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Wikipedia:Projektdiskussion

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Abkürzung: WP:PRD
Gruppendiskussion am Rande der Occupy-Proteste.

Auf dieser Seite können Themen besprochen werden, die das Projekt der deutschsprachigen Wikipedia betreffen. Die Seite soll als zentrale Anlaufstelle für Diskussionen, die die gesamte deutschsprachige Wikipedia betreffen, dienen. Auch Anregungen aus anderen Wikimedia-Projekten können hier besprochen werden.

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Warum gibt es hier kein Zitiervorlage?

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Ein weiterer Grund wieso neben dem aufwändigen Einfügen von Einzelnachweisen was in der englischsprachigen Wikipedia mit einem 1-Sekunden-Klick auf einen Button funktioniert viel Motivation zur Beteiligung genommen wird: es gibt hier scheinbar keine Vorlagen für das Zitieren von anderen Nutzern.

Das Lesen von Beiträgen auf Diskussionsseiten wird so erschwert und es schwierig sich auf konkrete einzelne Punkte oder Passagen eines Kommentars zu beziehen. Zudem werden Nutzer entmutig letzteres zu tun. Es ist oftmals schwer zu sehen auf welchen Punkt oder Teil im vorherigen Kommentar sich ein Nutzer bezieht, insbesondere bei längeren Kommentarsträngen und Kommentaren. In denke praktisch jedem anderen Wiki gibt es Vorlagen für das Zitieren anderer Nutzer auf Kommentarseiten. Nur (u.a.?) die DEWP ist da, wie mit dem unnötigen zeitaufwändigen manuellen Einzelnachweistemplates, eine Ausnahme. Warum ist das so?

Die meistegenutzte Vorlage dafür in der ENWP, im metawiki, und auf Commons ist en:Template:Tq. Um einen Nutzer zu zitieren schreibt man da einfach {{Tq|zitierter Text}} was dann das Zitat farblich hervorhebt. Hier muss man wenn dann Sachen schwer unterscheidbar in Anführungszeichen setzen. --Prototyperspective (Diskussion) 17:33, 18. Nov. 2025 (CET)Beantworten

Es gibt Vorlage:", funktioniert im Prinzip genauso. -- hgzh 22:07, 24. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Danke, die Vorlage setzt aber nur Anführungszeichen und ist daher recht nutzlos denn es ging mir um eine farblich deutlich vom restlichen Text unterscheidbaren Hervorhebung des Textes (der Threadtitel hier war insofern womöglich unzureichend). --Prototyperspective (Diskussion) 23:20, 24. Nov. 2025 (CET)Beantworten
M.e wurde und wird so etwas hier nicht wirklich gebraucht. Beiträge anderer Nutzer werden in der Regel nicht zitiert, sondern per Difflink angegeben. Zudem ist farbiger Text in Diskussionen ziemlich unerwünscht. Wenn mal was zitiert werden soll, gibt es Anführungszeichen, man setzt es kursiv oder in einen Kasten. --Orci Disk 23:41, 24. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Wird in anderen Projekten von sehr vielen Nutzer ständig benutzt. Beispielsweise auf Commons auf der ENWP. Es geht nicht um Beiträge sondern um Stellen eines längeren Kommentars. Wenn Kommentare so kurz sind wie deiner eben und klar auf was man sich jeweils bezieht ist klar dass man das nicht braucht. Kasten würden den Kommentar viel viel länger machen und Diskussionsseiten aufblähen. --Prototyperspective (Diskussion) 00:52, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Das mag ja sein, dass so etwas in anderen Projekten häufig verwendet wird, de-WP war und ist schon immer etwas anders. In den >20 Jahren seit Bestehen von de.WP hat hier ganz offenbar niemand eine solche Vorlage angelegt und ich kann mich auch (bis auf diese hier natürlich) an keine Diskussion oder Anfrage erinnern, dass eine solche Vorlage hier vorgeschlagen worden würde. Ganz offenbar reichen den de-WP-Mitarbeitern die bestehenden Möglichkeiten aus. Ich würde Dir raten, Dich einfach anzupassen, und ohne zusätzliche Farbe zu zitieren, es gibt genügend Möglichkeiten, zu zitieren (Anführungszeichen, Kursiv, Listen...), ohne mit Farbe besonders herauszustechen. --Orci Disk 08:42, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
(BK)
@ „es ging mir um eine farblich deutlich […] unterscheidbaren Hervorhebung“
  • In der deWP gilt es als unfein und unhöflich, sich in Diskussionen mittels Fettschrift, Hervorhebungen und Farben besonders hervorzutun.
  • Du wirst es bei uns über Zigtausende von Diskussionsseiten nicht sehen.
  • In der enWP usw. ist das anders.
  • WP:DS, Konventionen, Ziffer 8 schließen Farben explizit aus.
Vorstehend siehst du eine Möglichkeit, Antworten und beginnend ein Zitat farblos und gleichwohl übersichtlich zu strukturieren.
  • Das ist dann sogar barrierefrei; Farben sind nix für Blinde.
VG --PerfektesChaos 23:45, 24. Nov. 2025 (CET)Beantworten
1. Okay sehe ich auch so. Es geht aber nicht darum sich "besonders hervorzutun". Worum es geht habe ich bereits im Post erklärt. Und zwar darum dass man Beiträge gut lesbar macht indem klar erkennbar ist wo sich auf und auf welche Punkte eines vorherigen Kommentars bezogen wird. Vielleicht muss man das einfach sehen um zu verstehen warum das nützlich ist und dann frage ich mich warum es hier keine Editoren gibt die durch Commons und/oder ENWP bereits damit vertraut sind und das ihnen hier fehlt.
4. Warum schließt man denn Farben komplett aus? Das macht wenig Sinn sich dieses Hilfsmittel überhaupt nicht zu nutze zu machen und an sich fällt mir jetzt keine vernünftige Einsatzmöglichkeit neben solchen inline Zitaten ein.
5. Es ist mir klar dass man durch listenartig untergliederte Kommentare Sachen übersichtlicher gestalten kann. Das nutze ich bereits häufig. Das heißt aber nicht dass man sich damit gut auf konkrete vorherige Textstellen beziehen kann bzw. Zitate im Text gleichermaßen gut unterscheidbar machen kann.
  1. Wenn dann wären das solche Unterpunkte von Punkten wie dieser wo im obigen Punkt ein Zitat stehen würde auf das man sich bezieht. Diese 1) erfordern jedoch Zeilenumbrüche welche den Post viel länger machen und Diskussionsseiten aufbläht, 2) man kann das dann nicht inline nutzen und 3) wenn man die Punkte auch allgemein nutzt kann man nicht mehr gut sehen welche davon jetzt Zitate sind und was einfach nur listenartig untergliedert wurde.
--Prototyperspective (Diskussion) 01:01, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Die Ablehnung fabrlicher Hervorhebung mag ein „Kulturunterschied“ bzw. hier anders gewachsen sein, bspw. haben wir hier auch striktere Regelungen zur Gestaltung der Signaturen und deshalb sieht man hier kaum hervorspringende Unterschriften wie auf enwiki. Im Übrigen gibt es die Tq-Vorlage ausweislich der Interwikilinks in knapp 50 anderen Sprachen, soo viele sind das auch nicht. -- hgzh 13:18, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Genau, Klickibunti ist in der deWP glücklicherweise sehr verpönt, das sollte auch so bleiben. Diskussionen in der enWP und anderswo, wo es diese Unsitte gibt, sind schwer zu lesen. Wenn ich etwas besonders hervorheben möchte, setzte ich es in Tüddelchen und verlinke die Diff, das war's. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 13:28, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
"in knapp 50 anderen Sprachen" das sind sehr viele. Zu argumentieren das wären wenige macht finde ich wenig Sinn. Und nicht ohne Grund gibt es das in so vielen Sprachversionen. Dazu kommen etliche teils multilinguale Projekte:
Wikimedia Commons
MediaWiki
Meta-Wiki
Wikispecies
Wikibooks
Wikidata
Wikisource
Wikiversity
Wikivoyage
Wiktionary
Wikidata
Re "hervorspringende Unterschriften" – macht ja alles Sinn. Das heißt aber nicht das eine deutliche Unterscheidung und Separierung einzelner Textbezüge nicht sehr nützlich und wichtig ist. Generell lässt sich in der DEWP oft eine sehr quasi konservatives Beharren auf dem was man schon lange irgendwie macht feststellen bei dem nicht auf konkrete Punkte eingegangen wird warum das vielleicht nicht optimal ist, sondern sich einfach auf die aktuelle Guidelines usw bezogen wird. Zitathervorhebungen machen es viel einfacher Texte zu lesen und was Blinde angeht so kann die Vorlage ja auch zwei Anführungszeichen setzen. Es ist kein Wunder dass nur wenige Motivation haben in der DEWP mitzumachen wenn man Sachen die in der ENWP schon längst möglich sind und aus guten Gründen weit verbreitet sind – wie automatisches Befüllen von Zitatvorlagen – hier ohne triftige Gründe nicht machen kann. Mag ja sein dass man sich hier an Diskussionsseiten die bloß schwarz und weiß sind gewöhnt hat, das sollte einen aber nicht davon abhalten die Punkte die jemand bringt Mal zu überdenken und versuchen zu verstehen was der Gegenüber einem da erklärt auch wenn man erst Mal ganz anderer Meinung ist. --Prototyperspective (Diskussion) 19:41, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Von den 10 größten Wikipedias (nach aktiven Benutzern) haben es die Hälfte nicht. Offenbar braucht man die Vorlage nicht, um viele Benutzer anzuziehen. Die These, diese fehlende Vorlage wäre ein Grund für fehlende Mitarbeit in der deutschsprachigen Wikipedia, ist deshalb aus meiner Sicht sehr steil. Das Argument, dass hier bisher offenbar niemand Bedarf an einer solchen Vorlage gesehen hat, ist hingegen valide. Was niemand braucht, muss auch nicht angelegt werden. --Redrobsche (Diskussion) 19:58, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Ja das wäre natürlich eine sehr steile These. Diese habe ich aber nicht gemacht – mit "Generell…" und "wie automatisches Befüllen von Zitatvorlagen" wird erklärt, dass das nur eins von mehreren Problemen ist die ich da als wichtige Faktoren sehe. Es funktioniert einfach viel geschmeidiger und einfacher in der ENWP mitzumachen, und das fühlt sich auch so an als ob man sich da mehr darum kümmert was Nutzer brauchen bzw wovon sie profitieren oder was ihr Editing einfacher gestaltet.
"Von den 10 größten Wikipedias…" Habe ich jetzt nicht überprüft aber wenn das so ist, ist das natürlich schon ein guter Punkt. Es kann aber gut sein dass es dort andere Vorlagen dafür gibt. Eventuell prüfe ich das später Mal.
"Was niemand braucht" und das verstehe ich eben nicht. Auf Commons nutzen es auch deutschsprachige Nutzer häufig. In der ENWP ebenfalls. Warum fragt hier also kaum jemand danach oder tut etwas? Habe allerdings keine großen Nachforschungen angestellt wie oft schon danach gefragt wurde usw. Dass es niemand braucht ist jedenfalls auch nur eine Hypothese. --Prototyperspective (Diskussion) 20:54, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Verbreitete Vorlagen haben teils 150 bis 200 Entsprechungen in anderen Wikis, da sind rund 50 schon deutlich weniger.
Warum kaum jemand danach fragt? Ich würde vermuten, dass es denjenigen nicht so wichtig ist. -- hgzh 21:51, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Das schöne hier ist, dass es keinen so großen Unterschied gibt zwischen der Bearbeitung und dem Look'n'Feel von Vorder- und Rückseite gibt, beide sind möglichst plain Wikitext. Irgendwelche bunten Gimmicks sind lediglich Ablenkung. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 20:05, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Warum eine weitere Farbe nicht nur Ablenkung ist, habe ich oben erklärt. Konstruktiv wäre es das wahrzunehmen und darauf einzugehen. Solange du das nicht machst war das meine letzte Antwort an dich. Außerdem lenkt es nicht ab.
Eine Alternative wäre es farblich grau unterscheidbar zu machen. Diese 'Farbe' gibt es auf Diskussionsseiten bereits. --Prototyperspective (Diskussion) 20:56, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Du meinst, es ist nicht ablenkend. Andere meinen, es lenkt ab. Das ist eine subjektive Einschätzung und es bringt doch nichts, jetzt dem einen oder dem anderen seine Empfindung abzusprechen. Worauf soll hier auch weiter eingegangen werden, dass Zitate so hervorgehoben werden können, ist ja unstrittig, aber gleichzeitig wird diese Hervorhebung eben auch als aufdringlich wahrgenommen. Mehr ist da nicht dran. -- hgzh 21:44, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Konstruktiv wäre es, seinen persönlichen, imho ziemlich danebenen Geschmack an giggelbuntem Tinnef auf Diskussionsseiten nicht als etwas allgemein gültiges hinzustellen. Das ist Dein ganz persönlicher Geschmack, der hier in der deWP bislang auf wenig Gegenliebe stieß. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 22:53, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Ein Nachtrag: auch hier gibt es farblicher Hervorhebung, die den Text lesbarer machen: siehe z.B. Wikipedia:Zitate#Blockzitate. Und man findet diese aus guten Gründen auch auf Diskussionsseiten, siehe z.B. Wikipedia:Technik/Werkstatt#Lint-Fehler: Fehlerhafte Dateioptionen
Ich hoffe dass andere in Zukunft Mal versuchen in der DEWP Zitatvorlagen zu etablieren und hoffe dass ich davon dann mitbekomme oder ich darüber benachrichtigt werde. --Prototyperspective (Diskussion) 01:05, 26. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Das bekommst du per Synthaxhervorhebung, oder so. Grundsätzlich ist das aberkeine farbliche Hervorhebung von Zitaten. Die würde ich in Diskussionen auch ablehnen. Das ist schon arg aufdringlich. --Itti 07:33, 26. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Ich habe mich auf die vorherige Behauptung bezogen, es gäbe auf Diskussionseiten keine farbliche Hervorhebungen und dass diese in der Policy verboten werden würde. Das ist faktisch falsch. So einfach. Aus den teils gleichen Gründen wieso es diese Farbnutzungen gibt, hoffte ich dass dies auch für Zitate möglich wäre.
Sie sind nicht aufdringlich und erleichtern die Kommunikation, da 1) Zitate dann häufiger genutzt werden würden und 2) man klar erkennt wo sich im jeweiligen Kommentar und ggf auch in welchen Kommentaren bei längeren Strängen auf konkrete vorherige Punkte bezogen wird.
Auch hier wird wieder deutlich, dass es in etwas längeren Diskussionssträngen schwierig sein kann auf welchen Punkt oder welchen Kommentar sich ein Kommentar bezieht: ich bezog mich nicht auf die Behauptung es gäbe keine farbliche Unterscheidung von Kommentaren, sondern auf einen anderen Punkt. Übrigens ist "Hervorhebung" wahrscheinlich ein falsches Wort – es geht nicht um das Hervorheben, und das wird eigentlich auch nicht gemacht, sondern um die klar erkennbare Abgrenzung zum Rest vom Text bzw. vom selbstgeschriebenen Text.
Aktuell ziehe ich für mich den Schluss, den dass hier einfach wenige Erfahrung mit solchen farblichen Zitaten haben und es etwas ist dessen Nützlichkeit man erst erkennt wenn man damit Umgang hat. Es werden Nachteile oder Probleme gesehen, aber nicht die Vorteile und auch nicht die Möglichkeit dass diese Nachteile eigentlich keine oder keine nennenswerten Probleme sind. Wenn man dann Unterscheidbarkeit für Code und Wikitext nutzt hat man damit Erfahrung und erkennt die Nützlichkeit. Da können andere Nutzer anderer Meinung sein, ich wurde jedenfalls nicht überzeugt dass es anders sein sollte. --Prototyperspective (Diskussion) 14:22, 26. Nov. 2025 (CET)Beantworten
@Prototyperspective Du hast meiner Meinung nach völlig Recht in deiner Argumentation und deinen Argumenten. Ich bin ganz und gar deiner Meinung - sehe diese Diskussion halt heute zum ersten Mal, wie so vieles ist die deutsche WP halt clunky und leider unoffen. Ich beteilige mich fast nie an Diskussionen, weil ich bemerke wie geschlossen, starr, und rechthaberisch diese "Gemeinschaft" hier ist. Es ist zum Mäusemelken. Beiträge werden bemeckert oder in Artikeln unter aberwitzigen Umständen revertiert, nicht gewertschätzt. Schon lange keinen neuen Artikel auf dt mehr angelegt , einfach zu umständlich (geschmeidig sollte es sein, genau wie du gesagt hast, nutzerorientiert) und zu wenig gutes Gefühl dabei.Hat sich in 13 Jahren für mich nicht verändert. es ist für mich ÜBERHAUPT kein wunder, dass es weniger Artikel und Mitarbeiter auf der WPde gibt! - ich mache 90% auf der enWP, gerne und mit Kusshand. --Wuerzele (Diskussion) 15:15, 3. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Es gibt die Kategorie:Vorlage:Zitieren, da gibt es ein paar Zitatvorlagen. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 22:57, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Danke, das ist nützlich und konstruktiv. Jedoch gibt es dort keine mit einer farblichen Unterscheidbarkeit vom restlichen Text so dass der Text einfach nur ein langer schwarzweißer nicht-untergliederter nicht-strukturierter Post bleibt wo man nicht erkennt wo sich auf konkrete vorherige Punkte bezogen wird (und es auch eher schwer ist zu erkennen wo ein Zitat beginnt und aufhört).
.
In vielen Diskussionsseiten gibt es eine farbliche Unterscheidung selbst wenn man aus unbekannten Gründen die blauen und roten Wikilinks nicht dazuzählt und aus den gleichen Gründen und weiteren hoffe ich dass es in der DEWP irgendwann in nächster Zeit so wie in aus guten Gründen wahrscheinlich praktisch fast allen größeren Wikipediaversionen eine Vorlage für farblich unterscheidbare Zitate gibt. Ohne praktische Anwendungsbeispiele zu sehen oder diese Vorlagen selbst zu verwenden ist die Nützlichkeit vielleicht nicht für jeden gleich erkennbar. Da diese Vorlagen in anderen Wikipedias sowie Commons aus guten Gründen ausgiebig genutzt werden hoffe ich dass mehr und mehr Nutzer hier auch Mal dort mit diesen Vorlagen Erfahrungen machen. --Prototyperspective (Diskussion) 18:31, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Hier also Mal ein Beispiel der Nutzung (auf Wikidata). Der Kommentar wäre ohne diese Template viel länger und/oder unübersichtlicher.

(nicht signierter Beitrag von Prototyperspective (Diskussion | Beiträge) 18:41, 19. Dez. 2025 (CET))Beantworten

[Quelltext bearbeiten]

Viele Länder verlangen, dass Websites aus rechtlichen und Sicherheitsgründen eindeutige Kontaktdaten angeben. In der Europäischen Union sind beispielsweise Kontaktdaten nach Artikel 5 der Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr erforderlich. Wikimedia-Projekte haben dies unterschiedlich gehandhabt, was zu Inkonsistenzen und veralteten oder fehlenden Details in Seiten wie diesen geführt hat. Wir haben deswegen schon gerichtliche Anschreiben verpasst.

Um dieses Problem zu lösen, hat die Wikimedia Foundation eine einheitliche Seite „Kontaktdaten der Wikimedia-Foundation für Rechtsfragen und Sicherheit“ erstellt, die in der Fußzeile jeder Wiki-Seite verlinkt werden soll. Damit wird sichergestellt, dass alle Zugang zu genauen und aktuellen rechtlichen Kontaktdaten haben. Wenn Wikis bereits existierende Kontaktseiten und Links haben, wird die Community diese aktualisieren, um Verwirrung zu vermeiden. Wir werden die neuen Links schrittweise in verschiedenen Wikis einfügen, basierend auf unserer Bewertung des rechtlichen Risikos und der Notwendigkeit; die ersten sechs Fußzeilen, die geändert werden, sind bis zum 15. Dezember 2025 jene auf de:, en:, es:, fr:, it: und pl:WP. Die Übersetzung der neuen Seite wird nach und nach erfolgen, und wir hoffen, dass Freiwillige dabei helfen werden!

Mit Blick auf die deutschsprachige Wikipedia schlagen wir vor, dass die Community die Impressumsseite umbenennt, um eine Verwechslung mit dem neuen Link, den wir hinzufügen, zu vermeiden. Wir schlagen den Titel/Linktext „Rechtliche Hinweise“ vor, aber die Community könnte auch bspw. „Haftungsausschlüsse“ oder „Disclaimer“ wählen. Die Community könnte auch die Kontaktinformationen der Foundation oben auf der vorhandenen Impressumsseite entfernen. Die angepasste Seite würde sich dann auf allgemeine Warnungen oder Hinweise beschränken – wie diese Seite der französischen Wikipedia. Wir überprüfen solche Seiten nicht und schlagen auch keine Änderungen vor; unser aktuelles Projekt betrifft nur die Kontaktdaten für Rechtsfragen und Sicherheit.

Weitere Hintergrundinformationen hierzu findest du in den häufig gestellten Fragen.

Du kannst auch eine Diskussion durchlesen, die wir vor einiger Zeit auf der Diskussionsseite der aktuellen Impressumsseite gestartet haben.

– Phil Bradley-Schmieg, Lead Counsel der Wikimedia Foundation –– STei (WMF) (Diskussion) 12:22, 3. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Wenn ich es richtig verstanden habe, würde es doch ausreichen, vom Impressum auf die neue Kontaktdatenseite zu verlinken? Impressum würde ich gerne als Seitenname beibehalten. Ist zwar nicht zwingend notwendig, sollte aber als solches auffindbar sein, nach dem Titel wird gesucht, deshalb nennt man es dann eben doch meist so. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 22:29, 3. Dez. 2025 (CET)Beantworten
wie heißt der Linktext der zur neuen Seite führt? Einmal sollte das Wort Impressum auftauchen, denke ich auch. --0815 User 4711 (Diskussion) 10:36, 4. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Hallo @Aschmidt und @0815_User_4711 (ich verwende maschinelle Übersetzung, bitte entschuldigt eventuelle Fehler). Die Community kann (im Rahmen des Zumutbaren!) selbst entscheiden, welcher Linktext am besten geeignet ist. Der Linktext in allen Sprachen findet sich hier: https://translatewiki.net/w/i.php?title=Special%3ATranslations&message=MediaWiki%3AWikimedia-legal-safety-contacts%2Ftw. Dort können der Übersetzer-Community alternative Übersetzungen vorgeschlagen werden. Aktuell wurde „Rechts- und Sicherheitskontakte“ vorgeschlagen. Wie ihr dachte auch ich ursprünglich an etwas wie „Impressum/Sicherheit“ (ich halte es für wichtig, auch die „Sicherheitsfunktion“ dieser Seite zu erwähnen). Im Sinne maximaler Zugänglichkeit, insbesondere für Deutschlernende, ist die Verwendung eines Fachbegriffs („Impressum“) jedoch möglicherweise nicht optimal (auch wenn ich weiß, dass er in den DACH-Staaten üblich ist). Mein Vorschlag wäre, den Titel beizubehalten: "Rechts- und Sicherheitskontakte" (oder ähnlich). Allerdings sollte eine Weiterleitung von https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Impressum auf die neue Seite eingerichtet werden, damit jemand, der gezielt nach etwas namens "Impressum" sucht, es zumindest finden kann. --PBradley-WMF (Diskussion) 10:45, 4. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Eine Weiterleitung reicht aber nicht, denn es ist üblich, ein Impressum vorzuhalten. Von dort aus könnte man die neue Seite verlinken. Die Kontaktdaten sollten auf der Website de.wikipedia.org selbst stehen. Sie sollten von jeder Wikipedia-Seite nur höchstens zwei Klicks entfernt sein. Die Benutzer einer Website suchen nach dem Begriff Impressum. Es ist völlig unklar, was mit Rechts- und Sicherheitskontakte gemeint sein könnte. Sicherheit in Bezug worauf? Für wen? Was soll das für eine Sicherheit sein? Ich verstehe nicht, worauf ihr damit hinauswollt, und diese Unklarheit ginge zulasten der WMF, wenn es zu einem Rechtsstreit mit Dritten käme. All diese Bezeichnungen sollten nicht der Community überlassen werden, sondern es empfiehlt sich, dass der Anbieter der Website dies selbst übernimmt, denn die WMF haftet dafür, dass die Bezeichnungen und die Inhalte der Angaben auf diesen Seiten den rechtlichen Anforderungen genügen. Deshalb empfiehlt sich eine Beratung durch eine spezialisierte Kanzlei für Medienrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 17:51, 4. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Am Seitenende (und diversen anderen Stellen) verlinken bereits Nutzungsbedingungen und Datenschutz auf vom rechtlich verantwortlichen Seitenbetreiber (der WMF) zentral verwalteten Seiten im foundationwiki (wmf:Policy:Terms of Use/de / wmf:Policy:Privacy policy/de). Genauso sollte es mit dem Impressum sein. Da haben wir in meinen Augen auch kaum was zu sagen, schließlich liegt es ja an der WMF, wie sie sich rechtlich korrekt verhalten. Die Idee von PerfektesChaos, den Link im Seitenmenü unten Impressum – Kontakt zu Rechtsfragen und Sicherheit zu nennen, finde ich gut.
WP:Impressum sollte dann eine WL (bzw. technisch gesehen ein Softredirect) auf wmf:Legal:Wikimedia Foundation Legal and Safety Contact Information/de sein.
Der bisherige Seiteninhalt von WP:Impressum könnte dann z.B. analog zu en:WP:General Disclaimer umgewandelt werden (auch auf nen ähnlichen Titel verschoben werden), wenn wir zusätzlich zum künftigen Impressumslink auch noch Infos bieten wollen, die nicht im WMF-Impressum abgedeckt sind. --Johannnes89 (Diskussion) 18:47, 4. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Ich finde den Begriff „Sicherheit“ unpassend, da es im Deutschen in der Regel nicht in der Bedeutung genutzt wird, die hier dahintersteckt. Da werden sich viele nichts drunter vorstellen können. Eine passendere Übersetzung für safety fällt mir aber gerade auch nicht ein. -- hgzh 07:51, 5. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Nach etwas Nachdenken: vielleicht Kontakt zu Rechtsfragen und bei Gefährdung oder Kontakt zu Rechtsfragen und Schutz. -- hgzh 13:55, 7. Dez. 2025 (CET)Beantworten
  • On link labelling:
    • Laws in DACH are not demanding any particular title.
      • Common juridical request is an understandable navigation.
    • Most used link label or section title on DACH is: Impressum (perhaps 99 %??).
    • We should maintain the word „Impressum“, but extend by the Security and Rights:
      • Impressum – Kontakt zu Rechtsfragen und Sicherheit
    • Nobody should claim the expected link was not visible. „Impressum“ is expected and sufficient.
  • On page contents:
  • WP:Impressum is linked quite often.

Regards --PerfektesChaos 15:03, 4. Dez. 2025 (CET)Beantworten

I think an issue here might be - see also hgzh's comment "Ich finde den Begriff „Sicherheit“ unpassend, da es im Deutschen in der Regel nicht in der Bedeutung genutzt wird, die hier dahintersteckt" - that the German word Sicherheit is used as a translation for safety as well as for security. German doesn't have this distinction, there's only Sicherheit. And as I think that, generally, Sicherheit is often used in a sense leaning more towards English security than safety, it might be a bit confusing. But I don't have a solution. Any ideas? We're surely not the first website facing this translation issue. Gestumblindi 15:13, 7. Dez. 2025 (CET)Beantworten
PS: Hgzh's idea "Schutz" might be fitting, in my opinion. Hgzh's other proposal "Gefährdung", though literally meaning the opposite of safety ("danger", "threat") could also be a solution in this context, as the meaning would be "contact in case of dangers/threats"... Gestumblindi 15:15, 7. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Falls es als Inspiration dient: Das moderne EU-Recht verwendet sowohl „Sicherheit“ als auch „Schutz“ [1], und die betreffende Seite behandelt sowohl persönliche Sicherheitsfragen (z. B. eine Morddrohung) als auch Cybersicherheit. Ein Ziel sollte hier die Kürze sein, da es sich um Linktext handelt (der eigentliche Seitentitel kann natürlich länger sein, aber wir wollen nicht unnötig viel Text am Ende jeder einzelnen Wiki-Seite hinzufügen). Unter diesen Bedingungen ist es natürlich möglich, dass keine Perfektion erreicht wird. Ich hatte über „Schutz“ nachgedacht, aber ich denke, dass es im Wiki-Kontext ebenfalls unter Mehrdeutigkeitsproblemen leidet (vgl. „Seitenschutz“) und daher weniger ideal sein könnte.
[1] EU-DSA Artikel 28: "Anbieter von Online-Plattformen, die für Minderjährige zugänglich sind, müssen geeignete und verhältnismäßige Maßnahmen ergreifen, um für ein hohes Maß an Privatsphäre, Sicherheit und Schutz von Minderjährigen innerhalb ihres Dienstes zu sorgen." --PBradley-WMF (Diskussion) 10:58, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Den Zusatz Kontakt zu Rechtsfragen und Sicherheit habe ich drangehängt, um zum einen die Vergleichbarkeit mit anderen Wikis aufrechtzuerhalten, zum anderen, um das Publikum schon mal auf den WMF-Titel der Seite vorzubereiten, weil da ja nicht „Impressum“ drübersteht. Dies sollte mit der WMF-Seite synchronisiert sein.
„Kontakt zu Rechtsfragen“ zeigt auch unmissverständlich an, was hier wesentlich ist, damit sich niemand rausreden kann.
Unsere Systemnachricht sollte noch ein analoges /en mit dem WMF-Wortlaut erhalten; dann ohne „Impressum“. Sofern nicht schon automatisch Fallback.
--PerfektesChaos 11:07, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
@PerfektesChaos, @Gestumblindi, @Hgzh, @Johannnes89, @Aschmidt: Als Nicht-Muttersprachler hätte ich etwas Bedenken, dass „Rechstfragen“ suggeriert, man könne sich für Rechtsberatung an WMF wenden, was wir grundsätzlich nicht anbieten. Wäre der Linktext „Impressum – Rechts- und Sicherheitskontakte“ eine bessere Alternative? [EDIT: and yes, I realise that has been proposed as the page title, not just the link text - if that's a problem, that will need to be addressed as well.]--PBradley-WMF (Diskussion) 17:56, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
I agree with hgzh, in the section foundation:Legal:Wikimedia_Foundation_Legal_and_Safety_Contact_Information/de#Sicherheit_von_Personen, “Gefährdung” makes most sense to me. It should be used on the page, title and redirects consequently. Best, —DerHexer (Disk., Bew.) 19:54, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
I agree too, "Gefährdung" instead of "Sicherheit" makes sense in context (as I said above, though "Gefährdung" means the opposite of safety - danger, a threat, or literally "endangerment"), it's what this is about (contact in case of some kind of endangerment), as "Sicherheit" isn't unambiguous to native speakers. I would avoid "Sicherheit" except if it's combined with "Schutz" as in your example "Sicherheit und Schutz", then it's more clear. Gestumblindi 21:11, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Thank you. So if I try to articulate some kind of consensus position, is this correct?
  1. WMF will insert the new link. We should use "Rechts- und Gefährdungskontakte" as the link text. If at a later date there's a problem, we can insert the word "Impressum" as well.
  2. At the same time, a willing community volunteer would:
    1. Remove the WMF contact details from https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Impressum (optional: mention the new link instead).
    2. Change that page title to "Haftungsausschluss".
    3. At the following page, change the words "Wikipedia:Impressum" to "Wikipedia:Haftungsausschluss" (this will change the link destination for the link which currently appears in the footer as "Impressum"): https://de.wikipedia.org/wiki/MediaWiki:Disclaimerpage .
    4. At the following page, change the word "Impressum" to "Haftungsausschluss" (this will change the link text for the link which currently appears in the footer as "Impressum"): https://de.wikipedia.org/wiki/MediaWiki:Disclaimers
    5. Create a new soft redirect from https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Impressum to https://foundation.wikimedia.org/wiki/Special:MyLanguage/Legal:Wikimedia_Foundation_Legal_and_Safety_Contact_Information .
  3. WMF will ask the translators of https://foundation.wikimedia.org/wiki/Legal:Wikimedia_Foundation_Legal_and_Safety_Contact_Information/de to change the title so it is more like "Kontakt der Wikimedia Foundation zu Rechtsfragen und bei Gefährdung (Impressum)", and make similar changes in the section currently called Sicherheit.
--PBradley-WMF (Diskussion) 15:52, 10. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Courtesy extraping: @XanonymusX and @mBq --PBradley-WMF (Diskussion) 16:05, 10. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Yeah, fine in general.
  • Link target should be https://foundation.wikimedia.org/wiki/Special:MyLanguage/Legal:Wikimedia_Foundation_Legal_and_Safety_Contact_Information/de or depend on user language de|en.
  • I am glad if WMF translators would deviate from the common course of literally translations from the generic English text.
  • German readers should be prepared which target page they get.
  • Since “Rechts- und Gefährdungskontakte” is difficult to interprete by many DACH readers I would suggest to prepend by “Impressum” from the beginning. We have no tool to measure how many people were looking for “Impressum” but did not catch the correct offer. Therefore “at a later date there's a problem” is rarely triggered at any time.
Best --PerfektesChaos 16:08, 10. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Ich habe als Laie auf diesem Gebiet die Diskussion mit Interesse, aber nicht immer mit Verständnis verfolgt. Ich wüsste nicht, was mit “Rechts- und Gefährdungskontakten” gemeint ist. Unter Rechtskontakten würde ich vielleicht am ehesten eine Rechtsberatung für Mitarbeitende („Autoren“) in Urheberrechtsfragen vermuten. -- Peter Gröbner – 16:45, 10. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Ich würde auf jeden Fall von „Rechts- und Gefährdungskontakte“ abraten, das ist nun wirklich nicht verständlich. An anderen Stellen können wir bei safety gerne auch mal auf Gefährdung ausweichen, danke für die Anregung, aber im Titel passt das als Schlagwort nicht (stehen da jetzt Kontakte drin, die irgendwie in Gefahr sind?). Als Linktext sollten wir wirklich bei Impressum bleiben. Und wenn die bisherige Seite ein Soft Redirect wird, haben wir auch keine Überscheidungen mehr. --XanonymusX (Diskussion) 18:28, 10. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Außerdem geht es auf der Seite ja auch um security (aktuell als „Technische Sicherheit“ betitelt), im Seitentitel halte ich Sicherheit daher weiterhin für die beste Lösung. --XanonymusX (Diskussion) 18:35, 10. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Based on the previous comment, how do people feel about " Impressum / Sicherheit " ? --PBradley-WMF (Diskussion) 14:23, 11. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Wessen Sicherheit in Bezug worauf ist gemeint? -- Peter Gröbner – 15:05, 11. Dez. 2025 (CET)Beantworten
@PBradley-WMF:
I have three criteria for the link title:
  1. “Impressum” is the common eye-catcher for native DACH people.
  2. The link title shall prepare for the title of the landing page (WYSIWYG).
  3. As short and comprehensive as possible.
Therefore Impressum / Sicherheit is fine with me.
It is hard to explain within a link title what is meant exactly by “legal matters” and “security issues”.
  • Visit the page and see intro or TOC.
  • If you have a problem, you will look at the offered link titles and choose that one which seems to lead towards a solution. If you have no problem, there is no big need to check them out.
  • By “Impressum” German audience has a certain idea what they can expect. And this is matched here.
Enjoy --PerfektesChaos 15:18, 11. Dez. 2025 (CET)Beantworten
+1, the link title "Impressum / Sicherheit" seems to be a good compromise between different needs. --Johannnes89 (Diskussion) 08:32, 12. Dez. 2025 (CET)Beantworten
It's not great, but it will do, I suppose. Gestumblindi 02:08, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Hallo! Der neue Link ist jetzt verfügbar. Nun ist die Community an der Reihe, die weiteren Änderungen (am alten Impressum-Link und der Seite) vorzunehmen, die oben besprochen wurden! --PBradley-WMF (Diskussion) 23:29, 18. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Mhm.
Warum nicht einfach "Impressum/Kontaktdaten" - und dann auf der Impressumsseite gleich oben in den Kasten ein Link zu "Rechtliches:Kontaktdaten der Wikimedia Foundation für Rechtsfragen und Sicherheit"?
2¢ --AxTi (Diskussion) 23:23, 18. Dez. 2025 (CET)Beantworten

The major goal is to prepare a German audience that they are visiting an „Impressum“ link but arrive at some Legal and Safety Contact without any Impressum (PLOS).

  • Therefore the link label should quote keywords used as title of the target page.
  • Second target is to keep comparability when switching between wikis or changing rendering language. The same link should be recognized as the same link.
  • Finally, nobody should be able to argue the link could not be found. However, „Impressum“ is sufficient for German audience.

@ WMF: Please maintain the foundation page title as you like it.

  • I understand that literal translation of the base title in English is most preferred.
  • The suggestion is not getting better. It is a dilemma; either an exact juridical translation or a very free interpretation of everything including page title. In German, and more languages, issues are expressed in other terms than in legal English.

