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Diconne

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Diconne
Diconne (Frankreich)
Diconne (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Saône-et-Loire (71)
Arrondissement Louhans
Kanton Pierre-de-Bresse
Gemeindeverband Bresse Revermont 71
Koordinaten 46° 46′ N, 5° 8′ OKoordinaten: 46° 46′ N, 5° 8′ O
Höhe 188–215 m
Fläche 15,94 km²
Einwohner 371 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 23 Einw./km²
Postleitzahl 71330
INSEE-Code

Diconne [diˈkɔn] ist eine französische Gemeinde in der Region Bourgogne-Franche-Comté im Département Saône-et-Loire. Sie gehört zum Arrondissement Louhans, zum Kanton Pierre-de-Bresse und zum Gemeindeverband Bresse Revermont 71. Die Gemeinde hat 371 Einwohner (Stand 1. Januar 2023)[1], sie werden Diconnois, resp. Diconnoises[2] genannt.

Lage der Gemeinde im Arrondissement Louhans
Diconne mit seinen NachbarortenVillegaudinMervansDevrouzeThureySaint-Martin-en-Bresse
Diconne mit seinen Nachbarorten

Lage und Struktur

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Diconne liegt etwas nördlich des Zentrums des Arrondissements Louhans an der westlichen Grenze. Es liegt 15,8 Kilometer südwestlich des Kantonshauptortes Pierre-de-Bresse und 17,5 Kilometer nordnordwestlich von Louhans-Châteaurenaud.

Im Norden grenzt Diconne an die Gemeinde Villegaudin, das zum Arrondissement Chalon-sur-Saône gehört. Im Nordosten liegt Mervans, im Osten Devrouze und im Süden Thurey. Im Westen liegt Saint-Martin-en-Bresse, das ebenfalls zum Arrondissement Chalon-sur-Saône gehört.

Die Gemeinde liegt in der Landschaft der Bresse[3].

Die Gemeinde wird durch INSEE eingestuft als «Ländliche Ortschaft mit sehr verstreuter Besiedlung». Die Bevölkerung lebt im Bourg und in Weilern und Einzelsiedlungen.

Die Gemeinde weist 640 Hektar bewaldete Flächen auf, was 39,8 % der Gemeindefläche entspricht. Die Bewaldung setzt sich zusammen aus 52 % Laubwald und 44 % Eichen- und Buchenwald[4]. Die bewaldeten Flächen liegen vor allem im Norden – Bois de Margueron, Bois de la Mare des Fèves, Grands Taillis –, im Westen – Forêt de la Marche – und zu einem kleinen Teil im Südosten der Gemeinde – Bois d'Épinglier, Forêt de Diombe.

In der Gemeinde werden 710,1 Hektar (entsprechend 44,2 % des Gemeindegebiets; Stand 2024) als landwirtschaftlich genutzte Flächen deklariert, wovon 89,3 Hektar für den Bioanbau zugelassen sind. Rund 26 % des Landwirtschaftslandes wird permanent als Wiese genutzt, auf 19 % wird Raps, auf 14 % wird Weichweizen und auf rund 18 % Körner- und Silomais angebaut.[5]

In der Gemeinde finden sich zehn benannte stehende Gewässer, nebst weiteren Weihern und Teichen. Aufgrund der bestehenden Biefs und Flurnamen ist anzunehmen, dass einst weitere Étangs bestanden, die in neuerer Zeit aufgelassen wurden (beispielsweise Étang de Diconne, Étang de la Rosse, Étang Neubarbe).

Ganz im Nordwesten der Gemeinde liegt der Étang de Gabrot *, zum allergrößten Teil in der Gemeinde Saint-Martin-en-Bresse. Er wird durch La Cosne d'Epinossous alimentiert und entwässert.

Im Südwesten der Gemeinde, im Forêt de la Marche liegt der Étang Gauthey *, der durch La Florence entwässert wird.

