Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen
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Review des Tages Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages: Henriette Zobel (23. Febr. 1813 – nach 20. Jan. 1865) war eine hessische Bürgerin, deren Biografie mit den Frankfurter Septemberunruhen des Revolutionsjahres 1848 verknüpft ist. Die politisch interessierte Handwerkersfrau verfolgte die Beratungen der Frankfurter Nationalversammlung und gehörte am 18. Sept. 1848 zu der Gruppe, die Hans von Auerswald und Felix von Lichnowsky verfolgten. Wie weit sie an den Geschehnissen beteiligt war, konnte nicht festgestellt werden. Sechs Tage nach der Tötung der beiden Abgeordneten wurde sie verhaftet und fast fünf Jahre in Untersuchungshaft gehalten. Das Frankfurter Appellationsgericht verwies sie 1853 wegen ihrer vermutlichen Mitwirkung an den gegen von Auerswald gerichteten Gewalttaten, auch wegen angenommener Anstiftung und Rädelsführung, zu 16 Jahren Zuchthaus. Obgleich das Oberappellationsgericht 1855 einen Teil der Schuldvorwürfe verwarf, versuchte es, die Strafe nur auf 15 Jahre zu vermindern. Erst im Januar 1865 wurde Zobel aus gesundheitlichen Gründen auf Bewährung entlassen. Ihre Bedeutung in der Öffentlichkeit erhielt sie durch zeitgenössische Bildnisse, den als Beweisstück verwendeten Regenschirm und die damit verbundenen geschlechtsspezifischen Zuschreibungen, während neuere Forschung sowohl der Beweislage als auch der politischen Funktion des Urteils kritisch entgegensteht. |
2. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 12. Oktober/22. Oktober

Die Doppeltgänger ist eine Erzählung von E. T. A. Hoffmann. Sie entstand Ende Juni oder Anfang Juli 1821 und wurde im Herbst desselben Jahres im Almanach Feierstunden mit einer Vordatierung auf das Jahr 1822 veröffentlicht.
Die Erzählung war ursprünglich als Teil des fragmentarisch gebliebenen Romans des Freiherrn von Vieren konzipiert, den Hoffmann mit Adelbert von Chamisso, Julius Eduard Hitzig und Karl Wilhelm Salice-Contessa plante.
Während der Doppelgänger in anderen Texten Hoffmanns als Mittel zur Darstellung psychologischer Verwirrungszustände oder als atmosphärisches Beiwerk dient, stehen in der Erzählung das Phänomen selbst und die Frage im Mittelpunkt, was es für zwei junge Männer bedeutet, mit einem Ebenbild konfrontiert zu sein.
In der Literaturwissenschaft zählten Die Doppeltgänger lange Zeit zu den am wenigsten geschätzten und nicht selten schroff abgelehnten Werken Hoffmanns. Die überwiegend negativen Bewertungen wurden in der Forschung allerdings teilweise korrigiert.
Nach E. T. A. Hoffmanns Roman Die Elixiere des Teufels möchte ich nun gerne Hoffmanns Erzählung Die Doppeltgänger vorstellen. Der Artikel befand sich bereits im Review, erhielt dort jedoch keine Reaktionen, was möglicherweise auch daran liegen könnte, dass es sich um eine eher unbekannte Erzählung Hoffmanns handelt. Dabei nimmt gerade diese Erzählung innerhalb von Hoffmanns Œuvre hinsichtlich des Doppelgängermotivs eine besondere Stellung ein. Während der Doppelgänger in den Elixieren innere Zerrissenheit und Wahnsinn beim Protagonisten Medardus auslöst und der Doppelgänger schließlich die Geliebte ermordet, handelt es sich in Die Doppeltgänger vornehmlich um eine äußere Verwechslung, die in ein versöhnliches Ende mündet. Die Sekundärliteratur ist begrenzt, da die Erzählung kaum rezipiert wurde. Ich habe mir daher insbesondere Mühe gegeben, die vorhandene Literatur möglichst gründlich auszuwerten. Über Anmerkungen und Bewertungen würde ich mich sehr freuen. --Gezeitengarten (Diskussion) 12:48, 2. Okt. 2026 (CEST)
- Es gibt noch keine Bewertung? Sind zwei Hoffmanns auf einen Schlag zu viel für die geneigte Leserschaft auf KALP? Auch dieser Artikel ist aus meiner Sicht makellos gestaltet, sehr kenntnisreich geschrieben und beruht auf einer breiten Literaturauswertung. Er ist natürlich etwas "kleiner" als die Elixiere, aber es ist ja auch ein Nebenwerk, und ich wüsste nicht, was dem Artikel fehlen würde. Deswegen auch hier ein überzeugtes Exzellent. Die Handlung fand ich dieses Mal nachvollziehbarer, auch wenn ich mich der Bewertung „auf weite Strecken etwas konstruiert und die genealogischen Hintergründe, Verwechslungen und Zufälle teilweise an den Haaren herbeigezogen“ gerne anschließe. Gestolpert bin ich lediglich über die erste zusammenhangloses Erwähnung eines anscheinend zentralen Marionettentheaters. In welchen Zusammenhang das gehört und wer der Spieler ist, sollte entweder an dieser Stelle oder bereits in der Inhaltsangabe kurz ausgeführt werden. Der Nebel lichtet sich sonst erst in den späteren Kapiteln, wobei mir auch da noch nicht völlig klar wird, ob George ein eigenes Theaterspiel aufführt oder bloß einer von mehreren Spielern auf einer Theaterbühne ist. Es scheint zwar ein Konstruktionsprinzip Hoffmanns zu sein, den Leser im Dunkeln zu lassen, aber das muss der Artikel ja nicht nachmachen. Viele Grüße! --Magiers (Diskussion) 11:54, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Herzlichen Dank für die freundliche Nachricht und das positive Votum, über das ich mich sehr freue.
- Vielen Dank auch für die Anmerkung zum Marionettentheater. Die Szene war in der Tat noch nicht hinreichend erläutert. Ich habe nun ein Zitat aus der Erzählung ergänzt, sodass der Zusammenhang hoffentlich deutlicher wird. George tritt als einziger Puppenspieler auf und integriert plötzlich seinen Kopf in das Schauspiel. Die beiden Puppen Pulcinell und der Doktor erschrecken sehr über dessen plötzliches Erscheinen und beginnen anschließend, darüber zu philosophieren. Eine hübsche Szene, die in ihrer Gesamtheit zum Schmunzeln anregt. Wer die Szene nachlesen möchte, findet sie im dritten Kapitel der Erzählung (vgl. hier).
- Für die Handlung der Erzählung ist die Szene allerdings eher ein kunstvolles Beiwerk als handlungsbestimmendes Element, sodass eine Erwähnung in der Inhaltsangabe vermutlich eher für Ver- als Entwirrung sorgen würde. Zentral ist die Szene vielmehr im Hinblick auf das Motiv des Theaters und Schauspiels in der Erzählung. Liebe Grüße --Gezeitengarten (Diskussion) 23:15, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Interessanter Artikel, sicher lesenswert. Es ist aber schwerer, dem Text zu folgen, als das meines Erachtens nötig wäre. Das liegt zum Teil an Kleinigkeiten: "Deodatus erhält später eine schriftliche Drohung des ihm unbekannten Grafen Hektor von Zelies mit der Warnung, die Stadt Hohenflüh zu verlassen, woraufhin sich dieser ..." - nein, nicht "dieser", das wäre der Graf, sondern er (oder jener), Deodatus. "Die Erzählung besteht aus insgesamt acht Kapiteln mit je zwei, drei oder vier Szenen, die mit der Nummerierung der Kapitel betitelt sind. Der Aufbau entspricht Goethes Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre, der acht Bücher umfasst." Naja, formal gegliedert ist sie in acht Kapitel, die nummeriert sind; die "Szenen" sind aber formal nicht hervorgehoben oder gekennzeichnet. Das ist offenbar schon eine analytische Kategorie: Nicht der Erzählerbericht prägt die Kapitel, sondern szenenartige Abschnitte, die "nur selten durch Zwischenberichte des Erzählers unterbrochen werden". Der Vergleich zum Wilhelm Meister bezieht sich hier m.E. auf die Zahl acht der Gliederung (oder auch auf diesen szenenartigen Aufbau?).
- Ich finde schon auch, dass ein besserer "Schlüssel" für die Bezüge auf die Geschichte gut wäre. Die Inhaltsangabe scheint mir im Wesentlichen der Fabel zu folgen, was vernünftig ist, da die reichlich hintertreppige Handlungskonstellation ja schon an sich schwer durchschaubar ist. Es wäre aber dann, insbesondere weil die Verweise gewöhnlich auf die Kapitelzahl gehen, doch gut, zusätzlich die tatsächliche Präsentation der Geschichte (sozusagen den discours) intensiver zu beschreiben, die ja eben gerade nicht der Zeitachse folgt.
- Die analytischen Bemerkungen finde ich großenteils interessant und gut präsentiert. Es ist ein beeindruckendes Reservoir von Analysen bzw. Interpretationen herangezogen worden. Allerdings finden sich doch recht viele Redundanzen, die sicher nicht vollständig, aber vielleicht doch teilweise vermeidbar wären. Was mich persönlich beschäftigt: Es sind doch recht unterschiedliche Ansätze, mit denen die Literaturwissenschaftler diesem recht harten Brocken zu Leibe rücken, müssten sich daraus nicht auch größere Unterschiede in ihren Deutungen ergeben?
- Das Rezeptionskapitel gefällt mir gut, insbesondere in der Betonung der sich "überbietenden" abfälligen Kritik (die sich allerdings offenbar auf den Anfang des 20. Jh. konzentrierte). --Mautpreller (Diskussion) 14:50, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für das positive Votum und die hilfreichen und nachvollziehbaren Anmerkungen.
- Die genannten Punkte hinsichtlich der konkreten Formulierung und der besseren Differenzierung zwischen Kapiteln und Szenen sowie dem Vergleich zu Goethes Roman habe ich umgesetzt. Vielen Dank für den guten Hinweis.
- Im Hinblick auf den Punkt der Inhaltsangabe habe ich nun versucht, stärker die Chronologie der Erzählung in den Vordergrund zu stellen und dabei kenntlich zu machen, welcher Absatz zu welchem Kapitel gehört. Damit folge ich dem Aufbau der Fabel nicht mehr unmittelbar, hoffe jedoch, weiterhin die Handlung nachvollziehbar wiederzugeben.
- Lieben Dank für das Lob hinsichtlich der analytischen Bemerkungen und des Rezeptionskapitels. Darüber freue ich mich sehr.
- Ich will gerne den Punkt, ob es größere oder vielleicht auch kleinere, aber in jedem Fall nennenswerte Unterschiede in Aspekten der Deutungen gibt, noch eingehender überprüfen. --Gezeitengarten (Diskussion) 17:29, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Ich habe die Literatur nun noch einmal gründlich überprüft und dabei weitere interessante Deutungsaspekte gefunden, die ich in den Artikel ergänzt habe. Dabei habe ich mir auch nochmal den englischsprachigen Aufsatz vorgenommen, der zuvor etwas zu kurz gekommen war und ebenfalls Interessante Deutungsaspekte bot. Insgesamt ist der Artikel nun von 60 auf 80 kB angewachsen, sodass sich eine erneute Lektüre sicherlich lohnt.
- Änderungen habe ich in der Inhaltsangabe, der einzelnen Charakterisierungen bis zu den Motiven vorgenommen. Die angesprochenen Redundanzen habe ich entfernt und hoffentlich auf ein zufriedenstellendes Maß reduziert.
- Vielen Dank also noch einmal für die gründliche Lektüre und die hilfreichen Hinweise, die ich meines Erachtens soweit umgesetzt habe. Melde dich gerne, wenn du den Eindruck hast, dass es so passt, oder dir noch etwas auffällt. Liebe Grüße --Gezeitengarten (Diskussion) 16:36, 15. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent. Ein guter und fundierter Artikel. Einiges hätte ich etwas anders formuliert, aber das sind eher sog. Geschmacksfragen, die am Votum nichts ändern. So bin ich mir nicht sicher, ob man schreiben sollte, negative Bewertungen seien „in der Forschung“ ... korrigiert worden, da der Bereich ohnehin subjektiv ist, also nicht den Kriterien der Naturwissenschaften entspricht. Dann würde ich auf häufige Wendungen wie „nach dem Literaturwissenschaftler“ etc. verzichten, wenn dies möglich ist. Da einige Namen verlinkt sind, sieht man ohnehin, um wen es sich handelt. Bei Gerald Bär oder Hans Toggenburger sind die Hinweise allerdings sinnvoll.--Gustav (Diskussion) 17:09, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für das positive Votum und die hilfreichen Hinweise.
- Die häufigen Wiederholungen der Berufsbezeichnungen habe ich reduziert. Den Satz im Rezeptionskapitel zur Einordnung der negativen Bewertungen habe ich wie folgt umformuliert: „Die überwiegend negativen Bewertungen fanden in der literaturwissenschaftlichen Forschung jedoch auch differenziertere Beurteilungen.“ Entsprechend angepasst habe ich auch den abschließenden Satz der Einleitung. Zudem habe ich verdeutlicht, dass die wenigen Ansätze zu einer neuen Sichtweise nichts an der nach wie vor bestehenden Geringschätzung der Erzählung in der literaturwissenschaftlichen Forschung änderten. --Gezeitengarten (Diskussion) 17:48, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent und vielen Dank für die Arbeit. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 18:14, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent, sicher keine dankbare Aufgabe, die verwickelte Handlung dieser Erzählung darzustellen, von daher fand ich deine Illustration zur Geneaologie sehr hilfreich. Soweit ich das einschätzen kann, ist das alles fundiert nachgewiesen und stellt das Thema erschöpfend dar. Nur zwei Nachfragen / Anmerkungen:
- (a) Was ist ein „kleines glaues Falstafflein“? Ich dachte erst an einen Vertipper, also „blaues“, aber das ist ein Originalzitat.
- (b) Du führst bei Rezeption einen tschechischen Literaturhistoriker an. Gibt es evt noch weitere Rezeption aus dem Ausland, beispielsweise aus Frankreich oder dem angelsächsischen Sprachraum?
- Danke für diesen überzeugenden Artikel, --Arabsalam (Diskussion) 18:01, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für das positive Votum. Es freut mich sehr, dass die erstellte Illustration zur Genealogie hilfreich ist. Ich selbst habe eine ganze Weile gebraucht, um zu verstehen, wer mit wem verwandt ist und wie das alles zusammenhängt.
- Ja, auf die Stelle mit dem kleinen glauen Falstafflein bin ich ebenfalls gestoßen. Zunächst hatte ich auch an einen Tippfehler gedacht. Tatsächlich gibt es das Adjektiv „glau“ aber wirklich. Es ist regional veraltet und bedeutet „gut aussehend, gefällig“ [vgl. das Digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache (1)]. Nach dem Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm kann es auch „scharfsinnig (vom verstand), gewitzt, klug, gescheit“ bedeuten (vgl. hier).
- Mit dem „Falstafflein“ rekurriert Hoffmann auf Sir John Falstaff, einer von William Shakespeare geschaffenen Bühnenfigur, die zum Synonym für einen fülligen, korpulenten Angeber und Genießer wurde. Das passt gut zur Beschreibung der beiden Wirte in der Erzählung, die sich gerade durch ihren Gegensatz auszeichnen: Der eine ist „knochendürr“, der andere ein „glaues Falstafflein“, also ein gefälliger oder gewitzter, korpulenter Angeber und Genießer ganz im Stile Sir John Falstaffs.
