.[322][323] Der Vertrag war bereits 2001 paraphiert, als im selben Jahr wegen der Olympischen Sommerspiele 2004 die Beschaffung verschoben wurde.[324] Wegen der Griechischen Staatsschuldenkrise stand die Unterzeichnung danach weiter aus. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH schloss deshalb am 1. Januar 2012 das Verbindungsbüro in Athen.
Indien

- Der Eurofighter Typhoon trat in Indien unter der Führung von EADS im Zuge der „Medium-Multi-Role-Combat-Aircraft“-Ausschreibung (MMRCA) an. Gesucht wurden 126 neue Mehrzweckkampfflugzeuge (plus eine Option für 66 weitere) für die indischen Luftstreitkräfte. Einziger Konkurrent war die französische Dassault Rafale, nachdem die übrigen Mitbewerber (die Boeing F/A-18IN, JAS 39 GripenNG/IN, RSK MiG-35 und F-16IN Fighting Falcon) im April 2011 vorzeitig ausgeschieden waren.[325] Der Typhoon wurde hier mit Schubvektorsteuerung angeboten, deren Umsetzung noch am Anfang stand.[326][327] Am 31. Januar 2012 wurde die Entscheidung Indiens für die Rafale bekanntgegeben.[328] Grund für die Entscheidung war das preiswertere Angebot von Dassault.[329] Während 126 Rafales für 20 Mrd. Euro angeboten werden, betrug das frühere Eurofighter-Gebot über 21 Mrd. Euro. Nach dem Regierungswechsel in Indien im Juni 2014 lotete Michael Steiner, der deutsche Botschafter vor Ort, die Bereitschaft der neuen Regierung aus, die MMRCA-Ausschreibung zu reevaluieren. Nach positivem Bescheid versammelte Berlin die Partnerländer Italien, Großbritannien und Spanien, um ein neues Gegenangebot einzureichen. In der ersten Juliwoche, vier Tage nach dem Besuch des französischen Außenministers Laurent Fabius, wurde via Airbus Defence and Space das Angebot abgegeben. Das neue Angebot nennt knapp über 10,5 Mrd. Euro als Sofortzahlung (83,3 Mio. Euro pro Flugzeug), oder 17,5 Mrd. Euro als Festpreis gestaffelt über zehn Jahre (138,8 Mio. Euro pro Flugzeug). Aus (außen)politischen Gründen wird eine Neubesinnung aber für unwahrscheinlich gehalten; vielmehr soll das französische Angebot besser bewertet werden können.[330]
Japan- Im April 2011 schrieb die japanische Luftwaffe den F-X-Wettbewerb für 40 bis 50 Maschinen aus, um einen Nachfolger für deren etwa 70 F-4 Phantom II zu finden. Nachdem der geplante Kauf der F-22 Raptor aufgrund des Vetos des US-Kongresses nicht möglich war, traten der Eurofighter Typhoon, die F/A-18E/F Super Hornet und die F-35 Lightning II an. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH arbeitete hier mit der Sumitomo Group zusammen, möglicherweise war auch eine Lizenzfertigung von Mitsubishi Heavy Industries geplant. Allerdings wählte das japanische Verteidigungsministerium im Dezember 2011 die F-35A Lightning II als Sieger des F-X-Wettbewerbes aus.[331] Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministers, Yasuo Ichikawa, waren die Tarnkappeneigenschaften der F-35 entscheidend.[332]
Kanada- Der Eurofighter Typhoon war einer von mehreren Kandidaten als Ersatz für die F/A-18A und F/A-18B der Kanadischen Luftwaffe. Da der Eurofighter und die Dassault Rafale nicht mit dem Datenlinksystem des NORAD kompatibel waren, sind sie gegen die F-35, F/A-18 E/F Superhornet und die JAS 39 Gripen E/F ausgeschieden.
Kolumbien- Im Februar 2020 bot Airbus Kolumbien 15 Eurofighter der Tranche 3 (12 einsitzige und drei zweisitzige Kampfflugzeuge) an. Neben dem Eurofighter nahmen die F-16V Block 70/72 des amerikanischen Herstellers Lockheed Martin und die JAS 39 Gripen E/F der schwedischen Gripen International (Kooperation zwischen Saab Technologies und BAE Systems) an dem Auswahlverfahren der Kolumbianischen Luftwaffe teil. Die neuen Kampfflugzeuge sollen die inzwischen um die 40 Jahre alten israelischen IAI Kfir ersetzen.[333] 2025 entschied sich die Regierung von Kolumbien für die Beschaffung von JAS 39 Gripen.[334]
Malaysia- Malaysia plante seine ursprünglich 18 MiG-29-Abfangjäger zur Mitte der 2010er Jahre zu ersetzen. Neben der F/A-18E/F Super Hornet (die TUDM (RMAF) fliegt bereits Hornets der 1. Generation), der JAS 39 Gripen und der Suchoi Su-35BM war der Typhoon ein Bewerber, die Führung der Kampagne lag bei BAE Systems.[335] Ende 2013 wurde das Beschaffungsvorhaben wegen finanzieller Engpässe verschoben.[336] Mitte Februar 2014 wurde deutlich, dass Leasingangebote von verschiedenen Firmen eingeholt werden. BAe gab das Angebot mit Kaufoption im März ab.[337] Ende März 2019 teilte der damalige Malayische Premierminister Mahathir bin Mohamad mit, dass Malaysia nicht beabsichtige, neue Kampfflugzeuge zu kaufen. Hintergrund war die seit Jahren angespannte Lage beim Verteidigungshaushalt des Landes. Mahathir schlug allerdings auch vor, das nächste Kampfflugzeug aus China anstelle aus Europa zu kaufen, als Vergeltung gegen einen Plan der Europäischen Union, den Palmölverbrauch in Biokraftstoffen zu reduzieren.[338]
Niederlande- Der Eurofighter verlor 2001 die Ausschreibung für den F-16-Ersatz an die F-35.[339] Allerdings gab die Verteidigungsministerin der Niederlande Jeanine Hennis-Plasschaert am 2. April 2013 bekannt, dass die Regierung in Den Haag aufgrund von Kostensteigerungen und Programmverzügen bei der F-35, an dessen Entwicklung die Niederlande als Level-2-Partner beteiligt sind, auch andere Flugzeugtypen als F-16-Ersatz erwägen wird. Somit könnte auch Eurofighter seine Typhoon anbieten, eine formelle Ausschreibung existierte aber nicht.[340]
Norwegen- Norwegen bekundete 1989 Interesse am EFA.[341] 1997 wurde das Ganze konkreter, neben F-16 Block 50 und Typhoon bot McDonnell Douglas seine F-18, Dassault seine Rafale und Saab die JAS39 Gripen an. F-16 und Eurofighter wurden als Favoriten angesehen.[342] 2003 trat Norwegen dem F-35-Jagdbomberprogramm bei, unterzeichnete aber mit Eurofighter ein Abkommen, das es der norwegischen Industrie erlaubte, sich an der Eurofighter-Entwicklung zu beteiligen.[343] Die norwegische Regierung finanzierte dazu das Eurofighter-Projekt mit 10,3 Mio. Euro, 2005 wurden weitere 12,5 Mio. Euro überwiesen. Da die norwegische Industrie zu diesem Zeitpunkt keine JSF-Aufträge bekam und die Regierung die F-35-Finanzierung um 50 % kürzte, wurde spekuliert, dass man sich für den Typhoon entschieden habe.[344] 2006 präsentierte EADS ein maßgeschneidertes Paket für Norwegen, um das Land vom JSF-Projekt abzubringen.[345] 2008 zog sich EADS aber aus dem Bieterwettbewerb zurück, da man die Ausschreibung zu sehr auf die F-35 zugeschnitten sah.[316]
Peru- Im Januar 2013 bot die spanische Regierung Peru den Verkauf von 18 Eurofightern Tranche 1 aus dem Bestand der spanischen Luftwaffe an. Der Kaufpreis sollte bei 45 Mio. Euro pro Maschine liegen.[346] Ende April 2014 wurde bekannt, dass sich Spanien seine Tranche 3B möglicherweise von Peru abkaufen lässt.[21] Bis Anfang 2020 erwarb Peru jedoch keine neuen Kampfflugzeuge und modernisierte stattdessen einen Teil seiner alternden Flotte von MiG-29, Dassault Mirage 2000 und Suchoi Su-25.
Schweiz- Am 28. September 2011 beschlossen die eidgenössischen Räte eine Aufstockung des Armeebudgets, um den Kauf von 22 Kampfflugzeugen zu finanzieren.[347] Neben dem Eurofighter unter Führung der EADS standen die JAS 39 Gripen und die Rafale in der Endauswahl für die Nachfolge der veralteten F-5-Maschinen. Der Typenentscheid fiel zugunsten der Saab JAS 39 Gripen aus, allerdings stoppte eine Volksabstimmung im Mai 2014 das gesamte Projekt.[348][349]
- Die Schweizer Luftwaffe führte die Planung jedoch fort, um nach einer erneuten Abstimmung zur Gesamterneuerung der Luftwaffe, zwischen 2025 und 2030 die Indienststellung von etwa 20 bis 40 neuen Kampfflugzeugen zu erreichen. Zu diesem Zweck wurden im Laufe des Jahres 2019 vier verschiedene Modelle getestet (Saab hatte sich unfreiwillig aus der Evaluation zurückgezogen), darunter auch der Eurofighter Typhoon.[350] Am 27. September 2020 stimmten die Schweizer in einem Volksentscheid mit knapper Mehrheit für die Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen im Wert von maximal 6 Mrd. Schweizer Franken.
- Der Bundesrat entschied am 30. Juni 2021, dem Parlament die Beschaffung von 36 F-35A zu einem Gesamtpreis von 5,068 Milliarden Franken zu beantragen[351]. Der F-35A erzielte in der technischen Evaluation den höchsten Gesamtnutzen und gleichzeitig die tiefsten Gesamtkosten (bestehend aus den Beschaffungs- und Betriebskosten).[352]
Serbien- Serbien plant die Anschaffung von etwa 20 Maschinen, um die MiG-21 und MiG-29 zu ersetzen. Die Eurofighter GmbH beantwortete dazu im April 2010 eine Leistungsanfrage.[353] Im Oktober 2017 schenkte Russland Serbien im Rahmen eines Waffenkaufs sechs ausrangierte MiG-29-Flugzeuge. Deren Instandsetzung sollte etwa 185 Millionen Euro kosten. Darüber hinaus erwarb Serbien im April 2018 vier MiG-Jets aus Belarus. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erwartete, dass bis Anfang November des gleichen Jahres acht oder neun MiG-29-Flugzeuge einsatzbereit sein würden.[354] Serbien kauft Rafale.[355]
Singapur- In Singapur unterlag der Eurofighter im April 2005 der US-amerikanischen Boeing F-15SG und der französischen Dassault Rafale in der Endauswahl für den Ersatz der Douglas A-4. Als Gründe nannte Singapur, dass eine Lieferung nicht bereits ab 2008 möglich gewesen wäre und dass Lieferengpässe aufgrund der unklaren Haltung Deutschlands zu befürchten seien. Des Weiteren hätte der Eurofighter Typhoon erst ab der 2. Tranche die Anforderungen Singapurs erfüllt, wobei gleichzeitig die F-15SG mit dem AN/APG-63(V)3 bereits über ein AESA-Radar verfügte.
