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Wikipedia:Lautschrift/Wunschliste

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Abkürzung: WP:LS/W, WP:LSW
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Wie wird ein Archiv angelegt?

Dies ist eine Wunschliste, auf der du auf Artikel verweisen kannst, die einen Hauptbegriff enthalten (möglichst das Lemma), dessen genaue Aussprache du gern erführest. Doch genauso ist deine Mitarbeit gefragt, wenn es darum geht, hier bereits aufgeführte Begriffe mit Lautschrift zu versehen. Beachte diesbezüglich bitte die Formatierungshinweise von Wikipedia:Lautschrift.

Wenn Lautschrift eines Begriffes in Auftrag gegeben ist, der auf eine Begriffsklärungsseite verweist, sollte die Lautschrift ebenfalls auf allen denjenigen Seiten eingetragen werden, auf die die Begriffsklärungsseite verweist und deren Lemmata ebenso ausgesprochen werden. Bei einer Seite, auf der oben der Hinweis auf die zugehörige Begriffsklärungsseite angebracht ist, sollte mit dieser ebenso verfahren werden.

Wenn du Lust und Zeit hast, kannst du auch die IPA-unterstützten Artikel (Erklärungen zu IPA auf Liste der IPA-Zeichen) durchgehen und die jeweiligen Angaben noch einmal überprüfen. Zahlreiche Artikel, die das Wort sprich enthalten, könnten ebenfalls durch Lautschrift verbessert werden. Oft folgt dem Wort nämlich eine laienhafte Lautbeschreibung.

Wenn es dir zu mühsam ist, jedes Mal einen weiteren Artikel und danach zwangsweise diesen bearbeiten zu müssen, kannst du die Lautschrift auch hinter der Anfrage notieren, sodass sich andere Leute der Restarbeit widmen können. Wer den die Lautschrift Heraussuchenden Hilfe leisten möchte, kann als Unterpunkt einer Anfrage die Lautschrift auch nach dem Text „Vorschlag:“ notieren.

Bei relativ trivialen Wörtern finden sich Lautschrifteinträge bei www.wissen.de.

Auf dieser Seite werden Abschnitte ab Überschriftenebene 4 automatisch archiviert, die seit 7 Tagen mit dem Baustein {{Erledigt|1=--~~~~}} versehen sind.

Wünsche nach Herkunftssprache

[Quelltext bearbeiten]

evt. frz. Ursprung (hier noch andere Schreibvarianten in den Artikeln: nl:Djembé, en:Djembé)

Der Abschnitt „Bezeichnung“ sagt viel und nichts. Ich kenne jemanden, der eine spielt und er sagt Djembe [ˈdʒɛmbə]; allerdings nicht gerade ein Phonetikgenie, der Mann. Dem Französischen nach wäre es Djembé [dʒɑ̃mˈbe], die Engländer dürften sich selbst fragen, wie das ominöse Jembe auszusprechen ist. --Bitbert -?- 09:29, 23. Mai 2007 (CEST)Beantworten

gefunden: (sprich umm bah-laak)

    • [mbɐlɐx] (vowels uncertain; orthographic "à" would be pronounced [a]) -Kwamikagami

("Moschwéschwe" laut Artikel)

    • Moshweshwe in orthography, but o and e correspond to three vowels each, and tone not known. But there is vowel harmony. [moʃwéʃwe] is perhaps likely. -Kwamikagami

Wie spricht man das ≠ aus? (nicht signierter Beitrag von SFfmL (Diskussion | Beiträge))

Nicht gleich!--Schneckal4677 (Diskussion) 17:24, 20. Jul. 2016 (CEST)Beantworten
  • I have heard [sõɣai], but needs confirmation. -Kwamikagami
Die phonetische und linguistische Einordnung des Namens der Songhai gliedert sich nach dem autochthonen Endonym, der standarddeutschen Rezeption und der anglophonen Fachpraxis wie folgt:
1. Autochthones Endonym / Songhai-Sprachen (Koyraboro Senni / Zarma): Die Vermutung bezüglich [sõɣai̯] bzw. [soŋaj] ist zutreffend. Im Songhai (insbesondere im Dialektraum von Gao und am mittleren Niger) wird das Wort mit stimmlosem alveolarem Sibilanten [s], nasaliertem Hinterzungenvokal [õ] und dem stimmhaften velaren Frikativ [ɣ] artikuliert. In der Kolonialorthographie wurde dieser Laut regelmäßig als ‹gh› wiedergegeben (gelegentlich als uvulares [ʁ] realisiert, worauf die laienhafte Umschreibung „son-rai mit Zäpfchen-R“ im bisherigen Artikeltext beruht).
2. Standarddeutsche Aussprache [zɔŋˈhaɪ̯] (fachsprachlich auch [sɔŋˈɡaɪ̯] bzw. [zɔŋˈɡaɪ̯]): Im Deutschen ist der Begriff phonotaktisch mit anlautendem stimmhaftem Sibilanten [z], offenem [ɔ], Velarnasal [ŋ] und aspiriertem [h] mit Endbetonung auf dem Diphthong [aɪ̯] integriert.
3. Englische Fach- und Standardaussprache [sɒŋˈɡaɪ] (bzw. US-amerikanisch [sɔːŋˈɡaɪ]; Respelling: song-GY): Im anglophonen Raum liegt die Primärbetonung auf der zweiten Silbe mit intervokalischem Plosiv [ɡ]. Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele von Afrikanisten, Historikern und Fachdozenten im Satz- und Vortragskontext lassen sich auf SayItVid: Songhai (12 Videobelege mit synchronisierten Untertiteln) nachhören.
4. Empfehlung für den Artikelkopf:
Für die Artikeleinleitung von Songhai empfiehlt sich primär die standarddeutsche Lautschrift zɔŋˈhaɪ̯ (bzw. anglophon sɒŋˈɡaɪ̯) nebst dem autochthonen Autonym [sõɣai̯] (bzw. [soŋaj]) unter vollständiger Ersetzung der impressionistischen Behelfsangabe „gesprochen etwa son-rai mit nasalem -on und Zäpfchen-R“. --~2026-54409-88 (Diskussion) 14:14, 22. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Siehe Diskussion:Granit Xhaka#Aussprache des Namens --Leyo 20:58, 29. Jun. 2014 (CEST)Beantworten

