Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
| Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei | ||||
|---|---|---|---|---|
| Parteivorsitzender | Karl Harrer (1919–1920 / DAP) Anton Drexler (1920–1921) Adolf Hitler (1921–1945) Martin Bormann (1945) | |||
| Gründung | 20. Februar 1920 in München | |||
| Verbot | 23. November 1923 – 27. Februar 1925; 10. Oktober 1945 | |||
| Hauptsitz | München (ab 1930: Braunes Haus) Geschäftsstelle Berlin | |||
| Jugendorganisation | Hitlerjugend (HJ) Bund Deutscher Mädel (BDM) | |||
| Zeitung | Völkischer Beobachter | |||
| Ausrichtung | Nationalsozialismus Hitlerismus Antisemitismus Rassismus Völkischer Nationalismus Antikommunismus Militarismus | |||
| Mitgliederzahl | 8,5 Millionen (1945) | |||
| Wahlkreis[31] | 5. März 1933 | 6. November 1932 | 31. Juli 1932 | 14. September 1930 |
|---|---|---|---|---|
| Osthannover | 54,3 % | 42,9 % | 49,5 % | 20,6 % |
| Südhannover-Braunschweig | 48,7 % | 40,6 % | 46,1 % | 24,3 % |
| Hamburg | 38,9 % | 27,2 % | 33,7 % | 19,2 % |
| Schleswig-Holstein | 53,2 % | 45,7 % | 51,0 % | 27,0 % |
| Weser-Ems | 41,4 % | 31,9 % | 38,4 % | 20,5 % |
| Westfalen-Nord | 34,9 % | 22,3 % | 25,7 % | 12,2 % |
| Westfalen-Süd | 33,8 % | 24,8 % | 27,2 % | 13,9 % |
| Düsseldorf-Ost | 37,4 % | 27,0 % | 31,6 % | 17,0 % |
| Düsseldorf-West | 35,2 % | 24,2 % | 27,0 % | 16,8 % |
| Köln-Aachen | 30,1 % | 17,4 % | 20,2 % | 14,5 % |
| Koblenz-Trier | 38,4 % | 26,1 % | 28,8 % | 14,9 % |
| Pfalz | 46,5 % | 42,6 % | 43,7 % | 22,8 % |
| Hessen-Darmstadt | 47,4 % | 40,2 % | 43,1 % | 18,5 % |
| Hessen-Nassau | 49,4 % | 41,2 % | 43,6 % | 20,8 % |
| Thüringen | 47,2 % | 37,1 % | 43,4 % | 19,3 % |
| Franken | 45,7 % | 36,4 % | 39,9 % | 20,5 % |
| Niederbayern | 39,2 % | 18,5 % | 20,4 % | 12,0 % |
| Oberbayern-Schwaben | 40,9 % | 24,6 % | 27,1 % | 16,3 % |
| Württemberg | 42,0 % | 26,2 % | 30,3 % | 9,4 % |
| Baden | 45,4 % | 34,1 % | 36,9 % | 19,2 % |
| Ostpreußen | 56,5 % | 39,7 % | 47,1 % | 22,5 % |
| Pommern | 56,3 % | 43,1 % | 48,0 % | 24,3 % |
| Mecklenburg | 48,0 % | 37,0 % | 44,8 % | 20,1 % |
| Oppeln | 43,2 % | 26,8 % | 29,2 % | 9,5 % |
| Breslau | 50,2 % | 40,4 % | 43,5 % | 24,2 % |
| Liegnitz | 54,0 % | 42,1 % | 48,0 % | 20,9 % |
| Frankfurt an der Oder | 55,2 % | 42,6 % | 48,1 % | 22,7 % |
| Berlin | 31,3 % | 22,5 % | 24,6 % | 12,8 % |
| Potsdam I | 44,4 % | 34,1 % | 38,2 % | 18,8 % |
| Potsdam II | 38,2 % | 29,1 % | 33,0 % | 16,7 % |
| Leipzig | 40,0 % | 31,0 % | 36,1 % | 14,0 % |
| Dresden-Bautzen | 43,6 % | 34,0 % | 39,3 % | 16,1 % |
| Chemnitz-Zwickau | 50,0 % | 43,4 % | 47,0 % | 23,8 % |
| Merseburg | 46,6 % | 34,5 % | 42,6 % | 20,5 % |
| Magdeburg | 47,3 % | 39,0 % | 43,8 % | 19,5 % |
| Deutsches Reich | 43,9 % | 33,1 % | 37,4 % | 18,3 % |
Nach der Machtergreifung 1933


Unterstützung durch Wirtschaft und Industrie
In der Endphase der Weimarer Republik trugen die Großunternehmer nur vereinzelt zur Finanzierung der NSDAP bei. Ausnahmen waren Fritz Thyssen, Albert Vögler, der sich noch im November 1932 an einer Unterschriftenliste bedeutender Unternehmer gegen Hitler beteiligt hatte, oder Emil Kirdorf, der sich aber bereits 1928 wieder der DNVP zuwandte. Im Saargebiet unterstützte Hermann Röchling 1933 die NSDAP. Seit Februar 1933 flossen die Industriespenden reichlich. Sie wurden als Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft institutionalisiert und nahmen bald den Charakter einer Zwangsabgabe an. Tatsächlich erhielten die Industriellen, wie von ihnen erhofft, durch ihre finanzielle Unterstützung diverse Vorteile. Für die Herstellung der Kriegsfähigkeit der Wirtschaft und der Einsatzfähigkeit der Wehrmacht wurde nicht nur die Rüstungsindustrie stark vorangetrieben. In Konzernen wie I.G. Farben wurden Buna und Benzin synthetisch hergestellt. Von der Massenuniformierung der Gesellschaft profitierte die Bekleidungsindustrie. Andere Branchen litten bald jedoch unter dem Entzug von für die Aufrüstung wichtigen Rohstoffen.[32][33]
Parteitage
Bereits seit 1927 veranstaltete die NSDAP ihre als jährlich geplanten Parteitage in Nürnberg. Diese Reichsparteitage waren einprägsam inszeniert in gewaltigen Aufzügen von Parteifunktionären mit anschließenden Treuegelöbnissen sowie abendlichen Fackelzügen und Lichtdomen als symbolische Verschmelzung von Mensch und Naturgewalt. Albert Speers Lichtdom galt als erhabene visuelle Inszenierung des Kollektivs und war die Projektion von 150 Flakscheinwerfern am Himmel. Ausführlich berichteten die Medien über die minutiös geplanten Parteitage. Zusätzlich überhöhten Leni Riefenstahls Reichsparteitagsfilme Der Sieg des Glaubens und Triumph des Willens die Veranstaltungen filmisch. Sie vermittelten den Eindruck der von den Nationalsozialisten proklamierten Volksgemeinschaft und der damit verbundenen Gleichschaltung. Die Wehrmacht nahm 1934 nach dem Tod Paul von Hindenburgs erstmals an einem Parteitag teil und wurde auf Hitler, nicht das Volk, eingeschworen.