Ganz im Nordosten der Gemeinde liegt eine Gruppe von Étangs, benannt sind der Étang Calibot * und der Étang Girard * nebst vier weiteren, die alle nach Osten in die Florence entwässern.

Etwas südlich davon, nördlich des Bourg, liegen der Étang de Bouterant * und der Étang de Barberet *, die nach Süden in die Florence entwässern.

Westlich des Bourg liegt der Étang de Bondenant *, ganz im Süden, am Rand des Bois de l'Épinglier liegt der Étang Piron *, nördlich davon, beim Weiler Le Vouillot der Étang Libeau * und schließlich an der Grenze zu Devrouze der Étang du Paroy *. Sie entwässern alle nach Norden in La Florence.

Bei den fließenden Gewässern entspringt La Florence[6] in der Gemeinde. Als kleiner Bief alimentiert sie den Étang Gauthey und entwässert ihn auch. Anschließend fließt sie quer durch die Gemeinde nach Osten, nimmt auf ihrem Lauf zahlreiche Biefs auf und macht einen Abstecher in die Gemeinde Devrouze, wo sie einen Bogen schlägt und im Nordosten von Diconne die Grenze zu Mervans bildet.

Wenig südlich der Südwestecke der Gemeinde entspringt La Cosne d’Épinossous[7]. Sie bildet einen Teil der Nordwestgrenze, alimentiert den Étang de Gabrot und fließt weiter nach Villegaudin.

* 
Étang de Gabrot (28 328 m² bei 46° 47′ N, 5° 5′ O) zusammen mit der Gemeinde Saint-Martin-en-Bresse
Étang Gauthey (16 897 m² bei 46° 46′ N, 5° 6′ O)
Étang Calibot (18 783 m² bei 46° 47′ N, 5° 9′ O)
Étang Girard (19 801 m² bei 46° 47′ N, 5° 8′ O)
Étang de Bouterant (13 811 m² bei 46° 47′ N, 5° 8′ O)
Étang de Barberet (15 602 m² bei 46° 47′ N, 5° 8′ O)
Étang de Bondenant (12 403 m² bei 46° 46′ N, 5° 7′ O)
Étang Piron (15 625 m² bei 46° 46′ N, 5° 8′ O)
Étang Libeau (5 686 m² bei 46° 46′ N, 5° 8′ O)
Étang du Paroy (15 338 m² bei 46° 46′ N, 5° 9′ O)
Flächenangaben: Maximalflächen aus IGN - INPE Inventaire national des plans d'eau

Von Villegaudin verläuft die Départementsstraße D162 nach Süden, bedient einige Weiler im Zentrum der Gemeinde und verlässt diese bei Champ Barbe nach Thurey.

Eine zweite Départementsstraße durchzieht die Gemeinde, die D204. Sie zieht sich von der nordöstlichsten Ecke der Gemeinde in einem Bogen südwärts, durchzieht den Bourg und weiter im Süden, bei Male Vèvre verlässt sie die Gemeinde nach Thurey.

Beide Straßen zweigen aus der D970 ab und führen durch Diconne. Beide münden im Süden in die D678, sind also lediglich Erschließungsstraßen für Diconne.

Erschließungen

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Katzenkopfmast - Starkstromleitung 400kV Genissiat-Poste – Vieilmoulin, östliche Leitung
Starkstromleitung 400kV Genissiat-Poste – Vieilmoulin, westliche Leitung

Das Gemeindegebiet wird von zwei parallel verlaufenden 400-kV-Hochspannungsleitungen der Verbindung Génissiat–Poste – Vieilmoulin durchquert. Die östliche Trasse ist die Ligne aérienne 400 kV N° 3 Genissiat-Poste – Vieilmoulin (Baujahr 1958), während die westliche Trasse als Doppelleitung die Stromkreise Nr. 1 und Nr. 2 trägt und als Ligne aérienne 2 x 400 kV Genissiat-Poste – Vieilmoulin N° 1 et 2[8] bezeichnet wird (Baujahr 1980).

