Morris LC
| Morris LC | |
|---|---|
| Hersteller | Morris Motor Company |
| Produktionszeitraum | 1937–1960 |
| Vorgängermodell | |
| Nachfolgemodell | Morris FG |
Der Lkw Morris LC wurde ursprünglich als Kastenwagen und Pritschenwagen von Morris Commercial, dem Nutzfahrzeugbereich der Morris Motor Company als kleinere Alternative zum Morris P-Typ gebaut. Nach der Fusion mit Austin Motors zur British Motor Corporation 1953 wurde er nur noch als Pritschenwagen, Fahrgestell und Sattelzugmaschine und auch als Austin 301 gebaut, während die übrigen Varianten durch den Morris LD Van ersetzt wurden. 1960 ersetzte das Modell der Morris FG.
Morris LC1 1937–1948, Morris LC3 1948–1952
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Morris LC1 / LC3 | |
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| Produktionszeitraum | 1937–1952 |
| Motoren | Benzinmotor: 2050 cm³ |
| Nutzlast | 1250–1500 t |
Die erste Generation des LC startete 1937 als 25/30-cwt Transporter und Lkw. 25/30-cwt bezeichnet im englischen die Nutzlast von 1250 bis 1500 kg. Viele technische Komponenten übernahm der LC vom Morris P-Typ, dieser hatte eine Nutzlast von 2 bis 2,5 Tonnen, und der LC sollte ihn nach unten hin abrunden. Unterhalb des P-Typs gab es dazumal nur Lieferwagen von Morris auf Basis der Pkw-Modelle wie etwa den Morris Eight oder den Morris Ten. Diese verfügten über eine maximale Nutzlast von 1000 kg, und die Möglichkeit, daraus ein umfassendes Nutzfahrzeug zu entwickeln, war naturgemäß eingeschränkt. Der Morris LC wurde daher als Kastenwagen, Pritschenwagen und Sattelzugmaschine ins Programm genommen. Auch Rettungswagen und Omnibusse wurden auf dem Fahrgestell realisiert. Den Antrieb übernahm ein 2050-cm³-Vierzylinder-Benzinmotor mit 31 kW/42 PS Leistung. Viele Modelle orderte die britische Armee, nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde die zivile Produktion eingestellt, und es wurden nur noch Varianten für die Armee produziert. Durch Eroberung kamen Modelle des LC auch in die Hände der deutschen Wehrmacht.[1] Nach Kriegsende wurde wieder für den zivilen Gebrauch produziert, jedoch nur Fahrgestelle für Aufbauten, Pritsche und Sattelzugmaschine.
Morris LC3 1948–1952
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1948 wurde das überarbeitete Modell als LC3 vorgestellt. Neben kleinen optischen Änderungen wurde die elektrische Anlage verbessert. Nunmehr wurden auch wieder Kastenwagen-Modelle und Omnibusse angeboten. Den LC3 baute Morris bis März 1952.
Morris LC4 1952–1953, Morris LC5 1954–1960, Austin 301 1953–1957
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Morris LC4 / LC5 Austin 301 | |
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| Produktionszeitraum | 1953–1960 |
| Motoren | Benzinmotor: 2199 cm³ Dieselmotor: 3400 cm³ |
| Nutzlast | 1250–1500 t |
