Zum Inhalt springen

Montret

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Montret
Montret (Frankreich)
Montret (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Saône-et-Loire (71)
Arrondissement Louhans
Kanton Louhans
Gemeindeverband Bresse Louhannaise Intercom’
Koordinaten 46° 41′ N, 5° 7′ OKoordinaten: 46° 41′ N, 5° 7′ O
Höhe 183–210 m
Fläche 14,59 km²
Einwohner 763 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 52 Einw./km²
Postleitzahl 71440
INSEE-Code

Montret [ˈmɔ̃tʁɛ] ist eine französische Gemeinde in der Region Bourgogne-Franche-Comté im Département Saône-et-Loire. Sie gehört zum Arrondissement Louhans, zum Kanton Louhans und zum Gemeindeverband Bresse Louhannaise Intercom’. Die Gemeinde hat 763 Einwohner (Stand 1. Januar 2023)[1], sie werden Montretois, resp. Montretoises[2] genannt.

Lage der Gemeinde im Arrondissement Louhans
Montret mit seinen NachbarortenVérisseyJuifBrangesSavigny-sur-SeilleSaint-André-en-BresseSaint-Vincent-en-BresseSaint-Étienne-en-BresseSimard
Montret mit seinen Nachbarorten

Lage und Struktur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montret liegt in der Mitte und im westlichen Drittel des Arrondissement Louhans. Es liegt 10,3 Kilometer nordwestlich des Kantonshauptortes Louhans-Châteaurenaud.

Die Gemeinde weist eine dreiecksähnliche Form auf, wobei im Südosten ein auffälliges Anhängsel besteht, das sich zwischen die Gemeinden Branges und Savigny-sur-Seille drängt. Im Norden grenzt Montret an Vérissey, im Nordosten an Juif, im Südosten an Branges und im Süden an Savigny-sur-Seille. Im Südwesten liegt Saint-André-en-Bresse, im Westen Saint-Vincent-en-Bresse und im Nordwesten Saint-Étienne-en-Bresse.

Die Gemeinde liegt in der Landschaft der Bresse[3].

Die Gemeinde wird durch INSEE eingestuft als «Ländliche Ortschaft mit verstreuter Besiedlung». Die Bevölkerung lebt etwa zur Hälfte im Bourg, die andere Hälfte in Weilern und Einzelsiedlungen.

Die Gemeinde weist 385 Hektar bewaldete Flächen auf, was 26,1 % der Gemeindefläche entspricht. Die Bewaldung setzt sich zusammen aus 80 % Laubwald und 18 % Eichen- und Buchenwald[4]. Die bewaldeten Flächen liegen vor allem im Nordosten – Taillis des Bœufs, Les Grandes Courtes, Bois de Bordiau, La Toupe du Bois –, im Westen – Les Bretonnières – und im Südwesten der Gemeinde – La Bouvasenne, La Forêt. Zwischen den Waldfläche finden sich öfters Pappelplantagen.

In der Gemeinde werden 875,2 Hektar (entsprechend 59,3 % des Gemeindegebiets; Stand 2024) als landwirtschaftlich genutzte Flächen deklariert, wovon 20,9 Hektar für den Bioanbau zugelassen sind (Stand 2024). Rund 39 % des Landwirtschaftslandes wird permanent als Wiese genutzt, auf 7 % wird Raps, auf 14 % wird Weichweizen und auf rund 19 % Körner- und Silomais angebaut.[5]

An stehenden Gewässern befinden sich in der Gemeinde vier benannte Étangs, nebst einer Anzahl an Weihern und Teichen. Aufgrund der bestehenden Biefs und Flurnamen ist davon auszugehen, dass einst weitere Étangs bestanden, die in neuerer Zeit aufgelassen wurden (beispielsweise Étang des Chagnots).

Im Nordwesten der Gemeinde, etwa 400 Meter südwestlich von Bois Saint-Marcel liegt der Étang Marmont *, sein Bief fließt nach Süden, in den Étang de la Bretonnière *, der auf der Grenze zu Saint-Vincent-en-Bresse liegt.

Im Süden der Gemeinde, an der Grenze zu Branges liegt der Étang Guyon *, teilweise auf dem Gebiet der Nachbargemeinde. Sein Bief fließt vorerst nach Norden, wendet sich dann nach Süden und bedient die Étangs in Branges.