Rolle im NS-Staat
Hitler agierte in den ersten Monaten des Jahres 1933 auf der Grundlage der seiner Regierung, einer Koalition aus NSDAP und DNVP, durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg übergebenen Macht. Auch in der letzten nach dem Recht der Weimarer Republik abgehaltenen Wahl am 5. März 1933, deren Wahlkampf bereits durch Verbote anderer Parteien und Repressalien der politischen Gegner durch Terror und Propaganda gekennzeichnet war, erhielt die NSDAP mit etwa 44 Prozent nicht die absolute Mehrheit der Stimmen. Die Nationalsozialisten schafften es jedoch mit den Stimmen aller anderen Parteien außer SPD und KPD (siehe Tag von Potsdam), im Reichstag die nötige Zweidrittelmehrheit für die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 24. März zu erlangen, das die Macht unter Ausschaltung des Parlaments auf Hitler übertrug und schließlich auch zum Verbot sämtlicher Parteien außer der NSDAP verwendet wurde.
In Österreich, wo die christlichsoziale Bundesregierung eine sogenannte „Selbstausschaltung des Parlaments“ nutzte, um als Vaterländische Front die Macht zu ergreifen und einen autoritären Ständestaat zu errichten, wurde hingegen im Juni 1933 die erstarkte NSDAP verboten, nachdem zwei Nationalsozialisten einen Handgranatenanschlag verübt hatten. Anschließend unterwanderten NSDAP-Anhänger legale, eigentlich apolitische Organisationen, während andere nach Deutschland gingen, wo österreichische SA-Leute die Österreichische Legion aufstellten. Österreich bürgerte bis zum „Anschluss“ 1938 11.000 sogenannte „Illegale“ aus.[34] Im gleichen Zeitraum starben 169 Menschen bei Terrorwellen der illegalen NSDAP gegen Vertreter des Staats und andere politische Gegner, insbesondere beim gescheiterten Juliputsch 1934,[35] bei dem Nationalsozialisten auch Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ermordeten.

Im nationalsozialistischen Deutschland bildete sich ein Einparteienstaat, welcher am 1. Dezember 1933 durch das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“ auch rechtlich verankert wurde. Die NSDAP wurde hiermit zu einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit eigener Gerichtsbarkeit über ihre Mitglieder. Bis zum April zählte die Partei 2,5 Millionen Mitglieder, welche in der Hauptsache aus Beamten und Angestellten bestanden, nachdem die NSDAP wichtige Schlüsselpositionen in Staat, Organisationen, Fabriken und Behörden besetzte. Ab 1933 wurde das 1920 als Parteisymbol eingeführte Hakenkreuz allgegenwärtig im Alltag der Bürger. Im Zuge der auf dem Reichsparteitag 1935 verabschiedeten Nürnberger Gesetze wurde das Symbol zum Hoheitszeichen des Deutschen Reiches.

In der Zeit des Nationalsozialismus trat die NSDAP kaum noch durch eigene Tätigkeit hervor. Dafür werden in der Forschung verschiedene Ursachen genannt. Der Journalist Heinz Höhne nimmt an, dass sie durch die Aufteilung der eigentlichen Macht gelähmt worden sei: Zwar habe Rudolf Heß am 21. April 1933 mit seiner Ernennung zum Stellvertreter des Führers formal uneingeschränkte Macht über die Partei erhalten, doch habe Hitler „vergessen“, ihm auch ihren Reichsorganisationsleiter Robert Ley zu unterstellen, der das mächtige Korps der Politischen Leiter der NSDAP unter sich gehabt habe. Dies habe zahlreiche Streitereien und Kompetenzrivalitäten zur Folge gehabt, wie sie für die nationalsozialistische Polykratie typisch waren, und so die eigentliche Macht der Partei gelähmt.[36]
Laut dem Historiker Wolfgang Benz war die Position der NSDAP nach der Machtergreifung nur „scheinbar institutionalisiert“. Tatsächlich habe sie „subsidiäre Funktionen bei der Durchsetzung des Führerstaats und beim Machterhalt“ wahrgenommen. Dass die Parteileitung in München blieb und damit räumlich deutlich getrennt von den eigentlichen Machtzentren in der Reichshauptstadt Berlin, sei hierfür symptomatisch.[37]
Der Berliner Historiker Henning Köhler glaubt, die NSDAP sei ausschließlich eine „Agitations- und Wahlmaschine“ gewesen und nur eine einzige ihrer Teilorganisationen habe die Basis tatsächlich auch wirksam erreicht: Die Reichspropagandaleitung unter Goebbels. Von dem Augenblick an, an dem es keine Wahlkämpfe mehr gab, habe die Parteileitung sich auf das Eintreiben von Mitgliedsbeiträgen und auf die Streitschlichtung zwischen ihren Funktionären beschränkt. Eine aktive Rolle etwa bei der Verteilung der zahlreichen Karriereposten, die im Lauf der Gleichschaltung neu zu besetzen waren, habe sie nicht gespielt. Hier habe es vielmehr einen sozialdarwinistischen Kampf der Parteifunktionäre gegeneinander gegeben.[38]
Nach 1933 setzte eine enorme Fluktuation auf den Funktionärsposten ein. Zwischen 1933 und 1935 schieden 40.153 Parteifunktionäre aus, die vor dem 30. Januar 1933 in die NSDAP eingetreten waren. Das entspricht einer Fluktuation von fast 20 Prozent. In dieser Zeit wurden 53,1 Prozent der Kreisleiter- und 43,8 Prozent der Ortsgruppenleiter-Stellen neu besetzt.[39]
Vom 30. Juni bis 2. Juli 1934 wurden im Zuge der angeblichen Niederschlagung des so genannten Röhm-Putschs die SA-Führung einschließlich ihres Stabschefs Ernst Röhm auf Hitlers Befehl ermordet. Tatsächlich hatte es keinerlei Putschvorbereitungen seitens der SA gegeben. Es wurde dadurch vielmehr die absolute Macht Hitlers über die Partei zementiert, die seitdem lediglich ein Instrument seiner persönlichen Herrschaft war.
Nach der gewalttätigen Entmachtung der SA hatte Hitler innerparteilich keine ernsthaften Gegner mehr. Die ihm nun eigene Machtfülle in der nach dem Führerprinzip strukturierten Partei sollte sich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erhalten.

Die „unlöslich mit dem Staat verbundene“ Partei wurde zur „Trägerin des deutschen Staatsgedankens“ und war zuständig für die „Führerauslese“, also die Besetzung staatlicher Schlüsselpositionen. Während des Zweiten Weltkrieges lag es an der NSDAP, zu entscheiden, wer nun unabkömmlich sei und damit vom aktiven Kriegsdienst an der Front befreit wurde. Diesen Status erhielten in der Regel nur Funktionäre der Partei. Die materielle Bevorzugung der hauptamtlichen „Parteibonzen“ sowie deren häufige Unfähigkeit und Korruption trugen dazu bei, dass das Ansehen der NSDAP in der Gesellschaft schon zu Beginn des Krieges rasch schwand. Die NSDAP war in der Hauptsache beschäftigt mit organisatorischen und verwaltungsmäßigen Aufgaben im Luftschutz und bei der Evakuierung aus Städten, mit Lagern für Zwangsarbeiter, bei Sammelaktionen oder Erntehilfen der Hitlerjugend. Gegen Ende des Krieges sollte sie zusätzlich den Volkssturm aufstellen.
