Diskussion:Adolf Hitler
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"Interessierte sich in Linz laut Kubizek kaum für Politik"
[Quelltext bearbeiten]Naja. In Kubizeks Nachkriegsbuch Adolf Hitler - Mein Jugendfreund (1953) steht es anders. Erstens stand neber der Musik auch schon damals die Architektur im Zentrum von Hitlers Interesse. Vor allem aber mußte sich Kubizek schon in Linz, vor wie nach der ersten Stippvisite 1907 in Wien, immer wieder ellenlange Monologe nicht nur über Hitlers architektonische Städtebaupläne für Linz und Wien und über asketische Enthaltsamkeit bzw. öffentliche Moral anhören, sondern auch über dessen generelle und ebenfalls recht weitschweifige Pläne für die neu ein- bzw auszurichtenden Tätigkeiten und Funktionen der öffentlichen Verwaltung und Behörden in Österreich.
Soweit ich mich erinnere, schildert Kubizek auch schon für diese Zeit immer wieder rassistische Ausfälle, wenn auch noch primär gegen Slawen, die angeblich nicht zu den Deutschösterreichern paßten und daher ihrer Minderheitenrechte zumindest innerhalb Österreichs beraubt bzw. ausgesondert werden sollten. Daß Hitler eindeutig selber als Volkstribun in die Politik gehen wolle, sei diesem laut Kubizek spätestens nach einem gemeinsamen Linzer Besuch des Rienzi klargeworden, als er sich nach der Vorstellung auf einem Hügel in der Linzer Umgegend vor einem imaginären Massenpublikum (de facto aber nur Kubizek) erstmals per Monolog fast ein oder zwei Stunden lang richtig in Rage geredet habe; daß die Entscheidung an genau diesem Tag in Linz nach dem Rienzi gefallen sei, habe Hitler noch rund 30 Jahre später beim Wiedersehen persönlich bestätigt.
Und hinzukommt auch Kubizeks Behauptung, daß Hitler bereits beim ersten Wiener Aufenthalt von 1907 dem Bund der Antisemiten beigetreten war und ihn gleich in Abwesenheit mitangemeldet hätte, was im Archiv dieser Disku schonmal thematisiert wurde: [1] (WTF?! Der Archivbot scheint den Abschnitt einfach entsorgt zu haben; im Archiv des Artikels taucht er garnicht mehr auf!) "Widerlegt" wurde das damals hier auf der Disku mit einem Ableger vom russischen RT als Quelle. Man kann ja gerne dazuschreiben, daß die seriöse Forschung mutmaßt, Kubizek habe damit seine eigene spätere, rein opportunistische Mitgliedschaft im Bund rechtfertigen wollen. --2003:DA:CF17:EF00:9103:95A4:7C8A:1BEC 20:44, 19. Nov. 2020 (CET)
- Hier hatte viereinhalb Jahre keiner Lust zu antworten, warum auch immer.
- Kubizek ist eher eine Primärquelle und als solche nicht für Einzelnachweise verwendbar. Alles, was heutige Historiker aus seinen Erinnerungen für glaubwürdig halten, kann nur aus deren Büchern entnommen und belegt werden.
- Bei Volker Ullrich wird Kubizek immerhin 20x erwähnt, überwiegend positiv [2]:
- "Im Herbst 1953, drei Jahre vor seinem Tod, veröffentlichte Kubizek seine Erinnerungen an den »Jugendfreund«. Sie sind insofern von besonderer Bedeutung, als sie das einzige umfangreichere Zeugnis darstellen, das über die Linzer Jahre des jungen Hitler Auskunft gibt. Allerdings muss man sie kritisch lesen, da sie auf eine frühere, kürzere Fassung zurückgehen, die Kubizek 1943 im Auftrag von Hitlers Sekretär Martin Bormann für das Parteiarchiv der NSDAP geschrieben hatte. So schlägt denn auch die Bewunderung für den späteren »Führer« immer wieder durch. Manche Episode hat Kubizek in der nach dem Krieg publizierten Version ausgeschmückt, das eine oder andere Detail auch falsch erinnert, doch im Wesentlichen handelt es sich um eine glaubwürdige Quelle. [ 109 ] ..."
- Zu den Einzelpunkten:
- Rienzi-Erlebnis hat Kubizek zum Erweckungserlebnis stilisiert: [3];
- Monologisieren in Linz, fantastische Architekturpläne:
- Interesse an Politik: Als Realschüler in Linz engagierte sich Hitler für den "Deutschen Schulverein"; dann als Zuhörer der Parlamentsreden in Wien ab ca. 1908; Anhänger der Alldeutschen: [4], Bewunderer Karl Luegers
- bei Ullrich ist keine Mitgliedschaft Hitlers im "Bund der Antisemiten" erwähnt / belegt.
- Ergo: Das Desinteresse an Politik bezieht sich bei Kubizek nur auf die Jahre bis 1907 in Linz; Beleg Brigitte Hamann dazu ist nicht zu beanstanden. Der frühere Thread dazu ist sehr wohl archiviert.
- Den Schulverein könnte man mit Ullrich ergänzen. EinBeitrag (Diskussion) 17:25, 13. Mai 2025 (CEST)
Hitlers "grundlegende" Rede über den Antisemitismus
[Quelltext bearbeiten]Hitlers "grundlegende" Rede über den Antisemitismus
--Über-Blick (Diskussion) 05:45, 28. Jun. 2023 (CEST)
Hitlers Irrtum bei Japans Kriegseintritt
[Quelltext bearbeiten]Als Japan im Dezember '41 Pearl Harbor überfiel, ging laut Text Hitler davon aus, dass der Krieg im Pazifik die USA dazu veranlassen würde, die Waffenlieferungen an Großbritannien zu reduzieren und Deutschland Zeit gewinnen werde, seine Festung Europa aufzubauen. Hier fehlt meiner Meinung nach ein Verweis auf die Germany First-Strategie der Alliierten GB und USA, die schon im März '41 in einer Geheimkonferenz ausgearbeitet und nach dem Überfall auf Pearl Harbor (7.12.41) durch die Japaner auf der Arcadia-Konferenz der beiden Alliierten (22.12.41) noch bestätigt wurde. Der Kriegseintritt der USA nach dem Angriff auf Pearl Harbor machte die Strategie öffentlich, die vorher nur auf Geheimkonferenzen ausgehandelt wurde - also spätestens dann müsste Hitler davon gewusst haben. --Herzmut (Diskussion) 11:20, 18. Nov. 2023 (CET)
Bedeutung in nicht-westlichen Ländern
[Quelltext bearbeiten]Hallo,
nur in der westlichen Welt ist Hitler eine Personifikation des Bösen - in anderen, nicht-westlichen Gegenden wissen viele Menschen gar nichts über ihn und seine Verbrechen - wie etwa in der islamischen Welt -, oder aber, er wird sogar verklärt, wie etwa in Indien.
"Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Indien hat bereits in den 1930er Jahren begonnen. Geprägt war sie von einer selektiven Wahrnehmung des Regimes und einer unzureichenden Auseinandersetzung mit der Ideologie. Daran hat sich bis heute wenig geändert, denn etwa der Holocaust an den europäischen Juden spielt bei der Bewertung der Nationalsozialisten kaum eine Rolle. Mehr noch: Viele Inder sehen in Hitler eine Persönlichkeit mit weitgehend positiven Eigenschaften, was bisweilen seltsame Blüten treibt.
[...]
Wenig Kritik an Ideologie der Nationalsozialisten
Von großem Interesse in Indien waren ebenfalls die nationalsozialistische Rassentheorie und die Rassenpolitik. Dabei zeigten sich vor allem Hindunationalisten wie Savarkar und M.S. Golwalkar von der rassenpolitischen Diskriminierungspolitik der Nationalsozialisten beeindruckt und schrieben der Kategorie 'Rasse' eine Relevanz bei der Konstituierung der Hindu-Nation zu.
[...]
Auch der deutsche Antisemitismus und die Anfänge der Judenverfolgung vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben in Indien nicht unbemerkt und zogen insbesondere nach der Reichspogromnacht im November 1938 kritische Berichte nach sich. Diese verstummten jedoch während des Zweiten Weltkriegs und nach 1945 blieb eine umfassende Beschäftigung mit dem Holocaust in Indien aus. Bis zum heutigen Tage spielt das Thema keine große Rolle und wird nur selten mit Hitler in Verbindung gebracht. Warum dies so ist, wurde bisher nicht eingehend untersucht.
[...]
Obwohl diese Zahlen auf dem ersten Blick, gerade in Deutschland, schockierend wirken können, ist es wichtig, die vergleichende Perspektive nicht aus den Augen zu lassen. In Indien findet der Verkauf von "Mein Kampf" in aller Öffentlichkeit in Buchläden oder bei Straßenhändlern statt. So mag den Eindruck entstehen, dass es im Land besonders große Sympathien für Hitler gibt. In Nordamerika und anderen europäischen Staaten kann das Buch jedoch ebenso problemlos im Internetversand erworben oder aus Onlinedatenbanken heruntergeladen werden. Verkaufszahlen deuten hier ein ähnliches Bild an wie in Indien.
[...]
Wer genau die indische Leserschaft von 'Mein Kampf' ausmacht und warum das Buch erworben wird, wurde bislang nicht wissenschaftlich untersucht. Allerdings geben Käufer bei Befragungen ganz unterschiedliche Beweggründe an, warum sie das Buch lesen. Genannt werden neben dem (kritischen) Interesse an Geschichte auch ideologische Sympathien für das NS-Regime und die angebliche Vorbildfunktion bestimmter Aspekte des Nationalsozialismus für die heutige indische Jugend. Zudem gibt es Anhänger eines anti-imperialistischen Nationalismus, die sich dem NS-Regime im Sinne von 'Der Feind meines Feindes ist mein Freund' verbunden fühlen, da Hitler-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gegen die frühere Kolonialmacht Großbritannien kämpfte.
[...]
Umfragen an indischen Universitäten und Schulen ergaben auch, dass Hitler für einen Teil der jungen Menschen als Vorbild gilt. Im Jahr 2002 befragte etwa die Zeitung The Times of India dazu Studierende mehrerer Elite-Colleges, darunter so renommierter Einrichtungen wie St. Stephen's und Lady Shri Ram in Delhi, St Xavier's in Mumbai und Presidency in Kolkata. Das Ergebnis: 17 Prozent nannten Hitler als die richtige Führungspersönlichkeit für Indien. Er erhielt damit mehr Stimmen als Abraham Lincoln oder Nelson Mandela. Die Jugendlichen schrieben Hitler dabei Attribute wie Patriotismus, Stärke, Durchsetzungskraft und Disziplin zu. Zudem wurde erklärt, Hitler habe Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg wieder 'groß gemacht', 'wirtschaftlich vorangebracht' und den Deutsche 'ihren Stolz' zurückgegeben.
[...]
Taktlose Namensgebung: Hitler-Restaurant und Hitler-Geschäft
Diese positiv konnotierten Eigenschaften trieben in den letzten Jahren zum Teil seltsame Blüten. So produzierte der indische Sender ZEE TV eine Seifenoper mit dem Titel Hitler Didi. Die Macher wollen die Bezeichnung dabei als Synonym für eine besonders strenge ältere Schwester (Didi) verstanden wissen. Öffentlich debattiert wurde über die Namensgebung für die inzwischen mehr als 450 Folgen umfassende Serie kaum. Anders war das, als 2006 in Mumbai ein Restaurant mit dem Namen Hitler's Cross (Hitlers Kreuz) eröffnet wurde. Neben dem Hakenkreuz-Symbol war im Eingangsbereich auch ein Porträt des Nazi-Führers angebracht. Heftige Proteste der etwa 1000 Mitglieder starken jüdischen Gemeinde Mumbais sowie des israelischen Generalkonsulats führten schließlich zur Umbenennung.
[...]
Die Beispiele zeigen, dass die Bewunderung für Hitler und den Nationalsozialismus im heutigen Indien – wie schon in der Zwischenkriegszeit – oftmals vollkommen unreflektiert und selektiv ist. Sie blendet die Verfolgung Andersdenkender genauso aus wie den Rassismus und Antisemitismus des deutschen Regimes. Auch der Holocaust an den europäischen Juden spielt kaum eine Rolle. Diese eklektische Wahrnehmung und Sympathie beruht heutzutage, so wird vermutet, vor allem auf dem fehlenden Wissen über die genauen Hintergründe, die konkreten Details und den größeren Kontext der Geschichte des Nationalsozialismus."
Zitat aus: https://www.bpb.de/themen/asien/indien/181208/hitler-bei-den-hindus/
Weiß jemand mehr zur Wahrnehmung der Person Hitlers in der nicht-westlichen Welt? Kennt sich jemand besser damit aus?
Ich fände es von Bedeutung, wenn nicht nur die europäische und US-amerikanische Sichtweise in den Artikel einfließt, sondern auch die Perspektive der Menschen in Afrika, in der islamischen Welt, in Lateinamerika und in Asien.