Beide sind (terminologisch) bedeutungsgleich, werden jedoch unterschiedlich geschrieben, und meines Erachtens ist eine Übertragung in das lateinische "o" aus dem Arabischen sogar immer falsch, weil es diesen Buchstaben in der arabischen Schrift nicht gibt. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 21:40, 7. Aug. 2018 (CEST)Beantworten

Ain sebaa, Hinweis vom Autor: "Ain Sebä"

[Quelltext bearbeiten]

es heißt, es gebe eine norwegische und eine arabische Aussprache, wie lauten diese?

die DMG sagt leider nicht genug über Betonung und genaue Lautwerte aus. Bedankt! —[ˈjøːˌmaˑ] 19:41, 12. Mai 2013 (CEST)Beantworten

Die bis zum 1.10.2007 diskutierten bulgarischen Städtenamen wurden in die 110 Artikel eingearbeitet. Die Liste und die dazugehörige Dsikussion wurde archiviert auf: Wikipedia:Lautschrift/Wunschliste Bulgarisches Archiv 1. --stefan 00:41, 2. Okt. 2007 (CEST)Beantworten

das "ie" wir nicht als langes "i" gesprochen, sondern getrennt, etwa: Pom'orije

Zhanyun (Vorname)

[Quelltext bearbeiten]

dschan jün [ɖ̥ʐ̥an yn] --JoVV (Diskussion) 18:34, 8. Mai 2012 (CEST)Beantworten

Die ist nach Bernau benannt und nicht nach Bernau oder Bernau, wird daher auch wie das erste Städtchen Bernau betont. Leider wissen das nicht mal Berliner Medien und sprechen immer von einer Bernauer Straße... --Robert John (Diskussion) 13:45, 13. Aug. 2021 (CEST)Beantworten

(im Artikel verschiedene mundartliche bzw. lautverschobene Bezeichnungen)

Buech /buəch/, müed /müəd/, lieb /liəb/ gegenüber standarddeutsch Buch /buːch/, müde /müːdə/ lieb /liːb/
--🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 12:50, 13. Feb. 2018 (CET)Beantworten

und Plural (vielleicht jenen gewissen Website-Betreiber anschreiben)

Die original niederländische Aussprache wäre ja mit einem gedehnten "i"-Laut, aber da van Beethoven in Bonn geboren wurde und Deutscher war, nehme ich offiziell gedehntes "e" an. Vielleicht sollte man das auch eher hier ergänzen. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 17:40, 11. Jul. 2018 (CEST)Beantworten

Im deutschen Artikel erledigt. --BenTheMan (Diskussion) 13:54, 4. Nov. 2021 (CET)Beantworten

sprien oder schpreen? --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 15:00, 6. Jun. 2018 (CEST)Beantworten

[antˈvɛa̯pəs]. —[ˈjøːˌmaˑ] 14:41, 8. Feb. 2018 (CET)Beantworten

Er selbst gibt Betonung auf der ersten Silbe an. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 12:50, 13. Feb. 2018 (CET)Beantworten
Oh, dazu hatte ich nichts gefunden – dann natürlich [ˈantvɛa̯pəs]. —[ˈjøːˌmaˑ] 13:55, 13. Feb. 2018 (CET)Beantworten
Dazu hatte ich leider auch nichts gefunden, deswegen erfolgte mein Eintrag des Lemmas in dieser Liste. Problem ist ja, wie man das belegen soll. Er äußerte es im TV einmal (als noch Reg.präsid. in Köln?), nur „südlich der Benrather Linie“ betone man es auf der zweiten Silbe. Dem widerspricht die reguläre Aussprache der belgisch(-flämisch)en Stadt Antwerpen aber auch noch ausdrücklich. Ich trage es dort aber mal ein. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 14:09, 13. Feb. 2018 (CET)Beantworten

Die Engländer sagen ja "asi:an". Wie sagt man den genau im Deutschen? --Capriccio 20:06, 2. Jan. 2008 (CET)Beantworten

([ˈasean] ?) [ˈazean] ? (einfach ganz stumpf deutsch ausgesprochen, als ob es ein deutscher Verein wäre) --Bin im Garten 19:50, 23. Dez. 2010 (CET)Beantworten
Nicht ganz, @Capriccio: Die britische Aussprache ist lt. John C. Wells, dem Phonetiker meines Vertrauens, [ˈæzɪən], mit kurzem [ɪ] und Betonung auf der ersten Silbe. --Babel fish (Diskussion) 22:37, 23. Jun. 2019 (CEST)Beantworten
Für das Deutsche verzeichnen sowohl das Duden-Aussprachewörterbuch als auch das Deutsche Aussprachewörterbuch (DAWB) als Standardlautung die Aussprache mit stimmhaftem [z], vorderem Hauptakzent und vollen Vokalen: [ˈaːzean] (bzw. [ˈaːzeˌan] mit Nebenakzent auf der Schlusssilbe). Eine Realisierung mit stimmlosem [s] ([ˈaːsean]) kommt im deutschen Sprachraum zwar vor, gilt standardsprachlich aber als Nebenform.
Im Englischen (sowohl im diplomatischen Sprachgebrauch der Mitgliedsstaaten als auch international) dominiert dagegen die Aussprache [ˈɑːsiæn] bzw. [ˈæsiæn] (überwiegend mit stimmlosem [s], um eine Homophonie zum Adjektiv Asian [ˈeɪʒn] / [ˈeɪʃn] zu vermeiden; das LPD von Wells führt daneben auch die von Babel fish erwähnte Variante [ˈæzɪən] an). Authentische Video-Aussprachebeispiele aus internationalen Reden, Konferenzen und Medienberichten lassen sich auf SayItVid nachvollziehen. Für die Artikeleinleitung empfiehlt sich somit die deutsche Standardangabe: [ˈaːzean]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 21:02, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Die Frage ist, ob die deutsche Schuhkrem gleich ausgesprochen wird wie der türkische und vielleicht auch norwegische Familienname Erdal (Name)