- Leider ist mir keine weitere Rezeption der Erzählung im Ausland bekannt. Das wäre in der Tat sehr interessant. Sollte ich dazu noch etwas finden, werde ich es natürlich gerne im Artikel ergänzen. --Gezeitengarten (Diskussion) 18:36, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent. Ich tue mich trotzdem schwer damit, weil ich die ganzen Verweise auf psychische Störungen und nun sogar die Psychoanalys und Shakeaspeare nicht nachvollziehen kann. Ich will Gezeitengarten aber zugute halten, dass seine Sekundärliteratur es eben nicht besser hergibt. Nur ein Beispiel: „Zwei Männer, der eine lang und knochendürr, wie die Hektik selbst, der andere ein kleines glaues Falstafflein in den schmuckesten Sonntagskleidern des idealen Spießbürgers angetan, waren in heftigsten Faustkampf begriffen.“ Der dürre und der dicke Mann kämpfen und der dürre Mann wird zu Aschermittwoch die Oberhand behalten. Das Motiv von Shrovetide und Lent sollte bekannt sein. Ich habe es hier erklärt: Karneval. Ich wundere mich, dass es in der Sekundärliteratur nicht erwähnt wird, weil der Verweis auf Falstaff in diesem Fall ja so naheliegend ist - jedenfalls für mich. Andererseits versteh ich den Verweis auf Hamlet ganz und gar nicht. Wenn man - ein weiteres Beispiel - das Doppelgängermotiv mit der Verwechslungskomödie in Verbindung bringen will - auch wieder naheliegend -, sollte es nach meinem Meinung aus einem Bezug auf Plautus Komödie Menaechmi hergeleitet werden. Das ist der Klassiker schlechthin. Ich verstehe nicht, warum Deine Autoren das nicht machen. Hierbei: Dies entspricht Reproduktionstheorien, nach denen die Mutter lediglich als Trägerin des Spermas fungiert und der Sohn daher keine Ähnlichkeit mit ihr aufweist. handelt es sich übrigens um die Präformationslehre. Der englische Artikel en:Preformationism#Philosophical_development nimmt dabei ausdrücklich bezug auf die antike griechische Philosophie (Pythagoras und Aristoteles). Ich müsste in meine Bücher schauen. Wie Du siehst hätte ich dass alles ganz anders aufgezogen, aber ich habe es nicht gemacht und Dir soll die Anerkennung für Deine Arbeit nicht verwehrt bleiben. LG --Andreas Werle (Diskussion) 20:52, 23. Okt. 2026 (CEST)
- Herzlichen Dank für das Votum und die fundierten Hinweise und Anmerkungen. Das Motiv von Shrovetide und Lent war mir tatsächlich nicht bekannt. Äußerst interessant, vielen Dank für den Hinweis! In der Sekundärliteratur wird darauf nicht verwiesen. Vielleicht liegt das daran, dass in der Erzählung der Dürre nicht obsiegt?
- Dort heißt es: „Doch plötzlich fuhr nun der Große dem Kleinen mit den spitzen Knochenfingern so gewaltig in die Seiten und gab mit der letzten Kraft der Verzweiflung sich selbst einen solchen Schwung, daß der Kleine in die Höhe geschleudert wurde wie ein Ball und niederstürzte, dicht vor dem Fürsten.“ Später versöhnen sich die beiden, bei denen sich herausstellt, dass es sich um die beiden Wirte handelt.
- Im Stellenkommentar zur Erzählung schreibt Hartmut Steinecke zu Falstaff: „Falstaff ist die bekannte Gestalt aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor und König Heinrich der Vierte.“ Zu „glau“ heißt es dort: „Glau (ahd, heute noch ndd.): gescheit, nett, sauber.“ Mehr habe ich dazu nicht gefunden. Das Motiv von Shrovetide und Lent wird nicht erwähnt.
- Der Verweis auf Hamlet bezieht sich bei Gerald Bär nicht unmittelbar auf die Erzählung, sondern eher allgemein auf den dramatischen Kunstgriff, psychische Abläufe sichtbar zu machen. Es handelt sich also um einen eher beiläufigen Verweis.
- Vielen Dank für den Hinweis auf die Präformationslehre, die ich inzwischen im Artikel erwähnt habe.
- Im Kapitel zu den literarischen Einflüssen gehe ich auf Plautus’ Komödie Menaechmi ein. Dort ist es aber in der Tat etwas kurz. Hoffmann hat die Erkenntnisprobleme, die sich aus der manifesten Existenz zweier physisch gleicher und deshalb als ein und dieselbe Person wahrgenommener Individuen ergeben, nach einem traditionellen Muster der Verwechslungskomödie entwickelt, das schon bei Plautus Menaechmi (206 v. Chr.) oder Shakespeares Die Komödie der Irrungen (1589/93) zugrunde liegt. Ich habe dies nun im Kapitel zur Charakterisierung von Deodatus ergänzt, um zugleich Gerald Bärs Deutung des gespaltenen Ichbewusstseins etwas zu relativieren.
- Tatsächlich neigt die Sekundärliteratur dazu, die Figuren vor allem unter dem Gesichtspunkt psychischer Störungen zu betrachten. Dabei gerät mitunter aus dem Blick, nach welchen literarischen Mustern Hoffmann die Figuren konzipiert. Ich hoffe, dass ich mit der Überarbeitung des Kapitels zu Deodatus nun etwas entgegenwirken konnte. --Gezeitengarten (Diskussion) 22:51, 23. Okt. 2026 (CEST)
- Zu Shrovetide und Lent: Es gibt zwei Traditionen des Volkstheaters im Mittelalter - Mysterienspiele und Moralitäten. In den Mysterien werden biblische Motive dargestellt, zum Beispiel der Fall Luzifers oder Kain und Abel - Luzifers Fall ist dann in der Frühmoderne eines der Vorbilder der Tragödien. In der englischen Renaissance ist die wesentliche Quelle "en:The Fall of Princes" von John Lydgate und allgemeiner Boccaccio's Werk De casibus virorum illustrium. Die Mysterien handeln also wenn man so will vom Schicksal der Welt am Beispiel berühmter Persönlichkeiten - Caesar, Herodes, Adam. Die Moralitäten dagegen behandeln das Schicksal eines gewöhnlichen Menschen, des Jedermann oder im Englischen "Mankind" und seinem Hin- und Hergerissensein zwischen Gut und Böse - klassisch Faust. Aber auch zwischen Seligkeit und Verdamnis - der schmale und der weite Weg (jetzt denkst du richtigerweise an Hermann Hesse) und eben Askese und Lebensgenuss (dem lasterhaften Lebenswandel wie bei Don Giovanni): da kommt dann der Karneval ins Spiel und der Sieg der Askese, des dürren Mannes, der am Aschermittwoch die Fastenzeit einleitet. Kommt einem irgendwie alles bekannt vor. :-) --Andreas Werle (Diskussion) 10:18, 24. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für die Erläuterung, die für das Verständnis äußerst hilfreich ist. Der Zusammenhang mit den Moralitäten und dem Gegensatz von Askese und Lebensgenuss ist sehr interessant. Bezogen auf Hoffmanns Erzählung stimme ich dir zu, dass sich das Motiv von Shrovetide und Lent assoziieren lässt. Vielen Dank noch einmal für diesen anregenden Hinweis, der eine vielversprechende Lesart hinsichtlich der Figurengestaltung der beiden Wirte eröffnet. --Gezeitengarten (Diskussion) 23:02, 24. Okt. 2026 (CEST)
- Keine Ursache. Noch ein Hinweis. Wenn du den Sandmann bearbeitest wirst du auf Freunds Aufsatz Das Unheimliche stoßen. Dieser Aufsatz ist recht wirkungsmächtig, er ist der Ausgangspunkt für die psychoanalytische Literaturinterpretation wenn es um die Schriftsteller der Romantik geht: Poe, ETA Hofmann und so. Für die entsprechende Sekundärliteratur würde ich die übergeordnete Sekundärliteratur zu Freud, insbesondere Peter-André Alt konsultieren. Noch eine Vermutung/ ein Hinweis. Es könnte sein, dass Deine Autoren den Bezug zu Shakespeare herstellen wegen der (imaginierten) Interiorität einer literarischen Figur. Da ist Hamlet natürlich der zentrale Bezug, den ich hier dargestellt habe: Hamlets personale Identität. Das ist ein weites Feld, es könnte Dich eine Weile beschäftigen. :-) LG --Andreas Werle (Diskussion) 11:24, 25. Okt. 2026 (CET)
- Oh ja – Der Sandmann ist ein weites Feld. Ich habe im dortigen Artikel bisher nur ganz vorsichtig ein wenig ergänzt, um zumindest ein kleines bisschen Substanz anzubieten. Demnächst würde ich mich mal an die Charakterisierung der Figuren heranwagen. Die fehlt noch gänzlich und ist ja häufig das, wonach gesucht wird. Für die Rezeptionsgeschichte ist Freud natürlich elementar. Danke für den Hinweis zu Peter-André Alt und Hamlet. Da bin ich in der Tat ein wenig beschäftigt :-) Liebe Grüße --Gezeitengarten (Diskussion) 15:22, 25. Okt. 2026 (CET)
- Keine Ursache. Noch ein Hinweis. Wenn du den Sandmann bearbeitest wirst du auf Freunds Aufsatz Das Unheimliche stoßen. Dieser Aufsatz ist recht wirkungsmächtig, er ist der Ausgangspunkt für die psychoanalytische Literaturinterpretation wenn es um die Schriftsteller der Romantik geht: Poe, ETA Hofmann und so. Für die entsprechende Sekundärliteratur würde ich die übergeordnete Sekundärliteratur zu Freud, insbesondere Peter-André Alt konsultieren. Noch eine Vermutung/ ein Hinweis. Es könnte sein, dass Deine Autoren den Bezug zu Shakespeare herstellen wegen der (imaginierten) Interiorität einer literarischen Figur. Da ist Hamlet natürlich der zentrale Bezug, den ich hier dargestellt habe: Hamlets personale Identität. Das ist ein weites Feld, es könnte Dich eine Weile beschäftigen. :-) LG --Andreas Werle (Diskussion) 11:24, 25. Okt. 2026 (CET)
- Vielen Dank für die Erläuterung, die für das Verständnis äußerst hilfreich ist. Der Zusammenhang mit den Moralitäten und dem Gegensatz von Askese und Lebensgenuss ist sehr interessant. Bezogen auf Hoffmanns Erzählung stimme ich dir zu, dass sich das Motiv von Shrovetide und Lent assoziieren lässt. Vielen Dank noch einmal für diesen anregenden Hinweis, der eine vielversprechende Lesart hinsichtlich der Figurengestaltung der beiden Wirte eröffnet. --Gezeitengarten (Diskussion) 23:02, 24. Okt. 2026 (CEST)
- Zu Shrovetide und Lent: Es gibt zwei Traditionen des Volkstheaters im Mittelalter - Mysterienspiele und Moralitäten. In den Mysterien werden biblische Motive dargestellt, zum Beispiel der Fall Luzifers oder Kain und Abel - Luzifers Fall ist dann in der Frühmoderne eines der Vorbilder der Tragödien. In der englischen Renaissance ist die wesentliche Quelle "en:The Fall of Princes" von John Lydgate und allgemeiner Boccaccio's Werk De casibus virorum illustrium. Die Mysterien handeln also wenn man so will vom Schicksal der Welt am Beispiel berühmter Persönlichkeiten - Caesar, Herodes, Adam. Die Moralitäten dagegen behandeln das Schicksal eines gewöhnlichen Menschen, des Jedermann oder im Englischen "Mankind" und seinem Hin- und Hergerissensein zwischen Gut und Böse - klassisch Faust. Aber auch zwischen Seligkeit und Verdamnis - der schmale und der weite Weg (jetzt denkst du richtigerweise an Hermann Hesse) und eben Askese und Lebensgenuss (dem lasterhaften Lebenswandel wie bei Don Giovanni): da kommt dann der Karneval ins Spiel und der Sieg der Askese, des dürren Mannes, der am Aschermittwoch die Fastenzeit einleitet. Kommt einem irgendwie alles bekannt vor. :-) --Andreas Werle (Diskussion) 10:18, 24. Okt. 2026 (CEST)
- Tatsächlich neigt die Sekundärliteratur dazu, die Figuren vor allem unter dem Gesichtspunkt psychischer Störungen zu betrachten. Dabei gerät mitunter aus dem Blick, nach welchen literarischen Mustern Hoffmann die Figuren konzipiert. Ich hoffe, dass ich mit der Überarbeitung des Kapitels zu Deodatus nun etwas entgegenwirken konnte. --Gezeitengarten (Diskussion) 22:51, 23. Okt. 2026 (CEST)
3. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 13. Oktober/23. Oktober
Das Ferrer Center war ein anarchistisches Kulturzentrum in Manhattan, das eine nach dem Vorbild der Escuela Moderna gegründete und durch Francisco Ferrer inspirierte Schule beherbergte. Diese Schule, die New York Modern School, wurde 1910 in New York gegründet und zog 1915 nach Stelton im Bundesstaat New Jersey um, wo sie bis 1953 den Mittelpunkt einer anarchistischen Siedlung, der Ferrer Colony, darstellte.
Der Artikel ist für den Schreibwettbewerb im März entstanden und stellt ein Projekt aus der Blütezeit der US-amerikanischen Anarchismus vor. Er basiert auf einer umfassenden Sichtung der bestehenden Literatur zum Thema. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich viele Photos und Illustrationen im Netz ausfindig machen und auf Commons bereitstellen konnte, die auch verdeutlichen, inwiefern es sich beim Ferrer Center auch um ein ästhetisch-kreatives Vorhaben handelte. Polibil (Diskussion) 16:54, 3. Okt. 2026 (CEST)
- Sehr schöner Artikel, meines Erachtens exzellent. Ein bisschen mehr hätte ich gern noch über die "ambivalente Bewertung" von Veysey gewusst. --Mautpreller (Diskussion) 11:03, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Danke! Ich habe versucht das nun knapp etwas zu präzisieren. --Polibil (Diskussion) 18:01, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Nicht ganz einfach fällt mir die Bewertung des Artikels. Vor allem zwei Kritikpunkte und zwei Anmerkungen habe ich:
- Das Lemma ist m. E. zu überdenken. Der Artikel heißt Ferrer Center, aber der Großteil des Artikel geht um die Modern School in Stelton, was für den Leser verwirrend sein kann. Die englischen Kollegen haben das Lemma en:Ferrer Center and Colony getauft, was ich als besser passend zu dem Text finde. Vielleicht könntest du eine Verschiebung überprüfen.
- Der Artikel an sich erscheint mir ausgewogen, allerdings bekommt er durch die vielen Zitate von Zeitgenossen einen etwas nostalgisch-verklärenden Touch. M. E. ließe sich das leicht beheben, in dem mehr der Zitate paraphrasiert werden
- Der Abschnitt Beurteilung und Nachleben ist etwas kurz, gibt es wirklich nicht mehr Rezeption?
- Im Artikel klingt es zwar schon an, aber vor dem Hintergrund der Ersten Roten Angst in den Staaten interessierte mich, ob das Ferrer Center oder dessen Ausgründungen ins Blickfeld der Behörden rückten.
- Insgesamt ist der Artikel aus meiner Sicht trotz der drei Kritikpunkte ein überzeugender, sprachlich einwandfreier Text, sehr schön illustriert und durchgängig auf Fachliteratur gebaut und für mich ohne erkennbare Lücken. Insgesamt komme ich daher in meiner Bewertung auf ein knappes Exzellent. Grüße und Danke für die Mühen, --Arabsalam (Diskussion) 18:24, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für die genaue Lektüre!
- Wie würdest Du den Artikel dann nennen Ferrer Center und -Siedlung? Ganz elegant scheint mir das noch nicht, aber ich denke weiter drüber nach.
- Es gibt noch einige zeitgenössische Rezeption, die würde aber aus meiner Sicht gegenüber den Zitaten im Text nicht viel neues bieten. Avrich & Veysey sind die einschlägigen Werke, weshalb ich sie im Rezeptionsabschnitt relativ prominent dargestellt habe.
- In Bezug auf den Red Scare steht das meiste im Kapitel Ferrer_Center#Umzug_nach_Stelton. Ich habe unten noch einen Satz ergänzt, warum die Siedlung nicht gleichermaßen unter Beobachtung stand.