Parteiverbot 1945

Mit dem Zusammenbruch des NS-Staates stellte die Parteiorganisation ihre Tätigkeit ein. Bereits in seiner Proklamation Nr. 1 als alliierter Oberbefehlshaber SHAEF hatte General Dwight D. Eisenhower im März 1945 die Auflösung der NSDAP in dem von seinen Streitkräften besetzten Gebiet angekündigt.[40] Nach Abschnitt XI Nr. 38 der Kontrollratsproklamation Nr. 2 vom 20. September 1945 wurde die NSDAP für völlig aufgelöst und illegal erklärt.[41][42] Das Kontrollratsgesetz Nr. 2 des Alliierten Kontrollrates bestimmte am 10. Oktober 1945, dass die NSDAP mit allen Gliederungen und angeschlossenen Verbänden aufgelöst und verboten sei. Ihr Vermögen war zu beschlagnahmen.[43] Das Führerkorps der Partei wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946 zur „verbrecherischen Organisation“ erklärt.[44] Die NSDAP oder eine Neugründung ist auch in Österreich verboten (Wiederbetätigungsverbot).
1949 wurde die Sozialistische Reichspartei (SRP) gegründet, die oft als Nachfolger der NSDAP bezeichnet[45] und 1952 vom Bundesverfassungsgericht verboten wurde.[46]
Struktur

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei war pyramidenartig aufgebaut. An der Spitze stand der Vorsitzende, zu Beginn Karl Harrer und dann Anton Drexler (24. Februar 1920 bis 29. Juli 1921), der danach Ehrenvorsitzender wurde, und anschließend Adolf Hitler (29. Juli 1921 bis 30. April 1945). Er war mit absoluter Macht ausgestattet und hatte die volle Befehlsgewalt. Alle anderen Parteiämter waren seiner Position untergeordnet und mussten sich nach seinen Weisungen richten. Unter dem Vorsitzenden Hitler waren die Reichsleiter in der 1934 errichteten „Kanzlei des Führers“, deren Zahl nach und nach auf 18 erhöht wurde. Im Dritten Reich hatten diese ähnlich große Macht wie Reichsminister, was in der Polykratie des NS-Staates zu von Hitler gewünschten Konkurrenzkämpfen führte.
Der Stab des Stellvertreters des Führers, ein zentrales Führungsorgan der NSDAP, war an allen wesentlichen Entscheidungen im Partei- und im Staatsapparat beteiligt. Die Dienststelle mit Sitz in München unterstand Rudolf Heß, bis sie am 12. Mai 1941 Hitler persönlich unterstellt und unter der neuen Bezeichnung „Parteikanzlei“ vom langjährigen Stabsleiter Martin Bormann weitergeführt wurde.
Die Partei hatte folgende Unterorganisationen, die teilweise ein erhebliches Eigenleben mit ganz eigenen politischen Vorstellungen führten:[47]
- Bund Deutscher Mädel (BDM)
- Hitler-Jugend (HJ)
- Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund (NSDDB) – (erst ab Juli 1944)
- NS-Deutscher Studentenbund (NSDStB)
- NS-Frauenschaft (NSF)
- Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps (NSKK)
- NSDAP/AO – Auslandsorganisation
- Schutzstaffel (Allgemeine SS und Waffen-SS)
- Sturmabteilung (SA)
Einige nur verbundene Organisationen hatten eine eigene Rechtspersönlichkeit und eigenes Vermögen. Sie wurden von der Partei betreut, wie zum Beispiel:
- Reichsbund der Deutschen Beamten
- Deutsche Arbeitsfront (DAF)
- Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund (NSDÄB)
- Nationalsozialistisches Fliegerkorps (NSFK)
- Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund (NSRB)
- NS-Kriegsopferversorgung (NSKOV)
- Nationalsozialistischer Lehrerbund (NSLB)
- Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV)
- Reichsarbeitsdienst (RAD)
Mit den Organisationen und den angeschlossenen Verbänden konnte die NSDAP die Gesellschaft organisatorisch weitgehend durchdringen und die Bevölkerung sowohl im Beruf als auch in der Freizeit kontrollieren und indoktrinieren. Der Entnazifizierungsfragebogen der Militärregierung, Ausgabe 1946, fragte nach der Mitgliedschaft in 95 Organisationen aus dem Umkreis der NSDAP. Die soziale Kontrolle erfolgte insbesondere durch Block- und Zellenwarte und mittels NSDAP-Ortsgruppen, da sie bei der Beförderung von Beamten, für Anwärter des öffentlichen Diensts oder für Antragsteller bezüglich sozialer Unterstützung und Ausbildungshilfen ein Vetorecht hatten. Letzteres war entscheidend, weil die NSDAP erst 1941 einen Träger der Gesetzlichen Krankenversicherung gründete. Vorher hatten sich die Arbeiter an Wohltätigkeitsorganisationen zu wenden, weil sich die Masse ansonsten keinen Arztbesuch leisten konnte.
Die Politische Organisation (PO) der NSDAP gliederte sich in Gaue, Kreise, Ortsgruppen, Zellen und in Blocks. Ein Block zählte als kleinste organisatorische Einheit zwischen 40 und 60 Haushalte.
Mitglieder

Mitgliedszahlen und -kartei

Angaben zur Entwicklung der Mitgliederzahl ab 1919:[48][49]
| Datum | Mitglieder |
|---|---|
| Ende 1919 | 64 |
| Ende 1920 | 3000 |
| Ende 1921 | 6000 |
| 23. November 1923 | 55.787 |
| Ende 1925 | 27.117 |
| Ende 1926 | 49.523 |
| Ende 1927 | 72.590 |
| Ende 1928 | 108.717 |
| Ende 1929 | 176.426 |
| Ende 1930 | 389.000 |
| Ende 1931 | 806.294 |
| April 1932 | 1.000.000 |
| Ende 1932 | 1.200.000 |
| Ende 1933 | 3.900.000 |
| 1939 | 5.300.000 |
| Mai 1943 | 7.700.000 |
| 1945 | 8.500.000[50] |
Die NSDAP hatte zur Zeit der „Machtergreifung“ 849.009 Mitglieder (parteieigene Statistik). 1943 waren elf Prozent der Bevölkerung Parteimitglied. Anfangs (und immer wieder) wurde versucht, die „Märzgefallenen“ (Opportunisten, die sich nach der Machtergreifung, insbesondere nach dem Wahlsieg im März 1933 zur NSDAP bekannten) von der Partei fernzuhalten. Dazu wurde 1933 eine umfassende Aufnahmesperre verhängt. Der Bedarf an neuen Mitgliedern war aber stets so groß, dass solche Maßnahmen nicht lange durchgehalten wurden, zumal mit ihnen ja auch ein „Transmissionsriemen“ in die Gesellschaft aufgebaut wurde.