Ich weiß nicht, wie das türkisch oder norwegisch ausgesprochen wird, aber auf Deutsch so: [eɐ̯.daːl] Lajos vH (Diskussion) 23:48, 30. Mär. 2017 (CEST)Beantworten
Mit Betonung auf welcher Silbe? Doch (Vermutung) im Dt. am ehesten der ersten ['eɐ̯.daːl]. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 00:01, 31. Mär. 2017 (CEST)Beantworten
In dem Fall macht eigentlich nur [eɐ̯.'daːl] Sinn. Das ist zumindest so, wie ich es ausspreche und auf er ersten Silbe würde ich die Marke nicht wiedererkennen. Ganz vollständig müsste es dann [ʔeɐ̯.'daːl] sein. Lajos vH (Diskussion) 00:14, 31. Mär. 2017 (CEST)Beantworten
Klingt für mich absolut nicht richtig, die zweite Silbe zu betonen, das wäre ja Er-Dahl. Der Name (so ist es im Türkischen üblich) dürfte mit r-Laut gesprochen werden. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 11:36, 30. Jan. 2018 (CET)Beantworten
Ich weiß definitiv, dass sich die Schuhputzmittelmarke hinten betont, und zwar aus deren eigener TV-Reklame in den 80er Jahren. Vergleiche ebenfalls hinten betonte Produkte wie die Zahnpasta Aronal (nur morgens) und der Holzleim Ponal. Alles hinten betont. Hundertprozentig sicher. Der türkische Vorname Erdal betont sich wie korrekt festgestellt vorn. Also: Putzzeug [ɛɐ̯ˈdaːl], Türkischer Name [ˈɛɾdal]. Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 14:38, 8. Feb. 2018 (CET)Beantworten
Aus dem Artikel:
"Das Wort Erdal entspricht der Mainzer Aussprache des Wortes Erthal, da das Unternehmen in den Anfangsjahren seinen Sitz an der nach dem Kurfürsten und Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal benannten Erthalstraße in der Mainzer Neustadt hatte. („Isch geh bei de Erdal schaffe.“)"
Das spricht für mich für eine Betonung auf der ersten Silbe. --Digamma (Diskussion) 20:50, 2. Okt. 2023 (CEST)Beantworten
  • Kaugummi (Hauptbetonung auf erster Silbe, das ist klar. Doch sekundär betont man immer die Letzte; eigentlich müsste es die Zweite sein.)
Immer die letzte? Nie gehört. Belege? -- j. 'mach' wust | ‽ 11:12, 4. Sep 2005 (CEST)
Hast du je [ˈkaʊ̯ˌgʊmi] gehört? Ich kenne nur [ˈkaʊ̯gʊˌmi]. Christopher ♒
Lieber Anonymer, ich denke ich habe mich deutlich genug ausgedrückt. Ausserdem behaupte ich nichts Ungewöhnliches, sondern nur, dass sich dieses Wort nach den üblichen Betonungsregeln verhält. Die Beweislast liegt auf deiner Seite. -- j. 'mach' wust | ‽ 00:01, 11. Sep 2005 (CEST)
Der letzte »Anonyme« war ich (Signatur nachgetragen), der anonyme Eintragschreiber nicht. Anstatt etwas von Beweislast zu faseln (arbeiten wir an einer Enzyklopädie oder für die Staatsanwaltschaft?), darfst du gerne dein Wissen, wie bei »Kaugummi« die Primär- und Sekundärbetonung korrekt auszusehen hat, mit uns teilen. Ich habe weder für die eine noch für die andere Variante Belege. Man dankt. Christopher ♒ 01:09, 11. Sep 2005 (CEST)
Ich könnte mir vorstellen, dass das regional etwas unterschiedlich gehandhabt wird. Hier in Schwaben gilt ganz sicher ebenfalls Musik-chris' Version. Im Duden Band 6 fehlt dieses Wort: eigentlich eine Unverschämtheit. --AndreasPraefcke ¿! 09:54, 28. Dez 2005 (CET)
Der Punkt ist wohl, dass „Kaugummi“ von vielen Leuten nicht mehr als Kompositum empfunden wird, sondern ein neues, dreisilbiges Wort geworden ist: Es ist kein Gummi (mehr), das man kauen kann, sondern das Zeug heißt einfach so (genauso wie z.B. bei „Schlafanzug“, da liegt die Nebenbetonung auch auf der letzten Silbe – keiner denkt mehr an „Anzug“, wenn er das Wort sagt). Bei andern „Gummi-Komposita“, wie „Haargummi“ oer auch „Hartgummi“ liegt der Nebenakzent (noch) auf der zweiten Silbe, weil hier die ursprüngliche Zusammensetzung noch deutlicher ist. Warum der Akzent jetzt auf die dritte Silbe gewandert (und nicht ganz rausgefallen) ist, weiß ich allerdings auch nicht – hat wahrscheinlich einfach mit dem Rhythmus zu tun. Gruß, Reenpier 17:14, 8. Feb 2006 (CET)