Etwas eingeklemmt zwischen Hügeln liegt der Étang Neuf * westlich von Charmoissy. Er entwässert nach Westen, in La Serrée.

Bei den fließenden Gewässern berührt La Servonne[6] die Gemeinde ganz im Nordosten. Sie kommt als Grenzfluss zwischen Simard und Juif zum nordöstlichsten Punkt der Gemeinde, bildet ein kurzes Stück die natürliche Gemeindegrenze zu Juif und wendet sich anschließend nach Osten. An dem Punkt, an dem sie die Gemeinde verlässt, mündet ein ehemaliger Bief, der ebenfalls für ein kurzes Stück Grenzfluss ist.

Etwas weiter südlich entspringt der Ruisseau de Barbette[7], fließt entlang der Grenze zu Branges, bedient den Étang Guyon und wendet sich anschließend nach Süden. Nachdem er die Étangs in Branges bedient hat, bildet er ein kurzes Stück die natürliche Gemeindegrenze entlang der Ostseite des Anhängsels im Südosten der Gemeinde.

Mitten im Gemeindegebiet, östlich von Le Berthoux, entspringt La Serrée[8], die nach Süden fließt, westlich am Bourg vorbei und weiter, bis sie im Südwesten die Gemeindegrenze erreicht. Hier wird sie Grenzfluss, bis sie am südlichsten Punkt die Gemeinde als Grenzfluss zwischen Saint-André-en-Bresse und Savigny-sur-Seille verlässt.

* 
Étang Marmont (14 262 m² bei 46° 41′ N, 5° 6′ O)
Étang de la Bretonnière (83 398 m² bei 46° 41′ N, 5° 6′ O) zusammen mit der Gemeinde Saint-Vincent-en-Bresse
Étang Guyon (9 496 m² bei 46° 40′ N, 5° 7′ O) zusammen mit der Gemeinde Branges
Étang Neuf (20 439 m² bei 46° 40′ N, 5° 6′ O)
Flächenangaben: Maximalflächen aus IGN – INPE Inventaire national des plans d'eau

Von Nordwesten, aus der Gemeinde Saint-Étienne-en-Bresse, erreicht die Départementsstraße D978'[9] die Gemeinde nordwestlich vom Bois du Grand Chêne. Sie verläuft nach Südosten, wendet sich nach Südwesten, um den Bourg zu bedienen, und wendet sich erneut nach Südosten, bis sie östlich von La Ville Léna die Gemeinde nach Branges verlässt. Auf Gemeindegebiet ist die Straße 3,85 Kilometer lang. Sie folgt weitgehend der Trasse der Römerstraße, die Chalon-sur-Saône mit Lons-le-Saunier verband.

Beim Bois Renard zweigt aus der D978 die Départementsstraße D206 nach Süden ab. Bei Mont Roux verlässt sie die Gemeinde nach Savigny-sur-Seille. Sie ist auf Gemeindegebiet 1,144 Kilometer lang.

Von Südwesten, aus der Gemeinde Saint-Vincent-en-Bresse, erreicht die Départementsstraße D44 die Gemeinde beim Étang de la Bretonnière. Sie verläuft nach Nordosten, schlägt einen Bogen nach Osten und mündet beim Bourg in die D978. Sie verläuft nun gemeinsam mit der D978 durch den Bourg nach Norden, führt weiter nach La Croix und nach Nordnordost, um die Gemeinde im Nordosten nach 4,49 Kilometern nach Vérissey zu verlassen.

Etwas nordöstlich von La Croix zweigt aus der D44 die Départementsstraße D156 ab. Sie verläuft nach Norden und verlässt die Gemeinde nach 2,193 Kilometern nach Vérissey. Sie setzt sich anschließend nach Thurey fort und hat eigentlich nur die Aufgabe, den Bourg von Vérissey zu erschließen.

In der Gemeinde verläuft ein Teil des Radwanderweges La Voie Bressane / Chalon-sur-Saône – Louhans[10]. Der Radwanderweg verläuft auf Gemeindestraßen im Gemischtverkehr, kommt vom nordwestlichsten Punkt von Vérissey her bis Le Fahy, anschließend nach Osten bis zur D156. Dieser folgt er nach Süden bis La Croix, wo er nach Osten verläuft und die Gemeinde östlich von Gaudemey nach Juif verlässt. In der Gemeinde ist die Voie Verte 5,657 Kilometer lang.

Erschließungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Montret zieht eine Hochspannungsleitung mit einer Spannung von 63 kV mit der Bezeichnung Ligne aérienne 63kV N° 1 Chalon – Louhans. Sie kommt von Branges und erreicht die Gemeinde östlich von La Ville Léna, verläuft nach Nordwesten (310°) bis zum Étang de la Bretonnière, überquert ein kurzes Stück Saint-Vincent-en-Bresse, um nochmals 378 Meter Gemeindegebiet zu überqueren. Die Leitung ist auf Gemeindegebiet 2,888 Kilometer lang und wird von 16 Starkstrommasten getragen.

Weiler und Fluren

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die folgenden Weiler und Fluren: Les Berthoux, Bocquin, Le Bois-Renard, Bois-Saint-Marcel, Le Boquin, Le Bordiau, La Bretonnière, Les Cadoles, Les Cadoles-des-Bois, Carcabeaux, Les Chagniots, Les Chaintres, Champ-Constantin, La Chapelles oder Les Chapelles, La Charme, Charmoissy, Le Creusot, La Croix, Les Crots, Les Dions, L’Etang-Guyon, Le Fahy, La Forêt, La Garluchotte, La Gauberge, Le Gaudemey, La Magnience, Les Maisons-Neuves, Montroux, Le Pré-Pucin, La Rongère, Teppe-des-Bois, Les Trigots, Vernet-au-Beau, Viennette, Les Vignolles, La Ville-Léna, La Villeneuve.[11]

Das Höhenprofil beginnt am Südende des Étang de la Bretonnière, wo auch die Départementsstraße D44 verläuft. Anschließend steigt das Gelände an zum Weiler La Bretonnière mit der Départementsstraße D44 und sinkt gleich wieder ab ins Tal der Serrée. Erneut kreuzt die Profillinie die D44, kurz vor der Kläranlage, die in einer Senke liegt. Der nördliche Vorort La Croix, durchzogen von der Départementsstraße D978 liegt auf einer Anhöhe, nach Norden verläuft die Départementsstraße D44. Das Gelände bleibt nun auf der durchschnittlichen Höhe der Bresse-Ebene von 200 bis 210 Metern, bis zum Weiler Le Bordiau. Anschließend folgt ein Einbruch ins Tal eines ehemaligen Biefs. Erneut steigt das Profil, um erneut abzusinken ins Tal der Servonne, die hier die natürliche Gemeindegrenze bildet.

Das Klima in Montret ist warm und gemäßigt. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge, selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Klassifikation des Klimas nach Köppen und Geiger ist Cfb ((Gemäßigtes) Ozeanklima). Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 12,0 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 21,2 °C, der kälteste der Januar mit 3,3 °C. Über ein Jahr verteilt summieren sich die Niederschläge auf 1055 mm, dabei ist der November mit 113 mm der niederschlagsreichste, während März als trockenster Monat 73 mm aufweist. Über das ganze Jahr werden etwa 2700 Sonnenstunden gezählt.

Montret
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
89
 
6
1
 
 
75
 
8
1
 
 
73
 
12
3
 
 
88
 
16
6
 
 
96
 
19
10
 
 
78
 
24
14
 
 
75
 
26
16
 
 
79
 
26
16
 
 
88
 
22
13
 
 
103
 
17
9
 
 
113
 
11
5
 
 
98
 
7
2
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Montret
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 3,3 4,0 7,6 11,2 15,1 19,2 21,2 20,8 17,0 12,9 7,4 4,1 ⌀ 12
Mittl. Tagesmax. (°C) 6,2 7,7 12,0 15,8 19,4 23,9 25,9 25,6 21,5 17,0 10,5 6,9 ⌀ 16,1
Mittl. Tagesmin. (°C) 0,7 0,7 3,3 6,4 10,3 14,2 16,2 15,9 12,8 9,3 4,5 1,6 ⌀ 8
Niederschlag (mm) 89 75 73 88 96 78 75 79 88 103 113 98 Σ 1055
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021

Eine erste Erwähnung geht zurück auf das Jahr 1179, in dem der Name Mons Aureus (deutsch: Goldberg) genannt wird. Über verschiedene Entwicklungen wurde der Name zur heutigen Ortsbezeichnung, die im Übrigen traditionell als Mon-tré ausgesprochen wird.