- --Polibil (Diskussion) 19:48, 13. Okt. 2026 (CEST)
- In Anlehnung an den zweite Satz des Intros würde ich das Lemma Ferrer Center und Colony o.ä. nennen. Bei unseren arabischen Kollegen lautet das Lemma in etwa Ferrer-Kolonie und Ferrer-Moderne-Schule. --Arabsalam (Diskussion) 20:36, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Ich habe nur die Sorge, dass das englische "Colony" im Deutschen eher missverständlich ist - es ist ja keine Kolonie, sondern eine Siedlung. Natürlich gibt es auch im Deutschen Kleingartenkolonien, aber an die denkt man wohl inzwischen eher weniger. --Polibil (Diskussion) 11:48, 17. Okt. 2026 (CEST)
- In Anlehnung an den zweite Satz des Intros würde ich das Lemma Ferrer Center und Colony o.ä. nennen. Bei unseren arabischen Kollegen lautet das Lemma in etwa Ferrer-Kolonie und Ferrer-Moderne-Schule. --Arabsalam (Diskussion) 20:36, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für die genaue Lektüre!
6. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 16. Oktober/26. Oktober
Neubewertung Blauhai
[Quelltext bearbeiten]
Der Blauhai (Carcharhinus glaucus, Synonym: Prionace glauca) gehört innerhalb der Haie (Selachii) zur Familie der Requiemhaie (Carcharhinidae). Seinen Namen verdankt er der auffälligen dunkel- bis leuchtendblauen Färbung der Körperoberseite. Mit einer Körperlänge von meist etwa 2,5 bis 3 Metern und maximal rund 4 Metern gehört er zu den größeren Vertretern seiner Familie, charakteristisch sind sein sehr schlanker Körper und die langen, schmalen Brustflossen. […] Der Blauhai gehört zu den weltweit am häufigsten gefangenen und auch verarbeiteten Haiarten, wobei er auch in der EU ein wichtiger Speisefisch ist. Er wird sowohl gezielt befischt als auch in großer Zahl als Beifang vor allem der pelagischen Langleinenfischerei gefangen und wegen seines Fleisches und seiner Flossen kommerziell genutzt. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) stuft ihn weltweit als „potenziell gefährdet“ (Near Threatened) ein, wobei einzelne regionale Populationen stärker bedroht sind als andere.
Ich schicke mal den Artikel zum Blauhai für eine Neubewertung ins Rennen. Der Artikel wurde 2006 in die lesenswerten Artikel aufgenommen, konnte jedoch wie etliche weitere die aktuellen Ansprüche an einen Lesenswerten Artikel und die Präsentation als solcher für die Hauptseite nicht mehr erfüllen (Danke @Püppen: für die Auswertung). Ich habe den Artikel entsprechend in einem intensiven Run über das letzte Wochenende massiv überarbeitet und ausgebaut und gehe davon aus, dass er mittlerweile zumindest den Lesenswert-Status wieder erfüllen sollte und evtl. auch eine Liga höher mitspielen kann. -- Achim Raschka (Diskussion) 07:52, 6. Okt. 2026 (CEST)
- Nach den vielen Erweiterungen von Achim kann der Artikel mMn durchaus auf den Exzellent-Status aufgewertet werden. --Prianteltix (Diskussion) 14:39, 6. Okt. 2026 (CEST)
- Diesem Votum schließe ich mich gerne an: Exzellent und werde den Artikel unmittelbar daran als Alternativvorschlag für den 13. Oktober 2026 vorschlagen.--Püppen (Diskussion) 21:47, 6. Okt. 2026 (CEST)
- @Benutzer:Püppen: 13. Oktober 2026? Bis dahin ist die Kandidatur aber nicht durch. --Geher (Diskussion) 18:07, 7. Okt. 2026 (CEST)
- Er gilt schon jetzt als lesenswert, darf also nach unseren Regularien durchaus präsentiert werden (er hat kein Kontra und keine Bausteine). Ich halte aber dennoch nichts davon, schließlich haben wir bereits für den 13. Oktober einen lesenswerten Artikel mit Datumsbezug (von Atomiccocktail). --4959204th User (Diskussion) 19:06, 7. Okt. 2026 (CEST)
- @Püppen: eigentlich würde ich diese Wahl und ihre Auswertung gern erst abwarten - dann kann er gern mit neuen/aktualisiertem Bapperl genommen werden. Da gerade einige neue Exzellente Artikel hinzugekommen sind, sollte sich da ja was finden lassen. Ich habe mittlerweile mit dem Ausbau von Zitronenhai angefangen, das wird allerdings eher keine so schnelle Aktion. -- Achim Raschka (Diskussion) 19:15, 7. Okt. 2026 (CEST)
- Stimmt, seit Kurzem gibt es 3 neue, exzellente.--Püppen (Diskussion) 19:37, 7. Okt. 2026 (CEST)
- @Benutzer:Püppen: 13. Oktober 2026? Bis dahin ist die Kandidatur aber nicht durch. --Geher (Diskussion) 18:07, 7. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent. --4959204th User (Diskussion) 19:08, 7. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent Bemerkenswerter Artikel, ansprechend bebildert und solide belegt. Gefällt mir gut. Heinz K. S. (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Heinz K. S. (Diskussion | Beiträge) 21:47, 17. Okt. 2026 (CEST))
- Exzellent danke für den Ausbau, wie auch beim Zitronenhai, der ja schon kandidiert. Nur bei der kulturellen Rezeption haben mir die Belege noch gefehlt. Für den Blåhaj hab ich sie mal eingefügt. Grüße--Josef Papi (Diskussion) 11:45, 18. Okt. 2026 (CEST)
- U.a. weil ich auch schon eine (harmlose) „Begegnung“ mit einem Hai hatte, habe ich den Artikel aus persönlichem Interesse gelesen und halte ihn für Exzellent. Anders als der Vorredner hätte ich auf das Ikea-Produkt verzichtet, aber das ist nicht so wichtig. V.a. die Abschnitte „Taxonomie“ und „Fossilgeschichte“ gefallen mir. Die Einleitung ist sehr gut, obwohl ich selbst wohl die Haiunfälle erwähnt hätte. Im Abschnitt „Fressfeinde und Parasiten“ fallen mir viele Rotlinks auf, aus denen vermutlich noch Artikel entstehen sollen. --Gustav (Diskussion) 10:07, 20. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für die Bewertung. IKEA ist drin, weil ich einer entsprechenden Kritik vorgreifen wollte und weil es nicht weh tut. Zu den Rotlinks: Da jede Art relevant ist, setze ich bei Arten grundsätzlich Links - selbst wenn es in naher Zukunft keine Artikel geben wird. Benutzer:Uwe Gille hatte vor zwei (?) Jahren mal hunderte Artikel zu Spulwürmern geschrieben und vielleicht passiert ähnliches ja auch bei Bandwürmern und parasitischen Copepoden irgendwann mal. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 10:40, 20. Okt. 2026 (CEST)
11. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 21. Oktober/31. Oktober
Chrom(III)-oxid, Cr2O3, ist eine chemische Verbindung und eines von mehreren Oxiden des Chroms. Es ist eine dunkelgrüne, sehr harte und chemisch unreaktive Verbindung mit hohem Schmelzpunkt. Neben der wasserfreien Verbindung ist auch ein hellgrünes Dihydrat (Cr2O3 · 2 H2O) bekannt. Es wird vor allem als Pigment eingesetzt, daneben ist es Ausgangsstoff für die Herstellung von Chrom, wird als Schleif- und Poliermittel sowie für feuerfeste Werkstoffe und als Katalysator in verschiedenen chemischen Reaktionen verwendet.
Ich habe den Artikel über dieses grüne Pigment ausgebaut und möchte ihn nun hier kandidieren lassen. Als Hauptautor natürlich Neutral. Viele Grüße --Orci Disk 21:46, 11. Okt. 2026 (CEST)
Ich habe vier Anmerkungen zum Artikel.
1. In der Einleitung werden zwei Stoffe angesprochen, das wasserfreie Produkt und das Dihydrat, sie haben ja auch vieles gemeinsam. Im weiteren, und in der Info-Box ausschließlich, wird aber fast nur das wasserfreie erwähnt. Wenn das ein gemeinsamer Artikel sein soll, dann müssten z. B. die Eigenschaften beider Stoffe genannt werden, oder eben zwei Artikel. Vor Augen habe ich dabei das Calciumsulfat, ebenfalls mit wasserfrei und Dihydrat (und sogar noch einige mehr).
2. In der Info-Box steht als Kristallsystem „hexagonal“, weiter unten im Text „hexagonal rhomboedrisch“ und „trigonal“. Wer das kennt, weiß natürlich, dass trigonal eine Untermenge von hexagonal ist, nicht-kristallografisch Bewanderte könnte das irritieren, auch die Verlinkung ist nur begrenzt hilfreich. Vorschlag: Entweder etwas genauer (d.h. mit einem zusätzlichen Satz) eine kurze Erklärung einbauen oder eben nicht, dann aber auch nur einen der beiden Begriffe verwenden.
3. Das Bild in der Info-Box zeigt den Korund, erfährt man aber nur durch draufklicken. Klar, wenn das wasserfreie Chromdioxid in der Korundstruktur kristallisiert, kann das genommen werden. Ist das wirklich genau deckungsgleich? Worauf ich hinaus will: es fehlt eine Arbeit, in der die Kristallstruktur präsentiert wird. Die gibt es bestimmt, denn man kann die Kristallisation in der Korundstruktur nur behaupten, wenn sie durch Strukturanalyse auch bestimmt wurde. Für irgendeinen Stoff würde ich das nicht fordern, aber wenn dieser Artikel als vorbildlich, evtl. sogar exzellent, bezeichnet werden soll, gehört das mMn dazu. Die einzige zitierte Strukturarbeit ist die von Abdullah et al. („et al.“ reicht bei Zitationen, alles wird übersichtlicher), die aber die Korundstruktur für Chromdioxid voraussetzt und keinesfalls belegt, darin geht es eher um Nanopartikel.
4. Die Herstellungsbedingungen, unter denen die Reduktion mit Schwefel in „Gewinnung und Darstellung“ abläuft, wären interessant. Abwartend --Dioskorides (Diskussion) 22:30, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für die Anmerkungen: zu 1.: ich habe ein bisschen was ergänzt, allerdings ist über das Dihydrat deutlich weniger bekannt als über die wasserfreie Verbindung (anders als z.B. bei Calciumsulfat). zu 2.: habe es auf hexagonal vereinheitlicht und bei "hexagonal rhomboedrisch" den ersten Teil entfernt und besser verlinkt, da sich das auf die Kristallform bezieht. zu 3.: ich habe Abdullah et al. durch ein besseres Paper zur Struktur ersetzt, dort steht auch explizit drin, dass es eine Korundstruktur ist. zu 4.: ein bisschen was ergänzt. Viele Grüße --Orci Disk 00:29, 14. Okt. 2026 (CEST)
- Danke erstmal, ich halte die neue Strukturreferenz auch für besser. Den Rest werde ich mir noch intensiver durchlesen, ich tendiere zu lesenswert. --Dioskorides (Diskussion) 22:43, 14. Okt. 2026 (CEST)
- Lassen sich die Reaktionsgleichungen noch etwas direkter den im Text erwähnten Reaktionen zuordnen, d.h. direkt nach der Erwähnung der Reaktion platzieren? Außerdem wundert mich das Angström, ist das nicht mittlerweile völlig veraltet? Schon vor vier Jahrzehnten wurde im atomaren Bereich mit pm gearbeitet, vgl. auch den Artikel zur entsprechenden Manganverbindung. --Dioskorides (Diskussion) 23:23, 16. Okt. 2026 (CEST)
- Zu den Gleichungen: schwierig, ich würde die thematisch zusammenhängenden Absätze ungerne auseinanderreißen. In der Kristallographie wird bis heute fast immer Angström verwendet. Der Artikel zum Mangan(III)-oxid ist da auch ein schlechtes Beispiel. Im WP-Artikel stehen zwar pm-Angaben, in den angegebenen wiss. Quellen aber Angström-Werte. --Orci Disk 09:42, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Man könnte ja durch geringfügige Umformulierungen die Möglichkeit schaffen, die Reaktionsgleichung unmittelbar zur direkt vorher genannten Reaktion zu setzen. --Dioskorides (Diskussion) 18:09, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Das funktioniert nicht. Wenn man sich bsp. Gewinnung und Darstellung anschaut, sollte die generelle Hauptreaktion direkt am Anfang stehen, dahinter dann Bedingungen, Alternativen etc. Das kann und sollte man nicht umstellen. Da bleibt es nur, die Reaktionsgleichung an das Ende des Absatzes zu setzen, auch wenn es dann nicht ganz zusammen steht. --Orci Disk 18:56, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Man könnte ja durch geringfügige Umformulierungen die Möglichkeit schaffen, die Reaktionsgleichung unmittelbar zur direkt vorher genannten Reaktion zu setzen. --Dioskorides (Diskussion) 18:09, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Zu den Gleichungen: schwierig, ich würde die thematisch zusammenhängenden Absätze ungerne auseinanderreißen. In der Kristallographie wird bis heute fast immer Angström verwendet. Der Artikel zum Mangan(III)-oxid ist da auch ein schlechtes Beispiel. Im WP-Artikel stehen zwar pm-Angaben, in den angegebenen wiss. Quellen aber Angström-Werte. --Orci Disk 09:42, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Lassen sich die Reaktionsgleichungen noch etwas direkter den im Text erwähnten Reaktionen zuordnen, d.h. direkt nach der Erwähnung der Reaktion platzieren? Außerdem wundert mich das Angström, ist das nicht mittlerweile völlig veraltet? Schon vor vier Jahrzehnten wurde im atomaren Bereich mit pm gearbeitet, vgl. auch den Artikel zur entsprechenden Manganverbindung. --Dioskorides (Diskussion) 23:23, 16. Okt. 2026 (CEST)
- Danke erstmal, ich halte die neue Strukturreferenz auch für besser. Den Rest werde ich mir noch intensiver durchlesen, ich tendiere zu lesenswert. --Dioskorides (Diskussion) 22:43, 14. Okt. 2026 (CEST)
Danke für den guten Artikel, den ich auch als Nichtchemiker gut verstehe. Was mir aufgefallen ist sind die ersten beiden Sätze des zweiten Absatzes der Einleitung (Das Pigment Chrom(III)-oxid wird als Chromoxidgrün, das Dihydrat als Chromoxidhydratgrün, Guignetgrün oder Viridian bezeichnet. Es ist dabei nicht mit Chromgrün zu verwechseln. Im Colour Index sind die beiden Pigmente als C.I. Pigment 17 und C.I. Pigment 18 verzeichnet.), die hier belegt sind, aber später im Haupttext nicht mehr vorkommen. Die Einleitung sollte ja eine Zusammenfassung des Artikels sein, und nicht schon die Beschreibung. Ich würde die 2 Belege daher aus der Einleitung nehmen, die diversen Namen aber weiter unten noch einmal, dann mit Beleg, wiederholen. Wenn das gemacht ist, gerne ein Exzellent. Grüße --Josef Papi (Diskussion) 15:41, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Nein, werde ich nicht machen. Es ist durchaus üblich, dass Namen und Definitionen nur in der Einleitung vorkommen und auch dort belegt werden. In die unteren Absätze passt das nirgendwo rein und ein eigener Absatz für die drei kurzen Sätze ist auch nicht sinnvoll. Viele Grüße --Orci Disk 17:40, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Das verstehe ich nun gar nicht. Ich würde auch der Idee von Josef Papi zustimmen. Gerade weil unter Verwendung diese Farben noch mal erwähnt werden, kann man das doch aus der Einleitung ganz einfach hier einbauen. Gerade Einleitungen sollten möglichst von Einzelheiten freigehalten und auf das Wesentliche beschränkt werden. --Dioskorides (Diskussion) 18:08, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Die Namen sollten zusammenbleiben und das geht nur in der Einleitung. Und dann braucht es Namen wie Viridian nicht mehr weiter unten und damit ist dann auch der Beleg in der Einleitung. Den Artikel nur wegen einer Formalie umbauen, werde ich nicht. Wenn das anderen nicht gefällt und darum den Artikel für schlechter halten, ist das halt so. Akzeptiere das bitte einfach. --Orci Disk 18:56, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Natürlich akzeptiere ich das, aber einsehen tue ich es trotzdem nicht. --Dioskorides (Diskussion) 22:04, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Ich sehe vor allem die harsche Antwort auf einen Vorschlag nicht ein. Man kann doch durchaus etwas mehr über die Namen schreiben. Werden Guignetgrün oder Viridian überhaupt noch verwendet, woher kommen diese Namen, etc. Dieses Abblocken irritiert mich sehr. Daher ändere auf Neutral. --Josef Papi (Diskussion) 22:18, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Die Ethymologie von Viridian habe ich ergänzt. Guignet war der Erfinder des Herstellungsverfahrens, das wird schon bei der Gewinnung erwähnt. Benutzt werden dürften die Begriffe bis heute, jedenfalls finde ich Lexikon-Einträge und Verkaufsseiten mit den Bezeichnungen. Das ist aber nichts für den Artikel. Du hast einen Vorschlag gemacht, ich habe Dir meine Gründe genannt, warum ich ihn nicht umsetzen werde, das kann bei einem Vorschlag nun mal passieren. Wenn Dir Dein Vorschlag so wichtig ist, dass Du ohne die Umsetzung Dein Votum zurückziehst (was ich zwar nicht nachvollziehen kann, warum man das wegen einer solchen Kleinigkeit macht und obwohl die Gründe für die Ablehnung angegeben wurden) werde ich halt damit leben. Ich schreibe nun mal direkt und ohne große Umschweife, wenn das "harsch" oder "abblocken" sein soll, ist das halt so. --Orci Disk 22:57, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Wie oben schon Josef Papi (15:41, 18. Okt) und auch meine Wenigkeit (18:08, 18. Okt.) sagten, sollte die Einleitung nur zusammenfassen, was auf jeden Fall im Text erscheint. Das sind keine Privatmeinungen, sondern ist eher die herrschende Meinung in WP. Ein weiteres Beispiel dazu haben wir aktuell in der direkt nachfolgenden Kandidatur (Diplom-Kriminologe); lies dir mal durch, was dort Arabsalam (19:07, 19. Okt.) schreibt. Natürlich muss jeder Artikel für sich beurteilt werden, aber bei diesem Problem handelt es sich um einen generellen Aspekt.