@J. 'mach' wust: Hab gerade auf deiner Benutzerseite gesehen, dass du Schweizer bist. Könnte gut sein, dass es einfach sowohl im Berndeutschen als auch im Schweizerhochdeutschen anders ist mit der Betonung als im Bundeshochdeutschen (der Akzent hängt ja zum großen Teil auch vom Verlauf der Tonhöhe ab, und die ist definitiv anders), und du diese Variante deshalb noch nicht (oder zumindest nicht bewusst) gehört hast. Du kannst ja nochmal genauer drauf achten – geht zwar vielleicht ein bisschen sehr ins Detail, aber wenn sich die Aussprache solcher Komposita tatsächlich in D und CH unterscheidet, könnte man das ja vielleicht irgendwo einarbeiten. Gruß, --Reenpier 17:42, 8. Feb 2006 (CET)
Die Betonungsregeln für Komposita sind dieselben in allen mir bekannten Varietäten der Standardsprache und Dialekten: Der erste Bestandteil des Kompositums erhält die Hauptbetonung, der zweite die Nebenbetonung. Die jeweils betonte Silbe ist dieselbe, die auch bei isoliertem Vorkommen (also nicht als Teil eines Kompositums) der Bestandteile betont würde. Es heisst also [ˈleːbənsˌrɛtər] oder [ˈbaʊmˌhɔʏzər] und nicht etwa *[ˈbaʊmhɔʏˌzər]. Die These, dass das Kompositum Kaugummi in einigen Varietäten in Deutschland nicht mehr nach diesem Schema betont würde, ist interessant, aber solange sich das nicht belegen lässt, sollte man das nicht als Standardsprache betrachten. -- j. 'mach' wust | ✑ 09:56, 31. Mär 2006 (CEST)
Nun, das Du hier als einziger von vieren diese "Standardlautung" überhaupt kennst, gibt dir nicht zu denken? Wie gesagt: Duden Band 6 kennt das Wort leider nicht, und auch das neueste "Variantenwörterbuch" lässt sich nur über der/das Gummi, nicht aber über den/das Kaugummi aus, und erst recht nicht über die Aussprache. --AndreasPraefcke ¿! 19:51, 2. Apr 2006 (CEST)
Nenein, das gibt mir überhaupt nicht zu denken, dazu weiss ich noch genügend Statistik! ;) Umgekehrt gibt mir eher zu denken, dass offensichtlich die Aussprachebücher es nicht für nötig halten, eine besondere Aussprache dieses Kompositums anzugeben —, was doch vermuten lässt, dass es ganz normal auszusprechen wäre, so wie alle anderen Komposita eben auch. Spass beiseite: Reenpier hat mich darauf hingewiesen, er habe mal in einer Phonetik was dazu gelesen, wisse aber nicht mehr, wo. Es sollte sich also tatsächlich etwas dazu finden lassen.
Und wenn ich mir die Idee nochmals durch den Kopf gehen lasse, es könnte sich ja um einen Einfluss des Schweizer Hochdeutschs handeln: Vielleicht könnte da etwas dran sein, denn das Schweizer Hochdeutsch zeichnet sich dadurch aus, dass es so gut wie nie als gesprochene Umgangssprache verwendet wird. Daher wäre denkbar, dass es "korrektere" oder "schriftnähere" Formen aufweist als die Standardsprache in anderen Regionen, wo sie in grösserem Mass auch als Umgangssprache gesprochen wird. Im Dialekt (wenigstens im Berndeutsch) heisst das Ding übrigens Chätschi, also ist eine Anlehnung an die dialektale Betonung nicht möglich. Aber es könnte auch im Dialekt Komposita geben, deren Betonung vom üblichen Schema abweicht, mir kommt da das Wort Fundbüro in den Sinn (Büro wird nämlich im Berndeutschen auf der ersten Silbe betont). Allerdings wäre in diesem Fall auch ein Einfluss der deutschen Betonung denkbar. -- j. 'mach' wust | ✑ 00:09, 3. Apr 2006 (CEST)