Es gab eine NSDAP-Zentralkartei („Reichskartei“, 50 Tonnen Karten) und eine „Gaukartei“. Michel Thomas, der als Mitglied des Counter Intelligence Corps der 45. Infanterie-Division an der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau teilgenommen hatte, entdeckte am 20. Mai 1945 in der Papierfabrik Josef Wirth in Freimann bei München das Zentralarchiv der NSDAP mit über 10 Millionen Mitglieder-Karten, das dorthin geschafft worden war, um es einzustampfen. Hans Huber, der Geschäftsführer der Papiermühle, verzögerte jedoch die Vernichtung.[51] Teile der Karteien wurden 1945 vernichtet; neunzig Prozent der Parteimitglieder blieben bekannt. Einige Monate nach Beginn der Besatzungszeit erkannte man den möglichen Nutzen der Karteien bei der Entnazifizierung; sie wurden in das Berlin Document Center gebracht.[52] 1994 gingen die Karteikarten in den Bestand des Bundesarchivs über.[53]
1989 gab das Berlin Document Center die höchste in seinem Karteibestand aufgefundene Mitgliedsnummer mit 10.174.581 an.[54] Laut dem Bundesarchiv besteht die vollständig digitalisierte Form der NSDAP-Mitgliederkartei aus über 12,7 Millionen Digitalisaten.[55]
Zustimmung zur Mitgliedschaft

Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der NSDAP war ein eigenhändig unterschriebener Aufnahmeantrag.[57] Für die Jahrgänge 1926 und 1927 legte der zuständige Reichsschatzmeister am 7. Januar 1944 eine Herabsetzung des Aufnahmealters von 18 auf 17 Jahre fest. Bedingung für den Parteibeitritt war eine mehrjährige Mitgliedschaft in der Hitlerjugend.[58] Erhaltener interner Schriftverkehr der NSDAP belegt, dass auch im August 1944 nicht unterschriebene Aufnahmeanträge unbearbeitet zurückgegeben wurden.[59] Bis zu zwei Jahre konnten zwischen Aufnahmeantrag und der Aushändigung der Mitgliedskarte beziehungsweise des Mitgliedsbuches vergehen; erst dadurch wurde die Mitgliedschaft rechtskräftig.
Für eine Reihe von Angehörigen der „Flakhelfergeneration“ wie den Komponisten Hans Werner Henze, den Kabarettisten Dieter Hildebrandt, die Politiker Hans-Dietrich Genscher, Erhard Eppler und Horst Ehmke sowie die Autoren Martin Walser und Siegfried Lenz liegen im Bundesarchiv NSDAP-Mitgliedskarten vor. Bis auf Eppler bestritten jedoch alle Betroffenen, wissentlich Mitglied der NSDAP gewesen zu sein.
Dazu bemerkte der Historiker Norbert Frei, er halte „unwissentliche Mitgliedschaften prinzipiell für möglich“.[60] Der Freiburger Historiker Ulrich Herbert erklärte zu den Parteieintritten gegen Kriegsende: „Die Absicht, möglichst viele – oder alle – Angehörigen einer HJ-Einheit zum Eintritt in die NSDAP zu bewegen, ist deutlich erkennbar“. Es sei durchaus möglich, dass einzelne NS-Führer zum Beweis ihrer Tüchtigkeit hohe Eintrittszahlen auch ohne die entsprechenden Unterschriften melden wollten; etwa zu „Führers Geburtstag“.[61] Allerdings gibt es für Parteiaufnahmen ohne Wissen der Betroffenen keine Belege, während die strenge Einhaltung der Aufnahmerichtlinien auch im Jahre 1944 durch Listen von Aufnahmescheinen gut dokumentiert ist. Demzufolge wurden auch bei Sammeleintritten etwa von Hitlerjungen nicht eigenhändig unterschriebene Aufnahmescheine durch den NS-Reichsschatzmeister zurück an die jeweilige Gauleitung geschickt; die Parteiaufnahme kam nicht zustande. So tauchen die Namen von Ehmke und Henze auf Sammellisten mit mehreren hundert Aufnahmeanträgen auf, von denen die nicht unterschriebenen Anträge unbearbeitet zurückgeschickt wurden (Ehmkes und Henzes Anträge wurden allerdings nicht beanstandet).[62][63]
Der Historiker Michael Buddrus vom Institut für Zeitgeschichte kommt deshalb in einem Gutachten für Das Internationale Germanistenlexikon 1800–1950 zu dem Ergebnis, dass eine Aufnahme in die NSDAP ohne eigene Unterschrift unwahrscheinlich sei.[64] Nach vorläufiger Einschätzung des Bundesarchivs sind die entsprechenden Parteivorschriften auch während des Krieges streng eingehalten worden.[65] Buddrus sieht in den Behauptungen der automatischen Aufnahme in die NSDAP „Legenden, die ihren Ausgangspunkt in Entlastungsbemühungen der unmittelbaren Nachkriegszeit hatten und durch häufige Kolportage zu einem gern bemühten «Allgemeingut» avancierten, das mit der historischen Wirklichkeit allerdings nichts zu tun hat.“[66]
Wehrmachtssoldaten und -beamte
Soldaten durften sich nach § 26 des Wehrgesetzes von 1935[67] politisch nicht betätigen. Die Zugehörigkeit zur NSDAP oder zu einem der ihr angeschlossenen Verbände ruhte für die Dauer des aktiven Wehrdienstes. Seit einer Gesetzesänderung zum 1. Oktober 1944[68] blieb die Mitgliedschaft in der NSDAP, ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden auch für die Dauer des aktiven Wehrdienstes in Kraft. Die Angehörigen der Wehrmacht hatten seitdem die Pflicht, dienstlich und außerdienstlich im Sinne nationalsozialistischer Weltanschauung zu wirken und sich jederzeit für sie einzusetzen. Es war eine der wesentlichsten Aufgaben aller Offiziere, Unteroffiziere und Wehrmachtbeamten, ihre Untergebenen nationalsozialistisch zu erziehen und zu führen.[69]
Benennungen
Ein Mitglied dieser Partei, oft auch für sie auftretende Anhänger, wurden und werden seitdem „Nationalsozialist“ oder kurz „Nazi“ bzw. „Parteigenosse“ oder kurz „Pg“ genannt.[70] Die Partei selbst wurde in der Alltagssprache meist durch das Buchstabenkürzel NSDAP bezeichnet. Höhere Parteifunktionäre in öffentlichen Ämtern nannte man in Anlehnung an Begriffe aus dem Militär „Chargen“. Aufgrund der hellbraunen Parteiuniformen bürgerte sich im Volksmund auch die Bezeichnung „Goldfasan“ ein.[71]
Auszeichnungen
Verantwortlichkeit im Sinne der Entnazifizierung
Das Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus (Gesetz Nr. 104 zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946)[72] bildete „zur gerechten Beurteilung der Verantwortlichkeit und zur Heranziehung zu Sühnemaßnahmen“ verschiedene Personengruppen. Äußere Merkmale wie die Zugehörigkeit zur NSDAP, einer ihrer Gliederungen oder einer sonstigen Organisation waren nach diesem Gesetz für sich allein nicht entscheidend für den Grad der Verantwortlichkeit. Sie konnten zwar wichtige Beweise für die Gesamthaltung sein, aber durch Gegenbeweise ganz oder teilweise entkräftet werden. Umgekehrt war die Nichtzugehörigkeit für sich allein nicht entscheidend für den Ausschluss der Verantwortlichkeit (Art. 2 Abs. 2 Gesetz Nr. 104).[72]
Anknüpfend an die Mitgliedschaft in der NSDAP gehörte zu den Hauptschuldigen, „wer sich in einer führenden Stellung der NSDAP, einer ihrer Gliederungen oder eines angeschlossenen Verbandes oder einer anderen nationalsozialistischen oder militaristischen Organisation betätigt hatte“ (Art. 5 Nr. 4 Gesetz Nr. 104). Nach der Anlage zum Gesetz Nr. 104, beruhend auf den Richtlinien Nr. 24 des Kontrollrats, war dafür zumindest der Posten eines Amtsleiters bei der Kreisleitung erforderlich oder der Rang eines politischen Einsatzleiters. Darunter fielen auch alle Mitglieder der Ausbildungsstäbe der Ordensburgen, Schulungsburgen, Adolf-Hitler-Schulen und Nationalpolitischen Erziehungsanstalten sowie alle Mitglieder (bis zum 30. Januar 1933) der Reichstagsfraktion der NSDAP. Allgemein musste es sich um herausgehobene Posten mit der Befugnis zu leitenden Anordnungen handeln, z. B. Leiter eines großen staatlichen Betriebes oder Abteilungsleiter in einer Behörde.[72]
Nutznießer war insbesondere, soweit er nicht Hauptschuldiger war, „wer nur auf Grund seiner Zugehörigkeit zur NSDAP in ein Amt oder eine Stellung berufen oder bevorzugt befördert wurde“, d. h. die für das Amt oder die Stellung erforderliche fachliche Qualifikation nicht besaß, sowie „wer als Anhänger des Nationalsozialismus durch Ausnützung persönlicher oder politischer Beziehungen oder durch Eintritt in die NSDAP es erreichte, sich dem Wehrdienst oder dem Frontdienst zu entziehen“ (Art. 9 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 6 Gesetz Nr. 104).