Südkorea- Südkorea war ebenfalls am Eurofighter interessiert.[356] Die veralteten F-4 und F-5 der südkoreanischen Luftwaffe sollen im Rahmen von F-X Phase 3 durch 60 moderne Kampfflugzeuge ersetzt werden.[357] Im Rennen waren Boeings F-15SE Silent Eagle, Lockheed Martins F-35 Lightning II und der Eurofighter Typhoon. In der ersten Ausschreibungsrunde konnte keiner der Bewerber zusagen, 60 Maschinen zum Preis von 8,3 Billionen Won (5,6 Mrd. Euro) liefern zu können. Anfang August konnten in der zweiten Runde EADS und Boeing die Kostengrenze einhalten, allerdings bot EADS nur sechs der teureren Zweisitzer an, obwohl nach Presseberichten 15 verlangt wurden.[358] EADS führte als Grund an, dass der Eurofighter als Einsitzer konzipiert ist und Zweisitzer keinen zusätzlichen operationellen Nutzen bringen würden.[359] Nach Aussage von EADS wurde bereits während der Verhandlungen dargelegt, dass 15 Zweisitzer zu viel seien und auch vorher nie ein Angebot über 15 Zweisitzer abgegeben. Die Entwicklungskosten für zusätzliche Features wurden ebenfalls ausgeklammert, da die Eurofighter GmbH nicht bereit ist, diese zu tragen.[360] Ende März 2014 entschied Südkorea, ohne weitere Ausschreibung 40 F-35 für 6,8 Mrd. US-Dollar zu kaufen, was einem Systempreis von 170 Mio. US-Dollar entspricht.[361]
Vereinigte Arabische Emirate- Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verhandelten ab 2008 über den Kauf von rund 60 Kampfflugzeugen vom Typ Rafale, um die vor erst rund zehn Jahren gelieferten Mirage 2000-9/9D zu ersetzen. Allerdings konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Seit 2011 befinden sich auch die F-15 und F-18 von Boeing sowie die Lockheed Martin F-16 im Rennen. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH wurde im November 2011 gebeten, ein detailliertes Angebot vorzulegen.[362][363] Dies erfolgte am 25. September 2013, wobei die 60 Maschinen zu einem Preis von etwa 6 Mrd. Pfund Sterling angeboten wurden.[364] Am 19. Dezember 2013 gab BAE Systems die Entscheidung der VAE bekannt, das Eurofighter-Angebot aus wirtschaftlichen Gründen nicht weiter in Erwägung zu ziehen.[365] Am selben Tag beschloss der EADS-Konzern eine Preissenkung um rund 20 %, um nicht länger als teurer Anbieter zu gelten.[366] 2021 bestellten die VAE 80 Rafale.[367]
Technische Daten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


| Kenngröße | Daten |
|---|---|
| Typ | Mehrzweckkampfflugzeug |
| Besatzung | 1 Pilot oder 1 Pilot und 1 Fluglehrer |
| Länge | 15,96 m |
| Flügelspannweite | 10,95 m |
| Flügelfläche | 50,00 m² *1 |
| Flügelstreckung | 2,40 |
| Tragflächenbelastung | minimal (Leermasse): 220 kg/m² nominal (normale Startmasse): 310 kg/m² maximal (max. Startmasse): 470 kg/m² |
| Höhe | 5,28 m |
| Leermasse | Einsitzer: 11.000 kg *2 Zweisitzer: 11.700 kg |
| normale Startmasse | 15.500 kg |
| max. Startmasse | 23.500 kg, Zweisitzer 24.098 kg |
| Treibstoffkapazität | Einsitzer 4.996 kg / 6.215 Liter (intern) Doppelsitzer 4.300 kg (intern) |
| Treibstoffmassenanteil | 0,312 |
| g-Limits | −3/+9 |
| Höchstgeschwindigkeit | bei optimaler Höhe: Mach 2,35[368] *3 in Bodennähe: Mach 1,25[369] |
| Marschgeschwindigkeit | mit Luft-Luft-Bewaffnung: Mach 1,5[370] |
| Minimalgeschwindigkeit | 203 km/h |
| Dienstgipfelhöhe | 16.765 m *4 |
| maximale Flughöhe | 19.812 m |
| maximale Steigleistung | 315 m/s |
| Einsatzradius | 1.389 km (bei externen Zusatztanks)[371] |
| Überführungsreichweite | 3.790 km[371] |
| Waffenlast | mehr als 9.000 kg[372] |
| Triebwerke | 2 × Eurojet EJ200-Mantelstromtriebwerke |
| Zeit Bremse lösen bis Abheben | < 8 s[373] |
| Startrollstrecke | < 700 m[373] |
| Landestrecke | < 600 m[373] |
| Schleudersitz | Martin Baker MK-16A Ejection Seat[373] |
| Schub | mit Nachbrenner: 2 × 90 kN ohne Nachbrenner: 2 × 60 kN |
| Schub-Gewicht- Verhältnis | maximal (Leermasse): 1,67 nominal (normale Startmasse): 1,18 minimal (maximale Startmasse): 0,78 |

„DERA“-Studie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen 1992 und 1994 wurden in Europa eine Reihe von Studien zur Evaluation von Kampfflugzeugen durchgeführt. Die gern zitierte „DERA“-Studie im eigentlichen Sinne gibt es nicht. British Aerospace führte Gefechtssimulationen zwischen Kampfflugzeugen und einer modifizierten Su-27 Flanker (vergleichbar mit der Su-35 Super Flanker, erster Entwurf) durch, welche mit AMRAAM-ähnlichen Flugkörpern bewaffnet war. Dabei wurden Eins-gegen-Eins- und Zwei-gegen-Zwei-Gefechte simuliert. Da BAe keine unabhängige Evaluation gewährleisten konnte, wurden die relevanten Massenschlachten von Drei-gegen-Drei bis Acht-gegen-Acht von der Defence Research Agency (DRA) untersucht. Bis auf die Rafale (MBDA MICA) feuerten alle teilnehmenden Flugzeuge AMRAAM. Die Simulation bei der DRA wurde mit dem JOUST-Computermodell durchgeführt, welches eine Pilot-in-the-loop ermöglichte, so dass bis zu acht Piloten gegen weitere bis zu acht menschliche Gegenspieler fliegen konnten. Der durchschnittliche Gefechtserfolg wurde mit 0 (verliert immer) bis 1 (gewinnt immer) dargestellt.[382]
Das US-amerikanische Militärberatungs-Unternehmen RAND Corporation rechnete diese Ergebnisse in ihrer Studie The Gray Threat (1995) in Abschussverhältnisse um. Die Gewichtung der Simulationsergebnisse wurde dabei zugunsten der US-amerikanischen YF-22 interpretiert. Gemäß DRA zeigten die Simulationen die Bedeutung von Manövrierfähigkeit bei hoher Geschwindigkeit und das Potential einer kleinen Radarsignatur bei BVR-Gefechten.[382] Dem Infrarotzielsystem (IRST) und dem DASS des EFA wurde ein großer Gefechtswert bescheinigt. RAND zitierte die Ergebnisse der europäischen Studien korrekt, gewichtete aber die Bedeutung der Radarsignatur besonders hoch. Die RAND-Autoren urteilten im Februar 1996 in einem Beitrag im AIR FORCE Magazine, die F-22 würde aufgrund von Stealth, Supercruise und Radarleistung am besten abschneiden. Anstelle der im Beitrag korrekt aufgeführten fiktiven F-15F[383] wurde in Weiterverbreitungen im Internet die reale, weniger leistungsfähige F-15E genannt.
Die Ergebnisse der teilnehmenden Flugzeuge und deren Abweichung vom Serienstand nach der Gewichtung von RAND:
- (Y)F-22: Erzielte bei BAe 91 % oder 10:1, bei der DRA 90 % bzw. 9:1.[382] Allerdings betrug das Leergewicht der Maschine vor 1995 ungefähr 14 t,[384] bevor es um etwa 40 % auf fast 20 t eskalierte. Die Gründe waren u. a. Fehlkonstruktionen, Rissbildungen usw., wie der zeitgenössischen Literatur und GAO-Reports zu entnehmen ist. Ferner wurde vor 1998 das leistungsfähige Infrarotzielsystem aus Kostengründen gestrichen.[385] In der Fachliteratur von 2006 werden auch zwölf starre, durch Wanderfeldröhren gespeiste LPDA für EloGM aufgeführt – allerdings nur, weil die Joint Industrial Avionics Working Group (JIAWG) im August 1994 diese aufführte. In aktuellen Avionikbeschreibungen zum Flugzeug wird eine EloGM-Fähigkeit nicht mehr erwähnt. Möglicherweise fiel auch diese dem Budget, Gewicht oder der Obsoleszenz (die Raptor verwendet noch keine shared apertures, so dass jede Funktion eine eigene Antennengruppe besitzt) zum Opfer.[386]
- EFA: Erzielte bei BAe 82 % oder 4,5:1, bei der DRA 75 % oder 3:1.[382] Das Leergewicht des EFA wurde mit 9,75 t angenommen, was vom realen Wert des Eurofighters um 13 % abweicht.[383] Sonst ist die Maschine praktisch mit dem Serienstandard identisch, vom DASS-Upgrade vor der Auslieferung abgesehen. Das IRST wurde erst ab 2007 ausgeliefert.
- F-15F: Fiktive, verbesserte Version der F-15C. Erzielte 60 % oder 1,5:1 bei BAe. Die DRA führte mit der F-15F keine Simulationen durch.[382]
- F-15E: Real existierendes Gerät. Die DRA simulierte 55 % oder 1,2:1 bei Massenschlachten. BAe führte mit der F-15E keine Simulationen durch.[382]
- Rafale: Erzielte bei BAe 50 % oder 1:1, bei der DRA ebenfalls 50 % oder 1:1 gegen Su-35.[382] Dassault, Matra und IABG führten noch mit SILKA (Simulation of Air Combat) ein 4-gegen-4+8-Gefecht durch. Dabei eskortierten vier MiG-29 bzw. Su-27 acht Bomber. Die Rafale erzielte hier achtzig- bis einhundertprozentige Erfolge, wie das EFA.[382] Das Leergewicht der Rafale wurde mit 9059 kg angenommen, was vom realen Wert um etwa 10 % abweicht.[383] Ansonsten ist die Maschine mit dem Serienstandard identisch.
- F/A-18E/F: Real existierendes Gerät. Die DRA simulierte 45 % oder 1:1,2 bei Massenschlachten. BAe führte keine Simulationen durch, obwohl RAND F/A-18C+ und -18E/F gemeinsam aufführt.[382]
- F-15C: Erzielte 43 % oder 1:1,3 bei BAe. Die DRA führte mit der F-15C keine Simulationen durch.[382]
- F/A-18C+: Fiktive, verbesserte Version der F/A-18C. Erzielte 25 % oder 1:3 bei BAe. Die DRA führte hier keine Simulationen durch, obwohl RAND F/A-18C+ und -18E/F gemeinsam aufführt.[382][387]
- F/A-18C: Erzielte 21 % oder 1:3,8 bei BAe. Die DRA führte keine Simulationen durch.[382]
- F-16C: Erzielte 21 % oder 1:3,8 bei BAe. Die DRA führte mit der F-16C keine Simulationen durch.[382]
- Gripen: Erzielte bei der DRA 40 % oder 1:1,5.[382] Das Leergewicht wurde mit 6622 kg angenommen, was vom realen Wert nicht abweicht.[383] Die Maschine ist mit dem Serienstandard identisch.
- Mirage 2000: Die Simulation der DRA ergab 35 % oder 1:1,8 bei Massenschlachten.[382] Verschoss möglicherweise ebenfalls MICA.
- Tornado F.3: Die Simulation der DRA ergab 30 % oder 1:2,3 bei Massenschlachten.[382] Verschoss ebenfalls AMRAAM.