Montret liegt an einer Römerstraße, die von Chalon-sur-Saône über Louhans nach Lons-le-Saunier führte, es wurden einige archäologische Funde zutage gefördert. Das Gemeindegebiet gehörte zum großen Teil zum Marquisat von Branges, zusammen mit anderen Orten der Region. Les Trigots gehörten zum Kloster Tournus, Bordiau, le Fahy und les Berthoux zu Saint-Pierre in Chalon-sur-Saône. 1856 war im Weiler Bordiau noch eine Motte sichtbar, die eine Höhe von drei Metern aufwies. Die alte Kirche befand sich nahe einer Quelle an der Straße vom Dorfzentrum Richtung Saint-Vincent-en-Bresse, sie wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zerstört. 1862 wurde die neue Kirche erbaut, die dem Heiligen Loup[12] geweiht ist, dem achten Bischof von Chalon-sur-Saône. Die Knabenschule, Friedensrichterhaus und Mairie wurden 1845 erbaut, 1870 der Bahnhof der Linie Chalon-sur-Saône–Lons-le-Saunier, die 1955 aufgegeben wurde. Die Mädchenschule datiert aus 1901, die Post von 1909 und 1910 wird die alte freie Schule zur Polizeistation. Heute befindet sich die Mairie in einem alten Lebensmittelgeschäft. Julien Duriez, Kunstmaler aus Chalon-sur-Saône, der in Saint-Usuge geboren wurde, wohnte in Montret. Die Serrée bildete die Grenze zwischen Droit Écrit und Droit Coutumier. 1988 bestanden noch 28 Landwirtschaftsbetriebe. Am 1. August 1849 wurde der Weiler Montroux von Savigny-sur-Seille losgelöst und mit Montret vereinigt.

Die Herren von Montret

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montret gehörte fast ganz zum Marquisat von Branges.

  • Der Weiler les Trigots (ganz im Westen der Gemeinde) war ein Lehen der Benediktiner von Tournus.
  • Die Weiler le Bordiau, le Fahy und les Berthoux waren ein Lehen der Benediktinerabtei Sankt Peter von Chalon-sur-Saône. Im 18. Jahrhundert gehörte das Lehen einem de Beauverand, Herr von Vernotte und Juif.

Das offizielle Wappen der Gemeinde scheint durch diese nicht angewendet zu werden, Abbildungen sind ebenfalls nicht bekannt. Nicht bekannt ist zudem seine Herkunft. Blasonierung: In Blau ein goldener Sparren, begleitet von zwei goldenen Muscheln im Haupt und einer goldenen Rose im Schildfuß.[13]

Kirche von Montret – geweiht dem Saint-Loup
Montret: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2022
Jahr  Einwohner
1793
  
740
1800
  
811
1806
  
807
1821
  
866
1831
  
877
1836
  
836
1841
  
868
1846
  
880
1851
  
984
1856
  
921
1861
  
938
1866
  
954
1872
  
966
1876
  
987
1881
  
1.035
1886
  
1.016
1891
  
1.015
1896
  
1.015
1901
  
960
1906
  
947
1911
  
923
1921
  
902
1926
  
880
1931
  
873
1936
  
893
1946
  
816
1954
  
799
1962
  
770
1968
  
717
1975
  
596
1982
  
670
1990
  
669
1999
  
646
2006
  
695
2011
  
785
2016
  
804
2022
  
763
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1968,[14] ab 1968 INSEE[15]
Anmerkung(en): • Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz • Höchste Einwohnerzahl 1881 mit 1035, tiefste Einwohnerzahl 1975 mit 596 (57,6 % vom Maximum)
Bevölkerungs- und Wohnstruktur
BevölkerungsstrukturAnzahl Einwohner  1männlichweiblichdavon Ausländer  2Anteil %
763 407 356 26 3,4
1 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022
2 
Jüngstes Erhebungsjahr 2020
Alterspyramide für Montret  3
Männer Alterstufe Frauen
3 
90 + älter
3 
22 
75–89
38 
78 
60–74
75 
77 
45–59
68 
87 
30–44
67 
52 
15–29
48 
87 
0–14
58 
3 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022

Die Bevölkerungsstruktur zwischen Männern und Frauen weist einen Überhang zugunsten der Männer auf, sie machen 53,2 % der Bevölkerung aus. Dabei sind 52 % der Bevölkerung jünger als 45 Jahre. Die Gruppe der unter 15-Jährigen macht 19 % der Bevölkerung aus. Demgegenüber sind 29 % der Einwohner älter als 60 Jahre und damit im Rentenalter. Diese Struktur dürfte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass seit 1999 dank einer regen Bautätigkeit die Wohneinheiten um 26 % zugenommen haben. Dadurch dürfte ein starker Zuzug von jungen Familien mit Kindern erfolgt sein.