Greetings --PerfektesChaos 22:58, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Ich habe nun als Ergebnis der Diskussion nach der gestern durch die WMF erfolgten Einfügung des Links "Impressum / Sicherheit" folgende Anpassungen vorgenommen:

Ich geh als nächstes mal ein paar Verlinkungen auf Wikipedia:Impressum durch und schaue, ob manche davon besser direkt auf wmf:Legal:Wikimedia Foundation Legal and Safety Contact Information/de zeigen sollten. Außerdem ergänze ich auf WD:Impressum und WD:Haftungsausschluss noch Hinweise auf die Diskussion hier. --Johannnes89 (Diskussion) 11:29, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten

@Johannnes89: Danke soweit
  • @ „die ihre Spracheinstellung im foundationwiki nie geändert haben“
    • wmf: ist ein privates Wiki außerhalb SUL.
    • Benutzerkonto dort mag es von einem Dutzend geben, die ein Zweitkonto „(WMF)“ haben oder hatten. Sonst niemand.
    • mehr zu MyLanguage
  • Wikipedia:Impressum könnte noch Vorlage:KannDeutsch vertragen und würde dann treffsicher die deutsche oder aber nicht-deutsche Stammversion verlinken.
VG --PerfektesChaos 15:25, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Das foundationwiki ist seit 2021 ein SUL-Wiki (phab:T205347). Wer als globale Spracheinstellung Deutsch definiert hat oder es dort lokal einstellt, bekommt also bei Special:MyLanguage wie gewünscht die deutsche Version, aber die meisten angemeldeten User (sowie alle Lesenden) halt nicht.
Vielleicht stell ich mich gerade doof an, aber bei Nutzung der Vorlage wäre die visuelle Darstellung als Weiterleitung nicht möglich oder? Ist vielleicht egal, weil es ja eh keine echte WL ist und da die Anzeige auch auf Englisch zu bevorzugen wäre? --Johannnes89 (Diskussion) 15:46, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten
@ foundationwiki ist seit 2021 ein SUL-Wiki – ach, lustig, dann kann ich da ja jetzt vandalieren gehn. Früher hatten die mich nicht reingelassen.
@ „visuelle Darstellung als Weiterleitung nicht möglich“ – verstehe ich nicht.
{{#if: {{KannDeutsch}} | /de}}
VG --PerfektesChaos 15:52, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Viele Namensräume im foundationwiki sind geschützt, sodass man sie nur mit "edit-legal" bearbeiten kann -> das ist weiterhin nur WMF-Mitarbeitenden und einigen wenigen Volunteers vorbehalten per wmf:Wikimedia:Accounts policy. Aber zu Übersetzungen von Richtlinien kann somit jeder beitragen (was in der Tat auch ein Vandalismusrisiko beinhaltet...)
Visuelle Darstellung: Normal wird mir das wie eine WL angezeigt. Wenn ich das so umsetze, wie ich dich verstehe, nicht mehr , aber vielleicht hab ich da gerade nen Denkfehler. --Johannnes89 (Diskussion) 16:09, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Da soll aber noch eine erläuternde Zeile drunter:

{{Interwiki redirect|wmf:Legal:Wikimedia Foundation Legal and Safety Contact Information{{#if: {{KannDeutsch}} | /de}}}}

wmf:Legal:Wikimedia Foundation Legal and Safety Contact Information/de
Diese Seite ist eine „weiche Weiterleitung“.

VG --PerfektesChaos 16:29, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Ach, fällt mir grad auf, da könnte ja gleich noch eine Summary in de/en druntergeschrieben werden, was einen auf der Zielseite dann erwarten wird, ohne Details vorwegzunehmen. Wenn da sowieso ein Zwischenstopp erfolgt.
Wikipedia:ToU desgleichen.
VG --PerfektesChaos 16:33, 19. Dez. 2025 (CET)Beantworten
So gut? Falls ja, mach ich das so ähnlich bei WP:ToU (sollten wir auch mal WP:Nutzungsbedingungen mit soft redirect anlegen?) --Johannnes89 (Diskussion) 15:26, 20. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Jau, Quelltext sieht im Diff korrekt aus.
Du könntest in de/en durchaus noch etwas ausführlicher werden und weitere Schlagworte aus den Überschriften aufzählen. Das nimmt keine Inhalte der Zielseite vorweg, liefert aber für unsere Textsuche Schlagwörter sowie einen Snippet und umreisst genauer, was auf der Zielseite erwartet werden kann. Platz wär ja sogar noch auf einem Smartphone-Bildschirm.
VG --PerfektesChaos 16:12, 20. Dez. 2025 (CET)Beantworten

LinkedIn als Beleg?

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Hallo zusammen, ich bin mir nicht sicher, ob das die richtige Seite dafür ist, aber ich wollte mal fragen, ob es schonmal irgendwo Richtlinien oder eine Diskussion dazu gab, LinkedIn als Einzelnachweis für Aussagen in WP-Artikeln zu verwenden. Eigentlich ging ich davon aus, dass damit wie mit anderen sozialen Medien (z.B. Instagram oder TikTok umgegangen wird und dieses soziale Netzwerk (im Grunde ist LinkedIn ja nichts anderes) als Quelle unerwünscht sei. Jedoch sind mir schon in mehreren Artikeln zu Unternehmen ENs aufgefallen, die zu LinkedIn führen. Bevor ich da fälschlicherweise etwas entferne, was gewünscht ist, nun diese Frage. --Valeee04 (Diskussion) 19:49, 7. Dez. 2025 (CET)Beantworten

@Valeee04 Siehe z.B. die Diskussion von voriger Woche Taugen Instagram und Co als Quelle für Belege? auf WP:FZW. --0815 User 4711 (Diskussion) 07:45, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Genau.
Kurzfassung vorneweg: Entscheidend ist, ob es um eine Selbstauskunft zur Lemmaperson geht.
  1. Lemmaperson auf eigener „Webpräsenz“ – ist für harmlose, unkritische, eher nebensächliche Infos aus dem persönlichen Lebensbereich okay.
    • „Webpräsenz“ war früher mal die eigene Website. Inzwischen sind LinkedIn, Wissenschafts-Portale, Profile in sozialen Medien eine häufige Alternative.
    • Es muss glaubwürdig sein, dass die „Webpräsenz“ von der Person selbst stammt und kein Fake ist; Verifikation???
    • Unsere Verlinkung muss deutlich machen, dass es die eigene Darstellung auf LinkedIn ist.
    • Publikationslisten lassen sich gut nachprüfen, weil diese Zusammenstellung sich in den Registern der Fachzeitschriften und den Bibliothekskatalogen wiederfinden lassen sollte.
    • Angaben zum persönlichen Lebensbereich kann es letztlich nur direkt oder indirekt von der Person selbst geben; falls das gelogen ist, fliegt es irgendwann mal auf und wird umso peinlicher. Lesen ja die Verwandten und Bekannten und Kollegen mit.
  2. Alle anderen Fälle – pfui, baba, Schrott, löschen.
WD:Belege oder noch besser WP:Belege/Fließband wären zuständiger für diese Art von Anfragen.
Eigentlich sollte WP:Belege sowas direkt beantworten; die ist aber ziemlich abgewirtschaftet und nur sehr schwer reformierbar.
VG --PerfektesChaos 11:02, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Danke für die Antwort euch beiden. Mein konkretes Beispiel um das es ging war der Artikel Temu (Online-Marktplatz), dort wird die Aussage "Händler berichten von einer erfolgreichen Expansion durch die Partnerschaft" mit einer Quelle von LinkedIn und einer weiteren Unternehmenswebsite belegt.
Der konkrete Fall wäre wohl eher was für die Artikeldisk, ich wollte einfach den generellen Umgang damit erkunden. Also noch einmal danke für eure Antworten. --Valeee04 (Diskussion) 12:05, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Für eine solche Angabe würde ich Einzelbehauptungen zweier kleiner Unternehmen sowieso nicht als ausreichend ansehen, ob nun LinkedIn oder nicht, denn die Angabe suggeriert, dass viele Händler von einer solchen Expansion berichten. (Übrigens wird die Domäne altkreisblitz.de von meinem Antivirusprogramm blockiert - ob die wirklich empfehlenswert ist?) Gruß, --Yen Zotto (Diskussion) 18:20, 8. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Idee zur Wikipedia Finanzierung

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Eine spontane Idee zur Finanzierung: Warum wird nicht den Spendern entgegen einer allgemeinen Zugänglichkeit Sonderbedingungen, wie zum Beispiel der angenehmere Zugang über die gesonderte, eine spezielle, eine eigens entwickelte APP- bitte US- unabhängig- gewährt. Wäre nicht auch die automatische Aufnahme in einen Wikipedia- Club mit Chatmöglichkeiten, oder Themenbeteiligung reizvoll- glaubt an die Intelligenz Eurer Nutzer( mit Spendenbeteiligung). Bitte bietet Anreize für die Spendenbereitschaft und deren Registrierung als -bereits gespendet- an.

Herzliche Grüße

--~2025-40624-06 (Diskussion) 11:36, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Nachfrage bezgl. dem Kern deines Gedanken, egal ob es mit einer Spende oder einem anderen finanziellen Leistung verbunden ist: Die Idee der Wikipedia als für alle offene Enzyklopädie beißt sich imho - zumindest auf den ersten Blick - mit einer an Geldzahlung gebundenen Zugang zu einem besonderen Bereich. Was genau meinst du mit "Wikipedia-Club mit Chatmöglichkeiten, oder Themenbeteiligung"? --Jensbest (Diskussion) 12:03, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Davon abgesehen ist es ja nicht so, dass die Wikipedia (!) als Projekt dringend Geld braucht. Für die Finanzierung dieses Kerngeschäfts hätte die WMF auf Jahre hinaus noch genug Geld (siehe auch hier), selbst wenn kein einziger Spenden-Cent einginge. Das Projekt wird ja inhaltlich von unbezahlten Freiwilligen betreut. Natürlich braucht es Geld für die Technik, Software, Hosting und juristische Angelegenheiten, aber verglichen mit anderen Top-Websites sind das Peanuts. Wenn es nur um die Wikipedia (und noch die eng verbundenen Projekte wie Commons) gehen würde, könnte sich die WMF mit drastisch weniger Spendeneinnahmen begnügen und bräuchte auch nicht Hunderte von Angestellten. Die dramatischen jährlichen Spendenaufrufe sind aus meiner Sicht als Wikipedianer arg übertrieben und zweifelhaft. Gestumblindi 13:58, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Die Finanzierung der Wikimedia-Bewegung zielt nicht nur auf Serverbetrieb, sondern auf die langfristige Stabilisierung einer globalen, freiwilligen Wissensinfrastruktur. Server lassen sich bezahlen – Vertrauen, Zusammenarbeit und Resilienz nicht nebenbei organisieren. --Jensbest (Diskussion) 14:10, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Das Ziel scheint mir etwas hoch gegriffen. Im Zeitalter von KI-Slop ist es schon eine Herausforderung, die Wikipedia als eine von Menschen für Menschen geschriebene, möglichst verlässliche und KI-freie Enzyklopädie zu bewahren und zu warten. Darauf sollte man sich m.E. fokussieren. Die WMF dürfte gerne mehr Geld für den Kampf gegen KI ausgeben. Gestumblindi 14:20, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten
"mehr Geld für den Kampf gegen KI" - irgendwie scheint es hier einen Sprung in der Platte zu geben. Und es hat auch nichts mit dem Thema des Threads zu tun, wo es um eine Idee zur Finanzierung geht. --Jensbest (Diskussion) 14:29, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Die WMF braucht das Geld ja nicht nur für die Server, sondern auch für die ganzen Apparatschiks. --Morten Haan 🌲 Wikipedia ist für Leser da 18:08, 16. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Kann in dem Link nichts zu Wikimedia finden. Kannst du mir ein Beispiel geben, damit ich verstehen kann was oder wen du damit meinst? —-Jensbest (Diskussion) 19:31, 16. Dez. 2025 (CET)Beantworten
Steht der Vorschlag nicht in offenkundigem Widerspruch zu den Prinzipien des offenen Wissens und des Prinzips "Jeder kann mitmachen"? Und gegen Geld "Themenbeteiligung" ermöglichen? Läuft das nicht auf (Schleich-) Werbung und das Aufnehmen politischer Propaganda oder sonstiger inhaltlicher Einflussnahme finanzstarker Lobbygruppen hinaus? Ob "US-unabhängig" für ein Projekt wie Wikipedia, dessen technische und administrative Basis - auch für die deutsche Sprachversion - nun einmal in den USA liegen, wäre auch fraglich. Gruß, --Yen Zotto (Diskussion) 15:48, 14. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Einzelnachweisvorschau – Experiment

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Hi zusammen, wie letzte Woche im Kurier erwähnt, denken die Technischen Wünsche über Verbesserungen der Einzelnachweisvorschau nach. In unseren Nutzungstests bei unserer Arbeit am Themenschwerpunkt Wiederverwendung von Einzelnachweisen haben wir wiederholt festgestellt, dass der Umgang mit Einzelnachweisen für einige Lesende nicht besonders intuitiv zu sein scheint. Nun möchten wir dieses Problem als Teil der laufenden Arbeit am Themenschwerpunkt Verbesserungen zu Einzelnachweisen näher untersuchen.

In unseren Nutzungstests erleben wir wiederkehrend, wie Desktop-Lesende – in Unkenntnis der Einzelnachweisvorschau oder wie man sie benutzt – auf Fußnoten klicken, anstatt die Maus darüber zu bewegen. Viele sind dann verwirrt, dass sie in der Einzelnachweisliste landen und wissen nicht, wie sie zurück zu der Textstelle springen können, an der sie zuvor waren. Sowohl der Pfeil ↑ in der Einzelnachweisliste, als auch das a b bei wiederverwendeten Einzelnachweisen scheinen vielen Lesenden nicht als Möglichkeit zum Zurückspringen bekannt zu sein. Gerade bei langen Artikeln ist der Sprung in die Einzelnachweisliste somit für Lesende eher unerfreulich.

Wir nehmen an, dass die meisten Lesenden gar nicht in die Einzelnachweisliste springen wollen, sondern beim Klick auf die Fußnote die Einzelnachweisvorschau aufrufen möchten, die ihnen alle Beleginformationen zur gerade gelesenen Textstelle liefert – so wie das in der mobilen Darstellung schon seit Jahren der Fall ist. Gleichzeitig glauben wir, dass manche Lesende – z.B. diejenigen, die sich tiefer in ein Thema einlesen möchten, anstatt nur schnell mal eine Information zu recherchieren – weiterhin Interesse am bequemen Aufruf der Einzelnachweisliste haben.

Wir möchten Anpassungen der Einzelnachweisvorschau ausprobieren, um die Bedürfnisse verschiedener Lesender bestmöglich abzudecken. Konkret möchten wir verhindern, dass Lesende versehentlich in der Einzelnachweisliste landen, der Sprung dorthin sollte eine bewusste Entscheidung sein.

Beim Klick auf eine Fußnote möchten wir nun ebenfalls die Einzelnachweisvorschau zeigen. Die Einzelnachweisvorschau bleibt dauerhaft sichtbar, bis man zum Schließen auf das “x” oder irgendwo außerhalb der Vorschau klickt. Zusätzlich bietet die Einzelnachweisvorschau einen Link, um den Einzelnachweis – wie bisher beim Klick auf die Fußnote – in der Einzelnachweisliste anzusteuern.

Wenn man den Mauszeiger über die Fußnote bewegt, ohne sie anzuklicken, wollen wir künftig eine simplifizierte Einzelnachweisvorschau anzeigen, ohne das Einstellungs-Symbol und den daraus resultierenden Leerraum. Wenn man dann den Mauszeiger über die simplifizierte Vorschau bewegt, erscheint ein Hinweis, dass man für weitere Optionen klicken kann. Daraufhin erhält man die vollständige Ansicht inklusive Link zum Sprung in die Einzelnachweisliste.

Durch die verbesserte Nutzbarkeit der Einzelnachweisvorschau hoffen wir auch dem Problem begegnen zu können, dass Einzelnachweislisten mit sehr vielen (wiederverwendeten) Einzelnachweisen oder Subreferenzen für manche Lesende unübersichtlich sein können. Zudem ist die vorgeschlagene Variante beim Bewegen der Maus über die Fußnote kompakter als die aktuelle Version.

Die vorgeschlagene Änderung möchten wir in einem A/B-Test in mehreren Wikis ausprobieren. Wir möchten messen, wie viele Lesende in der neuen Variante erst auf eine Fußnote klicken und dann in die Einzelnachweisliste springen – verglichen mit Lesenden, die weiterhin die aktuelle Version der Einzelnachweisvorschau erhalten und beim Klick auf die Fußnote direkt in der Einzelnachweisliste landen. Zudem messen wir in beiden Gruppen, wie viele Lesende die Einzelnachweisliste über das Inhaltsverzeichnis ansteuern. So bekommen wir einen datenbasierten Einblick, wie viele Klicks auf die Fußnote wohl unbeabsichtigt die Einzelnachweisliste aufrufen und wie viele Lesende nur die Einzelnachweisvorschau nutzen möchten.

Involviert sind voraussichtlich folgende Wikipedia-Sprachversionen: de, pl, fr, sv, fa, hu, hi, my, tl, lv, fy, hr. 10% der Lesenden werden unsere veränderte Einzelnachweisvorschau angezeigt bekommen, um genügend Daten zu erhalten. Das Experiment wird voraussichtlich Ende März für 1-2 Wochen laufen, danach erhalten alle Lesenden wieder die bisherige Einzelnachweisvorschau, bis wir das Experiment ausgewertet, die Ergebnisse mit der Community besprochen und uns zu weiteren Schritten entschieden haben.

Auf unserer Projektseite werden wir Updates zum Test veröffentlichen. Auf der zugehörigen Diskussionsseite (oder natürlich auch gerne als Antwort hier) könnt ihr Feedback geben, wir freuen uns auf eure Rückmeldungen! Wenn das Experiment startklar ist, möchten wir auch einen Link bereitstellen, mit dem ihr die Änderung ebenfalls bewusst testen könnt. Viele Grüße --Johannes Richter (WMDE) (Diskussion) 10:50, 20. Feb. 2026 (CET)Beantworten

SCNR, aber diese hübsche Stilblüte sollte nicht vorbeirauschen: „die Technischen Wünsche“ denken nach? Dank dafür, aber auch für das Folgende! Es grüßt die amüsierte --Andrea (Diskussion) 13:22, 20. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Das nennt man (technisches) Wunschdenken ;) Gemeint ist natürlich das Technische-Wünsche-Team, freut mich, wenn die vorgeschlagene Idee ansonsten gut ankommt :) --Johannes Richter (WMDE) (Diskussion) 10:55, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Hätte kein Problem damit, wenn das ausprobiert werden würde. -- hgzh 21:11, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Ich auch nicht, und es kommt mir alles sehr einleuchtend vor. --Gestumblindi 22:39, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Danke für die Rückmeldung! --Johannes Richter (WMDE) (Diskussion) 09:36, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Würde ich die Möglichkeit haben, dies zeitweise/dauerhaft zu deaktivieren, wenn ich mit dem anderen System doch besser fahre? Grüße, —DerHexer (Disk., Bew.) 11:50, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Während des Experiments nicht. Aber ich kann natürlich als Feedback ins Team mitnehmen, wenn so eine Konfigurationsmöglichkeit (für angemeldete User?) gewünscht ist, dann schauen wir uns das – mitsamt allem sonstigen Feedback, was wir aus den verschiedenen Projekten erhalten und den erhobenen Klickzahlen – bei der Evaluierung der nächsten Schritte an. --Johannes Richter (WMDE) (Diskussion) 12:28, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten

Wie auf unserer Projektseite geupdated , werden wir nur die vorgeschlagene Änderung beim Klick auf eine Fußnote testen. Die Einzelnachweisvorschau beim Hovern mit der Maus bleibt im Experiment wie bisher. Grund dafür waren Bedenken, dass der vorgeschlagene Übergang von Hover zur "dauerhaft" sichtbaren Vorschau störend oder jedenfalls ungewöhnlich sein könnte, wenn man in Hover-Vorschau mit dem Beleg interagieren möchte (z.B. Links anklickt). --Johannes Richter (WMDE) (Diskussion) 14:24, 9. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Fehlt etwas?

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Huhu!

Bei Artikeln zu geografischen Orten kann es sein, dass ein Bild fehlt. Ich möchte auf einige neue Möglichkeiten hinweisen, geografische Artikel zu bebildern. Zum Einen haben wir Curator, der aus Mapillary Bildersequenzen überträgt. Mapillary hat eine weitreichende Abdeckung, teils auch von kleineren Ortschaften. https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Curator bietet eine Dokumentation hierzu.

Mittlerweile bieten etliche Landesämter Orthophotos im Rahmen von Open Geodata-Projekten an. Unter https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Orthophotos_of_Germany sind bereits einige Bundesländer gespiegelt (darunter Bayern, NRW, Sachsen, Brandenburg, SH). Aufgrund der großen Datenmengen und begrenzten Bandbreite sind noch nicht alle Bundesländer enthalten. Dank fleißiger Unterstützung eines Users sind die Dateien auch mit Koordinaten ausgestattet. So existieren Luftbilder von etlichen Gemeinde(teil)en. Zuschnitte sollten unbedingt als neuen Dateien hochgeladen werden. Auch Wikidata kann von multimedialen Einbindungen profitieren. Fröhliches Bearbeiten und viel Spaß! --PantheraLeo1359531 😺 19:07, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten

Hallo PantheraLeo, ich finde das Curator tool für Mapillary sehr gut! Aber den workflow finde ich ziemlich schwierig. Ich wollte ein mapillary-Bild auf commons hochladen, musste aber bei mapillary den "sequence key" finden (viel suchen/rumklicken), daraufhin bekam ich hunderte Fotos angezeigt (die ganze Route...) und musste händisch mein Bild wiederfinden. Der Upload selbst war dann super easy (mit login).
Mein Wunsch wäre damit Bilderwünsche https://bldrwnsch.toolforge.org/ zu finden. Wenn ich im Artikel auf die Koordinaten/geohack gehe kann ich dort eigentlich direkt zum mapillary gehen, das funktioniert aber nicht (mehr?). OK, Afrika ist auch schwierig, klar. Aber eine mapillary Suche per Karte/Koordinaten Verlinkung wäre praktisch, und einzelne Foto "image keys" zum upload. Anyway, schönes tool! --Atlasowa (Diskussion) 15:26, 28. Feb. 2026 (CET)Beantworten

Warum gibt es keine bezahlten Autoren?

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Wie immer wieder berichtet wurde, nimmt die Anzahl der aktiven Nutzern hier kontinuierlich ab. Warum stellt die Wikimedia also nicht eine Handvoll bezahlte Autoren ein, um zumindest die wichtigsten Artikel am aktuellen Stand zu halten? Ich kann mir vorstellen, dass es hier gewisse Vorbehalte gibt, nachdem die Wikipedia seit mehr als 20 Jahren von ehrenamtlichem Engagement lebt. Aber wenn die Alternative ist, dass man irgendwann so aktuell ist, wie heute der Brockhaus, könnte man sich meiner Meinung schon mal ein entsprechendes Pilotprojekt überlegen. --Tempi  Diskussion 01:46, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Bezahlte Autoren sind genau das und sie kommenn einem Auftrag nach. Diesem ordnen bezahlte Autoren alles unter. Es gäbe recht schnell eine zweiklassen Autoren Gesellschaft und dann gäbe es recht schnell nur noch eine Handvoll bezahlter Autoren. Der Abgesang auf die Wikipedia ist so alt wie diese. Bezahlte Autoren hätten jedoch wiklich das Potential diesen zu beschleunigen. --Itti 07:05, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
wie wichtigen Artikel haben genug Autoren. --0815 User 4711 (Diskussion) 07:29, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Außerdem gibt es ja zahlreiche bezahlte Autoren hier, und es sollten noch viel mehr werden. Dafür sind u.a. die Kooperationen im GLAM-Bereich so wichtig, weil damit Mitarbeiter:innen von Bibliotheken und Archiven und Forschungseinrichtungen und Museen motiviert werden, ihr Wissen und das Wissen ihrer Institutionen hier beizutragen - gerne auch in ihrer Arbeitszeit. Dass Wikipedia ein von Ehrenamtlichen getragenes Projekt ist, schließt bezahlten Beiträge ja nicht aus. --schreibvieh muuuhhhh 08:25, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Vor allem nicht, wenn man kräftig daran mitverdienst, Gell! Kann es sein, dass du mich houndest? Da sag ich mal UcoC --Itti 08:31, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
So wie du es beschreibst finde ich das eine sehr schlechte Idee, da das dann zu Interessenskonflikten sowie immensen Kosten, Unfairness, und Demotivation führt.
Allerdings gibt es einen interessanten Ansatz wie Leute für effektive Schreibarbeit bezahlt werden können ohne irgendwie vorzugeben was sie schreiben. Speziell finde ich das m:OKA Projekt super das Nutzer so für Übersetzungsarbeiten bezahlt wobei sie völlig frei sind in dem was sie übersetzen. Und das bringt mich auch zum nächsten Punkt: ich denke das Neuschreiben ist eher in Ausnahmefällen die sinnvolle Aktion. Es ist meistens ineffizient, führt nicht selten zu schlechterer Qualität, und eben einfach redundant. Stattdessen ist es meistens sinnvoller einen bestehenden Artikel in zumeist der englischsprachigen Wikipedia zu übersetzen oder in einem bestehenden Artikel Infos bzw Abschnitte in dem Pendant zu übersetzen. Diese kann man natürlich nachbearbeiten also zB ergänzen oder an manchen Stellen kürzen.
Jedenfalls macht das Übersetzen nicht immer so viel Freude wie einen Artikel neu zu schreiben (und wie gesagt ist oft auch das die bessere Wahl etwa wenn der übersetzbare Artikel im schlechten Zustand ist oder noch kein Artikel woanders besteht) – daher wäre Bezahlung hier ein interessanter Ansatz. Aber wie schon erwähnt gibt es da u.a. das Problem mit der Fairness gegenüber Nutzern die für ihre Arbeit nicht bezahlt werden. Eine Idee wäre auch anonyme Beitragszertifikate zu erstellen durch die alle Nutzer (nicht nur ein kleiner Teil) ohne ihre Identität preisgeben zu müssen irgendeine Entlohnung oder Vorteile für die Freiwilligenarbeit bekommen könnten. Beispielsweise gibt es ja das freiwillige soziale Jahr und Volunteering-Anerkennungen bei denen die Freiwilligenarbeit bei Wikipedia immer noch nicht berücksichtigt wird. Das könnte mit solchen Zertifikaten geändert werden, diese bräuchten jedoch technische Entwicklung. Es ist verständlich dass Vorschläge zu mehr bezahltem Schreiben direkt auf große Ablehnung stoßen. Es könnte sich jedoch lohnen Mal länger darüber nachzudenken, insbesondere über die konkreten Probleme die es damit wohl gibt. --Prototyperspective (Diskussion) 12:43, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Die These, dass Übersetzungen gut sind, halte ich für gewagt. Es hängt vom Ausgangsartikel ab und von der Person, die übersetzt und diese Bezahlansätze finde ich verwerflich. Wer da mitmacht, hat das im übrigen auch zu deklarieren. Bezahltes Schreiben ist nicht verboten, aber muss transparent gemacht werden. Sobald hier einige die Dollarzeichen in den Augben bekommen, ist jedoch eh alles zu spät. @Lantus: ist euch von WMCH diese Bezahltschreiberei bekannt? Sorgt ihr für Transparenz? --Itti 12:57, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ja es hängt vom Ausgangsartikel ab wie ich ja auch schon schrieb. Bei den meisten Artikeln in der ENWP die hier noch fehlen ist die Qualität schon recht/sehr gut und diese kann nach und bei der Übersetzung noch weiter verfeinert werden. Natürlich ist das zu deklarieren. Das mit der Demotivation und Unfairness bzw Fehlmotivation hatte ich ja auch schon angesprochen. Vielleicht sollte man es auch Mal von einer anderen Seite beleuchten: viele kommen gerade so über die Runden obwohl sie tagtäglich einen großen Beitrag für die Gesellschaft leisten und kriegen 0 Entlohnung für ihre Arbeit während Leute die andere Freiwilligenarbeit machen oft entweder bestimmte Vorteile oder eine gewisse finanzielle Entlohnung bekommen. Die Seite beschreibt doch dass und wie es dort Transparenz gibt daher ist die Frage redundant und zeigt nur dass du dich nicht besonders damit beschäftigt hast. --Prototyperspective (Diskussion) 13:44, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Warum sollte ich meine Freizeit in dein Bezahlmodell investieren? Da finde ich jetzt manuelle Maschinübersetzung (oberer Teil von en:Relative species abundance) kann ich davon ausgehen, dass du dafür bezahlt wurdest? --Itti 14:08, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Keine Ahnung was du mit deinem Kommentar sagen oder fragen möchtest. Ich empfehle mehr Respekt und ein konstruktiveres Diskutieren. Und nein ich wurde für keinen meiner Beiträge bezahlt, wie gesagt keine Ahnung warum du fragst – wahrscheinlich solltest du einfach erst Mal besser lesen was im Kommentar steht (dein Kommentar hat praktisch nichts damit zu tun). --Prototyperspective (Diskussion) 14:21, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Evt. frage ich, weil du hier gerade ein auf Übersetzungen basierendes Bezahlmodell vorgestellt hast, welches du sehr gelobt hast. War dann vermutlich reiner Zufall. --Itti 14:27, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das steht jedenfalls nicht in dem Kommentar auf den du geantwortet hast, daher wohl die Unklarheit. Jedenfalls steht wie gesagt auf der verlinkten Seite beschrieben dass und wie Transparenz darüber hergestellt wird ob man daran teilnimmt (ich tue das nicht) und ob man für irgendwelche Beiträge bezahlt wird (werde ich leider nicht). Ich habe erst vor kurzem überhaupt erst von diesem Projekt erfahren. --Prototyperspective (Diskussion) 14:34, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
@Itti: Nein, diese Bezahltschreiberei ist uns nicht bekannt. Wir wissen nicht, ob eine solche Tätigkeit auf unserem Boden stattfinden und würden das auch nicht unterstützen. Es gibt keine derartige Strategie, ein derartiges Modell in Zukunft finanziell zu fördern. Wir kennen die Personen, die bei uns schreiben, recht gut, können aber auch nicht ausschliessen, dass es da schwarze Schafe gibt, die bezahlt schreiben und dies nicht deklarieren. ※Lantus 06:40, 21. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Danke für die Klarstellung. Viele Grüße --Itti 10:57, 21. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Zum Thema OKA: en-wp --Ailura (Diskussion) 15:04, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Wieviele der Beitragenden nutzen LLMs? Ich denke es ist ein kleiner Teil und in der eher schlechten Recherche gibt es dazu keine Infos. Diese sind unnötig und haben eben dieses Problem weswegen gewöhnliche Übersetzung denke besser ist. --Prototyperspective (Diskussion) 15:15, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
OKA’s metawiki Instructions for editors describe extensive machine/LLM-based translation workflows including to Leverage Grok as a starting point. They're explicitly encouraging use of general-purpose LLMs for translation. (Keine Maschinenübersetzung von mir, das kommt aus dem en-wp-Link davor, bitte dort nach OKA suchen, der Titel ist unhandlich)--Ailura (Diskussion) 15:17, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Nur wollen wir hier ja eigentlich keine stumpfen Maschinenübersetzungen, noch weniger möchten wir Artikel, die von KI geschrieben sind. Mit den Mietschreibern haben wir auch so unsere Probleme, aber ich sehe schon. Autoren benötigt die Wikipedia nicht mehr, einfach KI-Schrott einstellen, sich dafür bezahlen lassen und die kleine Welt ist fein. Gute Nacht. --Itti 16:27, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Hier dürfen ohnehin keine Artikel eingestellt werden die von KI geschrieben wurden. Selbst die Artikel die (die relativ wenigen) OKA Mitschreibenden erstellt haben sind kein "Schrott" sondern mit wenigen Ausnahmen 1A und würden ohne das Projekt nicht existieren. Mit Übertreibungen, ConfirmationBias, usw wird das jedenfalls keine gute Diskussion. --Prototyperspective (Diskussion) 17:20, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
So nehme ich die Diskussion in der en-wp nicht wahr. --Ailura (Diskussion) 19:24, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Entweder alle werden bezahlt, oder niemand wird bezahlt. Alles andere wäre massiv unfair und würde die Freiwilligen vertreiben. -- Chaddy · D 16:47, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Beim Roten Kreuz funktioniert es im Rettungsdienst jedenfalls in Österreich auch, dass bezahlte und ehrenamtliche Sanitäter gibt, ebenso bei der Feuerwehr, wo Freiwillige Feuerwehren und Berufsfeuerwehren im Ernstfall Hand in Hand zusammenarbeiten. Um noch ein dem Wissensbereich näheres Beispiel zu geben: Auch in vielen öffentlichen Bibliotheken in kleinen und mittelgroßen Gemeinden gibt es neben hauptamtlichen auch ehrenamtliche Mitarbeiter. Und das funktioniert, ohne dass jemand den anderen etwas zu neidig ist. Warum sollte Wikimedia nicht z. B. 15 Fachstipendien aus unterschiedlichen Wissensbereichen ausschreiben, auf die sich dann Wikipedianer und solche, die es noch werden wollen, bewerben können? Das würde der Artikelqualität bestimmt zuträglich sein. Und solche Stipendien könnten ja zeitlich begrenzt sein, z. B. auf ein Jahr und danach können die User wieder ehrenamtlich weiter schreiben. --Tempi  Diskussion 17:30, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Die Wikipedia ist eine Enzyklopädie, kein Rettungsdienst. Hier ist das Problem jeder Mietling produziert unnötig Arbeit für alle anderen. Es gibt auch jetzt bezahlte Personen. Diese arbeiten für die Vereine, kümmern sich um die Software, usw. Die Wikipedia ist jedoch ein ehrenamtliches Projekt, so ist sie entstanden, so haben die ihre Freude, die sie aufgebaut haben. Dass natürlich dann Menschen kommen, die daraus Profit schlagen möchten ist nicht neu, nur verwerflich. --Itti 17:36, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ich empfinde deine Ausführungen als zielführend, Tempi - sie weisen in die richtige Richtung bei abnehmender Zahl ehrenamtlicher Mitarbeiter. Ich denke mal, dass die WP in 10 Jahren ganz anders funktioniert als heute, von KI mal ganz abgesehen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. --Schreiben Seltsam? 17:59, 18. Mär. 2026 (CET) PS: Man sieht an dieser Diskussion wie festgefahren Strukturen in diesem Projekt sind und eine gewisse Reformunwilligkeit (egal ob es um bezahltes Schreiben oder sonstwas geht), aber die Welt dreht sich dennoch weiter. Ein Antwort auf anhaltenden Autorenschwund, Artikelpflege (Fehlerbereinigung, NPOV-Anspruch, Aktualisierungen, Lücken etc.) usw. sollte irgendwann gefunden werden trotz dem unverständlichem Wunsch in der eigenen Blase amateurhaft weiterzufriemeln.Beantworten
Rettungsdienst und Feuerwehr sind für das Funktionieren der Gesellschaft zwingend erforderliche Dienste und schon deshalb nicht mit der Wikipedia vergleichbar. Außerdem ist es etwas schräg, ein Beispiel für staatliches Versagen (mangelnde Ausfinanzierung von Rettungsdienst und Feuerwehr) als positives Beispiel für die Wikipedia anzuführen. -- Chaddy · D 18:45, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das System der Freiwilligen Feuerwehr ist kein staatliches Versagen, sondern ein Musterbeispiel dafür, wie die Zivilgesellschaft am Land Verantwortung für das eigene Dorf übernimmt. Wie dem auch sei: Auch in Bibliotheken und bei karitativen Vereinen gibt es haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und das soziale Gefüge hält das aus. Wenn Wikipedia einen sanften Schritt in diese Richtung gehen würde, wäre das nicht das Ende der Community. Zumal "hauptamtliche" Wikipedianer ja keine Sonderrechte oder sonstige Vorrechte gegenüber dem Rest der Community hätten, sondern einfach nur den Auftrag in ihrem Fachbereich eine gewisse Anzahl von Artikeln zu verbessern und zu aktualisieren. --Tempi  Diskussion 19:02, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ja, weil ihr nichts anderes übrig bleibt.
Alle diese Beispiele funktionieren anders als Wikipedia.
Diesen Auftrag haben wir alle. Wieso soll Person A aber dafür Geld bekommen und alle anderen nicht? -- Chaddy · D 19:07, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Weil sich "Person A" verpflichten würde, in einem gewissen Zeitraum einen gewissen Output zu liefern. Alle anderen können sich weiterhin nach Herzenslust beteiligen. Zudem könnte man ja, ein transparentes Auswahlverfahren, ähnlich einem Bewerbungsverfahren, etablieren. Und daran könnten sich alle Interessierten aus der Community beteiligen - auch du. --Tempi  Diskussion 19:49, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Man kann nicht garantieren, in einem gewissen Zeitraum einen gewissen Output zu liefern, jedenfalls nicht wenn es gut werden soll. Wie viel Rechercheaufwand zu leisten ist beispielsweise, ist im Voraus nicht gut abschätzbar. Ich sitze oft auch mal eine Stunde an einem Edit, den ich ursprünglich in 10 Minuten erledigen wollte, weil sich die Recherche so lange hinzieht und sich herausstellt, dass auch noch weitere Artikel mit bearbeitet werden müssen.
Und alle, die dann leer ausgehen, sind sauer. Davon abgesehen müsste das Auswahlverfahren dann absolut transparent ablaufen. Der Vorschlag zeugt von mangelnder Kenntnis der Denkweisen und der sozialen Dynamiken hier im Projekt. Ich erinnere mich z. B. an die Streitigkeiten um die diversen Förderungen von WMDE, die in den Augen vieler eher willkürlich vergeben oder verweigert werden. Und gerade die WMF ist nun gar kein leuchtendes Beispiel für Transparenz und Vertrauenswürdigkeit. Das wird massive Streitigkeiten geben, wenn die WMF solche Stipendien vergeben würde. -- Chaddy · D 20:09, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Vielleicht kommt es auch davon, dass ich Journalistik studiert und auch im Journalismus gearbeitet habe, dass ich bezahltes Schreiben als normal ansehe - geschenkt. Auch in diesem Bereich hat man manchmal das Problem, dass eine Recherche länger dauern kann als gedacht. Aber da muss man halt trotzdem zur Deadline einen Text abliefern, auch wenn man selbst nicht ganz zufrieden damit ist. Auf Wikipedia stell ich mir aber keine täglichen oder wöchentlichen Deadlines vor, sondern so etwas wie "mindestens 500 Edits in 6 Monaten und davon mindestens zwei Drittel größere Änderungen". Das würde jedenfalls immer noch den Freiraum geben, für die eine oder andere Änderung in die Tiefe zu gehen. Die Frage wäre für mich: Was ist schlimmer: Dass sich vielleicht ein paar Leute ärgern und schlimmstenfalls ein paar langgediente Wikipedianerinnen und Wikipedianer richtig böse sind oder dass Wikipedia die Autoren ausgehen und dieses Projekt zunehmend zu einer Art Archiv wird? --Tempi  Diskussion 20:38, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Im Journalismus arbeitest du aber häufig bei einem gewinnorientierten Unternehmen - da erwarte ich dann auf jeden Fall, dass die Angestellten bezahlt werden.
Ich fände es schlimmer, wenn Wikipedia seine Ideale über den Haufen wirft. Ist dann halt keine Wikipedia mehr.
Vielleicht sollten wir aber besser darüber reden, wie wir die Mitarbeit für Freiwillige attraktiver machen können, statt darüber nachzudenken, wie wir einige wenige Auserwählte bezahlen können. -- Chaddy · D 20:57, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ja, natürlich. Und auch bei öffentlich-rechtlichen Medien werden die Angestellten bekanntlich bezahlt.
Das eine schließt das andere für mich nicht aus. Ich wär z. B. auch sofort dafür, interessierte Gymnasiasten und Studierende stärker dazu zu bewegen, erste Gehversuche auf Wikipedia zu unternehmen. Das könnte auch einen Teil des Problems lösen. --Tempi  Diskussion 21:06, 18. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Bislang hat die Erfahrung gezegt, bezahltes Schreiben ist schädlich. Bezahlte Schreiber bringen die Inhalte unter, die ihre Kunden wünschen, Nichts sonst. Bezahlte Schreiber, die hier als Mengenschreiber eine Quote zu erfüllen haben, werden dann genau das machen. Menge, ohne Rücksicht auf Qualität. Der Journalismus geht ja auch gerade den Bach runter. KI wird es schon richten. Die Berichterstattung zum 25-jährigen Bestehen hat aber auch genau das aufgezeigt, Leser und auch Journalisten schätzen es, dass Wikipedia genau anders funktioniert. Getragen von sich freiwillig engagierenden. Wenn das kaputt geht, dann, ja dann wird die Wikipedia sicher ebenfalls "mit der Zeit gehen und gehen". PR-Schreiber, die hier schlechtes abliefern werden ohnehin regelmäßig gegangen und gerade in der Hinsicht hat sich gezeigt, selbst wenn sie ehrenamtlich noch gute Artikel schreiben können, sobald Geld im Spiel ist, können sie es nicht mehr. --Itti 07:18, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
"Bezahlte Schreiber bringen die Inhalte unter, die ihre Kunden wünschen"
Und wenn der Kunde/Auftraggeber WMDE ist? Und der Auftrag z.B. alle Artikel mit Baustein in einem Bereich zu verbessern.
Ob das funktionieren könnte, weiß ich nicht, aber die Idee dahinter verstehe ich. --0815 User 4711 (Diskussion) 07:28, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Dann müssen sie liefern Masse nach Zielvorgabe. Denkst du es könne sich WMDE erlauben jemand zu bezahlen und der liefert nicht, transparenz und öffentlicH? Was machst du aber, wenn du liefern musst und nicht kannst, weil du gerade was anderes im Kopf hast, es nicht gelingt, usw. du lieferst, weil du musst. Was ist ja egal. Wir haben über Jahre nicht gemerkt, wie schlecht die PR-Artikel von EmH/AC waren, weil wir Vertrauen hatten. Vertrauen gäbe es sicherlich auch in der Hinsicht. Nein, das ist definitiv kein gutes Konzept, nur eines, welches die DNA der Wikipedia zerstört. --Itti 08:05, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Natürlich ist m.E. eine solche Idee denkbar, da es eben neben demAutorenschwund beispielsweise auch Themenbereiche in der WP gibt, die nur selten beackert oder aktualisiert werden. Da müssen m.E. in Zukunft neue Wege gegangen werden, und auch den Bezahlansatz sollte man neben vielen anderen denkbaren Möglichkeiten in Erwägung ziehen. Ansonsten könnte die WP ein sterbendes Projekt werden, das in der Zukunft nur noch von wenigen Überzeugungstätern beatmet und am Leben gehalten wird - bis es weg ist. --Schreiben Seltsam? 08:55, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Bezahlte Tätigkeiten kann ich mir nur dienstleistend für die Autoren vorstellen. Aktuell ist das ja schon bei der Softwareentwicklung der Fall, das könnte man bei Bedarf auch auf administrative Tätigkeiten erweitern, z.B. Vandalismusbekämpfung, Moderation, Neulingsbetreuung usw., wenn man dafür nicht genug Freiwillige findet. Aber Artikel schreibt man aus Spaß an der Sache. Und weil jeder eigene Vorstellungen hat, sind die auch so unterschiedlich. Wenn an manchen Themen niemand Spaß hat, dann ist das halt so. Und wenn ein Leser etwas vermisst, dann muss er selbst aktiv werden.
Wenn man das Prinzip über den Haufen wirft, wirft man die Grundzüge des Projektes über den Haufen. Klar kann man eine Grokipedia mit KI-Artikeln oder eine Enzyklopädie mit bezahlten Redakteuren und hierarchisch übergeordneten Auftraggebern auf den Markt bringen, und das kann man natürlich auch auf Basis unseres freien Artikelbestands tun - aber mit unserem basisdemokratischen Hobby-Projekt hat das dann nichts mehr zu tun und soll dann bitte auch nicht dessen Namen tragen. --Magiers (Diskussion) 11:47, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Softwareentwicklung usw. gerne, das sollten auf jeden Fall ordentlich bezahlte Fachleute machen. Aber Administration, Vandalismusbekämpfung, Moderation - nein, das sollten weiter Freiwillige tun. Neulingsbetreuung kann ich mir vielleicht auch bezahlt vorstellen, wenn das dann pädagogisch geschulte Fachkräfte sind. Mediation/Streitschlichtung vielleicht ähnlich. -- Chaddy · D 18:07, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Man könnte auch den Bereich völlig weglassen. OKA-Mitschreiber in anderen Wikipedias beispielsweise können frei wählen welche Artikel sie erstellen, die können zu jedem Thema sein. Und man muss auch nicht liefern, was eines der vielen Fehlanschuldigungen/annahmen von Itti ist, man liefert einfach oder eben nicht und das glaube auch ohne irgendwelche Deadlines. Eine weitere falsche Anschuldigung ist zB dass nicht auf Qualität geachtet wird denn natürlich muss diese gut sein und wird auch überprüft und entsprechend berücksichtigt.
Und bezahlt werden könnten a) Tätigkeiten die eher ungern gemacht werden von administrativen Aufgaben bis zu Übersetzungen und b) es könnte ein Verdienstlimit geben, zB bis auf weiteres 100€. Wie gesagt könnte es schwer sein das alles gut umzusetzen, so dass das letztlich gut ist für die Wikipedia und Fairness und Motivation entsprechend berücksichtigt werden. Es könnte sich jedoch lohnen Mal weiter in die Details und Mechanismen zu gehen, etwa wie sich die Bezahlung umsetzen ließe ohne dass Nutzer ihre Namen preisgeben müssen und ohne dass es irgendwelche Interessenskonflikte oder problematische Unfairness gibt. Dabei sei auch erwähnt dass ein Teil der Herangehensweise zu dem Fairness-Problem wäre, dass es eben allen Nutzer frei stünde so einen Verdienst zu bekommen. Ein Problem wiederum daran wäre dass dann die entsprechende Tätigkeitsart wie 'Artikel erstellen' besonders angereizt wird wobei die Community das besser erst Mal priorisieren würde sofern es nur eine oder wenige Tätigkeitsarten sind die so entlohnt werden. --Prototyperspective (Diskussion) 12:46, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Die DNA der Wikipedia ist nicht der bezahlte Kontent. Dazu gibt es andere Möglichkeiten. --Itti 13:56, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Wenn man Deadlines einhalten muss und Quoten erfüllen muss wird es automatisch qualitativ schlechter, weil man unter Druck steht und schlicht auch nicht genug Zeit hat. Auch wenn das Neoliberale gerne behaupten, aber Druck und Zeitdruck spornt die meisten Leute eben nicht zu Höchstleistungen an - das Gegenteil ist der Fall.
100 € pro Edit? Pro Monat (dann kann man es aber auch gleich unbezahlt machen :D)?
Wenn der Verdienst nicht zum Leben reicht bleibt das übrigens weiterhin ein Hobby, man hat dann also auch nicht mehr Zeit dafür, weil man ja dann trotzdem noch woanders arbeiten muss. Also sehe ich da dann auch keinen großen Vorteil in solchen lächerlich gering bezahlten Arbeitskräften. Das kann dann höchstens eine kleine Anerkennung ähnlich wie eine Ehrenamtsvergütung sein. Die qualitativen Probleme im Artikelbestand, die man dadurch lösen will, löst das aber nicht. -- Chaddy · D 18:15, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Warum denn schon wieder von Deadlines wenn ich doch gerade sagte dass das wohl und anscheinend auch ohne diese geht. Und man muss auch keine Quoten erfüllen. Man bekommt eben so viel wie man gemacht hat. Ja also eben ohne Druck und Zeitdruck. 100 € pro Monat. Das wäre eine Begrenzung für einen guten Anfang. Man macht ja auch weiter unbezahlt mit – man würde eben etwas kriegen. Und für viele, die wie schon gesagt gerade so über die Runden kommen, sind 100€ pro Monat ein großer Unterschied. Von so viel Bezahlung dass der Verdienst zum Leben reicht hat hier glaube noch niemand gesprochen, das wäre selbst bei einer Umsetzung denke nur Thema für die Zukunft. Anscheinend hast du viel Geld zur Verfügung so dass du den Drang vieler Nutzer die ihre Zeit für Gemeinwohl einsetzen möchten aber kaum genug Mittel haben um den Monat zu überstehen nicht verstehen kannst und es "lächerlich" findest. Wenn es so wenig ist, dann kann man das ja machen – das Kernproblem wird eher sein dass wohl niemand das Geld aufbringt bzw auch die WMDE und WMF das anders ausgeben oder anhäufen. Wenn man zB sagt 25€ pro neuangelegten gutqualitativen Artikel mit zB Mindestlänge von x (und/oder weitere Kriterien und Untergliederung) mit bis zu 100€ pro Monat Gesamtverdienst, dann würde das sehr wohl Probleme im Artikelbestand lösen. Ein Problem wäre denke eben auch das Leute mit nicht-geringen Einkommen, inklusive vieler die auch ohne Bezahlung Artikel erstellen/übersetzen, dann ebenfalls diese Entlohnung bekommen. Alles andere oder darüber hinausgehende würde man weiterhin unbezahlt machen. Ich denke es wäre schwer das alles so umzusetzen dass es alle Problempunkte wie Fairness usw ausreichend berücksichtigt und das Endresultat gut ist – ich denke jedoch es ist möglich und könnte eine große Wirkung haben.
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Ich sehe das ganze zudem aus einer anderen Ausgangslage – aktuell wird in der Welt und im Land bezahlt was irgendwie Profit macht. Das kann zB die Produktion & Vertrieb von Rindfleisch aus Gebieten des abgeholzten Amazonas Regenwalds sein. Oder Werbung für diese sowie für fossile Autos die mit die Hauptursache für den Klimawandel sind. Besser wäre es aber wenn die Gesellschaft strukturell entlohnen würde was tatsächlich sinnvoll ist und konstruktiv für das Gemeinwohl. Eine freie neutrale online-Enzyklopädie zu ergänzen halte ich für sinnvoll (zumindest wenn man dies halbwegs effizient macht wie zu übersetzen anstatt komplett neu zu schreiben wenn ein guter übersetzbarer Artikel besteht). Mal so als Kontext. Ein wichtiger Punkt wäre eben dass die Entlohnung unter dem liegt was Leute ohne nichtfinanziellem Interesse am Projekt verlangen würden und man könnte auch über diverse Mindestanforderungen verhindern dass dann neue Leute mitmachen für die das nicht ein Zuverdienst als Beitragende wäre sowie Ansporn mehr und mehr wichtiges hier beizutragen, sondern der Grund wieso sie überhaupt mitmachen. Wie gesagt die Details wären alles andere als einfach. Vielleicht bin ich letztlich auch gegen so eine Bezahlung bis auf Weiteres aber ein unvoreingenommenes Auseinandersetzen/Erwägen des allgemeinen Ansatzes wäre finde ich gut und wichtig. --Prototyperspective (Diskussion) 23:49, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ganz im Gegenteil, mit sozialwissenschaftlichem Studium hat man dann meist gar nicht viel Geld zur Verfügung (zudem lernt man da im Studium sehr gut die sozioökonomische Realität kennen, einerseits weil man als Studi meist selbst in prekären Verhältnissen lebt, andererseits aber auch, weil das ja ein wichtiger Untersuchungsgegenstand ist, genau wie übrigens auch das kritische Hinterfragen des Kapitalismus da ein wichtiger Aspekt sein kann, wenn die Profs nicht gerade ziemlich neoliberal eingestellt sind).
Was ich lächerlich finde hast du offensichtlich falsch gelesen. Ich finde ja gerade die 100 € pro Monat lächerlich wenig. Natürlich können die in prekären Lebensumständen viel ausmachen, aber angesichts des großen Aufwands, den man für vernünftige enzyklopädische Arbeit leisten muss, ist das dennoch Ausbeutung. Aber gut, wenn es eine reine Ehrenamtsentschädigung sein soll, meinetwegen. Aber dann gilt ja das, was ich schon schrieb: Die Leute können die Arbeit in der Wikipedia dann trotz der Aufwandsentschädigung nur rein als Hobby betreiben und haben dann auch nicht mehr Zeit dafür als so. Es ist dann eine nette Geste der Anerkennung, löst aber nicht die Probleme, die vorgegeben werden damit zu lösen. Davon abgesehen muss eine solche Ehrenamtsentschädigung dann ja erst Recht an alle gezahlt werden. Dann gibt es ja gar keinen Unterschied mehr zu denen, die keine solche Entschädigung bekommen.