Während die Briten und Schweden das Ergebnis akzeptierten, vertraten die Franzosen eine andere Meinung. Schweden kündigte für das Jahr 2001 eine überarbeitete Gripen-Variante mit besserem Triebwerk (angedacht war das EJ200) und besserer Avionik an. Dies führte zur Gripen NG. Die Europäer waren sich aber einig, dass eine neue Generation von BVR-Lenkwaffen einen entscheidenden Vorteil bringen würde.[382][383] Dies führte zur Entwicklung der MBDA Meteor, welche von Großbritannien angestoßen wurde.
Ausgestellte Eurofighter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Museen und Kasernen mehrerer europäischer Länder sind mehr als ein halbes Dutzend Exemplare ausgestellt. Weit überwiegend Entwicklungsmodelle, Development Aircrafts (DA).
- DA1 (Kennzeichen:) 98+29 in der Flugwerft Schleißheim, Außenstelle des Deutschen Museums, München, D.[388]
- DA2 ZH588 im Royal Air Force Museum, Hendon, London, GB.[389]
- DA3 MMX-602 im Werksmuseum von Leonardo in Caselle, I.[390]
- DA5 98+30 im Militärhistorischen Museum Gatow, Berlin, D.[391]
- DA7 MMX-603 im italienischen Luftfahrtmuseum in Vigna di Valle, I.[172]
- GS0025 30+39 als Gate Guard in der General-Steinhoff Kaserne, Berlin, D.[392]
Zwischenfälle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Am 21. November 2002 kam es beim 323. Testflug mit Vorserien-Triebwerken rund 100 Kilometer südlich von Madrid zum Absturz des Prototyps. Bei einer Geschwindigkeit von Mach 0,77 wurden in einer Höhe von 15 km bei einem Anstellwinkel von 10° in beiden Triebwerken gleichzeitig die Nachbrenner gezündet. Zum Zeitpunkt der Zündung der Nachbrenner waren die Schubdüsen beider Triebwerke noch nicht vollständig geöffnet, der entstehende Rückstau führte zu einem Flammabriss. Aufgrund des daraus resultierenden Ausfalls der Hydraulik war das Flugzeug nicht mehr steuerbar und stürzte ab. Es wurde dabei völlig zerstört, die zweiköpfige Besatzung konnte sich mit den Schleudersitzen retten.[21]
- Am 27. Juli 2007 setzte ein Eurofighter auf der Landebahn des Fliegerhorsts Neuburg zu einem Durchstartmanöver an, als der Pilot vor sich einen Vogelschwarm sah. Um ihm auszuweichen, zog er nach links. Als der Pilot das Flugzeug im Tiefflug wieder nach rechts in die horizontale Lage zurücksteuern wollte, drehte sich der Eurofighter stattdessen noch stärker nach links, insgesamt um mehr als 100 Grad. Die Maschine flog dabei auf den Tower zu. Der Pilot schaffte es erst im letzten Moment, nach rechts zurückzudrehen, um zwischen dem Tower und einem Baukran hindurchzufliegen. Das Verhalten des Flugzeuges war zwar im Handbuch beschrieben gewesen, jedoch vorher noch nie aufgetaucht, weswegen der Pilot überrascht wurde. Die Industrie patchte daraufhin die Flugsteuerungssoftware, und die Bundeswehr berücksichtigt diesen Fall nun in der Ausbildung der Piloten.[393]
- Am 25. April 2008 setzte ein britischer Eurofighter-Pilot der 17 Sqn Operational Evaluation Unit das Flugzeug auf der Naval Air Weapons Station China Lake, Kalifornien, USA auf, ohne vorher das Fahrwerk ausgefahren zu haben. Der Pilot blieb während der Bauchlandung im Flugzeug sitzen und wurde nicht verletzt. Das Flugzeug wurde anschließend zur Reparatur nach Großbritannien gebracht.[394]
- Am 24. August 2010 stürzte ein Eurofighter der spanischen Luftwaffe bei einem Trainingsflug eines saudischen Piloten auf dem Militärflugplatz Morón bei Sevilla, Südspanien kurz nach dem Start ab.[395] Der spanische Ausbilder konnte sich retten, während der saudische Pilot – vermutlich wegen eines Fehlers des Schleudersitzes – starb. Als Reaktion auf mögliche Fehler im Schleudersitz erteilte die deutsche Luftwaffe am 15. September 2010 ihren 55 Eurofightern Flugverbote.[396] Auch Österreich stellte wegen derselben Sicherheitsbedenken Übungs- und Ausbildungsflüge mit dem Eurofighter ein. Nachdem die Gurtschlösser an den Schleudersitzen modifiziert worden waren, wurde der Flugbetrieb am 30. September 2010 wieder aufgenommen.[397]
- Am 9. Juni 2014 stürzte ein Eurofighter beim Landeanflug auf den Militärflugplatz Morón ab. Der Pilot der spanischen Luftwaffe kam ums Leben.[398]
- Am 23. Juni 2014 kollidierte ein Eurofighter der deutschen Luftwaffe während einer Abfangübung mit einem Learjet der Gesellschaft für Flugzieldarstellung. Zwei Eurofighter und der Learjet trainierten im Hochsauerlandkreis das Abfangen eines entführten bzw. nicht mehr auf Anweisungen der Luftraumüberwachung reagierenden Zivilflugzeuges. Der Learjet stürzte am Ortsrand von Elpe ab, wobei beide Besatzungsmitglieder starben. Der beschädigte Eurofighter konnte auf der Luftwaffenbasis Nörvenich landen.[399]
- Am 13. September 2017 stürzte ein saudischer Eurofighter auf einer Kampfmission im Jemen ab. Der Pilot kam dabei ums Leben.[400]
- Am 24. September 2017 stürzte ein italienischer Eurofighter während einer Flugschau vor Terracina, Italien, ins Meer. Der Pilot kam ums Leben. Er konnte einen Looping nicht mehr oberhalb der Meeresoberfläche ausfliegen und sich nicht mit dem Schleudersitz retten.[401][402]
- Am 12. Oktober 2017 stürzte ein spanischer Eurofighter auf dem Heimflug von einer Parade in Madrid zum spanischen Nationalfeiertag nahe dem Flughafen Albacete, Spanien ab. Der Pilot kam ums Leben.[403]
- Am 8. August 2018 verschoss ein spanischer Eurofighter versehentlich eine Luft-Luft-Rakete vom Typ AIM-120 AMRAAM auf einem Übungsflug während des Air Policing Baltikum in der Nähe von Otepää in Estland. Von der Rakete wurde keine Spur gefunden, zu den Ursachen wurde nichts bekannt.[404]
- Am 24. Juni 2019 kollidierten zwei Eurofighter des deutschen Luftwaffengeschwaders „Steinhoff“ bei einer Luftkampfübung nördlich des Fleesensees in Mecklenburg-Vorpommern, D. Ein Pilot kam ums Leben, der zweite wurde verletzt am Fallschirm hängend aus einer Baumkrone gerettet.[405] Die Flugzeuge gehörten zur Tranche 2 und gingen bei dem Absturz verloren.[406]
- Am Abend des 13. Dezember 2022 kehrten zwei Eurofighter des italienischen 37. Geschwaders von einem Übungsflug auf ihre sizilianische Heimatbasis Trapani-Birgi zurück. Wenige Kilometer vor der Landeschwelle 31L stürzte einer der beiden Eurofighter aus bis dato unbekannten Gründen nordöstlich der Ortschaft Granatello, Italien ab. Der Pilot kam ums Leben. Es gab keine weiteren Personen- oder Sachschäden.[407]
- Am 24. Juli 2024, um etwa 10:45 Uhr Ortszeit stürzte ein italienischer Eurofighter während der multinationalen Übung Pitch Black 24 in Australien im Northern Territory, in der Region Douglas-Daily, südlich der Stadt Darwin, aufgrund eines unbekannten Problems ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und überlebte leicht verletzt.[408]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Detlef Buch: Wozu noch den Eurofighter? Potenziale und Perspektiven des größten deutschen Rüstungsprojektes. Bautz, Nordhausen 2011, ISBN 978-3-88309-195-2.
- Bernd Vetter, Frank Vetter: Eurofighter – Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-613-04507-1.
Webserie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Internetpräsenz der Eurofighter GmbH (englisch)
- Inoffizielle Informationsseiten und Forum zum Eurofighter Typhoon ( vom 26. Oktober 2015 im Internet Archive) In: typhoon.starstreak.net (englisch)
- Informationsseiten der Zeitschrift Airpower (deutsch)
- Kampfjet-Produktion in Bayern: Wo die neueste Eurofighter-Generation entsteht bei tagesschau.de
- Serie der Zeitschrift Truppendienst:
- Gerald A. Simperl: Von der Reißbrettstudie bis zum Erstflug, Folge 299, Ausgabe 5/2007
- Gerald A. Simperl: Erprobung und Beginn der Serienfertigung, Folge 300, Ausgabe 6/2007
- Gerald A. Simperl, Reinhard Zmug: Produktion, Export und Einsatzbetrieb, Folge 302, Ausgabe 2/2008
- Gerald A. Simperl, Reinhard Zmug: Werkstoffe, Aerodynamik, Flugsteuerung, Folge 303, Ausgabe 3/2008
- Reinhard Zmug: Triebwerk, Cockpit, Avionik, Folge 304, Ausgabe 4/2008
- Reinhard Zmug: Einsatzrollen und Bewaffnung, Folge 305, Ausgabe 5/2008
- Reinhard Zmug: Radar und Selbstschutz, Folge 306, Ausgabe 6/2008
- Günter Lackner: Ausbildung des militärluftfahrttechnischen Personals, Folge 307, Ausgabe 1/2009
- Strobl, Erich: Jagdgeschwader 74: Alarmstarts und Nachtflüge, Folge 308, Ausgabe 2/2009
- Santer, Klaus: Materialerhaltung, Folge 309, Ausgabe 3/2009
- Interview mit den Programmverantwortlichen der Eurofighter-Kampagne Schweizl. ( vom 1. September 2012 im Internet Archive) In: fliegerweb.com, 4. Oktober 2009
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gerhard Lang: Taschenbuch Militär-Jets. Geschichte, Typen, Technik. Eurofighter EF 2000 Typhoon. GeraMond Verlag, München 2001, ISBN 3-7654-7220-4, S. 116–119, hier S. 117, 119f.
- ↑ Orders, Deliveries, In Operation Military aircraft by Country – Worldwide. (PDF; 332 kB) Airbus.com, 30. November 2025, S. 1, abgerufen am 28. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Gehrmann: V E R T E I D I G U N G: Scharpings Luftnummer. In: Die Zeit. 22. Dezember 2013, ISSN 0044-2070 (Online [abgerufen am 15. Februar 2019]).
- ↑ Infografik: Diese Länder setzen auf den Eurofighter. In: de.statista.com. Abgerufen am 13. April 2023.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 Eurofighter – Weapon of Mass Construction. In: BBC Four. 2003 (youtube.com – (Erstausstrahlung 2003)).
- 1 2 3 Tote Gelenke. In: Der Spiegel. Nr. 31, 1985, S. 48–52 (online – 29. Juli 1985).
- ↑ Is there life after Eurofighter? In: Flight International. 1981, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- ↑ Mikoyan MIG-29 Fulcrum Pilot’s Flight Operating Manual. In: North Atlan Treaty Organization (Hrsg.): Lulu Pr. 2007, ISBN 978-1-4303-1349-6, S. Change 41–67 (englisch).
- ↑ Flug Revue: Eurojet Turbo GmbH, Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 12. September 2013, abgerufen am 9. März 2019.
- ↑ Eurojet Turbo GmbH: Company. Programme Organisation ( vom 24. August 2017 im Internet Archive), abgerufen am 8. März 2019 (englisch).
- ↑ Eurojet Turbo GmbH: Company. Timeline of Achievements ( vom 24. August 2017 im Internet Archive), abgerufen am 8. März 2019 (englisch).
