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Le Fay

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Le Fay
Le Fay (Frankreich)
Le Fay (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Saône-et-Loire (71)
Arrondissement Louhans
Kanton Louhans
Gemeindeverband Bresse Louhannaise Intercom’
Koordinaten 46° 40′ N, 5° 20′ OKoordinaten: 46° 40′ N, 5° 20′ O
Höhe 189–215 m
Fläche 20,88 km²
Einwohner 616 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 30 Einw./km²
Postleitzahl 71580
INSEE-Code
Website http://www.lefay.fr/

Le Fay [ləˈfɛː] ist eine französische Gemeinde in der Region Bourgogne-Franche-Comté im Département Saône-et-Loire. Sie gehört zum Arrondissement Louhans, zum Kanton Louhans und zum Gemeindeverband Bresse Louhannaise Intercom’. Die Gemeinde hat 616 Einwohner (Stand 1. Januar 2023)[1], sie werden scherzhaft als Les Saqués bezeichnet[2], offiziell sind es aber fayards und fayardes[3], was zurückgeht auf das altfranzösische Wort für Buche (Fagus silvatica).

Lage der Gemeinde im Arrondissement Louhans
Le Fay mit seinen NachbarortenFrangy-en-BresseSaillenardBeaurepaire-en-BresseSavigny-en-RevermontSagyRatte (Saône-et-Loire)Montagny-près-LouhansSaint-UsugeMontcony
Le Fay mit seinen Nachbarorten

Lage und Struktur

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Le Fay liegt leicht südlich der Mitte auf der Ostseite des Arrondissements Louhans. Es liegt 9,07 Kilometer ostsüdöstlich des Kantonshauptortes Louhans-Châteaurenaud.

Im Norden grenzt Le Fay an Frangy-en-Bresse, im Osten an die drei Gemeinden Saillenard, Beaurepaire-en-Bresse und Savigny-en-Revermont, die alle vier zum Kanton Pierre-de-Bresse gehören. Im Süden stößt Sagy für 500 Meter an Le Fay, im Südwesten liegt Ratte, im Westen Montagny-près-Louhans. Nördlich davon besteht für 500 Meter eine gemeinsame Grenze mit Saint-Usuge und schließlich liegt im Nordwesten die Gemeinde Montcony.

Die Gemeinde liegt in der Landschaft der Bresse[4].

Die Gemeinde wird durch INSEE eingestuft als «Ländliche Ortschaft mit sehr verstreuter Besiedlung». Die Bevölkerung lebt etwa zu einem Drittel im Bourg, die übrigen zwei Drittel in Weilern und Einzelsiedlungen.

Die Gemeinde weist 326 Hektar bewaldete Flächen auf, was 15,7 % der Gemeindefläche entspricht. Die Bewaldung setzt sich zusammen aus 78 % Laubwald und 19 % Eichen- und Buchenwald[5]. Die bewaldeten Flächen liegen vor allem im Norden der Gemeinde – Bois de la Chanaie, Bois des Mares – und im östlichen Gemeindeteil – Bois des Folliets, Les Bouleaux. Dazu bestehen im ganzen Gemeindegebiet kleinere Waldflächen und besonders viele Pappelplantagen.

In der Gemeinde werden 1202,1 Hektar (entsprechend 57,8 % des Gemeindegebiets; Stand 2024) als landwirtschaftlich genutzte Flächen deklariert, wovon 58,5 Hektar für den Bioanbau zugelassen sind. Rund 35 % des Landwirtschaftslandes wird permanent als Wiese genutzt, auf 8 % wird Raps, auf 10 % wird Weichweizen und auf rund 23 % Körner- und Silomais angebaut.[6]

An stehende Gewässer befinden sich in der Gemeinde fünf benannte Étangs, nebst einer Anzahl Weiher und Teiche. Aufgrund der bestehenden Biefs und Flurnamen ist anzunehmen, dass einst weitere Étangs bestanden, die in neuerer Zeit aufgelassen wurden (beispielsweise Étang des Marsottes).