Die Leitung verläuft nordöstlich von Reversey in nordwestlicher Richtung (316°). Auf Gemeindegebiet ist die östliche Leitung 470 Meter lang und weist 1 Katzenkopfmasten auf, die westliche ist 650 Meter lang mit 1 Museumsmasten (auch: Beaubourg-Masten).

Weiler und Fluren

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Zur Gemeinde gehören folgende Weiler und Fluren: Barberet, Bondenant, Bouterant, Chandelux, La Croix, Étang-Girard, Les Feuilles, La Florence (Gewässer), La Forêt, Les Gautheys, Les Jacquards, Les Lorys, Montarbaut, La Motte, Moulin-à-Vent, Les Peltrats, La Petite-Villeneuve, Les Recordeaux, La Reppe, Reversey, Les Rues-Bourdillons, Saint-Sulpice, Les Seroux, Les Tailleferts, La Villeneuve, Le Vouilleau[9].

Das Höhenprofil beginnt im Westen der Gemeinde, wo die Cosne d'Epinossous die Grenze zu Saint-Martin-en-Bresse bildet. Das Gelände steigt an bis auf die übliche Höhe der Bresse-Ebene von 200 bis 210 Metern. Auf der Höhe liegt der Weiler Rues Bourdillons, anschließend senkt sich das Gelände zu einem Bief, der einen namenlosen Étang alimentiert, der wiederum in den Étang de Gabrot entwässert. Nach einem neuerlichen Tal folgt die Anhöhe, auf der der Weiler Montarbaut liegt. Erneut folgt ein Bief und eine Anhöhe, deren höchster Punkt bei 212 Metern liegt. Diese bildet die Wasserscheide zwischen La Cosne d'Epinossous, die südlich von Verjux in die Saône mündet und der Florence, die mit der Guyotte bei Navilly in den Doubs mündet. Auf dem langgezogenen Rücken kreuzt die Départementsstraße D162 die Profillinie. Erneut sinkt das Gelände ab zu einem Étang, der oberhalb des Étang Calibot liegt. Dieser liegt nochmals eine Geländestufe tiefer. Auf einer weiteren Anhöhe kreuzt die Départementsstraße D204 und es folgt die letzte Senke zur Florence, die hier die Grenze zu Mervans bildet.

Das Klima in Diconne ist warm und gemäßigt. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge, selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Klassifikation des Klimas nach Köppen und Geiger ist Cfb ((Gemäßigtes) Ozeanklima). Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 12,0 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 21,1 °C, der kälteste der Januar mit 3,3 °C. Über ein Jahr verteilt summieren sich die Niederschläge auf 1081 mm, dabei ist der November mit 117 mm der niederschlagsreichste, während Juli als trockenster Monat 72 mm aufweist. Über das ganze Jahr werden etwa 2764 Sonnenstunden gezählt.

Diconne
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
98
 
6
1
 
 
83
 
8
1
 
 
80
 
12
3
 
 
90
 
16
6
 
 
93
 
20
10
 
 
77
 
24
14
 
 
72
 
26
16
 
 
73
 
26
16
 
 
87
 
22
13
 
 
104
 
17
9
 
 
117
 
11
4
 
 
107
 
7
2
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Diconne
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 3,3 3,9 7,5 11,2 15,1 19,2 21,1 20,8 17,0 12,9 7,4 4,1 ⌀ 12
Mittl. Tagesmax. (°C) 6,2 7,6 12,0 15,8 19,5 23,9 25,9 25,6 21,5 16,9 10,5 6,8 ⌀ 16,1
Mittl. Tagesmin. (°C) 0,6 0,6 3,2 6,4 10,3 14,2 16,2 15,9 12,7 9,2 4,4 1,5 ⌀ 8
Niederschlag (mm) 98 83 80 90 93 77 72 73 87 104 117 107 Σ 1081
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021

Der Ort wird erstmals im 13. Jahrhundert genannt als Curatus de Dygona, während bereits 1362 die Ecclesia de Diycona erwähnt wird. Eine Theorie über die Entstehung des Namens lautet wie folgt: im bressanischen Dialekt werden die Étangs cônes genannt. Da sich im Einzugsgebiet der Florence und rund um die Siedlung deren zehn (französisch dix) befanden, könnte aus dix cônes der Ortsname Diconne entstanden sein.

