Miracema
| Município de Miracema Miracema | |||
|---|---|---|---|
Stadtzentrum von Miracema | |||
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| Koordinaten | 21° 25′ S, 42° 11′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 7. November 1935 (Munizip)[1] | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Rio de Janeiro | ||
| ISO 3166-2 | BR-RJ | ||
| Região intermediária | Campos dos Goytacazes (seit 2017) | ||
| Região imediata | Santo Antônio de Pádua (seit 2017) | ||
| Höhe | 185 m | ||
| Gewässer | Rio Pomba | ||
| Klima | tropisches Klima | ||
| Fläche | 303,3 km² | ||
| Einwohner | 28.416 (2025[2]) | ||
| Dichte | 93,7 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.miracema.rj.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 742.077 Tsd. R$ 27.606 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,715 (2010) | ||
Miracema ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Rio de Janeiro im Südosten des Landes. Sie liegt im Nordosten des Bundesstaates an der Grenze zu Minas Gerais und ist Teil einer landwirtschaftlich geprägten Region. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 28.000 geschätzt.[3]
Geografie und Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Miracema liegt im Nordosten von Rio de Janeiro auf einer Höhe von etwa 185 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich im Einzugsgebiet des Rio Pomba, eines Nebenflusses des Paraíba do Sul.
Das Klima ist tropisch mit warmen Temperaturen und saisonalen Niederschlägen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 15 und 33 °C.[4] Die Landschaft ist durch Hügel, Flusstäler und landwirtschaftlich genutzte Flächen geprägt.
Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Miracema besteht aus den folgenden Distrikten:[5]
- Miracema (Hauptort)
- Paraíso do Tobias
- Venda das Flores
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort entstand im 19. Jahrhundert rund um die Pfarrkirche Santo Antônio, die später in Santo Antônio dos Brotos umbenannt wurde. 1883 erhielt die Pfarrei Santo Antônio dos Brotos ihren heutigen Namen Miracema. Im 19. Jahrhundert erlebte die Region eine fortschreitende Entwicklung und wurde zu einem wichtigen Zentrum für Kaffee, Baumwolle und Zuckerrohr mit florierender Industrie und Handel. Aufgrund dieses Wachstums wurde Miracema 1935 zur Gemeinde erhoben.[5]
Demografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 28.000 Personen geschätzt.[3] Die Bevölkerung ist überwiegend urban geprägt. Ethnisch waren 2022 knapp 39,4 Prozent der Bevölkerung Farbige, 36,6 Prozent waren Weiße und 23,9 Prozent waren Schwarze.[6]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 25.091 |
| 2000 | 27.064 |
| 2010 | 26.843 |
| 2022 | 26.881 |
| Volkszählungen | |
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wirtschaft von Miracema basiert auf Landwirtschaft, Viehzucht sowie Handel und Dienstleistungen. Die einst florierende Kaffee- und Zuckerrohrwirtschaft hat allerdings einen Niedergang erlebt und auch die einstige Eisenbahnverbindung wurde stillgelegt.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Miracema gehört zum römisch-katholischen Bistum Campos.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Miracema – Histórico. In: IBGE. Abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Miracema – Panorama. IBGE, abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 Miracema – Panorama. In: IBGE. Abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Miracema Climate, Weather By Month. In: WeatherSpark. Abgerufen am 22. April 2026 (englisch).
- 1 2 Miracema – Histórico. In: IBGE. Abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ City Population: Miracema. Abgerufen am 22. April 2026.