Mit freundlichen Grüßen --2003:F1:1715:A491:E05A:E278:4C09:EA5D 08:23, 12. Mai 2024 (CEST)
- Historische Tatsacheninformationen sind keine "Sichtweise". Es geht hier nicht um westliche versus andere Sichtweisen. Was Hitler tatsächlich getan hat und warum, kann man (zumal mit Internet) tendenziell auf dem ganzen Globus erfahren. - Wie Hitler in Indien und anderswo wahrgenommen wird, ist ein ganz anderes Thema. Das betrifft Rezeption. Dafür wäre ein anderes Lemma erforderlich, hier würde es sonst den Artikelumfang vollends sprengen. Für rechtsextreme Neonazis in Indien haben wir immerhin unter Neonazismus und unter Swastika#Rechtsextremismus seit 1945 schon einige Infos. EinBeitrag (Diskussion) 19:32, 15. Mai 2025 (CEST)
Hitlers Ansichten über Religion
[Quelltext bearbeiten]Hallo,
im Artikel wird erwähnt, Hitler wäre dem Christentum feindlich eingestellt gewesen. Dafür hatte er aber in seinen Reden und in seinem Buch "Mein Kampf" ziemlich oft von Gott, von der "Göttin der Not" (in "Mein Kampf", über seine Zeit in Wien) und von der Vorsehung gesprochen und häufig religiöse Begriffe benutzt. Bis zu seinem Suizid blieb er Mitglied der Römisch-katholischen Kirche; er trat nie aus; auch das Buch "Mein Kampf"; auch "Der Mythus der 20. Jahrhunderts" von Rosenberg wurde nie auf den Index der Römisch-katholischen Kirche gesetzt. Auch die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg trugen am Koppel die Aufschrift "Gott mit uns". Hitler erwähnte häufig die beiden christlichen Kirchen; er berief sich auf Gott - und da soll er das Christentum gehasst haben?
Mit keinem einzigen Wort wird erwähnt, welche Hochschätzung, ja, Verehrung Hitler dem Islam gegenüber brachte.
"Dass Hitler nichts von Religion hielt, das ist hinlänglich bekannt. Seine Bewunderung für den Islam hingegen hat er immer wieder betont. Und in Hitlers Worten hört sich das dann so an:
'Der Mohammedanismus könnte mich noch für den Himmel begeistern.'"
Zitat aus: https://www.deutschlandfunk.de/islam-im-nationalsozialismus-fuer-fuehrer-und-prophet-100.html
Heinrich Himmler äußerte sich wie folgt:
"Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts. Denn er erzieht mir in dieser Division seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion."
Zitat aus: https://www.deutschlandfunk.de/islam-im-nationalsozialismus-fuer-fuehrer-und-prophet-100.html
Weiß jemand mehr darüber? Weiß jemand besser darüber Bescheid? Könnte bitte jemand etwas darüber einfügen?
Mit freundlichen Grüßen --2003:F1:1743:B110:7935:91EC:6CB3:681 06:35, 12. Dez. 2024 (CET)
- Dass diese IP keine Antwort erhielt, wundert mich nicht: Die behauptete Christentumsfeindlichkeit Hitlers steht so gar nicht im Artikeltext. Der Teil ist recht differenziert. Allerdings ist er (zu Recht, finde ich) mehr auf Hitlers Kirchenpolitik als auf seine Rhetorik ausgerichtet, die in der Tat christlich-religiös getränkt war. Dazu könnte man evtl. 1-2 Sätze ergänzen. EinBeitrag (Diskussion) 19:17, 15. Mai 2025 (CEST)
- Adolf Hitler war schließlich nicht den Christen gegenüber feindlich sondern wie jeder weiß den Juden --~2025-19942-3 (Diskussion) 19:50, 15. Jul. 2025 (CEST)
- Er sah sie aber nicht als Religion an, sondern als Rasse, weshalb auch Christen jüdischer Abstammung im Holocaust ermordet wurden. --Φ (Diskussion) 20:59, 15. Jul. 2025 (CEST)
Identifizierung Hitlers
[Quelltext bearbeiten]Hitlers Leichnam wurde nicht, wie hier im Artikel angegeben, von dem Zahntechniker Fritz Echtmann identifiziert. Tatsächlich wurde er von der Zahnarzthelferin Käthe Heusermann identifiziert, weshalb ich darum bitte, dies im Artikel zu korrigieren.
Quellen:
"Auf die Frage, ob denn niemand da wäre, der über Hitlers Zähne Bescheid wisse, holte ich den Techniker Echtmann herein, der aber keinerlei Auskunft geben konnte, da er nie bei einer Behandlung dabei war [...]. Als es sich nun herausstellte, dass Käthe Heusermann seit vielen Jahren immer bei Hitlers Behandlungen assistiert habe, wurde ich beauftragt, sie zu holen."
https://www.zeit.de/kultur/2020-04/adolf-hitler-tod-leichnam-75-jahre-kriegsende/seite-4
"Statt seiner konnte am 9. Mai aber seine Assistentin, die Zahnarzthelferin Käthe Heusermann, ausfindig gemacht werden. Sie beschrieb aus dem Gedächtnis – Blaschke hatte die Röntgenaufnahmen mitgenommen – die charakteristischen Besonderheiten von Hitlers Zahnprothesen. Ihre Angaben deckten sich mit den aufgefundenen Gebissteilen. Der Zahntechniker Fritz Echtmann wiederum identifizierte die vorgelegte Kunstharzbrücke als eindeutig von Eva Braun stammend."
https://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=45607
"Die Identifizierung der Leiche wurde mit Hilfe der Zahnarzthelferin Käthe Heusermann durchgeführt". --~2025-101645 (Diskussion) 02:34, 1. Jul. 2025 (CEST)
Einleitung überlang und Formulierungen darin überzwerch
[Quelltext bearbeiten]Die Einleitung sollte gekürzt und gestrafft werden. Sie ist nicht nur zu lang, sondern teilweise schwer verständlich; als Beispiel soll mal der Satz im sechsten Absatz des umseitigen Artikel dienen:
- Mit dem durch den Abschluss des sogenannten Hitler-Stalin-Pakts vom 23./24. August 1939 mit der Sowjetunion vorbereiteten Überfall auf Polen am 1. September 1939, der vertragsgemäß die Zerschlagung des polnischen Staates und die Aufteilung seines Territoriums unter den Vertragspartnern zum Ziel hatte und auf den bald die sowjetische Besetzung Ostpolens folgte, löste er den Zweiten Weltkrieg in Europa aus.