- Der Inhalt des Artikels wird davon nicht berührt, ich halte ihn für Lesenswert. --Dioskorides (Diskussion) 22:12, 20. Okt. 2026 (CEST)
- Nein, ein Wikipedia Artikel ist kein Paper mit einem Abstract. Wenn ein wichtiges Fakt in der der Einleitung vollumfänglich kurz dargestellt werden kann, dann passt das so - aber auch nur dann. Es gibt ja auch Artikel ohne Untergliederung des Textes. Die Diskussion wurde schon häufiger geführt. Eine Mehrheit in eine Richtung sollte auch nicht als Vorgabe missverstanden werden.
- Viele Grüße, Fabian RRRR (Diskussion) 11:14, 23. Okt. 2026 (CEST)
- PS.: Den Ton finde ich allerdings auch etwas harsch
- Ich habe mich bei meinem Statement (wie ich bei meiner eigenen Artikelgestaltung) an das gehalten, was bei Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel#Einleitung dazu steht. Meist wird dort das Hilfsverb „soll“ verwendet. Das heißt, dass das als beste Lösung angestrebt werden soll, in begründeten Ausnahmefällen kann auch abgewichen werden (vulgo: „soll“ heißt „muss“ wenn „kann“). Manchmal ist es wirklich mit einem Satz in der Einleitung getan, die biografischen Eckdaten werden oft auch nicht mehr im Artikel wiederholt. In Bezug auf die Farbpigmente sehe ich das anders, da dieser Aspekt nochmal ausführlich im Text aufgegriffen wird. Nicht jeder liest den ganzen Artikel, manche nur die Einleitung, manche nur, nach Inhaltsverzeichnis, den sie interessierenden Abschnitt; warum dort die in der Einleitung enthaltenen ENs nicht mehr präsentiert werden, ist mir unverständlich. Der Interessent ist also gezwungen, die Einleitung mitzulesen, hoffentlich weiß er es. Den Artikel kann man natürlich in dieser Art gestalten, nur ist das meiner Meinung nicht die exzellente Art. --Dioskorides (Diskussion) 12:59, 23. Okt. 2026 (CEST)
- Ich sehe vor allem die harsche Antwort auf einen Vorschlag nicht ein. Man kann doch durchaus etwas mehr über die Namen schreiben. Werden Guignetgrün oder Viridian überhaupt noch verwendet, woher kommen diese Namen, etc. Dieses Abblocken irritiert mich sehr. Daher ändere auf Neutral. --Josef Papi (Diskussion) 22:18, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Natürlich akzeptiere ich das, aber einsehen tue ich es trotzdem nicht. --Dioskorides (Diskussion) 22:04, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Die Namen sollten zusammenbleiben und das geht nur in der Einleitung. Und dann braucht es Namen wie Viridian nicht mehr weiter unten und damit ist dann auch der Beleg in der Einleitung. Den Artikel nur wegen einer Formalie umbauen, werde ich nicht. Wenn das anderen nicht gefällt und darum den Artikel für schlechter halten, ist das halt so. Akzeptiere das bitte einfach. --Orci Disk 18:56, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Das verstehe ich nun gar nicht. Ich würde auch der Idee von Josef Papi zustimmen. Gerade weil unter Verwendung diese Farben noch mal erwähnt werden, kann man das doch aus der Einleitung ganz einfach hier einbauen. Gerade Einleitungen sollten möglichst von Einzelheiten freigehalten und auf das Wesentliche beschränkt werden. --Dioskorides (Diskussion) 18:08, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent Ich glaube manchmal ist Kommunikation ausschließlich über Schrift nicht immer der eleganteste Weg und möglicherweise wirken Missverständnisse und emotionale Untertöne größer als sie gemeint waren. Auch ich halte den Artikel für fundiert geschrieben und vor allem auch für den Laien verständlich. --Gezeitengarten (Diskussion) 22:32, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Auch von mir ein Exzellent. Der Artikel ist inhaltlich fundiert, gut strukturiert und ausführlich geschrieben.--Steffen 962 (Diskussion) 12:02, 20. Okt. 2026 (CEST)
12. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Oktober/1. November
Diplom-Kriminologe bzw. Diplom-Kriminologin (Abk. Dipl.-Krim.) ist ein akademischer Grad, der in Deutschland an Hochschulabsolventen des an der Universität Hamburg von 1984 bis 2005 angebotenen postgradualen Diplomstudiengangs Aufbaustudium Kriminologie verliehen wurde. Es handelte sich um den bundesweit ersten eigenständigen akademischen Grad für Kriminologen. Diesen erwarb, wer, nachdem er alle vorgeschriebenen Leistungsnachweise erbracht hatte, eine sechsmonatige Diplomarbeit anfertigte und diese im Rahmen einer Disputation verteidigte.
Der zum akademischen Grad Diplom-Kriminologe hinführende Studiengang Aufbaustudium Kriminologie war forschungsorientiert und eröffnete seinen Absolventen den Zugang zur Promotion im Fach Kriminologie (Dr. phil.). Mit seiner sozialwissenschaftlichen Ausrichtung knüpfte das Studium an die Perspektiven der Kritischen Kriminologie an. Seit dem Jahr 2000 war es über das Institut für Kriminologische Sozialforschung institutionell am Fachbereich Sozialwissenschaften verankert.
Hinsichtlich Zugangsvoraussetzungen und Studiendauer (Regelstudienzeit: vier Semester) entsprach das Aufbaustudium Kriminologie heutigen konsekutiven Masterstudiengängen – mit dem Unterschied, dass für die Zulassung kein heutiger Bachelor, sondern ein abgeschlossenes Vollstudium aus der Zeit vor den Bolognareformen (Magister, Diplom, Staatsexamen) erforderlich war. Der Diplomstudiengang wurde im Zuge der Bolognareformen ab 2005 durch den ebenfalls forschungsorientierten Nachfolgestudiengang Master Internationale Kriminologie (Abschluss M.A., 120 ECTS) ersetzt.
Der Artikel ist ntürlich relativ kurz, aber ich habe ihn nach Erstellung immer weiter ausgebaut. Die im Artikel verlinkte Studien- und Prüfungsordnung habe ich - weil sie nicht einmal auf Archivseiten noch gefunden werden konnte - selbst gescannt und bei archive.org eingestellt. Es ist ein Stück deutscher Hochschulgeschichte des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Auch über das Prädikat "lesenswert" würde ich mich freuen. -- Torte825 (Diskussion) 12:43, 12. Okt. 2026 (CEST)
Stärken: Der Schreibstil ist sachlich, distanziert und präzise. Und grundsätzlich erscheint mir das Lemma recht vollständig abgearbeitet worden zu sein.
Schwächen: Gelegentliche Schachtelsätze (wie in der Einleitung von mir überarbeitet) hemmen den Lesefluss. Außerdem leidet der Artikel unter der „Absatzeritis“ (viele Kleinstabschnitte) und vermischt an mehreren Stellen die chronologische Entwicklung mit den formalen/technischen Strukturen des Studiengangs.
Das lässt sich sicherlich beheben, dann wäre ich auch geneigt den Artikel zu den lesenswerten anzuerkennen. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 19:52, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Schachtelsätze sehe ich derzeit ehrlich gesagt keine mehr, vielleicht sehe ich als Hauptautor aber auch einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht. Welche Absätze hältst Du für zu kleinteilig? -- Torte825 (Diskussion) 19:58, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Also werde ich noch ausführlicher und konkreter:
- (1) Stilistisch schlecht: im Abschnitt „Erwerb des Grades: rechtliche Voraussetzungen und Studienverlauf“ wird Diplom-Kriminologe viermal in dem kurzen Absatz verwendet. Hier kann man z.B. mit Grad oder Abschluss und anderen Formulierungen diese sprachliche Armut verbessern.
- (2) Auch die Länge der Überschriften würde ich, da wo sie lang geraten sind, deutlich kürzen. Lange Überschriften stören mich und blähen nur das Inhaltsverzeichnis auf.
- (3) In Diplom-Kriminologe#Zulassungsvoraussetzungen_und_Studienverlauf findet man sehr viele Schachtel- und Behördensätze. Schau einfach mal selbst drüber. Ich kann die nächsten Tage da auch gerne drüber schauen. Aber die alle aufzuzählen wäre hier verfehlt, da wir kein Review machen sondern eine Bewertung.
- (4) Zu kleinteilig finde ich die Absätze „Historischer Vorläufer“, „Historischer Vorläufer“, „Karrierewege“ und „Institutionelle Verankerung und Nachfolgegrad“. Wie bzw. nach welchen Gesichtspunkten ich das gliedern würde habe ich bereits oben vorgeschlagen.