Eine bedeutend ältere Namensnennung im Gemeindegebiet betrifft den Weiler Reversey, der bereits 1190 im Zusammenhang mit einem Hugo de Reversure auftaucht.

Die Herrschaft Diconne gehörte zur Baronie Mervans, zusammen mit Devrouze und war im Besitz von verschiedenen Familien. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gehörte sie Léonarde de Beaumont, die 1530 Jean Bataille heiratete. Später gelangte sie an Hugues de Mâlain, dann an Jeanne de Mâlain, die sie 1579 ihrem Neffen Jérôme de Biollet vermachte. In der Folge übernahmen die Fyot 1660 die Herrschaft. Nach weiteren Besitzerwechseln innerhalb der Familie wurde Claude Fyot, Graf von Bosjean, Eigentümer. Er war der erste Präsident des Parlement von Burgund, zu seinen Gunsten wurde 1736 sein Besitz in ein Marquisat erhoben. Das Schloss bestand nahe der Kirche im Weiler Motte, von dem 1743 nur noch Ruinen vorhanden waren. 1804 wurde die Herrschaft aufgeteilt in Diconne und Devrouze. 1849 entdeckte ein Landwirt auf einem Feld einen Topf mit rund 500 römischen Münzen aus dem 3. Jahrhundert, eine große Zahl davon aus der Zeit Gordians und Philipps des Arabers. Die Kirche (dem Heiligen Petrus geweiht) wurde 1851/1852 im Stil des 12. Jahrhunderts neu erbaut[10]. Die Mairie war ursprünglich die Knabenschule, datiert aus 1864 und 1906 erweitert. 1898 wurde die Mädchenschule erbaut, die heute als Schulhaus dient. In der Gemeinde bestanden zudem eine Wind- und eine Wassermühle. 1988 wurden noch 34 Landwirtschaftsbetriebe gezählt.

Die Herren von Diconne

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Das Gebiet gehörte den de Vienne und den d’Antigny, die es als Afterlehen weitergaben. Diconne und Devrouze gehörten damals noch zusammen, sie wurden erst 1804 getrennt und sie gehörten zur Baronie Mervans.
1450 übernahm Nicolas Rolin, Chancelier des Burgund, die Baronie von Mervans zu Lehen. Er war bereits Herr von Authumes, wo er ein Schloss besaß. Sein Sohn, Antoine Rolin d’Emery gab die Herrschaft zurück an Philipp von Hachberg-Sausenberg, womit sie wieder bei der Familie de Vienne war.

Später wurden das Lehen verkauft an Claude Fyot III. de la Marche, Kommendatarabt des Klosters Saint-Étienne in Dijon, der seit 1680 Herr von Bosjean war. Sie gehörte weiterhin der Familie Fyot de la Marche (Nicht zu Verwechseln mit den Grafen de la Marche).

Seit dem 12. Jahrhundert gehörten weitere Lehen der Familie de la Marche, die in Villegaudin ein Schloss besaß. Antoine de la Marche ist einer der ältesten bekannten Besitzer. Er wohnte im Schloss La Marche, nach dem die Familie sich benannte (Im heutigen Gemeindegebiet Saint-Martin-en-Bresse, im äußersten Osten der Gemeinde, 500 Meter östlich des Weilers Villegaudin an der D162, Route de la Marche, heute Schreinerei Petit Pascal).
Einige Herren de la Marche waren Vögte und Marktvögte von Chalon-sur-Saône. Philippe de la Marche war Gruyer de Bourgogne[A 1] und 1434 Gouverneur des Château de Joux. Er heiratete Jeanne Bouton, verstarb 1437. Sein Sohn war Olivier de la Marche, einer der berühmtesten Söhne der Bresse. Ein Nachkomme, René de Lenoncourt heiratete Marguerite Fyot. Ihre Tochter, Reynette verkaufte 1636 die Herrschaft de la Marche an ihren Onkel. Damit waren die Lehen vereint bei den Fyot de la Marche.