Hi! Hab die Stelle wiedergefunden: K. J. Kohler, Einführung in die Phonetik des Deutschen, Erich Schmidt Verlag, Berlin 1995 (2., neu bearbeitete Auflage).

Unter der Überschrift „Akzent“, dort unter: „Wortakzent“ (S.114) schreibt Kohler:

„In der Kompositumsbildung findet sich somit neben dem lexikalischen Primärakzent der lexikalische Sekundär- oder Nebenakzent. Die Kompositumsstruktur eines Wortes kann aber auch so weit verblassen, daß es akzentuell zum Simplex wird, z. B. Bahnhof (im Vergleich zu Guts#hof) oder Rücksicht (= Berücksichtigung) gegenüber Rück#sicht (= Sicht nach hinten) oder Handschuh gegenüber Berg#schuh oder Schuhmacher gegenüber An#macher. Diese neuen Simplizia haben immer nur einen lexikalischen Akzent, jeweils auf dem ersten Element. Ähnliche Unterscheidungen zwischen Kompositum und neuem Simplex finden sich auch in anderen Sprachen, z. B. in englisch butter cup ("cup for butter") versus buttercup ("ranunculus").“

Etwas weiter spricht er über den Tonhöhenverlauf in Komposita:

„[I]m Falle des Übergangs zu einem Simplex integriert sich der Tonhöhenverlauf des deakzentuierten Teils in denjenigen des primärakzentuierten. (...) Mit dieser unterschiedlich schwachen bzw. starken prosodischen Integration geht eine progressive Dauerreduktion der nebenakzentuierten oder unakzentuierten Silben Hand in Hand. In einem Wort wie Bahnhof kann schließlich sogar /h/ am Anfang des zweiten Elements getilgt und sein Vokal qualitativ durch Öffnung und Zentralisierung verändert werden. Alle diese phonetischen Erscheinungen dienen einer progressiven Stärkung der Wortkohäsion.“

Das würde dafür sprechen, dass Komposita tatsächlich aufhören können, solche zu sein; allerdings sagt er auch nichts über einen möglichen neuen Nebenakzent auf einer vorher unbetonten Silbe (seine Beispiele sind allerdings auch nur zweisilbige Komposita – mit Ausnahme von Schuhmacher, in dem die dritte Silbe aber ein unbetontes Derivationssuffix (-er) ist). Bringt uns das irgendwie weiter? ;-) Grüße, Reenpier 13:29, 7. Apr 2006 (CEST)

Ja, bringt es. Kaugummi: Wenn es ein Kompositum ist, muss die zweite Silbe den Nebenakzent kriegen, da Gummi ja auch auf [gʊ] betont wird. Wenn es keins mehr ist, gibt es gar keinen Nebenakzent. Denn würde er auf die dritte wandern, müsste das i lang gesprochen werden, da es keine betonten Kurzvokale am Wortende gibt (im Deutschen). Wird es aber nicht. Oder sagt wirklich jemand [ˈkʰaʊgʊˌmiː]? In meinem Dialekt gibt es übrigens die Regel, dass kurze Vokale vor einer betonten Silbe (unabh. ob Haupt- oder Nebenakzent) zu Schwa abgeschwächt werden. Bei Kaugummi geht aber [ˈkʰaʊkəˌmiː] gar nicht. D.h. zumindest bei uns ist da kein sekundärer Akzent auf [mi]. Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 14:03, 7. Apr 2006 (CEST)

Doch, das i ist hier lang (Oberschwaben). --AndreasPraefcke ¿! 15:00, 2. Jun 2006 (CEST)

Auch bei mir im Rheinland sage ich die Hauptbetonung auf "Kau" und eine Nebenbetonung auf "mi". Der Versuch, Kau-Gummi als Kompositum auszusprechen, erzeugt bei mir unangenehme haptische Vorstellungen, im Mund auf etwas Elastischem (wie etwa einem Flummi) herumzukauen, nicht wie von Kaugummi gewohnt auf etwas Plastischem. -- Pemu (Diskussion) 19:05, 28. Jan. 2013 (CET)Beantworten

Ich, ebenfalls als Rheinländer, habe die Nebenbetonung definitiv auf "gum". Mit Nebenbetonung auf "mi" hört es sich für meine Ohren irgendwie überhaupt nicht mehr wie ein deutsches Wort an --Macchiavelli2 (Diskussion) 20:47, 19. Apr. 2015 (CEST)Beantworten
Im Siegerland, nicht weit weg vom Rheinland, liegt ebenfalls die Primärbetonung auf Kau und die Sekundärbetonung auf mi, zwei direkt nacheinander ausgesprochene Silben zu betonen, klingt wie Buchstabierung durch einen strengen Lehrer oder wie Befehlston für mich. Jedenfalls m. E. nicht mehr flüssig.
--🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 04:49, 31. Jan. 2018 (CET)Beantworten
In der modernen Aussprachedokumentation (u. a. im Deutschen Aussprachewörterbuch) wird als Standardlautung nach der regulären Kompositionsregel [ˈkaʊ̯ˌɡʊmi] verzeichnet (Hauptakzent auf der ersten, Nebenakzent auf der zweiten Silbe). Die umgangssprachlich und regional (insb. im west- und süddeutschen Raum) verbreitete Verlagerung der Nebenbetonung auf die Endsilbe lässt sich auch in gesprochenen Korpora gut nachvollziehen. Zahlreiche authentische Video-Aussprachebeispiele von Muttersprachlern im Satzkontext finden sich auf SayItVid (Deutsch). --~2026-54409-88 (Diskussion) 23:39, 8. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Ernst Lehnhardt und Laura Lehnhardt, von mir mit [ˈleːn.haʁt] ergänzt (gerade für Fremdsprachler aus der Türkei, arabischen Ländern oder bspw. Finnland: dort wird ein „h“ schon mal zum [χ]), in den romanischen Sprachen hingegen fliegt es oft aussprachlich raus. Benutzer = löschte meine IPA-Lautschriftergänzungen, da „nicht nötig“ und „unbelegt“. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 04:36, 31. Jan. 2018 (CET)Beantworten

Mit deinen Argument müssten wir IPAs in fast jeden Artikel einfügen. Das ist jedoch die deutschsprachige Wikipedia und nicht ein Wörterbuch. IPAs gehören bei deutschsprachigen Lemmata dann hin, wenn ein Deutschsprachiger ein Zweifel bei der Aussprache haben kann. --= (Diskussion) 11:31, 31. Jan. 2018 (CET)Beantworten

siehe Diskussion:Marbach_am_Neckar#Aussprache--Peter 06:17, 23. Sep. 2007 (CEST)Beantworten