- Ganz generell: die formalistische Sprache überwiegt hier halt schon sehr deutlich. Paragraphen zu erwähnen ist natürlich wichtig, aber warum muss man im Abschnitt zu den Rechtsgrundlagen in fünf Zeilen vier Mal den § 12 des Hochschulrahmengesetzes erwähnen (auch wenn in einem Mal Satz 1 und im anderen Satz 2 gemeint ist)? Das liest sich eben spröde. Bitte nicht falsch verstehen: der Text muss die fachliche Richtigkeit haben, aber er sollte sich eben im Rahmen des möglichen lebhaft lesen und nicht wie ein juristischer Kommentar. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 20:29, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Was mir auch gerade einfällt: du schreibst selbst, das Lemma beschreibt ein Stück deutsche Hochschulgeschichte, und diese Ansicht teile ich unbedingt auch. Gerade deswegen wäre ein eigener Abschnitt Geschichte eben auch so wichtig und die aktuell im Artikel verstreuten historischen Daten würde ich da zusammenfassen. Wieso gab es diesen Studiengang nur in Hamburg? Warum gerade Hamburg und nicht München oder Berlin? Vielleicht kann man nicht alle Fragen beantworten, aber etwas mehr historischen Hintergrund, sofern man das recherchieren kann, fände ich spannend. Und mit einem guten Geschichtsabschnitt würde sich der Artikel (wenn auch die sprachlichen Dinge bereinigt sind) dann auch schon in Richtung Exzellenz bewegen können. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 20:43, 12. Okt. 2026 (CEST)
Interessantes und lustiges Thema. Mir fehlt aber noch einiges: Wer waren die Lehrkräfte? Internationaler Vergleich: https://www.unil.ch/unil/en/home/menuinst/universite/histoire/fdca/institut-de-police-scientifique-et-de-criminologie.html
In Ulm und um Ulm herum wurde 1979 beschlossen, ebenfalls einen Studiengang einzurichten, kam der dann nach Hamburg? http://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3128 (sau-lustiges Papier, am Ende die Materialkostenaufstellung, historisch voll interessant)
Warum wollte man den Studiengang?, an Praktiker war wohl von Anfang an nicht gedacht, Insgesamt etwas mager und, da du dort selbst studiert hast (vielleicht auch im positiven Sinne voreingenommen), vielleicht schaffst du noch etwas Distanz? --~2026-54842-83 (Diskussion) 21:09, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Die Lehrkräfte werden im Artikel Institut für Kriminologische Sozialforschung ausführlich thematisiert. Dort steht auch ziemlich viel zur Geschichte drumrum (@Alabasterstein). Idealerweise sollten die beiden Artikel ein "Gesamtpaket" bilden. Ich möchte hier allerdings nicht zu viel doppelt moppeln, deshalb steht über Lehrkräfte usw. in diesem Artikel nichts, aber alles steht im Nachbarartikel. -- Torte825 (Diskussion) 21:16, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Auf den Artikel zum Institut bin ich nicht gestoßen. Da du hier diesen Artikel zur Wahl stellst und nicht das „Gesamtpaket“ kann der Geschichtsteil dort leider auch nicht zur Bewertung hier heran gezogen werden. Davon abgesehen gibt es abgesehen von natürlich einigen überschneidenden Themen, die für beide Lemmata gelten, sicher institutshistorische und studiengangshistorische Betrachtungen, insofern befürchte ich da nicht so viel Redundanzen. Insofern ist das Fehlen des Geschichtsabschnitt schon ein stichhaltiges Manko. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 22:27, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Ja. Ich habe einen kurzen Abschnitt ergänzt und auch Infos zum Lehrpersonal hinzugefügt. -- Torte825 (Diskussion) 23:02, 12. Okt. 2026 (CEST)
- Auf den Artikel zum Institut bin ich nicht gestoßen. Da du hier diesen Artikel zur Wahl stellst und nicht das „Gesamtpaket“ kann der Geschichtsteil dort leider auch nicht zur Bewertung hier heran gezogen werden. Davon abgesehen gibt es abgesehen von natürlich einigen überschneidenden Themen, die für beide Lemmata gelten, sicher institutshistorische und studiengangshistorische Betrachtungen, insofern befürchte ich da nicht so viel Redundanzen. Insofern ist das Fehlen des Geschichtsabschnitt schon ein stichhaltiges Manko. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 22:27, 12. Okt. 2026 (CEST)
- In meinen Augen ist der Artikel zum aktuellen Zeitpunkt durchaus Lesenswert. Das Thema ist tatsächlich interessant und ich kann mich nicht erinnern, dass wir schonmal etwas thematisch Vergleichbares ausgezeichnet haben. Ich bin in der Einleitung über den konsekutiven Masterstudiengang gestolpert da ich mit dem Begriff nichts anfangen konnte - laut unserem Artikel ist es „ein Studiengang in einer direkten Aufeinanderfolge“ und somit scheint es mir nur bedingt vergleichbar, da der hier beschrieben Studiengang ja ausdrücklich interdisziplinär war und Absolventen verschiedener Fächer aufnahm. Formal stört mich zudem die uneingeleitete Aufzählung in „Bekannte Diplom-Kriminologen“ - imho ersetzt eine Überschrift nie einen Einführungssatz, auch wenn sie in der Aussage klar ist. Als Laie kann ich die weiteren Inhalte auf juristische / historische Korrektheit nicht bewerten. -- Achim Raschka (Diskussion) 10:36, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Der Vergleich mit konsekutiven Masterstudiengängen soll vor allem Orientierung bieten. Ich denke, jüngere Leser (unter 40) können schon jetzt nichts mehr mit Diplomabschlüssen, Aufbaustudiengängen und anderen Dingen aus der Zeit vor Bologna anfangen. Darüber hinaus wurde der Studiengang ja im Jahr 2005 durch einen Nachfolgestudiengang (einen interdisziplinären konsekutiven Master) ersetzt, was den Zusammenhang vielleicht noch deutlicher macht. -- Torte825 (Diskussion) 10:44, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für den interessanten Text der Universität Ulm. Davon höre ich tatsächlich zum ersten Mal. Nein, der Ulmer Studiengang wurde nicht nach Hamburg verlegt. Die beiden Studiengänge verfolgten ja ganz unterschiedliche Ansätze. Der Ulmer Studiengang wäre eine Art "Führungskräftekaderschmiede" geworden, schon wegen der Studieninhalte. Der Hamburger Studiengang holte sich seine Inspiration eher aus der Kritischen Kriminologie. Also einmal wäre es eher ein staatsnaher Studiengang geworden, der Hamburger Studiengang wurde dann eher staatskritisch. Es sind aber trotzem eine ganze Reihe von Führungskräften (JVA-Leitungen, Professoren usw) aus dem Hamburger Modell hervorgegangen. -- Torte825 (Diskussion) 14:48, 13. Okt. 2026 (CEST)
Nach meiner Meinung sind die Kriterien für eine Lesenswert-Auszeichnung erfüllt. --Jürgen Oetting (Diskussion) 12:30, 13. Okt. 2026 (CEST)
Lesenswert Danke für die Überarbeitung. Dadurch hat der Artikel enorm an Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit gewonnen. So auf jeden Fall lesenswert. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:44, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Ergänzung zur Frage, ob ich den Artikel als Exzellent einstufe. Kurz: nein. Ein exzellenter Artikel über einen historischen Studiengang sollte die harten Zahlen liefern, wenn er den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Im Text erfahren wir zwar die jährlichen Zulassungszahlen (25 bis 32 Studienplätze), aber es fehlen elementare Gesamtzahlen: Wie viele Personen haben das Studium in den gut 20 Jahren insgesamt absolviert? (Gesamtzahl der vergebenen Abschlüsse). Wie hoch war die Frauenquote? (Gerade im Kontext der Mitgründerin Lieselotte Pongratz und der Kritischen Kriminologie ein wichtiger sozialwissenschaftlicher Aspekt). Ohne diese Gesamtzahlen bleibt das historische Porträt des akademischen Grades statistisch unvollständig. Das Kapitel Karrierewege stützt sich ausschließlich auf eine einzige Verbleibsstudie von Werner Lehne aus dem Juli 1995 (also zur Halbzeit des Studiengangs). Für ein „Lesenswert“ (vermutlich sogar im oberen Bereich) reicht das völlig aus. Für ein „Exzellent“ ist eine Datenbasis, die über 30 Jahre alt ist und die zweite Hälfte des Studiengangs (1995–2005) komplett ausblendet, zu dünn. Hier müsste zumindest erwähnt werden, ob es spätere Erhebungen gab oder wie sich das Berufsbild nach dem Ende des Diploms und dem Übergang zum Master langfristig entwickelt hat. Da es sich hier um einen historisch abgeschlossenen und sehr überschaubaren Studiengang handelt, ist die Erwartungshaltung der Wikipedia-Exzellenz-Reviewer extrem hoch, dass diese finalen Zahlen geliefert werden. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:20, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für die Ergänzungen zur Frage, @Alabasterstein. Sehr gerne würde ich diese Zahlen hinzufügen. Und wenn es sie irgendwo veröffentlicht gäbe, hätte ich es getan. Aber mir sind keine späteren Veröffentlichungen bekannt. Meine starke Vermutung lautet: es gibt keine. Ich habe das Thema seit ca. zwei Jahren intensivst recherchiert ... und mehr Infos sind (leider) nicht greifbar. -- Torte825 (Diskussion) 14:25, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für diese nachvollziehbare Rückmeldung. Genau an diesem Punkt zeigt sich, dass aufgrund der Quellenlage nicht jedes Thema auf ein „Exzellent“-Niveau zu hieven ist – man kann im Artikel schlicht nicht abbilden, was die Literatur nicht hergibt. Da die historischen Gesamtzahlen in der publizierten Fachliteratur offenbar nicht existieren, greift hier ganz klar das Wikipedia-Verbot der Theoriefindung. Das bestätigt mein Votum umso mehr: Für das Prädikat „Lesenswert“ ist der Artikel damit absolut hervorragend aufgestellt, da er das öffentlich verfügbare Wissen sauber, tiefgründig und bestmöglich kontextualisiert zusammenfasst. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:30, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Vielleicht begebe ich mich nach dieser Kandidatur noch einmal in die Tiefen der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek und schaue, ob sich vielleicht doch etwas finden lässt. Das kann nur auf Papierbasis sein - online bzw. digital ist nichts zu finden. Das galt übrigens sogar für die Prüfungs- und Studienordnung, die gab es nirgendwo online, auch nicht über archive.org. Ich habe sie deshalb selbst aus dem Hamburger Verordnungsblatt kopiert und digitalisiert. Jetzt (!) gibt es sie auf archive.org ;-) -- Torte825 (Diskussion) 14:37, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für diese nachvollziehbare Rückmeldung. Genau an diesem Punkt zeigt sich, dass aufgrund der Quellenlage nicht jedes Thema auf ein „Exzellent“-Niveau zu hieven ist – man kann im Artikel schlicht nicht abbilden, was die Literatur nicht hergibt. Da die historischen Gesamtzahlen in der publizierten Fachliteratur offenbar nicht existieren, greift hier ganz klar das Wikipedia-Verbot der Theoriefindung. Das bestätigt mein Votum umso mehr: Für das Prädikat „Lesenswert“ ist der Artikel damit absolut hervorragend aufgestellt, da er das öffentlich verfügbare Wissen sauber, tiefgründig und bestmöglich kontextualisiert zusammenfasst. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:30, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für die Ergänzungen zur Frage, @Alabasterstein. Sehr gerne würde ich diese Zahlen hinzufügen. Und wenn es sie irgendwo veröffentlicht gäbe, hätte ich es getan. Aber mir sind keine späteren Veröffentlichungen bekannt. Meine starke Vermutung lautet: es gibt keine. Ich habe das Thema seit ca. zwei Jahren intensivst recherchiert ... und mehr Infos sind (leider) nicht greifbar. -- Torte825 (Diskussion) 14:25, 19. Okt. 2026 (CEST)
Ich schließe mich, Lesenswert ist der Artikel in jedem Falle; ein guter Artikel. Louis Wu (Diskussion) 20:38, 13. Okt. 2026 (CEST)
- Ich habe die Sprache (hoffe ich) geglättet und den Abschnitt zur (Vor-)Geschichte des Studiengangs weiter ausgebaut. -- Torte825 (Diskussion) 17:45, 14. Okt. 2026 (CEST)
Lesenswert Mich würde noch interessieren, ob alle Veranstaltungen von allen absolviert werden mussten, ober ob Studenten mit gewissen Studienabschlüssen sich z. B. Statistik oder Strafrecht sparen konnten, wenn sie diese Fächer vorher belegt hatten (Anrechenbarkeit).--Pistazienfresser (Diskussion) 15:03, 15. Okt. 2026 (CEST)
- Es war ja noch ein Diplomstudiengang, was bedeutete: "alles konnte, nichts musste". Klugerweise hat man damals als Jurist natürlich hauptsächlich Statistik, Soziologie usw. getrieben und als Nichtjurist die Veranstaltungen zum Strafrecht belegt. --Torte825 (Diskussion) 15:19, 15. Okt. 2026 (CEST)
- Nochmal speziell zur Frage der Anrechenbarkeit: nein, anrechenbar war lediglich das freiwillige Praktikum während des Studiums. Das konnte zwei Scheine ersetzen. Aber ansonsten mussten alle Studenten sieben Scheine machen. Soziologen haben sich dann wahrscheinlich die Statistik geschenkt, aber sieben Scheine mussten sie trotzdem machen. -- Torte825 (Diskussion) 15:31, 15. Okt. 2026 (CEST)
- @Pistazienfresser: Im Nachfolgestudiengang (M.A. Internationale Kriminologie galt folgende Regelung:
- "Von der Verpflichtung zur Teilnahme am Modul 5 „Grundlagen der kriminologischen Forschung“ ebenso wie am Modul 8 „Strafrecht“ kann auf Antrag an den Prüfungsausschuss abgesehen werden, wenn über den Nachweis gleichwertiger Prüfungsleistungen aus dem vorangegangenen Studium belegt werden kann, dass die angestrebte Qualifikation bereits vorhanden ist. In diesem Fall sind die entsprechenden Leistungspunkte in Wahlpflicht- oder Wahlmodulen zu erbringen." Quelle: Fachspezifische Bestimmungen für den Masterstudiengang Internationale Kriminologie Vom 6. Juli 2005/13. Juli 2005.
- Das galt dann also einmal für Juristen (Strafrecht) und wahrscheinlich für Soziologen/Pädagogen/Psychologen (Grundlagen der kriminologischen Forschung). Verkürzt werden konnte jedoch dennoch nichts, weil dafür eben Leistungspunkte aus Wahlmodulen erbracht werden mussten.
- Für den Artikel "Diplom-Kriminologe" sind diese Informationen jedoch nicht einschlägig. Aber da Du gefragt hattest ... bitte. -- Torte825 (Diskussion) 18:51, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Nochmal speziell zur Frage der Anrechenbarkeit: nein, anrechenbar war lediglich das freiwillige Praktikum während des Studiums. Das konnte zwei Scheine ersetzen. Aber ansonsten mussten alle Studenten sieben Scheine machen. Soziologen haben sich dann wahrscheinlich die Statistik geschenkt, aber sieben Scheine mussten sie trotzdem machen. -- Torte825 (Diskussion) 15:31, 15. Okt. 2026 (CEST)
Lesenswert Ein schöner, informativer Artikel. --Dioskorides (Diskussion) 23:38, 16. Okt. 2026 (CEST)
- Jetzt frage ich mal in die Runde: was fehlt noch für exzellent? -- Torte825 (Diskussion) 10:33, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Der Artikel hat schon noch einige Baustellen:
- (1) Im Intro findet sich beispielsweise die nachgewiesene Aussage "Die Absolventen des Aufbaustudiums erhielten durch den erfolgreichen Abschluss eine Doppelqualifikation. So wurde zum Beispiel der Diplom-Soziologe Max Mustermann nach dem Aufbaustudium zu Dipl.-Krim. und Dipl.-Soz. Max Mustermann", die sich, soweit ich sehe, nicht im eigentlichen Artikel widerspiegelt. Ein Intro fasst einen Artikel zusammen, weshalb es schlecht ist, wenn eine Aussage nur im Intro steht.
- (2) Des Weiteren stehen einige Absätze und Aussagen nichttrivialen Inhalts ohne Belege dar.
- (3) Zur Frage, warum dieser Studiengang eingeführt wurde, findet sich nur die belegfreie Aussage "Kriminologie als eigenständiges Studienfach kam in der damaligen Bundesrepublik hingegen bis in die Achtziger Jahre hinein nicht vor. Doch wurde zunehmend ein entsprechender Bedarf gesehen." Aus welchen Gründen wurde der Bedarf gesehen?
- (4) In dem Zusammenhang stellt sich mir als Leser auch die Frage, warum dieser Studiengang in den Niederlanden und Amerika zu Beginn der 1980er Jahre bereits fest etabliert war, während er in Deutschland nocht nicht existierte.
- Insgesamt sicher ein lesenswerter Artikel, aber für Exzellenz gibt es noch deutlich Luft nach oben. Grüße --Arabsalam (Diskussion) 19:07, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für den Hinweis mit der belegten Info aus der Einleitung. Das hatte ich mir auch schon zu ändern vorgenommen, hatte es aber wieder vergessen. So müsste es besser sein: kurzer Hinweis in der Einleitung, dann ausführlicher und mit Beleg weiter unten im Artikel. -- Torte825 (Diskussion) 19:23, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Ausdrücklich widersprechen muss ich, was die monierten Mängel an Belegen betrifft. Im Abschnitt "das Aufbaustudium Kriminologie" z.B. sind alle Aussagen entweder anhand der Broschüre oder Studien-/Prüfungsordnung belegt. Natürlich setze ich nicht hinter jeden Satz einen Einzelnachweis, wenn klar ist, mit was ich wo etwas belege.
- Zum Satz: "Kriminologie als eigenständiges Studienfach kam in der damaligen Bundesrepublik hingegen bis in die Achtziger Jahre hinein nicht vor. Doch wurde zunehmend ein entsprechender Bedarf gesehen." Hier handelt es sich um einen redaktionellen Absatz meinerseits, eine Überleitung. Belegfrei würde ich das nicht nennen, vielmehr tritt hier die Handschrift des Autors zutage - wie in jedem enzyklopädischen Artikel. -- Torte825 (Diskussion) 19:35, 19. Okt. 2026 (CEST)
- @Alabasterstein, @Arabsalam: "Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind."
- Ok, jetzt habe ich das Problem verstanden. Stimmt, insofern kann das Lemma nicht zu "exzellent" geführt werden. --Torte825 (Diskussion) 09:22, 20. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für den Hinweis mit der belegten Info aus der Einleitung. Das hatte ich mir auch schon zu ändern vorgenommen, hatte es aber wieder vergessen. So müsste es besser sein: kurzer Hinweis in der Einleitung, dann ausführlicher und mit Beleg weiter unten im Artikel. -- Torte825 (Diskussion) 19:23, 19. Okt. 2026 (CEST)
15. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Oktober/4. November
Die Uferjäger oder Floßspinnen (Dolomedes) sind eine 102 Arten umfassende Gattung innerhalb der Familie der Fischerspinnen (Dolomedidae), die zur Ordnung der Webspinnen zählt. Die Gattung ist fast weltweit verbreitet und ihre Arten bewohnen bevorzugt Gewässer. In Mitteleuropa sind die Uferjäger mit zwei Arten, der Gerandeten (D. fimbriatus) und der Großen Jagdspinne (D. plantarius), vertreten. Beide Arten zählen zu den größten dort natürlich vorkommenden Spinnen.
Uferjäger sind mittel- bis sehr große Spinnen mit einer semiaquatischen (sowohl an Land als auch unter Wasser) Lebensweise. Sie sind in der Lage, sich auf der Wasseroberfläche anfzuhalten und fortzubewegen als auch unter Wasser zu tauchen und dort für Längere Zeit zu verweilen. Diese Biologie wird ihnen durch spezielle Setae (chitinisierte Haare) ermöglicht, die den Uferjägern einen Auftrieb auf der Wasseroberfläche verleihen. Gleichzeitig können mithilfe einzelner Setae Luftvorräte gespeichert werden und dieser in Form einer physikalischen Kieme die Spinnen unter Wasser mit Luft versorgen.
Das Wasser wird von den Uferjägern auch als häufiger Jagdgrund genutzt und sie erbeuten andere Gliederfüßer und größere Exemplare auch kleinere Wirbeltiere. Der Paarung geht ein für die Überfamilie der Lycosoidea typisch ausgeprägtes Balzverhalten voraus und das Weibchen betreibt eine intensive Brutpflege, indem es seinen Eikokon und seine Nachkommen für einige Zeit bewacht, ehe diese selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien) heranwachsen.