Mitläufer war, „wer nicht mehr als nominell am Nationalsozialismus teilgenommen oder ihn nur unwesentlich unterstützt und sich auch nicht als Militarist erwiesen hat“, insbesondere „Mitglieder der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen, ausgenommen HJ und BDM, die lediglich Mitgliedsbeiträge bezahlt, an Versammlungen, deren Besuch Zwang war, teilgenommen oder unbedeutende oder rein geschäftsmäßige Obliegenheiten wahrgenommen hatten, wie sie allen Mitgliedern vorgeschrieben waren,“ außerdem „Anwärter der NSDAP, die nicht endgültig als Mitglied aufgenommen worden waren“ (Art. 12 Abs. 2 Gesetz Nr. 104). Im Spruchkammerverfahren sollte stets geprüft und begründet werden, ob die betreffende Person wegen ihres Verhaltens und nach ihrer Persönlichkeit sich erst bewähren soll.[72]
Entlastet war, „wer trotz seiner formellen Mitgliedschaft oder Anwartschaft oder eines anderen äußeren Umstandes, sich nicht nur passiv verhalten, sondern nach dem Maß seiner Kräfte aktiv Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft geleistet und dadurch Nachteile erlitten hatte“ (Art. 13 Gesetz Nr. 104). „Formell“ war eine Mitgliedschaft in der NSDAP ohne innere Überzeugung von der Ideologie des Nationalsozialismus.[72] Für einen „aktiven Widerstand“ und einen „dadurch erlittenen Nachteil“ war eine bloß antifaschistische Gesinnung oder Meinungsäußerung nicht ausreichend. Erforderlich war vielmehr die aktive Beteiligung in einer Widerstandsgruppe gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft oder Sabotagemaßnahmen von erheblicher Bedeutung, die etwa eine Verhaftung oder andere Konsequenzen von erheblichem Gewicht für das weitere persönliche Geschick nach sich zogen.[72]
Siehe auch
Literatur
- Christine Arbogast: Herrschaftsinstanzen der württembergischen NSDAP. Funktion, Sozialprofil und Lebenswege einer regionalen NS-Elite 1920–1960 (= Nationalsozialismus und Nachkriegszeit in Südwestdeutschland. Band 7). Oldenbourg, München 1998, ISBN 3-486-56316-5 (Diss. Univ. Tübingen 1996/1997, DNB 951148168, 295 Seiten; 23 cm).
- Wolfgang Benz (Hrsg.): Wie wurde man Parteigenosse? Die NSDAP und ihre Mitglieder (= Die Zeit des Nationalsozialismus. Band 18068). Fischer, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-18068-4.
- Wilfried Böhnke: Die NSDAP im Ruhrgebiet. 1920–1933 (= Schriftenreihe des Forschungsinstituts der Friedrich-Ebert-Stiftung. Band 106). Verlag Neue Gesellschaft, Bonn-Bad Godesberg 1974, ISBN 3-87831-166-4 (Diss. Univ. Marburg, Philosophische Fakultät, 1970, 239 Seiten; 24 cm).
- Thomas Childers: The Nazi Voter. The Social Foundations of Fascism in Germany, 1919–1933. University of North Carolina Press, Chapel Hill NC 1983, ISBN 0-8078-4147-1.
- Peter Diehl-Thiele: Partei und Staat im Dritten Reich. Untersuchung zum Verhältnis von NSDAP und allgemeiner innerer Staatsverwaltung 1933–1945 (= Münchener Studien zur Politik. Band 9). Beck, München 1969, DNB 456453326 (Diss. Univ. München 1969, XIV, 269 Seiten, 8).
- Jürgen W. Falter: Hitlers Wähler. Beck, München 1991, ISBN 3-406-35232-4.
- Jürgen W. Falter (Hrsg.): Junge Kämpfer, alte Opportunisten. Die Mitglieder der NSDAP 1919–1945. Campus, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-593-50614-2.
- Jürgen W. Falter: Hitlers Parteigenossen. Die Mitglieder der NSDAP 1919–1945. Campus, Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-593-51180-1.
- Johnpeter Horst Grill: The Nazi-Movement in Baden, 1920–1945. University of North Carolina Press, Chapel Hill NC 1983, ISBN 0-8078-1472-5.
- Wolfgang Horn: Der Marsch zur Machtergreifung. Die NSDAP bis 1933 (= Athenäum-Droste-Taschenbücher 7234 Geschichte). Unveränderter Nachdruck des erstmals 1972 erschienenen Werkes. Athenäum-Verlag u. a., Königstein/Ts. [u. a.] 1980, ISBN 3-7610-7234-1.
- Peter Hüttenberger: Die Gauleiter. Studie zum Wandel des Machtgefüges in der NSDAP (= Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Nr. 19, ISSN 0506-9408). DVA, Stuttgart 1969 (Diss. Univ. Bonn, 1966).
- Michael H. Kater: The Nazi Party. A Social Profile of Members and Leaders, 1919–1945. Blackwell, Oxford 1983, ISBN 0-631-13313-5.
- Sven Felix Kellerhoff: Die NSDAP. Eine Partei und ihre Mitglieder. Klett-Cotta, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-608-98103-2.
