Carapebus
| Município de Carapebus Carapebus | |||
|---|---|---|---|
Strand von Carapebus | |||
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| Koordinaten | 22° 11′ S, 41° 40′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 19. Juli 1995 (Munizip)[1] | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Rio de Janeiro | ||
| ISO 3166-2 | BR-RJ | ||
| Região intermediária | Macaé-Rio das Ostras-Cabo Frio (seit 2017) | ||
| Região imediata | Macaé-Rio das Ostras (seit 2017) | ||
| Höhe | 15 m | ||
| Klima | tropisch | ||
| Fläche | 304,9 km² | ||
| Einwohner | 14.329 (2025[2]) | ||
| Dichte | 47 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.carapebus.rj.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 1.045.633 Tsd. R$ 75.513 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,713 (2010) | ||
Carapebus ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Rio de Janeiro in der Südostregion des Landes. Sie liegt im Norden des Bundesstaates an der Atlantikküste und gehört zur Region um Macaé. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf 14.329 geschätzt.[2]
Geografie und Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Carapebus liegt im nördlichen Küstenbereich des Bundesstaates Rio de Janeiro auf einer Höhe von etwa 15 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 304,884 Quadratkilometer.[2] Die Gemeinde grenzt an Macaé, Quissamã, Conceição de Macabu und den Atlantischen Ozean.[3]
Das Gemeindegebiet verfügt über Strände und Lagunen. Teile des Gemeindegebiets gehören zum Parque Nacional da Restinga de Jurubatiba, einem Schutzgebiet an der Küste zwischen Macaé, Carapebus und Quissamã.[4] Die wichtigsten Straßenverbindungen sind die RJ-178 nach Macaé und Quissamã sowie die RJ-182, die in Richtung BR-101 führt.[3] Das Klima ist tropisch mit warmen Temperaturen und jahreszeitlich schwankenden Niederschlägen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Geschichte von Carapebus ist eng mit der Entwicklung von Macaé und Quissamã verbunden. Die Kolonisierung begann 1627, als die portugiesische Krone den sogenannten Sete Capitães Land zwischen dem Rio Macaé und dem Cabo de São Tomé übertrug; dieses Gebiet umfasste auch das heutige Carapebus.[1]
Die frühe wirtschaftliche Entwicklung beruhte auf Landwirtschaft, insbesondere auf Zuckerrohranbau, Viehhaltung, Bohnen- und Maniokanbau. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts befand sich ein erheblicher Teil der Ländereien in der Hand von Sesmaria-Besitzern. Aus Teilen dieser Besitzungen entstand später die Fazenda de São Domingos, die im frühen 19. Jahrhundert zu den bedeutenden landwirtschaftlichen Betrieben des nördlichen Fluminense gehörte.[1]
Der Distrikt Carapebus wurde 1842 durch Provinzgesetz geschaffen und Macaé unterstellt. Seine administrative Existenz wurde später durch Dekrete von 1892 bestätigt. Von Bedeutung war der Canal Campos-Macaé, der Campos dos Goytacazes mit Macaé verband und auch durch das Gebiet von Carapebus führte. 1927 wurde das die Zuckerrohrverarbeitungsanlage Usina de Carapebus gegründet, die lange Zeit eine wichtige Quelle von Beschäftigung und Einkommen im damaligen dritten Distrikt von Macaé war.[1]
1995 wurde Carapebus durch das Staatsgesetz Nr. 2.417 aus Macaé ausgegliedert und als eigenständiges Município geschaffen. Die Installation der Gemeinde erfolgte am 1. Januar 1997.[1]
Demografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf 14.329 Personen geschätzt.[2]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 6.769 |
| 2000 | 8.666 |
| 2010 | 13.330 |
| 2022 | 13.847 |
| Volkszählungen[5] | |
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben öffentlichen Dienstleistungen, Handel und Landwirtschaft spielen auch die Nähe zur Erdölwirtschaft des Raums Macaé sowie der Küsten- und Naturtourismus eine Rolle. Die Lagoa de Carapebus, die Praia de Carapebus und der Parque Nacional da Restinga de Jurubatiba bilden wichtige landschaftliche Anziehungspunkte.[3]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bevölkerung ist überwiegend christlich geprägt. Die Gemeinde gehört zum römisch-katholischen Bistum Nova Friburgo.[6] Die katholische Hauptpfarrei der Stadt ist die Paróquia Nossa Senhora da Glória im Zentrum von Carapebus.[7] Daneben bestehen evangelikale Gemeinden und weitere christliche Gemeinschaften.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 Carapebus – Histórico. In: Biblioteca IBGE. Abgerufen am 10. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 3 4 Carapebus – Panorama. In: IBGE. Abgerufen am 10. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 3 Plano Municipal de Saneamento Básico do Município de Carapebus – Produto 3: Caracterização do Município. (PDF) In: AGEVAP / Prefeitura Municipal de Carapebus. Abgerufen am 10. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Parque Nacional da Restinga de Jurubatiba. In: Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade. Abgerufen am 10. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ City Population: Carapebus. Abgerufen am 10. Mai 2026.
- ↑ História da Diocese. In: Diocese de Nova Friburgo. Abgerufen am 10. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Paróquia Nossa Senhora da Glória. In: Diocese de Nova Friburgo. Abgerufen am 10. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).