Wohnstruktur  4Anzahl Wohneinheitendavon HäuserWohnungenSonstigeZu-/Abnahme seit 1999
430 386 38 6 +26,5 % = 90 WE
davon Hauptwohnsitz  5 346
Zweit- oder Ferienwohnsitz 44
vakant 39
4 
Tabelle LOG T2 Types de logements 2022
5 
Tabelle LOG T1 Évolution du nombre de logements par catégorie… 2022

Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen, Betriebe, Ladengeschäfte und Einrichtungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde befinden sich nebst der Mairie und Kirche folgende Unternehmen nach Branchen:

Wirtschaftlich aktive Betriebe in der Gemeinde nach Branchen (31.12.2023)[16]
BrancheAnzahl Betriebe
Industrie und verarbeitendes Gewerbe 5
Baugewerbe 8
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie 12
Information und Kommunikation 2
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 3
Grundstücks- und Wohnungswesen
Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen 8
Öffentliche Verwaltung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen 13
Sonstige Dienstleistungen 6
Land- und Forstwirtschaftsbetriebe[17] 12

In der Gemeinde befinden sich eine Bäckerei und eine Metzgerei, ein Gemischtwarenladen und ein Coiffeursalon. Ferner sind im Ort eine Autogarage, zwei Bauhandwerksbetriebe, drei Maler/Gipser und drei Installateurbetriebe. Die Gemeinde verfügt über je einen Tennis- und einen Fußballplatz, sowie eine Turn- und Sporthalle, eine Post und einen Polizeiposten. Mit den Gütern des täglichen Bedarfs versorgen sich die Einwohner weitgehend in Louhans.[18]

Geschützte Produkte in der Gemeinde

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als AOC-Produkte sind in Montret Volaille de Bresse[19][20][21] und Dinde de Bresse[22], ferner Crème et beurre de Bresse[23][24] zugelassen.

Bildungseinrichtungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde besteht eine École primaire[25] (École maternelle und École élémentaire), die der Académie de Dijon[26] untersteht und von 58 Schülern in drei Klassen besucht wird (Schuljahr 2024–2025[27]). Für die Schule gilt der Ferienplan der Zone A[28].

Öffentlicher Verkehr

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Montret befinden sich zwei Haltestellen der Linie LR 703[29] (lignes régulières) der Linie Louhans-Châteaurenaud ↔ Chalon-sur-Saône.

Während der Schulzeiten verkehren die Busse zwei- bis dreimal täglich, während der Ferienzeiten teilweise auf Verlangen, an Sonn- und allgemeinen Feiertagen ist der Verkehr eingestellt.