Der Satz hat 59 Wörter und ist vollgestopft mit Datumsangaben, die für das Verstehen der Person Hitler an dieser Steller völlig unnötig sind- Ganz abgesehen davon ist dieser Schachtelsatz auch für sprachlich Geübte durchaus nicht einfach zu verstehen. Sprachlich Schwächere müssen daran scheitern! --Matthiasb –
(CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 22:31, 7. Aug. 2025 (CEST)
- Die Einleitung finde ich nicht zu lang für einen so langen Artikel. Mit dem Satz hast Du aber recht. --Amberg (Diskussion) 22:52, 7. Aug. 2025 (CEST)
Textvorschlag:
- Im sogenannten Hitler-Stalin-Pakt vereinbarten das Deutsche Reich und die Sowjetunion die territoriale Zerschlagung Polens. Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 durch deutsche Truppen, auf den bald die sowjetische Besetzung Ostpolens folgte, löste Hitler den Zweiten Weltkrieg in Europa aus.
Einverstanden? Änderungsvorschlage? --Matthiasb –
(CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 11:08, 8. Aug. 2025 (CEST)
- Nachdem es hier um einen Überblick zu Hitler, würde ich den Satz noch kürzer fassen:
- Im sogenannten Hitler-Stalin-Pakt vereinbarten das Deutsche Reich und die Sowjetunion die territoriale Zerschlagung Polens. Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 durch deutsche Truppen löste Hitler den Zweiten Weltkrieg in Europa aus.
- Die sowjetische Besetzung Ostpolens ist natürlich im Gesamtkontext wichtig. An dieser Stelle und mit dieser Formulierung klingt es für mich aber so, als so solle die Schuld am Zweiten Weltkrieg auf zwei Schultern verteilt werden. --Zinnmann d 11:22, 8. Aug. 2025 (CEST)
- Einverstanden. --Amberg (Diskussion) 16:03, 8. Aug. 2025 (CEST)
- Deine Metapher von den "zwei Schultern" suggeriert der Text aber nicht. Man kann hier die moralische Beurteilung m.E. auch ruhig dem Leser überlassen. Fakt ist, dass dieser Pakt bestand und man kann Hitler nicht losgelöst vom Kontext seiner Zeit und seinen Zeitgenossen beurteilen. --TiHa (Diskussion) 18:52, 8. Aug. 2025 (CEST)
- Der Pakt ist ja auch in Zinnmanns Vorschlag enthalten. --Amberg (Diskussion) 19:15, 8. Aug. 2025 (CEST)
- Ja. Ich teile Einschätzung und Vorschlag Zinnmanns. -- Miraki (Diskussion) 11:01, 9. Aug. 2025 (CEST)
- Ich auch. Nur das "sogenannten" würde ich nicht mitverlinken, also schwärzen statt bläuen. (Und es gibt weitere sprachliche Möglichkeiten, das Intro auf das Wesentliche zu konzentrieren, Vorschlag folgt später.) EinBeitrag (Diskussion) 11:39, 9. Aug. 2025 (CEST)
- Ja. Ich teile Einschätzung und Vorschlag Zinnmanns. -- Miraki (Diskussion) 11:01, 9. Aug. 2025 (CEST)
- Der Pakt ist ja auch in Zinnmanns Vorschlag enthalten. --Amberg (Diskussion) 19:15, 8. Aug. 2025 (CEST)
Introvorschlag
[Quelltext bearbeiten]Das Intro umfasst derzeit 27 Sätze in neun Passagen. Es soll erkennbar möglichst viele Stationen und Einzelmaßnahmen Hitlers abdecken. Deshalb ist es stark narrativ-aufzählend, wobei wichtige Großereignisse und eher nachrangige Details nebeneinander stehen. Zudem kommen einige Infos mehrmals verstreut vor.
Ich würde auf die angestrebte Vollständigkeit verzichten und einiges weglassen, was eh im Fließtext ausgeführt wird, um den historisch folgenreichsten Taten Hitlers gebührenden Vorrang im Intro zu geben. Als erstes würde ich dazu jede der neun Passagen auf ihre Kernaussagen begrenzen und nur besonders markante Beispiele erwähnen. Als zweites würde ich die Anordnung der Passagen überdenken und einige Infos thematisch zusammenrücken, um chronologisch bedingte Doppelungen einzusparen. Etwa so:
Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn; † 30. April 1945 in Berlin) war von 1933 bis zu seinem Tod Diktator des Deutschen Reichs und wesentlich verantwortlich für die Verbrechen des NS-Regimes.
Begründung: Österreich entdoppelt; deutscher Politiker ergibt sich ohnehin aus den Folgepassagen; Gewicht dieses Diktators genannt, das ihn von anderen abhebt.
Ab 1921 hatte er die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) geführt, mit dem Hitlerputsch im November 1923 die Weimarer Republik zu stürzen versucht und mit seiner Schrift Mein Kampf (1925/26) die antisemitische und rassistische Ideologie des Nationalsozialismus geprägt.
Tempus Plusquamperfekt nach Präteritum im Definitionssatz.
Nach seiner Ernennung zum deutschen Reichskanzler am 30. Januar 1933 beseitigte sein Regime in wenigen Monaten Demokratie, Föderalismus und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland. Ab August 1934 übernahm Hitler auch das Amt des Reichspräsidenten.
Einzelschritte der Demokratiebeseitigung im Fließtext.
Von Beginn an verfolgte Hitlers Regime politische Gegner und die deutschen Juden durch Parteien- und Berufsverbote, Morde, Folter und Haft in Konzentrationslagern. Die Juden wurden durch zahllose Maßnahmen (darunter Judenboykott 1933, Nürnberger Gesetze 1935, Novemberpogrome 1938, Arisierung) aus der Gesellschaft ausgegrenzt.
Reduziert auf wichtige Beispiele.
Hitlers Politik gegen die Massenarbeitslosigkeit (etwa Bau der Reichsautobahn, Reichsarbeitsdienst) und die Aufrüstung der Wehrmacht wurden durch enorme Staatsverschuldung finanziert. Der Aufbau der Reichsluftwaffe, die erneute Wehrpflicht und die Rheinlandbesetzung brachen den Friedensvertrag von Versailles. Die nationalsozialistische Propaganda stellte diese Politik als erfolgreich dar und steigerte so bis 1939 Hitlers Popularität.
Passage zur Innenpolitik.
Als Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht setzte Hitler 1938 den Anschluss Österreichs durch. Die Zerschlagung der Rest-Tschechei im März 1939 brach das kaum sechs Monate alte Münchner Abkommen. Mit dem sogenannten Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939 bereitete Hitler den deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 vor, der den Zweiten Weltkrieg in Europa auslöste. Nach dem Sieg über Frankreich im Westfeldzug und der eingeleiteten Luftschlacht um England 1940 begann Hitlers Wehrmacht am 14. Juni 1941 den als Vernichtungskrieg geplanten Krieg gegen die Sowjetunion.