Da quantifizierst du das ja nun selbst wieder, jetzt bringst ja du wieder bestimmte Quoten ins Spiel, die erfüllt werden müssen. :) Das wird dann dazu führen, dass die Personen auf jeden Fall versuchen werden, vier Artikel pro Monat mit Mindestlänge X anzulegen. Das würde dann aber eben all die Probleme mit sich bringen, die bereits angesprochen wurden.

In einer ähnlichen Diskussion vor ein paar Wochen habe ich übrigens selbst mal vorgeschlagen, dass wir alle bezahlt werden sollten. Das fände ich an sich ja durchaus gut. Aber es müssten dann schon alle sein und nicht bloß ein paar Auserwählte. Und es sollte eben nicht mit Quoten in Verbindung stehen, die als Voraussetzung erfüllt werden müssen, sondern es sollte eher ganz klassisch ein fixer Monatsbetrag sein. Dann gerne auch in einer Höhe, die zum Leben reicht. Diese Professionalisierung sehen viele natürlich auch problematisch, mal davon abgesehen, dass sie leider auch nicht finanzierbar wäre. Aber warum eigentlich? Wieso darf man als Enzyklopädist*in heute eigentlich für die geleistete Arbeit keinen Verdienst erwarten? Wieso muss das zwingend ehrenamtlich sein? - Einerseits natürlich, weil die Wikipedia von der Grundidee her immer ein ehrenamtliches Projekt war; ja, das sehe ich durchaus. V. a. aber, und da stimme ich dir absolut zu, weil ein solches nicht-kommerzielles Projekt (das die Wikipedia auf jeden Fall bleiben muss!) halt nicht in die kapitalistische Verwertungslogik passt, ähnlich wie z. B. auch Care-Arbeit.

Vielleicht muss man da auch an ganz anderer Stelle ansetzen: Bedingungsloses Grundeinkommen bzw. eher sowas wie eine vernünftige Sicherung des Lebensunterhalts in angemessener Höhe ohne Sanktionen und Arbeitszwang und nur für Personen, die nicht steinreich und ohnehin nicht auf Lohnarbeit angewiesen sind (ich will nämlich eigentlich nicht, dass Theo Müller auch ein steuerfinanziertes staatliches Einkommen bekommt). Das wird früher oder später eh nötig, wenn ein großer Teil der Jobs bald durch KI ersetzt wird. Dann haben die Leute aber auch mehr Zeit und die entsprechende finanzielle Absicherung, um sich ehrenamtlichen Dingen wie Enzyklopädie-Schreiben oder Feuerwehr (die hat ja vielerorts auch Personalmangel) zu widmen. -- Chaddy · D 00:40, 20. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Sie haben vielleicht nicht mehr Zeit dafür, aber sie nehmen sich vielleicht mehr. Es ist ein Anreiz mehr zu tun und/oder mehr von dem was priorisiert wird. Ich sehe keinen Grund wieso das an alle die irgendwie irgendwann Mal bei Wikipedia mitgemacht haben gezahlt werden soll – es würde einfach fair für alle gezahlt werden die ab Zeitpunkt X mehr als Y beigetragen haben; also zB ab 2027 mehr als 4 Artikel – zB mit je 500+ pageviews im Monat in einer anderen Sprachversion – erstellt haben. Die Quoten müssen nicht erfüllt werden – man bekommt eben je nachdem ob und wieviel man gemacht hat entweder nix oder so oder so viel. Anstatt dass man einfach auf Grundeinkommen hofft+wartet (soll da deiner Meinung nach jeder im Grundeinkommen exakt das gleiche bekommen?) oder eine Bezahlung für alle Beitragenden und/oder lebensunterhalthohen Verdienst voraussetzt, wären das Ausarbeiten von Konzepten die realistischer und moderater ansetzen finde ich besser. "Das wird dann dazu führen, dass die Personen auf jeden Fall versuchen werden, vier Artikel pro Monat mit Mindestlänge X anzulegen" das ist ja auch gut so und gewollt. Ein Ausarbeiten solcher Konzepte würde mehr oder weniger damit anfangen wie man das dennoch gut hinbekommen könnte. Es hieß auch bei Wikipedia dass da einfach jeder irgendwelchen Unfug reinschreiben würde und kaum jemand Interesse hätte mitzumachen – die 'Pilotphase' wenn man es so nennen will hat dann etwas anderes bewiesen wobei diverse Tools, Features und Prozesse zum Einsatz kommen. --Prototyperspective (Diskussion) 01:03, 20. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das Konzept der Wikipedia ist nur halt ein anderes. Es hat sich bewährt und nochmal, diese Bezahlphantasien haben nach meiner Erfahrung und Ansicht enormes Konfliktpotential. Das geht dann schon damit los, ein Mietscherberling ändert einen Artikel einer regulären Autorin. Diese möchte die Änderungen des Mietscherberlinges nicht. Ein Mietschreiberling legt einen Artikel an, der Fehlerbehaftet ist, ehrenamtliche Autoren stellen das fest. Der Mietschreiber beruft sich auf seine Autorität als qualifizierter Mietschreiber, usw. usw. Aus gutem Grund wurde der Wikipedia die Ehrenamtlichkeit und die Werbefreiheit in die Wiege gelegt und das sollte und wird sicherlich auch so bleiben. Das ist auch gut so. Du bist doch eigentlich auf Commons aktiv, du könntest dort doch mal anregen, jeder der ein Bild hochlädt, bekommt 10 € und jeder der eine Kategorie einrichtet 5 €. Warum willst du nur hier die Mietschreiberei durchsetzen. Viel Erfolg --Itti 07:45, 20. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Was auch spannend ist, zunächst mal gibt es die Profezeiungen des Niederganges der Wikipedia, so lange es die Wikipedia gibt. Dann gab es die Begehrlichkeiten, es müsse Werbung geschaltet werden, dann kamen die Bezahlbegehrlichkeiten auf. Ehemals angesehene Personen, wie Klempert, Kosinsky, Richter, Wuttke machten und machen auf PR-Beratungs-Agentur, mit dem Ergebnis, ihren Ruf haben sie komplett ruiniert. Davon, dass einer dieser Personen noch erhebliche Probleme mit der Abrechnung von Fördergeldern hatte, wollen wir mal gar nicht sprechen. Zumindest hat uns damals anhand dieser Person Jan Böhmermann klar aufgezeigt, wie verwerflich die Lohnschreiberei ist. Jetzt sollen es bezahlte Admins, Autoren, Korrektoren richten, gerne unter Zuhilfenahme von KI. Ich denke jedoch, das sind tatsächliche die Probleme, derer wir uns annehmen müssen und empfehle da mal diesen Bericht. Es hat viele Versuche gegeben, eine "bessere" Wikipdia zu erschaffen, weil Probleme der hiesigen "abgeschafft" werden sollten. Kein Konzept hat es geschafft. Dies von Anbeginn an und auch schon vorher. --Itti 08:44, 20. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ja, sie haben enormes Konfliktpotenzial. Vielleicht ist das beste Ergebnis dass es das nicht gibt, ich denke aber es ist möglich das gut umzusetzen und das ist zwar schwierig könnte jedoch mit Hilfe von Experimenten, dynamischen Anpassungen während es läuft, Diskussionen, usw ausgelotet werden. Man ist da kein "Mietscherberling"; es wird nicht vorgegeben was man tut; man bekommt einfach als Mitschreiber eine Entlohnung (aktuell kriegt man 0) und einen zusätzlichen Anreiz. "beruft sich auf seine Autorität" das würde es nicht geben; wenn dann reduziert es die Autorität der Nutzer wenn man irgendeine Entlohnung bekommt. Es bleibt auch wenn das umgesetzt wird weiter ehrenamtlich; es sollte nicht so viel Geld sein dass Leute das nur dafür machen und eine gewisse Entlohnung zu bekommen heißt nicht, dass etwas nicht mehr ehrenamtlich ist. Ich möchte vor allem dass man sich konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzt und jegliche Bezahlung nicht komplett sofort und reflexartig ablehnt. Ich denke in der ENWP wäre eine Entlohnung am effektivsten, da das die WP ist die am meisten gelesen wird. Motivation in der DEWP mitzumachen ist übrigens teils deswegen eher gering, was wiederum ein Punkt für zusätzliche Anreize usw hier sprechen würde. Übrigens sind hochgeladene Bilder nicht per se nützlich; wenn sie in einer Wikipedia genutzt werden dann sind sie es logischerweise meist. Ein weiteres großes Problem wäre eben dass manche Tätigkeiten in gewissen Projekt(en) entlohnt werden würde und andere die ebenfalls sinnvoll und wichtig sind nicht. Man müsste da entweder gut auswerten können wie viel insgesamt (bzw über viele Beitragstypen & Projekte hinweg) beigetragen wurde oder, und das ist machbarer, eben die mögliche maximale Entlohnung gering halten so dass Leute das machen was entlohnt wird aber dann noch viel Zeit für weiteres haben (da wären auch Datenschutz/Privatssphäre und das Verhindern von mehreren Accounts um das Maximum zu erhöhen Kernprobleme). "Lohnschreiberei" wenn vorgegeben bzw beauftragt wird was getan/erstellt wird ist das wie gesagt was anderes. Aber wie schon angesprochen gibt es mehrere große Probleme. Ob die gut lösbar sind ist fraglich – meine Sicht ist nur dass man Mal ausgiebiger prüfen sollte ob sie gut lösbar sind. Dass es zum jetzigen Stand keine bessere Alternative zu Wikipedia gibt, macht es nur umso wichtiger dass wir a) mehr Nutzer bekommen, b) die mehr Artikel/Inhalte schreiben und c) dass diese zumindest einigermaßen aktuell gehalten werden usw. --Prototyperspective (Diskussion) 16:55, 20. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Könnten sich solche WMDE-bezahlten Lohntipper auf WP:ANON berufen, oder müssten sie ihre Qualifikationen offenlegen und mit ihrer Reputation persönlich für ihre Beiträge einstehen? Würde für Sie WP:AGF gelten, wenn Contentproduktion auf-Teufel-komm-raus ihren Lebensunterhalt sichert? Ich denke: beides Mal „Nein“ – und das wären nur zwei der zahlreichen Wikipedianischen Grundrechte die ihnen zu verwehren wären. Grüße, --Enter (Diskussion) 11:03, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Naja, gegen Anonymität in der Öffentlichkeit spricht nix, solange die Leute bei der WMDE wissen, mit wem sie es zu tun haben. Und man kann bei quantitativen Zielvorgaben auch ein wenig vorsichtiger agieren, um das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. --Tempi  Diskussion 13:10, 19. Mär. 2026 (CET)Beantworten

NSDAP-Mitgliedschaft ab jetzt recherchierbar

[Quelltext bearbeiten]

Hallo.

Das National Archive in den USA hat sämtliche NSDAP-Mitgleidschaftsakten veröffentlicht. Ich habe schon für zwei Wikipediaeinträge NSDAP-Mitgliedschaften gefunden, die dort bislang nicht verzeichnet waren.

Deshalb als Vorschlag für alle die Zeit haben: Recherchiert mal im Archiv und guckt welche Wikipediaseiten noch um eine bislang fehlende Mitgliedschaft bereichert werden können.

Liebe Grüße

https://catalog.archives.gov/search-within/12044361 --Trans textuality (Diskussion) 14:16, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten

du hast aber keine Edits gemacht die letzten Monate?! --0815 User 4711 (Diskussion) 14:20, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
hab ja auch nicht gesagt, dass ich sie verändert hätte sondern nur, dass da ich Mitglieder gefunden habe und da ein enormes Potential ist. ich bin gerade noch dabei herauszufinden, wie ich das am besten belege. soll ich die Akte aus dem Archiv angeben? wenn mir da wer helfen kann, gerne!
zB The National Archives Catalog: 604136815, A3340-MFOK: Number Z0024, Seite 1904 --Trans textuality (Diskussion) 14:34, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Wie finde ich denn den gesuchten Text in dem Mikrofilmmonster? --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 14:36, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
https://catalog.archives.gov/id/604136815?objectPage=1904
hier zum Beispiel. hab jetzt den Wikipediaeintrag bearbeitet und meine Quelle angegeben
wenn du manuell suchen willst: das ist die Datei Z0024 und dann zu Seite 1904.
wenn du einen Namen suchen willst ist das schon sehr langwierig, du musst dich durchscrollen --Trans textuality (Diskussion) 14:42, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Welchen Hans Witt meinst Du damit? Der aus unserem Artikel wird auf Seite 1904 jedenfalls nicht erwähnt. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 15:45, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Die Dateien sind immer alphabetisch geordnet und imho besser als pdf (ocr nicht vorhanden) durchsuchbar. Hans Witt ist IMHO ab Seite 1844, auf Seite 1849 könnten die Daten passen. --Ailura (Diskussion) 15:50, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
also ich meinte Arthur Nikolaus Witt :) --Trans textuality (Diskussion) 17:40, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Der ist aber auch nicht auf Seite 1904. --Ailura (Diskussion) 20:04, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
@Trans textuality Ich habe das Thema hier https://de.wikipedia.org/wiki/Portal_Diskussion:Nationalsozialismus#NSDAP-Kartei_online_-_freie_Fahrt_f%C3%BCr_die_Benutzer_hier? auch angerissen. Aber solange wir das nicht in einer breiten Diskussion geklärt haben, geht es nicht an, dass du (und andere) hier die Mitgliedschaften einfach so reinknallt. Ich habe das vorläufig revertiert. Lubitsch2 (Diskussion) 00:13, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das gilt auch für @Dlanold @Funke Lubitsch2 (Diskussion) 00:36, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ich bin als Hauptautor von https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_NSDAP-Parteimitgliedsnummern bei dem Thema zwiegespalten. Einerseits balanciere ich hier seit längerer Zeit an den Grenzen des Erlaubten, indem ich Eintrittsdatum, Nummer und Bundesarchiv Signatur in die Einzelartikel einpflege, wenn die Mitgliedschaft bekannt ist. Wenn da Unsinn steht, richtet das nur Schaden an, der endlos weiter zitiert wird. Aber es gibt einzelne User, die das zu meinem Ärger revertieren.
Neue Mitgliedschaften hier in der Wikipedia zu konstatieren, das scheint mir wiederum nicht unproblematisch. Es verstößt sehr offensichtlich in jeder Hinsicht gegen die Regeln der Wikipedia, weil es um die Etablierung von neuem Wissen geht. Dass hier einfach jedermann unter einem Alias etwas reinsetzen kann, scheint mir auch nicht unbedenklich. Die Links des NARA können sich ändern, im Bundesarchiv hat jede digitalisierte Karte hingegen eine präzise Signatur, das fehlt hier, weil das nur eine Mikrofilmdigitalisierung ist.
Ich würde dazu neigen, dass wir bis zum 1. Januar 2028 abwarten. Dann laufen die letzten Personenschutzfristen aus (100 Jahre nach dem letzten NSDAP-Jahrgang, dem 1927er) und das Bundesarchiv wird dann wohl seine eigene, überlegene Digitalisierung online stellen. Lubitsch2 (Diskussion) 00:48, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Baut bitte auch gern den Artikel NSDAP-Mitgliederkartei aus, der ist noch ganz neu. --Nina (Diskussion) 14:40, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Wäre das eigene Durchsuchen nicht WP:original research--Gruß, Traeumer (Diskussion) Wikipedia: Gemeinsam ehrenamtlich – gemeinsam wissbegierig. 17:18, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ich habe mir gerade mal ein paar dieser Karteikarten angeschaut und würde dem zustimmen. Ich sehe hier wirklich die Gefahr, dass es bei Namensgleichheit zu ganz bösen Verwechslungen kommen kann und das Abwägen und Gegenchecken ist dann doch sehr schnell OR. Wir wollen doch den Historikern und Archivaren nicht ihre Arbeitsplätze streitig machen. --Wuselig (Diskussion) 20:53, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Wir sollten OR auch nicht strenger auslegen als es gedacht ist. Wenn eine Mitgliederkartei klar eine NSDAP-Mitgliedschaft belegt, dann können wir damit sehr wohl arbeiten. Abwägen und Gegenchecken muss man zudem bei Sekundärliteratur ganz genauso, das ist einfach kritische Quellenarbeit und gehört zum enzyklopädischen Handwerkszeug hinzu. Mit OR hat das nichts zu tun. -- Chaddy · D 21:06, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das Aus- und Bewerten von Archivmaterial ist die Definition von NOR:
"Als originäre Forschung unzulässig sind Aussagen in Wikipedia-Artikeln, die auf der eigenen Erhebung von Daten, der eigenen Deutung von veröffentlichten oder unveröffentlichten Daten, Befunden oder Texten jedweder Art oder auf von Wikipedia-Autoren selbst entwickelten Erklärungen und Theorien beruhen."
Natürlich ist es ein starkes Indiz für eine NSDAP-Mitgliedschaft, wenn jemand in dieser Kartei steht. Aber gesichert ist es damit natürlich noch nicht. Handelt es sich wirklich um die gleiche Person? Ist die Datenlage plausibel und passt sie von den Abläufen in den Rest des Lebens dieser Person? Gibt es Fälle, in denen Menschen in dieser Kartei geführt wurden, von denen wir aber wissen, dass sie tatsächlich keine NSDAP-Mitglieder waren? Und bedeutet es im Umkehrschluss auch, dass jemand, der nicht in dieser Kartei steht, nicht Mitglied in der NSDAP war? Das sind Fragen, die sich Historiker:innen stellen und dann beantworten. Wir sollten auf diese Antworten warten und dann aus den Veröffentlichungen dieser Historiker:innen zitieren. --schreibvieh muuuhhhh 21:23, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Der von dir zitierte Text steht überhaupt nicht im Widerspruch zu dem von mir Geschriebenem. Wenn ich prüfe, ob Person X mit der in der Kartei vermerkten Person identisch ist, ist das weder eine eigene Erhebung von Daten, noch eine eigene Deutung von veröffentlichten oder unveröffentlichten Daten und erst Recht nicht eine von mir selbst entwickelte Erklärung und Theorie. Es ist die kritische Auswertung einer Quelle mitsamt Gegenprüfung anderer Quellen, wie das bei Sekundärliteratur genauso geschieht. Auch hier muss z. B. geprüft werden, ob die These von Wissenschaftler*in Y eine Einzelmeinung darstellt oder Konsens im Fach ist und das dann entsprechend im Artikel verarbeitet werden. -- Chaddy · D 22:31, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Eine "kritische Auswertung einer Quelle" ist 100% eigene Forschung. Es ist geradezu die Definition dessen, was Forschung ist. Wenn Du Stasi-Akten einsiehst und dann zu dem Schluss kommst, jemand sei ein Stasi-IM gewesen, dann ist das natürlich OR und fliegt aus dem Artikel. Warum? Weil solche Schlüsse von Menschen gemacht werden, die 1. gelernt haben, solche Schlüsse zu ziehen, und 2. mit ihrem Namen und ihrem Renommee hinter diesen Schlüssen stehen und 3. sie diese Schlüsse in Medien veröffentlichen, die nochmals überprüfen, ob diese Schlüsse stimmen. All das macht Wikipedia eben nicht, sondern wir verlassen uns darauf, dass diese drei Schichten der Absicherung funktionieren, bevor wir eine Information in Wikipedia aufnehmen. WP:NOR gibt es, weil Forschung im Wikipedia-Kontext per definitionem unmöglich ist. --schreibvieh muuuhhhh 22:51, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Vielleicht denke ich aufgrund meiner akademischen Bildung inzwischen auch zu sehr wie ein Wissenschaftler und habe einen zu hohen Anspruch an eine Enzyklopädie, mag sein. Für mich ist es aber keine eigene Forschung im Sinne von WP:OR, wenn ich Informationen lediglich prüfe. Für mich gehört das zwingend zur enzyklopädischen Arbeit hinzu. -- Chaddy · D 23:06, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Da sehe ich keinen Konflikt mit WP:OF. Weder erheben wir originäre Daten noch ist das Nachschlagen eine Deutung, wenn man einfach nur eine Treffer/Nicht-Treffer-Aussage trifft. Und selbst beim eigenständigen Auswerten von öffentlichen Daten sehen wir bekanntlich bei Standardmethoden kein Problem. Mein Lieblingsbeispiel ist immer deer Filmartikel Winchester ’73, für den ein Wikipedianer durch eine Schnittanalyse die Spannung im Verlauf des Films herausgearbeitet hat. Eine reine Auszählung der Schnitte ist absoluter Standard und sollte bei jedermensch das selbe Ergebnis erbringen. Oder meine Baudenkmäler: Selbst wenn ich keine Schriftquelle habe, die belegt dass mein Gebäude vierstöckig ist, darf ich das trotzdem schreiben. Das Gebäude oder meinetwegen auch ein Foto ist ein völlig ausreichender Beleg, Stockwerke zählen kann ich und darf ich nach unseren Regeln. Grüße --h-stt !? 19:25, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
+1 Hier wird WP:OR von mehreren Leuten völlig missverstanden. -- Chaddy · D 20:41, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Weil du Baudenkmäler angesprochen hast: Unsere Denkmallisten-Artikel basieren praktisch alle auf der Auswertung der amtlichen Denkmallisten (also einer Primärquelle). Wann kommt der Massen-LA? -- Chaddy · D 20:46, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Wenn ihr die Mitgliederkarteien der NSDAP mit Auszählungen von Filmschnitten oder mit amtlichen Dokumenten wie Denkmallisten vergleicht und den Umgang damit auf Treffer/Nicht-Treffer-Aussagen reduziert, zeigt das nur, dass ihr diese Quelle nicht kennt, nicht um ihre Probleme wißt und auch ihre Bedeutung nicht einzuschätzen vermögt. --Assayer (Diskussion) 00:53, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
+1. Imho ist das eher damit vergleichbar, wenn ich historische Urkunden durchlese und dann daraus meine Schlüsse ziehe ("Kleinkleckersdorf wurde schon 1063 als Glaigleckerstorf erwähnt"). Auch da kann man ohne genaue Kenntnis ziemlich daneben liegen und hält sich besser an die ortsgeschichtliche Forschung als an die Urkunden. Wenn die Forschung die NSDAP-Mitgliedschaft thematisiert hat, kann man die Karteikarte in meinen Augen als zusätzliche Informationen dazu geben, aber selbst NSDAP-Mitgliedschaften identifizieren wollen widerspricht WP:OR. Auch stellt sich die Relevanzfrage der Information, wenn die NSDAP-Mitgliedschaft bisher in der verwedenten Literatur zum Artikelgegenstand nicht rezipiert wurde--SEM (Diskussion) 19:24, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Da stellt sich überhaupt nicht die Relevanz-Frage. Bei solchen unüberlegten Kommentaren braucht man sich nicht zu wundern, dass manche Sorgen haben bzgl. Schönfärberei und Whitewashing. -- Chaddy · D 20:19, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Der einzige, der hier mit "Whitewashing" um sich wirft, bist du, also wisch dir einfach mal den Schaum vom Mund, und spar dir deine unüberlegten Kommentare. Wikipedia-Artikel sollen gut gesichertes, etabliertes Wissen enthalten, mit dem Ziel, den aktuellen Kenntnisstand darzustellen. Und weiter: Neutrality requires that mainspace articles and pages fairly represent all significant viewpoints that have been published by reliable sources, in proportion to the prominence of each viewpoint in those sources. Wenn die NSDAP-Mitgliedschaft einer Person im etablierten Wissen nicht abgebildet wird, dann ist sie enzyklopädisch nicht relevant und hat im Artikel nichts zu suchen. --SEM (Diskussion) 20:36, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Nein, ich bin ganz sicher nicht der einzige. Lass diesen dumpfen Populismus.
Eine NSDAP-Mitgliedschaft ist nie irrelevant und auch nicht vergleichbar mit der Mitgliedschaft in anderen Parteien. Und auch eine fehlende Abbildung in "etabliertem Wissen" (was auch immer das sein soll) ist da mitnichten ein Hinweis auf fehlende Relevanz. -- Chaddy · D 20:41, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das mit dem stumpfen Populismus gebe ich gerne zurück. Und doch, die reine Mitgliedschaft allein kann irrelevant sein, zumal wenn sie ohne Kontext in den Artikel gewalzt wird. Gechichtswissenschaft ist eben nicht das stumpfe Nacherzählen von "Fakten", sondern vor allem deren Kontextualisierung und Gewichtung. Alle unsere Artikel beruhen idealerweise auf etabliertem Wissen und bei Menschen heißt das idealerweise: Nach (geschichts-)wissenschaftlichen Maßstäben erarbeitete Biographien. Die Autoren nehmen die Kontextualisierung und Gewichtung für uns vor, und wir bilden sie ab- und dazu gehört auch, was offenbar nicht in den Artikel gehört.--SEM (Diskussion) 20:57, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
"Populismus" und "Whitewashing", alles klar. Vielleicht mal ruhig durchatmen und dann verbal abrüsten. --Schreiben Seltsam? 12:10, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Oder vielleicht mal aufhören das so hinzudrehen, als wär ich der einzige, der diese Kritik bringt. :) -- Chaddy · D 14:33, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Einfach sachlich bleiben . :-) --Schreiben Seltsam? 15:19, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Wenn man schreibt: "steht in der NSDAP-Datei" - ohne Wertung - dann sollte das zulässig sein. ~2026-18441-61 (Diskussion) 21:39, 24. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Demnach wäre es auch zulässig, dass Frau X zum Zeitpunkt Y laut Adressbuch A die folgende Anschrift und Telefonnummer hatte und laut Sterberegister zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort unter einem anderen Familiennamen (nur teilweise leserlich) gestorben ist und nicht in der Mitgliedsdatei von Maccabi M vorkommt. Derartiges OR ist in WP aus gutem Grund unerwünscht. --5gloggerDisk 07:15, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Außerhalb der WP habe ich mich in einem speziellen Fall mit den Daten im Bundesarchiv beschäftigt. Hier waren die Daten halbwegs eindeutig, da es um eine Person ging, die in einem kleinen Ort lebte. Es waren Ort, einer der 3 Vornamen, Nachname und Geburtsdatum gegeben. Eintrittsdatum wurde nachträglich korrigiert. Ehestand war falsch. Dort stand ledig. Zum Zeitpunkt des Eintritts war die Person aber laut Heiratsurkunde schon verheiratet. Hätte ich jemanden aus einer Großstadt gesucht, wäre ich mir auf der Basis nicht mehr sicher gewesen, dass es ein Treffer ist. Die Ergebnisse solcher Interpretationen sollen in Artikeln landen? Bitte nicht. Falls es aber doch weiter angeregt wird, bin ich dafür, dass nicht ohne verschärfte Spielregeln zu tun.--Scientia potentia est [Dermartinrockt] (Diskussion) 07:40, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Das ist ein generelles Problem und wurde auch schon x-fach durchgekaut. Quellen werden von Forschern ausgewertet. Wir geben in WP den Forschungsstand wieder und betreiben kein OR. Ob die Quelle im Archiv X analog oder digital mit oder ohne Zugangsbeschränkungen verfügbar ist und zu NSDAP oder etwa Spenderliste der Tierschutzpartei vorliegt schafft keinen Sonderfall. --5gloggerDisk 08:24, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Gleicher Name, gleiches Geburtsdatum, gleicher Geburtsort, sogar die sonstigen Vornamen außer dem Rufnamen passen; dann gibt es keinen vernünftigen Zweifel betreffend der Identität.
Trotzdem ist Vorsicht geboten; es soll 1944/1945 vorgekommen sein, dass ganze Abiturklassen (m.) ohne ihr Wissen pauschal in Antragslisten geschrieben wurden. Zumindest behaupteten diese Flakhelfer das nach dem Krieg, was auch in der Forschung als plausibel bestätigt wurde. Planerfüllung, Statistik, ungebrochner Wille zum Endsieg und so. Ist jedoch in den Jahrgängen vor 1943 definitiv auszuschließen; die wollten wirklich dazugehören.
Interessierte Kreise versuchen allerdings immer wieder, die Vita alter Drecksnazis, die dann in der Bundesrepublik und vor allem in der CDU Karriere gemacht hatten, dadurch weißzuwaschen, dass sie behaupten, die NS-Mitgliederkartei dürfe in der Wikipedia nicht herangezogen werden, weil sie nur durch studierte Historiker gelesen werden dürfe, die erst beurteilen können, ob ein Oberregierungsrat 1937 in die NSDAP eingetreten sei. Gleicher Name, gleiches Geburtsdatum, gleicher Geburtsort, gleicher Wohnort – egal.
Grüße --Gib Senf dazu! (Diskussion) 10:05, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Und damit haben diese "interessierten Kreise" auch völlig recht. Wenn kein Forscher:in sich mit der NSDAP-Mitgliedschaft eines Oberregierungsrats beschäftigt und dazu publiziert hat, dann gehört es auch nicht in Wikipedia. Wir bilden hier ja nicht ab, was ist oder was war, sondern wir bilden ab, was andere erforscht haben, was ist oder was war. Zu Zeiten von Galileo hätten wir geschrieben, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist und sich die Sonne und alle Gestirne um sie drehen.... --schreibvieh muuuhhhh 10:23, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das Thema NSDAP-Mitgliedschaften aus Archivalien zu ermitteln, wurde im Portal NS mehrmals diskutiert. (Portal Diskussion:Nationalsozialismus/Archiv/2021#NS-Mitgliedschaften aus der Hochschullehrerkartei im Bundesarchiv, Portal_Diskussion:Nationalsozialismus/Archiv/2022#NS-Mitgliedschaften nach Primärquellen aus dem Bundesarchiv). Ich möchte die Argumente nicht im Einzelnen wiederholen. Es sind dabei auch Beispiele erwähnt, wo das eben nicht so einfach über die Mitgliederkartei zu klären ist. Ein anderes Beispiel findet sich hier: Diskussion:Kurt Jeserich diskutiert. Vorreiter und Bahnbrecher der Verwendung dieser Quelle ist Lubitsch2, der das immer sehr robust verfochten und auch seine Unterstützer gefunden hat. (Vgl. Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2024/03/15#Benutzer:Lubitsch2_(erl.)) Dass ausgerechnet Lubitsch2 jetzt vor der Etablierung neuen Wissens warnt, kommt mir da doch ein wenig zu keusch vor. Es handelt sich schließlich um prinzipiell dieselbe Quelle, und inwieweit unterscheidet sich die Korrektur von Literatur durch bislang unpublizierte Quellen, immer sein Hauptargument, qualitativ von der Integration bisher in Literatur nicht publizierter Parteimitgliedschaften? Beides ist so gesehen „neues Wissen“, wobei ich persönlich vor der zu großen Aufladung des Wissensbegriffs mit einem absoluten Wahrheitsbegriff warnen würde. Binäre Urteile nach richtig und falsch überhöhen die Bedeutung der Mitgliedschaften und führen zu einem buchhalterischen Ansatz. Auch sollte man erwähnen, dass Lubitsch2 in überregionaler Tagespresse bisher unbekannte Mitgliedschaften aufgedeckt hat, also hier auch nicht ohne einen Interessenskonflikt argumentiert. Für mich ist der Konflikt grundsätzlich, weil man immer Argumente für die Verwendung von Archivalien für scheinbar harte Fakten finden kann und das Ganze dokumentierbar zu Falschinformationen geführt hat. Machen wir uns nichts vor, schon die Überprüfung publizierter, leicht online zugänglicher Belege (also mit Seitenangaben und so) überfordert die Wikipedianer, die selten eigeninitiativ kontrollieren, sondern vor allem dann aktiv werden, wenn es jemandem, etwa von außen, auffällt. Eine Eingangskontrolle von Archivalien ist noch weniger zu leisten und WP:BLG sieht genau deshalb Archivalien auch nicht als zulässige Belege an. --Assayer (Diskussion) 10:32, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Eine Nutzung der Archive generell als zulässig einzustufen, schließt sich eingentlich schon dadurch aus, dass die gegebenen Informationen nicht generell zur zweifelsfreien Identifikation ausreichen. --Scientia potentia est [Dermartinrockt] (Diskussion) 10:52, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Natürlich reicht es auch, wenn man Geburtsdatum und Geburtsort hat und der Betroffene nicht gerade "Hermann Müller" heißt. --Mirmok12 (Diskussion) 16:56, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
In welchem Kontext steht dein "natürlich" mit der Differenzierung "nicht gerade Hermann Müller" zu meinem "generell"? Es wird Fälle geben, in denen es eben nicht absolut sicher sein wird. Müssen wir mal die Glaskugel bemühen, um herauszufinden, wie häufig das der Fall wäre. --Scientia potentia est [Dermartinrockt] (Diskussion) 06:59, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Nö, WP:OR ist kein Vorwand für Whitewashing, da hast du was gehörig missverstanden. -- Chaddy · D 17:30, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Es geht nicht um Whitewashing sondern um WP:BLG. Die laufenden Mitgliedsnummern und Geburtsdaten von Personen aus Karteien der SPD oder KPdSU helfen genauso wenig wie die der NSDAP irgendetwas zu der jeweiligen Person zu erklären. Niedrige Nummern mögen alte Kameraden oder frühe Karteileichen sein (es gab auch Mordopfer wegen Judentum und "Röhmputsch" darunter). Das bietet höchstens ein paar Experten (als Chifre für den Zeitpunkt des Parteieintritts) einen Anhaltspunkt (Austrittsdatum lässt sich daraus nicht schließen). Wozu bitte sollen die Karteikarten einer beliebigen Partei gut sein, wenn man Namen, Geburtsort und Geburtsdatum einer Lemma-Person hat oder auch nicht hat? Antwort: Zur Verifizierung von wissenschaftlicher Literatur (meist unnötig und ehrenhaft) oder zu deren Widerlegung (das wäre dann streng genommen WP:OR!)
Diese ganze NSDAP-Mitgliedsnummern-Geschichte ist einfach aus dem Ruder gelaufen, weil Lubitsch2 nach eigenen Worten "seit längerer Zeit an den Grenzen des Erlaubten" balanciert und Newbies jetzt darauf aufgesprungen sind, diskutieren wir über den generellen Einsatz von Karteikarten, die WP:BLG leider nicht erfüllen. --5gloggerDisk 18:31, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ich glaube die meisten Newbies haben von den Karteikarten aus der Zeitung erfahren, nicht weil irgendjemand hier die schon länger kennt. --Ailura (Diskussion) 07:48, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Es geht gar nicht um Mitgliedsnummern. In den Karteikarten steht das Eintrittsdatum jeweils explizit drin. --Yen Zotto (Diskussion) 09:20, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Nachtrag:Lubitsch2 wurde für eine Woche wegen Editwar von Squasher gesperrt. Gemeldet worden war er von Mirmok12, als Lubitsch2 versucht hatte, die Massenverwendung der Archivalien aufzuhalten (VM.--5gloggerDisk 06:44, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Chaddy, sei doch so gut und lösche diesen Beitrag wieder. Nur weil hier einige Leute eine andere Position vertreten als Du, geht es diesen doch nicht um Whitewashing, also der Vertuschung einer NSDAP-Mitgliedschaft. Danke. --schreibvieh muuuhhhh 08:35, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Euch hier geht es sicher nicht darum, das wollte ich nicht damit sagen. Es gibt aber immer Leute, denen es darum sehr wohl geht und die eure Argumentation als willkommenen Vorwand nehmen werden. -- Chaddy · D 18:19, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Ich schlage vor, diesen Topic hier zu schließen (NS-Kontext ist immer schwierig und emotional/moralisch eskalationsfördernd. Die NSDAP-Kartei ist online zugänglich, entspricht gemäß WP:Beleg als Archivalie in der Regel aber nicht unseren Ansprüchen an Belege. Eine Sonderregelung für die NSDAP wäre nach meiner Meinung sinnfrei). Wer WP:BLG in Bezug auf Archivalien ändern oder präzisieren will, sollte das mit einem generellen Ansatz unter WP:BLG:Diskussion anstoßen.--5gloggerDisk 06:44, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Nun, bisher wird hier doch erfreulich sachlich diskutiert. Natürlich gibt es in dieser Kartei Fälle, in denen wegen unvollständiger, unleserlicher, mehrdeutiger oder inhaltlich fraglicher Angaben die eindeutige Zuordnung einer Karte zu einer Person nicht möglich ist. Es gibt aber auch sehr viele Fälle, in denen die Zuordnung zweifelsfrei möglich ist, und das nicht nur für den Fachmann. Und weil das so ist, sollte die Kartei als Beleg zum Nachweis der Parteimitgliedschaft nicht pauschal für unerwünscht erklärt werden. (Dass wir digitale Archivbestände, die öffentlich ohne weiteres zugänglich sind, generell nicht als Belege anerkennen, stimmt im übrigen so absolut nicht. Zum Beispiel akzeptieren wir Zivilstandsurkunden als Belege für Lebensdaten.) Berechtigt scheint mir Assayers Äußerung oben zu den Risiken einer unkritischen Verwendung: „Binäre Urteile nach richtig und falsch überhöhen die Bedeutung der Mitgliedschaften und führen zu einem buchhalterischen Ansatz“. Das stimmt, gilt aber für viele Quellen, die lediglich Datenbestände repräsentieren und keine inhaltliche, kontextuelle Aufarbeitung liefern. Ein Grund dafür, solche Quellen pauschal nicht als Belege zuzulassen, ist es m. E. nicht. In dem durchaus realistisch vorstellbaren Fall, dass die Parteimitgliedschaft einer Person, für deren Lebenslauf sie relevant ist – etwa eines im Nachkriegsdeutschland aktiven Politikers – ausschließlich und unzweifelhaft durch die NSDAP-Mitgliedskartei belegbar ist, muss es möglich sein, sie so belegt im Artikel zur Person zu erwähnen. Ich teile insofern Chaddys Position zum „Whitewashing“, auch wenn ich das Wort selbst nicht in die Diskussion eingebracht hätte. Gruß, --Yen Zotto (Diskussion) 09:20, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Bei Lebensdaten stimme ich Dir völlig zu, solche Dinge können auch mit entsprechenden Urkunden belegt werden. Aber eine NSDAP-Mitgliedschaft ist doch etwas anderes als ein Geburtsdatum. Der entscheidende Punkt meiner Argumentation ist aber auch ein anderer: Wenn niemand sonst über die Parteimitgliedschaft einer Person geschrieben hat, dann sollte Wikipedia es auch nicht tun. Als Enzyklopädie stellen wir nur die Forschung anderer Leute dar, und das aus gutem Grund. Wenn wir jetzt selbst in die Archive steigen (ob digital oder ganz real) und dort nach Fakten und Informationen suchen, dann begeben wir uns auf eine sehr schiefe Ebene. Was wir nicht leisten können und auch gar nicht leisten wollen, ist das Einordnen von Informationen in einen Kontext. Bei einem Geburtsdatum ist tatsächlich nicht viel einzuordnen - bei der Mitgliedschaft in der NSDAP aber schon. Die bloße Information "steht in der NSDAP-Kartei" ist ohne Kontext sinnfrei und löst beim Leser Assoziationen statt Wissen aus.
(Es gibt übrigens auch noch einen praktischen Aspekt: Im Fall der NSDAP-Akten kann man das selbst online nachprüfen, ob jemand drinsteht oder nicht. Was aber, wenn ich jetzt in einen beliebigen Artikel über eine verstorbene Person etwas reinschreibe und dann als Beleg einfüge: "Siehe Stadtarchiv Bückeburg, Archivordner IxV, Randnummer 6, Zeile 25"? Auch das spricht m.E. für die Beibehaltung einer grundsätzlichen Ablehnung von Eigenforschung in Wikipedia). --schreibvieh muuuhhhh 09:49, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Dass mit Lubitsch2 ausgerechnet der radikale Vorreiter der Verwendung der NSDAP-Mitgliederkartei in der Wikipedia für den Versuch gesperrt wurde, archivalisch belegte NSDAP-Mitgliedschaften aus Artikeln zu entfernen (natürlich auch wegen seines EW-Modus), entbehrt nicht der Ironie. Die Kritik, die ich an der Herangehensweise von Lubitsch2 immer geübt habe, gilt hier genauso. Gehe ich die Beispiele aus der VM durch, finde ich mit Johannes Banzhaf jemanden, dessen Karriere im NS ausführlich in der online verfübaren Studie Bertelsmann während der Zeit des Nationalsozialismus dargestellt ist, die aber nicht ausgewertet wurde. Heinrich Tahedl soll von 1939 bis 1945 Soldat gewesen sein, was seinen Parteibeitritt nach dem damals gültigen Wehrgesetz ausschließen würde. Da müßte man also eigentlich noch ganz anders recherchieren. Bei Heinrich Wrba haben wir nicht mal seine Studienjahre, aber eine Mitgliedschaft. Bei Max Auerbach (Zoologe) erfährt man wenig über seine Forschungen, denen 1934 die Förderung durch die DFG entzogen wurde. Die NS-Vergangenheit von Politikern wurde ab 2012 von mehreren deutschen Legislativen untersucht und wissenschaftliche Studien dazu publiziert. Aber es gehört eben auch die Auswertung weiterer Quellen dazu, um zu einer Aussage zu gelangen, die über den Mitgliedschaftsvermerk hinausgeht. Der kann ein Ausgangspunkt sein, ist aber selten mehr als das. --Assayer (Diskussion) 10:20, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Verschweigen ist auch ein Teil der Falschdarstellung und Schönfärberei.

  • WerIstWer und NDB und Nachrufe in der Lokalzeitung beruhen nicht unwesentlich auf Eigendarstellung.
  • Bis auf das absolute NS-Spitzenpersonal taucht in der NDB die Mitgliedschaft in SS, SA, NSDAP nicht auf, genausowenig in allen sonstigen Publikationen bis weit in die 1980er Jahre. Die Benennung von Straßen nach alten Nazis wurde erst lange nach 1968 hinterfragt; zuvor waren das 1945 vom Himmel gefallene demokratische Helden gewesen. Oettinger stellte auf der Trauerfeier für Filbinger diesen als eine Art Widerstandskämpfer dar, was noch nicht mal die CDU-Bundesvorsitzende unwidersprochen lassen konnte.
  • Das politisch-akademisch-juristische Personal der Adenauer-Republik bestand weitaus überwiegend aus alten Pg. Die Widerstandskämpfer hatte man ja ermordet oder ins Exil vertrieben. Wer aus dem Exil zurückkehrte, wurde als Feigling und Vaterlandsverräter diffamiert.
  • Natürlich wird nirgendwo in den publizierten Lebensläufen das politische Wirken vor 1945 erwähnt. Man begann jungfräulich als CDU-Mitglied, war auch mal „Soldat“ (samt SS) und fertig. Dass Professoren und Beamte natürlich zu großen Teilen in der NSDAP waren, gehörte sich nicht in Publikationen und Nachrufe. Auch noch als SA-Führer, womöglich in der SS, und kräftig für den Endsieg wirkend, mit Denunziation aller politisch-rassisch Fragwürdigen.
  • Dementsprechend gibt es zeitgenössisch nur schönfärbend verfälschte Veröffentlichungen. Auf die sollen wir uns bis heute beschränken. Heißt: Die kackbraunen Flecken auf der weißen Weste der enzyklopädisch relevanten Würdenträger wurden in der Adenauer-Zeit gschamig verschwiegen, und so muss das auch für immer bleiben.
  • „Wenn niemand sonst über die Parteimitgliedschaft einer Person geschrieben hat, dann sollte Wikipedia es auch nicht tun“ – QED. POV forever.
  • Nicht jeder Medizinprofessor und Oberbürgermeister war zwischenzeitlich Gegenstand einer historischen Erforschung gewesen. Josef Paul Sauvigny wurde dann doch interessant. Bei Ernst Klee steht aber über die meisten was.
  • Wenn in der Mitgliederkartei Geburtsdatum und Geburtsort deckungsgleich vermerkt sind (auch die Nazis hatten ja das Problem der Verwechslung bei Wilhelm Müller aus Berlin, und wollten vielleicht eine Regelanfrage bei Verfassungsschutz oder Gestapo vornehmen), dann gibt es vor 1944 keine vernünftigen Zweifel an der beantragten und erteilten Mitgliedschaft.
  • Das Material ist mittlerweile als veröffentlichtes und allgemein einfach zugängliches Wissen einzustufen. Logischerweise nur unverfälscht über gesicherte Dienstwege akzeptabel.

Grüße --Gib Senf dazu! (Diskussion) 15:29, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Es gibt massenhaft erforschtes Handeln von Personen in der NS-Zeit (Benutzer:Assayer hat das zuvor an aktuellen Beispielen dargelegt). Stattdessen kaprizieren sich Moralapostel auf die nichtssagende Archivalie einer Parteikartei und verbreiten die nichtssagende "Neuigkeit", dass X die Mitgliedsnummer Y in einer Partei hatte. Die Aussage "Verschweigen ist auch ein Teil der Falschdarstellung und Schönfärberei" trifft eher auf die Priester des NS-Personenkults (anhand von Mitgliedsnummern) zu. Verführt von der Bequemlichkeit in zeitgenössischen online-Datensammlungen OR betreiben und WP-Edits anhäufen zu können, sowie den moralischen Zeigefinger zu heben, wird der Sinn von WP aus den Augen verloren. Der ist, den aktuellen Forschungsstand plus Minderheitsansichten verfügbar zu machen. Die NSDAP-Datei ist übrigens kein Personenstandsregister (ala Standesamt). Und Personenstandsregister enthalten nicht per se korrekte Daten (Sterbeort und -zeit wurden wegen Sonderbehandlung gern verfälscht; noch heutzutage wird bei unklarem Geburtsdatum bei Findelkindern oder Migranten ein fiktives Datum verwendet). NS-Empörung und (bequem verfügbare) Archivalien helfen nicht weiter. Kritische Nutzung der Fachliteratur ist zeitraubend, erkenntnismehrend, bereichernd und vor allem notwendig. Und das für alle Zeitabschnitte, Regionen und politische Parteien. Für NS braucht es keine Sonderregeln aber sehr wohl einen gewissen Abstand und kühlen Kopf. --5gloggerDisk 17:28, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Deine Rhetorik ("Moralapostel", "nichtssagende "Neuigkeit"", "Priester des NS-Personenkults", "den moralischen Zeigefinger zu heben", "NS-Empörung") lässt vermuten, dass dir dieser "Abstand und kühle Kopf" zu fehlen scheint. Ich bin ehrlich gesagt fassungslos, was du da geschrieben hast. Dass durch solche rechte Kampfbegriffe der Eindruck von Schönfärberei entsteht, muss dir doch klar sein? -- Chaddy · D 18:29, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ich kann mich dem nur anschließen und habe das per Vandalismusmeldung gemeldet. Priester des NS-Personenkults? Ernsthaft? Das geht zu weit. Lubitsch2 (Diskussion) 19:22, 1. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
+1 -- Chaddy · D 18:23, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Aufgedeckte Parteimitgliedschaften haben Scoop-Charakter, insbesondere dann, wenn es sich um Personen handelt, von deren Biographie her man das nicht erwartet hätte. Das war schon bei Kiesinger und Karl Carstens so. Das letzte Beispiel war Siegfried Unseld, vgl. die Materialsammlung hier Das hätte dann auch ein Wikipedianer sein können, der eine breite Debatte auslöst, und nicht der Historiker Thomas Gruber, dessen Fetischisierung der Quelle („Nüchtern ist sie und nachgedunkelt. Wenig unterscheidet die Karte 391 im Kasten 2382 der NSDAP-Zentralkartei, die sich im Bundesarchiv befindet (BArch, R 9361 VIII KARTEl/23820391), von all den anderen Karten.“) in keiner Fachpublikation durchgegangen wäre. Man kann nun trefflich darüber sinnieren, wieso es Unselds Biographen nicht gelungen ist, die Quellen (auch die Spruchkammerakte) zu ermitteln. Aus meiner Sicht ist es mindestens Inkompetenz. Vielleicht hat man es auch nicht wissen wollen. Nichtsdestotrotz sollte man sich bewusst sein, in welche geschichtspolitischen Debattenräume man sich hier begibt. In denen tummelt sich etwa auch die AfD, die sich für eine „wissenschaftliche Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie seiner Verwaltungsangestellten“ einsetzt. Für eine Partei ohne direkten Vorläufer im Deutschen Bundestag ist das eine kommode Forderung. Wird man mit der Kartei erfahren, ob Oma und Opa Nazis waren, wie die Presse suggeriert? Kaum, denn über eine Mitgliedschaft hinaus erfährt man nichts. Die Quelle an sich bedarf der Interpretation, da sie mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Ich lehne die Verwendung von Archivalien grundsätzlich ab, da in der Wikipedia die notwendige Kontextualisierung nicht geleistet werden kann, die idR die Verwendung weiterer Quellen (etwa Spruchkammerakten, die auch digitalisiert werden, aber mit ihren „Persilscheinen“ ihre eigenen Quellenprobleme aufweisen) erfordert, die man sich erst suchen müsste. --Assayer (Diskussion) 18:28, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Der Punkt mit der AfD ergibt ohne den größeren Kontext zu betrachten allerdings keinen Sinn. Die AfD möchte den NS als links framen, und linke Ideologie ist sowieso ihr Feindbild. Zudem versucht sie auf diese Weise, rechte Ideologie zu verharmlosen und schönzufärben. Insofern ist das mit der „wissenschaftliche(n) Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie seiner Verwaltungsangestellten“ also der Versuch der AfD, ganz im Sinne des Kulturkampfs der Neuen Rechten, ultrarechtes Gedankengut wieder salonfähig zu machen, den politischen Gegner zu bekämpfen, Geschichte zu verfälschen, Wissenschaft und demokratische politische Bildung zu denunzieren und die demokratischen, rechtsstaatlichen Institutionen zu erodieren.
Es hat also sehr wenig damit zu tun, wenn wir NSDAP-Mitgliedschaften in unseren Artikeln vermerken, denn wir tun dies aus einer aufklärerischen Motivation hinaus. Wikipedia ist schließlich ein Werk der Aufklärung. Die AfD hingegen steht der Aufklärung feindlich gegenüber, sie möchte antiaufklärerisch und reaktionär wirken. -- Chaddy · D 18:42, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das von mir verlinkte AfD-Dokument belegt, dass es hier nicht um „Framing“ geht, sondern um Kontamination. Da wird Hans-Dietrich Genscher direkt neben Theodor Oberländer gestellt, also ein 17-jähriger Luftwaffenhelfer neben einen Hitlerputschisten und langjährigen NS-Funktionär mit Verwicklung in Massaker. Wenn die AfD zur „Mentalität und Kultur der politischen Klasse“ forschen will, dann geht es um Desavouierung der Trägerinnen der Bonner Republik und um Normalisierung des NS. Für die Mitgliedschaften verweist die AfD dabei übrigens auf die Angaben der Wikipedia. Die hehre Motivation der Wikipedianer ändert an der Nutzung der Informationen nichts. Wie bspw. Michael Schwartz: Funktionäre mit Vergangenheit. Das Gründungspräsidium des Bundesverbandes der Vertriebenen und das „Dritte Reich“ (2013) gezeigt hat, ist der Beitritt zur NSDAP zwar der „formelle Indikator einer Mitwirkung am und Unterstützung des NS-Regimes“ (S. 207), ein Nicht-Eintritt sagt aber umgekehrt nichts über die politische Haltung zum NS aus. (S. 521) Hanns Albin Rauter war nie formell NSDAP-Mitglied, weil er die Nummer, die ihm zugewiesen werden sollte, nicht akzeptieren wollte. (Hintergrund: Steirischer Heimatschutz#Kooperation mit der NSDAP). Selbst Parteiausschlüsse wie von Angehörigen des Spannkreises sagen nichts über deren grundsätzliche NS-Gesinnung aus, sondern mehr über innerparteiliche Konkurrenzen. Die ausführlichen Diskussionen über die Mitgliedschaften, das wollte ich mit dem Beispiel Unseld illustrieren, erklären sich eher aus den Stufen der deutschen Vergangenheitsbewältigung, moralpolitischen Fragen und aktuellen Diskussionszusammenhängen als aus historischen Forschungsfragen. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man hier Mitgliedschaften aufdeckt und auf Kontextualisierung verzichtet. --Assayer (Diskussion) 01:39, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Den ersten Teil bzgl. der Motivation der AfD hab ich doch mit anderen Worten auch ähnlich geschrieben. -- Chaddy · D 01:43, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
In dem genannten Dokument geht es nicht um „NS als links“ framen, sondern primär um Mitgliedschaften, und es wird der aufklärerische Gestus eingenommen, um das Odium des NS zu nutzen. Es wird auch nicht „rechte Ideologie“ verharmlost, sondern der NS als Herrschaftssystem, zu dem demokratische Kontinuitätslinien impliziert werden. Tu quoque! Mir wird in der Diskussion der Begriff der „Schönfärberei“ zu oft verwendet und sich mit zu sehr aufklärerischem Gestus auf die NSDAP-Mitgliedschaft fokussiert, ohne die Kehrseite mitzubedenken. Zur Weißwäsche gehört auch das Anschwärzen und die Fixierung auf die Mitgliedschaft bzw. Mitgliedsnummer funktioniert gegenwärtig ausschließlich in den vergangenheitspolitischen Kontexten der breiteren Öffentlichkeit. Also, denken wir uns ein Jahr zurück und Wikipedia kommt der Zeit mit der Veröffentlichung von Unselds Mitgliedschaft zuvor. Stellen wir uns dazu noch einen Artikel im Kurier vor, der über die neue Verfügbarkeit der Kartei informiert und Unseld als Promi-Beispiel nennt. Ist das nur aufklärerisch oder auch problematisch? --Assayer (Diskussion) 09:10, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Doch, es geht der AfD auch darum, rechte Ideologie zu verharmlosen, weil sie ja selbst rechtsextrem ist.
Diese Menschen wie Unseld haben es sich selbst ausgesucht, Mitglied der NSDAP zu werden. Diese Mitgliedschaft zu nennen ist kein "Anschwärzen". Und was soll denn eine "Fixierung auf die Mitgliedschaft" sein? -- Chaddy · D 17:03, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Peter Brückner hatte sich das auch "selbst ausgesucht", man lese seine sehr lesenswerte Autobiografie Das Abseits als sicherer Ort. Zur "Entlarvung" taugt das nicht. Ernst Jünger hingegen war nie Mitglied der NSDAP, zur "Reinwaschung" taugt das nicht. --Mautpreller (Diskussion) 20:54, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Es geht nicht um Entlarvung, es geht um Dokumentation vs. absichtlicher Nicht-Dokumentation. -- Chaddy · D 21:02, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Aha. Sorry, das scheint mir ganz erheblich zu kurz gegriffen. Es gibt einen Grund dafür, dass in der Wikipedia "original research" abgelehnt wird und deswegen die Eigenauswertung historischer Quellen nicht gewünscht ist. Denn diese Quellen sprechen eben nicht von selbst, man muss sie sprechen machen. Dessen sollten wir uns enthalten. --Mautpreller (Diskussion) 21:11, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Darüber haben wir hier schon diskutiert. Das ist kein OR im Sinne von WP:OR. -- Chaddy · D 21:33, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Doch, das denke ich schon. --Mautpreller (Diskussion) 21:38, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Dann wären z. B. auch unsere Denkmallisten OR oder Fußballergebnisse.
OR bedeutet eigene Forschung, eigene Quelleninterpretation - es ist keineswegs ein Totalverbot, Fakten aus Primärquellen zu übernehmen. -- Chaddy · D 22:11, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
In diesem Thread habe ich nicht zur AfD insgesamt argumentiert, sondern zu einer ganz bestimmten Strategie, die durch den verlinkten Antrag konkret dokumentiert ist, und bei der es ganz sicher nicht um Ideologie geht, sondern nur um Mitgliedschaft – reine Fakten sozusagen. Sonst könnte man Genscher nämlich nicht neben Oberländer stellen. Der Begriff "anschwärzen" ist zwar in einem anderen Sinne negativ konnotiert als "weißwaschen", aber nun mal auch farblich der Gegenbegriff. Hier würde ich eher argumentieren, dass zumeist das (tatsächliche oder vermeintliche) linksliberale Milieu desavouiert werden soll. Das tangiert dann allerdings ausschließlich den Aspekt der Vergangenheitsbewältigung und Geschichtspolitik. Zur Fallhöhe vgl. etwa Mara Delius, die allen Ernstes die Frage gestellt hat, ob wegen der Mitgliedschaft Unselds die Geschichte der Bundesrepublik neu geschrieben werden müsse. Das nenne ich Fixierung auf Mitgliedschaft, aber auch die Fokussierung mancher Wikipedianer auf Mitgliedschaften gepaart mit der Nicht-Bereitschaft, mehr als die biographisch zu recherchieren. Und schließlich: Wenn es um „Dokumentation vs. absichtlicher Nicht-Dokumentation“ gehen soll, dann kommt man um TF/OR gar nicht herum. Wie sollte man sonst die Schlussfolgerung belegen können, hier liege irgendwo Absicht vor? --Assayer (Diskussion) 23:58, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Diejenigen hier in der Diskussion, die die Mitgliedschaft absichtlich nicht dokumentieren wollen, weil das ja OR wäre, schreiben es hier doch ganz offen. Da muss man nicht viel schlussfolgern. -- Chaddy · D 00:13, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
In welchen Fällen wird denn eine Mitgliedschaft "absichtlich nicht dokumentiert"? Sie wird ja im Allgemeinen öffentlich diskutiert, es gibt also Material, das kein "original research" verlangt. Man könnte ja mal aus den Debatten um die Stasi-Akten lernen. Die Vorstellung, dass die Akten nackte "Fakten" böten, ist eben schon deshalb illusionär, weil es nackte Fakten ohne Kontext gar nicht gibt. Schon bei den Akten ist es relevant, wie sie zustandekommen; vor allem aber verfolgen diese Recherchen immer Absichten, über die man sich klar werden sollte. --Mautpreller (Diskussion) 10:15, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ich hätte zB die Mitgliedschaft Unselds nicht aufdecken können, weil ich gar nicht nach Mitgliedschaften in der Kartei recherchiere, schon gar nicht für Wikipedia. Hätte ich aber einen solchen Fund gemacht, dann wäre die Wikipedia sicherlich nicht der richtige Ort gewesen, das bekannt zu machen, sondern der öffentliche Debattenraum mit Klarnamen usw. --Assayer (Diskussion) 10:38, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Dem kann ich nur zustimmen. --Mautpreller (Diskussion) 11:14, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ja, sehe ich auch so. Denkbar wäre m.E. aber nach Kartei-OR ggf. ein Hinweis auf einer Artikeldiskseite, wenn im Artikel selbst jeder Hinweis auf eine NSDAP-Mitgliedschaft fehlt. --Schreiben Seltsam? 13:35, 29. Mär. 2026 (CEST)Beantworten
Wer diese Mitgliederlisten mit Fußballergebnissen und Denkmallisten vergleicht, unterstreicht damit nur, dass er das Wesen von Quellenkritik gerade nicht verstanden hat. Nicht jeder, der ein x-beliebiges Studium absolviert hat, ist deshalb berufen, historische Forschung zu betreiben. Und ja, kritische Quelleninterpretation ist OR, denn wir haben es hier nicht mit einfachen, unstrittigen Fakten zu tun, sondern mit historischen Quellen, die der kritischen Interpretation zwingend bedürfen, und genau das ist und bleibt OR! Egal ob jeder das hier einsehen will oder nicht. --Uwe Rohwedder (Diskussion) 11:19, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
+1, dem ist nicht hinzuzufügen. --SEM (Diskussion) 12:12, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Als Politikwissenschaftler und Soziologe maße ich mir durchaus an, Quellenkritik verstanden zu haben.
Es geht um die reine Dokumentation der Mitgliedschaft in der NSDAP, belegt durch das Mitgliederregister selbst. Da gibt es gar nicht viel Spielraum für kritische Interpretation. -- Chaddy · D 14:37, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
q.e.d. --Uwe Rohwedder (Diskussion) 14:54, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Chaddy, denk doch mal an den ersten Beitrag dieses Threads. "Recherchiert mal im Archiv und guckt welche Wikipediaseiten noch um eine bislang fehlende Mitgliedschaft bereichert werden können." Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass das Deine Art und Weise wäre, Wikipedia-Artikel zu bearbeiten. Das Problem dieses Zugangs ist offenkundig und wurde hier vielfach diskutiert. --Mautpreller (Diskussion) 13:23, 29. Mär. 2026 (CEST)Beantworten
Ja, das ist nicht die Vorgehensweise, die mir vorschwebt. Aber dafür sind Diskussionen ja da, dass sich ein Vorschlag im Laufe der Diskussion dann weiterentwickeln kann. -- Chaddy · D 20:12, 29. Mär. 2026 (CEST)Beantworten
Nehmen wir doch mal die Herren Hans Reinl und Harald Reinl oder auch den Herrn Kurt Maix. Ja, es wird gern verschwiegen, dass die Nazis waren. Aber dass sie Nazis waren, darüber geben weniger Mitgliedskarteien Auskunft als vielmehr ihre Handlungen, über die es, sucht man nur ein wenig, durchaus wissenschaftliche Literatur gibt. Beispielsweise ist über Harald Reinl eben sehr wohl bekannt, dass er 1929 in Absprache mit Baldur von Schirach eine Ortsgruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbunds in Innsbruck gründete und zu deren Führer ernannt wurde. Man braucht also nicht rumzuspekulieren, ob der Mann vielleicht doch etwas Nazisympathien hatte. Dass bei Reinl viel rumgeiert wird, liegt eben nicht an einer zugänglichen oder unzugänglichen Karteikarte über eine Mitgliedschaft, sondern daran, dass die längst vorhandene Literatur nicht zur Kenntnis genommen wird. --Mautpreller (Diskussion) 20:55, 26. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Vom Threaderöffner wurde die Verfilmung Arthur Witt (https://catalog.archives.gov/id/604136815?objectPage=1904) als Beispiel angeführt. Dem ersten Arthur Witt mit der Mitgliedskartennummer 5758261 ist es demnach gelungen am 1.5.37 aufgenommen worden zu sein, einen guten Monat vor seinem Aufnahmeantrag (3.6.37). Leider ohne Siegel und Unterschrift. --5gloggerDisk 08:14, 27. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Solche Rückdatierungen sind damals durchaus nicht unüblich gewesen, aber auch das gehört zum Kontextwissen, das sich eben nicht unmittelbar aus der Quelle allein erschließt, sondern schon in den Bereich der Quellenkritik gehört und deshalb OR ist. Das Fazit kann daher nur lauten: Hände weg von diesen Quellen - und das gilt insbesondere für fachliche Laien! --Uwe Rohwedder (Diskussion) 13:05, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Ja, das ist absoluter Usus. Man konnte ab dem 1. Mai 1937 Aufnahmeanträge bis zum 31. Dezember stellen und wurde rückwirkend zum 1. Mai aufgenommen. Das Spiel wiederholt sich noch ein paar Mal, so bei den Sudetendeutschen, Österreichern, Hitlerjungen usw. Wenn das für doch eine Neuigkeit ist, fehlt es dir offensichtlich an den elementarsten Grundlagen für diese Diskussion. Lubitsch2 (Diskussion) 19:31, 1. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

@Trans textuality @Chaddy @H-stt @Yen Zotto @Gib Senf dazu! Ihr seid im wesentlichen dafür, dass die Kartei benutzt wird. @Wuselig @Schreibvieh @Assayer @SEM @Scientia potentia est @UweRohwedder @5glogger Ihr seid im wesentlichen dagegen, wobei ich anmerken wollte, dass ich eine kurze Sperre wegen 5gloggers Auslassungen zu "Priester des NS-Personenkults" erwirkt habe.