Südwestlich des Bourg liegt der Étang de Crépot *, er entwässert nach Süden, in den Bief de l’Étang des Claies.

Südöstlich des Bourg, beim Weiler Les Pâquiers liegt der Étang Jean *, etwas weiter südwestlich der Étang Rubief *, sie entwässern ebenfalls in den Bief de l’Étang des Claies.

Schließlich liegt ganz an der Nordostgrenze der Étang Cavalou *, zum großen Teil liegt seine Wasserfläche auf dem Gebiet der Gemeinde Beaurepaire-en-Bresse. Sein Wasser fließt in den Étang des Claies.

Der Étang des Claies * liegt an der südöstlichen Gemeindegrenze, seine Wasserfläche teilweise auch in den Gemeinden Beaurepaire-en-Bresse und Savigny-en-Revermont. Der Étang des Claies wird entwässert durch den Bief de l’Étang des Claies, der wiederum in den Ruisseau de l’Étang du Villard mündet.

Bei den fließenden Gewässern ist La Boissine[7] zu erwähnen, die im Norden der Gemeinde, nordwestlich des Weilers Champ Bazin, entspringt. Sie fließt nach Norden und verlässt die Gemeinde beim Champ de la Vieille nach Frangy-en-Bresse. Sie mündet letztlich in die Seille.

Ebenfalls in der Gemeinde, beim Champ Focquet im Nordosten, entspringt der Bief de l’Étang des Claies[8]. Er fließt nach Süden und alimentiert zwei kleinere Étangs, bis er in den Étang des Claies mündet. Dieser Bief bringt also das Wasser in den Étang.

Aus dem Étang des Claies fließt der Ruisseau de l’Étang des Claies[9]. Seinen Anfang nimmt der Ruisseau aber beim Étang de Fontaine Gremey , nordwestlich des Bourg von Beaurepaire-en-Bresse. Von dort fließt er südlich, das letzte Stück als Grenzfluss zwischen Le Fay und Beaurepaire-en-Bresse, bevor er in den Étang des Claies mündet. Er verlässt den Étang auf der Gemeindegrenze zwischen Le Fay und Savigny-en-Revermont und bediente einst L’Ancien Moulin des Claies. Der Ruisseau fließt westwärts durch das südlichste Gebiet der Gemeinde und verlässt diese nach Ratte.

Ebenfalls im Nordosten der Gemeinde entspringt der Bief de Crépot[10], er fließt nach Südwesten, alimentiert drei kleinere Étangs und mündet schließlich in den Étang de Crépot. Wieder fließt er südwärts bildet im Süden die Gemeindegrenze zu Ratte, um kurze Zeit später in den Ruisseau de l’Étang des Claies zu münden.

Im Nordwesten der Gemeinde, nahe des Weilers La Ripe entspringt letztlich noch der Ruisseau de l’Étang du Villard[11], der hier auch Ruisseau de Putacrot genannt wird. Er fließt nach Südwesten und verlässt die Gemeinde nach etwa 550 Metern nach Montagny-près-Louhans.

In der Gemeinde entspringen vier Biefs und Ruisseaux. Nur die Boissine fließt nach Norden, wo sie in Montcony in die Seille mündet. Die übrigen drei Gewässer fließen nach Süden, münden zwar letztlich auch in die Seille, aber in der Gegend von Louhans-Châteaurenaud.

* 
Étang de Crépot (31 108 m² bei 46° 40′ N, 5° 20′ O)
Étang Jean (26 145 m² bei 46° 40′ N, 5° 21′ O)
Étang Rubief (23 153 m² bei 46° 39′ N, 5° 20′ O)
Étang Cavalou (14 310 m² bei 46° 40′ N, 5° 22′ O) zusammen mit Beaurepaire-en-Bresse
Étang des Claies (290 747 m² bei 46° 39′ N, 5° 21′ O) zusammen mit Beaurepaire-en-Bresse und Savigny-en-Revermont
Flächenangaben: Maximalflächen aus IGN - INPE Inventaire national des plans d'eau

Von Osten, aus der Gemeinde Beaurepaire-en-Bresse, erreicht beim Champ du Vernay die Départementsstraße D678[12] die Gemeinde. Sie verläuft zunächst nach Südwesten, später nach Westen und verlässt die Gemeinde nach Ratte. Diese Straße folgt weitgehend dem Trassee der Römerstraße, die Louhans mit Lons-le-Saunier verband.