- Udo Kissenkoetter: Gregor Straßer und die NSDAP (= Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Bd. 37). Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1978, ISBN 3-421-01881-2 (Zugleich: Düsseldorf, Univ., Diss., 1975).
- Joachim Lilla: Die stellvertretenden Gauleiter und die Vertretung der Gauleiter der NSDAP im „Dritten Reich“ (= Materialien aus dem Bundesarchiv. H. 13). Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven 2003, ISBN 3-86509-020-6.
- Peter Longerich: Hitlers Stellvertreter. Führung der Partei und Kontrolle des Staatsapparates durch den Stab Heß und die Partei-Kanzlei Bormann. Saur, München [u. a.] 1992, ISBN 3-598-11081-2.
- Werner Maser: Der Sturm auf die Republik. Frühgeschichte der NSDAP (= Ullstein-Buch. Nr. 34041 Ullstein-Sachbuch). Ungekürzte Ausgabe. Ullstein, Frankfurt am Main [u. a.] 1981, ISBN 3-548-34041-5.
- Horst Matzerath, Henry A. Turner: Die Selbstfinanzierung der NSDAP 1930–1932. In: Geschichte und Gesellschaft. Bd. 3, 1977, S. 59–92, (Digitalisat gegen kostenintensive Mitgliedschaft bei jstor.org).
- Donald M. McKale: The Nazi Party Courts. Hitler’s Management of Conflict in his Movement, 1921–1945. University Press of Kansas, Lawrence [u. a.] 1974, ISBN 0-7006-0122-8.
- Daniel Meis: Die NSDAP und ihr linker Flügel. In: Daniel Meis (Hrsg.): Nationaler Sozialismus in der Weimarer Republik. Parteien, Ideen, Protagonisten. transcript, Bielefeld 2025 (= Histoire. Band 225), S. 75–89.
- Jeremy Noakes: The Nazi Party in Lower Saxony. 1921–1933. Oxford University Press, London [u. a.] 1971.
- Armin Nolzen: Die NSDAP, der Krieg und die deutsche Gesellschaft. In: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 9: Jörg Echternkamp (Hrsg.): Die deutsche Kriegsgesellschaft. 1939 bis 1945. Halbband 1: Politisierung, Vernichtung, Überleben. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart [u. a.] 2004, ISBN 3-421-06236-6, S. 99–193.
- Armin Nolzen: Funktionäre in einer faschistischen Partei. Die Kreisleiter der NSDAP, 1932/33 bis 1944/45. In: Till Kössler, Helke Stadtland (Hrsg.): Vom Funktionieren der Funktionäre. Politische Interessenvertretung und gesellschaftliche Integration in Deutschland nach 1933 (= Veröffentlichungen des Instituts für Soziale Bewegungen. Schriftenreihe A: Darstellungen. Bd. 30). Klartext-Verlag, Essen 2004, ISBN 3-89861-266-X, S. 37–75.
- Armin Nolzen: Charismatic Legitimation and Bureaucratic Rule: The NSDAP in the Third Reich, 1933–1945. In: German History. Bd. 23, Nr. 4, 2005, S. 494–518, doi:10.1093/0266355405gh355oa (zurzeit nicht erreichbar).
- Dietrich Orlow: The History of the Nazi Party. 2 Bände (Bd. 1: 1919–1933. Bd. 2: 1933–1945). University of Pittsburgh Press, Pittsburgh PA 1969–1973, ISBN 0-8229-3183-4 (Bd. 1), ISBN 0-8229-3253-9 (Bd. 2).
- Kurt Pätzold, Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP. 1920–1945. Sonderausgabe. PapyRossa-Verlag, Köln 2002, ISBN 3-89438-260-0.
- Michael Rademacher: Handbuch der NSDAP-Gaue, 1928–1945. Die Amtsträger der NSDAP und ihrer Organisationen auf Gau- und Kreisebene in Deutschland und Österreich sowie in den Reichsgauen Danzig-Westpreußen, Sudetenland und Wartheland. M. Rademacher u. a., Vechta [u. a.] 2000, ISBN 3-8311-0216-3.
- Carl-Wilhelm Reibel: Das Fundament der Diktatur. Die NSDAP-Ortsgruppen 1932–1945. Schöningh, Paderborn [u. a.] 2002, ISBN 3-506-77528-6 (Diss. Univ. Frankfurt am Main 2000).
- Mathias Rösch: Die Münchner NSDAP 1925–1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik (= Studien zur Zeitgeschichte. Bd. 63). Oldenbourg, München 2002, ISBN 3-486-56670-9 (Zugleich: München, Univ., Diss., 1998) (Volltext digital verfügbar).
- Detlef Schmiechen-Ackermann: Der „Blockwart“. Die unteren Parteifunktionäre im nationalsozialistischen Terror- und Überwachungsapparat. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Bd. 48, H. 4, 2000, S. 575–602 (Digitalisat [PDF; 8,1 MB]).
- Albrecht Tyrell (Hrsg.): Führer befiehl … Selbstzeugnisse aus der „Kampfzeit“ der NSDAP. Dokumentation und Analyse. Droste, Düsseldorf 1969 (Lizenzausgabe. Gondrom, Bindlach 1991, ISBN 3-8112-0694-X).
- Albrecht Tyrell: Vom Trommler zum Führer. Der Wandel von Hitlers Selbstverständnis zwischen 1919 und 1924 und die Entwicklung der NSDAP. Fink, München 1975, DNB 750241225 (Diss. Univ. Bonn, Philosophische Fakultät, 1975, 296 Seiten; 23 cm Digitalisat von der University of Michigan zum 15. November 2006).
Weblinks
- Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). In: dhm.de. Lebendiges Museum Online (LeMO)
- Die NSDAP 1933–1945. In: dhm.de. Lebendiges Museum Online (LeMO)
- Deutschland im Nationalsozialismus (Drittes Reich). In: zukunft-braucht-erinnerung.de. (Sammlung von Artikeln über die NSDAP).
- Das 25-Punkte-Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. In: documentarchiv.de. 24. Februar 1920.
- Übersichtskarten zum Stimmenanteil der NSDAP bei den Reichstagswahlen in den einzelnen Wahlkreisen während der Weimarer Republik
- Michael Mayer: NSDAP und Antisemitismus 1919–1933, Ludwig-Maximilians-Universität München (2002, PDF; 414 kB)
- Bundesarchiv: PG – Zum Mitgliedschaftswesen der NSDAP
- digitalcollections.hoover.org: Theodore Fred Abel papers (Über 600 Texte aus den 1930er Jahren von NSDAP-Mitgliedern über ihre Lebensgeschichten, gesammelt vom amerikanischen Soziologen Theodore Abel)
- Literatur von und über Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
- ↑ § 19 Strafrechtsergänzungsgesetz; §§ 92, 106 und 220 Strafgesetzbuch (DDR).
- ↑ John Toland: Adolf Hitler, Band 1. Lübbe, Bergisch Gladbach 1977, ISBN 3-404-61063-6, S. 139.