1736 wurde die Herrschaft zum Marquisat de la Marche erhoben, zu Ehren von Claude Philibert Fyot, Graf von Bosjean, Baron von Mervans und Montpont, erster Präsident des Parlement des Burgunds. Nach dem Tod seines Sohnes, Jean Philippe Fyot de la Marche (* 20. August 1723, † 11. Oktober 1772), gelangten das Marquisat de la Marche, die Baronie Mervans und die Grafschaft Bosjean an einen Neffen, Jean Philippe Fyot de la Marche (* 7. August 1744, † 11. April 1822), Comte de Dracy, Marquis de la Marche, Herr von Clémencey.

Das Marquisat de la Marche umfasste die Gebiete von: Mervans, Devrouze, Diconne, Saint-Martin-en-Bresse und damit rund 94 Quadratkilometer.

Mit der Französischen Revolution 1789 wurden die Vorrechte des Adels abgeschafft, sie behielten lediglich noch ihre Titel.

Die Gemeinde Diconne benutzt ein Wappen, das 2015 durch Jean-François Binon[11] kreiert wurde und die Besonderheiten der Gemeinde wiedergeben soll. Der Schild weist einen Wellenschnitt auf, in Feld 1 finden sich auf blauem Grund zwei Rohrkolben mit einer fliegenden Ente im Haupt. Dies mag die große Zahl von Étangs symbolisieren, dank der Rohrkolben auch auf deren Verlandung hinweisen. Feld 2 weist auf die Bewaldung hin, nicht zuletzt auf die Eichenwälder, während der Schildfuß ein bressanisches Bauernhaus zeigt, wie sie typisch sind für die Gemeinde[12].

Kirche Saint-Pierre in Diconne
Diconne: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2022
Jahr  Einwohner
1793
  
711
1800
  
753
1806
  
709
1821
  
666
1831
  
816
1836
  
770
1841
  
803
1846
  
803
1851
  
770
1856
  
720
1861
  
720
1866
  
752
1872
  
723
1876
  
701
1881
  
726
1886
  
698
1891
  
740
1896
  
725
1901
  
716
1906
  
669
1911
  
628
1921
  
589
1926
  
602
1931
  
578
1936
  
538
1946
  
529
1954
  
482
1962
  
435
1968
  
389
1975
  
372
1982
  
302
1990
  
292
1999
  
215
2006
  
275
2011
  
351
2016
  
347
2022
  
373
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1968,[13] ab 1968 INSEE[14]
Anmerkung(en): • Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz • Höchste Einwohnerzahl 1836 mit 816, tiefste Einwohnerzahl 1999 mit 215 (26,3 % vom Maximum)
Bevölkerungs- und Wohnstruktur
BevölkerungsstrukturAnzahl Einwohner  1männlichweiblichdavon Ausländer  2Anteil %
373 187 186 23 6,2
1 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022
2 
Jüngstes Erhebungsjahr 2020
Alterspyramide für Diconne  3
Männer Alterstufe Frauen
3 
90 + älter
2 
18 
75–89
13 
40 
60–74
40 
31 
45–59
29 
31 
30–44
39 
27 
15–29
32 
37 
0–14
31 
3 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022

Die Bevölkerungsstruktur zwischen Männern und Frauen ist ausgeglichen. Dabei sind 53 % der Bevölkerung jünger als 45 Jahre. Die Gruppe der unter 15-Jährigen macht 18 % der Bevölkerung aus. Demgegenüber sind 31 % der Einwohner älter als 60 Jahre und damit im Rentenalter.