Passage zum Krieg. Beschluss zum "Unternehmen Barbarossa" weggelassen, da in "als Vernichtungskrieg geplant" impliziert.
Im ganzen Kriegsverlauf verübten die Nationalsozialisten und ihre Helfer Massenverbrechen, darunter die von Hitler befohlene „Aktion T4“, die „Erwachseneneuthanasie“, die Ermordung hunderttausender Kriegsgefangener, die Verschleppung und Ausbeutung von Zwangsarbeitern. Im Holocaust wurden in knapp vier Jahren bis zu 6,3 Millionen Juden, im Porajmos bis zu 500.000 Sinti und Roma ermordet. Hitler autorisierte die wichtigsten Schritte des Judenmordes und informierte sich über den Verlauf.
Passage zu den Großverbrechen. Daten weggelassen, stehen im Fließtext.
Hitler ließ Krieg und Völkermord nach der seit 1943 absehbaren deutschen Kriegsniederlage noch jahrelang fortsetzen und befahl auch die Endphaseverbrechen des NS-Regimes. Am 8. Mai 1945, acht Tage nach Hitlers Suizid, folgte die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht. Ergebnis von Hitlers verbrecherischer Politik waren viele Millionen Kriegstote und Ermordete und die Zerstörung weiter Teile Deutschlands und Europas.
Suziddatum entdoppelt, steht schon am Anfang. Link auf Völkermord entdoppelt. Unwesenliche Details wie Führerbunker in Reichskanzlei etc. weggelassen. Dafür absehbare Niederlage und Endphaseverbrechen ergänzt.
Am Stück sähe das Ganze so aus: [5]. Eingespart würden >2300 kB. Der Vorschlag kann passagenweise diskutiert werden. MfG, EinBeitrag (Diskussion) 16:35, 9. Aug. 2025 (CEST)
- Nein! - Bevor wir hier passagenweise diskutieren, muss erst erörtert werden, ob die Einleitung überhaupt gekürzt und/oder neu formuliert werden soll. Bislang fordert das nur der Threaderöffner Matthiasb. Amberg und andere, auch ich, finden die Einleitung für diesen sehr umfangreichen Artikel nicht zu lang. Eine evtl. Verbesserung einzelner Sätze (siehe oben den Vorschlag von Amberg und Zinnmann, den ich unterstütze), sollte nicht als Startschuss für eine angeblich notwendige Kürzung und Neufassung der Einleitung benutzt werden. Ich halte übrigens die oben vorgeschlagenen Neuformulierung Alles in Allem betrachtet keinesfalls für eine Verbesserung der Einleitung. Dein Argument, man solle „einiges weglassen, was eh im Fließtext ausgeführt wird“, EinBeitrag, ist ein schwaches Argument, da der Fließtext riesig ist und die meisten Leser nur die Einleitung sowie einzelne Details, die sie interessieren, lesen. Deinen Vorschlag im ersten Satz Hitler nur noch als „Diktator“, aber nicht mehr als „Politiker“ zu benennen, da seine Funktion als „deutscher Politiker“ sich eh aus den Folgepassagen ergebe, halte für völlig abwegig. Es gab frühere Diskussionen hier zur Frage der Definition als „Diktator“ im ersten Satz der Einleitung, an der du unter deinem Vorgängeraccount teilgenommen hast, bei der etliche Kollegen (auch ich) die Fokussierung auf „Diktator“ vor „Politiker“ eher kontraproduktiv einschätzten und es wäre unangemessen den „Politiker“ nun ganz aus der Einleitung zu streichen, so dass der Leser den Begriff sozusagen indirekt erschließen muss. -- Miraki (Diskussion) 16:46, 9. Aug. 2025 (CEST)
Erster Abschnitt
[Quelltext bearbeiten]Ich habe die obige Diskussion nicht gelesen, habe aber auch eine Frage zur Gestaltung der Einleitung. Anlässlich des Starts von Grokipedia wurde dem Machwerk in einem Atlantic-Artikel vorgeworfen, dass im Artikel über Hitler erst der wirtschaftliche Erfolg und dann erst der Holocaust erwähnt wird (wurde mittlerweile in der Grokipedia angepasst). Dadurch ist mir aufgefallen, dass bei uns durch die rein chronologische Einleitung die größten Verbrechen – insbesondere der Holocaust – auch erst sehr spät erwähnt werden. Die englische Wikipedia löst das etwas anders und nennt den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust gleich im ersten Absatz. Was haltet ihr davon, etwas ähnliches auch hier zu machen? Es mag Leser geben, die nicht wissen wer Hitler ist. Da wäre es vielleicht sinnvoll, die „Hauptaspekte“ seines „Wirkens“ am Anfang zusammenzufassen. --Redrobsche (Diskussion) 19:22, 1. Nov. 2025 (CET)
- Mir fällt hier eher etwas anderes auf, nämlich dass die Grokipedia Hitler attestiert, für "rapid economic recovery from the Great Depression" verantwortlich gewesen zu sein. Das wird in der historischen Literatur und auch bei uns doch differenzierter gesehen. Auch die Formulierung der englischen Wikipedia "His first six years in power resulted in rapid economic recovery from the Great Depression, the abrogation of restrictions imposed on Germany after the First World War, and the annexation of territories inhabited by millions of ethnic Germans, which initially gave him significant popular support", muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Was davon zu halten ist, kann man sich etwa im Handbuch Wirtschaft im Nationalsozialismus (2023) erschließen. Dieser etwas ältere Aufsatz von Christoph Buchheim in der VfZ(PDF) bietet auch einen guten Einstieg. Ich habe momentan allerdings nicht den Nerv, das ganze in der englischen Sprachversion anzugehen. --Assayer (Diskussion) 20:28, 1. Nov. 2025 (CET)
Schulzeit
[Quelltext bearbeiten]statt: "und schließlich mit dem Umzug nach Leonding die vierte Klasse." eindeutiger: und schließlich mit dem Umzug nach Leonding die vierte Grundschul-Klasse.