- ↑ Uta Jungcurt: Alldeutscher Extremismus in der Weimarer Republik. Denken und Handeln einer einflussreichen Minderheit. De Gruyter, Berlin/Boston 2016, S. 150.
- ↑ Gerhard Jagschitz: Die Nationalsozialistische Partei. In: Emmerich Tálos, Herbert Dachs u. a. (Hrsg.): Handbuch des politischen Systems Österreichs. Erste Republik 1918–1933. Manz, Wien 1995, S. 231–244.
- ↑ Bernd Beutl: Zäsuren und Strukturen des Nationalsozialismus in der Ersten Republik. In: Wolfgang Duchkowitsch (Hrsg.): Die österreichische NS-Presse 1918–1933. Literas, Wien 2001, S. 20–47, hier S. 27.
- ↑ Christian Hartmann (Hrsg.): Adolf Hitler: Reden, Schriften, Anordnungen. Bd. 5., Von der Reichspräsidentenwahl bis zur Machtergreifung April 1932–Januar 1993. Teil 2., Oktober 1932–Januar 1933. Saur, München 1998, S. 285, Fn. 6.
- ↑ Wolfgang Benz: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). In: derselbe, Hermann Weiß und Hermann Graml (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Klett-Cotta, Stuttgart 1997, S. 602.
- ↑ Auch zum Folgenden: Albrecht Tyrell (Hrsg.): Führer befiehl… Selbstzeugnisse aus der „Kampfzeit“ der NSDAP. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, S. 68–72.
- ↑ Schreiben Hitlers an Albert Stier vom 23. Juni 1924. In: Albrecht Tyrell (Hrsg.): Führer befiehl… Selbstzeugnisse aus der „Kampfzeit“ der NSDAP. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, S. 78.
- ↑ Jakob Wetzel: Braune Besetzung der Gartenstadt, Süddeutsche Zeitung, 29. April 2015, abgerufen am 30. September 2020.
- ↑ Siehe Titelblatt der Erstausgabe im Historischen Lexikon Bayerns
- ↑ Wolfgang Wippermann: Mein Kampf. In: Wolfgang Benz, Hermann Weiß und Hermann Graml (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Klett-Cotta, Stuttgart 1997, S. 580 f.; Barbara Zehnpfennig: Adolf Hitler: „Mein Kampf“. Weltanschauung und Programm – Studienkommentar. Wilhelm Fink Verlag, München 2011, S. 45–56 u. ö.
- ↑ Gerhard Jagschitz: Zur Struktur der NSDAP in Österreich vor dem Juliputsch 1934. In: Ludwig Jedlicka, Rudolf Neck: Das Jahr 1934: 25. Juli. Protokoll des Symposiums in Wien am 8. Oktober 1974. Wien 1975, S. 9–20, hier S. 9.
- ↑ John T. Lauridsen: Nazism and the Radical Right in Austria, 1918–1934. The Royal Library/Tuscalunum Press, Kopenhagen 2007, S. 313.
- ↑ Bernd Beutl: Zäsuren und Strukturen des Nationalsozialismus in der Ersten Republik. In: Wolfgang Duchkowitsch: Die österreichische NS-Presse 1918–1933. Literas, Wien 2001, S. 20–47, hier S. 34.
- ↑ Götz Aly: Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass, S. Fischer, Frankfurt am Main 2011, S. 252.
- ↑ Philipp Heyde: Das Ende der Reparationen. Deutschland, Frankreich und der Youngplan 1929–1932, Schöningh, Paderborn 1998, S. 91, 109 f. u. ö.
- ↑ Gerhard Paul: Aufstand der Bilder. Die NS-Propaganda vor 1933, J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 1990, S. 90–94.
- ↑ Oded Heilbronner: Where Did Nazi Anti-Semitism Disappear to? Anti-Semitic Propaganda and Ideology of the Nazi Party, 1929–1933. A Historiographic Study, Yad Vashem Studies, 21 (1991), S. 263–286.
- ↑ Andreas Wirsching: Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918–1933/39. Berlin und Paris im Vergleich, Oldenbourg, München 1999, S. 463.
- 1 2 Manuel Opitz: Robert Kempner: Dieser Jurist kämpfte 1930 für ein NSDAP-Verbot. Die Geschichte eines Scheiterns. Geo, 13. Mai 2025.
- ↑ Justus Bender: Wie ein NSDAP-Verbot Hitler hätte stoppen können. In: FAZ. 24. März 2025, abgerufen am 4. Mai 2025.
- ↑ Robert M. W. Kempner: Der verpaßte Nazi-Stopp: die NSDAP als staats- und republikfeindliche, hochverräterische Verbindung; preußische Denkschrift von 1930 (= Ullstein-Bücher Ullstein-Sachbuch). Orig.-Ausg Auflage. Ullstein Sachbuch, Frankfurt/M. Berlin Wien 1983, ISBN 978-3-548-34159-0.
- ↑ Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Bd. 4: Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949. 2., durchges. Aufl., C.H. Beck, München 2003, S. 568 f.
- ↑ Daniela Münkel: Nationalsozialistische Agrarpolitik und Bauernalltag, Campus Verlag, München 1996, S. 86–84.
- ↑ Albrecht Tyrell: Führer befiehl … Selbstzeugnisse aus der ‚Kampfzeit‘ der NSDAP, Droste Verlag, Düsseldorf 1969, S. 271 ff.; die Zitate aus Hitlers Vorwort zur Dienstvorschrift für die PO. der NSDAP vom 15. Juli 1932, ebd., S. 304.
- ↑ Jürgen W. Falter: Hitlers Wähler, C.H. Beck, München 1991, S. 365–374, Zitat S. 372.
- ↑ Jürgen W. Falter: Hitlers Wähler. C.H. Beck, München 1991, S. 37.
- ↑ Wolfram Pyta und Rainer Orth: Nicht alternativlos. Wie ein Reichskanzler Hitler hätte verhindert werden können. In: Historische Zeitschrift 312, Heft 2 (2021), S. 400–444, hier S. 431.
- ↑ Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). In: dhm.de. Lebendiges Museum Online (LeMO), abgerufen am 1. April 2026.
- ↑ Peter Longerich: Stichwort 30. Januar 1933, Heyne Verlag, München 1992. S. 64–65.
- ↑ Paul Windolf, Christian Marx: Die braune Wirtschaftselite. Unternehmer und Manager in der NSDAP. Campus, Frankfurt am Main 2022, ISBN 978-3-593-51559-5.
- ↑ Henry Ashby Turner: Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers. Siedler, Berlin 1985, ISBN 978-3-88680-143-5.
- ↑ Wolfgang Meixner: 11.000 ausgebürgerte illegale Nazis aus Österreich zwischen 1933 und 1938. In: Bericht über den 24. Österreichischen Historikertag in Innsbruck. Verband Österreichischer Geschichtsvereine, Innsbruck 2006, S. 601–607.
- ↑ Wolfgang Neugebauer, Helmut Wohnout u. a.: Opfer des Terrors der NS-Bewegung in Österreich 1933–1938. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW). 2002. Auf DOeW.at, abgerufen am 18. Dezember 2022.
- ↑ Heinz Höhne: „Gebt mir vier Jahre Zeit“. Hitler und die Anfänge des Dritten Reichs. Ullstein, Berlin 1996, S. 131 f.