- ↑ Eurojet Turbo GmbH: Company. Timeline of Achievements ( vom 24. August 2017 im Internet Archive), abgerufen am 8. März 2019 (englisch).
- ↑ Dennis R. Jenkins: Lockheed Secret Projects: Inside the Skunk Works. Motorbooks International, 2001, ISBN 0-7603-0914-0.
- ↑ ATF-Entwurf von Lockheed.
- ↑ Aerospaceweb.org | Ask Us – Military Aircraft Names. Abgerufen am 6. November 2022 (Nur der Prototyp YF-22 hatte den Bezeichnung Lightning II. Die Serienausführung F-22 hat den Beinamen Raptor. Die Bezeichnung Lightning II wird heute für den Typ F-35 verwendet).
- ↑ Fighter modification may keep Germany in the fold. In: The Independent. 23. Oktober 1992, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- ↑ The good fighter guide … but do we really need one? In: The Independent. 12. Juli 1992, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- ↑ Defence experts 'mystified' by attack on EFA: The European Fighter Aircraft is too sophisticated, Germany claims. But the Treasury is allegedly saying the opposite. In: The Independent. 4. Juli 1992, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- 1 2 3 Structural Design. In: typhoon.starstreak.net. 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juni 2014; abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- ↑ YouTube.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Eurofighter Typhoon. In: Airforces Monthly Special. 23. April 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2014; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ Raising the tempo. In: Flight International. 16. April 1997, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- ↑ Sense from confusion. In: Flight International. 6. September 1999, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- ↑ German Air Force take Delivery of First Series Production Eurofighter. Eurofighter GmbH, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 19. März 2012; abgerufen am 16. Juni 2019.
- ↑ 1st Eurofighter with PIRATE IRST Radar Delivered to Italian Air Force. In: air-attack.com. 2. August 2007, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2014; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- 1 2 New helmet to give Typhoon pilots killer look. In: Reuters. 24. Juni 2011, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- ↑ Typhoon launches operationally for the first time. UK Ministry of Defence, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 28. November 2009; abgerufen am 24. März 2011.
- ↑ RAF Typhoons patrol Libyan no-fly zone. UK Ministry of Defence, abgerufen am 24. März 2011.
- 1 2 3 4 5 6 ROYAL AIR FORCE TYPHOON: A YEAR ON THE ROAD. In: Air International. Juni 2012 (baesystems.com).
- ↑ defensenews.com.
- ↑ gov.uk.
- ↑ airpower.at: Eurofighter Typhoon – Struktur. Abgerufen am 12. August 2013.
- ↑ AGARD / Braun et al.: Coupling Measurements on Intelligent Missiles at Microwave Frequencies. Symposium on High Power Microwaves (HPM), Ottawa, 2.–5. Mai 1994 ( vom 11. Juni 2014 im Internet Archive; PDF; 14,7 MB)
- ↑ Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien ABC-Schutz: EMP Verifikationstest des Eurofighters. Einblicke 2005, S. 62–65.
- 1 2 EADS Military Air Systems: More Electric Aircraft – Elektrische Grundsysteme. Vortrag EAA-Kolloquium am 13. November 2008 ( vom 13. Mai 2014 im Internet Archive)
- ↑ airpower.at: Die Flugsteuerung des Eurofighter Typhoon. Abgerufen am 12. August 2013.
- ↑ the Engineer: Pressure flies high in the EuroFighter. 28. Februar 2000 ( vom 2. Dezember 2013 im Internet Archive)
- ↑ Dilger et al.: EUROFIGHTER A SAFE LIFE AIRCRAFT IN THE AGE OF DAMAGE TOLERANCE, First International Conference on Damage Tolerance on Aircraft Structures, 2007 (PDF; 440 kB).
- ↑ Eurofighter 2000: An Integrated Approach To Structural Health And Usage Monitoring. ( vom 7. März 2012 im Internet Archive; PDF; 816 kB)
- 1 2 3 Keith McKay, British Aerospace: Eurofighter: Aerodynamics within a Multi-Disciplinary Design Environment ( vom 3. März 2012 im Internet Archive; PDF; 1,4 MB)
- ↑ BAE Systems: Non-linearities in flight control systems ( vom 2. Dezember 2010 im Internet Archive; PDF; 3 MB)
- 1 2 Eurofighter technology for the 21st century. ( vom 11. März 2012 im Internet Archive; PDF; 1,4 MB)
- 1 2 Höhenphysiologische Aspekte bei der Einführung EF 2000 Eurofighter ( vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive; PDF; 4,3 MB)
- ↑ eurofighter.com ( vom 7. November 2012 im Internet Archive; PDF; 1,5 MB)
- ↑ JG 74 Press Kit: Deactivation of the F-4F Phantom II and the Eurofighter QRA Presentation at Fighter Wing 74. (PDF) In: luftwaffe.de. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch, Ursprungslink unauffindbar im Internet Archive, archive.today). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Truppendienst: Der Eurofighter „Typhoon“ (IV): Werkstoffe, Aerodynamik, Flugsteuerung.
- ↑ Recent Experiences on Aerodynamic Parameter Identification for EUROFIGHTER at Alenia, British Aerospace, CASA and Daimler-Benz Aerospace. ( vom 3. März 2012 im Internet Archive; PDF; 1,1 MB)
- ↑ BAE Systems: Aspects of Wing Design for Transonic and Supersonic Combat Aircraft. ( vom 17. Mai 2011 im Internet Archive; PDF; 1,6 MB)
- ↑ Jane’s All The World’s Aircraft 1988–1989. (englisch).
- ↑ Bundesheer: Eurofighter EF 2000 – Technische Daten.
- ↑ Eurofighter Typhoon – Werkstoffe, Aerodynamik, Flugsteuerung. In: Truppendienst. März 2008, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Technology update – Canopies for the Eurofighter. In: Aerospace Engineering. Juni 2000, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2008; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ 「J-WINGS」 2010年08月号 イカロス出版 (J-WINGS 08/2010, Ikaros Publications).
- 1 2 Michal Fiszer: Typhoon Arises. In: Journal of Electronic Defense. Vol. 28, Nr. 9, September 2005, S. 46.
- ↑ SON OF EUROFIGHTER. In: Aviation Week & Space Technology. 19. Juni 2000.
- ↑ Eurofighter weapons, radar and sensor updates mooted. In: Flightglobal. 13. Juni 2000, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- 1 2 3 4 5 Chris J. Smith: Design of the Eurofighter human machine interface. In: Air & Space Europe. Vol. 1, Nr. 3, 1999, S. 54–59.
- ↑ Alan Davi: Transition from CRT to AMLCD on the Eurofighter Programme. In: Cockpit Displays (= SPIE proceedings series. Band 4022). Band VII: Displays for Defense Applications, 28. August 2000, S. 304, doi:10.1117/12.397770.
- 1 2
Diverse Diplomarbeiten und Dissertationen, unter anderem:
J. Kellerer: Anzeigekonzept für Großflächendisplays in hochagilen Flugzeugen. Diplomarbeit, Technische Universität München, 2006.
S. Kerschenlohr: Bedienkonzept für großflächige Displays in hochagilen Flugzeugen. Diplomarbeit, Technische Universität München, 2007.
J. Kellerer: Untersuchung zur Auswahl von Eingabeelementen für Großflächendisplays in Flugzeugcockpits. Dissertation, Technischen Universität Darmstadt, 2010. (Teil A [PDF; 18 MB] B [PDF; 14 MB] C [PDF; 12 MB]). - ↑ Multi-Function-Displays (MFD) / Multifunktions-Farb-Bildschirme. In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- 1 2 3 4 Cockpit. In: typhoon.starstreak.net. 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 29. Mai 2014; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ V-TAS / Voice Throttle and Stick. In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Mk16 Ejection Seat for Eurofighter. In: martin-baker.com. Martin-Baker, abgerufen am 26. Juni 2019 (englisch).
- ↑ David G. Newman: Flying Fast Jets: Human Factors and Performance Limitations. 1. Auflage. Ashgate, 2014, ISBN 978-1-4094-6793-9.
- ↑ Life Support Systems / OBOGS. (PDF; 4 MB) In: Honeywell. Januar 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2014; abgerufen am 24. Dezember 2024.
- ↑ transparency systems. In: GKN Aerospace. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2009; abgerufen am 27. Mai 2009.
- 1 2 3 4 5 Operational Capabilities of The Eurofighter Typhoon. (PDF; 12 MB) In: Chris Worning / EADS. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 8. November 2020; abgerufen am 23. Mai 2023 (englisch).
- 1 2 3 4 5 6 DASS / Defensive Aids Sub System. In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- 1 2 3 Eurofighter Typhoon Integrated Display Helmet. In: BAE Systems. Abgerufen am 1. Januar 2013 (englisch).
- 1 2 3 4 Typhoon Helmet Mounted Symbology System (HMSS) Concept to Capability. (PDF; 1,8 MB) In: BAE Systems. 2012, abgerufen am 24. Dezember 2024.
- 1 2 3 Stephen J. Carter; Alexander A. Cameron: Eurofighter helmet-mounted display: status update. In: Proc. SPIE 4021, Helmet- and Head-Mounted Displays V, 234. 23. Juni 2000.
- ↑ Der „Striker“ Datenhelm. In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Technical guide. (PDF; 5,5 MB) In: Eurofighter GmbH. 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2014; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ J. Kellerer, A. Eichinger, P. Sandl, U. Klingauf: Panoramic Displays – Anzeige- und Bedienkonzept für die nächste Generation von Flugzeugcockpits. In: 50. Fachausschusssitzung Anthropotechnik der DGLR „Beiträge der Ergonomie zur Mensch-System-Integration“. April 2008.
- ↑ Eurofighter Avionik. In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- 1 2 3 4 5 Sensors. In: typhoon.starstreak.net. 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2014; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Case Study: BAE Systems Eurofighter Typhoon. (PDF; 320 kB) In: Adacore. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- 1 2 Integrated Modular Avionics with COTS directed to Open Systems and Obsolescence Management. (PDF; 710 kB) In: EADS GmbH. 1. Januar 2001, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 8. Juli 2015; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- 1 2 Eurofighter Typhoon – Staying Ahead. (PDF; 218 kB) In: Radstone Technology. 2003, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 15. September 2011; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ TRANSFER OF ADVANCED ASAAC SW TECHNOLOGY ONTO THE EUROFIGHTER/TYPHOON. (PDF; 38 kB) In: EADS GmbH. 2006, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- 1 2 FMC-4000 FLIGHT AND MISSION COMPUTER FAMILY. In: Rockwell Collins. 2014, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- ↑ Erstflug von Eurofighter Typhoon IPA6 Tranche-2-Avionik jetzt im Flugtest. In: na presseportal. 1. November 2007, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Mai 2014; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Sporadic failures – Implications for Multicore. (PDF; 226 kB) In: Franz Münz, COESA3 – Eurofighter Software Development (Cassidian). 25. November 2013, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- 1 2 3 4 Typhoon – the best is yet to come. In: Aerospace Insight Blog. 8. März 2013, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- ↑ Next generation encryption technology to be fitted into Eurofighter Typhoon. In: SourceWire. 16. November 2009, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 9. Juli 2015; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ Cassidian to deliver encryption technology for Eurofighter. In: Shephard Media. 20. Juli 2012, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Philip M. Zanker: Integration of Defensive Aids. (PDF; 1 MB) In: NATO RTO-MP-44. DERA, 1999, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2015 (englisch).
- 1 2 3 Multi-Sensor-Fusion. In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- 1 2 3 Bill Sweetman: Eye of the storm: Eurofighter Typhoon’s EW suite is central to the aircraft’s power. In: Journal of Electronic Defense. 1. Juli 2002.