Etwas südöstlich des Étang Rubief zweigt die Départementsstraße D30 nach Südosten ab, quert den Ruisseau de l’Étang des Claies und die alte Eisenbahntrasse direkt an der Gemeindegrenze zu Savigny-en-Revermont.

Nur 140 Meter westlich zweigt aus der D678 die Départementsstraße D135 nach Südsüdwest ab, quert ebenfalls den Ruisseau de l’Étang des Claies und die alte Eisenbahntrasse, bevor sie die Gemeinde bei Le Pâquier nach Sagy verlässt.

Im Nordosten der Gemeinde, aus Saillenard, erreicht die Départementsstraße D140 die Gemeinde, verläuft südwestlich und bedient den Bourg. Nach einem Bogen nach Norden kurvt sie in südlicher Richtung und verlässt die Gemeinde nahe Petit Molambief, um kurz darauf in die D678 zu münden. Die D140 ist die einzige Départementsstraße, die den Bourg von Le Fay erschliesst.

In der Gemeinde verläuft ein Teil des Radwanderweges La Voie Bressane / Louhans – Lons-le-Saunier[13]. Der Radwanderweg verläuft auf dem ehemaligen Trassee der Eisenbahnstrecke Ratte – Savigny-en-Revermont. In der Gemeinde verläuft die Strecke im südlichsten Teil mit glattem Straßenbelag. Die Strecke in der Gemeinde ist 2,02 Kilometer lang.

Weiler und Fluren

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Zur Gemeinde gehören folgende Weiler und Fluren: Les Blancs, Bois-Millot, Le Bois-Oudot, Bois-Saint-Maurice, Bois-Sire, Les Bonots, Les Boucherets, Les Buissons, Chaligny, Champ-du-Vernay, Les Charrières, Chichevière, Les Clayes, Les Courlart, Crépot, La Dombe, Les Enrageois, Les Folliets, Gênes, Les Genots, Le Grand-Molambief, Les Grués, La Guillotière, Le Haut-du-Fay, Maître-Camp, La Montbertière, Le Montceau, Le Petit-Molambief, Le Pontot, Le Pont-Rouge, Les Prudents, La Rippe, Les Ruesses, Seillère, Les Villerots[14].

Das Höhenprofil zeigt den Verlauf der Bresse-Ebene auf 200 bis 210 Metern Höhe, durchsetzt mit den Senken, die von Biefs und Étangs verursacht wurden. Das Profil beginnt im Nordwesten, an der Grenze zu Montcony und dem Forêt de la Chaux, wo ein Bief nach Norden fließt, um in die Boissine zu münden. Das Gelände bleibt auf Normalhöhe, einzig durchzogen vom Bief Crépot, der nach Süden fließt. Nur 330 Meter nordöstlich befindet sich die Quelle der Boissine, wir sind praktisch auf der Wasserscheide. Deutlich sichtbar wird die Senke zum Bief Crépot, der 10 Meter tiefer liegt, dicht an der Kante liegt der Weiler La Tuilerie. Umgehend steigt das Gelände an, auf der Krete liegt der Bourg als langgezogenes Straßendorf und umgehend sinkt das Gelände ins Tal des zweiten Biefs, der den Étang Crépot alimentiert. Das Gelände steigt auf Normalhöhe, ist jedoch weitgehend unbesiedelt. In einer nächsten Senke liegt der Étang Jean. Wieder steigt das Gelände, kurz abgetieft durch ein Kerbtal zum Étang Jean und auf der Höhe verläuft die Départementsstraße D678. Erneut folgt ein Tal ins Becken des Étang des Claies, bei dessen Auslauf, dem Ancien Moulin des Claies das Profil endet.