Ein Kandidaturversuch wurde hier bereits vor ein paar Jahren durchgeführt. Nach einigen Anpassungen und Erweiterungen sowohl von mir als auch von anderen Stelle ich den Artikel erneut zur Wahl auf. --Prianteltix (Diskussion) 13:42, 15. Okt. 2026 (CEST)
- Ich denke, dieser umfangreiche Artikel verdient ein Exzellent. Ein Gattungsartikel ist mMn ungleich schwerer zu schreiben als einen Artarikel, zumal es hier um eine recht umfangreiche Gattung mit über 100 Arten geht. Daher auch meine Frage, ob Jagd- und Balzverhalten durchaus so einheitlich passiert wie beschrieben, oder gibt es eine breitere Variation? Auf jeden Fall vielen Dank für deine Arbeit.--Josef Papi (Diskussion) 16:55, 25. Okt. 2026 (CET)
17. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 27. Oktober/6. November
Elmstein ist die am weitesten westlich gelegene Ortsgemeinde im pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim und in der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) an, innerhalb derer sie gemessen an der Fläche die größte und gemessen an der Einwohnerzahl die zweitgrößte Ortsgemeinde ist. Ihrer Fläche nach ist sie nach Bad Dürkheim die zweitgrößte Ortsgemeinde des Landkreises.
Den Artikel habe ich seit der letzten Kandidatur noch einmal ins Review geschickt und grundlegend überarbeitet. Als Hauptauto Neutral AF666 (Diskussion) 00:09, 17. Okt. 2026 (CEST)
- keine Auszeichnung Am Review haben sich zahlreiche Benutzer beteiligt und zahlreiche Hinweise gegeben Diskussion:Elmstein#Reviewdiskussion_von_1._Januar_bis_15._Juli_2026. Der Hauptautor hat sich dort größtenteils nicht beteiligt. Viele Punkte des Artikels sind mir zu rudimentär. Der Geologieteil mit zwei Sätzen und ansonsten dem Verweis auf die Geologie des Pfälzerwaldes bleibt ein nicht umgesetzter Teil des Reviews. Andere Teile sind halbherzig oder schlecht umgesetzt. Ein solider Artikel, der einiges zusammenträgt, aber den ich nicht für auszeichnungswürdig halte. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:41, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Ich habe mit halbjähriger Verzögerung sehr wohl versucht, möglichst viele Kritikpunkte umzusetzen. Dein Kommentar erweckt den Eindruck, als ob ich die erst in diesem Monat vorgenommenen Verbesserungen und Ergänzungen nie vorgenommen AF666 (Diskussion) 19:23, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Bleiben wir bitte bei den Fakten: Mein Kommentar im Review stammt vom 7. Juli, und nicht aus diesem Monat. Und ich sehe maximal eine halbherzige Umsetzung, teilweise wurden die monierten Punkte komplett ignoriert. Und die generell letzte Meldung erfolgte am 15. Juli durch Langjing. Nachdem du dort fast ein halbes Jahr nicht reagiert hast, habe ich mir erlaubt das Review an eben diesem 15. Juli zu beenden und zu archvieren Spezial:Diff/268813487. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 19:29, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Wollen wir jetzt meine damalige Arbeit am Review bewerten oder den Artikel an sich? Ich hatten nie vor, die dmaals geäußerten Kritikpunkte zu ignorieren, ich habe sie zeitverzögert abgearbeitet, wo es ging. Aber du tust jetzt so als ob das genaue Gegenteil der Fall ist. Das ärgert mich. Unter einer konstruktiven Kritik verstehe ich etwas anderes AF666 (Diskussion) 19:34, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Es geht hier nicht um eine persönliche Bewertung deiner Arbeit, sondern schlicht um die Fakten des Ablaufs. Mein Kommentar stammt vom 7. Juli und bildete exakt den damaligen Zustand ab, nachdem das Review zuvor monatelang unkommentiert und in zentralen Punkten – wie der Geologie – nicht umgesetzt blieb und es bis heute nicht ist. Deshalb habe ich das Review am 15. Juli nach einem halben Jahr ohne Rückmeldung formal beendet. Nachträgliche Bearbeitungen deinerseits ändern nichts an der sachlichen Richtigkeit meiner damaligen Bestandsaufnahme. Für die jetzige Kandidatur zählt ohnehin nur der aktuelle Artikeltext, und dieser bleibt mir in den benannten Bereichen weiterhin zu rudimentär für eine Auszeichnung. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 22:39, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Wollen wir jetzt meine damalige Arbeit am Review bewerten oder den Artikel an sich? Ich hatten nie vor, die dmaals geäußerten Kritikpunkte zu ignorieren, ich habe sie zeitverzögert abgearbeitet, wo es ging. Aber du tust jetzt so als ob das genaue Gegenteil der Fall ist. Das ärgert mich. Unter einer konstruktiven Kritik verstehe ich etwas anderes AF666 (Diskussion) 19:34, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Bleiben wir bitte bei den Fakten: Mein Kommentar im Review stammt vom 7. Juli, und nicht aus diesem Monat. Und ich sehe maximal eine halbherzige Umsetzung, teilweise wurden die monierten Punkte komplett ignoriert. Und die generell letzte Meldung erfolgte am 15. Juli durch Langjing. Nachdem du dort fast ein halbes Jahr nicht reagiert hast, habe ich mir erlaubt das Review an eben diesem 15. Juli zu beenden und zu archvieren Spezial:Diff/268813487. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 19:29, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Deine Kritik ist viel zu allgemein gehalten. Ich habe das Gefühl, dass wenn ich die jüngsten Erweiterungen im Oktober nicht durchgeführt hätte und die vorige Version zur Kandidatur gestellt hätte, dann hättest du auf das Wort genau so reagiert wie jetzt. Und das finde ich nicht angemessen. Wenn du konkret außer dem Geologieteil konstruktive kritik äußerst was verbessert werden sollte, sind wir schon einen großen Schritt weiter AF666 (Diskussion) 22:43, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Meine Kritik ist knapp gehalten weil ich mich im Review entsprechend ausführlicher geäußert habe. Ich eröffne ganz sicher kein Review 2.0. Dass ich sehr wohl konstruktive Kritik äußere weiß die Mehrheit der Wikipedia-Autoren. Konstruktive Kritik funktioniert eben auch nur dann konstruktiv wenn man sich auch aktiv im Review beteiligt und nicht ein halbes Jahr abtaucht. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 23:44, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Die Diskussion dreht sich im Kreis...wenn du nichts weiter zu sagen hast, als mein Handling des Reviews zu kritisieren, dann ist jegliche weitere Wortmeldung deinerseits völlig sinnentleert AF666 (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von AF666 (Diskussion | Beiträge) 00:13, 19. Okt. 2026 (CEST))
- Du beachtest die Reviewhinweise nicht, aber ich bin der Spielverderber. Genau so ist es. Gute Nacht. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) --∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 00:41, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Zum Kuckuck noch eins: ich habe sie zumindest in Teilen sehr wohl beachtet. AF666 (Diskussion) 00:52, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Du beachtest die Reviewhinweise nicht, aber ich bin der Spielverderber. Genau so ist es. Gute Nacht. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) --∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 00:41, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Ich habe mit halbjähriger Verzögerung sehr wohl versucht, möglichst viele Kritikpunkte umzusetzen. Dein Kommentar erweckt den Eindruck, als ob ich die erst in diesem Monat vorgenommenen Verbesserungen und Ergänzungen nie vorgenommen AF666 (Diskussion) 19:23, 18. Okt. 2026 (CEST)
Auf ausdrücklichen Wunsch hier eine ausführliche (und nun dem aktuellen Artikelstand entsprechende) Bewertung. Dies gebe ich aber mit der ausdrücklichen Rüge an den Autor ab. Denn: Ein Review dient genau dazu, einen Artikel abseits des Abstimmungsdrucks auf Auszeichnungsniveau zu heben. Wenn der Hauptautor dort über Monate hinweg kaum Präsenz zeigt, Feedback ignoriert und Kritikpunkte nur halbherzig abarbeitet, darf er sich nicht wundern, wenn das Ergebnis in der Kandidatur durchfällt. Es ist den Reviewern gegenüber zeitraubend und frustrierend, wertvolle Arbeit zu investieren, die dann mit Ignoranz gestraft wird. Dass das Review nach der doppelten der üblichen Zeit wegen Inaktivität abgebrochen werden musste, spricht Bände. Die Quittung für diese verpasste Chance zeigt sich nun im Text: Der Artikel ist zwar solide, für eine Auszeichnung fehlt ihm jedoch in fast allen Kernbereichen der Tiefgang.
Hier nun zu den inhaltlichen Mängeln, auch nur beispielhaft aber dennoch zahlreich aufgezählt:
(1) Inhaltliche Lücken
- Der Abschnitt Geologie besteht quasi nur aus dem Verweis auf den Hauptartikel und der Erwähnung der „Elmsteiner Verwerfung“. Was diese Verwerfung tektonisch oder landschaftlich bedeutet, wird verschwiegen. Auch der Bereich Natur zählt lediglich 19 Naturdenkmale und Kernzonen namentlich auf, ohne auf Besonderheiten der Flora und Fauna des massiven Waldgebiets (95,2 % Fläche) einzugehen.
- Einwohnerentwicklung & Geschichte: Die Datenbasis vor dem Jahr 2000 ist extrem lückenhaft (nur 1801, 1815, 1925 und die 1970er werden kurz genannt). Für einen prämierten Ortsartikel fehlen hier historische Tabellen (z. B. aus der bayerischen Zeit oder dem 19. Jahrhundert) und eine grafische Darstellung des demografischen Wandels völlig.
- Wirtschaft und Infrastruktur: Der Wandel von der historischen Forst- und „Schemelwirtschaft“ zum Tourismus wird nur angerissen. Elementare Fragen bleiben offen: Welche holzverarbeitenden Betriebe existieren heute noch? Wie viele Betten hat die Gemeinde? Der Satz „Fast 90 % der Bewohner sind Pendler“ steht isoliert im Raum.
(2) Zusätzliche inhaltliche Kritikpunkte
- Lückenhafte Zeitgeschichte: Im Kapitel Seit dem 20. Jahrhundert springt der Text nach dem Jahr 1976 direkt ins Jahr 2002 (NPD-Immobilienbrand) und dann nach 2011. Ein Zeitraum von fast 30 Jahren wird komplett übersprungen. Die Erwähnung des Brandes des „Elmsteiner Hofes“ 2002 ist zwar zeitgeschichtlich relevant, wirkt im Text aber völlig isoliert und ohne Kontext zur lokalen Aufarbeitung oder politischen Gemengelage im Ort. Zwar gibt es einen ausgelagerten Geschichtsartikel und daher geht eine kürzere Darstellung im Ortsartikel in Ordnung, aber die muss schlüssig sein und keine groben Zeitsprünge machen. Ok
- Kultur und Vereinsleben: Der Abschnitt Vereine listet lediglich auf, dass es vier Sportvereine und Musikvereine gibt. Welche das sind, welche Tradition sie haben oder wie sie heißen, fehlt komplett. Das ist für einen Enzyklopädie-Artikel mit Prädikat zu dünn. Ok
- Unvollständige Politik: Bei der Auflistung der Bürgermeister wird der aktuelle Zustand nach dem Rücktritt von Rene Verdaasdonk im August 2026 zwar erwähnt. Der historische Kontext (wer regierte vor 2014?) fehlt jedoch im Fließtext komplett und lagert alles in einen Hauptartikel aus, der seinerseits auch ziemlich dünn ist.
(3) Strukturelle Unwucht und Scheininhalte
- „Auslagerungs-Taktik“ ohne Mehrwert: Der Artikel arbeitet massiv mit Hauptartikel-Verweisen (z. B. zu Geschichte von Elmstein oder Liste der Kulturdenkmäler). Das ist legitim, wenn der Hauptartikel den Fließtext entlastet. Hier jedoch wird der Fließtext im Ortsartikel so stark skelettiert, dass er nur noch aus Stichpunkt-Listen im Gewand von Sätzen besteht. Ein exzellenter Ortsartikel muss die wichtigsten Kernaspekte der Auslagerungen synthesiert im Text abbilden – das passiert hier nicht.
- Die „Geographie“ ist eine reine Namensliste: Das Kapitel Erhebungen und Gewässer ist eine endlose, leserunfreundliche Aneinanderreihung von Höhenmetern und Bachmündungen. Es fehlt jede geografische Einordnung: Wie ist das Relief aufgebaut? Welche Täler prägen die Besiedlung? Stattdessen liest sich der Text wie das Register einer topografischen Karte.
(4) Massive Lücken in der Kultur- und Sozialgeschichte
- Das Triftwesen als Alibi: Elmstein ist historisch eines der wichtigsten Zentren der Holztrift (Flößerei) im Pfälzerwald. Der Artikel erwähnt zwar die Museen und Anlagen, erklärt aber mit keinem Wort das System dahinter: Wie funktionierten die Wässerwiesen? Warum war die Samenklenge forsthistorisch so bedeutend für das Land? Der sozioökonomische Kern des Ortes wird rein museal abgehakt.
- Verlorenes Erbe (Abgang von Bauten): Es wird eine „Liste abgegangener Bauwerke“ erwähnt, aber im Text wird die radikale Veränderung des Ortsbildes (z. B. durch das Sterben der historischen Sägemühlen, die das Tal prägten) völlig verschwiegen.
- Künstlerkolonie Appenthal als Randnotiz: Dass es ab 1969 eine Künstlerkolonie in einem so abgelegenen Pfälzerwald-Dorf gab, ist eine kulturgeschichtliche Besonderheit. Im Artikel wird dies in zwei Sätzen abgehandelt, die im Wesentlichen erklären, dass die Straße heute anders heißt. Wer dort wirkte und welche Bedeutung das hatte, bleibt im Dunkeln.
(5) Logische Widersprüche und unbelegte Behauptungen
- Der „Hungerstein“ in der Hauptstraße: Unter Kulturdenkmäler wird ein „Inschriftstein am Haus in der Hauptstraße 30“ als Einzeldenkmal genannt. Dass es sich hierbei um den historisch hochspannenden „Hungerstein“ von 1817 handelt, der als direkte Folge des globalen Vulkanausbruchs des Tambora (das „Jahr ohne Sommer“ 1816) und der darauffolgenden Hungersnot verbaut wurde, verschweigt der Artikel komplett. Ein solches Paradebeispiel für lokale Mikrogeschichte wird links liegen gelassen.
(6) Methodische Mängel bei den Quellen/Belege
- Monokultur bei den Einzelnachweisen: Schaut man sich die Belege an, fällt auf, dass weite Teile des Artikels fast ausschließlich auf der „Elmsteiner Heimatschrift“, lokalen touristischen Websites (z. B. pfalz.de) oder den Texten des Heimatforschers Wolfgang Ross basieren. Wissenschaftliche Standardliteratur zum Pfälzerwald, zur kurpfälzischen Geschichte oder zu forstwirtschaftlichen Strukturen sucht man vergeblich. Der Artikel verbleibt auf dem Niveau einer gut sortierten Heimat-Chronik.
(7) Sprachliche Mängel und Fazit
- Der Artikel weist diverse Tippfehler, Grammatikpatzer („Im der Gemeinde“, „halen“ statt halten) sowie unglückliche Formulierungen und Wortwiederholungen auf. Sätze wie die Beschreibung des Klimas mit „teilweise bewölkten Sommern“ wirken unenzyklopädisch.