  • Ich denke nicht, dass man sinnvoll eine klare Präferenz für eine der beiden Formen angeben kann. Die meisten Deutschen dürften den Ortsnamen [ˈmaːɐ̯bax] aussprechen; bittet man sie jedoch, langsam und deutlich zu artikulieren, wird man wohl [ˈmaʁbax] zu hören bekommen. Jemandem, der, von einem anderen Schriftsystem kommend, Deutsch lernt, würde ich eine Transkription bzw. Transliteration in seiner Schrift anbieten, mit der er eine Aussprache erreicht, die ihn nicht »Oh, da ist ja ein r!« stutzen lässt, wenn er das erste Mal den Ortsnamen in lateinischer Schrift liest. Im Japanischen zum Beispiel wäre das meines Erachtens マールバッハ, also Mārubahha. Nur マーバッハ, also Mābahha, zu schreiben, kommt mir ein bisschen merkwürdig vor. Hilft dir das weiter? Und wie siehst du das? Christopher♒ 11:58, 25. Sep. 2007 (CEST)Beantworten
Der Unterschied zwischen kurzem und langem a im Deutschen ist doch phonematisch und nicht von der Laune oder Genauigkeit des Aussprechers abhängig. Wie Japaner deutsche Wörter katakanisieren ist so eine Sache. Ich habe mich da auch schon in der japanischen WP in Diskussionen eingemischt - mit gemischtem Erfolg. So schreibt man das kleine ッ in Bach dort nur bei Johann Sebastian Bach aber nicht bei Ortsnamen auf -bach (die Kami wissen, warum). Ich halte es für sinnvoll, wenn wir von de-wp Seite her möglichst eindeutige und belegte IPA-Transkriptionen in die deutschen Artikel setzen. Die Japaner sollen dann sehen, was sie damit anfangen. Abgesehen davon könnte das ja auch für Übersetzungen in andere Schriften sinnvoll sein. Rücktranskription aus Katakana ins Deutsche ist übrigens ohnehin immer mit Komik verbunden. Im japanischen Marbach-am-Neckar-Artikel stand bis vor Kurzem "Malbach" (glins). --Peter 12:21, 25. Sep. 2007 (CEST)Beantworten
Klar, grundsätzlich ist die Unterscheidung /a/ – /aː/ distinktiv (vgl. Bahn vs. Bann, Rate vs. Ratte usw.), aber für die Umgebung /a(ː)rC/ bzw. /a(ː)r$/, also /a(ː)/ gefolgt von /r/ und einem weiteren Konsonanten bzw. einer Silbengrenze, scheint mir die Opposition neutralisiert, das heißt genau das: von der Laune oder Genauigkeit des Sprechers abhängig. Zumindest fällt mir kein deutsches Wort mit [ar] in besagter Position ein, das man nicht genauso gut mit [a(ː)ɐ̯] sprechen könnte (vgl. Farn, Pfarrbüro, Karte, hart, starr usw.). Da der DUDEN im Fall des Ortsnamens beide Varianten führt, kann man – wie gesagt – keiner von beiden den absoluten Vorzug geben. – Zum Japanischen: Ich habe gerade mal zum Spaß nachgesehen, wie in der japanischen Wikipedia Laibach, der alte Name Ljubljanas, wiedergegeben wird, und siehe da: ライバッハ (Raibahha). Im Grunde hast du Recht: Die Muttersprachler, von denen sicher einige das lateinische Arpha… pardon, Alphabet ;-) korrekt lesen können, sollen sich darum kümmern. Mich interessiert nur, wie sonst man das deutsche -bach auf Japanisch ausdrücken könnte. Weißt du es?Christopher ♒ 13:24, 25. Sep. 2007 (CEST)Beantworten
Das mit dem Bach hatte ich wohl falsch in Erinnerung. Es ging um die Endung -ach. Wenn du Lust hast, kannst du dir die Diskussion hier anschauen. Das mit der a-Länge scheint nicht so ganz einfach zu sein. Duden hat den entsprechenden Doppeleintrag auch für Marburg. Ein Minimalpaar ist mir aber doch noch eingefallen: starr/Star. Noch einmal zur Verdeutlichung: Mir geht es nicht darum, ob r vokalisch oder konsonantisch realisiert wird, sondern um die Vokallänge. Duden schreibt r nach Langvokal wohl immer [ɐ̯̯]. Aber für die Auffassung, dass die Opposition der Vokallängen in bestimmten Fällen aufgehoben ist, wäre eine Quelle von Nöten. Übrigens gibt es mehrere Orte, die Marbach heißen, es wären auch unterschiedliche Aussprachen je nach Ort denkbar.--Peter 16:55, 25. Sep. 2007 (CEST)Beantworten
Bin auch der Meinung, dass im Deutschen bei Wörten wie Arzt und Bart die Vokallänge nicht eindeutig festgelegt ist. Mir scheint es eine Rolle zu spielen, ob noch Konsonanten folgen. Ich hätte kein Problem, Marbach mit kurzem Vokal zu sprechen, aber angenommen, ich würde das Mar- abtrennen, würde ich eher zum Langvokal tendieren. Nur mal zum Vergleich "starrt"/"Start" - müsste ja eigentlich auf ähnliche Weise unterschieden werden wie "Star"/"starr". Aber dem scheint nicht so zu sein. Ist alles nur so aus dem Bauch raus gesagt, man müsste es genauer untersuchen. Aber witzig ist z.B., dass Duden bei "hart" einen kurzen Vokal vorschreibt, bei "zart" jedoch einen langen (zumindest in meiner älteren Ausgabe). Was die sich dabei wohl gedacht haben?
Ist es nicht so, dass es ursprünglich eine Opposition zwischen langen und kurzen Vokalen auch vor /r/ gab, die dann ins Standarddeutsche eingeflossen ist und somit in Duden und Wörterbüchern steht und von älteren Sprechern und Sprechern aus dem oberdeutschen Sprachraum genutzt wird, sowie natürlich in der Tagesschau und so, dass aber diese Opposition in jüngerer Zeit aufgegeben wurde, da alle Vokale vor /r/ in den allermeisten Varietäten gelängt wurden (abgesehen vom Schwa vor /r/)? Ich meine, dass irgendwo einst gelesen zu haben. Ich jedenfalls habe es schon immer für ganz exotisch gefunden, zwischen Star und starr zu unterscheiden...es wird in meinem Regiolekt exakt gleich gesprochen, nämlich [ʃtaː]. Daher kenne ich mich auch nicht wirklich damit aus, denn mein Regiolekt hat einen weiteren Wandel durchgemacht, der all diese Vokal-/r/-Verbindungen erst zu Diphthongen, wie es ja - meine ich - üblich ist, macht, und dann diese monophthongisiert. --Macchiavelli2 (Diskussion) 22:45, 25. Jul. 2015 (CEST)Beantworten