- ↑ Im Interview: Eurofighter Testpilot Chris Worning. In: airpower.at. 2004, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- 1 2 Massimo Avalle: Alenia Aeronautica: Studies and Simulations on Sensor Fusion and Cueing for Fighter Application. In: AGARD-AG-337. Oktober 1996, S. 234/307 (archivierte Kopie. [ vom 29. Dezember 2007 im Internet Archive] [PDF; 48,2 MB]).
- ↑ Zum einen der Tango Six Blog: Eurofighter Typhoon at Dubai, sowie das Interview mit Testpilot John Lawson auf YouTube: „It is possible to put the radar in a stealth mode, to use the IRST an the DASS, so that you getting on board information from the DASS and from the IRST, and you’re getting external information from the MIDS, and using those to resolve the tracks, and you can fire the air-to-air-missiles on that tracks“.
- 1 2 3 4 Der Eurofighter „Typhoon“ (VII) Radar und Selbstschutz. In: Truppendienst. Juni 2008, abgerufen am 30. Mai 2014.
- 1 2 3 Das „Captor“ Radar. In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Eurofighter: Industrie startet AESA-Radarentwicklung. In: Flug Revue. 20. Juli 2010, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Luca Peruzzi: Aircraft self-protection against sophistication. In: Armada International. 1. Dezember 2013.
- ↑ Philip Dunne: The £800 million contract for the development of a new electronic radar system for the Eurofighter Typhoon has been signed in Scotland. Ministry of Defence, 19. November 2014, abgerufen am 22. November 2014 (englisch).
- 1 2 3 4 5 Luigi Enrico Guzzetti, Livio Busnelli: EF2000 PIRATE test flights campaign. In: Proc. SPIE 7109, Image and Signal Processing for Remote Sensing XIV, 71090N. 10. Oktober 2008.
- 1 2 3 4 Boyd Cook: PIRATE. The IRST for Eurofighter TYPHOON. In: Proc. SPIE 4820, Infrared Technology and Applications XXVIII, 897. 1. Januar 2003.
- 1 2 Air Combat Past, Present and Future. (PDF; 5,4 MB) In: RAND. August 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 19. Mai 2017; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ Eurofirst reveals EFA IRST. (PDF; 1,4 MB) In: FLIGHT INTERNATIONAL. 26. August 1989, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 19. Februar 2018; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ Hughes and GE join forces on ATF. In: Flightglobal. 11. Juni 1986, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- 1 2 EuroDASS / Praetorian. In: Deagel. 13. Juli 2011, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- ↑ Consortium proposes EFA defensive aids. In: Flightglobal. 11. Juli 1987, abgerufen am 30. Mai 2014 (englisch).
- ↑ Alfredo Bacchelli: New technologies and innovative techniques for new-generation ECM systems. (PDF; 1,4 MB) In: Elettronica SpA. 2002, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Auf bezeichneten Schnittbildern des Typhoon erkennbar, z. B. bei Flightglobal.
- 1 2 AOC 44th Annual International Symposium and Convention.(S.17/19). (PDF; 288 kB) In: Association of Old Crows. 31. Oktober 2007, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2013; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- 1 2 Eurofighter WORLD: Typhoon prepares for leap in capability. Ausgabe 2/2012 (S. 9/24).
- 1 2 3 4 EF2000 LA RESPUESTA (Especial Eurofighter). (PDF; 11 MB) In: Revista de Aeronáutica y Astronáutica (nº 769). Dezember 2007, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 26. Dezember 2015; abgerufen am 24. Dezember 2024 (spanisch).
- ↑ Ariel Mk II (Im Bild am linken Pod befestigt). (PDF; 172 kB) In: Selex Galileo. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 8. Juli 2011; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ Technical Solution. In: Elettronica (ELT). 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 2. November 2013; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Eindeutig überlegen (S.8/12). (PDF; 2,3 MB) In: Eurofighter profil. 2009, S. 8, 12, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 5. November 2012; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ Eurofighter Typhoon – Defensive Aids Sub System (DASS). In: Youtube. Eurofighter GmbH, 8. November 2013, abgerufen am 11. November 2013 (englisch).
- ↑ Jane’s Radar And Electronic Warfare Systems: Praetorian defensive aids system (International).
- ↑ IRIS-T. (PDF; 4,8 MB) In: Diehl BGT Defence. 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2013; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ BOL Countermeasures Dispenser with superior endurance. (PDF; 230 kB) In: SAAB. 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2017; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- 1 2 Eurofighter Triebwerke – Entwicklung. In: airpower.at. 9. Mai 2013, abgerufen am 11. März 2025.
- ↑ EUROJET. In: EUROJET Turbo GmbH. 17. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 29. Mai 2014; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- 1 2 Eurofighter Typhoon – Engines. In: typhoon.starstreak.net. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 31. Juli 2010; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Eurofighter Typhoon – Flight systems. In: typhoon.starstreak.net. 13. Mai 2013, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2011; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ ITP: Thrust Vectoring Nozzle for Modern Military Aircraft. (PDF; 560 kB) In: NATO RTO. 8. Mai 2000, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. November 2012; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- 1 2 3 4 Eurofighter Typhoon – Weapons. In: typhoon.starstreak.net. 13. Mai 2013, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2009; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Mauser BK 27. In: Waffen HQ. 7. September 2007, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 23. Mai 2023.
- 1 2 Janes: BAE Systems begins new round of CFT trials for Typhoon. 23. April 2014.
- ↑ Meteor – Erste Tragversuche mit dem Eurofighter in Neuburg. In: bundeswehr.de. 2. August 2021, abgerufen am 3. August 2021.
- ↑ Meteor am Eurofighter. In: Europäische Sicherheit & Technik. 21. April 2021, abgerufen am 2. August 2021.
- 1 2 3 Eurofighter Typhoon Path Becoming Clear. In: AIN Online. 18. November 2013, abgerufen am 3. Juni 2014 (englisch).
- ↑ Arie Egozi: Litening 5 integration to keep Eurofighter on target. 21. September 2015, abgerufen am 15. März 2020 (englisch).
- ↑ Waldemar Geiger: Neuigkeiten beim Eurofighter. In: ESUT. 30. Dezember 2019, abgerufen am 15. März 2020.
- ↑ Airborne Optronics. Abgerufen am 15. März 2020.
- ↑ Craig Hoyle: UTAS sets sights on Raptor integration with Typhoon. 28. Juli 2015, abgerufen am 15. März 2020 (englisch).
- ↑ Karl Schwarz: Tests vor Cadiz: Spanischer Eurofighter testet EGBU-16. 6. Juli 2016, abgerufen am 15. März 2020.
- ↑ Chris Pocock: UTAS Expands Airborne Reconnaissance Portfolio. Abgerufen am 15. März 2020 (englisch).
- ↑ Waldemar Geiger: Neuigkeiten beim Eurofighter. In: ESUT – Europäische Sicherheit & Technik. 30. Dezember 2019, abgerufen am 15. März 2020.
- ↑ Bundeswehr sichert Einsatzfähigkeit des TAURUS bis 2045. 20. Dezember 2024, abgerufen am 23. November 2025.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 Eurofighter Typhoon Technical Guide. (PDF) In: Eurofighter Jagdflugzeug GmbH Issue 01-2013. September 2015, abgerufen am 25. August 2025.
- ↑ SAMedia GmbH: Eurofighter wird für den elektronischen Kampf gerüstet. 30. November 2023, abgerufen am 23. November 2025.
- 1 2 3 Eurofighter ECR Der Eurofighter als Escort Jammer. (PDF; 8,4 MB) In: AIRBUS. Dezember 2019, abgerufen am 25. August 2025.
- ↑ SPEAR3 — FLEXIBILITY AND AN ALMIGHTY PUNCH. In: Eurofighter Jagdflugzeug GmbH. 28. November 2018, abgerufen am 27. August 2025.
- ↑ SPEAR3 — FLEXIBILITY AND AN ALMIGHTY PUNCH. (PDF) In: MBDA. Juli 2013, abgerufen am 27. August 2025.
- ↑ Thomas Newdick: UK’s New SPEAR 3 Mini Cruise Missile Succeeds In First End-To-End Test. In: The War Zone. 18. November 2024, abgerufen am 23. November 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ GBU-54 für den Eurofighter. 25. September 2020, abgerufen am 14. März 2022.
- ↑ Lenkbomben GBU-54 für Eurofighter. 24. September 2020, abgerufen am 24. September 2020.
- ↑ Bombe GBU-54. Abgerufen am 23. November 2025.
- ↑ Marte ER Adds Capability Boost. Abgerufen am 23. November 2025 (englisch).
- ↑ EloKa-Behälter für den Eurofighter. In: Flugrevue. 19. Oktober 2022, abgerufen am 27. August 2025.
- ↑ Farnborough: RAF selects Litening 3 laser designator pod for Eurofighter Typhoons. In: FlightGlobal. 21. Juli 2006, abgerufen am 25. August 2025 (englisch).
- ↑ The perfect Policeman. In: eurofighter.com. Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, 9. Mai 2023, abgerufen am 25. August 2025 (englisch).
- ↑ Litening V service introduction to boost RAF Typhoons. In: FlightGlobal. 15. September 2021, abgerufen am 25. August 2025.
- ↑ Rafael unveils a unique SAR feature for its Litening and Reccelite EO pods. In: EDREuropean Defense Review. 11. Juni 2019, abgerufen am 25. August 2025.
- ↑ The Israeli defense electronics company announced today that it is selling 90 Litening 5 targeting pods to the German Air Force. In: Globes. 26. August 2025, abgerufen am 26. August 2025.
- ↑ Avanzados pods de designación de objetivos Litening 3 para los Eurofighter del Ejército del Aire español. In: Defensa.com. 31. Dezember 2015, abgerufen am 27. August 2025 (spanisch).
- 1 2 3 Eurofighter Typhoon – Demon or Lemon? In: Air Power Australia. 27. Januar 2014, abgerufen am 27. August 2025 (englisch).
- ↑ DA1 (Werksbezeichnung). In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ DA2 (Werksbezeichnung). In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ DA3 (Werksbezeichnung). In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Typhoon Development. In: Target Lock. 30. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Mai 2008; abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Museo dell Aeronautica. Abgerufen am 2. Dezember 2022 (italienisch).
- ↑ DA4 (Werksbezeichnung). In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Eerste en inmiddels enige tweezits prototype van de Eurofighter EF2000(T) Typhoon | AirOnline.nl. 23. Januar 2020, abgerufen am 29. Juli 2023 (niederländisch).
- ↑ Bob Fischer: Eurofighter DA4 kommt nach Newark ins Museum. In: aerobuzz.de. 12. November 2019, abgerufen am 2. Dezember 2022.
- ↑ DA4 Statement 2023. Abgerufen am 23. Dezember 2023.
- ↑ DA5 (Werksbezeichnung). In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Philip Cole: 98+30, British Aerospace EFA EF2000 at Berlin-Schonefeld Airport. 8. Juni 2010, abgerufen am 29. Juli 2023.
- ↑ John Maloney: 98+30. 12. September 2012, abgerufen am 29. Juli 2023.
- ↑ Jörg Graupner: 98+30 by Jörg Graupner | openspotter.org. openspotter.org, 19. August 2020, abgerufen am 2. Dezember 2022.
- ↑ DA6 (Werksbezeichnung). In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ DA7 (Werksbezeichnung). In: airpower.at. 30. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014.
- ↑ Visita all’aeroporto militare di Cameri. 26. Februar 2019, abgerufen am 2. Dezember 2022 (italienisch).
- ↑ John Maloney: MMX603. 17. Juni 2023, abgerufen am 29. Juli 2023.