(fünf Jahre später....)
statt: "Nach erfolgreich bestandener Nachprüfung im Herbst 1905 hätte Hitler in die fünfte Klasse aufsteigen können," besser: Nach erfolgreich bestandener Nachprüfung im Herbst 1905 hätte Hitler in die fünfte Mittelschul-Klasse aufsteigen können, --Qualitätssteigerung (Diskussion) 12:52, 15. Sep. 2025 (CEST)
- Auf das erfolgreich kann verzichtet werden, bestandener Nachprüfung reicht. --Jürgen Oetting (Diskussion) 17:43, 15. Okt. 2025 (CEST)
Edit War
[Quelltext bearbeiten]Zu Adolf Hitler gibt es Regalkilometer von zuverlässigen Informationsquellen. Da erscheint es besonders bizarr, eine Detailangabe mit einer Archivsignatur zu belegen. Archivrecherchen sind orginäre Forschung, sie bringen neues Wissen zutage, das vorher niemand hatte. Wikipedia-Artikel sollen aber das etablierte Wissen darstellen, und das findet sich in den oben genannten zuverlässigen Informationsquellen. Die brauchen wir nicht zu ergänzen, die müssen wir nur auswerten. Wenn das Ergebnis der Archivrecherchen dann auch noch per verbotenem Edit War (erstens, zweitens) in den Artikel gezwungen wird, fehlt mir dafür jedes Verständnis. Benutzer:BurghardRichter, machst du deinen Re-revert bitte selber rückgängig? Einen Konsens dazu gibt es hier nämlich nicht. Im Anschluss können wir die Angelegenheit hier diskutieren, ohne die VM bemühen zu müssen. Danke im Voraus --Φ (Diskussion) 23:46, 7. Nov. 2025 (CET)
- Es ging bei diesem Revert nicht um den Einzelnachweis, sondern um die zuvor von Lubitsch2 eingefügten Informationen, die Miraki mit einer unzutreffenden Begründung („Wir brauchen für Adolf Hitlers Parteimitgliedschaft keine Archivalienangabe“) wieder entfernt hat. Die erste Information war von dem beanstandeten Einzelnachweis gar nicht betroffen. Die zweite Information (Wiedereintritt zum 26. Juli) erscheint mir durchaus wichtig. Zwei Sätze vorher war mitgeteilt worden, dass Hitler am 11. Juli 1921 aus der Partei austrat. Dann sollte der Leser auch erfahren, wie lange die Nicht-Mitgliedschaft andauerte. Wenn ein gegebener Einzelnachweis ungeeignet ist, um eine Information zu belegen, dann rechtfertigt dies, die Information zu entfernen. Aber dass ein Einzelnachweis in der gewählten Form lediglich nicht gebraucht wird, begründet nicht, die Information, die damit belegt werden sollte, und zugleich noch eine weitere Information zu entfernen. Eine unbegründete oder falsch begründete Revertierung rückgängig zu machen, ist kein Edit-War. Gegen den unsinnigen Vorwurf verwahre ich mich.
- Nach deiner Erklärung verstehe ich allerdings, dass der von Lubitsch2 gegebene Einzelnachweis tatsächlich ungeeignet ist. Da auch offensichtlich kein Konsens dazu besteht, habe ich die damit mangelhaft belegte Information wieder gelöscht. --BurghardRichter (Diskussion) 01:20, 8. Nov. 2025 (CET)
- Und du musst gleich den ganzen Edit rückgängig machen, ja? Man kann nicht einfach das entfernen, was einen stört?
- Hab's jetzt mit Literatur belegt eingefügt. Lubitsch2 (Diskussion) 01:28, 8. Nov. 2025 (CET)
- Mit Werner Maser ([6]) sollte hier allerdings gem. WP:Q und WP:Lit lieber nicht gearbeitet werden. Ob die Nr. stimmt, ist eine andere Frage. --Gustav (Diskussion) 07:50, 8. Nov. 2025 (CET)
- Maser gilt in seiner Frühzeit als noch seriös und hier handelt es sich auch um nüchterne Fakten. Die Nummer wird in zahlreichen anderen Publikationn genannt (Ullrich, Kershaw), kannst sie googeln. Und das Verzeichnis der NSDAP habe ich abfotografiert vor meiner Nase liegen. Lubitsch2 (Diskussion) 10:42, 8. Nov. 2025 (CET)
- Dann belege die Angabe doch bitte mit Kershaw oder Ullrich, das sind unbestritten die besseren Quellen. Deine ausgedruckte Liste dagegen ist keine zuverlässige Informationsquelle, da was da steht weder etabliertes Wissen enthält noch für Dritte ohne weiteres nachprürbar ist. Bitte halte dich an die Regeln. Gruß --Φ (Diskussion) 10:47, 8. Nov. 2025 (CET)
- Ich würde dann eher auf Kershaw zurückgreifen. Die Biografie liegt mir vor. Weißt Du, auf welcher Seite sich die Angabe findet? Dann könnte ich es nachtragen. --Gustav (Diskussion) 10:49, 8. Nov. 2025 (CET)
- Nun mit dem reputablen Ian Kershaw statt dem zwielichtigen Werner Maser belegt und Beleg an den Schluss des Satzes gestellt, da Kershaw nicht nur die neue Mitgliedsnummer belegt, sondern auch die Forderung Hitlers nach diktatorischen Vollmachten. Ich finde es befremdlich und irritierend, wie schnell hier von Lubitsch2 ohne Not Archivalien in den Artikel gesetzt werden, obwohl es zu kaum einer Person der Zeitgeschichte hochkarätigere wissenschaftliche Literatur gibt als zu Adolf Hitler. Und wenn die mehr als berechtigte Forderung nach wiss. Lit. kommt, knallt man schnell den zwielichtigen Werner Maser als Beleg in den Artikel statt auf anerkannte Standardliteratur wie Ian Kershaw zurückzugreifen. Aber wenn man dieses Standardwerk nicht vorliegen hat - warum auch, es gibt NSDAP-Karteikarten und Maser - findet man wohl Gefallen an einer solchen unseren Regeln widersprechenden Arbeitsweise. -- Miraki (Diskussion) 11:16, 8. Nov. 2025 (CET)
- Lieber Miraki, wenn du das nächste Mal solche Vollreverts des ganzen Inhalts vornimmst, werde ich eine Vandalismusmeldung vornehmen.