Beim Marsmond Deimos ist als Aussprache momentan die englische Aussprache angegeben. Unabhängig davon was in unserem Artikel steht, spreche ich diesen Namen natürlich so aus, wie man im heutigen Deutschen halt altgriechische Namen ausspricht, also bei Deimos genau so, wie es geschrieben wird. Aber natürlich nehme ich mich da nicht als Maßstab... Gestern hat ein unangemeldeter Bearbeiter im Bearbeitungskommentar angezweifelt, dass der Mond Deimos im Deutschen mit der englischen Aussprache ausgesprochen würde. Kennt sich da jemand mit aus? MfG Stefan Knauf 14:41, 20. Feb. 2010 (CET)Beantworten

"genau so, wie es geschrieben wird"? Also ich würde es ja eher so, wie es tatsächlich im Deutschen ausgesprochen wird, nämlich "daimos" aussprechen. Oder meintest du das vielleicht? Im Deutschen wird ja ei eben nicht, wie man's schreibt ausgesprochen... --JoVV (Diskussion) 16:42, 2. Jun. 2012 (CEST)Beantworten
Also eigentlich wird doch ei, wenn es aus dem altgriechischen kommt, ey [ɛɪ̯] ausgesprochen. Was auch genau das ist was da steht, im Gegensatz zum Deutschen, wo eben nicht das ausgesprochen wird, was da steht. —★PοωερZDiskussion 10:35, 13. Jun. 2012 (CEST)Beantworten

--Thorbjoern Я только понимаю вокзал. 10:30, 15. Feb. 2011 (CET)Beantworten

Der Ausspracheduden hat für <Korps> (wie auch für <Chor>) [koːɐ̯], daher wohl [ˈkoːa̯ɡaɪ̯st].

Liechtenstein

[Quelltext bearbeiten]
  • Bei Liechtenstein wird [ˈlɪçtn̩ˌʃtaɪ̯n] angegeben. Mir geht es um das Verschlucken der zweiten Silbe (tn̩), was es natürlich bei allen möglichen deuschen Wörtern gibt. (Liechtenstein ist hier nur ein Beispiel unter vielen.) Nach meinem Eindruck ist hier auch [ʔn̩] eine standardsrachlich korrekte Aussprache, sogar weniger markiert. Hier also: [ˈlɪçʔn̩ˌʃtaɪ̯n]. Wie wird das von Phonetikern gesehen? --178.3.103.188 12:41, 28. Jul. 2012 (CEST)Beantworten
Bin kein Phonetiker, aber [çʔn̩] statt [çtn̩] erscheint mir nur als Bequemlichkeitslösung, als Verzicht auf den Allophon [t], also als ungenaue, unsaubere Aussprache - und somit nicht korrekt. Sinnvoller wäre da noch [ˈlɪçtənˌʃtaɪ̯n]. -- MacCambridge (Diskussion) 00:14, 25. Dez. 2012 (CET)Beantworten
Ist nicht ungenau oder inkorrekt, sondern nur abweichend vom Standarddeutschen. Da meist von der (etwas antiquitierten) Standardaussprache ausgegangen wird, muss es [tn] heißen. Alles andere ist moderner Wandel und müsste in allen Artikeln und Duden und Wörterbüchern erstmal angeglichen werden. Genau dasselbe, wie bei Vokalen vor /r/, ob die gelängt oder nicht gesprochen werden. (Vierzehn - Standard [fɪʁt͡seːn] oder modern [fiːɐ̯t͡seːn])--Macchiavelli2 (Diskussion) 22:48, 25. Jul. 2015 (CEST)Beantworten

Geht das so in IPA zu formulieren? Oder brauch es da noch irgendwelche weiteren Angaben zu? --Pilettes (Diskussion) 21:35, 10. Aug. 2012 (CEST)Beantworten

Ist weniger deutsch als französisch: [ˌfavɔˈʁit]. Na ja, Schloss ist deutsch: [ʃlɔs] -- MacCambridge (Diskussion) 22:41, 10. Aug. 2012 (CEST)Beantworten

und die anderen Artikel mit dem Begriff Vanille

Im Artikel stehen [ʋaˈnɪljə] oder [vaˈnɪlə], die mir beide falsch klingen, einmal mit w-Laut, einmal sogar mit w- und j-Laut. Wenn man auf das französische Original hinweisen will, dann sollte man die Aussprache [vaˈnɪː(j)] und die eingedeutschte ([faˈnɪlə]) nebeneinander aufführen, aber doch nicht zweimal "weder noch". Anders sieht es IMHO bei ortfesten Namen in fremdsprachigem Gebiet aus, denn Marseille und Mallorca haben bekanntlich keine eingedeutschten Formen. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 23:53, 13. Okt. 2018 (CEST)Beantworten

