Itaocara
| Município de Itaocara Itaocara | |||
|---|---|---|---|
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| Koordinaten | 21° 40′ S, 42° 4′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 1890 (Munizip)[1] | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Rio de Janeiro | ||
| ISO 3166-2 | BR-RJ | ||
| Região intermediária | Campos dos Goytacazes (seit 2017) | ||
| Região imediata | Santo Antônio de Pádua (seit 2017) | ||
| Höhe | 60 m | ||
| Klima | tropisches Klima | ||
| Fläche | 433,2 km² | ||
| Einwohner | 23.645 (2025[2]) | ||
| Dichte | 54,6 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.itaocara.rj.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 756.489 Tsd. R$ 33.007 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,713 (2010) | ||
Itaocara ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Rio de Janeiro in der Südostregion des Landes. Sie liegt im Nordwesten des Bundesstaates am Fluss Rio Paraíba do Sul. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 23.600 geschätzt.[2]
Der Ortsname stammt aus der Tupi-Sprache und bedeutet etwa „Steinplatz“ oder „Steinort“.
Geografie und Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Itaocara liegt im nordwestlichen Teil des Bundesstaates Rio de Janeiro auf einer Höhe von etwa 60 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde wird vom Rio Paraíba do Sul durchquert, der eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft und die historische Entwicklung der Region spielte.
Die Landschaft ist von Hügeln, kleineren Gebirgszügen und Flusstälern geprägt. Obwohl die „Serra da Bolívia“ (auch bekannt als „Serra do Elefante“, da ihre Felsformation an einen liegenden Elefanten erinnert) zur Gemeinde Aperibé gehört, ist sie ein Wahrzeichen der Gemeinde Itaocara, da man sie größtenteils innerhalb des Hauptbezirks von Itaocara sehen kann. Die höchste Erhebung bildet der Berg Candido mit knapp 600 Metern.
Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Itaocara besteht aus 6 Distrikten
- Itaocara
- Batatal
- Estrada Nova
- Jaguarembé
- Laranjais
- Portela
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Kapuzinermönchen gegründet, die sie für indigene Bevölkerung errichtet hatten. Die Kapuziner nannten den Ort São José de Dom Marcos, die aus der Tupi-Sprache stammende Bezeichnung Itaocara setzte sich jedoch letztlich durch. 1890 wurde Itaocara offiziell zur eigenständigen Gemeinde erhoben.[1]
Demografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 23.600 Personen geschätzt.[2]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 22.933 |
| 2000 | 23.003 |
| 2010 | 22.899 |
| 2022 | 22.919 |
| Volkszählungen | |
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wirtschaft von Itaocara basiert auf Viehzucht, Milchwirtschaft sowie der Möbelindustrie.
Der öffentliche Sektor und kleinere Handelsbetriebe sind bedeutende Arbeitgeber der Gemeinde. Die Umgebung der Gemeinde wird zudem für Freizeitaktivitäten und Naturtourismus genutzt, insbesondere entlang des Rio Paraíba do Sul.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bevölkerung ist überwiegend christlich geprägt. Itaocara gehört zum römisch-katholischen Bistum Campos. Daneben bestehen zahlreiche evangelikal-freikirchliche Gemeinden.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Itaocara – Histórico. In: IBGE. Abgerufen am 6. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 3 Itaocara – Panorama. In: IBGE. Abgerufen am 6. Mai 2026 (brasilianisches Portugiesisch).