- Zusammenfassend handelt es sich um einen soliden Artikel, der jedoch den Anforderungen an eine Auszeichnung bei weitem nicht gerecht wird. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 11:12, 19. Okt. 2026 (CEST)
Die laufende Kandidatur verkommt angesichts der Prioritätensetzung des Hauptautors leider zur Farce. Während der Elmstein-Artikel eine intensive Überarbeitung benötigt, investiert der Autor seine Zeit lieber in das massenhafte Eröffnen neuer Baustellen: Parallel zu diesem Verfahren wurden im Akkord die beiden extrem flüchtigkeitsanfälligen Kurzartikel Dorfstraße 69 (Iggelbach) (mit fehlerhaften Belegen und Grammatikpatzern) und Sternberg (Haardt) (mit vertauschten Himmelsrichtungen und falschem Genus im ersten Satz) produziert – und nun wird bereits am nächsten Entwurf gearbeitet: Benutzer:AF666/Artikelentwurf (nun: Kieskautberg).
Da die Konzentration auf das eigentliche Qualitätsprojekt hier komplett ausbleibt und die investierte Zeit der Community für die Detailkritik ignoriert wird, verliert das Verfahren jede Grundlage. Ich rate daher dringend dazu, diese Kandidatur ergebnislos abzubrechen. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 13:00, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Ich werde versuchen, die Mängel zeitnah abzuarbeiten AF666 (Diskussion) 13:21, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Alles klar. Viel Erfolg. Ich helfe grundsätzlich auch gerne mit. Allerdings erfordert dieses Mithilfeangebot meinerseits auch eine aktive Beteiligung von dir. Ansonsten sinkt meine Motivation auf null. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 13:39, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Sprachliche Überarbeitung sowie Ausmerzung von Grammtaik- und Rechtschreibfehlern habe ich jetzt abgearbeitet. In den Folgetagen werde ich mich bemühlen, die anderen Kritikpunkte auszumerzen AF666 (Diskussion) 23:42, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Ich finde immer noch mehr als ein Dutzend Fehler und du hast sogar bei deiner Überarbeitung neue reingebaut. Tut mir echt leid, aber arbeitest einfach nicht wirklich gewissenhaft. Hast du keine Rechtschreibekorrektur? ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 23:49, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Ich werde versuchen, die Mängel zeitnah abzuarbeiten AF666 (Diskussion) 13:21, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Einige Anmerkungen zu deinen Kritikpunkten:
- Der Abschnitt Politik war mal umfangreicher, als ich die Liste der Bürgermeister letztes Jahr erstellt hatte, fühlte sich ein anderer Wikipedianer berufen, den Abschnitt zu kürzen. Eines von unzähligen Beispielen, wie schwer es ist, es allen recht zu machen. Wenn der eine eine Kürzung für sinnvoll hält, wird dies vom anderen wieder kritisiert.
- Bei der Geographie ist es nun einmal so, dass Elmstein aufgrund seiner riesigen Fläche entsprechend zahlreiche Berge und zahlreiche Flüsse innerhalb seiner Grenzen aufweist. Sie hat zwangsläufig mehr Natur als besiedeltes Gebiet. Das sol dadurch rübergebracht werden. Bei den Bergen und Gewässern stellt sich mir die Frage, wie eine Auswahl aussehen soll...
- Künstlerkolonie Appenthal: Nähere Infos dazu würde ich im Ortsartikel Appenthal darlegen, um potentielle zu vermeiden. Ich war letztes Jahr dort und das ist ein unspektakuläres Wohngebiet wie es für die 2. Hälfte 20. Jahrhunderts typisch ist. Wäre es nicht ursprünglich mal eine Künstlerkolonie gewesen, wäre es keiner expliziten Erwähnung wert.
- „Hungerstein“ in der Hauptstraße: Wenn es dir recht ist, würde ich diese Version im Artikel löschen. Der Vulkanausbruch in Indonesien und das darauffolgende Hungerjahr war nicht Elmstein-spezifisches, sondern etwas, was die ganze Welt betraf. Man halt dort einfach nur in einen Sandstein eine REminiszent eingeritzt, der zum Kulturdenkmal erklärt wird. Auf das Hungerjahr stärker einzugehen, wäre ungefähr wo, wie wenn man im Artikel auf die russische Invasion in der Ukraine oder die globalen Auswirkungen der Politik von Donald Trump abhandeln würde, ohne das ersichtlich würde, was das jetzt konkret mit Elmstein zu tun hätte AF666 (Diskussion) 22:12, 20. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für deine Rückmeldung. Ich verstehe das Dilemma, in dem man als Hauptautor oft steckt, wenn verschiedene Bearbeiter unterschiedliche Vorstellungen haben. Dennoch müssen wir bei einer Auszeichnungskandidatur den Ist-Zustand des Artikels an den formalen Kriterien für exzellente oder lesenswerte Artikel messen.
- Zum Abschnitt Politik: Was irgendwann einmal „andere Wikipedianer“ in der Vergangenheit oder in anderen Artikeln gefordert haben, ist für diese konkrete Kandidatur hier irrelevant. Es hat sich bisher niemand so geäußert, und jeder Artikel muss als Gesamtkunstwerk für sich selbst funktionieren. Wenn historische Bürgermeister komplett fehlen und alles in einen sehr dünnen Hauptartikel ausgelagert wird, verliert der Ortsartikel massiv an Substanz. Eine kurze, fließende Synthese der wichtigsten historischen Eckpunkte im Text tut dem Artikel gut und ist für ein Prädikat auch notwendig.
- Zur Geographie: Es verlangt niemand, dass du willkürlich Berge oder Flüsse streichst. Die Kritik richtet sich gegen die Form der Darstellung. Momentan ist das eine leserunfreundliche, reine Namens- und Zahlenliste, die sich wie das Register einer topografischen Karte liest. Ein ausgezeichneter Artikel sollte das Relief und die Landschaftsräume beschreiben (z. B. wie die Täler die Besiedlung geprägt haben), statt Spitzen stumpf aneinanderzureihen. Die enorme Natur der Gemeinde lässt sich durch eine strukturierte geografische Einordnung viel besser vermitteln.
- Zur Künstlerkolonie Appenthal: Dass das Wohngebiet heute unspektakulär aussieht, entwertet nicht die historische und kulturgeschichtliche Besonderheit ab 1969. Da Appenthal kein eigenständiger Ort, sondern ein Ortsteil von Elmstein ist, gehört die Bedeutung dieser Kolonie gut dosiert in den Hauptartikel. Zwei Sätze, die quasi nur über die Straßennamensänderung aufklären, sind für einen prämierten Artikel einfach zu dünn.
- Zum „Hungerstein“: Bitte lösche diesen Abschnitt auf keinen Fall! Die Argumentation, das Hungerjahr sei nichts Elmstein-Spezifisches gewesen, greift historisch zu kurz. Der Stein ist ein offiziell ausgewiesenes Kulturdenkmal in Elmstein. Genau diese Verknüpfung von globaler Geschichte (Tambora-Ausbruch) mit lokaler Mikrogeschichte (der Stein am Haus in der Hauptstraße 30) macht einen Ortsartikel lebendig und hebt ihn über das Niveau einer bloßen Heimat-Chronik hinaus. Wenn wir solche Besonderheiten streichen, verliert der Artikel sein Profil.
- Zur sprachlichen Qualität: Wenn ein Artikel ein Prädikat erhalten soll, muss auch die formale Qualität stimmen. Aktuell finden sich leider noch immer grobe Schnitzer und Grammatikfehler im Text. Beispiele wie „Im der Gemeinde...“, „halen“ statt „halten“ oder die Formulierung, das Klima zeichne sich durch „teilweise bewölkte Sommer“ aus, wirken unenzyklopädisch und flüchtig dahingeschrieben. Hier ist dringend ein gründliches linguistisches Korrekturlesen notwendig.
- Der Artikel hat durch die Ergänzungen (z. B. bei den Vereinen und den historischen Einwohnerzahlen) bereits gewonnen. Um die Auszeichnung zu erreichen, sollten wir aber bei der Geographie weg von den reinen Listen kommen und den Mut haben, spannende Mikrogeschichte wie den Hungerstein oder die politischen Hintergründe im Fließtext zu behalten. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 22:42, 20. Okt. 2026 (CEST)
- Ich könnte das noch etwas konkretisieren. Zur Geologie: Der Hinweis auf den Geologie-Artikel zum Pfälzer Wald ist völlig in Ordnung, zumal dieser exzellent ist. Aber was ist daraus für den Bereich der Ortslage relevant? Das könnte man hier kurz einbauen. Weiter unten sind einige Naturdenkmale additiv genannt. Für mich als Fremden: Liegen die als Geotop nahe beeinander oder sind die statistisch über das ganze Gemeindegebiet verteilt? Welche Bedeutung hat das Gestein für den Ort? Gibt es eine Nutzung als Steinbruch? Das Substrat beeinflusst auch die Bodenbildung; welche Böden sind im Ort vertreten? Wie ist überhaupt die Aufteilung der Landnutzung im Gemeindegebiet (Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Siedlungfläche, Gewerbeflächen, Grünflächen)? Mir scheint ein hoher Anteil von Forstwirtschaft gegeben, dabei liegt der Ort nicht besonders hoch? Da wittere ich doch einen Zusammenhang mit dem Substrat – oder nicht?
- Zum Klima: Auch wenn der Ort selbst keine Wetterstation hat (abgwesehen von der auf dem herausgenommenen Foto), so könnte man doch die Werte der nächstgelegenen Wetterstation aus dem Pfälzer Wald angeben, mit Nennung der Entfernung.
- Zu der umständlichen Beschreibung der Erhebungen und Gewässer wurde ja schon etwas gesagt. Zur Verdeutlichung solcher Informationen wurde die Karte erfunden, die genau das verdeutlicht, was sich nur schlecht und umständlich verbal beschreiben lässt. Mit Karte ließe sich die Beschreibung wesentlich einkürzen.
- Es gibt eine Naturräumliche Gliederung Deutschlands. Einordnung? --Dioskorides (Diskussion) 10:11, 22. Okt. 2026 (CEST)
- Danke für deine Rückmeldung. Ich verstehe das Dilemma, in dem man als Hauptautor oft steckt, wenn verschiedene Bearbeiter unterschiedliche Vorstellungen haben. Dennoch müssen wir bei einer Auszeichnungskandidatur den Ist-Zustand des Artikels an den formalen Kriterien für exzellente oder lesenswerte Artikel messen.
Zum Inhalt und Text ist nun wohl alles gesagt. Aber ich finde auch die Bebilderung für etwas unglücklich. Ich bin durchaus ein Freund von vielen, aber aussagekräftigen und guten (nicht unbedingt perfekten) Bildern in Artikeln. Hier gibt es ja die Länge des Artikels durchaus her. Mit der Darstellung der "Stein-Wetterstation" kann ich nichts anfangen, es sei denn, das ist in Elmstein erfunden worden. Die Ortsbilddarstellung mit Burg ist irgendwie zweimal ähnlich da. Der Wald mag zwar Naturdenkmal sein. Aber das Winterbild zeigt eigentlich nur laublosen Wald und ist nichts besonderes in Elmstein. Andere Bilder sind recht lieblos - irgendwie ein Stück Rathaus oder Feuerwehr. Der Pfahl mit verwaschenen Wegmarkierungen ist nicht eigentlich lehrreich - das macht nur Sinn, wenn es ein Wegweiser mit Zielpfeilen mit Kilometer- oder Zeitangaben ist. Wenn man eine Kandidatur für einen geographischen Artikel plant, hilft es nicht, irgendwie Commons auszuquetschen oder gar nutzlose Satellitenbilder einzufügen. Da hilft immer eine Ortsbegehung, wo man die wichtigen Objekte vernünftig fotografiert (und auch mal eine störende Mülltonne entfernt).--Steffen 962 (Diskussion) 09:31, 20. Okt. 2026 (CEST)
- Hab einige Fotos jetzt entfernt. Ich war in den letzten 4 Jahren relativ oft in Elmstein und hab auch Fotos gemacht. Tw. hab ich die auf Commons hochgeladen, die meisten schwirren noch auf meinem Laptop. Werde gucken, ob ich das eine oder andere passende finde AF666 (Diskussion) 11:05, 20. Okt. 2026 (CEST)
@AF666: Wie ich sehe nimmst du aktuell rege am bis zum Ende des Jahres laufenden WikiCup 2026 teil. Um da erfolgreich unterwegs zu sein, muss man schon mehrere Artikel pro Tag neu schreiben oder bestehende markant ausbauen. Gleichzeitig einen sehr schlecht vorbereiteten Artikel hier kandidieren zu lassen wird qualitativ nicht funktionieren. Die Liste der Mängel ist lang und bei gewissenhafter Arbeit würde ich das kaum in einem Tag vernünftig schaffen. Bereits jetzt hat mein Feedback Ausmaße angenommen, was für ein Review völlig angemessen ist, aber auf der Kandidaturenseite fehl am Platz ist. Bei so einer Mängelliste ist absehbar, dass diese Kandidatur zu keiner Auszeichnung führen wird. Es bringt auch nichts, dass ich dich aktuell am Artikel unterstütze, da jeder von dir eingebrachte Abschnitt stark korrekturbedürftig ist. Das sehe ich an den teilweise kleinen Artikeln die du schreibst, dass dort jedes Mal zig kleinere und gröbere Schnitzer ausmerzen muss, manchmal auch Logikfehler enthalten sind, wo man erstmal recherchieren muss, was du eigentlich gemeint haben könntest.
Daher: nimm diesen Hinweis als weitere Motivation, den Artikel in Ruhe zu verbessern und nicht im Wettbewerbsdruck des WikiCup bzw. dem zeitlichen Druck einer Kandidatur irgendwie auch noch übers Knie zu brechen. Das ist ein kollegialer und ernstgemeinter Hinweis, der nicht gegen dich als Person geht. Du kannst natürlich tun und lassen was auch immer du willst. Aber ich werde hier keine weitere Reviewarbeit leisten, weil sie hier aus guten Gründen auch nicht hingehört. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 12:05, 22. Okt. 2026 (CEST)
- keine Auszeichnung: So lange im Abschnitt Klima einleitend weiterhin „Elmstein verfügt über teilweise bewölkte Sommer und schneereiche Winter.“ steht und im Geologie-Abschnitt noch nicht einmal das Alter erwähnt wird, lohnt sich der Aufwand nicht, neben den von Alabasterstein genannten Punkten weitere Mängel aufzuzählen (wie bspw. Typologie der Siedlungselemente).--Püppen (Diskussion) 20:46, 23. Okt. 2026 (CEST)
keine Auszeichnung Ich stimme einigen der obigen Kritikpunkte zu; meine eigenen sind folgende:
- Im Review schrieb ich im Mai 2026: "Bedingt durch die periphere Lage innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar ..." Rückgang der Einwohnerzahl: das hat wohl nichts mit der Metropolregion zu tun, sondern mit der Lage mitten im Wald. Wenn der Ort westlich des Landkreises DÜW liegen würde, wäre er kein Teil der Metropolregion, hätte aber ebenfalls Bevölkerungsrückgang. Mich stört weiterhin die genannte Formulierung, die auf die relative Lage zur Metropolregion anstatt auf die Lage mitten im Wald abhebt.
- "Elmstein ist Sitz des Verlags Schwarze Kunst." Erstens fehlender Beleg für die Existenz überhaupt; zweitens Zweifel, dass er heute noch existiert.
- Belegfrage: Wodurch ist die Schließung von Sägewerken 2007 bzw. 2011 belegt?
- Zu klärende Frage: Wurde die Straße "Künstlerkolonie" in ihrer gesamten Länge in "Walter-Bernius-Straße" umbenannt? Auf dem WP-Foto "Datei:Walter-bernius-straßeelmstein.jpg" ist zwar das betreffende Straßenschild zu sehen, aber auch ein Hinweisschild auf die Häuser dahinter "Zur Künstlerkolonie 1-13". --Pinguin55 (Diskussion) 12:17, 25. Okt. 2026 (CET)
Friedrich Wilhelm Bessel war einer der produktivsten Astronomen des 19. Jahrhunderts, der sich auch mit Leistungen zur Mathematik, Physik und Geodäsie verdient machte. Außerhalb seiner Fachgebiete ist er weniger bekannt.