Das Klima in Le Fay ist warm und gemäßigt. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge, selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Klassifikation des Klimas nach Köppen und Geiger ist Cfb ((Gemäßigtes) Ozeanklima). Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 12,1 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 21,2 °C, der kälteste der Januar mit 3,4 °C. Über ein Jahr verteilt summieren sich die Niederschläge auf 1061 mm, dabei ist der November mit 117 mm der niederschlagsreichste, während Juli als trockenster Monat 72 mm aufweist. Über das ganze Jahr werden etwa 2764 Sonnenstunden gezählt.

Le Fay
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
98
 
6
1
 
 
83
 
8
1
 
 
80
 
12
3
 
 
90
 
16
7
 
 
93
 
20
10
 
 
77
 
24
14
 
 
72
 
25
16
 
 
73
 
26
16
 
 
67
 
22
13
 
 
104
 
17
9
 
 
117
 
11
5
 
 
107
 
7
2
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Le Fay
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 3,4 4,0 7,6 11,3 15,1 19,3 21,2 20,8 17,1 13,0 7,5 4,2 ⌀ 12,1
Mittl. Tagesmax. (°C) 6,3 7,7 12,1 15,9 19,5 23,9 25,3 25,6 21,5 17,0 10,6 7,0 ⌀ 16,1
Mittl. Tagesmin. (°C) 0,7 0,7 3,3 6,5 10,4 14,3 16,3 16,0 12,6 9,3 4,5 1,6 ⌀ 8,1
Niederschlag (mm) 98 83 80 90 93 77 72 73 67 104 117 107 Σ 1061
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021

Courtépée erwähnt den Ort als A Fago (lat: bei der Buche), deren Vorkommen wohl namensgebend sein dürfte. Le Fay wird bereits 1190 in den Urkundenbüchern von Baume-les-Messieurs erwähnt.

Le Fay wird 1075 erstmals urkundlich erwähnt, im Zusammenhang mit einem Hugo de Fay, Mitte des 14. Jahrhunderts wird Jean du Fay in der Abtei von Le Miroir beerdigt. Durch die Heirat von Marguerite du Fay, seiner einzigen Tochter, mit Philippe Bouton gelangt die Herrschaft 1358 in deren Besitz. Jean Bouton stiftete die Kapelle von Le Fay und wurde 1436 dort begraben. Er war, wie viele seiner Vorfahren, Kastellan von Sagy. Das wurde auch sein Sohn Jacques, Vater von Émart Bouton, der seinerseits Berater und Kammerherr von Herzog Philipp dem Guten und Karl dem Kühnen, später von König Louis XI. le prudent wurde. Das Schloss von Fay, das Sitz der Boutons und anderer Adliger war, hatte elf Türme und war stark befestigt. Man erzählt sich, es habe ein Gang vom Schloss zur Kapelle bestanden. Dazu hätte es Oublietten (von französisch: oublier = vergessen) gehabt, also Kerkerräume, in denen die lebenslang Verurteilten vergessen wurden. Es seien auch Brunnen und Löcher im Keller vorhanden gewesen, in denen man sich Ungeliebter unbemerkt entledigen konnte. Das Schloss war bereits zu Zeiten von Courtépée zerstört. Hingegen erwähnt er, das Gemeindegebiet sei außerordentlich waldreich gewesen, es hätten vier Mühlen bestanden und bei der Trockenlegung des Étang des Claies seien 1760 die Reste einer Römerstraße entdeckt worden, die offensichtlich von Châteaurenaud über Savigny-en-Revermont nach Montmorot führte.[15][16] Die Kirche ist dem Heiligen Christophorus geweiht und stammt aus dem Jahr 1525, sie wurde 1864 mit Seitenkapellen und Chor ergänzt[17].

Die Herren von Le Fay

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Le Fay war ein Lehen der Herren von Sainte-Croix-en-Bresse, die ihrerseits Vasallen der Herzöge von Burgund waren.