- Der frühe Maser ist reputabel und so ziemlich mit der erste, der das publiziert hat, nehme ich an. Kershaw ist viel später dran. Lubitsch2 (Diskussion) 12:12, 8. Nov. 2025 (CET)
- Weder der frühe noch der späte Maser sind reputabel, zumindest wenn man auf korrekte Zitation und Quellenangaben Wert legt. Warum, das kann man bei Albrecht Tyrell nachlesen (insbes. a.a.O., S. 10–12). In der Geschichtswissenschaft gilt es allgemein als üblich, sich auf die neueren Studien zu stützen. Quellennah ist hier Tyrell, auf den sich auch Kershaw stützt. Hinzu kommt dann noch Masers inzwischen überholte Interpretation Hitlers. Von seinen Relativierungen fange ich gar nicht erst an. Die Drohung mit VM wäre als wiederholter Einschüchterungsversuch eigentlich selbst eine VM wert. --Assayer (Diskussion) 05:44, 9. Nov. 2025 (CET)
- Nun mit dem reputablen Ian Kershaw statt dem zwielichtigen Werner Maser belegt und Beleg an den Schluss des Satzes gestellt, da Kershaw nicht nur die neue Mitgliedsnummer belegt, sondern auch die Forderung Hitlers nach diktatorischen Vollmachten. Ich finde es befremdlich und irritierend, wie schnell hier von Lubitsch2 ohne Not Archivalien in den Artikel gesetzt werden, obwohl es zu kaum einer Person der Zeitgeschichte hochkarätigere wissenschaftliche Literatur gibt als zu Adolf Hitler. Und wenn die mehr als berechtigte Forderung nach wiss. Lit. kommt, knallt man schnell den zwielichtigen Werner Maser als Beleg in den Artikel statt auf anerkannte Standardliteratur wie Ian Kershaw zurückzugreifen. Aber wenn man dieses Standardwerk nicht vorliegen hat - warum auch, es gibt NSDAP-Karteikarten und Maser - findet man wohl Gefallen an einer solchen unseren Regeln widersprechenden Arbeitsweise. -- Miraki (Diskussion) 11:16, 8. Nov. 2025 (CET)
- Maser gilt in seiner Frühzeit als noch seriös und hier handelt es sich auch um nüchterne Fakten. Die Nummer wird in zahlreichen anderen Publikationn genannt (Ullrich, Kershaw), kannst sie googeln. Und das Verzeichnis der NSDAP habe ich abfotografiert vor meiner Nase liegen. Lubitsch2 (Diskussion) 10:42, 8. Nov. 2025 (CET)
- Mit Werner Maser ([6]) sollte hier allerdings gem. WP:Q und WP:Lit lieber nicht gearbeitet werden. Ob die Nr. stimmt, ist eine andere Frage. --Gustav (Diskussion) 07:50, 8. Nov. 2025 (CET)
Hindenburg-Bild
[Quelltext bearbeiten]Der Satz "Hitler wurde am 30. Januar 1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum deutschen Reichskanzler ernannt." ist leichtfertig und ignorant verkürzend. Diesem preußischen Adligen war nichts mehr zuwider, als so einen hergelaufenen Gefreiten und Strolch zum Kanzler zu ernennen; er hatte jedoch nicht die Möglichkeit, die Ernennung des frei gewählten Hitler abzulehnen. Dafür muss man ihn nicht aus allen Straßenbenennungen entfernen. HJJHolm (Diskussion) 19:47, 19. Nov. 2025 (CET)
- Wer sagt, dass er nicht die Möglichkeit hatte? Bitte belegen. Neugierige Grüße --Φ (Diskussion) 20:49, 19. Nov. 2025 (CET)
- Bitte nicht anfüttern, Phi. Spätestens seit Wolfram Pytas Hindenburg-Biographie sind die Legenden erledigt. Vgl. Interview 2008. --Assayer (Diskussion) 23:43, 19. Nov. 2025 (CET)
Wiederwahl pro forma?
[Quelltext bearbeiten]Moin in die Runde,
der hiesige Artikel zu Adolf Hitler ist als lesenswerter Artikel seit 2005 ausgezeichnet und gehört damit zu den ältesten Artikeln mit dieser Auszeichnung, die vor allem der internen Beurteilung aber auch der Außenwirkung dient. Der eingebundene Baustein gibt diese Version als ausgezeichnete Version an - und gerade bei einem solch hoch frequentierten und viel bearbeiteten Artikel hat selbige mit dem aktuellen Stand nichts mehr zu tun. Ich und ein paar andere Mitarbeiter haben im letzten Jahr (mal wieder und) verstärkt begonnen, gerade alte ausgezeichnete Artikel nach und nach für eine Überarbeitung und Wiedervorlage oder Abwahl zu identifizieren und so den Bestand ein wenig aufzuräumen und auf Probleme hinzuweisen - gerade weil diese Artikel auch als potenzielle Artikel des Tages eine Schaufensterfunktion bekommen.
Ohne mich inhaltlich hier einzuarbeiten habe ich den Eindruck, dass dieser Artikel in den letzten >20 Jahren massiv ausgebaut, gut belegt und insgesamt durch ein kritisches Team von Bearbeitern auch gut gepflegt wurde. Aufgrund dieses Eindrucks und zugleich aufgrund der wichtigen Rolle dieses Artikels fände ich es gut, wenn der Status lesenswert durch eine neue Kandidatur bestätigt werden könnte und so nicht auf die Uraltversion verwiesen werden müsste. Es kann allerdings auch sein, dass mich dieser Eindruck täuscht - wie seht ihr das? Könnte man den Artikel mit überschaubarem Aufwand für eine Widerwahl aufbereiten oder gibt es inhaltliche Probleme, die dagegen sprechen? Zumindest im Vergleich zu der damals ausgezeichneten Version sollte er heute doch besser dastehen, oder? Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 08:21, 23. Jan. 2026 (CET)
- Der Artikel wurde wie wenige andere kontinuierlich auf einen qualitativ nicht exzellenten, aber doch guten Stand entwickelt. Keiner der geschichtskundigen Bearbeiter kam bisher auf den Gedanken, eine „Wiederwahl pro forma“ sei bei diesem heikelsten aller heiklen Themen/Artikel eine gute Idee bei Wikipedia und seiner Diskussionsdynamik. Du selbst, Achim, hast dich inhaltlich hier nicht eingearbeitet, wie du schreibst. Ich halte eine „Wiederwahl pro forma“ in der Sache hier nicht für notwendig, da der Artikel die Lesenswert-Kriterien erfüllt. Da gibt es ganz andere Kandidaten, z.B. diesen angeblich „lesenswerten“ Artikel, der nicht mal die seit zehn Jahren verfügbare wissenschaftliche Basisliteratur (Habil von Markus Pöhlmann) eingearbeitet, sondern nur ungenutzt ins Literaturverzeichnis geklatscht hat: Panzer - mal als Tipp für dich „und ein paar andere Mitarbeiter“, die solche Kandidaten aufspüren wollen. Bei dem Artikel zu Adolf Hitler würde ich eine Schlammschlachtdiskussion hier bei der Vorbereitung der „Wiederwahl pro forma?“, spätestens aber bei der „Wiederwahl“ selbst erwarten. Und das hielte ich in der Sache für kontraproduktiv. Grüße -- Miraki (Diskussion) 09:58, 23. Jan. 2026 (CET)