Der Artikel deckt sämtliche in der Literatur zu Bessel behandelten Aspekte ab und hat das Review durchlaufen. Als gegenwärtiger Hauptautor bleibe ich Neutral. --Dioskorides (Diskussion) 00:17, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Nicht nur ich halte Bessel für den bedeutendsten Astronomen des 19. Jahrhunderts (und darüber hinaus), freue mich sehr über einen so ausführlichen und gründlich recherchierten Wikipedia-Artikel über ihn und empfinde diesen schon länger als Exzellent sowie als sehr nutzwertig. Hoffentlich trägt der Wikipedia-Artikel über ihn auch dazu bei, dass er beispielsweise in zukünftigen Alexander-von-Humboldt-Biographien endlich einmal angemessen gewürdigt wird und dass er "außerhalb seiner Fachgebiete" besser bekannt wird. --Bautsch 10:12, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Solides und gut recherchiertes Lemma, habe bei meinem Zutun viel Neues gelernt. Exzellent. Gruß --Aeggy (Diskussion) 09:11, 18. Okt. 2026 (CEST)
Habe den Artikel schon im Review passiv begleitet und kann mich nur anschließen, dass er Exzellent ist. Nicht so gut umgesetzt finde ich die Stammbaum-Übersicht als jpg. Stammbäume werden wahlweise über tabellarische Übersichten oder die Vorlage:Stammbaum umgesetzt. Die Lösung im Artikel halte ich für schlecht, in der Mini-Vorschau sind die Namen zudem unlesbar. Der Kritikpunkt ist für mich aber für die Güte des Artikels nicht ausschlaggebend, zudem leicht anzupassen. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:51, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Dieser Stammbaum ist eigentlich nicht notwendig, er soll nur das familiäre Geflecht transparenter machen; ich habe ja schon an verschiedenen Stellen ähnliche Stammbaum-Diagramme von www.heidermanns.net verlinkt. Dieser Stammbaum war ursprünglich als Randdatei eingestellt, Kollege @Bautsch:, von dem diese Datei angefertigt wurde, hat sie in dieser Größe in den Text gesetzt, so dass man nicht mehr draufklicken muss. Ich setze das jetzt mal wieder retour, dann sieht man, wie das vorher aussah, vielleicht gefällt das mehr. --Dioskorides (Diskussion) 22:40, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Ja, die Lösung finde ich tatsächlich besser. So essentiell ist der Stammbaum nicht. Und wen es interessiert, der kann die Bilddatei im Vollbild aufrufen. Die bisherige Einbindung suggerierte, dass man da drauf schauen kann und wurde dem eben doch nicht gerecht. Und für diesen verfehlten Anspruch war sie einfach viel zu groß in den Artikel gesetzt. Besten Dank. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 23:46, 18. Okt. 2026 (CEST)
wie im Review geschrieben: Exzellent Danke für den Beitrag! Grüße, —Fabian RRRR (Diskussion) 21:38, 21. Okt. 2026 (CEST)
- Vllt kann man die „Einzelleistung“ in der Einleitung treffender fassen, indem man sagt dass Bessel zusammen/zeitgleich mit anderen die Entfernungsbestimmung weiterentwickelt hat, er dabei den ersten verlässlichen Wert publizierte. (ist mir erst jetzt aufgefallen)
- Eine Publikation ist mittlerweile onlinne, das könnte man auch noch ergänzen: https://www.researchgate.net/publication/253121247_Zur_Frage_der_Prioritat_bei_den_ersten_genauen_Parallaxenmessungen_durch_Bessel_Struve_und_Henderson_On_the_question_of_priority_for_the_first_precise_parallax_measurements_by_Bessel_Struve_and_Hender
- Viele Grüße, —Fabian RRRR (Diskussion) 13:42, 22. Okt. 2026 (CEST)
- In der Einleitung steht: Seine bekannteste Einzelleistung ist die erstmalige Bestimmung der Entfernung eines Sterns außerhalb des Sonnensystems. Ich halte das schon für hinreichend treffend, das stimmt ja so und verfälscht nichts. In dem entsprechenden Abschnitt sind die ganzen Einzelumstände ausführlich beschrieben. In diesem Sinne hatte ich auch die Ergänzung von Benutzer:Succu (Sternname) wieder herausgenommen, um die Einleitung von Einzelheiten frei zu halten. Du hattest ja auch im Review geschrieben: Ich habe nur den Anfang gelesen, hatte dann kurz überlegt, ob man eine Kürzung versuchen sollte, einfach aufgrund der jetzigen Länge. Das ist es, die Länge. Wenn wir jetzt anfangen, wieder Einzelheiten einzubauen, dann wird jeder, der eine andere, ihm mindestens genau so wichtige Einzelheit vermisst, diese dort ebenfalls einbauen, und die Einleitung wird immer noch länger.
- Aber trotzdem Dank für deinen Hinweis. Mit den Tomaten auf meinen Augen habe ich diesen Superlativ übersehen, den man besser vermieden hätte (obwohl er sachlich stimmen dürfte); solche WP-Eigeninterpretationen sollte man vermeiden. Ich werde das noch verändern.
- Vielen Dank auch für den Link. Der Artikel ist als EN jetzt 121 bereits enthalten, werde das Digitalisat ergänzen. Gruß --Dioskorides (Diskussion) 19:10, 22. Okt. 2026 (CEST)
- Ja, allerdings war Struve zuerst, deshalb _überzeugende_ Entfernungsbestimmung - umgekehrt würde ich die Bedeutung die Sternentfernung in der Einleitung stärker betonen. Auch gegenüber seiner Richtungsfindung während der Lehre. Um nicht von der Kandidatur abzulenken unter Diskussion:Friedrich Wilhelm Bessel#Einleitung . zur Freundschaft mit Henderson habe ich in den Quellen nichts gefunden, sondern (nur) ein Treffen in Großbritannien und dabei ein wissenschaftlichen Austausch über Instrumente zur Parallaxenmessung.
- Wichtig wäre noch, das „richtungsweisend“ (möglichst wörtlich) zu belegen.
- Viele Grüße, Fabian RRRR (Diskussion) 10:26, 23. Okt. 2026 (CEST)
- Zum Letzten: Das „richtungweisend“ hatte ich schon vor neun Jahren zur Diskussion gestellt (vgl. Diskussion: „Die Einleitung“) Bis jetzt habe ich keine brauchbare, nicht mal eine unbrauchbare Alternative dazu erhalten. Vor allem wollte ich die ewig-unvermeidliche Verbal-Requisite „bedeutend“ vermeiden (wobei richtungsweisend eigentlich das gleiche meint); „bedeutend“ ist hier sowieso alles, sonst gehört es nicht in WP. Ich habe mal bei Kepler nachgeschaut, man kann auch die Bessel-Zeitgenossen Gauss und Struve nehmen, da braucht man auch kein solches Adjektiv im ersten Satz. Ihre Bedeutung ergibt sich jeweils aus dem Ganzen.
- Die Freundschaft Bessel–Struve ist durch die Arbeit von Dick (1988) belegt. Zu Henderson habe ich nur den Beleg für den Besuch Bessels gefunden, es heißt dort zusätzlich: „Die Begegnung Bessels und Hendersons in Edinburgh muß auf beide tief beeindruckend gewirkt haben.“ Ich habe das etwas umformuliert, ohne den Begriff freundschaftlich zu benutzen.
- Die Einzelheiten der Parallaxengeschichte sind im Text hinreichend erläutert; diese ganze Sache, die als Konkurrenzsituation in Szene gesetzt wurde, ohne es eigentlich zu sein, ist zu differenziert, als dass man sie mit aller Korrektheit in einem Satz kurz wiedergeben kann. Gruß --Dioskorides (Diskussion) 20:06, 23. Okt. 2026 (CEST)
- Da mich Astronomie interessiert, habe ich den Artikel gelesen und halte ihn in seiner Tiefe und Gründlichkeit für exzellent (Exzellent). Der Abschnitt „Wissenschaftliche Leistungen“ ist überragend. Ich habe sehr viel gelernt. Interessant, wie genau man bereits im 19. Jahrhundert arbeiten konnte. Die Rezeption hätte ich vermutlich ans Ende gesetzt und an einigen Stellen die kurzen Absätze zusammengelegt. Gruß --Gustav (Diskussion) 13:09, 25. Okt. 2026 (CET)
- Vielen Dank für deine Bewertung. Bei der „Rezeption“ war ich auch unsicher über die geeignete Platzierung; ich habe sie direkt nach seinem Werk eingeordnet. Wenn andere Mitdiskutanten ebenfalls einen anderen Standort für das Kapitel wünschen, habe ich nichts gegen eine Verlegung. --Dioskorides (Diskussion) 14:26, 25. Okt. 2026 (CET)
Hinweis: Die Diskussion sollte während der KALP eigentlich hier stattfinden, hat sich aber weitgehend auf die Diskussionsseite des Artikels verlagert, wo seit Beginn der Kandidatur von vier Benutzern (auch von mir) vier neue Kapitel angelegt wurden. --Dioskorides (Diskussion) 14:29, 25. Okt. 2026 (CET)
Malcolm X [] (* 19. Mai 1925 als Malcolm Little in Omaha, Nebraska; nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz; † 21. Februar 1965 in Washington Heights) war ein US-amerikanischer Menschenrechtler und eine der Schlüsselpersonen der Bürgerrechtsbewegung.
Nach etwa einem halben Jahr an Recherche und einem ergebnisreichen Review (Danke an Benutzer:Arabsalam, Benutzer:PaFra, Benutzer:SimchaAzad und Benutzer:Yeti-Hunter!) stelle ich den Artikel nun hier vor. Genutzt habe ich vor allem die Biographien von Waldschmidt-Nelson und der Paynes. Die Autobiographie hatte ich ein Jahr davor gelesen.--IER (Diskussion) 12:49, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent. Wie schon im Review erklärt und seitdem hat der Artikel nochmal an Qualität gewonnen. Als Bewunderer von Malcolm X freut es mich insbesondere, dass du dieses Lemma schaufensterreif geschrieben hast. Schön, dass du Schwung in den Bereich amerikanische Bürgerrechtsbewegung bringst, wo inhaltlich jahrelang so gut wie nichts passiert ist. Grüße --Arabsalam (Diskussion) 14:15, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent Sehr schöner Artikel, der die Auszeichnung verdient. Man kann sich noch überlegen, ob das genealogische Zeichen † hier passend ist, aber das überlasse ich dem Hauptautor.--PaFra (Diskussion) 15:10, 17. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent Ein gelungener Artikel. In einigen fremdsprachigen Wikipedias (englisch, spanisch, russisch usw.) wurde der Artikel bereits ausgezeichnet. Schön, dass sich nun auch des deutschsprachigen Artikels zu dieser wichtigen Persönlichkeit mit viel Mühe und Leidenschaft angenommen wurde. Herzlichen Dank dafür. --Gezeitengarten (Diskussion) 21:49, 18. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellent Schöner Artikel, gerne gelesen. Vielen Dank für die Arbeit. LG --Andreas Werle (Diskussion) 06:09, 21. Okt. 2026 (CEST)
- Exzellenter Artikel, der in gebotener Tiefe das Leben Malcolm X' ausleuchtet, inklusive der Entwicklung seines Denkens und desen kritische Beleuchtung. Für mich eine der besten Biographien, die ich hier gelesen habe. Noch uneinheitlich ist die Schreibung des Namens El Hajj (mit oder ohne Bindestrich, vermutlich müsste es mit Bindestrich sein) - was bei mir noch die Frage aufwirft (jenseits der Bewertung), warum der Name auf dem Grabstein so anders geschrieben ist. Danke jedenfalls für die Überarbeitung des Artikels! --SimchaAzad (Diskussion) 00:05, 23. Okt. 2026 (CEST)
18. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Oktober/7. November
Neubewertung Zitronenhai
[Quelltext bearbeiten]
Der Zitronenhai (Negaprion brevirostris), auch Atlantischer Zitronenhai genannt, ist eine Art aus der Familie der Requiemhaie (Carcharhinidae). Er erreicht eine Körperlänge von bis zu etwa 3,4 Metern und ist durch seinen kräftigen Körperbau, den breiten abgeflachten Kopf und die gelblichbraune Färbung gekennzeichnet, der er seinen deutschen Namen verdankt. Sein Verbreitungsgebiet umfasst küstennahe Gewässer des westlichen und östlichen Atlantiks im Bereich der Tropen und Subtropen. Besonders häufig kommt er in der Karibik, vor Florida und um die Antillen vor. Die lange ebenfalls dieser Art zugeordneten Populationen im östlichen Pazifik werden in mehreren neueren Darstellungen als eigenständige Art Negaprion fronto betrachtet. Der Zitronenhai lebt vor allem in flachen Küstengewässern, darunter in Buchten, Riffen, Mangrovengebieten und Flussmündungen. Er kann zeitweise auch in Süßwasser vordringen. Er ist überwiegend nachtaktiv und ernährt sich hauptsächlich von Fischen, daneben von Krebstieren, Weichtieren, Rochen und kleineren Haien. Jungtiere halten sich häufig in flachen Mangrovengebieten auf, die ihnen als Aufzuchtgebiete und Schutz vor größeren Räubern dienen, darunter auch ihren kannibalistischen größeren Artgenossen.
Wie bereits beim Blauhai geschehen habe ich nun auch den bereits seit 2005 als lesenswert ausgezeichneten Artikel zum Zitronenhai aktualisiert, inhaltlich belegt und dabei massiv ausgebaut. Der damalige Hauptautor Benutzer:Jonathan Hornung ist seit einiger Zeit schon nicht mehr aktiv. Ich hoffe, dass der Artikel durch die Überarbeitung zumindest seinem Lesenswert-Status wieder gerecht wird, vielleicht ist aber auch mehr drin. Naturgemäss enthalte ich mich diesbezüglich der Stimme. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 09:32, 18. Okt. 2026 (CEST)
- In meinen Augen wie der Blauhai auch auf Exzellent aufwertbar, da der Artikel für mich alles wesentliche eines Artartikels abdeckt. --Prianteltix (Diskussion) 12:32, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Kleiner Einwurf von meiner Seite: Die Karte mit dem Verbreitungsgebiet scheint nicht so recht zum tatsächlichen Verbreitungsgebiet in küstennahen Gewässern zu passen. Die blauen Markierungen reichen dort ja weit bis in die Hochsee hinaus und im Falle Afrikas nördlich nicht lediglich bis Mauretanien, sondern bis in den Norden Marokkos einschließlich der Kanaren. Da wäre wohl eine bessere Grafik sinnvoll, angelehnt an die in der Quelle dargestellte, die ja gänzlich anders ausschaut als die derzeit im Artikel befindliche Karte.--Steigi1900 (Diskussion) 12:51, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Ja, das ist korrekt. Ich selbst bin allerdings nicht in der Lage, Karten zu zeichnen und seit der Auflösung der Kartenwerkstatt traue ich mich nicht mehr wirklich, andere zu bitten. Optimal würe diese aus IUCN ohne die Gebiete im östlichen Pazifik, Vielleicht hat Benutzer:NordNordWest ja Lust, eine neue Karte anzulegen. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 13:32, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Das kann ich gerne machen. NNW 16:05, 19. Okt. 2026 (CEST)
- Bitte sehr: Datei:Negaprion brevirostris distribution map.svg. NNW 21:23, 20. Okt. 2026 (CEST)
- Ja, das ist korrekt. Ich selbst bin allerdings nicht in der Lage, Karten zu zeichnen und seit der Auflösung der Kartenwerkstatt traue ich mich nicht mehr wirklich, andere zu bitten. Optimal würe diese aus IUCN ohne die Gebiete im östlichen Pazifik, Vielleicht hat Benutzer:NordNordWest ja Lust, eine neue Karte anzulegen. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 13:32, 19. Okt. 2026 (CEST)
25. Oktober
[Quelltext bearbeiten]Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 4. November/14. November