Die Herrschaft ging als Afterlehen an eine Familie, die sich nach dem Ort benannte, du Fay. Ein Jean du Fay wurde Mitte 14. Jahrhundert im Kloster le Miroir beigesetzt. 1358 heiratete Marguerite du Fay, seine einzige Tochter Philippes Bouton, Herr von Le Fay. Die Herrschaft blieb im Besitz der du Fay bis 1603, als der letzte männliche Nachkomme starb, Jean-Baptiste Bouton. Seine Schwester Dorothée beerbte ihn und brachte ihre Güter im selben Jahr in die Ehe mit Alexandre de Saint-Maurice, Herr von Montbarrey.
Die Herrschaft ging an ihren Sohn, Éleonore de Saint Maurice, verheiratet mit Claudine-Hélène de la Chambre. Die Witwe von Éleonore verpachtete die Herrschaften, le Fay für jährlich 1450 Livres und sechs fette Kapaune, Savigny für 4000 Livres.
1633 übernahm ihr Sohn, Claude-Jacques de Saint Maurice de Montbarrey das Lehen. Er heiratete Charlotte de Watteville. 1680 wurde ein Nachkomme, Claude-Charles-Philippe de Saint-Maurice de Montbarrey Comte de Savigny, Baron du Fay, während sein Bruder, Jean-Paul-Philippe de Saint-Maurice Graf von Bosjean wurde.
Ihm folgte der Sohn Claude-François-Éleonor de Saint-Maurice, Ritter, Graf von Montbarrey und Savigny, Baron du Fay, Ruffey-sur-l'Ognon, Choisey, Beaurepaire zum Teil. Schließlich folgte der letzte Herr du Fay, Alexandre-Marie-Éléonor de Saint-Maurice, Maréchal de camp, Kriegsminister unter Ludwig XVI. und Reichsfürst von Montbarrey.

Mit der Französischen Revolution 1789 wurden die Vorrechte des Adels abgeschafft, sie behielten lediglich noch ihre Titel.

Im Gebiet von Le Fay bestanden noch weitere Lehen:

  • Le Grand-Molambief und le Petit-Molambief: gehörte im 16. Jahrhundert dem Herrn von L’Aubépin, im 17. Jahrhundert war ein Claude de Montmoret Lehensnehmer und später folgte der Marquis de Beaurepaire.
  • Maitre-Camp
  • La Montbertière

Die Gemeinde verwendet das Wappen, das auf die Familie Bouton zurückgeht. Angehörige eines Zweiges der Familie, die Bouton de Fay, waren vom 14. bis 18. Jahrhundert die Herren von Le Fay. Anscheinend ist die Familie ausgestorben, so dass die Gemeinde das Wappen verwenden darf. Blasonierung: In Rot ein goldener Balken.[18] Im Übrigen ist das Wappen dasselbe wie dasjenige der Gemeinde Varennes-Saint-Sauveur.

Kirche Saint-Christophe in Le Fay
Le Fay: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2022
Jahr  Einwohner
1793
  
1.296
1800
  
1.170
1806
  
1.461
1821
  
1.546
1831
  
1.667
1836
  
1.579
1841
  
1.522
1846
  
1.521
1851
  
1.487
1856
  
1.393
1861
  
1.337
1866
  
1.329
1872
  
1.300
1876
  
1.272
1881
  
1.283
1886
  
1.263
1891
  
1.243
1896
  
1.264
1901
  
1.214
1906
  
1.235
1911
  
1.277
1921
  
1.161
1926
  
1.188
1931
  
1.134
1936
  
1.077
1946
  
1.027
1954
  
944
1962
  
826
1968
  
725
1975
  
624
1982
  
575
1990
  
552
1999
  
541
2006
  
592
2011
  
629
2016
  
640
2022
  
621
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1968,[19] ab 1968 INSEE[20]
Anmerkung(en): • Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz • Höchste Einwohnerzahl 1831 mit 1667, tiefste Einwohnerzahl 1999 mit 541 (32,5 % vom Maximum)
Bevölkerungs- und Wohnstruktur
BevölkerungsstrukturAnzahl Einwohner  1männlichweiblichdavon Ausländer  2Anteil %
621 325 296 18 2,9
1 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022
2 
Jüngstes Erhebungsjahr 2020
Alterspyramide für Le Fay  3
Männer Alterstufe Frauen
3 
90 + älter
6 
32 
75–89
26 
90 
60–74
81 
73 
45–59
61 
49 
30–44
52 
41 
15–29
26 
38 
0–14
45 
3 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022