- 1 2 Matt Clackson: EF-2000 DA7. 25. Februar 2024, abgerufen am 4. April 2024 (englisch).
- ↑ airpower.at – IPA1 (Werksbezeichnung).
- ↑ Eurofighter World 3/11 – FIRST PHASE OF METEOR MISSILES TESTS CONCLUDES ( vom 25. November 2011 im Internet Archive; PDF; 2,5 MB)
- ↑ First Eurofighter Typhoon Meteor firing trial a success. Englisch. IDR vom 6. Dezember 2012.
- ↑ airpower.at – IPA2 (Werksbezeichnung).
- ↑ Eurofighter-Rollenanpassung im Flugtest. ( vom 13. April 2014 im Internet Archive) NA-Presseportal vom 24. Oktober 2008.
- 1 2 3 4 Eurofighter Typhoon continues Phase 1 Enhancements testing. Englisch. Flug Revue vom 1. Oktober 2012.
- ↑ airpower.at – IPA3 (Werksbezeichnung).
- ↑ airpower.at – IPA4 (Werksbezeichnung).
- 1 2 3 Eurofighter – Background Information.
- ↑ Flightglobal: BAE advances Captor-E radar integration on Typhoon. 6. März 2014.
- ↑ Christian Dewitz: Erfolgreicher Eurofighter – Testflug mit Taurus. Bundeswehr-journal, 25. März 2014, abgerufen am 13. April 2014.
- ↑ Cassidian: Cassidian produziert weltweit fortschrittlichsten Eurofighter. 26. März 2013 ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ Bernd Vetter, Frank Vetter: EUROFIGHTER. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, 2023, ISBN 978-3-613-04507-1, S. 76, 98, 187.
- ↑ Javier Sánchez-Horneros Pérez: Die Evolution des Eurofighters im XXI Jahrhundert. Die Vorschläge LTE und ECR. (PDF; 1,1 MB) ejercitodelaire.defensa.gob.es, 14. November 2018, abgerufen am 4. April 2024 (spanisch).
- ↑ airpower.at – ISPA1 (Werksbezeichnung).
- ↑ Eurofighter GmbH – Eurofighter Typhoon Set to Soar at Le Bourget 2005.
- ↑ airpower.at – ISPA2 (Werksbezeichnung).
- ↑ airpower.at: Programm „R2“, abgerufen am 6. Mai 2013.
- ↑ armada international: Tranche 1 Typhoon fleet receives Drop 2 upgrade. 2. März 2013 ( vom 17. März 2013 im Internet Archive)
- 1 2 Eurofighter World 02/13. (PDF) In: eurofighter.com. S. 10ff, 25ff., archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch, Website teilweise mit der veralteten Adobe-Flash-Technik).
- 1 2 3 PANORAMA DIFESA: Typhoon continua a crescere. GIUGNO 2013.
- ↑ The Aviationist: Here’s how a Typhoon multirole aircraft can hit two targets at the same time with a single targeting pod. 29. April 2013.
- ↑ Eurofighter.com: Direct Voice Input, abgerufen am 29. Oktober 2013.
- ↑ BAE Systems: First Tranche 3 Typhoon is on the move. 25. Juli 2013.
- 1 2 AIR International: 60 Page Typhoon Special – Weapons Integration, Systems Operations & Technology. November 2013.
- ↑ Patrick Zwerger: Hier entsteht Deutschlands neuer Top-Kampfjet. In: flugrevue.de. 29. Juni 2023, abgerufen am 22. Juni 2024.
- ↑ Julius Sibbe: Luftwaffe erhält vierte Generation des Eurofighters. In: bundeswehr.de. 14. Februar 2024, abgerufen am 22. Juni 2024.
- ↑ PR Newswire: Green Light for New Eurofighter Capabilities. 30. März 2007.
- ↑ EADS: Increased operational capabilities for Eurofighter Typhoon. 28. Oktober 2013, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2014; abgerufen am 16. Juni 2019.
- ↑ Flug Revue: Eurofighter „Evolution Package 2“ beauftragt 30. Oktober 2013. ( vom 1. November 2013 im Internet Archive)
- ↑ Flug Revue: Brimstone für den Eurofighter. 23. Februar 2015.
- ↑ Matthias Morgner: Zulassung neuer Fähigkeiten am EUROFIGHTER durch das Luftfahrtamt. bundeswehr.de, 6. Januar 2021, abgerufen am 25. Juni 2022.
- ↑ Karl Schwarz: P3E-Verbesserungspaket, Brimstone-Testserie mit dem Eurofighter abgeschlossen. In: Flug Revue. Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 6. Januar 2021, abgerufen am 25. Juni 2022.
- 1 2 Eurofighter-Programm ( vom 10. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Minister de Maizière billigt Umrüstung. In: www.bmvg.de. 21. Oktober 2011, abgerufen am 25. Oktober 2011.
- ↑ Luftwaffe bekommt neue Eurofighter als Ersatz für erste Generation. Augen geradeaus, 5. November 2020, abgerufen am 6. November 2020.
- ↑ Quadriga-Vertrag für 38 Eurofighter unterschrieben. Europäische Sicherheit & Technik (ESUT), 12. November 2020, abgerufen am 13. November 2020.
- ↑ Bundestag genehmigt 14 Rüstungsprojekte – Eurofighter, Sanitätsfahrzeuge, Einsatzboote uvm. In: Sicherheit & Verteidigung. 8. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Hohes Tempo bei der Beschaffung: Eurofighter der Tranche 5 für die Luftwaffe. 15. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Italien kauft weniger Eurofighter. ( vom 7. April 2014 im Internet Archive) In: FliegerWeb.com. 27. Juli 2010.
- 1 2 Karl Schwarz: Ersatz der Tranche 1: Auch Italien bestellt mehr Eurofighter. In: Flug Revue. 23. Dezember 2024, abgerufen am 24. Dezember 2024.
- ↑ Los recortes de Defensa en el programa de armamento: del Eurofighter al NH-90. In: libertaddigital.com. 23. Mai 2013, abgerufen am 24. Mai 2013 (spanisch).
- ↑ Spanien bestellt 20 weitere Eurofighter. Europäische Sicherheit & Technik (ESUT), 24. Juni 2022, abgerufen am 24. Juni 2022.
- 1 2 Karl Schwarz: Halcon II-Programm: 25 weitere Eurofighter für Spanien. In: Flug Revue. 20. Dezember 2024, abgerufen am 20. Dezember 2024.
- ↑ Österreichs Bundesheer: 15 statt 18 Eurofighters, 27. Juni 2007.
- ↑ Der Darabos-Deal.
- ↑ Flightglobal: Saudi Arabia signs deal for 72 Eurofighter Typhoons, 17. September 2007.
- 1 2 AIN online: Saudi Typhoon Deal Could Open Door To Further Sales. 21. Februar 2014.
- ↑ Defense News: Oman, BAE Reach Agreement on Typhoon and Hawk Deal. 21. Dez 2012 ( vom 22. Januar 2013 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Eurofighter welcomes the agreement between Italy and Kuwait for the supply of 28 Eurofighter Typhoons ( vom 12. Juni 2018 im Internet Archive)
- 1 2 Karl Schwarz: Katar bestellt Eurofighter. In: Flug Revue. 11. Dezember 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 23. Mai 2019; abgerufen am 24. Dezember 2024.
- 1 2 Patrick Hoeveler: Eurofighter für die Türkei: Vertrag ist unterzeichnet. 27. Oktober 2025, abgerufen am 27. Oktober 2025.
- ↑ airpower.at – Eurofighter Typhoon Endmontage.
- ↑ www.airpower.at – Fertigung aufgeschlüsselt nach Tranchen, Produktionsnummern und Kennzeichen.
- ↑ Bundesministerium der Verteidigung: Haushaltsausschuss billigt Bundeswehrprojekte ( vom 23. Mai 2019 im Internet Archive), 17. Juni 2009.
- ↑ Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Rainer Arnold, Dr. Hans-Peter Bartels, Bernhard Brinkmann (Hildesheim), weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD – Drucksache 17/9620. (PDF 5,4 MB) Bundestag, 4. August 2013, abgerufen am 11. März 2025.
- ↑ Eurofighter. In: bundeswehr.de. Abgerufen am 13. April 2023.
- ↑ „Eurofighter am Boden.“ In: Der Spiegel Nr. 44, 28. Oktober 2013, S. 18: „Im Oktober verfügte die Luftwaffe deshalb nur über 73 ihrer insgesamt mehr als 100 Kampfjets.“ […].
- ↑ Lahmer Eurofighter. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung (online). 28. Oktober 2013, abgerufen am 28. Oktober 2013: „Aktuell sei von den bislang ausgelieferten 103 Flugzeugen nur die Hälfte startklar, teilte Luftwaffeninspekteur Generalleutnant Müllner mit.“ […].
- ↑ Auslieferung 2017 ( vom 16. November 2017 im Internet Archive) laut reuters.com vom 11. Mai 2017, abgerufen am 15. November 2017.
- ↑ Matthias Gebauer: Bundeswehr-Mangelwirtschaft: Luftwaffe hat nur vier kampfbereite „Eurofighter“. In: Spiegel Online. 2. Mai 2018, abgerufen am 5. Mai 2018.
- ↑ Zulieferer für Eurofighter fällt vorerst aus. In: FAZ.net. 5. Mai 2018, abgerufen am 5. Mai 2018.
- ↑ Artikel auf Luftwaffe.de.
- ↑ Matthias Boehnke: Eurofighter Ausbildung in Deutschland – Wittmund wird ein Geschwader. www.luftwaffe.de, 31. März 2015, abgerufen am 3. April 2015.
- ↑ 8 dt. Eurofighter: Luftkampfübungen in Japan und Australien. 23. Juli 2024, abgerufen am 23. Juli 2024.
- ↑ Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva Bulling-Schröter, Paul Schäfer (Köln), Dr. Barbara Höll und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 17/2709. (PDF; 89 kB) 24. August 2010, S. 4, abgerufen am 23. März 2012.
- ↑ Eurofighter: A History of the Programme. Abgerufen am 8. Juli 2013.
- ↑ Airpower.at: Der Preis der Eurofighter. 2010.
- ↑ Morgenpost: Bundesrechnungshof: Eurofighter nicht einsatzfähig. 7. September 2003.
- ↑ Wird der „Eurofighter“ deutlich teurer? ( vom 10. Juli 2013 im Internet Archive) Tagesschau vom 7. Juli 2013.
- ↑ Karl Schwarz: Haushaltsausschuss billigt Quadriga-Programm: Mehr Eurofighter für die Luftwaffe. In: www.flugrevue.de. 5. November 2020, abgerufen am 11. März 2025.
- ↑ Luftwaffe bekommt neue Eurofighter als Ersatz für erste Generation. Augen geradeaus, 5. November 2020, abgerufen am 6. November 2020.
- ↑ Quadriga-Vertrag für 38 Eurofighter unterschrieben. Europäische Sicherheit & Technik (ESUT), 12. November 2020, abgerufen am 13. November 2020.
- 1 2 3 Patrick Zwerger: Hier entsteht Deutschlands neuer Top-Kampfjet. In: flugrevue.de. 26. Juni 2023, abgerufen am 27. Juni 2023.