Ich bin vermutlich der einzige hier, der mit der Kartei arbeitet und dazu in der überregionalen Presse gedruckte Texte publiziert. Bekanntlich arbeitete ich bisher in der Wikipedia korrekte Eintrittsdaten und Mitgliedsnummern per Kartei ein, auch wenn das am Rande des Erlaubten balanciert (Assayer wird gewiß sagen, es verstößt dagegen).

Nun geht es darum unbekannte Mitgliedschaften hier erstzuveröffentlichen. Das Stimmungsbild ist dazu gemischt.

Ich habe bereits den Vorschlag gemacht, bis zum 1. Januar 2028 zu warten, wenn die letzten Personenschutzrechte abgelaufen sind und wenn das Bundesarchiv seine eigene und überlegene Digitalisierung sicher selbst veröffentlichen wird.

Einige der Argumente hier halte ich für nicht stichhaltig, vor allem den, dass das alles so kompliziert ist und einer Bewertung bedarf. Nein. Die Karten sind oft sehr eindeutig. Ich mache in meinen Artikeln nichts anderes, als das was zahlreiche andere Historiker auch tun, ich schreibe die Fakten ab und publiziere. Manchmal gibt es nur die dürre Karte und keine Personalakten oder Entnazifizierungen.

Anders ist es, wenn auf der Karte Komplikationen auftauchen, wie fehlende Daten, Nummern oder Streichungen der Mitgliedschaft. Dann gibt es manchmal eine erläuternde Parteikorrespondenz oder man findet sonstwo Informationen in Personalakten usw. In solchen Fällen sollte man generell Abstand von der Einarbeitung von solchen Mitgliedschaften Abstand nehmen.

Generell kann das mit der gebotenen Sorgfalt bei unkomplizierten Fällen jeder machen, ABER es scheint mir zweifelhaft, ob das eine gute Idee, wenn solche Mitgliedschaften von einem anonymen Alias hier eingetragen werden. Ebenso ist es unglücklich auf einen US-Upload zu verweisen. Im Bundesarchiv ist nicht nur jede Karte farbig digitalisiert, sondern ihr ist auch eine Signatur zugewiesen, die sie eindeutig identifiziert. Letzten Endes wird diese Signatur die gültige Quellenangabe sein.

Schließlich habe ich auch Bedenken, weil Artikel und Bücher sich auch aus einem gewissen Neuigkeitswert speisen und die Mitgliedschaften erst den Anfang einer einordnenden Recherche bilden, aber idealerweise nicht ihr Ende. Das dürre Eintragen der Mitgliedschaften mag zuerst aufklärerisch wirken, aber wird de facto viele künftige und erweiternde Recherchen ausbremsen, die noch mehr Zeit kosten als nur eine Karte zu identifizieren. Man möchte als Autor schon mit Personalakten, Entnazifizierungen und anderen Quellen aus anderen Archiven ein umfangreiches Bild zeichnen. Das dauert und kostet.

Ich bin insofern skeptisch, ob das eine wirklich gute Idee ist mit den Einarbeitungen, aber auch ab Januar 2028 nicht abgeneigt, wobei ich freilich anregen würde, dass die Person, die hier dann so etwas veröffentlicht, auch ihren Klarnamen angeben muss, um auch die Konsequenzen bei einem Irrtum zu tragen. Im Augenblick ist der Schwebezustand zwischen beiden Archiven und das Vorspreschen der Amerikaner aber unglücklich.

Ich habe aber zusätzlich eine Dritte Meinung eingeholt. Lubitsch2 (Diskussion) 14:57, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Hallo Lubitsch2, danke für die gute und sachliche Darstellung. Als jemand, der dieses Fach mal studiert und auch mit einem Abschluss beendet hat, bleibe ich aber dabei: Das einzige, was die Kartei uns sagen könnte, wäre: "XYZ steht in der Mitgliedskartei der NSDAP." Ich würde nicht so weit gehen, allein aus dem Vorhandensein einer Karteikarte zu schließen: "XYZ war Mitglied der NSDAP." Dafür bräuchte es definitiv weitere Quellen und Einordnungen.
Wenn die Karteikarte uns nur sagen kann "XYZ steht in der Mitgliedskarte der NSDAP", dann gehört es definitiv nicht in den Artikel über eine Person. Denn natürlich wird dadurch insinuiert, dass XYZ tatsächlich ein Parteimitglied war. Das ist zwar wahrscheinlich, aber eben alleine durch die Karteikarte m.E. nicht zu belegen.
Das Ganze hat für mich auch keine personenschutzrechtlichen Aspekte, sondern hat für mich etwas mit klassischer historischer Hilfswissenschaft und einer rigiden Quellenkritik zu tun. Daher ändert sich meine Position auch nicht nach dem 1.1.2028. Was meine Position ändern würde, wäre eine ausführliche fachwissenschaftliche Würdigung in einer Fachzeitschrift oder auf einem Kongress, die zu dem Schluss kommt, dass man beim Vorhandensein einer Karteikarte auch wirklich auf die Mitgliedschaft in der Partei schließen kann. Aber eine solche Bewertung habe ich zumindest noch nicht gefunden - bin aber natürlich auch schon lange kein aktiver Historiker mehr. --schreibvieh muuuhhhh 15:21, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ich muss gestehen, dass mich deine Argumentation etwas ratlos zurücklässt. Die Karteikarten kommen aus dem Braunen Haus. Sie sind die ureigene Mitgliederkartei der NSDAP, die die Partei versuchte bis ins Jahr 1945 möglichst aktuell und vollständig zu führen. Diese Karteikarten wurden zurate gezogen, wenn amtliche Stellen im Dritten Reich angefragt haben, ob jemand Parteigenosse war, was du in der Parteikorrespondenz x-fach studieren kannst. Es gibt keine vollwertigere Primärquelle als sie. Jeder Historiker akzeptiert sie als solche und verwendet sie entsprechend, mich eingeschlossen. Lubitsch2 (Diskussion) 15:35, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Wolfgang Benz (Hg.): Wie wurde man Parteigenosse? Die NSDAP und ihre Mitglieder S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009. Das sollte die Fragen abdecken. --Assayer (Diskussion) 16:55, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
"Ich würde nicht so weit gehen, allein aus dem Vorhandensein einer Karteikarte zu schließen: "XYZ war Mitglied der NSDAP."" - Äh, doch? Genau das war ja Sinn und Zweck dieser Kartei. -- Chaddy · D 16:52, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ich bin verwundert, eins drüber sprichst Du mir die Teilnahme an der Diskussion ab und jetzt pingst Du mich zur Diskussion an? Solche Winkelzüge mag ich überhaupt nicht. --5gloggerDisk 17:02, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M: Die NSDAP-Mitgliederkartei des US National Archives ist als Primärquelle grundsätzlich nicht anders zu bewerten als andere öffentlich zugängliche Archivalien: Sie kann bestehende Erkenntnisse stützen, aber als alleiniger Beleg für eine bislang in keiner Sekundärliteratur dokumentierte Mitgliedschaft reicht sie nicht aus. Die Zuordnung einer Karteikarte zu einer konkreten Person stellt auch bei scheinbar eindeutigen Fällen eine interpretative Leistung dar, die über triviales Ablesen hinausgeht und damit unter Wikipedia:Keine Theoriefindung fällt. Hinzu kommt, dass ein blosser Karteneintrag den historischen Kontext nicht mitliefert – Sammelaufnahmen, Rückdatierungen und fehlerhafte Einträge sind möglich. Wo hingegen die NSDAP-Mitgliedschaft einer Person bereits durch Sekundärliteratur gesichert oder zumindest thematisiert ist, spricht nichts dagegen, die Kartei als ergänzenden Beleg heranzuziehen, etwa um ein Eintrittsdatum zu präzisieren. Was den Bereich ausserhalb des Artikelraums betrifft: Ich hoffe sehr, dass das Archiv von Kolleginnen und Kollegen hier aktiv durchforstet wird und auf Diskussionsseiten und Co. geprüft wird, wie im Einzelfall eine Karteikarte als Quelle benutzt werden soll und ob es weitere Quellen dazu gibt. --Bärner Giju (Diskussion) 15:39, 4. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Danke dir für die Meinung. Ich wünschte da wären noch mehr Leute von der 3M rübergekommen. Lubitsch2 (Diskussion) 22:40, 4. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M Das Auswertung und Interpretieren von Archivmaterial ist orginäre Forschung (WP:OR). Nur bereits veröffentlichte wissenschaftliche Ergebnisse (Sekundärliteratur) dürfen genutzt werden - "Wikipedia bildet bekanntes Wissen ab".
So ist die Behauptung, man schlage nur nach, auch nur eine (meine, deine?) Interpretation und damit OR
"Die Karte ist eindeutig"/ steht doch da = mag sein, mag manchmal nicht so sein -> historische Einordnung fehlt auf jeden Fall durch Sekundärliteratur
Falls die Sekundärliteratur aber über eine Lemmaperson im Einklang zu den Archivmaterial steht, spricht natürlich nichts dagegen, das zustäzlich noch zu verlinken.
Btw: Ganz mies ist im obigen Diskussionsverlauf der Vorwurf eines möglichen Whitwashings. --Julius Senegal (Diskussion) 21:16, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M: Julius Senegal hat es perfekt auf den Punkt gebracht. Wenn die Nutzung der digitalisierten Mitglieds-Karteikarten in dewiki akzeptiert werden sollte, muss zunächst Wikipedia:Keine Theoriefindung abgeschafft werden. Und die Löschdiskussion möchte ich mal sehen (bzw. eigentlich eher nicht). Dass das Argument "Aber da stehen ja nur Fakten drin!" sowieso nicht zieht und bei politisch relevanten Dokumenten aus totalitären Diktaturen erst recht nicht, wurde auch schon oft genug erklärt. --DerMaxdorfer (Diskussion) 11:32, 8. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M. Ich verstehe schon, daß die Nutzung dieser Archive verlockend ist, insbesondere da sie vermeintlich schön einfach ist. Dem entgegen steht aber unter anderem der Grundzweck der Wikipedia, nämlich das Erstellen einer Enzyklopädie (also von Tertiärliteratur basierend auf Sekundärliteratur). Explizit widerspricht die Auswertung von Archivmaterialien natürlich offensichtlich auch WP:KTF. --Q-ßDisk. 14:47, 8. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Als 3M ergänze ich hier einmal, was die parallele Diskussion der Redaktion Geschichte ergab:
Die Redaktion Geschichte ist sich einig, dass Quellen im Sinne der Geschichtswissenschaft im allgemeinen nicht als WP:Belege geeignet sind, auch wenn es Grenzfälle gibt.
Die bloße Veröffentlichung von Quellen im Sinne der Geschichtswissenschaft in gedruckter oder digitaler Form ändert den "veröffentlichen Wissenstand" (Zitat WP:KTF) noch nicht; erst wenn diese Quellen interpretiert werden, wird die enthaltene Information zu "Wissen", und erst wenn dieses Wissen veröffentlicht wird, kann es den "veröffentlichen Wissensstand" ändern.
Im Fall der NSDAP-Mitgliederkartei bedeutet dies, dass eine ausschließlich durch die eigene Auswertung der Kartei ("Eintrag X bezieht sich auf Person Z.") gewonnene Erkenntnis nicht den veröffentlichten Wissenstand wiedergibt, sondern eine "eigene Erhebung von Daten" und damit unerwünschte WP:Theoriefindung ist.
Gleichzeitig sieht die Redaktion ihre Aufgabe darin nicht, diese Position "durchzusetzen"; es ist der Konsens einer recht großen, fachlich einschlägigen Redaktion, nicht mehr und nicht weniger. Gruß --CRolker (Diskussion) 23:43, 8. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Es ist nicht Sinn der 3M, dass Personen, die bereits an der Diskussion teilgenommen haben, ihre Meinung noch mal als vorgebliche Dritte Meinung wiederholen. -- Chaddy · D 23:56, 8. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M Wikipedia-Autoren sollen für ihre Artikel nicht selbst in Archiven recherchieren. Das ist einen sinnvolle Regel, auch wenn´s im Einzelfall wehtut. Ich halte es gerechtfertigt, Archive zu verwenden, um veröffentlichte Angaben ggf. zu verifizieren. Mehr nicht. In Wikipedia-Artikeln sollen keine Tatsachen stehen, die nicht auch in Veröffentlichungen zum Thema vorkommen. Auch dann nicht, wenn wir sie persönlich für überzeugend, glaubhaft und wahr halten.--Meloe (Diskussion) 09:45, 9. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M: Der Fall ist eindeutig: WP:OR ist unerwünscht, es fehlt die Rezeption durch Experten (WP:Q). Somit sind sie nicht für Wikipedia verwertbar. --KurtR (Diskussion) 03:53, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Info: Es werden wohl schon Tatsachen geschaffen, wie im Artikel Helmut Müller (Diplomat) von Benutzer:Mirmok12, der die Diskussion hier kennt (nicht notwendigerweise den 3M-Verlauf).--5gloggerDisk 07:15, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Das ist nicht sinnvoll, zuerst Konsens abwarten, im Moment läuft es in Richtung nicht-verwertbar. @Benutzer:Mirmok12, kannst Du Dich bitte dazu äussern und den Artikel entsprechend anpassen? --KurtR (Diskussion) 20:19, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ok, habe es wieder entfernt. --Mirmok12 (Diskussion) 11:46, 13. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ausdrücklich Danke dafür. Es ist eine Sache, die eigene Position mit besseren oder schlechteren Argumenten zu vertreten (wie wir es hier alle tun), aber eine ganz andere, eine Diskussion soweit zu akzeptieren, dass man das eigene Verhalten ändert. Gruß --CRolker (Diskussion) 16:13, 14. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
+1 auch von mir Dank an Mirmok. --5gloggerDisk 17:01, 15. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
@Benutzer:Mirmok12: Bei Jobst von Buddenbrock-Hettersdorf hast Du nun ebenfalls auf die Archivalie zurückgegriffen. War das ein Versehen?--5gloggerDisk 06:52, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Nein, habe ich nicht. Die NSDAP- und SS-Mitgliedschaft ist durch eine andere Quelle belegt, siehe EN zur SS-Mitgliedschaft. --Mirmok12 (Diskussion) 10:59, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
... was musterhaft die Problematik der hier als Konsens vertretenen Anti-Archiv-Regelung offenlegt: Da braucht es also eine DDR-Propagandabroschüre als Sekundärliteratur, damit ein Direktverweis auf die Kartei gesetzt werden kann... da ist doch was schief... --Concord (Diskussion) 14:22, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
+1 -- Chaddy · D 16:27, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Wobei der Fehler natürlich die Verwendung dieser Broschüre ist. Wenn nur die vorhanden ist, dann ist die Mitgliedschaft in der SS schlicht nicht belegt. Was dann im Archiv erforscht wird, spielt noch weniger eine Rolle für Wikipedia. --schreibvieh muuuhhhh 16:36, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Es ist halt echt witzlos, etwas als nicht belegt anzusehen, das öffentlich bekannt ist. -- Chaddy · D 16:39, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Äh, wie lange bist Du jetzt in diesem Projekt tätig? Ernsthaft - "öffentlich bekannt", aber es gibt keine Quelle? Wie soll das gehen? --schreibvieh muuuhhhh 16:44, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Offensichtlich gibt es ja sogar mehrere Belege. -- Chaddy · D 16:45, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Man könnte auch einfach die hier einschlägigen Arbeiten von Hans-Jürgen Döscher konsultieren. Meine These ist ja, dass zu wenig und zu schlecht recherchiert wird. Die Mitgliedsnummer habe ich im Artikel belassen. --Assayer (Diskussion) 18:05, 30. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M. Leider als OR wie schon so oft geschrieben ungeeignet. Mag maximal als Zusatzbeleg zu einem ausfühlicheren NS-Inhalt passen. Ich sehe aber eher das Problem, das die Liste inflationär ausgewertet wird, im Artikel ergänzt wird und sonst inhaltlich nichts passiert. Es wäre für den Eindruck des Lesers viel besser, wenn über die Tätigkeiten während der NS-Zeit Informationen stehen, als das der sich mit der einfachen Logik NS-Mitglied=Nazi das selbst denkt. Ähnlich wie bei der Beschreibung Rechtsextrem/-populistisch. Da wird einem Politiker Rechtsextrem per EN in die Einleitung geklatscht, aber die eigentlichen Positionen nicht ergänzt und das Rechtsextrem steht dann zwar als Wort gut belegt da, aber die rechtsextremen Positionen/Handlungen der Person sind nicht im Artikel ergänzt. Damit erreicht man dann eher das Gegenteil des Gewünschten (Rechtsextremismus ist nicht schlimm, weil ja im Artikel nichts außer "er ist rechtsextremes AfD-Mitglied" steht). -- Knergy (Diskussion; Beiträge) 10:05, 26. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Wieso genau sollte man seinen Klarnamen angeben? --Oliklixer (Diskussion) 16:50, 28. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
3M Ich habe jetzt drei zusammenhanglose Angaben der Mitgliedschaft aus von mir angelegten Artikel wieder rausgeschmissen. Ich bin dagegen, diese Angaben ohne weitere Reflexion durch Sekundärliteratur zu übernehmen. OR finde ich problemlos, wenn es um Lebensdaten anhand von Urkunden geht. Wenn aber etwa jemand, der städtischer Mitarbeiter war, 1938 Parteimitglied wurde, müsste man die Hintergründe kennen. -- Nicola kölsche Europäerin 11:10, 7. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Offener Brief zu Wikimania 2026

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Wikimania hat unerwartet die Kapazitätsgrenze erreicht, bevor die OrganisatorInnen Zeit hatten, die aktiven EditorInnen zu informieren. Ich habe einen offenen Brief verfasst, um die Stimme zu verstärken, dass die Kapazität möglicherweise erhöht werden muss oder eine andere Lösung gefunden werden sollte, um mehr aktive EditorInnen nach Paris zu bringen:

Wenn ihr den Brief unterstützen möchtet, könnt ihr hier unterschreiben: meta:2026 open letter regarding Wikimania. --Femke (Diskussion) 22:00, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Wie soll das gehen? Der Veranstaltungsort und die Versorgung sind längst für tausend Leute gebucht. Dass das über telegram und affiliates lief finde ich auch skandalös. --Ailura (Diskussion) 21:19, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Die realistischste Lösung ist vermutlich eine Begleitveranstaltung. Wenn das ebenfalls nicht möglich ist, könnten Satellitenveranstaltungen in verschiedenen Städten eine Option sein. --Femke (Diskussion) 21:23, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Von lokalen Satellitenveranstaltungen war schon öfter die Rede und eine bessere Einbindung der Online-Teilnehmer wurde auch mal wieder versprochen. Das würde ich aber eher mit dem örtlich zuständigen Chapter planen. --Ailura (Diskussion) 21:28, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Hm, ich hatte eigentlich vor, mich mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Wikimania - wie schon in anderen Jahren, in denen sie Europa stattfand; ich war in London, Esino Lario, Stockholm und Katowice dabei - anzumelden (auf eigene Faust, ohne Förderung), sobald die allgemeine Anmeldung offen ist (es war ja jeweils so, dass man sich schon früher anmelden konnte / musste, wenn man eine Förderung wollte), das habe ich nun verpasst, schon etwas seltsam, und für die WikiCon in Regensburg ist mir inzwischen etwas dazwischengekommen, dann wird es halt mal ein Jahr ohne Teilnahme an einer grossen Wikipedia/Wikimedia-Veranstaltung, auch nicht dramatisch... - aber grundsätzlich schade, wenn die Leute, die hier eigentlich die Arbeit machen, bei einer Wikimania so in den Hintergrund rücken. --Gestumblindi 21:41, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ich las auch erst gestern Abend in den RAW, dass es eng werden würde. Beginn der Anmeldungen war am 30. März, Schließung sollte am am 6. April sein (für die FR-Community), die allgemeine Anmeldung war aber gestern schon ausverkauft. Nur die Online-Teilnahme sei noch möglich. Finde ich auch überraschend. Wobei ich noch nie bei einer Wikimania war, auch nicht online. Ich habe immer nur die Livestreams und die Aufzeichnungen auf YouTube und auf Commons gesehen. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 22:23, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Es war nach nichtmal 24 Stunden schon ausverkauft (aber es rücken noch laufend Menschen nach). --Ailura (Diskussion) 09:06, 7. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Esino Lario 2016 (mein Bericht) und Katowice 2024 (Bericht von MBq) waren toll (Atmosphäre, Austausch); London und Stockholm eher so lala... wenn man daraus ein Muster ableiten kann (Wikimanias in grossen Hauptstädten tendieren dazu, weniger interessant zu sein?), dann ist es ja vielleicht auch nicht so schade um Paris... --Gestumblindi 22:38, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Es gab auch schon ganz andere Berichte, alles nur für Funktionsträger von Interesse etc. Wie auch immer, habe mich jetzt mal für die Remote-Teilnahme angemeldet. Funktionierte wunderbar mit dem Wikimedia-Account. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 22:47, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
2016 stellte ich ja in Esino Lario diesbezüglich eine Verbesserung gegenüber London 2014 fest; weniger Funktionsträger-Zeug, mehr Praktisches, das für uns von Interesse war, aber es ist wohl ein wenig ein Auf und Ab und sehr abhängig von den Leuten, die das jeweilige Programm zusammenstellen. Stockholm war dann inhaltlich eher wieder eine Enttäuschung, dafür war das Rahmenprogramm sehr feierlich, mit Würdigung durch die Stadt, und in Katowice hingegen wurde dann auch inhaltlich wieder mehr geboten... um nur mal meinen persönlichen Eindruck von den Wikimanias, an denen ich teilgenommen habe, zu nennen, zu den anderen kann ich mich nicht seriös äussern. Angesichts des heftigen Ignorierens der aktiven Community in den Projekten in diesem Jahr rechne ich eh nicht mit einer für uns nützlichen oder inspirierenden Veranstaltung. --Gestumblindi 16:56, 6. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Paris im Juli ist eigentlich nicht zu empfehlen, zu heiss. Die Einheimischen fahren da alle ans Meer. Ich hab mich wieder online angemeldet, das war auch immer sehr informativ und stressfrei. --MBq Disk 07:16, 7. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
 Info: Es gibt auf den offenen Brief jetzt eine Antwort von Bernadette Meehan. --Count Count (Diskussion) 09:13, 7. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Migration zu Parsoid

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Lies dies in einer anderen Sprache

Hallo zusammen! Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass als nächster Schritt des Projekts Parser-Vereinheitlichung Parsoid bald als Standard-Renderer für Artikel in deinem $wiki aktiviert wird. Wir erhöhen schrittweise die Anzahl der Wikis, die Parsoid verwenden, mit der Absicht, es zum Standard-Wikitext-Parser für die nächste langfristig unterstützte Version von MediaWiki zu machen. Dadurch werden unsere Wikis für Autoren, Leser und Tools zuverlässiger und konsistenter und die Entwicklung zukünftiger Wikitext-Funktionen wird einfacher.

Wenn dies deinen Arbeitsablauf stört, mache dir keine Sorgen! Du kannst dies immer noch über eine Benutzereinstellung deaktivieren oder Parsoid auf der aktuellen Seite über das Werkzeuge-Untermenü deaktivieren, wie in der Dokumentation zur Erweiterung:ParserMigration beschrieben.

Es stehen weitere Informationen zu unserer Einführungsstrategie zur Verfügung, einschließlich der Tests, die durchgeführt werden, bevor wir Parsoid für ein neues Wiki aktivieren.

Um Fehler und Probleme zu melden, sieh dir bitte unsere Dokumentation zu bekannten Problemen an und wenn du einen neuen Fehler findest, erstelle bitte ein Phab-Ticket und markiere das Team Content Transform im Phabricator.

Content Transform Team 14:25, 7. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Keine Frage a die WMF, sondern für uns zur Diskussion: Wie legen wir fest, ab wann Artikel Elemente enthalten können, die nur mit dem neuen Parser funktionieren? Für unsere Listen haben wir schon jetzt Bedarf, da wir aktuell regelmäßig Probleme mit Timeouts in großen Listen mit vielen Links haben. --GPSLeo (Diskussion) 07:38, 8. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Als technischer Laier nachgefragt - was für Elemente würden denn nicht mehr funktionieren, die man klassischerweise bei der Artikelarbeit benutzen würde? --Ichigonokonoha (Diskussion) 13:10, 9. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Mein Anwendungsfall sind Listen die aufgrund vieler langer Links zum lesen zwar in Ordnung lang sind, beim HTML jedoch die Limits überschreiten. --GPSLeo (Diskussion) 07:53, 10. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Und andersrum: Was machen wir mit bestehenden <dif>-Orgien die Parsoid nicht verarbeiten kann? Grüße --h-stt !? 19:15, 27. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Gibt es denn irgendwo eine Übersicht, aus der man entnehmen kann, was bis auf Weiteres nicht funktioniert? --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 23:35, 27. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
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Ich habe da ein Problem mit der Parserumstellung festgestellt. Vorlagen anschließend an einen Weblink werden nicht mehr umgesetzt, sondern falsch in den Weblink integriert. Das Problem besteht bei mir mit verschiedenen Browsern und Skins, aber nicht in der Vorschau. (Beispiel: The Punisher (2004)#cite_note-5 bzw. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=The_Punisher_(2004)&oldid=263259949&useparsoid=1#cite_note-5 ist falsch, in der Diff-Ansicht passt es aber wiederum Spezial:diff/263259949#cite_note-5 und natürlich auch bei https://de.wikipedia.org/wiki/The_Punisher_(2004)?useparsoid=0 ) Den Fehler habe ich schon dort gemeldet. Blöderweise ist das bei uns tausendfach vorhanden, da der InternetArchiveBot die Vorlage:Toter Link bei unformatierten Links so anhängt. (Beispiel: Spezial:diff/265857281) Was tun? Die Betreiber des InternetArchivBots benachrichtigen um zukünftig vorsorglich ein Leerzeichen einzufügen? Oder abwarten bis das vielleicht irgendwann mal gefixt wird (Phabricator Task Priority: Low) --Mielas (Diskussion) 09:11, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

@Mielas: Hast Du zufällig auf dem Schirm, ob das nur bei uns so ist, oder auch in enwiki und woanders? --Doc Taxon (Diskussion) 10:42, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Es kann ziemlich lange dauern, bis das behoben würde.
Was unseren Bestand angeht, wäre die problematische Situation syntaktisch zu analysieren, und wenn es dort unschädlich wäre, ein Leerzeichen einzufügen, dann sollten wir das mit einem lokalen Botlauf zeitnah entschärfen. Vermutlich sähe der Quelltext dann auch besser aus und hätte besseren Umbruch langer Zeilen.
Der IAbot-Betreiber kann auch kontaktiert werden und das vorsorglich global berücksichtigen. Er macht übrigens immer ein überflüssiges Leerzeichen zwischen seinem Zeitstempel und }} und knickt seit vielen Jahren regelmäßig meine Optik.
VG --PerfektesChaos 11:48, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Darum geht es auch, aber wichtig ist es, dass veröffentlicht wird, was uns die Vorschau anzeigt. Wenn die Vorschau vom veröffentlichten Artikel abweicht, können wir die vergessen. Deshalb müsste das höher priorisiert werden oder als Preview/Published-Abweichung höher priorisierbar neu gemeldet werden. Ganz komisch: wieso kann das die Vorschau richtig ausgeben und der Artikeltext hinterher dann nicht? --Doc Taxon (Diskussion) 11:55, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Die Vorschau unterscheidet sich bei mir auch bei einem anderen Paralysoid-Problem vom endgültigen Resultat, und zwar darin, dass dieses auf Firefox neuerdings Bedarfstrennzeichen-Entities (&shy;) ignoriert, die Vorschau sie aber weiterhin beachtet. Aber auf FzW wurde mir von einem der Entwickler gesagt (diff), das sei ein Browserproblem, weil's ja auf anderen Browsern funktioniert. Deshalb wurde mir in Aussicht gestellt, dass es vermutlich von seiten der WMF nicht gefixt werde. Wieso die Vorschau anders aussieht, wurde dort nicht beantwortet. --Yen Zotto (Diskussion) 15:07, 12. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Schon wenn ich auf die 300.000er Task-Nummer gucke, weiß ich, dass die schon Jahre alt ist.
Ein Botlauf kann in den nächsten Tagen durch sein.
Die Abarbeitung der Task kann sich bis 2027 hinziehen.
VG --PerfektesChaos 12:16, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Nur knapp 2 Jahre alt. Gut, so'n Botlauf krieg ich hin. Ich beschäftige mich mal damit, und Ihr kontaktet den InternetArchiveBot-Maintainer? --Doc Taxon (Diskussion) 12:25, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ich habe das mal im Artikel en:Test ausprobiert und stell mir jetzt die Frage, warum das da funktioniert und bei uns nicht. Hast Du dazu eine Eingebung, PerfektesChaos? --Doc Taxon (Diskussion) 12:58, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Okay, für mich sieht das so aus, als wenn da per en:Template:Dead link ein white-space vorgesetzt wurde. Wenn wir das in die de:Vorlage:Toter Link mit einbauen, bräuchten wir die Artikel nicht alle ändern. Was meint ihr? --Doc Taxon (Diskussion) 13:49, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ich fürchte, dass Parsoid in der englischen Wikipedia standardmäßig noch nicht aktiv ist. Ohne Parsoid: https://en.wikipedia.org/wiki/Green_sea_turtle#cite_note-75 Mit Parsoid: https://en.wikipedia.org/wiki/Green_sea_turtle?useparsoid=1#cite_note-75
Auch befürchte ich, dass das Leerzeichen innerhalb der Vorlage nichts bringen würde, habe das aber bisher nicht getestet, die Vorschau alleine bringt hier ja leider nichts... Im en.wikivoyage scheint der Fehler jedenfalls auch noch vorhanden zu sein: https://en.wikivoyage.org/wiki/Mozambique#Climate --Mielas (Diskussion) 18:29, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ja danke, ich habe mir das nochmal angeschaut, aber ein Leerzeichen würde tatsächlich keine Lösung bringen, weil der Effekt parserbedingt ist. Von SSastry wissen wir jetzt, dass die sich drum kümmern wollen, und das evtl. vorziehen – je nachdem wie sie das entscheiden. Ich werde also mal einen Bot losschicken. --Doc Taxon (Diskussion) 18:47, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Dankeschön, ich weiß nicht, ob schon jemand was wegen des InternetArchiveBots unternommen hat, aber ich habe diesbezüglich mal hier angefragt: https://meta.wikimedia.org/wiki/User_talk:InternetArchiveBot#Rendering%20problem%20with%20templates%20after%20links%20(Parsoid)%20Phab:T368724 --Mielas (Diskussion) 18:52, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ja, find ich gut. Danke --Doc Taxon (Diskussion) 19:10, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Laut Vorlage:Toter Link/Doku ist die "Vorlage hinter externem Link" nicht erwünscht. Stattdessen soll der externe Link in die Vorlage eingebunden werden. Das spricht eigentlich dagegen, ein Leerzeichen dazwischen zu setzen. Wie seht Ihr das? --Doc Taxon (Diskussion) 20:49, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Dann müsste aber bei der aktuellen Vorlagenprogrammierung trotzdem nochmal die URL als Parameter text angegeben werden, da der sonst fehlt (einen Text, den der Bot nehmen könnte gibt es ja in dem Fall nicht) Die Doku sagt: „Die folgende Form mit doppelter URL sollte vermieden werden um den Quelltext nicht unnötig aufzublähen“ Das bezieht sich ja eher auf Links mit Text, da unformatierte Links sowieso vermieden werden sollten. --Mielas (Diskussion) 21:02, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
@Mielas Das trifft aber auf die Variante "Vorlage hinter externem Link" zu. Die Variante {{Toter Link |datum=2026-04-10 |url=https://deadlink.example.org/toterlink.html |text=https://deadlink.example.org/toterlink.html}} halte ich dann schon für sinnvoll. Oder man programmiert die Vorlage:Toter Link so um, dass bei Fehlen des Parameters text eine Quelltextaufblähung bei gleicher Funktion unnötig wird, so dass die URL nur einmal eingegeben werden muss. --Doc Taxon (Diskussion) 23:23, 11. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Der Parameter "text=" bei sollte natürlich den Linktext anzeigen. dort eine valide URL einzutragen ist narülich ein Fehler. Wenn das IA-Bot saniert wird, sollten auch doppelte tote Links vermieden werden: Statt
[https://example.org/toterlink Fehler 404]{{Toter Link|url=https://example.org/toterlink|datum=2026-02-02}} sollte nur die Vorlage stehen:
{{Toter Link |url=https://example.org/toterlink |text= Fehler 404 |datum=2026-02-02}}} Das erleichtert auch den Überblick im Quelltext, denn oft wir nur einer der beiden toten Links gefixt, der zweite bleibt als toter Link oft stehen. -- Frohes Schaffen   ⵓ−) ⌨ Defekte URLs - Hilf mit! [​ɪ​​u:] 14:00, 12. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Für dieses Teilproblem des oben erwähnten Bugs habe ich nun eine Botanfrage gestellt: WP:BOTA#Auflösung der doppelten Toten Links  Frohes Schaffen   ⵓ−) ⌨ Defekte URLs - Hilf mit! [​ɪ​​u:] 14:26, 12. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

A/B-Test des Vorschlagsmodus mit Neulingen

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Der Vorschlagsmodus ist eine neue Funktion für den visuellen Editor. Er schlägt aktiv Aktionen zur Verbesserung von Wikipedia-Artikeln vor, etwa „Beleg hinzufügen“, „Stil anpassen“ oder „nicht eindeutigen Link korrigieren“. Die Funktion kann lokal eingestellt werden (siehe Spezial:EditChecks) und kann und sollte lokal angepasst werden (siehe mw:Hilfe:Vorschlagsmodus#Für Admins – lokale Anpassung). Sie ist seit Anfang März als globale Betafunktion verfügbar (in der englischsprachigen Wikipedia seit Anfang Februar).

Nach zwei Monaten von Rückmeldungen, Tausenden von Bearbeitungen in verschiedenen Wikipedia-Sprachversionen und laufenden Verbesserungen der Funktion denken wir, dass diese Funktion fast so weit ist, dass ihr (Freiwillige) und wir (Angestellte) ihre Wirkung gemeinsam in einem kurzen, kontrollierten Experiment analysieren können. Dieses Experiment wird vier Wochen dauern und die Funktion 50 % aller Neulinge (Konten mit weniger als 100 Bearbeitungen in einem Wiki) in ≈ 20 Wikis zur Verfügung stellen.

Bevor der Test beginnen kann, brauchen wir deine Hilfe. Könntest du bitte den Abschnitt „Hilfe- und Feedbackanfragen“ unten durchsehen, um sicherzustellen, dass die Funktion so übersetzt und konfiguriert ist, dass sie den Erwartungen deines Wikis entspricht?

Wozu der Vorschlagsmodus?

Der Vorschlagsmodus soll zwei Zielgruppen zugutekommen:

  • [Primär] Neulingen, die gerne bearbeiten möchten und sich schwer tun, damit auf konstruktive Weise zu beginnen. Er ermutigt diese zusätzlich, die Regeln und Richtlinien zu erkunden.
    • Anmerkung: Jeden Tag enden 150.000–200.000 Bearbeitungs-Sessions über die Mobilversion mit dem Abbruch der Bearbeitung nach mindestens zwei Sekunden ohne Änderungen.
  • [Sekundär] Erfahrenen Beitragenden, die einfachere Wege suchen, um herauszufinden, was möglicherweise korrigiert werden muss. Er fasst auch den Kontext zusammen, den diese benötigen, um zu entscheiden, wie und ob sie handeln sollen.
    • Anmerkung: Freiwillige haben bereitwillig vielfältige Werkzeuge / Helferlein / Benutzerskripte entwickelt, um hierbei zu helfen. (Beispiele, weitere Beispiele) Der Vorschlagsmodus soll die Funktionen dieser Werkzeuge für mehr Menschen in mehr Sprachen leichter zugänglich machen.

Hilfe- und Feedbackanfragen

Wir planen, das Experiment nächste Woche zu starten, sobald wir kontrolliert haben, dass dieses Wiki MediaWiki:Editcheck-config.json lokal erstellt oder aktualisiert hat, 85 % der relevanten Übersetzungen vollständig sind und dass es keine größeren Bedenken gibt. Das Experiment wird die Auswirkungen des Vorschlagsmodus auf den Anteil der Bearbeitungen von Neulingen über die Mobilversion messen, die zu konstruktiven (nicht zurückgesetzten) Artikelbearbeitungen führen. Das Experiment wird auch die Auswirkungen der Funktion auf die Anbindung von Beitragenden beurteilen und Änderungen in den Zurücksetzungs- und Sperrquoten erfassen.