- ↑ Wolfgang Benz: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). In: derselbe, Hermann Graml und Hermann Weiß (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Klett-Cotta, Stuttgart 1997, S. 603.
- ↑ Henning Köhler: Deutschland auf dem Weg zu sich selbst. Eine Jahrhundertgeschichte. Hohenheim-Verlag, Stuttgart 2002, S. 290 f.
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- ↑ Conrad F. Latour, Thilo Vogelsang: Okkupation und Wiederaufbau. Die Tätigkeit der Militärregierung in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands 1944–1947 (= Studien zur Zeitgeschichte, Bd. 5). DVA, Stuttgart 1973, S. 42.
- ↑ Christoph Degenhart: Staatsrecht I. Staatsorganisationsrecht. 37. Aufl., C. F. Müller, Heidelberg 2021, RN 175.
- ↑ Proklamation Nr. 2 vom 20. September 1945 (In: Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland, Nummer 1 vom 29. Oktober 1945, S. 4, Digitalisat der Deutschen Nationalbibliothek: urn:nbn:de:101:1-201301314955
- ↑ Kontrollratsgesetz Nr. 2 vom 10. Oktober 1945. In: Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland, Nummer 1 vom 29. Oktober 1945, S. 19 ff., Digitalisat der Deutschen Nationalbibliothek: urn:nbn:de:101:1-201301314955.
- ↑ Die Urteile, Memorium Nürnberger Prozesse, aufgerufen am 2. Juli 2023.
- ↑ BVerfGE 2, 1: „Die Bundesregierung hat beim Bundesverfassungsgericht am 19. November 1951 den im Beschluß vom 4. Mai 1951 angekündigten Antrag gestellt. Sie behauptet, die innere Ordnung der SRP entspreche nicht demokratischen Grundsätzen, beruhe vielmehr auf dem Führerprinzip. Die SRP sei eine Nachfolgeorganisation der NSDAP; sie verfolge die gleichen oder doch ähnliche Ziele und gehe darauf aus, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen.“
- ↑ BVerfGE 2, 1
- ↑ Wolfgang Benz: Nationalsozialismus. In: derselbe (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Band 3: Begriffe, Ideologien, Theorien. De Gruyter Saur, Berlin/München/Boston 2008, ISBN 978-3-598-24074-4, S. 229 (abgerufen über De Gruyter Online).
- ↑ Bibliographisches Institut Leipzig: Schlag nach! Wissenswerte Tatsachen aus allen Gebieten. 1. Auflage, Leipzig 1938.
- ↑ Michael Grüttner: Das Dritte Reich. 1933–1939 (= Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte, Band 19), Stuttgart 2014, S. 101.
- ↑ Anzahl der Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) in den Jahren 1929 bis 1945 (in Millionen). statista, abgerufen am 16. Oktober 2024.
- ↑ Discovery of Party Documents in the Josef Wirth paper mill in Freimann by 45th CIC Detachment, 20 May 1945. Weekly Counterintelligence Report #16. In: Seventh Army, Western Military District, Annex No 2, Part 4 of 8, CIC Reports/Reporting Section G-2, period 20 May-20 June 1945. NARA.
- ↑ Ulrich Raulff, in: Süddeutsche Zeitung vom 25. September 2004.
- ↑ Matthias Gafke: Goebbels’ Brechreiz, FAZ.net, 8. Dezember 2016.
- ↑ Jürgen W. Falter (Hrsg.): Junge Kämpfer, alte Opportunisten. Die Mitglieder der NSDAP 1919–1945. Campus, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-593-50614-2, S. 175.
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- ↑ Uniformen des Großdeutschen Reiches, Verlag Moritz Ruhl, 1943, S. 72.
- ↑ Bundesarchiv: Zum NSDAP-Aufnahmeverfahren ( vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)
- ↑ Anordnung 1/44 des Reichsschatzmeisters im Faksimile beim Bundesarchiv unter: Zum NSDAP-Aufnahmeverfahren ( vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)
- ↑ Schreiben des Aufnahmeamtes vom 18. August 1944 an den Gauschatzmeister Düsseldorf im Faksimile beim Bundesarchiv unter: Zum NSDAP-Aufnahmeverfahren ( vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)
- ↑ Interview mit Norbert Frei in der Wochenzeitung „Die Zeit“ bei Presseportal.
- ↑ Südkurier Nr. 150 vom 3. Juli 2007, S. 11.
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- ↑ Das doofe Dur der Angepassten ( vom 21. Februar 2014 im Internet Archive), in: Die Weltwoche, 11. Februar 2009.
- ↑ Michael Buddrus: War es möglich, ohne eigenes Zutun Mitglied der NSDAP zu werden? Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin für das Internationale Germanistenlexikon 1800–1950. Ebenfalls abgedruckt in Geschichte der Germanistik 23/24, 2003, S. 21–26 (online).
- ↑ Walser, Lenz und Hildebrandt. Unwissentlich in der NSDAP. Süddeutsche Zeitung vom 30. Juni 2007.
- ↑ Malte Herwig: Verraten und verschenkt? Der Umgang mit der NS-Vergangenheit von Künstlern in Deutschland ( vom 18. Mai 2015 im Internet Archive), in: Weltwoche, 25. Februar 2009.
- ↑ Wehrgesetz. Vom 21. Mai 1935. documentArchiv, abgerufen am 16. Oktober 2024.
- ↑ Erstes Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Wehrgesetzes vom 24. September 1944, RGBl. S. 317
- ↑ § 26 des Wehrgesetzes in der Fassung des Gesetzes vom 24. September 1944.
- ↑ Frank Staudenmayer: NS-Dokuzentrum – Über Nürnbergs Nazi-Vergangenheit ( vom 16. September 2011 im Internet Archive)
Vgl. auch zeitgenössisch: Edelweißpiraten über NS-Führer u. a. ( vom 23. Oktober 2007 im Internet Archive); Bernhard Gotto: Nationalsozialistische Kommunalpolitik, S. 120 ff.
Bundesarchiv: PG – Zum Mitgliedschaftswesen der NSDAP ( vom 8. Januar 2014 im Internet Archive) - ↑ Beate Meyer: „Goldfasane“ und „Nazissen“. Die NSDAP im ehemals „roten“ Stadtteil Hamburg-Eimsbüttel. Hrsg. von der Galerie Morgenland, Hamburg 2002.
- 1 2 3 4 5 6 Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946, mit Ausführungsvorschriften, Formblättern, der Anweisung für die Auswerter der Meldebogen und der Rangliste in mehrfarbiger Wiedergabe The History Collection, University of Wisconsin–Madison, abgerufen am 24. November 2024.
- NSDAP
- Faschistische Partei
- Antisemitische Partei
- Völkische Organisation
- Historische Partei (Deutschland)
- Historische Partei (Österreich)
- Partei (Weimarer Republik)
- Körperschaft des öffentlichen Rechts
- Organisation (Deutsches Reich, 1933–1945)
- Verbotene Partei
- Parteigründung 1920
- Aufgelöst 1945
- Antikommunistische Organisation