- 1 2 Eurofighter: Systemdefinition für Long Term Evolution steht bevor. In: hartpunkt.de. 7. Februar 2024, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Long Term Evolution für Eurofighter gesichert. In: esut.de. 22. Dezember 2024, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Lars Hoffmann: Projekt Long-Term Evolution könnte bereits 2024 starten. In: hartpunkt.de. 21. Dezember 2023, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Wenn 100 Milliarden dahinschmelzen. In: tagesschau.de. 2. Juni 2022, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ F/A-18 Super Hornet und EA-18 Growler – diese Jets sollen den Tornado ablösen. In: Stern.de. 29. April 2020, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- ↑ Gerhard Heiming: Eurofighter EK tritt die Nachfolge der Tornado ECR an. In: esut.de. 30. November 2023, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- ↑ Florian Manthey: Tornado-Nachfolge: Eurofighter wird für Elektronischen Kampf vorbereitet. In: bmvg.de. 1. Dezember 2023, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- ↑ Waldemar Geiger: Deutschland will 20 weitere Eurofighter bestellen. In: hartpunkt.de. 5. Juni 2024, abgerufen am 11. Juni 2024.
- ↑ Long Term Evolution für Eurofighter gesichert. In: Esut.de. 22. Dezember 2024, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- 1 2 Patrick Hoeveler: Neue Eurofighter für Deutschland bestellt. In: Flug Revue. 16. Oktober 2025, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Lars Hoffmann: Luftwaffe – neue Eurofighter sollen Selbstschutzsystem Arexis von Saab erhalten. In: hartpunkt.de. 21. Juni 2025, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Lars Hoffmann: Bundestag gibt grünes Licht für 14 Beschaffungsvorhaben im Wert von 7 Milliarden Euro. hartpunkt.de, 8. Oktober 2025, abgerufen am 9. Oktober 2025.
- ↑ Parlamento Italiano: Temi dell’attività Parlamentare / L’Eurofighter Typhoon nell'industria della Difesa. (italienisch).
- ↑ Difesa Aerea: I velivoli del 51º Stormo pronti allo scramble. In: aeronautica.difesa.it, 2. April 2020 (italienisch).
- ↑ Patrick Hoeveler: Neue Kampfflugzeuge als Ersatz für ältere Jets – Italien kauft neue Eurofighter – und modernere. Die Aeronautica Militare Italiana will 24 neue Eurofighter kaufen. Sie sollen die älteren Exemplare ersetzen. In: Flug Revue. Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 9. Juli 2024, abgerufen am 26. August 2025.
- ↑ The National – Qatar targets multibillion-dollar fighter jet deal. (englisch).
- ↑ Trotz Spannungen mit Saudi-Arabien: USA verkaufen Kampfjets an Katar. In: spiegel.de. Abgerufen am 15. Juni 2017.
- ↑ Katar bestellt Eurofighter. In: n-tv.de. 18. September 2017, abgerufen am 18. September 2017.
- ↑ Tony Osborne: Qatar Signs Letter of Intent for Eurofighters. In: aviationweek.com. 17. September 2017, abgerufen am 18. September 2017 (englisch).
- ↑ Qatar receives first Typhoon at ceremony in the UK. In: UK Defence Journal. 15. August 2022, abgerufen am 16. August 2022.
- ↑ Qatar Increases Air Combat Power with Additional Order of Twelve New Typhoon Fighters. In: armyrecognition.com. 9. Dezember 2024, abgerufen am 10. Dezember 2024.
- ↑ Bloomberg: Boeing to Finmeccanica Await Middle East Combat Plane Selections. 20. November 2013 (englisch).
- ↑ Kuwait gibt Eurofighter den Vorzug vor Boeings F-18. 11. September 2015.
- ↑ Kuwait places order for 28 Typhoons. Flightglobal, 5. April 2016, abgerufen am 5. April 2016 (englisch).
- ↑ defensenews.com 5. April 2016; abgerufen am 11. April 2016.
- ↑ Kuwait hat zwei weitere Eurofighter Typhoon erhalten. In: AeroBuzz.de. 30. März 2022, abgerufen am 16. August 2022.
- 1 2 3 Der Darabos-Deal. airpower.at, abgerufen am 6. Juli 2010.
- ↑ ORF – Erster Eurofighter landet in Zeltweg, 20. August 2009.
- ↑ FliegerWeb Eurofighter-Lieferung an Österreich abgeschlossen, 25. September 2009.
- ↑ Nina Weissensteiner, Wolfgang Weisgram: Causa Eurofighter: Republik nimmt Luftkampf mit Airbus auf auf derstandard.at, abgerufen am 8. Juni 2017.
- ↑ Nationalrat: Eurofighter-Untersuchungsausschuss ist eingesetzt. In: Parlamentskorrespondenz. Österreichisches Parlament, 29. März 2017, abgerufen am 8. Juni 2017.
- ↑ Günther Oswald, Nina Weißensteiner: Doskozil verkündet Aus für den Eurofighter. In: Der Standard. 7. Juli 2017, abgerufen am 8. Juli 2017.
- ↑ Austria will receive second hand Eurofighters. In: Scramble.nl. 14. Oktober 2022, abgerufen am 18. Oktober 2022.
- ↑ Omani F-16 deal means continued wait for Eurofighter. Flightglobal, 14. Dezember 2011, abgerufen am 23. Januar 2012 (englisch).
- ↑ Oman requests Typhoon buy from BAE. Flightglobal, 23. Januar 2012, abgerufen am 23. Januar 2012 (englisch).
- ↑ PICTURES: Oman takes delivery of its first Typhoons, Flight Global, 28. Juni 2017 (englisch).
- ↑ Saudi Arabia seeks Tranche 3 capabilities for Typhoon fleet ( vom 27. September 2022 im Internet Archive)
- ↑ Reuters: BAE Systems signs Saudi-Eurofighter deal. 3. April 2012 (englisch).
- ↑ The Guardian: BAE profits down 8 % but firm remains hopeful on £4.5bn Saudi Typhoon order. 1. August 2013 (englisch).
- ↑ Reuters: BAE Systems agrees pricing on Saudi Eurofighter deal. 19. Februar 2014 ( vom 12. September 2012 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Saudi Arabia signs MOI for 48 more Typhoons, Janes, 9. März 2018 ( vom 12. März 2018 im Internet Archive)
- ↑ Ministerio de Defense: PROGRAMA EUROFIGHTER. In: Webarchiv ( vom 9. Juli 2012 im Internet Archive; PDF; 184 kB) von 2012 (spanisch).
- ↑ infodefensa.com: Defensa pagará 300 millones de euros a Eurofighter pero no saldará deuda. 5. Dezember 2011 (spanisch).
- ↑ El último Eurofighter del Ala 14 llegó a la Base Aérea. La Tribuna del Albacete, 20. Februar 2020 (spanisch).
- ↑ Spanien bestellt 20 weitere Eurofighter. Europäische Sicherheit & Technik (ESUT), 24. Juni 2022, abgerufen am 24. Juni 2022.
- ↑ RAF: 100th Typhoon delivered. 28. Januar 2013 ( vom 29. November 2014 im Internet Archive)
- ↑ guardian: RAF Typhoon jets draw MPs’ flak over £20bn price tag. 15. April 2011 (englisch).
- ↑ StratPost: Gripen operational cost lowest of all western fighters: Jane’s. 4. Juli 2012 (englisch).
- ↑ House of Commons: Defence Committee / Written evidence from Francis Tusa. November 2011 (englisch).
- ↑ Reuters: UPDATE 2-Britain, US hail F-35 fighter as tightening ties. 19. Juli 2012 ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)
- ↑ air-attack: RAF to save £100m on Eurofighter maintenance. 27. Juni 2013 ( vom 20. März 2014 im Internet Archive)
- ↑ UK, Qatar stand up joint Typhoon unit, Janes, 24. Juli 2018 (englisch).
- ↑ Navid Linnemann: 40 Eurofighter für die Türkei – Deutschland gibt Blockade auf. In: defence-network.com. Abgerufen am 13. November 2024.
- ↑ Eurofighter Typhoon Teklifi Ankara'ya Ulaştı! | SavunmaSanayiST. 13. März 2025, abgerufen am 14. März 2025 (türkisch).
- ↑ El Confidencial: Doce Eurofighter son la meta máxima que España espera vender a Chile para 'reparar’ la frustrada venta de los A400M. 16. November 2010 (spanisch).
- ↑ Reuters: Bahrain in talks over possible Eurofighter deal: BAE. 7. August 2013 (englisch).
- ↑ Arabian Aerospace: Bahrain Airshow: A look at the Royal Bahraini Air Force. 16. Januar 2014 (englisch).
- ↑ Bahrain kauft modernste F-16. fliegerweb.com, 28. Juni 2018, abgerufen am 18. April 2020.
- ↑ Flightglobal: UK confirms Belgium EFA interest. 9. August 1986 (englisch).
- ↑ Flightglobal: Eurofighter refines EFA and tempts Belgium. 25. Juni 1987 (PDF; 2,1 MB).
- ↑ Flightglobal: Eurofighter tempts Belgium. 3. Dezember 1988 (PDF; 311 kB).
- ↑ Flightglobal: Belgium faces combat aircraft. 4. Februar 1989 (PDF; 1,5 MB).
- ↑ Airforce-Technology: Belgium issues RFI for F-16 fighter replacement, 9. Juni 2014 (englisch).
- ↑ Greg Waldron: F-35A wins Belgian fighter competition. FlightGlobal.com, 26. Oktober 2018, abgerufen am 26. Oktober 2018 (englisch).
- ↑ FliegerWeb: – In Brasilien sind nur noch drei dabei, 9. Oktober 2009.
- ↑ Stephen Trimble: Brazil finalises $4.68bn Gripen NG deal. In: Flightglobal.com. 11. September 2015, abgerufen am 11. September 2015 (englisch): „Brazil has finalised a $4.68 billion deal for 36 Saab Gripen NG fighters after concluding more than 20 months of negotiations over pricing and industrial cooperation against the backdrop of a deepening economic and political crisis.“
- ↑ Krasimir Grozev, Alexander Mladenov: German Eurofighters Offered to Bulgaria. In: Air International. Key Publishing, Februar 2012, ISSN 0306-5634, S. 10 (englisch).
- ↑ Bulgarien ratifiziert Verträge für US-Kampfjets vom Typ F-16. boerse-online.de, 19. Juli 2019, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juli 2019; abgerufen am 24. Dezember 2024.
- ↑ Още 8 F-16. Всичко, което се знае за новата сделка, и някои подводни камъни. mediapool.bg, 25. Juli 2022, abgerufen am 17. August 2023 (bulgarisch).
- 1 2 Flightglobal: Eurofighter shifts export focus after quitting Danish, Norwegian contests. 4 Jan 2008 (englisch).
- ↑ Forsvarsministeriet: Informationsanmodning udsendt til kampflykandidater. 10. April 2014 ( vom 22. September 2020 im Internet Archive), abgerufen am 24. Dezember 2024.
- ↑ The Local: Saab pulls out of Denmark fighter bidding, 21. Juli 2014 (englisch).
- ↑ Denmark picks F-35 for 27-aircraft deal, Flightglobal, 12. Mai 2016 (englisch).
- ↑ HX Challenge – Finnland testet potentielle F-18 Nachfolger. In: Europäische Sicherheit & Technik (ESUT). 2. Januar 2020, abgerufen am 14. November 2020.
- ↑ Finnland kauft F-35A in den USA. In: esut.de. Europäische Sicherheit & Technik, abgerufen am 10. Dezember 2021.
- ↑ FLIGHTGLOBAL: Greece is offered Eurofighter assembly. 24 Nov 1999 (englisch).
- ↑ Telegraph: Greece orders 60 Eurofighters. 12 Nov 2000 (englisch).
- ↑ FLIGHTGLOBAL: Greece puts off Eurofighter order to pay for 2004 Games. 3 Apr 2001 (englisch).
- ↑ International: US confirms India fighter rejection ( vom 2. Januar 2013 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Upgraded Eurofighter offered to Indian Air Force ( vom 5. Januar 2010 im Internet Archive) abgerufen am 23. Mai 2023.