Danke! User:Quiddity (WMF) 21:55, 21. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Klingt gut. Übersetzungen sind vollständig, MediaWiki:Editcheck-config.json und alle anderen lokalen Konfigurationsmöglichkeiten ebenfalls vorhanden. --Johannnes89 (Diskussion) 07:36, 22. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Seit der aktuellen Diskussion über WP:KORR habe ich Sorge, dass man da Neulinge z.B. mit "Stil anpassen" ins offene Messer laufen lässt. Bin gespannt auf das Ergebnis. --Ailura (Diskussion) 07:52, 22. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Ist ne unpräzise Beschreibung, gemeint ist Tone check, wo es um werbliche Sprache geht. In meinen Tests der Funktion sind mir bisher keine Vorschläge begegnet, die in Konflikt mit WP:KORR gestanden hätten. --Johannnes89 (Diskussion) 08:35, 22. Apr. 2026 (CEST)Beantworten
Irgendwie habe ich gerade den Eindruck, dass Kleinedits generell von den Hauptautoren kritisch gesehen werden. --Ailura (Diskussion) 09:07, 22. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Request for comment (global AI policy)

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Apologies for writing in English. Hilf bitte mit, in deine Sprache zu übersetzen A request for comment is currently being held to decide on a global AI policy. Danke! MediaWiki message delivery (Diskussion) 02:57, 26. Apr. 2026 (CEST) Beantworten

Automatische Einzelnachweisnamen im VisualEditor

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Wie im Kurier und im Technische-Wünsche-Newsletter angesprochen, überlegen wir aktuell Verbesserungen zu automatisch generierten Einzelnachweisnamen im VisualEditor (<ref name=":0">). Unsere Lösungsideen haben wir in WP:Technische Wünsche/Topwünsche/Einzelnachweise/Einzelnachweisnamen im VisualEditor geschildert, u.a. schlagen wir vor, sinnvolle Einzelnachweisnamen aus von der Community definierten Vorlagenparametern oder Weblinks zu generieren. Wir benötigen jedoch Zustimmung der globalen Community, um eine oder beide Lösungen umzusetzen.

Aus der deutschsprachigen Wikipedia haben wir bisher nur vereinzelt Rückmeldungen erhalten. Bitte teilt euer Feedback in der globalen Diskussion im Metawiki: m:Talk:WMDE Technical Wishes/References/VisualEditor automatic reference names#Request for comment (oder wenn euch das lieber ist, auf unserer dewiki-Projektseite). Danke für eure Unterstützung! --Johannes Richter (WMDE) (Diskussion) 13:35, 28. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Bedarf an Wikipedia:Technikbörse?

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Da ich ab und zu gebrauchte Endgeräte (PC und Laptop) abzugeben habe, habe ich überlegt, ob die Technikbörse reaktiviert werden kann. Viel hat sich dort seit 2018 nicht getan, aber ich glaube, dass es gelegentlichen Bedarf gibt. --NDG (Diskussion) 16:59, 2. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Auflösung von Community Tech

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Es wurde gestern bekannt gegeben, dass das WMF Community Tech Team aufgelöst wird und sechs Softwareentwickler entlassen werden. Dieses Team ist für die Community Wishlist zuständig (vorher Community Wishlist Survey, inzwischen gibt es leider keine Abstimmungen mehr), was den WMDE Technical Wishes ähnelt. Die Fähigkeit der WMF die Wünsche der Community zu erfüllen wird offenbar von dieser Entscheidung stark beeinflusst. Es ist auch merkwürdig, dass eine der entlassenen Mitarbeitenden die Gründerin der neuen Wiki Workers United Gewerkschaft ist. Reaktionen darauf sind auf auf Metawiki und auf der englischsprachigen Wikipedia zu finden. Ich bitte die deutschsprachigen Wikipedianer sich diese Situation anzuschauen und sich dazu zu äussern. Toadspike [Talk] 10:39, 21. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Siehe auch mein Atikel im Kurier. --MGChecker – (📞| 📝) 18:33, 21. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Einladung zur Diskussion über den Zukunftsvorschlag der Wishlist

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Sie sind herzlich eingeladen, an einer Diskussion über einen Vorschlag zur Zukunft der Wishlist aus der Community teilzunehmen. Dies folgt auf die Auflösung von CommTech, die zuvor hier diskutiert wurde. Femke (Diskussion) 07:41, 26. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Wikimania, Deutsche Dissertationen und das Internet Archive

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Interessiert an deutschen Dissertationen und Verbindungen zu Wikidata?

2024 verschickte das Internet Archive 350.000 gedruckte Dissertationen aus Europa in die USA. Grobe Schätzung dieser Sammlung:

  • 150.000 von deutschen Universitäten;
  • 150.000 von französischen Universitäten;
  • 50.000 aus aller Welt.
  • Einige deutschsprachige Universitäten (A–E): Basel 1850–1980 (30 Meter Bücherregale); Berlin 1850–1989 (140 Meter Bücherregale); Bern 1850–1989; Bonn 1850–1989; Breslau 1850–1941; Düsseldorf 1850–1987; Erlangen 1850–1990 (110 Meter).
  • Einige französischsprachige Universitäten (A–D): Aix-Marseille 1877–1981, Algier 1910–1977 (27 m); Besançon 1863–1984; Bordeaux 1875–1986 (74 m); Caen 1857–1980; Clermont-Ferrand 1882–1985; Dakar 1960–1975; Dijon 1850–1986. Ach ja, und Paris 1850–1986 (750 Meter Bücherregale).
  • Weitere Universitäten: Chicago 1893–1948 (15 m); Helsinki 1850–1990 (49 m); Johannesburg 1931–1980 (31 m); Kopenhagen 1850–1991 (38 m). Leuven 1850–1990 (117 m); New York 1892–1947 (11 m); Philadelphia 1894–1950 (13 m); St. Petersburg 1850–1912 (1 m); Stockholm 1873–1987 (9 m); Uppsala 1850–1990 (29 m)
  • Insgesamt: ca. 200 Universitäten weltweit; 350.000 Bücher; Erscheinungsjahr: 1850–1990.
  • Die Sammlung wurde ab 1575 (bis 1990) von der Universität Leiden zusammengetragen. Die Bücher wurden im Oktober 2024 dem Internet Archive gespendet und Ende 2024 in die USA verschickt.

Das Internet Archive digitalisiert derzeit Bücher aus dieser Sammlung, bisher: 33.000 Bücher online verfügbar https://archive.org/details/leiden-university

Ich suche nach Möglichkeiten, die Metadaten dieser Dissertationen (mit Link) in Wikidata einzubinden. Bei Interesse kontaktieren Sie mich bitte. Ich bin vom 21. bis 25. Juli auf der Wikimania in Paris. Vysotsky (Diskussion) 16:50, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Lieber @Vysotsky, bitte wende dich an d:Wikidata:Forum bzw. an d:Wikidata:WikiProject Books. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 08:12, 16. Jul. 2026 (CEST)Beantworten

Finanzthemen

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Anregung: Es könnte (meiner Meinung nach sollte) wie der Baustein Hinweis Rechtsthemen einen ähnlichen Baustein für Finanzthemen geben, z. B. Finanzgeschäfte, Trading, etc. Zielseiten: Aktien, Derivate, Crypto, Online-/Casino, usw. MfG --17387349L8764 (Diskussion) 15:54, 19. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

RFC about AI-generated content in Wikimedia Commons

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Apologies for writing in English, please help translate this message to your language. You are invited to participate in a request for comment on Wikimedia Commons about a policy update for AI content. This may affect files that are uploaded to Wikimedia Commons for use on this project. Thank you. Codename Noreste (Diskussion) 19:11, 23. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Neue Bildergalerie oben auf mobilen Seiten bitte in der deutschen Wikipedia abschalten

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Die WMF hat ein neues Feature eingeführt, das die mobile Ansicht betrifft: Image Browsing, auch "image carousel" genannt. Ich denke, wir sollten es abschalten. Bitte auf Wikipedia:Fragen zur Wikipedia diskutieren. — Chrisahn (Diskussion) 15:49, 24. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

 Info: Wikipedia:Umfragen/Bildgalerien in der mobilen Ansicht –IWL04 • 14:01, 29. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Kölner was?

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Ich habe gerade versucht, die Wikipedia zu verbessern, siehe meine History zum Thema Kölner Dom.

Leider habe ich bislang nur dumme und teilweise ziemlich arrogante Antworten bekommen, es ist nicht erkennbar, daß auch nur einer der Beteiligten ein Problem mit einer Falschinformation in einem wichtigen Artikel hat.

Ich werde das Thema darum hier nicht weiter verfolgen, vielleicht fällt aber jemandem von Euch etwas ein, wie man das Verhalten gegenüber Hilfeanfragen etwas verbessern kann. --~2026-37064-08 (Diskussion) 19:43, 15. Jul. 2026 (CEST)Beantworten

Es geht um Diskussion:Kölner_Dom#Hohe_Domkirche_Sankt_Petrus Wikipedia:Fragen_von_Neulingen#Quelle_wikifizieren?--Conan (Eine private Nachricht an mich? Bitte hier lang.) 19:48, 15. Jul. 2026 (CEST)Beantworten

Request for comment (the future of Abstract Wikipedia)

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Apologies if this has not yet been translated into your wiki's language. Hilf bitte mit, in deine Sprache zu übersetzen You are invited to voice your opinions in a request for comment about the future of Abstract Wikipedia. Danke! Kowal2701 (talk) 14:24, 24. Jul. 2026 (CEST) Beantworten

Kurz: Wollen sie noch Abstract Wikipedia haben oder nein? --Dušan Kreheľ (Diskussion) 17:56, 24. Jul. 2026 (CEST)Beantworten

Community-Wunschliste 2027: Feedback und Ideen erwünscht

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Hi, ich bin Sonja und leite einige der Teams bei der Wikimedia Foundation, die dafür verantwortlich sein werden, Wünsche im neuen Prozess der Community-Wunschliste zu erfüllen.

Wie ihr wahrscheinlich wisst, hat die Community-Wunschliste als jährlicher Prozess begonnen, durch den Commmunitymitglieder technische Verbesserungen vorschlagen und abstimmen können, wo sie sich Umsetzung von der Wikimedia Foundation wünschen. Das Hauptziel hier war und bleibt, die Nutzungserfahrung für Beitragende zu verbessern, indem die gewünschten Änderungen und neue Funktionen umgesetzt werden.

Dieser Prozess hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder verändert und wir haben von vielen Communitymitgliedern gehört, dass der derzeitige Prozess nicht mehr den Erwartungen der Community entspricht. Daher möchte die Wikimedia Foundation jetzt zusammen mit der Community einen neuen Prozess dafür erarbeiten, wie die Sichtung von Wünschen, die Abstimmung und die Priorisierung ablaufen sollen. Dieser Prozess soll transparent und zwischen Schwesterprojekten und Sprachversionen ausgeglichen sein und realistisch bedenken, wie viele Wünsche die Wikimedia Foundation in einem Jahr implementieren kann.

Ich würde mich sehr über Feedback und Ideen der Community, speziell zu den folgenden Punkten freuen:

  • Wunschsichtung, also wie Wünsche vor der Abstimmung genauer bestimmt, organisiert, und kategorisiert werden können
    • Wir empfehlen hier, eine Arbeitsgruppe zu erstellen, die sowohl aus Freiwilligen von verschiedenen Projekten als auch aus Beschäftigten der WMF besteht
  • Abstimmung, also wer wahlberechtigt ist und wie die Stimmen gewertet werden
  • Nach der Abstimmung, zum Beispiel wie Projekte von unterschiedlicher Größe gleichermaßen Einfluss auf die Wunschpriorisierung haben können
    • Eine Möglichkeit das zu erreichen, ist zum Beispiel, Wünsche nach der Abstimmung in 3 Kategorien einzuteilen: Große Wikipedia-Sprachversionen oder Wünsche für alle Wikis, kleine & mittelgroße Wikipedia-Sprachversionen, und Schwesterprojekte. So könnten für die Erstellung der finalen Wunschliste Wünsche von kleineren Projekten, die verhältnismäßig viele Stimmen erhalten haben, auch beachtet werden

Dieser Post ist eine Kurzversion des gesamten Prozessvorschlags. Wenn du den Vorschlag auf Meta liest, lass uns bitte wissen, ob du denkst, dass der Prozess gut funktionieren könnte oder ob es Dinge gibt, die wir ändern sollten.

Wir bitten dich, dein Feedback innerhalb der nächsten zwei Wochen auf Meta (in der von dir gewünschten Sprache) oder als Antwort unter dieser Nachricht abzugeben.

Für dieses Jahr planen wir, im späten Oktober/frühen November ein offizielles Zeitfenster zur Wunschabgabe zu öffnen, um dann Ende November mit der Sichtung der Wünsche fertig zu sein. Um die Feiertage am Jahresende zu beachten, wird dann erst ca. Mitte Januar die Abstimmung stattfinden. Dieses Jahr ist als erster Schritt gedacht, den neuen Prozess auszuprobieren, aber es wird später noch weitere Möglichkeiten für Feedback geben, damit wir den bestmöglichen Prozess für weitere Jahre zusammen erarbeiten können. SPerry-WMF (Diskussion) 22:12, 28. Aug. 2026 (CEST)Beantworten

Hallo! Mittlerweile habe ich den neuen Prozess nochmals mithilfe von Community-Feedback überarbeitet. Wir werden diesen Prozess für die Wunschliste dieses Jahr verwenden, würden aber gerne wieder von euch hören, wenn ihr fürs nächste Jahr weitere Verbesserungsvorschläge habt. Viele Grüße SPerry-WMF (Diskussion) 02:20, 17. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
Hallo @SPerry-WMF vielen Dank für die Vorstellung eures Plans. Klingt ein wenig aufwändig? Mit welchem Zeitbudget muss man da rechnen? --Itti 07:23, 17. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
In meinen Augen nicht aufwendiger, als es der Community Wishlist Prozess früher war. Die meisten (alle, die nicht selber auch Wünsche einreichen oder sich bei der Wunschsichtung engagieren möchten) kommen einfach 1x in der Abstimmungsphase (dazu wird es wohl wie früher ein Banner geben) und klicken überall dort auf auf "Wunsch unterstützen", wo sie mit ihrer Signatur für den jeweiligen Wunsch stimmen möchten. --Johannnes89 (Diskussion) 11:59, 17. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
Genau, das bleibt alles beim alten. Was anders ist als zuvor, ist dass wir eine Arbeitsgruppe (bestehend aus WMF-Mitarbeitern und Freiwilligen) zur Wunschsichtung haben werden, damit bei der Abstimmung alle Wünsche so klar wie möglich sind. Der Grund hierfür ist, dass wir so weit wie möglich die Stimmen entscheiden lassen wollen und durch die Wunschsichtung bekommt das mehr Gewicht, weil u.A. etwaige unmögliche Wünsche zum Beispiel schon vor der Abstimmung abgelehnt wurden und sehr ähnliche Wünsche zusammen gelegt werden können, sofern das im Sinne des Wunschautors ist. SPerry-WMF (Diskussion) 01:36, 19. Sep. 2026 (CEST)Beantworten

Wikipedia App CentralNotice-Kampagne

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Hallo allerseits! Ich bin Sdkb vom Communications-Team bei der Wikimedia Foundation.

Im Mai haben wir im Zuge des 25. Jubiläums von Wikipedia eine Pilotkampagne laufen lassen, die Leser/innen in mobilen Webbrowsern dazu angeregt hat, die Wikipedia-App herunter zu laden. Vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben. Ich möchte diesen Post dazu nutzen, darüber zu sprechen, wie die Kampagne lief und was wir als nächstes vorhaben.

Im Zuge der Pilotkampagne wurden 701.000 Apps installiert. Das ist ein starkes Signal dafür, dass Wikipedia-Leser/innen wirklich Interesse daran haben, die App zu installieren, wenn sie wissen, dass es die App gibt. Dieses Ergebnis bestätigt, was die Apps-Teams auch im April beschrieben haben, als sie erläuterten, warum wir denken, dass unsere Apps eine wichtige Rolle für unsere Zukunft spielen könnten: immer mehr Menschen finden Informationen durch KI-Zusammenfassungen und gehen nicht mehr direkt zu Wikipedia, aber wir möchten dass Wikipedia ein wichtiger Bestandteil des Wissenskonsums dieser Leser/innen ist. Die Apps sind ein Ort, an dem Leser/innen ihre Beziehung zu Wikipedia verfestigen können, durch Push-Benachrichtigungen und eine Startseite – Funktionen, die Leser/innen lieben, die aber nicht im Browser verfügbar sind. Wenn Wikipedia-Leser/innen von unserer App erfahren, wollen viele sie haben (das haben wir auch in vielen Kommentaren zu unseren Social-Media-Posts gesehen) – sie wissen einfach oft nicht, dass es unsere Apps überhaupt gibt.

Aufgrund des positiven Ergebnisses dieser Kampagne möchten wir gerne damit weitermachen. Anstelle einer einzelnen Pilotkampagne planen wir eine andauernde, eher zurückhaltende Präsenz von Anstößen zum Appdownload in den kommenden 12 Monaten.

Wir fangen mit der einfachen CentralNotice an, die im Mai im Zuge unserer Pilotkampagne auch am besten abgeschnitten hat und die, basierend darauf, wie gut sie bei Lesern/innen ankommt, angepasst werden kann. Es kann sein, dass es wenige Zeitpunkte gibt, in denen die Intensität der Kampagne wieder verstärkt wird, um die Wirkung zu testen, aber wir würden hier ankündigen, falls es zu einer bedeutenden Veränderung unseres Plans kommen sollte.

Wir wissen, dass einige andere Plattformen ihre Apps so stark bewerben, dass es schwierig ist, sie über mobile Webbrowser zu nutzen. Das wollen wir auf jeden Fall nicht. Nutzer sollten weiterhin alles Wundervolle, was Wikipedia zu bieten hat, über ihren mobilen Browser erreichen können. Dieser Plan ist darauf ausgerichtet, dass Leser/innen, die wirklich lieber die App hätten, wissen, dass sie überhaupt existiert. Es handelt sich also keinesfalls darum, die Nutzung durch mobile Browser zu drücken oder zu limitieren. Genau wie in der Pilotkampagne wird das auch nur Leser/innen gezeigt, die nicht eingeloggt sind und einen mobilen Browser verwenden, für jede/n Leser/in wird die Kampagne auf 6 Impressionen pro Monat beschränkt sein und wenn die CentralNotice vom Benutzer ausgeblendet wird, wird sie auf dem gleichen Gerät im selben Monat nicht nochmals gezeigt.

Wir werden auch sicherstellen, dass diese Pläne keine anderen geplanten CentralNotice-Kampagnen der Community verdrängen und dementsprechend unseren Zeitplan anpassen, um für diese genügend Freiraum zu lassen.

Wie immer freuen wir uns über Kommentare und Fragen und wir melden uns hier wieder, falls sich unser Plan ausschlaggebend ändern sollte. --Sdkb-WMF (Diskussion) 02:52, 4. Sep. 2026 (CEST)Beantworten

Liebes Sdkb-WMF, mit welchem Texterzeugungsprogramm hast du das geschrieben? Es klingt reichlich gekünstelt und wenig menschlich, leider, leider. not amused, sagt --Goesseln (Diskussion) 10:07, 4. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
Liest sich für mich eher nach einer (ggf. überarbeiteten) Maschinenübersetzung. Der Ausgangstext dürfte Englisch sein, das manche leicht ungewöhnliche Formulierungen erklären könnte. Gekünstelt und wenig menschlich lese ich da wenig heraus. Grüße, —DerHexer (Disk., Bew.) 18:17, 4. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
Der Text ging auf jeden Fall (leider) nicht durch die Übersetzungspipeline, somit dürfte es eine reine Maschinenübersetzung sein. Schade. Aber lenkt hoffentlich nicht zu sehr vom Inhalt ab. --XanonymusX (Diskussion) 21:31, 4. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
Hi! Ich hatte meinen Post auf Englisch verfasst und ihn von einem Kollegen übersetzen lassen (wie auch diese Antwort). Wir verfassen unsere Nachrichten an euch generell nicht mit LLMs, auch wenn wir machmal auf maschinelle Übersetzung zurückgreifen müssen, wenn kein Muttersprachler zum Übersetzen verfügbar ist. Falls noch etwas in meinem Post unklar ist, sag aber bitte jederzeit Bescheid. Grüße, --Sdkb-WMF (Diskussion) 22:26, 4. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
Okay, danke für die Klärung (und überhaupt für den Beitrag)! Ich würde dennoch (nicht ganz uneigennützig) empfehlen, für solche Nachrichten so weit möglich auf die Organization communications translators group zurückzugreifen, man merkt den Unterschied meistens doch. --XanonymusX (Diskussion) 22:36, 4. Sep. 2026 (CEST)Beantworten

Kategorie:Märsche für das Leben

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Gutten tag,

Ich habe eine Kategorie erstellt,

. Sie haben sie entfernen lassen - Benutzer:Horst Gräbner. Der Grund, warum sie leer war, war, dass Benutzer:Pentachlorphenol (hat die Kategorie aus dem Artikel entfernt. Als ich es zurückgegeben habe Benutzer:Langusto als Vandalismus eingestuft Wikipedia:Vandalismusmeldung. Und dieser Artikel berücksichtigt nicht alle Länder, wie zum Beispiel Österreich - Marsch für das Leben, Vienna. Es fehlen Artikel über andere Demonstrationen weltweit ????--Tom78*w (Diskussion) 12:22, 21. Sep. 2026 (CEST)Beantworten

Wenn, würde das in einer Löschdiskussion besprochen, aber nicht hier. Gruß --Itti 13:10, 21. Sep. 2026 (CEST)Beantworten
1. Kategorien stehen i.d.Regel im Singular, es müsste also eine Kategorie:Marsch für das Leben heißen, 2. bräuchte es mehr als zwei Artikel für eine Kat, so lange die Artikel über entsprechende Demonstrationen in anderen Ländern nicht gibt, macht eine Kat keinen Sinn. --Orci Disk 13:50, 21. Sep. 2026 (CEST)Beantworten

Welche Qualitätssicherungsverfahren funktionieren denn überhaupt noch?

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Ich komme gerade aus zwei Diskussionen, wo jeweils behauptet wurde, man sei an der falschen Stelle. Passiert ist nach langer Diskussion trotz eindeutig berechtigter Kritik gar nichts. Als TA muss man eh damit rechnen, revertiert zu werden. Ich halte das Projekt eigentlich, ehrlich gesagt für tot, aber vielleicht kann mir jemand ja sagen, wo man noch eine konstruktive Diskussion über Artikelinhalte führen kann, die nicht ignoriert werden und tatsächlich zu positiven Veränderungen führen. ~2026-52335-20 (Diskussion) 19:57, 3. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

wenn du dich von Honigtöpfen und Trollerei verabschiedest, dann könnte es klappen. Wenn du z.B. die RK ändern willst, sind das einfach die falschen Orte. --0815 User 4711 (Diskussion) 07:28, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Die deutsche Wikipedia als letzte ohne Infobox bei Personen – wie lange noch?

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Ich habe heute (4. Oktober 2026) nachgeprüft, in welchen Sprachversionen der Artikel über den aktuellen Bundeskanzler Friedrich Merz rechts oben eine Infobox hat. Ergebnis: in 40 von 40 anderen geprüften Sprachen. In jeder einzelnen. Nur in einer Sprache nicht: ausgerechnet auf Deutsch, beim deutschen Bundeskanzler.

Mit Infobox:

Ohne Infobox: Deutsch. Sonst keine.

Bei Helmut Schmidt dasselbe Bild: 41 von 41 anderen geprüften Sprachen haben die Box. Bei Karl dem Großen: 44 Sprachversionen geprüft, 43 haben eine Infobox, nur Deutsch nicht. Konrad Adenauer: 43 Sprachen geprüft, 41 mit Infobox. Ohne sind Deutsch und Estnisch. Ich habe bei Politikern und Herrschern keine zweite große Sprachversion gefunden, die grundsätzlich darauf verzichtet. (Auch die Hindi-Wikipedia, die zu Merz und Schmidt keinen Artikel hat, benutzt Personen-Infoboxen, etwa bei Shah Jahan.) Was heißt das? Dass Autorinnen und Autoren in vierzig Sprachen, auf allen Kontinenten, unabhängig voneinander zum selben Schluss gekommen sind: Eine Infobox ist praktisch, übersichtlich und schafft Ordnung. Nur hier wird seit über fünfzehn Jahren so getan, als sei das eine offene Frage. Wikipedia ist ein Nachschlagewerk. Niemand schlägt Rita Süssmuth nach, weil er eine Biografie in Buchform lesen will – die kauft man sich im Buchhandel. Man will wissen: Wer war das? Von wann bis wann war sie Bundestagspräsidentin? Welche Partei? Wer kam vor ihr, wer nach ihr? Bei einem Kaiser oder König: aus welchem Haus, wer war Vorgänger, wer Nachfolger, wer waren Eltern und Kinder? Bei einem Minister genauso. Das ist das Selbstverständlichste der Welt, und es gehört auf einen Blick nach oben rechts – nicht verstreut über zwanzig Absätze Fließtext und eine Leiste ganz am Seitenende, die kaum jemand findet. Die Infobox ersetzt den Artikel nicht, sie erschließt ihn. Das ist doch gerade der Witz am Internet und an Hyperlinks: Ich kann in Sekunden zwischen Vorgänger, Nachfolger, Partei oder Herrscherhaus hin- und herspringen, was in keinem Buch möglich ist. Eine Infobox ist der Einstieg dafür, und ohne sie verschenkt Wikipedia genau diesen Vorteil. Wer mehr wissen will, liest weiter. Ich wage sogar die Annahme in den Raum zu stellen, dass insgesamt der Text sogar mehr gelesen wird, wenn die Person auf den ersten Blick zeitlich und politisch, etc. eingeordnet werden kann. Ich persönlich springe dann halt zum englischsprachigen Artikel, weil mir eine solche informative Übersichtlichkeit in meiner Muttersprache Deutsch verwehrt wird.

Dass darüber hier seit Jahren ergebnislos gestritten wird, hat etwas von einer Posse. Man fühlt sich wie in einem Sketch von Gerhard Polt: Der Kommunalbürgerausschuss von Hinterdupfing tagt zum siebzehnten Mal zur Frage, ob man am Ortseingang ein Schild aufstellen darf - während der Rest der Welt das Schild längst hat und sich wundert.

Deshalb meine Fragen, ganz ernst gemeint:

  • Wer entscheidet das eigentlich? Das Meinungsbild von 2010 ist eingeschlafen. Mehrere Vorlagen (Politiker, Militärperson, Kardinal, Papst) wurden abgelehnt oder gelöscht. Auf welcher Grundlage - und von wie vielen Leuten?
  • Wo stehen die Gründe der Ablehnung nachvollziehbar aufgeschrieben? Auf Kategorie Diskussion:Vorlage:Infobox Person fragen Nutzer seit Jahren danach und bekommen keine klare Antwort.
  • Wurden jemals die gefragt, für die Wikipedia gemacht ist - die Leserinnen und Leser? Ich bin überzeugt: Würde man sie auf den Personenseiten abstimmen lassen, wäre eine überwältigende Mehrheit dafür. Dass es die Boxen überall sonst gibt, ist dafür das beste Indiz.

Ich schlage vor, ein neues Meinungsbild auf den Weg zu bringen: Infoboxen für Personen zulassen, zunächst für Amtsträger und Herrscher, wo der Nutzen am offensichtlichsten ist (Amtszeit, Partei oder Haus, Vorgänger, Nachfolger). Die Daten liegen in Wikidata ohnehin schon vor. Wer macht mit?

(Einige Links und Tippfehler nachträglich ergänzt bzw. korrigiert, ohne inhaltliche Änderung)

Nandoferd (Diskussion) 13:56, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Lesetipp: en:Wolfgang Schäuble
Ein MB kann jeder Internetbenutzer des Planeten beginnen; es sind dafür keine Berechtigungen erforderlich, es muss lediglich eine Angelegenheit der deWP oder WMF betreffen. Lesetipp: WP:MB
VG --PerfektesChaos 14:05, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Danke für beide Hinweise, den zum Meinungsbild und den zu Schäuble! Mich überzeugt das Schäuble-Beispiel eher als Argument für die Box: Er war mit 51 Jahren der dienstälteste Abgeordnete der deutschen Parlamentsgeschichte, und bei so einer Laufbahn zeigt die Box seine Ämter mit Amtszeit, Vorgänger und Nachfolger auf einen Blick. Wo, wenn nicht hier? Die Länge ergibt sich aus der Person, nicht aus der Vorlage. Falls Länge ein Bedenken ist: Ein Meinungsbild könnte als ersten Schritt eine schlanke Minimalfassung vorsehen (Amtszeit, Partei oder Haus, Vorgänger, Nachfolger), die sich später bei Bedarf erweitern lässt - oder auch nicht.
--Nandoferd (Diskussion) 14:24, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ich rate davon ab und vermute, dass es lange Diskussionen geben und sich schließlich nichts verändern würde. Die Meinungen der Autoren sind einfach zu unterschiedlich. --Gustav (Diskussion) 14:12, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Schlichter Grund: Infoboxen sind dazu da, technische Gegenstände auf technische Basisdaten zu reduzieren.
  • Menschliche Biografien sind sehr vielfältig, siehe Dichterjurist, und werden durch einige Datumsangaben nicht sachgerecht wiedergegeben.
  • Außer bei Menschen im Sport; die werden anscheinend hinreichend nach Gewicht und Schlaghand und Körperlänge technisch umfassend beschrieben.
Bei uns gibt es einen Einleitungsabschnitt mit den Lebensdaten sowie den wichtigsten Wirkungsfeldern, auch Ämtern und Funktionen. Das ist genau das was begehrt wird.
  • en:Johann Wolfgang von Goethe ermangelt vieler Ministerfunktionen und Ämter. Skandal. Warum ist das wohl so? Bildet diese Infobox Goethe richtig ab?
VG --PerfektesChaos 14:23, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Danke für die ausführliche Begründung! Ich sehe es in einigen Punkten anders:
  • Niemand erwartet, dass eine Infobox eine Biografie sachgerecht wiedergibt – das ist nicht ihr Anspruch. Hilfe:Infoboxen beschreibt sie als „anschauliches Hilfsmittel“, das den Fließtext ergänzt und nicht ersetzt. Genau darum geht es: eine Person schnell einordnen zu können – Amtszeit, Partei oder Herrscherhaus, Vorgänger, Nachfolger. Der Artikel bleibt der Artikel.
  • Dass Infoboxen nur für technische Gegenstände gedacht sind, finde ich so nirgends. Dieselbe Hilfeseite nennt als Beispiele u. a. Filme und Bands und hebt sogar hervor, dass Infoboxen blinden und lernbehinderten Lesern helfen, weil die wichtigsten Fakten schnell überschaubar sind. Wo ist die Beschränkung auf Technisches festgehalten?
  • Die Einleitung nennt Lebensdaten und Wirkungsfelder im Fließtext. Amtszeiten mit Vorgänger und Nachfolger stehen nur in der Personenleiste ganz unten – die Daten sind also längst da, nur schwer zu finden.
  • Dichterjuristen sind ein schönes Beispiel für vielfältige Lebensläufe, aber mein Vorschlag betrifft zunächst nur Amtsträger und Herrscher. Bei ihnen sind Ämter und Amtszeiten ähnlich gut erfassbar wie die Vereinsstationen eines Fußballspielers, für die es Vorlage:Infobox Fußballspieler ja schon gibt.
  • Zur englischen Goethe-Box: Sie nennt durchaus seine Ämter in Weimar, etwa das Finanzressort 1782–1784 und die Kommissionen für Krieg, Bergbau und Wegebau (aufklappbar bei "Other positions"). Vollständig ist sie natürlich nicht – aber das ist die Einleitung auch nicht. Beide sollen einen Überblick geben.
--Nandoferd (Diskussion) 14:50, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
+1 dazu, es gibt keinen einzigen Menschen, wo eine Infobox alles aus deren Leben abdecken könnte, das erwartet auch niemand. Aber die meisten Lesenden, die was zu Goethe suchen, wollen eher die Details aus der englischen Infobox wissen, als was zu seinen Ministerämtern (und wenn es anders herum wäre, nimmt man halt eine andere Infobox, stets das, was am ehesten passt – oder man hat halt Pech und muss die Info doch im Artikeltext suchen). Das ist wirklich ein denkbar schlechtes Argument, um sich gegen Infoboxen zu stellen (ebenfalls wie das beliebte "bäh Klickibunti"). Kein Wunder, dass Menschen, die lediglich ne kurze Frage haben, sich von unserem Projekt abwenden und drauf hoffen, dass die KI bei simplen Fragen schon nicht halluzinieren wird. --Johannnes89 (Diskussion) 15:01, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Allgemeine Infoboxen zu Personen können problematisch sein, weil eine Biografie zu facettenreich sein kann. Aber für einzelne Berufsgruppen wie Politiker wäre es sinnvoll. --Morten Haan 🧩 Wikipedia ist für Leser da 15:08, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
+1 --NGOgo (Diskussion) 21:18, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Johannes, ich finde es nicht gut, dass dies gleich wieder mit dem bedrohlichen Szenario verbunden wird, Menschen würde sich deswegen abwenden. Wie bereits geschrieben, wird es hier keine Einigung geben, da die Autoren zu unterschiedliche Vorstellungen und Maßstäbe haben. Ein MB wird daran vermutlich nichts, aber auch gar nichts ändern, sondern nur zu langen und kontroversen Diskussionen führen, wie hier bereits zu sehen ist. Für Artikel wie Platon, Karl der Große, Friedrich I. (HRR), Heiliges Römisches Reich oder Goethe etc. wird es eben keine Boxen geben. Was sich in Infofoxen befindet, kann in den Einleitungen erwähnt werden. Viele Gegenstände sind zu komplex, vielschichtig, teils umstritten etc., als dass man es so präsentieren sollte. Warum muss alles vereinheitlicht werden? Lasst doch einfach die jeweiligen Autoren entscheiden, die viel Zeit und Mühe aufgewendet haben. --Gustav (Diskussion) 09:30, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Es ist sicher richtig, dass viele Leute heute nach einfachen Antworten suchen. Da wird uns die KI immer voraus sein. Wer heute schon verlernt hat, Informationen aus Texten zu gewinnen, wird bald auch verlernt haben, sie aus einer Tabelle oder Infobox zu entnehmen. Der stellt eine Frage und bekommt eine Antwort, die er nicht hinterfragt. Unsere Stärke wird das nie werden, wir sind der KI überlegen, wenn es komplizierter, vieldeutiger, gerade weil wir da keine einfachen Antworten geben. Und unsere Stärke wird sein, den Leser etwas erfahren zu lassen, wonach er gar nicht fragen kann (kleiner Essay dazu: Benutzer:Magiers/Auch Fragen will gelernt sein). Und wenn das bedeutet, wir verlieren auf Dauer diejenigen, die nur einfache Antworten haben wollen und bloß keine verwirrende Information darüber hinaus, dann ist das halt so, aber kein Grund unsere Stärken aufzugeben. Und die liegen im Fließtext, nicht in der Datenbank.
Das soll alles keine generelle Ablehnung gegenüber Wissensvermittlung in Grafiken, Tabellen, Infoboxen sein, wo sie angebracht ist. Die Vorlage:Infobox Gemälde finde ich prima, die Vorlage:Infobox Film ist auch ok und auch im Literaturbereich kann ich mit der Vorlage:Infobox Drama leben, auch wenn ich sie selbst kaum anwende. Die standardisierte Angabe von Aufführungsdaten und Rollen ist bei Theaterstücken durchaus üblich, auch wenn sie der Kern von Literatur nicht wirklich einfängt. Eine Vorlage:Infobox Roman kann ich mir dagegen kaum sinnvoll vorstellen und ist im Fachbereich auch nicht erwünscht: Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Literatur/Archiv3#Vorlage:Infobox Roman. Die Comicfreunde sehen das anders: Vorlage:Medienbox Schriftwerk. --Magiers (Diskussion) 10:15, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Danke für den Hinweis auf Deinen interessanten Text. Mir gefällt u.a. der Satz „das Beste, was eine solche Artikeleinleitung erreichen kann, ist im Leser Interesse zu wecken, sprich Fragen entstehen zu lassen, die ihm vor Aufruf des Artikels vollkommen unbekannt waren und denen er jetzt durch eine eingehendere Lektüre des Artikels (oder auch nur der für ihn interessanten Teile) weiter nachspürt…“ Genau das kann unsere Stärke sein, wenn wir uns Zeit nehmen, komplexe Artikel (mit Zwischentönen) zu schreiben. Ich fand auch die ewigen Diskussionen um die Nationalität Mozarts langweilig. Mich interessiert seine Musik, über die ich einige (noch zu kurze) Artikel geschrieben habe.…Eine Box entspricht dem Hang zur Vereinfachung in dieser hektischen Zeit. Ich glaube nicht, dass es gut ist, dem immer entgegenzukommen. Vieles kann so m.E. nicht angemessen dargestellt werden. Das betrifft nicht nur die erwähnten Biografien, sondern auch Musik und Literatur. Geht es etwa in den Buddenbrooks, für die es in der englischsprachigen Version auch eine Box gibt (!), „nur“ um den „Verfall einer Familie“ oder auch um Neid, Hass, Lüge, Essenszubereitung, Gier und Sucht, um Bach und vor allem Richard Wagner, Musik, Psychologie, Liebe, Dekadenz, Krankheit, Religion, Anspielungen auf Lübeck, Kapitalismus, die „Arbeiterklasse“, problematische Charakterzeichnungen, Nietzsche, Schopenhauer, Todessehnsucht (Ironie, Leitmotivtechnik) ...? All das lässt sich ebenso wenig in einer Box darstellen wie etwa die umstrittene Frage, ob auch das Werk Wagners antisemitisch ist. --Gustav (Diskussion) 11:22, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Wer hat denn etwas von immer gesagt Gustav? Oben ging es überhaupt nur um Personen, evtl. sogar nur bestimmte Personengruppen. Warum muss denn immer alles in die Extreme gezogen werden? Warum können Diskussionen nicht nuancierter geführt werden. Wenn es das Bedürfnis in gewissen Fachbereichen nach Infoboxen gibt (die ich durchaus in gewissen Bereichen nachvollziehen kann) und dort fachlich nichts dagegen spricht, warum soll ich die deshalb ablehnen, weil sie in meinem Fachbereich vielleicht fachlich nicht passend sind?
Ich bin auch nicht der Meinung, dass wir uns allem beugen müssen. Aber wir können ja immer noch schöne, lange Artikel schreiben und trotzdem bei gewissen Artikeln mit Infoboxen ein anderes Bedürfnis befriedigen. Ich finde es z.B. super, dass ich nicht jedes Mal, wenn ich einen Präsidenten von einem Land nachgucken möchte, irgendwo lange scrollen muss, sondern das direkt in der IB finde. --Ichigonokonoha (Diskussion) 11:39, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Gut, aber das werden dann letztlich die Autoren entscheiden, welche die Artikel wesentlich gestaltet haben. Mit dem Beispiel der Buddenbrooks wollte ich nur die Problematik verdeutlichen. Ich glaube, dass die Autoren von Wilhelm I. (Deutsches Reich), Wilhelm II. (Deutsches Reich), Paul von Hindenburg oder Otto von Bismarck ... dem auch nach wochenlangen Diskussionen nicht zustimmen werden, lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Ich pinge sie jetzt einfach an, da ich mich irren könnte: @Benowar, Vive la France2, Phi, Machahn, Armin P.:. M.E. kann man die Energie sinnvoller nutzen. --Gustav (Diskussion) 11:55, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Schon wieder das gleiche - warum alles in das Extreme ziehen? Natürlich kommt es darauf an, was die Autoren, bzw. die Fachredaktionen möchten. Aber das sollen sie doch auch entscheiden dürfen, ohne dass die eigene Abneigung die Arbeit anderer behindern möchte. Lasst doch andere Leute das machen, was sie in ihren Bereichen für sinnvoll erachten. --Ichigonokonoha (Diskussion) 17:28, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Genau das möchte ich und bitte Dich, auf unverständliche Unterstellungen wie „alles in das Extreme ziehen“ etc. zu verzichten. Ich verstehe das MB so, dass für Biografien die Box eingeführt werden soll. Ich möchte die Leute aber „das machen“ lassen, „was sie in ihren Bereichen für sinnvoll erachten“ Wenn sie keine Box haben wollen, sollte dies akzeptiert werden. --Gustav (Diskussion) 17:38, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
@Gustav von Aschenbach Ping nachträglich geht nicht --0815 User 4711 (Diskussion) 07:31, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
@Johannnes89, in welcher Studie kann ich denn nachlesen, dass aufgrund fehlender Personen-Infoboxen sich die Leser abwenden? Oder ist das nur Populismus, genauso wie dieses KI-Argument? Warum gräbt denn auch der enwiki KI die Lesenden weg, wenn diese doch Personen-Infoboxen lesen können? ;) --ɱ 👽 16:21, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
In der de.wp entscheiden üblicherweise die einzelnen Fachbereiche, ob es eine eine Infobox gibt oder nicht. Deswegen gibt es sie zu Personen, bei denen ihre Karriere mess- und zählbar ist (wie etwa Sportlern) und nicht zu Personen, bei denen sie das nicht ist (wie etwa Schriftstellern). Siehe dazu die ziemlich einhellige Meinung unter Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Literatur/Archiv2#Vorlagenwunsch Infobox Autor/Schriftsteller. So stehen in der Infobox en:Johann Wolfgang von Goethe viele, viele Daten, aber kaum etwas zum Wichtigsten, nämlich seiner Literatur. Weil man die nicht einfach messen oder zählen kann. Auf die Angabe einzelner "notable works" verzichtet man glücklicherweise, weil das ja nichts anderes als POV sein kann, sondern verweist gleich auf die gesamte Bibliografie. Unser Artikel Johann Wolfgang von Goethe nennt in der Einleitung natürlich auch Werke, aber im Unterschied zur absoluten Darstellung in einer Infobox kann man sie im Fließtext einordnen, in Kontext setzen, alles das, was Sprache einer Datenbank voraushat.
Noch schlimmer war früher die Angabe in den en-Infoboxen von "influences" und "influenced", also wer Goethe beeinflusst hat und wen dieser. Den Wildwuchs kann man heute noch hier im Quelltext sehen. Dass es bei sowas kein "ja" oder "nein" gibt, haben irgendwann auch die Vorlagenfreunde der en.wp erkannt: en:Template talk:Infobox person/Archive 19#RfC: Should the "influences" & "influenced" parameters be removed?
Ich bin zum Thema Infoboxen deswegen immer noch derselben Meinung wie in der verlinkten Diskussion 2009 nach nicht mal einem Jahr WP-Erfahrung: "Im Fließtext lässt sich das viel besser einordnen oder relativieren." "wenn die Sachlage komplexer ist, als sich in einer einfachen Infobox darstellen läßt, dann ist unsere Aufgabe eben auch, genau das zu vermitteln." Und: "bei geisteswissenschaftlichen Themen sind die Aussagen halt oft nicht exakt sondern nur Einschätzungen, Einordnungen, die wandelbar sind. Und dann gaukelt eine Infobox nur eine Klarheit von Informationen vor, die der eigentliche Artikel gar nicht einhält." Wie übrigens auch Kategorien. Aber das ist ein anderes Thema. --Magiers (Diskussion) 15:29, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Entschieden hat das wie so vieles in der Wikipedia niemand konkretes, es hat sich schon seit der Anfangszeit der Wikipedia der Konsens herausgebildet, dass für Personen keine Infoboxen erstellt werden sollen, als einziges hat sich der Sport-Bereich dagegen entschieden. Argumente, warum sich das so herausgebildet hat, finden sich in diversen Löschdiskussionen, z.B. hier, hier oder hier. Wenn man diesen Konsens aufbrechen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. ein Meinungsbild zu einer allgemeinen Personen-Infobox, die dann für alle Personen genutzt werden könnte. Die Chancen, dass dies erfolgreich sein könnte, stufe ich als minimal ein, da selbst jemand, der zwar für Politiker, aber nicht für Autoren oder Wissenschaftler eine Box gut findet, diese ablehnen müsste, oder 2. einen Fachbereichsbeschluss, eine Box für einen konkreten Bereich einzuführen. Dazu braucht es zum einen einen brauchbaren Entwurf einer konkreten Infobox und dann eine Diskussion im entsprechenden Bereich, die mit einem Konsens zur Einführung endet.
Nach meiner Erfahrung ist die Antwort auf die Eingangsfrage übrigens: wahrscheinlich noch ziemlich lange Zeit. --Orci Disk 16:04, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Das ist ein sehr hilfreicher Fahrplan, danke. Deinen zweiten Weg halte ich für den richtigen: kein allgemeines Meinungsbild, sondern ein konkreter Entwurf für einen klar umrissenen Bereich, über den dann im Fachbereich diskutiert wird. Ich beschränke mich dabei auf politische Amtsträger wie Regierungschefs, Minister und Parlamentspräsidenten. Herrscher klammere ich aus, ebenso Schriftsteller und Wissenschaftler, bei denen Magiers' Einwände ja zutreffen. Bei Amtsträgern geht es dagegen genau um das, was Magiers als mess- und zählbar beschreibt: Amt, Amtszeit, Partei, Vorgänger, Nachfolger.
Ich nehme mir für den Entwurf Zeit, lese vorher die bisherigen Löschdiskussionen und stelle ihn dann im Portal Politik zur Diskussion. Danke auch an Magiers und Chaddy für die Hinweise. --Nandoferd (Diskussion) 16:29, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Die Infobox-Feindlichkeit großer Teile der de-Community hab ich noch nie so ganz verstanden. Ja, Infoboxen vereinfachen, das ist Sinn der Sache. Oftmals ist eine Infobox auch nicht so sinnvoll, erst Recht nicht wenn eine völlig unpassende Infobox verwendet wird (z. B. die Vorlage:Infobox Staat für antike Reiche). Grundsätzlich sind Infoboxen aber ein sehr hilfreiches Mittel, um den Leser*innen einen schnellen Überblick über das Thema zu geben. Dieses Mittel so strikt abzulehnen ist nicht sehr klug. Wir dürfen da auch durchaus mal auf die Erkenntisse aus anderen populärwissenschaftlichen und pädagogischen Formaten vertrauen. -- Chaddy · D 16:10, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