Die Bevölkerungsstruktur zwischen Männern und Frauen weist einen Überhang zugunsten der Männer auf, die 52,3 % der Bevölkerung ausmachen, wobei 40 % der Bevölkerung jünger als 45 Jahre sind. Demgegenüber sind 38 % der Einwohner älter als 60 Jahre und damit im Rentenalter.

Wohnstruktur  4Anzahl Wohneinheitendavon HäuserWohnungenSonstigeZu-/Abnahme seit 1999
400 375 20 6 +20,1 % = 67 WE
davon Hauptwohnsitz  5 302
Zweit- oder Ferienwohnsitz 65
vakant 34
4 
Tabelle LOG T2 Types de logements 2022
5 
Tabelle LOG T1 Évolution du nombre de logements par catégorie… 2022

Wirtschaft und Infrastruktur

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Unternehmen, Betriebe, Ladengeschäfte und Einrichtungen

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In der Gemeinde befinden sich nebst Mairie und Kirche folgende Unternehmen nach Branchen:

Wirtschaftlich aktive Betriebe in der Gemeinde nach Branchen (31.12.2023)[21]
BrancheAnzahl Betriebe
Industrie und verarbeitendes Gewerbe 4
Baugewerbe 4
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie 12
Information und Kommunikation
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
Grundstücks- und Wohnungswesen
Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen 6
Öffentliche Verwaltung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen
Sonstige Dienstleistungen 3
Land- und Forstwirtschaftsbetriebe[22]12

In der Gemeinde befinden sich eine Bäckerei und eine Metzgerei, ein Coiffeursalon, eine Schreinerei/Zimmerei und ein Installateurgeschäft. Im Ort befinden sich zudem ein Tennis- und ein Pétanqueplatz, ein Mehrzwecksaal, eine Post, ein Restaurant und eine Gîte. Mit den Gütern des täglichen Bedarfs versorgen sich die Einwohner in Saillenard oder in Savigny-en-Revermont[23].

Geschützte Produkte in der Gemeinde

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Als AOC-Produkte sind in Le Fay Crème et beurre de Bresse[24][25], ferner Volaille de Bresse[26][27][28] und Dinde de Bresse[29] zugelassen.

Bildungseinrichtungen

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In der Gemeinde besteht eine École primaire[30] (École maternelle und École élémentaire), die der Académie de Dijon[31] untersteht und von 38 Schülern in zwei Klassen besucht wird (Schuljahr 2024–2025[32]). Für die Schule gilt der Ferienplan der Zone A[33].

Öffentlicher Verkehr

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Es besteht keinerlei Anbindung an den Öffentlichen Verkehr in der Gemeinde.