- ↑ EF Magazin vom 9. Februar 2011 ( vom 2. März 2011 im Internet Archive; PDF; 5,4 MB)
- ↑ Dassault confirms selection for Indian MMRCA deal. Flightglobal, 31. Januar 2012, abgerufen am 31. Januar 2012 (englisch).
- ↑ Franzosen schnappen EADS Rüstungsauftrag in Milliardenhöhe weg. In: Spiegel Online. Abgerufen am 31. Januar 2012.
- ↑ India Today: German-led European consortium comes up with a cheaper proposal for its Euro fighter Typhoon, 21. August 2014 (englisch).
- ↑ Aviation Week – Lockheed Lightning II Strikes in Tokyo ( vom 24. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Japan opts for F-35 US fighter jet. Financial Times, 20. Dezember 2011, abgerufen am 31. Januar 2012 (englisch).
- ↑ Airbus makes Tranche 3 Eurofighter offer to Colombia. janes.com, 21. Februar 2020, abgerufen am 18. April 2020 (englisch).
- ↑ Patrick Zwerger: Kolumbiens Präsident will die Super-Gripen. Flug Revue, 30. April 2025, abgerufen am 22. August 2025.
- ↑ Eurofighter kann in Malaysia bieten. fliegerweb.com, abgerufen am 29. Juli 2011.
- ↑ Reuters: Malaysia PM says fighter jet decision may take longer. 31. Oktober 2013 (englisch).
- ↑ Reuters: BAE Systems says Malaysia seeking fighter jet leasing bids. 20. Februar 2014 (englisch).
- ↑ Commentary: Plagued by defence budget curbs – the Royal Malaysian Air Force in crisis. channelnewsasia.com, 4. April 2019, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2020; abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ Flightglobal: Eurofighter pushes to win Dutch order. 27 Mar 2001 (englisch).
- ↑ Dutch government opts to store F-35 test aircraft. flightglobal.com, abgerufen am 9. April 2013.
- ↑ Flightglobal: Norway looks at EFA. 17. Juni 1989 (PDF; 1,8 MB).
- ↑ Flightglobal: Norway favours F-16/EF2000. 12 Feb 1997 (englisch).
- ↑ Flightglobal: Norway to sign Eurofighter deal. 28 Jan 2003 (englisch).
- ↑ Flightglobal: Increased Eurofighter investment hints at Norwegian Typhoon deal. 15 Jun 2005 (englisch).
- ↑ Flightglobal: EADS reveals details of Eurofighter Typhoon offer to Norway to replace JSF order. 6 Apr 2006 (englisch).
- ↑ Spain offers Eurofighters to Peru. FlightGlobal, abgerufen am 5. Februar 2013.
- ↑ NZZ: Die Schweiz kann neue Kampfflugzeuge beschaffen.
- ↑ Bundesrat beschließt Beschaffung von 22 Gripen (30. November 2011).
- ↑ Stimmvolk sagt Nein zum Gripen ( vom 29. Oktober 2014 im Webarchiv archive.today) (18. Mai 2014).
- ↑ Michael Surber, Anja Lemcke: Diese vier Kampfjets buhlen noch um den Auftrag der Schweizer Armee. In: NZZ. 13. Juni 2019, abgerufen am 5. Januar 2020.
- ↑ Endspurt Kampfjetbeschaffung – Amherd will den «Ferrari der Lüfte» kaufen. 21. Juni 2021, abgerufen am 1. Juli 2021.
- ↑ Air2030: Bundesrat beschliesst Beschaffung von 36 Kampfflugzeugen des Typs F-35A. VBS, 30. Juni 2021, abgerufen am 30. Juni 2021.
- ↑ Flightglobal: ILA: Eurofighter submits Tranche 3B offer, as Serbia shows interest. 10. Juni 2010 (englisch).
- ↑ Serbien: Kampfjets aus Russland. boerse-online.de, 22. August 2018, abgerufen am 18. April 2020.
- ↑ Eugen Bürgler: Serbien hat sich für Rafale entschieden. In: skynews.ch. Aviation Media AG, 10. April 2024, abgerufen am 26. August 2025.
- ↑ Südkorea hat Eurofighter im Visier. In: WirtschaftsWoche. Abgerufen am 19. Juli 2011.
- ↑ Fighters Vie In Korean Competition. aviationweek.com, ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 19. Juli 2011. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ wiwo: EADS dementiert Kampfjet-Aus in Südkorea. 19. August 2013.
- ↑ Yonhap News: (Yonhap Interview) EADS denies procedural breach to Korean fighter jet project. 19. August 2013 (englisch).
- ↑ The Hankyoreh: Eurofighter trying to stay in consideration for jet fighter project. 20. August 2013.
- ↑ Reuters: South Korea boosts air defenses with about $6.8 billion budget for F-35s. 24. März 2014.
- ↑ DefenseNews – UAE Says France’s Rafale Deal 'Unworkable'. 16. November 2011, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2013; abgerufen am 16. Juni 2019.
- ↑ Dubai 2011: UAE re-opens fighter contest. Times Aerospace, 13. November 2011, abgerufen am 11. März 2025 (englisch).
- ↑ The Telegraph: BAE submits UAE Typhoon bid. 25 Sep 2013 (englisch).
- ↑ UAE pulls out of Eurofighter deal, BBC News vom 19. Dezember 2013, abgerufen am 30. Dezember 2013 (englisch).
- ↑ Gerhard Hegmann, Gesche Wüpper: Eurofighter-Discount soll US-Konzerne ausstechen. In: Die Welt. 19. Dezember 2013, abgerufen am 30. Dezember 2013.
- ↑ Karl Schwarz: Größter Exportvertrag unterschrieben: 80 Dassault Rafale für VAE. In: www.flugrevue.de. 3. Dezember 2021, abgerufen am 11. März 2025.
- ↑ Eurofighter. Abgerufen am 14. November 2024.
- ↑ Performance | Eurofighter Typhoon. Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, abgerufen am 14. November 2024 (englisch).
- ↑ Aircraft – Eurojet; General Performance Characteristics. EUROJET Turbo GmbH, abgerufen am 14. November 2024 (englisch).
- 1 2 Eurofighter, technische Daten in: Militär-Jets. Geschichte. Technik. Typen. GeraMond, ISBN 3-7654-7035-X, S. 111.
- ↑ Eurofighter Typhoon at a glance. (PDF; 160 kB) In: baesystems.com. BAE Systems plc, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2025; abgerufen am 24. Juli 2025 (englisch).
- 1 2 3 4 Bernd Vetter, Frank Vetter: Eurofighter – Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-613-04507-1.
- ↑ Typhoon for Japan – 機体概要 ( vom 1. Dezember 2011 im Internet Archive; PDF; 369 kB) abgerufen am 23. Mai 2023.
- ↑ Typhoon FGR4 | Royal Air Force. [ vom 29. Dezember 2007 im Internet Archive] In: raf.mod.uk, Royal Air Force (englisch).
- ↑ Eurofighter Typhoon (C.16), Ejército del Aire y del Espacio (spanisch).
- ↑ eurofighter.com – technical data.
- ↑ Aircraft – Eurojet.
- ↑ Performance | Eurofighter Typhoon.
- ↑ #EurofighterNextGen – Taking the Eurofighter to the next level. In: airbus.com, abgerufen am 1. Januar 2025.
- ↑ Aeronautica Militare – Eurofighter 2000 Typhoon.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Mark Lorell et al.: The Gray Threat. RAND Corporation, 1995, ISBN 0-8330-2307-1.
- 1 2 3 4 5 The Gray Threat. (PDF; 3,8 MB) In: AIR FORCE Magazine. 1. Februar 1996, abgerufen am 24. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ F-22 weight increase agreed. In: Flight International. 5. März 1995, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- ↑ Launching Forward. In: Flight International. 28. Januar 1998, abgerufen am 23. Juni 2014 (englisch).
- ↑ Ian Moir, Allan G. Seabridge: Military Avionics Systems. In: John Wiley & Sons Ltd. 2006.
- ↑ Technology. In: typhoon.starstreak.net. 23. Juni 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 25. August 2010; abgerufen am 26. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Eurofighter EF-2000 DA 1 – Erster Prototyp DA 1 (Development Aircraft) des Eurofighters. In: deutsches-museum.de. Flugwerft Schleissheim – Deutsches Museum, abgerufen am 4. April 2024.
- ↑ Eurofighter Typhoon. In: RAF Museum. Abgerufen am 4. April 2024 (britisches Englisch).
- ↑ Silvio Pietropaolo: In visita al Museo Leonardo – Finmeccanica di Torino Caselle. In: modellismosalento.it. Abgerufen am 4. April 2024 (italienisch).
- ↑ Paratrooper31: Der Eurofighter in flirrender Hitze diese Woche auf der Abstellfläche vor der Restaurierungshalle. In: Flugzeugforum.de. 23. August 2024, abgerufen am 11. September 2024.
- ↑ Team Luftwaffe: Team Luftwaffe auf X. In: X (ehemals Twitter). Luftwaffe, 22. August 2024, abgerufen am 11. September 2024.
- ↑ Donaukurier: Eurofighter fliegt beinahe in den Tower donaukurier.de, 11. Juli 2013.
- ↑ Flightglobal: RAF Eurofighter damaged in US landing incident. flightglobal.com, 28. April 2008.
- ↑ Saudi pilot dies in Spanish military crash. In: CNN. 24. August 2010, abgerufen am 24. August 2010 (englisch).
- ↑ Luftwaffe stoppt Eurofighter-Flüge. In: Financial Times Deutschland. 16. September 2010, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 17. September 2010; abgerufen am 16. September 2010.
- ↑ Wiederaufnahme Flugbetrieb Eurofighter. FliegerWeb.com, 1. Oktober 2010, abgerufen am 1. Oktober 2010.
- ↑ Pilot stirbt bei Absturz eines „Eurofighters“. Spiegel Online, 9. Juni 2014, abgerufen am 9. Juni 2014.
- ↑ Flugzeug nach Kollision mit Kampfjet Eurofighter im Sauerland abgestürzt. Spiegel online, 23. Juni 2014, abgerufen am 24. Juni 2014.
- ↑ Saudi Eurofighter Typhoon Crashes During Combat Mission In Yemen, Killing The Pilot. In: theaviationist.com. 14. September 2017, abgerufen am 12. Oktober 2017.
- ↑ Eurofighter in Italien abgestürzt. In: austrianwings.info. 24. September 2017, abgerufen am 24. September 2017.
- ↑ Pilot stirbt bei Eurofighter-Absturz in Italien. In: orf.at. 24. September 2017, abgerufen am 24. September 2017.
- ↑ Nach Militärparade in Spanien: Pilot stirbt bei Eurofighter-Absturz. In: Spiegel Online. 12. Oktober 2017 (Online [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
- ↑ Tom Demerly: Spanish Eurofighter Typhoon Accidentally Fires Live Air-to-Air Missile Over Estonia, 25 miles west of the Russian border. In: The Aviationist. 8. August 2018, abgerufen am 9. August 2018 (englisch).
- ↑ Michael Gubisch: Probe begins into fatal German Eurofighter crash. In: flightglobal.com. 25. Juni 2019, abgerufen am 26. Juni 2019 (englisch).
- ↑ Mike Szymanski: Kann die Luftwaffe überall fliegen? In: Sueddeutsche.de. 25. Juni 2019, abgerufen am 25. Juni 2019.
- ↑ Unfallbericht Eurofighter F-2000A Typhoon, MM7307, IS039, 13. Dezember 2022, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Dezember 2022.
- ↑ Statement on Exercise Pitch Black incident. In: defence.gov.au. Australian Government Defence, 24. Juli 2024, abgerufen am 24. Juli 2024.

