+1; auf der Rückseite des Kuriers wird über eine WP-eigene KI diskutiert. Dabei können strukturierte Daten wie von Wikidata oder eben Vorlagen wie eine Infobox helfen, den Anfang zu machen. --Morten Haan 🧩 Wikipedia ist für Leser da 18:54, 4. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Dass Infoboxen "strikt abgelehnt" werden, ist ja ein Widerspruch zu den vielen existieren Vorlagen. Sich auf sinnvolle, durchgängig verwendbare Inhalte einigen, das ist das Problem. Und daran scheitert es bei den meisten. Sportler mit einer Karrierestatistik sind eben etwas anderes als Schriftsteller mit einer Werkeliste. Und dann gibt es ja in anderen Sprachen die abschreckenden Auswüchse, weil nun einmal die Leute dazu neigen, noch mehr Details und noch mehr Details in eine Box zu packen. In die Box gehören aber Grunddaten und nicht die Lebensgeschichte wie die "Bildungsstätte" bei Goethe, die kaum jemand kennt, selbst wenn er seinen Goethe gründlich gelesen hat. Oder jedes Amt in der Karriere eines Herrn Schäuble, von dem die meisten nur den Bundesinnenminister kennen. Wer einen vollständigen "Steckbrief" haben will, der ist in einer Datenbank besser aufgehoben. Deshalb ist die ganze Diskussion auch so rückwärtsgewandt. Schon heute werden Infoboxen zum Teil aus Wikidata oder Datenseiten gespeist. Wenn die Wikipedia nicht so schwerfällig und rückständig wäre, würde sie viel mehr Ressourcen in diese Weiterentwicklung stecken, statt die Ressourcen auf die manuelle Aktualisierung von Infoboxen zu verschwenden. Wir brauchen keine gepflegten Boxen, wir brauchen Datenschnittstellen. Die Wirklichkeit da draußen rennt uns ohnehin schon viel weiter davon. Die macht aus den Dateneckpunkten nämlich keine Boxen, eine KI macht daraus einen fertigen, lesbaren Artikel. Oder eine Liste. Oder einen Steckbrief. Wie gepromptet. Mehr manuelle Infoboxen wären ein hoffnungsloser Schritt in die Vergangenheit. Und Ressourcenverschwendung. Gruß -- Harro (Diskussion) 11:37, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt. Auch wenn ich IB durchaus sinnvoll finde, muss hier die Wartbarkeit an erster Stelle stehen. Automatische Aktualisierung durch Datenersetzung an einer Stelle wäre sehr sinnvoll. --Ichigonokonoha (Diskussion) 11:42, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
so wie hier Der Aufstieg des Menschen etwa? --0815 User 4711 (Diskussion) 12:50, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

@ »(aufklappbar bei "Other positions")«. 14:50, 4. Okt. 2026

  • Ich hatte dieses Aufklappen weder bemerkt noch erwartet.
  • Das Anliegen ist ja, dass die Infobox auf einen Über-Blick die gesamten wesentlichen Aspekte zu der Lemmaperson zeigt. Wenn ich da erst noch unvermutet Adventskalendertechnik treiben miuss, um drei Zeilen mehr zu lesen, ist das Konzept verfehlt.
  • Wenn es schon diese Aufklapptechnik gibt, warum wurde sie nicht bei Schäuble angewendet und auf wesentliche Aspekte fokussiert?
  • Bei Goethe unterschlägt die enWP jedoch die Tätigkeit am Reichskammergericht in Wetzlar, dem höchsten deutschen Gericht, wo der Junge leiden musste.

Ich wählte nicht ohne Grund den Dichterjurist.

  • en:E. T. A. Hoffmann verschweigt uns die Tätigkeit als Richter am höchsten preußischen Gericht, nebst den anderen Ämtern in Gericht und Verwaltungen.

Der Vorschlag von Fachbereichs-Infoboxen muss versagen, weil Lebensläufe komplex sind, und viele Menschen nicht nur in einem Feld und einem WP-Redaktionsumfeld tätig sind.

  • Unsere Sport-Infoboxen unterstellen, dass jemand nur in einer einzigen Sportart wirkte, vielleicht vom Spielfeld auf die Trainerbank wechseln würde, aber damit sei die Karriere und das enzyklopädische Leben vorbei.
  • Das Publikum erwartet, dass die Infobox das Wesentliche des gesamten Menschen abbildet. Eine Infobox, die sagt, wir zeigen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erstmal nur einen einzelnen Aspekt dieses Menschen, weil gehört auch zu dieser Redaktion, ist konzeptionell Quatsch mit Soße.

Infoboxen sind gut für technische Gegenstände, deren wesentliche Eigenschaften sich quantifizierbar abbilden lassen, oder durch triviale Aufzählungen von standardisierten Schlagworten beschreibbar sind.

  • Ein Verkehrsflugzeug definiert sich prima über Zahl der Paxe, Länge, Spannweite, maximales Startgewicht, Anzahl und Art der Antriebsaggregate; konstruierende Firma und deren Staat, Jahr des Erstflugs, Anzahl der hergestellten Exemplare usw.
  • Menschen und Kunstwerke haben nur nachrangige technische Daten. Was wesentlich wäre, steht schon im ersten, notfalls zweiten Satz unserer Einleitung, und lässt sich dort individuell für eine Million biografischer Artikel gestalten.
  • Bei Schäuble fehlen der kilometerlangen Infobox zwei sehr wesentliche Infos: Attentat+Rollstuhl, und der Einigungsvertrag. Kommen im enWP-IB-Weltbild schlicht und einfach nicht vor; statt dessen wird in etlichen sinnlosen Datumsangaben ersäuft. Wer glaubt, eine Infobox würde die wesentlichen Informationen über Menschen darstellen, glaubt auch, Zitronenfalter würden Zitronen falten.

Die deWP hat in ihrer Frühphase vier sehr kluge Entscheidungen getroffen, die sie den aufgezählten -zig anderen Wikipedien um Jahre und Jahrzehnte voraus hat:

  • Wir haben Vorlage:Personendaten.
  • Wir haben die Einbindung der Vorlage:Personendaten an das Ende der Artikel verbannt, und zumindest in der Frühzeit für anonymes Publikum sogar komplett ausgeblendet.
  • Wir schreiben individuell angemessenen Freitext in die Einleitung, und geben die relevanten quantifizierbaren Lebensdaten (sofern überhaupt bekannt) im allerersten Satz der Einleitung an. Fertig.
  • Wir verwenden nicht zusätzlich auch noch ablenkende Infoboxen mit Duplizierung überwiegend redundanter, verwirrender, verzerrender und irrelevanter Informationen.

VG --PerfektesChaos 13:47, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Ich mags wie du behauptest, in der Infobox müssten unbedingt alle beruflichen Stationen auftauchen und deshalb könne man in E. T. A. Hoffmann oder Johann Wolfgang von Goethe keine Infobox einfügen, weil dort ihr juristischer Werdegang nicht beschrieben werden kann, nur um dann zu sagen "Wir schreiben individuell angemessenen Freitext in die Einleitung, und geben die relevanten quantifizierbaren Lebensdaten (sofern überhaupt bekannt) im allerersten Satz der Einleitung an." – hast du mal die Einleitungen deiner beiden Beispielartikel gelesen? Bei Hoffmann wird nur nebenbei erwähnt, dass er auch als Jurist wirkte, bei Goethe wird das auch nur knapp angerissen, die genauen beruflichen Stationen erfährt man nicht. Wirklich kein gutes Argument gegen Infoboxen, natürlich fassen die nur Inhalte zusammen, so wie das auch eine Einleitung tun muss. Wer mehr über deren juristischen Werdegang lesen möchte, muss halt den Hauptteil des Artikels lesen. --Johannnes89 (Diskussion) 14:12, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
interessant auch dass bei Jacob Tullin Thams die Wintersportler-Infobox auch Segeln aufnehmen kann. Bei Gunnar Andersen (Sportler, 1890) wird für Fußball und Skispringen 2 Boxen benötigt. Mit vielen doppelten Daten. Eine Infobox Sport, die als Inhalt alle anderen nutzt, ist überfällig. Geht doch im Film/TV/... mit Vorlage:Medienbox#Erklärung doch auch, wo mehrere Boxen verschmelzen und doppelte Zeilen teilweise entfernt werden. --0815 User 4711 (Diskussion) 14:25, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Eine Infobox sollte das Wichtigste zur Person übersichtlich darstellen. Wenn die juristische Karriere ein in der Nachschau völlig unwichtiges biografisches Detail ist, muss sie nicht in der Infobox ausgebreitet werden. Im Gegenteil, das würde ja eher den Sinn der Infobox verfehlen. -- Chaddy · D 15:14, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Zunächst mal sollte es Einigkeit darüber geben, welchen Zweck, welches Ziel eine Infobox überhaupt haben soll.

  • Die jahrzehntelange These ist, dass sich mit einem (Über-)Blick die wesentlichen Informationen zum Artikelgegenstand erfassen ließen. Siehe gerade eben 15:14, 5. Okt.
  • Damit würde sich schnell und ohne den ganzen Artikel, noch nicht einmal die ganze Einleitung lesen zu müssen, alles Wichtige wahrnehmen.
  • Wenn jetzt dieses Ziel bestritten wird, müsste zum Sinn einer Infobox erstmal projektweiter Konsens hergestellt werden, denn erst davon ließe sich ableiten, was da hineingehört, was nicht, und welche Artikel sich eignen würden.

Das Verkehrsflugzeug ist von Menschen für genau einen Zweck konstruiert werden.

  • Mit Reiseflughöhe, Spritverbrauch, Reichweite kann ich genau diese Konstruktionsmerkmale, die quantifizierbar sind, gut und übersichtlich darstellen.

Menschen sind nicht zu genau einem Zweck konstruiert, auch wenn es viele Lebensläufe geben wird, deren enzyklopädisch beschreibbarer Anteil sich nur in einer einzigen Thematik abspielt.

Es gibt Artikelthemen, die lassen sich als Datenaufzählung IB-mäßig kondensieren. Andere halt nicht.

  • Menschen sind irgendwann irgendwo geboren, ggf. auch irgendwann irgendwo verstorben, und mögen neuzeitliche Staatsbürgerschaften haben (die wir nicht immer vollständig dokumentiert kennen). Das war’s. Steht im ersten Satz der Einleitung.
  • Bei Drama, Film, Oper gibt es einige technische Rahmendaten, Jahr und Ort der Uraufführung, welche Menschen an Drehbuch, Musik und Regie, Liste der Hauptpersonen. Von mir aus. Letztlich die unwichtigeren Aspekte.
  • Mona Lisa definiert sich als 4081 cm² Pappel. So sei es.
  • Geografische Einheiten haben eine Mittelpunkts-Koordinate, ggf. maximale NSOW, eine Fläche in km² und eine Anzahl dort lebender Menschen, ggf. eine Zugehörigkeit zu höheren Verwaltungseinheiten, eine Bürgermeisterin oder Staatschef nebst Parteizugehörigkeit, eine Höhe über Meer oder Wassertiefe oder Flusslänge. Quantifizierbar, wesentlich, tabellarisch geeignet.

Wir folgen langjährig aus sehr guten Gründen nicht der Theorie, menschliche Lebensläufe könnten sich wie beim CV auf eine kleine Tabelle mit Daten abbilden lassen, und damit wäre nun alles Wichtige dargestellt, die Einleitung bräuchte nicht mehr gelesen werden.

  • Entweder ist die Infobox so individuell gestaltet, dass sie vollständig die Auswahl in der Einleitung wiedergibt; dann wird sie vorhersehbar nicht übersichtlich sein, und ist vollredundant zum Einleitungstext, der das in freier Formulierung wesentlich besser kann.
  • Oder es wird wie beim CV, wie in en:Wolfgang Schäuble, ein quantifizierbares Gelump aus Kalenderdaten, die tagesgenau sein mögen, aber in komplett irrelevanter Datenhuberei erstickt, und dem Individuum auch nicht gerecht wird.

„Niemand erwartet, dass eine Infobox eine Biografie sachgerecht wiedergibt“ (14:50, 4. Okt.)

  • Ja, was soll denn dann die Erwartung an eine Infobox überhaupt sein?
  • Wozu das überhaupt?
  • Behauptung: „eine Person schnell einordnen zu können“ (14:50, 4. Okt.)
    • Der Personalchef ordnet die Bewerberin anhand der Kalenderdaten und Amtszeiten schnell ein? Ernsthaft?
    • Das Wesentliche wird, anders als beim Verkehrsflugzeug, nicht wiedergegeben. Nur die ziemlich wertlosen CV-Termine. Zur „Einordnung“ schlicht ungeeignet.
    • Ein armseliges Menschenbild. Nur weil die enWP oder Wikidata meinen, die Welt ließe sich mit Objekten von quantifizierbaren Daten hinreichend und zweckmäßig beschreiben, müssen wir das ja nicht überall mitmachen.

VG --PerfektesChaos 16:03, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Ich behaupte selbstbewusst, dass 99% der Lesenden von Niki Lauda recht egal ist, dass er auch eine Fluggesellschaft hatte (in der Einleitung steht's auch nicht, sondern nur knapp "Pilot"), ebenso bei Udo Lindenberg und seiner Malerkarriere. Aber viele dürften recht froh sein, direkt beim Seitenaufruf auf einen Blick in der Infobox zu sehen, wie viele Siege Lauda hatte und bei welchen Teams er war. Wie zentral Infoboxen und Einleitungen sind, zeigen übrigens auch Untersuchungen wie File:Which parts of a (Wikipedia) article are actually being read (Wikimania 2018).pdf, den Hauptteil unserer Artikel lesen nur vergleichsweise wenige. Niemand behauptet, dass Infoboxen perfekt wären oder alle Infos liefern könnten, aber in sehr vielen Situationen eben doch (und das auf eine visuell leichter erfassbare Art als ein Fließtext). --Johannnes89 (Diskussion) 21:37, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Niki Lauda hat ja auch eine Infobox, gerade weil das Statistikinteresse unserer Leser bei Sportlern so hoch ist. Aber was soll denn in einer Goethe-Box stehen, das unsere Leser so brennend interessiert? Die Anzahl Gedichte, die er verfasst hat? --Redrobsche (Diskussion) 21:41, 5. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
… „Die Anzahl Gedichte, die er verfasst hat?“ – Es gab mal das „Balladenjahr“; da hatten Goethe und Schiller um die Wette Balladen geschrieben.
  • Waaas? Beethoven nur eine Oper? Faule Sau. Und Schumann jakeene Oper? Versager! Kiekma, ick habnen Mozart, der hat Opern!
  • Das ist das geistige Niveau von Autoquartetts. Kennt das unsere digitale Jugend überhaupt noch? Welterkenntnis auf 54 cm² samt Foto – das Vorbild für uns?
Infoboxen sind ihrem Wesen nach Tabellen zur Darstellung von Daten, vorwiegend numerisch, dazu einige Schlagwörter.
  • Was fliegt oder schwimmt oder rollt, hat Geschwindigkeit, Länge, Breite, Höhe, Tiefgang, und kann dadurch charakterisiert werden. Klappt gut; auch mit allem, was eine Geo-Koordinate hat, ob Gebäude oder Landkreis. Viele numerische Kennwerte, und gleichartige Landkreise, Verkehrsflugzeuge haben den gleichen Satz an Kenngrößen. Kein Problem.
  • Menschliche Leben sind aber nicht gleichartig, es sei denn sie spielen Fußball oder rodeln; sie wurden hoffentlich auf mehreren Gebieten enzyklopädisch relevant aktiv. In 3000 Jahren in vielerlei Kulturen. Und außer im Sport sind Menschen nicht mit Score-Werten zu bewerten; „einordnen“ hieß das 14:50, 4. Okt.
  • Für Menschen gibt es in aller Regel keine quantifizierbaren Werte, außer den im allerersten Satz der Einleitung bereits genannten Lebensdaten.
VG --PerfektesChaos 01:00, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Natürlich ist die Fluggesellschaft ganz wesentlich für die Biografie Niki Laudas. Dass sie nicht in der Einleitung steht, heißt nur, dass die schlecht ist. Und natürlich gehört auch die Malerei zurecht in die Einleitung von Udo Lindenberg. Dagegen halte ich die Anzahl der Formel1-Rennen/Siege oder die Anzahl der Plattenveröffentchlichungen/Charterfolge für pseudogenaue Scheininfos. Da reicht mir für eine grobe Einordnung der beiden ein "viele". Wikipedia ist keine Datenbank und ich will die Leser nicht mit bloßen Daten wieder wegschicken, sondern ihnen die Personen in ihrem gesamten Leben und Wirken kompakt erklären und einordnen. Gerade auch mit den ungewöhnlichen biografischen Details wie Fluggesellschaft oder Malerei. Für mich spricht es deswegen gerade gegen Infoboxen, wenn dadurch 99% der Leser solche wichtigen Infos nicht erfahren oder sogar nicht erfahren sollen. --Magiers (Diskussion) 04:08, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Guten Morgen, ich hoffe, dass ich nicht störe, aber da hier einige Biografien angesprochen wurden, erlaube ich mir einen Ping: @Benowar, Vive la France2, Phi, Machahn, Armin P.: --Gustav (Diskussion) 08:53, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Volle Zustimmung zu PerfektesChaos. Schaut man zum Beispiel die Box zu en:Johann Wolfgang von Goethe in der englischsprachigen WP an, was erfährt man da? Dass er im Heiligen Römischen Reich geboren wurde, wie seine Eltern mit Vornamen hießen, wo er studiert hat, die Zahl seiner Kinder … Diese trivialen Angaben sind genau *nicht* das, „was die meisten Lesenden, die was zu Goethe suchen, wollen“. Ähnlich en:Cary Grant, wo Staatsbürgerschaften, Ehefrauen und Kinderzahl angegeben werden, aber kein einziger Film – dazu wird auf en:List of Cary Grant performances verlinkt, und der hat signifikanterweise keine Infobox. Was soll das also?
Infoboxen laden dazu ein, die allersimpelsten, am leichtesten recherchierbaren Angaben zusammenzustellen, die aber allzu oft für die betreffende Person enyzklopädisch wenig relevant sind. Vielleicht ist das bei Sportlern oder Pornostars anders, ich weiß es nicht. Für andere Personen sollten wir es bei der Zusammenfassung des Artikelinhalts im Intro belassen, weitere Zusammenfassungen in einer Box sind nicht sinnvoll. Einen schönen Tag allerse3its wünscht --Φ (Diskussion) 09:22, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ich bin bei historischen Persönlichkeiten ein Gegner von Infoboxen. Zum Beispiel stehen im Artikel zu Kaiser Wilhelm I. alle essenziellen Kerndaten (Geburts- und Sterbedatum, Regierungszeit, Titel, Haus Hohenzollern) bereits prägnant und übersichtlich im allerersten Absatz des Artikels. Eine Infobox würde diese Daten lediglich doppelt anzeigen. Das wäre redundant. In der deutschen Geschichtswissenschaft gilt der Grundsatz, dass historische Zusammenhänge komplex sind und sich nur schwer in starre Tabellenfelder pressen lassen. Der Fließtext ist das wissenschaftlich angemessenere Medium. Monarchen wie Wilhelm I. hatten im Laufe ihres Lebens zahlreiche, sich überschneidende Titel und gehörte zeitlich verschiedenen Staaten an. Das kann man nur unschön in einer Tabelle darstellen. Sogesehen ist die deutsche Wikipedia vielleicht einfach professioneller als alle anderen Sprachversionen. --Vive la France2 (Diskussion) 11:33, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Wieso nicht ein Meinungsbild. Wichtig ist, dass die Infoboxen bei Sportlern u.ä. nicht in Frage gestellt werden. --Ailura (Diskussion) 11:50, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Siehe auch
--M2k~dewiki (Diskussion) 12:02, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Der anfragende Kollege dürfte dafür recht unerfahren sein, mit seinen knapp 30 Edits. Man sollte ihn da auch nicht auf etwas bringen, was meiner Einschätzung nach eher nicht auf große Zustimmung stoßenn wird. Der Weg, den wir gehen, ist ja keiner, den wir leichtfertig so beschreiten. Es gibt gute Gründe, die hier auch genannt wurden. Die Infobox für Sportlerinnen gibt es, für viele andere Persönlichkeiten macht es schlicht zumeist wenig bis keinen Sinn und dann ist es so, wie es ist völlig ok. Gruß --Itti 12:52, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
DIE Infobox für Sportler gibt es wie oben geschrieben nicht. Es gibt ungefähr einhundert Stück davon. Die auch nicht immer zusammenpassen.
Und noch einige Kategorie:Vorlage:Infobox Person außerhalb des Sports --0815 User 4711 (Diskussion) 13:11, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Yep. --PerfektesChaos 13:20, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Sogar für inaktive Sportler. --Morten Haan 🧩 Wikipedia ist für Leser da 15:03, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
wenn da einer in die NFL aufsteigt und später in Rente geht muss man ja richtig umbauen.
Zuerst ist es Deutsch
|geburtstag=1957 in USA
Dann werden es zwei Zeilen in englisch.
|birthdate= 2. Dezember 1983
|birthplace= Chico, Kalifornien
und später wieder eine:
| birthdate = 15. April 1971 in Sacramento, Kalifornien
wer denkt sich das aus? Ob mit oder ohne Link erwünscht ist, kann hier in meinen Beispielen Zufall sein. Dokumentiert ist es nicht. --0815 User 4711 (Diskussion) 15:19, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Die NFL-Infobox ist wie üblich copy&paste aus enWP, weil man in deWP allgemein nicht die Kapazität hat solch detailreiche Infoboxen aktiv zu halten. Die deutschsprachige scheint ein Notbehelf zu sein für Spieler die man nicht aus enWP kopiert. Und letztendlich hat da eben wohl jemand in 2009 (der nun dauergesperrt ist) etwas ungenau gearbeitet (enWP hatte in der damaligen zeit durchaus mal die Formate geändert für die Geburts- und Sterbedaten-Parameter in den Infoboxen, wenn mand a also zu verschiedenen Zeiten die Boxen-Vorlagen hierher kopierte, hatte man halt verschiedene Formate). Solange das Fachportal damit kein Problem hat ist es eben so, die haben ja die Arbeit und wissen wie man Hilfe holt wenn man es benötigt.--Maphry (Diskussion) 20:08, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Personeneinträge mit Eintrag zu Nachverwaltung

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Vorschlag für alle Personeneinträge insbesondere Künstler. Literaten, Fotografen... ein fester

Eintrag zur Adresse von Nachlass-Verwaltung! Rechteverwaltung --~2026-53728-44 (Diskussion) 17:11, 6. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Freigabe von nie verwendeten Benutzernamen/-konten bei absoluter Untätigkeit?

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Hallo, nur kurz eine Anregung zur Wikipedia, ausgehend von diesem konkreten Fall: Vor wenigen Monaten habe ich einen Artikel zu einer Pilzart namens Rötender Erdstern erstellt. Dabei dachte ich: Erdstern wäre doch auch für die Wikipedia ein interessanter Benutzername, der sozusagen Himmel und Erde verbindet. Nicht, dass ich meinen Namen wechseln möchte, ich war nur neugierig, ob es ein solches Konto schon gibt. Und siehe da: Am 13. Okt. 2010 hat jemand einen Account unter diesem Benutzernamen angelegt, dann aber bis heute, also seit jetzt 16 Jahren, nie ein einziges Edit unter diesem Benutzernamen getätigt , auch nicht in anderen Wikis . So etwas finde ich nicht richtig. Ich finde, hier müsste eine Regelung her: Wer sich einen Account reserviert und so auch einen Benutzernamen blockiert, aber dann zehn Jahre oder mehr nie benutzt (absolute Untätigkeit), muss mit erneuter Freigabe des Namens rechnen. (Selbst im deutschen Markenrecht kann eine Marke auf Antrag für verfallen erklärt werden, wenn sie fünf Jahre lang ununterbrochen nicht benutzt worden ist ). Wir sollten die Arbeit an der Wikipedia belohnen, nicht Untätigkeit.

Sobald unter einem Account Edits getätigt wurden, ist das natürlich etwas anderes, Beiträge muss man ja eindeutig zuordnen können. Auch das WP-Regelwerk verneint die Löschmöglichkeit eines Kontos nur mit Hinweis auf dann nicht mehr zuzuordnende Edits. Aber das ist ja im Fall „Erdstern“ und vermutlich auch in noch weiteren nicht der Fall. Ein Grund, die bisher geltende absolute Unlöschbarkeit eines Wikipedia-Benutzerkontos vielleicht noch mal zu überdenken?! Außerdem sind ja auch andere Handhaben möglich: Ein solches Konto müsste nicht unbedingt gelöscht, könnte aber auf Antrag einem neuen Benutzer zur Verfügung gestellt werden.--Kliojünger (Diskussion) 15:06, 14. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Es gibt viele, die Konten anlegen und sie erst viel später nutzen. Da ist es schwierig zu sagen, ab Zeitpunkt X wird das Konto anderweitig freigegeben. Aber, wenn jemand diesen Nick nutzen möchte, kann auf WP:BÄ ein Antrag gestellt werden. Dann wird das Konto angesprochen und wenn nach 4 Wochenn keine Reaktion kommt, wird das Konto auf einen anderen Namen geschoben, damit wird der Name frei und die andere Person kann auf den Namen umbenannt werden. Kommt nicht oft vor, aber kommt vor. Aktuell haben wir gerade einen entsprechenden Fall. Viele Grüße --Itti 15:29, 14. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ach, so etwas geht also schon! Schau an! Und du hast natürlich recht: Man sollte das Konto erst vorher noch benachrichtigen. Vielen Dank für die schnelle Antwort, Itti!--Kliojünger (Diskussion) 15:37, 14. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Im Metawiki ist m:Steward requests/Username changes der Beantragungsort, identischer Ablauf. Besser als GUC-Tool ist Special:CentralAuth/Erdstern. Grüße, —DerHexer (Disk., Bew.) 17:10, 14. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Neugewinnung von Wissenschaftler:innen für die Wikipedia

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Hallo zusammen,

auch wenn sie immer noch sehr leistungsfähig ist, ist die Wikipedia durch KI unter Druck geraten. Sie bietet mE aber auch viele Vorteile gegenüber KI, so z.B., dass die Inhalte menschengemacht sind und somit auch jemand aktiv darüber nachgedacht hat. Nun habe ich mich vor die Frage gestellt, wie man Wikipedia für die Zukunft aufstellen könnte. Eigentlich geht dies nicht anders als durch die Gewinnung von neuen Autoren und Autorinnen. Und insbesondere Personen aus dem Wissenschafsbereich wären sinnvoll.

Nun existiert hierzu bereits das Projekt der Bamberger Islamenzyklopädie, geleitet von Benutzer:PaFra. Dieses bietet Personen aus der Wissenschaft den Anreiz, ihre Beiträge besonders hervorzuheben und damit einen Anreiz zu Mitarbeit.

Nun hatte ich die Idee, dass man dieses Verfahren auch auf andere Projektbereiche ausdehnen könnte, und dies wie folgt (ich möchte ein paar Ideen zur Debatte stellen, nicht damit aussagen, dass sie zwangsläufig implementiert werden müssen) (im Folgenden benutze ich das generische Maskulinum, weil das sonst extrem aufwendig wird):

1. Grundsätzlich müsste klargestellt sein, dass alle Nutzer weiterhin gleichberechtigt editieren können, auch Beiträge von Wissenschaftlern müssen veränderbar sein. 2. Beiträge von Wissenschaftlern werden speziell in der Versionsgeschichte gekennzeichnet. 3. Wissenschaftler ist, grob definiert, wer in einem speziellen Fachbereich durch mindestens eine Fachpublikation oÄ (hier reicht bereits ein Fachartikel in einer Zeitschrift) hervorgetreten ist. Man könnte hier diskutieren, ob dies eine sinnvolle Definition ist oder ob lieber eine andere Definition erfolgen sollte. 4. Wissenschaftliche Beiträge werden in einem speziellen Register geführt. Sollte der Artikel stark verändert werden, bleibt der Verweis auf die Versionsgeschichte und Version erhalten. 5. Eventuell könnte man TF für Wissenschaftler aufweichen. So müssten zwar alle relevanten Positionen im Artikel dargestellt werden, es dürften aber auch eigene Positionen unter Angabe des Klarnamens dargestellt werden.

Das wären grob meine Ideen dazu. Was haltet ihr davon? Ich würde das gerne einmal diskutieren.