Wohnstruktur  4Anzahl Wohneinheitendavon HäuserWohnungenSonstigeZu-/Abnahme seit 1999
203 201 1 1 +26,9 % = 43 WE
davon Hauptwohnsitz  5 162
Zweit- oder Ferienwohnsitz 29
vakant 12
4 
Tabelle LOG T2 Types de logements 2022
5 
Tabelle LOG T1 Évolution du nombre de logements par catégorie… 2022

Wirtschaft und Infrastruktur

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Unternehmen, Betriebe, Ladengeschäfte und Einrichtungen

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In der Gemeinde befinden sich nebst Mairie und Kirche folgende Unternehmen nach Branchen:

Wirtschaftlich aktive Betriebe in der Gemeinde nach Branchen (31.12.2023)[15]
BrancheAnzahl Betriebe
Industrie und verarbeitendes Gewerbe 2
Baugewerbe 5
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie 4
Information und Kommunikation
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
Grundstücks- und Wohnungswesen
Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen 5
Öffentliche Verwaltung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen 1
Sonstige Dienstleistungen 4
Land- und Forstwirtschaftsbetriebe[16] 5

In der Gemeinde befinden sich eine Metzgerei, ein Restaurant, ein Coiffeursalon, eine Autogarage, ferner je ein Bauhandwerksbetrieb, Elektriker und Maler/Gipser. Für die Güter des täglichen Bedarfs versorgen sich die Einwohner in Mervans oder Saint-Germain-du-Bois[17].

Geschützte Produkte in der Gemeinde

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Als AOC-Produkte sind in Diconne Crème et beurre de Bresse[18][19], Volaille de Bresse[20][21][22] und Dinde de Bresse[23] zugelassen.

Bildungseinrichtungen

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In der Gemeinde besteht eine École primaire[24] (École maternelle und École élémentaire), die der Académie de Dijon[25] untersteht und von 20 Schülern in einer Klasse besucht wird (Schuljahr 2024–2025[26]). Für die Schule gilt der Ferienplan der Zone A[27].

Öffentlicher Verkehr

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In Diconne befindet sich eine Haltestelle Le Bourg der Linie TAD752[28] (transport à la demande) der Linie Saint-Germain-du-Bois ↔ Louhans-Châteaurenaud.

Es erfolgt je eine Fahrt täglich in jeder Richtung. Die Fahrt muss am Vortag angemeldet werden.