- Wie ich oben schrieb, zweifle ich nicht an, dass der Artikel die aktuellen Lesenswert-Kriterien erfüllt - im Gegenteil sehe ich es wie du, dass sich dieser Artikel auf einen guten Stand entwickelt hat und gerade die geschichtskundigen Bearbeiter garantieren dafür - das gibt es bei kaum anderen Artikeln, das ist entsprechend das genaue Gegenteil zum Panzer und vielen anderen, bei denen man erheblich mehr hineinstecken muss/müsste, um den Auszeichnungsstatus zu rechtfertigen - dort sollte man dann auch eher eine Abwahl vorschlagen, was ich seit einiger Zeit auch mehr oder weniger kontinuierlich mache. Das blaue L sehe ich hier entsprechend auch beim heutigen Stand als gerechtfertigt an, störend empfinde ich nur die Kennzeichnung mit dem Auszeichnungszeitpunkt 2005 und würde dort lieber einen aktuellen Zeitstempel sehen, der den aktuellen Stand des Artikels repräsentiert. Müsste man hier wirklich eine Schlammschlacht erwarten bei der vorhandenen Expertise - glaube ich eigentlich nicht. Gruß, -- Achim Raschka (Diskussion) 10:07, 23. Jan. 2026 (CET)
- Da sich die aktive Benutzerschaft nach meinem deutlichen Eindruck leider nicht qualitativ und quantitativ positiv weiterentwickelt hat, sind eben leider keine besonders sachlichen, kompetenten und konstruktiven Wiederwahldebatten zu erwarten. Eine Auszeichnung von z.B. Präventivkriegsthese oder Politisches Testament Adolf Hitlers wäre heute durch die beharrlich kompetenzfeindliche Gruppendynamik im Projekt kaum noch denkbar. Ich weiß daher nicht, ob dieses eher formalistisch begründete Wiederwahlvorhaben nun ausgerechnet an diesem Artikel ausprobiert werden sollte. Sozusagen als Testlauf? Wozu? Werden Artikel, die es weit weit nötiger hätten, dadurch besser? Werden die wenigen fachlich bewanderten User dadurch gestärkt oder vermehrt? Da ist gehörige Skepsis angebracht. EinBeitrag (Diskussion) 10:22, 23. Jan. 2026 (CET)
- Ich habe meine Gründe für den Vorschlag benannt - er ist aber auch nicht mehr als das. Wenn nur ich es sinnvoll finde, gerade einen solchen Artikel mit einer möglichst aktuellen Auszeichnung anstatt dem Stempel "war 2005 lesenswert" zu belegen, dann ist dem so - ich werde von mir aus hier keine Neuwahl initiieren. In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende -- Achim Raschka (Diskussion) 12:16, 23. Jan. 2026 (CET)
- Mir ist dein Anliegen klar, Achim. Aber der "Stempel" zeigt doch nur, dass der Artikel in einer bestimmten Version 2005 ausgezeichnet wurde. Erstens werden ihn die allerwenigsten Leser anklicken und nachsehen. Zweitens wird von diesem kleinen Teil der Leser wiederum der größte Teil denken, Donnerwetter, da war der Artikel ja noch bei weitem nicht auf dem Stand von heute. Und drittens (ich weiß wie im Märchen: alle gutschlechten Dinge sind drei ...) kann man doch bei derart stark ein Kernthema der Zeitgeschichte betreffenden Artikeln aus guten Gründen positiv unterstellen, dass sie kontinuierlich verbessert werden; auch als Leser. Und bei einer Wiederwahl fürchte ich bei einem Honeypot wie diesem Artikel hier zu Adolf Hitler schon, dass sachfremde Benutzer und Trolle, die große Bühne suchen, um ordentlich skandalisieren und wüten zu können. Zumal solche Wahlen ja bisher eher Ausnahmen sind und mit der klassischen Abwahl von qualitativ bedürftig gewordenen Kandidaten assoziiert werden. Schon von daher würde ich erst andere Artikel für dieses Procedere aussuchen. -- Miraki (Diskussion) 17:28, 23. Jan. 2026 (CET)
- Ich habe meine Gründe für den Vorschlag benannt - er ist aber auch nicht mehr als das. Wenn nur ich es sinnvoll finde, gerade einen solchen Artikel mit einer möglichst aktuellen Auszeichnung anstatt dem Stempel "war 2005 lesenswert" zu belegen, dann ist dem so - ich werde von mir aus hier keine Neuwahl initiieren. In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende -- Achim Raschka (Diskussion) 12:16, 23. Jan. 2026 (CET)
- Da sich die aktive Benutzerschaft nach meinem deutlichen Eindruck leider nicht qualitativ und quantitativ positiv weiterentwickelt hat, sind eben leider keine besonders sachlichen, kompetenten und konstruktiven Wiederwahldebatten zu erwarten. Eine Auszeichnung von z.B. Präventivkriegsthese oder Politisches Testament Adolf Hitlers wäre heute durch die beharrlich kompetenzfeindliche Gruppendynamik im Projekt kaum noch denkbar. Ich weiß daher nicht, ob dieses eher formalistisch begründete Wiederwahlvorhaben nun ausgerechnet an diesem Artikel ausprobiert werden sollte. Sozusagen als Testlauf? Wozu? Werden Artikel, die es weit weit nötiger hätten, dadurch besser? Werden die wenigen fachlich bewanderten User dadurch gestärkt oder vermehrt? Da ist gehörige Skepsis angebracht. EinBeitrag (Diskussion) 10:22, 23. Jan. 2026 (CET)
- Wie ich oben schrieb, zweifle ich nicht an, dass der Artikel die aktuellen Lesenswert-Kriterien erfüllt - im Gegenteil sehe ich es wie du, dass sich dieser Artikel auf einen guten Stand entwickelt hat und gerade die geschichtskundigen Bearbeiter garantieren dafür - das gibt es bei kaum anderen Artikeln, das ist entsprechend das genaue Gegenteil zum Panzer und vielen anderen, bei denen man erheblich mehr hineinstecken muss/müsste, um den Auszeichnungsstatus zu rechtfertigen - dort sollte man dann auch eher eine Abwahl vorschlagen, was ich seit einiger Zeit auch mehr oder weniger kontinuierlich mache. Das blaue L sehe ich hier entsprechend auch beim heutigen Stand als gerechtfertigt an, störend empfinde ich nur die Kennzeichnung mit dem Auszeichnungszeitpunkt 2005 und würde dort lieber einen aktuellen Zeitstempel sehen, der den aktuellen Stand des Artikels repräsentiert. Müsste man hier wirklich eine Schlammschlacht erwarten bei der vorhandenen Expertise - glaube ich eigentlich nicht. Gruß, -- Achim Raschka (Diskussion) 10:07, 23. Jan. 2026 (CET)