VG --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 09:45, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Sorry, auch wenn es wenig gefallen wird, das sind Überlegungen, die elementar gegen einige Grundgedanken verstoßen. TF aufweichen ist völlig untauglich. Im wissenschaftlichen Bereich muss veröffentlicht werden. Oft sind neue Entwicklungen auch nicht nachhaltig. Wissenschaftlich z veröffentlichen ist teuer. So haben wir jetzt schon Wissenschaftler, die hier statt dessen ihre Ergebnisse veröffentlichen möchten, was dann natürlich gegen TF läuft. Wikipedia ist nicht das Medium, in dem Peer-Review stattfinden kann. Dann, warum sollten die Beiträge von „Wissenschaftlern“ „golden“ glänzen, die von den normalo Trotteln nur blechern? Sind normalo Trottel weniger wert? Wissenschaftler sind hier gerne gesehen, aber einen Sonderstatus halte ich für schwierig. Auch nicht zwingend für sinnvoll. Wissenschaftler können hier unter ihrem Klarnamen veröffentlichen, sie können sich auf ihrer Benutzerseite entsprechend vorstellen, sie können sich, falls gewünscht und möglich, verifizieren lassen, somit durchaus schon jetzt einen „etwas gehobeneren“ Status erreichen, sie können, wie es andere ja auch machen, ihre Benutzerseite dazu nutzen, ihr Wirken in der Wikipedia, wie in der Wissenschaft darzustellen, doch an die üblichen Regeln sind sie noch immer gebunden. --Itti 11:14, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Hallo Itti, ja, natürlich bin ich enttäuscht, wenn die Idee nicht gut ankommt. Ich möchte das noch einmal ausführen, was meine Sicht ist. Grundsätzlich halte ich Wikipedia für ein sehr wichtiges Medium, weil es eben keine von großen Konzernen wie OpenAI gesteuerten und damit manipulierbaren Informationen bietet. Nur wird aus meiner Sicht die KI bald gut genug sein, um Wikipedia ernstlich Konkurrenz zu machen (falls sie das nicht schon ist). Aus diesem Grund heraus will ich noch einmal den Versuch unternehmen, neue Mitglieder zu gewinnen, nicht nur, aber auch aus dem akademischen Bereich. Vielleicht reicht es ja auch aus, wenn so etwas Vergleichbares wie die BIE geschaffen wird. Innerhalb eines solchen Rahmens könnte dann jede/r mit Masterabschluss in seinem/ihrem Bereich (aber eben nicht in anderen Bereichen) tätig werden. Meine generelle Sorge ist halt, dass wenn Wikipedia wegfällt, wir nur noch KI im Internet haben. Dann wäre das Ganze demokratischer Kontrolle weitgehend entzogen. So kann prinzipiell jede/r mitarbeiten. Vielleicht hast du aber auch Ideen, um neue Wikipedianer:innen zu gewinnen. Mir geht es in keinem Fall um die Errichtung einer Zwei-Klassen-Hierarachie. Gruß --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 13:08, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Es gibt immer wieder studentische Projekte, teilweise von Dozenten gestartet und manchmal von aktiven Wikipedianern betreut, deren Ziel es ist, Studenten die Artikelarbeit in der Wikipedia nahe zu bringen. Die Qualität dieser Artikelarbeit schwankt deutlich (von sauberer Artikelarbeit bis zu URV durch C&P und KI-Slop) und führt meiner Erfahrung nach selten zu nachhaltiger Mitarbeit in der Wikipedia. Das ist vermutlich zum Teil dem beschränkten Zeitbudget der Studenten geschuldet, aber auch häufig ein missverstandenes Anreizprofil. Die Studentin im Rahmen eines Uniprojektes möchte eine möglichst gute Note, hat sie die Note, ist sie verständlicherweise weg. Der durchschnittliche oder idealtypische Wikipedianer hingegen hat ein intrinsisches Bedürfnis, Wissen aufzubereiten und zu verbreiten. Seine oder ihre Motivation ist (idealtypisch) nicht durch irgendwelche Interessenkonflikte (Note, Geld, Werbung etc) beeinflusst. Vergleichen kann man das vielleicht mit dem Sportverein. Der durchschnittliche (Freizeit-)Fußballspieler will (tada!) Fußball spielen. Sein Interesse an der Vereinsarbeit, dem Jugendtraining oder dem Betrieb des Casinos tendiert i.d.R. gegen null. Leute die sich dort engagieren lieben exakt das: Anfängern das Ballspiel beibringen, Kinder zu den Spielen fahren, sich mit dem Sportamt über Förderungsmöglichkeiten austauschen, das soziale Vereinsleben gestalten usw. Wissenschaftler üben ihren Beruf in der Regel aus weil sie forschen und (tada!) Wissen schaffen wollen. Die Aufbereitung bereits existierenden Wissens für eine Enzyklopädie ist eher was für diejenigen Lehrenden die auch Lehrbücher verfassen und nicht ihr neu geschaffenes Wissen verbreiten wollen bzw. müssen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Anforderungsprofil ist speziell. Gute Trainer sind nicht unbedingt gute Spieler, ebenso wie gute Wissenschaftler nicht unbedingt gute Wikipedia-Autoren sind. Und sollte sich dereinst niemand mehr finden, an der Wikipedia zu arbeiten, wird der Inhalt eingefroren und nicht mehr weiter bearbeitet. Ich glaube aber, dass es immer Menschen geben wird, die genau das was wir hier machen lieben. --Millbart talk 13:48, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Da würde ich einwenden,dass es erst einmal egal ist, aus welchen Gründen jemand schreibt (solange es nicht bezahlt ist), oder ob jemand lange oder kurz in der Wikipedia bleibt. --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 14:11, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Bin klar gegen die Vorschläge, bietet dieses Mehrklassensystem reichlich Konfliktpotenzial und gerade die Aufweichung von TF würde elementar gegen die WP:GP verstoßen. Die Wikipedia bildet bekanntes Wissen an, kein zu schaffendes. --ɱ 👽 11:47, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Jetzt müsste ich noch einmal fragen: Wäre TF grundsätzlich durch eine per Abstimmung herbeigeführte Aufweichung der Prinzipien für wissenschaftliches Schreiben änderbar? Oder wäre das überhaupt nicht möglich? Gruß --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 13:10, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Nein, das widerspräche direkt dem Projektziel Enzyklopädie. --Millbart talk 13:22, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
(BK) Wikipedia ist eine Enzyklopädie, Grundprizip Nr. 1, TF ist ein eindeutiger Verstoß dagegen. Da die Grundprinzipien auch nicht per Abstimmung veränderbar sind, sind derartige Änderungen überhaupt nicht möglich. Wenn man eine Plattform für neue wissenschaftliche Erkenntnisse machen möchte, bräuchte es ein neues Wikiprojekt neben Wikipedia, Commons, Wiktonary, Wikidata etc. --Orci Disk 13:30, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Als jemand, der aus dem akademischen Bereich kommt, bin ich klar gegen eine Aufweichung von TF oder eine Klassengesellschaft, bei der akademische Abschlüsse oder Veröffentlichungen maßgeblich sind. Das scheitert bereits an den praktischen Voraussetzungen, da es keine Institution gibt, die den Nachweis dokumentieren würde – das Support-Team dürfte sich wohl hüten, so etwas zu übernehmen (schon die Verifizierungen sind dort eher unbeliebt). Und es würde den zentralen Pfeiler der Wikipedia stürzen, der darauf beruht, dass die Inhalte nachvollziehbar sind und jeder ungeachts der eigenen akademischen Weihen diese überprüfen kann. Es gab bereits mit dem Citizendium einen Wikipedia-Anleger, der mit sogenannten Fachlektoren arbeitete und somit Akademikern einen höheren Rang gab. Es ist mit diesem Ansatz völlig gescheitert. --AFBorchert 🍵 13:43, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
@alle Ich kann die Einwände gut verstehen und nehme eure Sorgen ernst. Ich würde meinen Vorschlag dementsprechend in mehreren Punkten abändern wollen.
Meine Idee wäre, dass einerseits ein der BIE vergleichbarer Rahmen für Unterbereiche in der Wikipedia geschaffen wird.
Zum anderen hätte ich die Idee, dass wir zusätzlich zu Lesenswert und Exzellent noch eine Auszeichnung "Wissenschaftlich Geprüfter Artikel" einführen. Das wären Artikel,deren Wissenschaftlichkeit durch Fachleute aus dem jeweiligen Gebiet geprüft wurde. Diese Artikel könnten dann auch von Laien verfasst sein, sodass hier kein Auschlusskriterium durch einen Abschluss gegeben wäre.
Lasst mich gerne einmal eure Gedanken dazu hören.
Viele Grüße --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 14:08, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Was ist eine BIE? Air Méditerranée oder Bureau International des Expositions bietet mir BIE an. Auch Hilfe:Glossar kennt den Begriff nicht. --ɱ 👽 14:23, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Wie ist der für alle sichtbare Nachweis zu erbringen, dass die Person in genau dem Lemmathema als Fachperson gilt?--Gruß, Traeumer (Diskussion) Meine Beiträge werden noch oldschool mit natürlicher Dummheit erstellt. 14:28, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Das eben müsste man diskutieren. Ich würde es an der Beteiligung an Forschung/Lehre in einem bestimmten Bereich festmachen. Vielleicht gibt es aber bessere Ideen. Und es müssten sich natürlich auch Wissenschaftler:innen finden, die zu einem solchen Verfahren bereit wären. Ich vermute auch, dass so etwas vorerst auf kleinere Bereiche der Wikipedia beschränkt wäre, in denen dann einzelne Personen aus dem Wissenschaftsbereich agieren würden. Flächendeckend würde das vermutlich die Arbeitskraft der meisten Leute übersteigen. Das wäre zumindest meine Idee dazu. --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 14:36, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Auch wenn ich nicht glaube, dass eine Chance dafür besteht, finde ich, dass es erst einmal ein interessanter Gedanke ist. Problematisch ist natürlich, wer als Wissenschaftler hierbei definiert wird und ob man sich hierbei auf die Menschen aus Forschung/Lehre beschränkt oder auch aus der praktischen Anwendung. Dazu kommt, dass dies zu einer Änderung bei der Software o. ä. führen müsste, damit man diese Leute in der Versionsgeschichte erkennen kann. Spätestens hierbei werden sehr viele das Gefühl bekommen, dass diese Nutzer dann anders behandelt werden, was natürlich ein absolutes No-Go für das Projekt wäre, wie es aktuell gedacht ist. Dementsprechend wird eine derartige Umsetzung vermutlich eher ein langfristiges Projekt, da eine Integration innerhalb der Wikipedia deutlich schwieriger als ein externes Projekt wird. Mal sehen, wie die Disk hier verläuft. --Gruß, Traeumer (Diskussion) Meine Beiträge werden noch oldschool mit natürlicher Dummheit erstellt. 14:53, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Also ich selbst komme ja aus den Geisteswissenschaften. Da gibt es neben den Universitäten in der praktischen Anwendung noch Lehrer, Forschungsinstitute, Museen, Archive und interessierte Laien. Vielleicht bin ich daher etwas blind für das, was in anderen Bereichen so der Fall ist, also welche Personen als Expert:inen für ein Thema gelten können. Ich kann diese Frage letzten Endes vielleicht nur für "meinen" Bereich beantworten. In der Geschichtswissenschaft würde ich als Experten folgende Pesonengruppen akzeptieren: Promovierte Lehrende an Unis, Personen, die sich lange Zeit im archivalischen oder musealen Kontext mit einem Thema auseiandergesetzt haben. In Ausnahmefällen vielleicht auch "Laien", wenn diese z.B. zu Themen geforscht haben, wobei ich lerteres aus meinem Bauch heraus eher für die Ausnahme halten würde. Grundsätzlich würde ich eine Früheuzeithistorikerin aber nicht als Expertin für das Römische Reich gelten lassen. --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 15:40, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Der Einleitung entnehme ich Bamberger Islamenzyklopädie --Mielas (Diskussion) 14:30, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Genau, das ist im Grunde ein Projekt, das innerhalb von Wikipedia ins Leben gerufen wurde. --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 14:31, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ich finde BIE im Prinzip eine sinnvolle Idee - aber ausserhalb der WP: wenn Autoren dort im Zusammenhang und nach selbst festgelegten Kriterien eine Auswahl von WP-Artikel präsentieren wollen und dadurch motiviert werden, Artikel zu erstellen und ihre weitere Entwicklung zu begleiten, sehe ich das als Gewinn (sofern nicht durch Kriterien wie das 50%-Text-Limit mögliche Fehlanreize gesetzt werden) und es ist eine legitime Verwendung der Ressource Wikipedia. Aber innerhalb der WP sehe ich keinen Platz dafür. Man kann sich doch (wie der Initiator von BIE) im passenden WP:Portal oder der passenden WP:Redaktion engagieren.
Was sollen die Kriterien für "wissenschaftlich geprüft" sein? In der Wissenschaft, erscheinen Artikel idR nach "peer review", die aber keine Garantie für Korrektheit bieten (und referees sind immer schwerer zu finden). Und wie sollte das Label dem ursprünglichen Ziel, mehr Wissenschaftler für die WP zu gewinnen, dienen? --Qcomp (Diskussion) 14:39, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Wie soll man ausschließen, dass dann Menschen vom Kaliber eines Sucharit Bhakdi wissenschaftlich korrekt prüfen? Wenn deren Wort mehr Gewicht hat, wie soll man dann als „Laie“ Einspruch erheben können? --ɱ 👽 14:43, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Halte ich jetzt ehrlich gesagt eher für die Ausnahme. --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 15:44, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Gerade Wissenschaftler mit fragwürdigen Thesen versuchen, jede Publikationsmöglichkeit zu nutzen, die ihnen Aufmerksamkeit für ihre Ansichten bietet, vor allem wenn ihnen die seriösen Publikationsmöglichkeiten ihres Bereichs (z.B. Fachzeitschriften) versperrt sind. Da könnte Wikipedia also durchaus Anziehungspunkt für Fragwürdiges werden. --Orci Disk 16:06, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ausnahme? Es gibt organisierten Wissenschaftsbetrug, von daher doch bitte auf meine Fragen eingehen. --ɱ 👽 18:35, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ja, gut, aber das berührt ja dann die gesamte Quellenproblematik der Wikipedia, nicht nur diesen Bereich. Bei missbräuchlichem Verhalten Einzelner ließe sich ein Zugang ja entziehen. Deswegen ja mein Vorschlag, es an offizielle Positionen an Unis zu binden. --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 20:07, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ich kann jetzt nur für Geschichte oder Ähnliches sprechen. Da existieren z.B. Handbücher, die nicht im peer-review-Verfahren verfasst sind neben Artikeln in Zeitschriften, die dieses Verfahren nutzen. Für die Gewinnung von mehr Wissenschaftlern würde ich eher so etwas wie die BIE für Unterbereiche vorschlagen (aber eben nur in dem Fall, dass es auch wirklich betreut wird. Von heute auf morgen würde ich so etwas nicht überall in der Wikipedia einführen wollen). --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 15:44, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
@Angemeldeter Benutzer Ich denke du ziehst die falschen Schlüsse aus der beispielhaften Arbeit von PaFra. Da ist zum einen die vorbildhafte und regelkonforme Arbeit von PaFra in der Wikipedia. Zum anderen ist da die Nutzung der daraus erwachsenen Artikel im Rahmen der Bamberger Islamenzyklopädie, die aber als solche nicht Teil der Wikipedia ist. So etwas iat durchaus auch andernorts denkbar, aber nur dann, wenn sich die Wissenschaftler ein Beispiel an PaFra nehmen, der niemals Sonderrechte auf Grund seiner Position eingefordert hat. Da du vergleichsweise wenig Erfahrung in der Wikipedia hast (ca. 2300 Edits in fast 20 Jahren) hast du wahrscheinlich noch nie mitbekommen, dass diejenigen unter uns, die -wie ich- sich hauptsächlich in Eingangskontrolle und Qualitätssicherung engagieren, sich immer wieder mit "Wissenschaftlern" auseinandersetzen müssen, die hier in der Wikipedia versuchen , dubiose Thesen zu platzieren. Auch erlebe ich es immer wieder, dass durchaus vom Grundsatz her seriöse Wissenschaftler meinen sich hier etwas herausnehmen zu können, was grundsätzlich ablehnen müssen, nämlich da ordentliche Belegen. Ich habe schon viele Mails von (vorwiegend pensionierten bzw. emeritierten) Wissenschaftlern bekommen, die sich darüber beschwerten, dass Änderungen und Ergänzungen, die diese vorgenommen hatten, wegen mangelnder Belege revertiert wurden. Da höre ich dann immer wieder das Argument, man wisse das ja aufgrund eigener langjähriger Forschungen. Unser notwendiges Argument, dann möge man doch das veröffentlichen und die Veröffentlichung als Beleg benutzen , wir dann nicht gern gehört. Ich habe aufgrund solcher Erfahrungen keienr Verständnis dafür, dass jemand hier auf die Idee kommt, Sonderregelungen für Wissenschaftler einführen zu wollen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass unter den vielen Wissenschaftlern, die längst hier mitarbeiten, eine solche Regelung Begeisterungsstürme hervorrufen würde --Lutheraner (Diskussion) 20:05, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Naja, also Erfahrung würde ich nicht an der Editzahl messen. Ich habe 4 lesenswerte Artikel geschrieben, aber gut. ;) Ok, ich nehme deine Kritik zur Kenntnis. Bist du denn sicher, dass diese die allgemeine Haltung unter Wissenschaftlern widerspiegelt? Zumal du jetzt von, ich nenne das jetzt mal der älteren Generation sprichst, die vielleicht (und das soll kein Vorwurf sein) weniger technikaffin ist. Ich möchte auch noch einmal klarstellen, dass ich nichts "gefordert" habe, sondern eine Idee teilen wollte, wie wir Wikipedia vielleicht erhalten können, indem wir mehr neue, teils vorwiegend in der Wissenschaft tätige Mitglieder gewinnen.
Ich werde mir deine Kritik aber zu Herzen nehmen und noch einmal ein paar Tage über die Angelegenheit nachdenken, ohne hier in die Diskussion einzusteigen. Es wurden ja jetzt bereits sehr viele gute Argumente genannt.
Ich möchte aber auch noch einmal betonen, dass wir mE (und das meine ich nicht bezogen auf die vorliegende Diskussion) am Umgangston in der Wikipedia arbeiten müssen. Das gerade im Hinblick darauf, dass wir alle älter werden und auch die Wikipedia Nachwuchs braucht.
Danke an alle, die sich hier beteiligt haben! Viele Grüße --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 20:21, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
@Angemeldeter Benutzer Zur Klarstellung: Wenn ich von deiner geringen Erfahrung spreche, bezieht sich das in erster Linie auf den Metabereich. Und was die Altersfrage angeht, so geht das nicht gegen die ältere Generation (ich selbst bin über 70) sondern spiegelt einfach nur Erfahrungen wider. Auch habe ich nicht behauptet , du hättest etwas gefordert, ich habe nur PaFra als positives Beispiel genannt, der hier als Wissenschaftler exzellente Arbeit macht und eben nichts fordert. Freundliche Grüße --Lutheraner (Diskussion) 20:36, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Kein Problem, alles gut. Gruß --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 20:38, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Es ist durchaus ein Problem, dass (gerade in den Humanwissenschaften) Wissenschaftler halt ihren eigenen Point of View haben und auch verteidigen. Das ist völlig normal und in Ordnung, passt aber nicht gut zur Wikipedia. Recht gut funktioniert es, wenn Wissenschaftler in der Wikipedia nicht zu ihrem Kernthema veröffentlichen (also auch nicht original research betreiben). Ein gutes Beispiel wäre der verstorbene Benutzer:FelMol, der eine ganze Menge ausgezeichnete Artikel produziert hat, jedoch weniger zu seinem Kernthema Industrielle Beziehungen. Ein weniger gutes Beispiel konnte man im Artikel Argument beobachten, wo ein Fachwissenschaftler den Artikel nutzte, um seine Sichtweise zu popularisieren. --Mautpreller (Diskussion) 20:49, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ich halte von der Vorstellung und dem Gedanken, dass "Wissenschaftler" etwas "besser wissen" als "Nicht-Wissenschaftler" gar nichts.--Doc Schneyder Disk. 21:05, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ich hielte davon aber durchaus etwas. Es gibt eben Leute, die von etwas mehr Ahnung haben als andere, und freilich ist es ein Unterschied, ob ich mich laienhaft in ein Thema erst einlesen und dann hier etwas dazu schreibe, oder ob jemand viele Jahre auf wissenschaftlichem Niveau dazu gearbeitet hat. Die Frage ist nur, wie das in Wikipedia einfließen sollte. Wikipedia dient nicht zum Publizieren, aber es spricht gar nichts dagegen, dass jemand unter Offenlegung seiner Identität – auch als Wissenschaftler*in – Beiträge erbringt. Das machen übrigens gar nicht so wenige. Wikimedia-Benutzernamen von Personen werden auf Wikidata gesammelt. Hier beispielhaft die bekannten Physiker, die auch in Wikimedia-Projekten mitgearbeitet haben. Man kann freilich auch andere Berufsgruppen abfragen. Wenn es um die Verknüpfung von Wikipedia und wissenschaftlichen Projekten ginge, hielte ich dagegen den Ansatz, der bei Wikidata gewählt wurde, für viel besser: Wissenschaftler betreiben eigene Wikibase-Instanzen und verknüpfen diese mit Wikidata und mehre so Qualität und Umfang des Semantic Web. Bezogen auf Wikipedia wären das Belege oder Weblinks – vorausgesetzt, die Qualität wäre sichergestellt, wie bei anderen Internetquellen auch nach WP:WEB und WP:BLG. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 00:06, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Hier nur ein ein kleiner Nachtrag zur Diskussion: Es gibt in der englischsprachigen Wikipedia die Vorlagen Academic peer reviewed und Academic-written review. Wenn man in der von Angemeldeter Benutzer vorgeschlagenen Richtung etwas unternehmen will (worauf der Ausgang der hier geführten Diskussion nicht hindeutet), könnten diese Vorlagen als Orientierungsbild dienen.--PaFra (Diskussion) 23:05, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Diese Frage, wie man mehr Fachleute dazu bringen kann, sich um ihren jeweiligen Themenbereich zu kümmern, treibt mich auch seit Anfang an um. Die vielversprechendste Lösung schiene mir inzwischen, zum Beispiel die Fachgesellschaften in die Pflicht zu nehmen: Sie sollten Wikipedia endlich als Teil ihrer Wissenschaftskommunikation begreifen. Von diesen Gesellschaften gibt es hunderte, sie sind unterschiedlich stark organisiert, aber alle gut in ihrer jeweiligen Disziplin vernetzt. Es wäre denkbar, aus diesen Organisiationen heraus kleine Redaktionen (innerhalb unserer existierenden Themenportale und Redaktionen) zu bilden, die erst mal die Grundlagen ihrer Disziplin sichten. Einen Versuch (wenn auch nicht mit einer Fachgesellschaft, sondern mit einer Fachcommunity) habe ich vor Kurzem gestartet, es ist aber noch zu früh, um beurteilen zu können, wie sich das entwickelt, daher keine Links an dieser Stelle von mir. --Nina (Diskussion) 06:51, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Nach meiner Erfahrung möchten die nur einen Artikel über ihre Fachgesellschaft und zu weiteren Artikeln „haben sie keine Zeit“. --Itti 08:22, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Sie haben wirklich wenig Zeit, aber wenn sie erkennen, wie wichtig und lohnenswert es ist, Zeit in Wikipedia zu investieren, könnte sich das ändern. Die Hebelwirkung via Wikipedia ist so groß, das kann man gar nicht überschätzen. --Nina (Diskussion) 08:29, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Wenn der Antrieb jedoch ist, für die Fachgesellschaft etwas zu erreichen, ist er schon falsch. Für die Gesellschaft etwas zu erreichen sollte der Antrieb sein. Alles andere führt zu den uns bekannten Problemen. Das ist bei jedem interessengeleiteten Edit, egal ob es die schnöden Unternehmen sind, die ja nicht so glamourös wie „Wissenschaftler“ sind, oder die Autoren und Coaches, oder die Selbstdarsteller egal welcher Fachrichtung. Ja auch die wissenschaftlichen Selbstdarsteller fallen da drunter. Ihr Wirken schadet. --Itti 08:53, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
+1. Das sind alles Personen, Stellen, Einrichtungen, die ihren POV einbringen wollen, sonst nichts. Deshalb bitte nicht insoweit ansprechen, sondern die Erfahrungen auswerten, die es aus den bisherigen diesbezüglichen Projekten gibt. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 08:55, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Wissenschaftler, die sich in einer Fachgesellschaft engagieren, tun dies, weil sie für ihr Forschungsfeld etwas erreichen wollen. Weil sie wissen, dass sie gemeinsam Forschungspolitik machen können, und weil sie sich innerhalb ihres Fach vernetzen wollen, um den Austausch zu verbessern. Es wäre in Wikipedia nicht das Ziel "Für die Fachgesellschaft" etwas zu erreichen, sondern für ihren Themenbereich. Das ist ein entscheidender Unterschied. --Nina (Diskussion) 09:36, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Nur bleibt das Spannungsfeld: Die Wikipedia stellt nur etabliertes Wissen dar. --Itti 09:38, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ja, natürlich: Und wer sollte das besser beurteilen können als die jeweiligen Fachleute? Sie sind sich der schwarzen Schafe und Abtrünnigen vom Mainstream ihres Fachs ja bereits bewusst. Es geht wie erwähnt darum, Grundlagenartikel zu schreiben, nicht, Einzelpersonen oder -meinungen zu pushen. --Nina (Diskussion) 09:44, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Sorry Nina, eine „Selbstverpflichtung“ hat noch nie funktioniert. Nicht in der Wirtschaft, nirgends sonst. Die schwarzen Schafe sind die, die wir hier massiv haben, das sind die, die uns hier in vielen Bereichen Arbeit und Ärger machen. Wenn hier Wissenschaftler tätig werden, sind sie grundsätzlich, wie alle anderen die ernsthaft mitmachen möchten, willkommen. Doch Regeln gelten für alle. --Itti 09:48, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Wieso denkst Du denn dass für diese Personen andere Regeln gelten sollten? „Selbstverpflichtung“ funktioniert bereits bei jedem, der sich hier einbringt. Es wäre aus eigenem Antrieb. Nicht mit Bezahlauftrag. Sondern in dem genuiven Wunsch, Wikipediaartikel in dem jeweiligen Fachgebiet zu verbessern. --Nina (Diskussion) 09:53, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Die anderen Regeln wurden hier initial vorgeschlagen. --ɱ 👽 10:07, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ja, und sie wurden zurecht unisono abgelehnt. Was ich vorschlage ist ein Kommunikationsweg an Fachleute, um auf die Probleme aufmerksam zu machen, die Wikipedia hat, und nicht, für diese andere Regeln zu entwerfen. --Nina (Diskussion) 10:19, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Der kanonische Weg, um so etwas zu institutionalisieren, wäre die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats, der den Auftrag hätte, inhaltliche Sichtungen durchzuführen und auf der Grundlage Empfehlungen für die weitere Entwicklung auszusprechen. Der Rat könnte einen jährlichen Bericht herausgeben, zum Beispiel zur WikiCon, könnte eine Tagung ausrichten, könnte auch Autor*innen aufnehmen oder sich regelmäßig mit ihnen austauschen. Es gäbe viele Möglichkeiten. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 10:54, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Es gab von der Chemie-Redaktion durchaus schon Kontakte zur Gesellschaft Deutscher Chemiker, herausgekommen ist aber nicht sonderlich viel. Letzlich ist es m.e. so, dass eine langfristige Mitarbeit in Wikipedia (über einen einzelnen Artikel heraus) nur mit intrinsischer Motivation der einzelnen Person funktioniert und nicht erzwungen werden kann, weder über Fachgesellschaften, Unis oder sonst was. Man muss es selbst wollen, hier mitzuarbeiten,sonst wird das nichts. --Orci Disk 09:58, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

+1 Dazu kann man Wikipedia vorstellen, erklären, wie sie funktioniert und auch Hilfestellung geben, aber Personen, die nur interessengeleitet aktiv werden, sind in der Regel dann weg, wenn ihr Interesse befriedigt ist. Das haben mir auch viele Jahre im Mentorenprogramm gezeigt. --Itti 10:01, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Ja, genau so. In den jeweiligen Fachgesellschaften, um dort überhaupt erst mal auf das Problem aufmerksam zu machen, dass Wikipedia gerade stirbt. --Nina (Diskussion) 10:07, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Mit dem Sterben von Wikipedia ist es wie mit allem, was im Web 2.0 stirbt: Blogs sterben auch schon seit 30 Jahren. Bei der letzten WikidataCon gab es einen Vortrag von einer amerikanischen Bibliothekarin, deren Abteilung jede Woche ein paar Stunden in Wikidata gearbeitet hatte. Ihr Fazit war: Wikidata needs us more than we need Wikidata. Und nachdem das Projekt beendet war, waren dann auch alle weg. Keine/r arbeitete privat weiter. Was funktioniert hatte, war vor 15 Jahren das Projekt Wiwiwiki, um erstmal einen Grundbestand an Artikeln zu dem Themengebiet zu erstellen. Die meisten dieser Artikel ist dann in der Folge unbearbeitet liegengeblieben und ist noch original auf dem damaligen ersten Stand. Die anderen Projekte an Hochschulen, die seitdem erstellt worden waren, verliefen ganz ähnlich. Es braucht eine intrinsische Motivation, sich für einen bestimmten Bestand irgendwie verantwortlich zu fühlen und das dann auch durchzuziehen und zu einem Teil der eigenen Biografie zu machen. Das wird es immer wieder geben. Aber eben nicht mehr so wie früher, denn der damals erst zu schaffende Bestand an Artikeln existiert ja nun, und es ist sehr viel schwerer, einen Bestand zu pflegen als ihn erst einmal initial zu erstellen. Trotzdem ist Wikipedia ein riesiger Tanker mit einem ebenso langen Bremsweg. Mit Wikipedia können auch wir noch alle gut in Rente gehen und noch lange weitermachen. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 10:41, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Genau diese Sorge habe ich auch. Was kommt nach Wikipedia, wenn wir jetzt nicht umsteuern? Das wäre in einer Möglichkeit ein absolutes KI-Zeitalter im Internet. Und das wäre aus meiner Sicht angesichts der US-amerikanischen Marktmacht eine Katastrophe.
Eine Idee, die ich noch hätte, wäre, Studierende umd Lehrende dazu gewinnen, Wikipedia im Rahmen von Kursen zu bearbeiten. Da bräuchte man ein innovatives Konzept. Vielleicht wäre z.B. eine Verbindung mot Public History sinnvoll. --Angemeldeter Benutzer (Diskussion) 11:42, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Wie schon erwähnt, gab es das schon. Es gab eigene Initiativen von Hochschullehrern aus verschiedenen Fächern, und es gab auch mal ein Hochschulprogramm von WMDE, in dem unter anderem ich Referent war, bis es eingestellt wurde. Auf dieser Grundlage berichten wir vorstehend. Das ist übrigens auch keine Ja-Nein-Debatte, sondern eher von dem Wunsch getragen, wenn man solche Vorschläge macht, doch bitte die bisherigen Erfahrungen einzubeziehen. Siehe zuletzt Wikipedia:WikiCon 2026/Programm/Wikipedia in-aus-und (Hoch-)Schulen. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 12:13, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Die hier engagierten, auch im Metabereich und vor allem dort, kämpfen jeden Tag darum. Wir sprechen Leute an, die hier ihre ersten Schritte mehr oder weniger erfolgreich machen. Wir sprechen Leute „draußen“ an. In Museen auf den GLAM-Veranstaltungen, in Büchereien, mit denen wir kooperieren, in Geschichtsvereinen, mit denen wir Konktakt suchen, auf Museumstreffen, an Hochschulen, wir verteilen gerade aktuell über die Asta an der Uni Bochum Einladungen zu einem regelmäßigen Women-Edit, es ist hartes Brot, richtig hartes Brot. @Angemeldeter Benutzer, vieles wurde schon versucht und vieles kann auch noch versucht werden, wie z.B. der WikiBus, aber entscheidend ist, was machst du? Nur andere anzustupsen, macht ihr mal, das genügt nicht. --Itti 12:19, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Mal aus meiner eigenen Perspektive als Wissenschaftler: Ich bearbeite gerade nicht meine Fachgebiete, nicht weil ich es nicht könnte, sondern weil die Gefahr eines IKs besteht. Dann haben wir eben noch das Ungleichgewicht zwischen Naturwissenschaften auf der einen und Geistes-/Kultur-/Sozialwissenschaften auf der anderen Seite. Während bei letzterem deren Hauptveröffentlichungsformat (Buch) als allgemeine Quelle akzeptiert wird, bekommen wir immer wieder Diskussionen wenn man Journalartikel hier als Hauptquelle benutzt. Da wäre als erstes anzusetzen, denn das macht absolut keinen Sinn. Denn dann könnten Wissenschaftler eben hier so arbeiten wie sie es im Arbeitsalltag auch tun (beispielsweise bei Reviews oder Assessments, nur dann eben etwas allgemeinverständlicher geschrieben). Wir haben uns die letzten zwei Jahrzehnte hier in die Falle getrieben, dass Naturwissenschaften nach Geisteswissenschaftlichen Massstäben bewertet werden und das ist eben allgemein gescheitert (von dem Ungleichgewicht in den RKs für Wissenschaftler, wo für Geisteswissenschaftlern über die 4 Bücherregel eine Abkürzung eingebaut wurde reden wir da noch gar nicht). So haben wir dann eben das Problem, das auf der einen Seite etwas relevant ist, was quasi den Status einer Einzelpersontheorie und -hypothese eingestuft werden kann, während im naturwissenschaftlichen Bereich man eben warten muss bis es quasi 30 Jahre später im Lehrbuch steht. Und das sorgt dann eben für Abschreckung auf ganz anderer Ebene, warum soll man sich denn die Mühe machen, wenn man quasi altbackendes beschreiben soll und eben nicht was derzeit Stand der Wissenschaft ist. Da braucht man keine Sonderbehandlungen basteln, die gibt es wie gesagt schon auf der einen Seite der Wissenschaft. Es geht da eher darum, dass man sich bemüht einen ausgeglichenen Weg zwichen allen Wissenschaften findet, und da sind wir noch weit davon entfernt.--Maphry (Diskussion) 12:27, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Das ist ein aber eher spezielles Problem und führt hier glaube ich vom Thema weg. Ich würde an anderer Stelle gerne mehr dazu wissen: Auf welche Diskussionen beziehst du dich? Ich glaube nicht, dass ein als als gut bewerteter Artikel nicht als Quelle für irgendwas taugen kann und kann die Problematik nicht bestätigen. --Nina (Diskussion) 12:47, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Schau dir einfach mal das Archiv der WP:Q zum Thema Primär- und Sekundärliteratur an. Da ist es wahrscheinlich 100 mal diskutiert worden was denn nun was ist und was zulässig ist und was nicht. Da steigt jemand der von aussen kommt nicht durch. Vor allem weil in Geschichts- und Kulturwissenschaften ja diese Begrifflichkeiten üblich sind, im Naturwissenschaftlichen das eher für Augenrollen sorgt. Allein das Duell der WP:Q Grundsätze 1 und 4 ist da schon eine Probelmstellung. Da werden erst "begutachtete Veröffentlichungen" als etabliertes Wissen kategorisiert und dann gibt es quasi die "Einschränkung§ über die Sekundärliteratur. Denn wenn man dann in den Artikel Sekundärliteratur schaut, dann bekommt man zwei Beispiele vorgesetzt. Bei den Geisteswissenschaften gibt es Faust und eine Abhandlung darüber. Letzteres wäre nach jeder Vorstellung ebenfalls Primärliteratur, eben weil es eigenständige Interpretationen erhalten kann. Aber es wird hier klar festgelegt, dass die Geschichtswissenschaften es als Sekundärliteratur sehen (eben weil das jedes Fach nach Einleitung selbst festlegt). Bei den Naturwissenschaften werden dort Grundsätzlich nur Reviews als Sekundärliteratur genannt, die Litertatur über die gereviewt wird als Primätliteratur bezeichnet. wir haben also zwischen den Fächern eine Unbalance, dass bei den Geisteswissenschaften durchaus hier an prominenter Stelle (und vielfach in den Diskussionen zitiert), eine Stufe niedriger angesetzt wird als das was relevant angesehen werden kann im Bereich der Quellen. Um mal ein extremes Beispiel zu nehmen: Wenn ein naturwissenschaftlicher Artikel von drei anderen Artikeln in deren Einleitungen (wo man ja Literatur reviewt) als Beleg für eine Sache angenommen wird, dann wären sie zusammengenommen nicht als Quelle nutzbar, eben weil das allgmeine Verständnis ist, dass es ebenfalls nur Primärliteratur ist. Es müsste halt ein Reviewartikel herhalten (etwas was in vielen Fachgebieten eher von Doktoranden als von etablierten Wissenschaftlern verfasst wird) damit etwas als in Sekundärliteratur beschrieben und damit hier einbindbar (nach WP:Q G. 4) betrachtet wird. Klar, man will damit WP:TF vermeiden, aber man sorgt damit für ein durcheinander von Regelungen, die für einen Anfänger undurchdringbar sind. Nun kann man dann tausend mal schreiben, dass ein für gut befundener Journalartikel als Quelle hergenommen werden darf, aber die Gefahr ist halt immer, dass jemand von aussen kommt und das bestreitet. Und dann hat man den Salat, das man quasi aus wissenschaftlicher Sicht minderwärtigere Artikel suchen muss um etwas allgemein akzeptiertes irgendwie belegen zu können, weil die als vollwertige Artikel angesehenen Dinge eben theoretisch nicht als Hauptquelle herhalten sollten. Und so ist eben nicht unbedingt die Regelrealität entscheidend, sondern das Dickicht an Regelungen die im Falle eines Falles eben zu sehr viel Frustration führen können.--Maphry (Diskussion) 15:35, 17. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Ninas Vorschlag erscheint mir als durchaus gut, leider habe ich die Erkenntnis gewonnen, das zwar der Wunsch nach einer angemessenen Darstellung vorhanden ist, eine eigene Beteiligung meist kaum in Betracht gezogen wird. Nicht einmal bei der Darstellung des ureigensten Bereiches. Keine Zeit, kein Interesse (oder Angst davor) sich bei Wikipedia und die Technik einzuarbeiten, und vor allem, die Regeln die für alle gelten so zu akzeptieren. Nicht aus Bosheit, Dummheit oder Engstirnigkeit, sondern weil die wenigsten Forscher auf die Weise denken können, wie wir Artikel verfassen. Deshalb bräuchte es wirklich Wissenschaftskommunikatoren dafür. Die leben aber davon. Wenn sie nicht schon Wikipedianer sind. Denn viele von uns sind mittlerweile selbst in diese Rolle gerutscht. Allerdings fehlt uns meist die Vernetzung in die Fachkreise hinein, oder diese ist nur oberflächlich und wir werden nicht als Teil des Ganzen gesehen, sondern als Bittsteller oder, wenn positiver, wünschenswerte Nebenerscheinungen. Ich mache das halt jetzt auch seit 20 Jahren an der Schnittstelle mit und kenne es leider zu gut. Die Bedeutung von Wikipedia indes wird in kaum noch einem Fall unterschätzt. -- Marcus Cyron 21 Jahre Wikipedia 22:01, 18. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Der Bereich GLAM läuft seit Jahren sehr gut mit vielen erfolgreichen Projekten und starker Vernetzung. Ich würde daraus einfach ein GLAMU machen und Universitäten und andere Forschungseinrichtungen dort klar mit einbeziehen. --GPSLeo (Diskussion) 07:54, 19. Okt. 2026 (CEST)Beantworten