  • Claude Courtépée (1721–1781): Description historique et topographique du Duché de Bourgogne. Band 5. Chez Causse, Dijon 1780 (französisch, google.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps anciens et le Moyen Âge. Band 1. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps modernes jusqu’à 1789. Band 2. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Armoiries et familles nobles de la Bresse louhannaise: armoiries ouvrières, armoiries particulières et de familles. Vve L. Romand, Louhans 1909 (französisch, bnf.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
Commons: Diconne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Diconne. auf INSEE. Institut national de la statistique et des études économiques, abgerufen am 5. Februar 2026 (französisch).
  • Diconne. Présentation de la commune. Ministère de la Culture, 2008, abgerufen am 7. Februar 2026 (französisch).
  • Diconne. in der POP Plateforme ouverte du patrimoine. Ministère de la Culture, abgerufen am 7. Februar 2026 (französisch).
  • Diconne. in Patrimoine en Bourgogne-Franche-Comté. Direction Culture, Sport et Jeunesse, abgerufen am 14. November 2023 (französisch).
  • Webpräsenz der Gemeinde. Diconne. Mairie de Diconne, abgerufen am 14. November 2023 (französisch).
  1. ↑ Ein Gruyer ist ein Beamter mit eigener Gerichtsbarkeit, der ab dem 13. Jahrhundert im Auftrag eines hohen Gerichtsherrn die Staatswälder betreut. Er scheidet die Jungwaldgebiete aus, kontrolliert das Verhalten in den Wäldern und urteilt in erster Instanz über Vergehen, die in den Wäldern und Flüssen seines Bezirks, der gruerie begangen werden, angefangen bei Sachbeschädigungen oder bäuerlichem Missbrauch. Dieser Titel wurde sehr lange in Burgund, der Franche-Comté, der Bretagne und auch in Lothringen verwendet, wo die Grueries bis 1747 bestanden. Die Reform der Wälder setzte dieser Funktion oder vielmehr dieser Bezeichnung ein Ende.
  1. ↑ Commune Diconne. auf banatic.interieur.gouv.fr. Ministère de l’Intérieur et des Outre-Mer, abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
  2. ↑ Diconne. auf habitants.fr. Abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
  3. ↑ Atlas des paysages de Saône-et-Loire. Direction départementale des territoires, abgerufen am 31. August 2026 (französisch).
  4. ↑ Les forêts de Diconne. In: nosforets.fr. Abgerufen am 3. September 2026 (französisch).
  5. ↑ Diconne. auf agri-map.fr. Abgerufen am 3. September 2026 (französisch).
  6. ↑ La Florence, Länge 11,33 km, Zufluss zur Guyotte, Quelle bei 46° 46′ 23,5″ N, 5° 6′ 6,1″ O in Diconne auf ca. 209 m, Mündung bei 46° 49′ 49,8″ N, 5° 10′ 21,7″ O in La Racineuse auf ca. 182 m, La Florence auf sandre.eaufrance.fr
  7. ↑ La Cosne d’Épinossous, Länge 21,73 km, Zufluss zu Saône, Quelle bei 46° 46′ 9,8″ N, 5° 4′ 14,5″ O in Saint-Martin-en-Bresse auf ca. 231 m, Mündung bei 46° 51′ 23,8″ N, 4° 57′ 48,2″ O in Verjux auf ca. 174 m, La Cosne d’Épinossous auf sandre.eaufrance.fr
  8. ↑ Ligne 225 KV - (Vieilmoulin-Génissiat). In: Wiki lignes à haute tension. Abgerufen am 2. September 2026 (französisch).
  9. ↑ Dictionnaire Topographique de Saône-et-Loire. Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, abgerufen am 3. September 2026 (französisch).
  10. ↑ Diconne, l'Église Saint Pierre. (PDF) In: pastourisme71.com. Pastorale Tourisme & Loisirs, abgerufen am 21. Juli 2024 (französisch).
  11. ↑ Jean-François Binon crée gratuitement des blasons pour les mairies. In: L'Union, Mathilde Escamilla. 9. Januar 2019, abgerufen am 10. Dezember 2023 (französisch).
  12. ↑ L'Armorial des Villes et des Villages de France. Diconne. Abgerufen am 12. Dezember 2023 (französisch, Originalblasonierung: Coupé ondé: au 1er parti au I d'azur à deux roseaux tigés et feuillés d'or accompagnés en chef d'un canard volant d'argent et au II d'or au chêne au naturel, au 2e de sinople à la ferme bressane d'or).
  13. ↑ Einwohnerstatistik auf cassini.ehess.fr. cassini.ehess.fr, abgerufen am 26. März 2024 (französisch).
  14. ↑ Dossier complet, Commune de Diconne (71175). Insee.fr, abgerufen am 4. Mai 2026 (französisch).
  15. ↑ Nombre d’unités légales et d’établissement en 2023. Commune de Diconne (71175). Insee.fr, 31. Dezember 2023, abgerufen am 19. April 2026 (französisch).
  16. ↑ Portrait de territoire - Données de cadrage. Commune de Diconne. In: stats.agriculture.gouv.fr/. Agreste, abgerufen am 19. April 2026 (französisch, Gemäß Erhebung von 2020).
  17. ↑ DEVROUZE - Le cadre de vie des Territoires. In: eterritoires.fr. Abgerufen am 25. Juni 2024 (französisch).
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