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Julien Duriez, Kunstmaler aus Chalon-sur-Saône, wohnte und wirkte in Montret
  • Claude Courtépée (1721–1781): Description historique et topographique du Duché de Bourgogne. Band 5. Chez Causse, Dijon 1780 (französisch, google.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps anciens et le Moyen Âge. Band 1. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps modernes jusqu’à 1789. Band 2. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Armoiries et familles nobles de la Bresse louhannaise: armoiries ouvrières, armoiries particulières et de familles. Vve L. Romand, Louhans 1909 (französisch, bnf.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
Commons: Montret – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Montret. auf INSEE. Institut national de la statistique et des études économiques, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
  • Montret. Présentation de la commune. Ministère de la Culture, 2007, abgerufen am 5. Dezember 2023 (französisch).
  • Montret. in der POP Plateforme ouverte du patrimoine. Ministère de la Culture, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
  • Montret. in Patrimoine en Bourgogne-Franche-Comté. Direction Culture, Sport et Jeunesse, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
  • Webpräsenz der Gemeinde. Montret. Mairie de Montret, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Commune Montret. auf banatic.interieur.gouv.fr. Ministère de l’Intérieur et des Outre-Mer, abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
  2. ↑ Montret. auf habitants.fr. Abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
  3. ↑ Atlas des paysages de Saône-et-Loire. Direction départementale des territoires, abgerufen am 18. September 2026 (französisch).
  4. ↑ Les forêts de Montret. In: nosforets.fr. Abgerufen am 1. November 2026 (französisch).
  5. ↑ Montret. auf agri-map.fr. Abgerufen am 1. November 2026 (französisch).
  6. ↑ La Servonne, Länge 14,8 km, Zufluss zur Seille, Quelle bei 46° 42′ 46,4″ N, 5° 9′ 44,6″ O in Simard auf ca. 210 m, Mündung bei 46° 39′ 14,4″ N, 5° 13′ 26,4″ O in Louhans-Châteaurenaud auf ca. 178 m, La Servonne auf sandre.eaufrance.fr
  7. ↑ Ruisseau de Barbette, Länge 6,0 km, Zufluss zur Seille, Quelle bei 46° 40′ 12″ N, 5° 7′ 9,5″ O in Montret auf ca. 206 m, Mündung bei 46° 37′ 51,2″ N, 5° 7′ 48,7″ O in Sornay auf ca. 175 m, Ruisseau de Barbette auf sandre.eaufrance.fr
  8. ↑ La Serrée, Länge 11,6 km, Zufluss zur Seille, Quelle bei 46° 41′ 34,8″ N, 5° 6′ 58″ O in Montret auf ca. 204 m, Mündung bei 46° 36′ 57,2″ N, 5° 4′ 45,5″ O in Savigny-sur-Seille auf ca. 175 m, La Serrée auf sandre.eaufrance.fr
  9. ↑ Route nationale française 78. auf routes.fandom.com. Abgerufen am 16. März 2026 (französisch).
  10. ↑ La Voie Bressane / Chalon-sur-Saône – Louhans. In: af3v.org. L'association française pour le développement des véloroutes et des voies vertes, abgerufen am 24. Oktober 2026 (französisch).
  11. ↑ Dictionnaire Topographique de Saône-et-Loire. Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, abgerufen am 3. November 2026 (französisch).
  12. ↑ Saint-Loup. (PDF) Lebensbeschreibung. La Pastorale du Tourisme en Saône et Loire, abgerufen am 15. April 2026 (französisch).
  13. ↑ Armorial des communes. Montret. In: Archives départementales de Saône-et-Loire. Abgerufen am 24. Dezember 2023 (französisch, Originalblasonierung: D'azur au chevron d'or accompagné de deux coquilles en chef et d'une rose en pointe aussi d'or.).
  14. ↑ Einwohnerstatistik auf cassini.ehess.fr. cassini.ehess.fr, abgerufen am 29. März 2024 (französisch).
  15. ↑ Dossier complet, Commune de Montret (71319). Insee.fr, abgerufen am 2. Mai 2026 (französisch).
  16. ↑ Nombre d’unités légales et d’établissement en 2023. Commune de Montret (71319). Insee.fr, 31. Dezember 2023, abgerufen am 20. April 2026 (französisch).
  17. ↑ Portrait de territoire - Données de cadrage. Commune de Montret. In: stats.agriculture.gouv.fr/. Agreste, abgerufen am 20. April 2026 (französisch, Gemäß Erhebung von 2020).
  18. ↑ MONTRET - Le cadre de vie des Territoires. In: eterritoires.fr. Abgerufen am 3. Juli 2024 (französisch).
  19. ↑ Poularde de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  20. ↑ Chapon de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  21. ↑ Volaille de Bresse ou Poulet de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  22. ↑ Dinde de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  23. ↑ Crème de Bresse. auf INAO L’Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  24. ↑ Beurre de Bresse. auf INAO L’Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  25. ↑ Annuaire de l'éducation. In: education.gouv.fr. Ministère de l'éducation nationale, abgerufen am 12. April 2026 (französisch).
  26. ↑ Homepage der Académie de Dijon. Abgerufen am 10. Januar 2016 (französisch).
  27. ↑ Effectifs d’élèves par école. In: data.education.gouv.fr. Abgerufen am 11. April 2026 (französisch).
  28. ↑ Calendrier scolaire. Abgerufen am 12. April 2026 (französisch).
  29. ↑ Horaire LR 703 Louhans-Châteaurenaud ↔ Chalon-sur-Saône. (PDF) In: www.viamobigo.fr. Mobigo Bourgogne-Franche-Comté, abgerufen am 30. März 2026 (französisch).