  • Claude Courtépée (1721–1781): Description historique et topographique du Duché de Bourgogne. Band 5. Chez Causse, Dijon 1780 (französisch, google.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps anciens et le Moyen Âge. Band 1. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps modernes jusqu’à 1789. Band 2. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Armoiries et familles nobles de la Bresse louhannaise: armoiries ouvrières, armoiries particulières et de familles. Vve L. Romand, Louhans 1909 (französisch, bnf.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Paul-Louis Fonrojat: La Bresse bourgignonne à travers les âges. L’écomusée de la Bresse bourgignonne, Pierre-de-Bresse, 2011.
Commons: Le Fay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Le Fay. auf INSEE. Institut national de la statistique et des études économiques, abgerufen am 8. Februar 2026 (französisch).
  • Le Fay. in der POP Plateforme ouverte du patrimoine. Ministère de la Culture (keine Daten bei Abruf), abgerufen am 8. Februar 2026 (französisch).
  • Le Fay. in Patrimoine en Bourgogne-Franche-Comté. Direction Culture, Sport et Jeunesse (keine Daten bei Abruf), abgerufen am 18. November 2023 (französisch).
  • Webpräsenz der Gemeinde. Le Fay. Mairie de le Fay, abgerufen am 18. November 2023 (französisch).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Commune Le Fay. auf banatic.interieur.gouv.fr. Ministère de l’Intérieur et des Outre-Mer, abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
  2. ↑ Le Fay. auf habitants.fr. Abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
  3. ↑ Fay en chiffres. In: www.commune-fay.fr. Mairie du Fay auf der offiziellen Homepage, abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
  4. ↑ Atlas des paysages de Saône-et-Loire. Direction départementale des territoires, abgerufen am 18. September 2026 (französisch).
  5. ↑ Les forêts de Le Fay. In: nosforets.fr. Abgerufen am 16. September 2026 (französisch).
  6. ↑ Le Fay. auf agri-map.fr. Abgerufen am 19. September 2026 (französisch).
  7. ↑ La Boissine (du Fay), Länge 7,64 km, Zufluss zur Seille, Quelle bei 46° 41′ 1″ N, 5° 19′ 53″ O in Le Fay auf ca. 205 m, Mündung bei 46° 42′ 52,9″ N, 5° 17′ 1,3″ O in Frangy-en-Bresse auf ca. 180 m, La Boissine auf sandre.eaufrance.fr
  8. ↑ Bief de l’Étang des Claies, Länge 3,2 km, Zufluss zum Ruisseau de l’Étang des Claies, Quelle bei 46° 40′ 29,6″ N, 5° 21′ 1,4″ O in Le Fay auf ca. 204 m, Mündung bei 46° 38′ 58,9″ N, 5° 21′ 35,3″ O in Le Fay auf ca. 193 m, Bief de l’Étang des Claies auf sandre.eaufrance.fr
  9. ↑ Ruisseau de l’Étang des Claies, Länge 13,0 km, Zufluss zum Ruisseau de l’Étang du Villard, Quelle bei 46° 40′ 22,8″ N, 5° 23′ 12,5″ O in Beaurepaire-en-Bresse auf ca. 203 m, Mündung bei 46° 38′ 7,8″ N, 5° 16′ 54,8″ O in Ratte auf ca. 183 m, Ruisseau de l’Étang des Claies auf sandre.eaufrance.fr
  10. ↑ Bief de Crépot, Länge 4,9 km, Zufluss zum Ruisseau de l’Étang des Claies, Quelle bei 46° 40′ 35,8″ N, 5° 20′ 32,3″ O in Le Fay auf ca. 206 m, Mündung bei 46° 38′ 32,6″ N, 5° 19′ 5,9″ O in Ratte auf ca. 188 m, Bief de Crépot auf sandre.eaufrance.fr
  11. ↑ Ruisseau de l’Étang du Villard, Länge 6,8 km, Zufluss zum Ruisseau de Blaine, Quelle bei 46° 40′ 38,3″ N, 5° 18′ 22,7″ O in Le Fay auf ca. 198 m, Mündung bei 46° 37′ 44″ N, 5° 16′ 35″ O in Louhans-Châteaurenaud auf ca. 184 m, Ruisseau de l’Étang du Villard auf sandre.eaufrance.fr
  12. ↑ Route nationale française 78. auf routes.fandom.com. Abgerufen am 14. März 2026 (französisch).
  13. ↑ La Voie Bressane / Louhans – Lons-le-Saunier. In: af3v.org. L'association française pour le développement des véloroutes et des voies vertes, abgerufen am 19. September 2026 (französisch).
  14. ↑ Dictionnaire Topographique de Saône-et-Loire. Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, abgerufen am 19. September 2026 (französisch).
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