Ich spreche das zweite, höre oft das erste, aber nie das französische und "Fanille" hab ich aus gutem Grund auch noch nie gehört. Was sagst du denn? --Kenny McFly (Diskussion) 00:37, 14. Okt. 2018 (CEST)
Vergleich mit Promille, Kamille, Vater, Verrohung, Verbrecher, Varel? Klare Regel der Aussprache. Da gibt es eigentlich nicht viel zu erläutern, erst recht nicht "aus gutem Grund". Und ich bin deutscher Muttersprachler. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 02:03, 14. Okt. 2018 (CEST)Beantworten
Sorry. Ich weiß gar nicht, worauf du gerade hinauswillst. Du sprichst im Alltag von "Fanille" und möchtest das gerne im Artikel haben? --Kenny McFly (Diskussion) 02:14, 14. Okt. 2018 (CEST)
Nicht ganz. Ich beanstande die dort als alleingültig beanspruchte Aussprache, die mir definitiv falsch erscheint. Man kann zur Étage (im Deutschen) ja auch Etasche sagen, aber so komplett von der ursprünglichen Sprache abgelöste Begriffe sind nicht mehr "Trottoa", sondern TrottoiR. Und dasselbe geschieht mit der in "Wannillje" oder (etwas humaner) "Wanille" umgedeutenen Vanille. Die wird Vanille ausgesprochen, kein "W", kein "J". --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 02:23, 14. Okt. 2018 (CEST)Beantworten
Ich möchte nur mal den Duden und Dict.Leo erwähnen: Da gibt es kein [f]. -- Pemu (Diskussion) 01:53, 10. Nov. 2018 (CET)Beantworten

IMHO sollte das oben erwähnte „französische Original“ sowie die in der Schweiz (Schweizerdeutsch und Schweizer Hochdeutsch) verwendete Form, im Artikel erwähnt werden. --Leyo 02:26, 14. Okt. 2018 (CEST)Beantworten

Zusammengefasst: Der Vergleich mit den anderen Begriffen mit Va- und -ille und das Nennen der ursprünglichen Aussprache im Französischen (da wird aus dem Elsässer Alfred Dreyfus ein [alˈfʀɛd dʀɛˈfys]) sind doch sehr veranschaulichend. [vaˈnɪːj] und [faˈnɪlə]. Wanilje und Wanille sind halbgare Fantasieformen dazwischen, folgen nicht der Schreibweise und sollten auch so bezeichnet werden. --2003:DC:F70D:7E00:2976:FA8B:C292:9928 12:40, 14. Okt. 2018 (CEST)Beantworten

Langer "e"- oder kurzer "ä"-Laut? --46.82.89.213 22:11, 1. Jan. 2020 (CET)Beantworten

Dieser Vorschlag betrifft sämtliche Seiten, die Wandsbek, Grambek oder Barmbek im Artikelnamen tragen und natürlich sämtliche Ortschaften, die die Schreibweise -bek aufweisen, wobei die Aussprachen hier abweichen können. --🌲🐿Tanneneichhorn • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 12:47, 20. Mai 2022 (CEST)Beantworten
Bitte ggf. nochmals prüfen, ob Betonungs-, Dehnungs- und Silbentrennzeichen korrekt sind: Jübek, Hamburg-Wandsbek, Bezirk Wandsbek, Barmbek, Barmbek-Süd, Barmbek-Nord, Grambek, verschiedene weitere betreffend Wandsbek sind ebenfalls bereits ergänzt. Danach könnte das als erledigt markiert werden. Die Endung -bek wird grundsätzlich mit gedehntem "e" gesprochen. --🌲🐿Tanneneichhorn • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 17:53, 25. Mai 2022 (CEST)Beantworten
Alles trivial: [ˈaːbərˌvɪts ˈfʊpəs kʃmar ˈhʊmbuk ˈkapəs kokoloːrəs ˌpapərlaˈpap ˈnonsɛns ˈʃmarn ˈʊnfuːk]. -- j. 'mach' wust | ✑ 09:56, 31. Mär 2006 (CEST)
So trivial ist das (leider) nicht :-). Du hast bei den im Standard-Deutschen üblichen Worten die Glottal Stops, die r-Vokalisierung (r ist übrigens uvular im Dt.) und die *NsV-Regel vergessen. Daher (phonetisch richtig) [ˈʔaːbɐˌvɪts ˈhʊmbuk kokoloːʀəs ˌpapɐlaˈpap ˈnɔnzɛns ˈʔuːnˌfuːk]. Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 00:54, 7. Apr 2006 (CEST)
Was ist die *NsV-Regel? Danke! Hans Urian 10:54, 10. Nov. 2018 (CET) (PS: Oh, der Abschnitt ist ja uralt, vielleicht liest's ja trotzdem jemand)Beantworten
Der Glottisschlag wird üblicherweise nicht als Phonem der Standardsprache angesehen, weil er eben nicht in allen Varietäten der Standardsprache auftritt, ebenso die r-Vokalisierung. Die grösste Aussicht auf Konsens hat wohl eine Umschrift, wie sie in üblichen Wörterbüchern anzufinden ist, z.B. im Rechtschreibduden oder in den Langenscheidts. -- j. 'mach' wust | ✑ 10:49, 7. Apr 2006 (CEST)
Zum Konsens: Stimmt, siehe hier, hatte ich nicht beachtet. (*NsV-Regel gilt aber auch in der Wiki.)
Aber deine Begründung zum Glottal Stop ist so nicht richtig (weil er eben nicht in allen V. der Standardsprache auftritt). Varietäten sind ja eben gerade nicht Standard. Er ist natürlich kein Phonem, da seine Verteilung vorhersagbar ist. Was aber in der Aussprache egal ist, da schreibt man ja keine zugrundeliegende Phonemsequenz, sondern oberflächige Phonsequenz. Also zu den Wörtern oben: Bis auf den für Nonsens (muss [ˈnɔnzɛns] oder vielleicht sogar [ˈnɔnzəns](?) sein) sind deine Vorschläge zwar nicht phonetisch korrekt, entsprechen aber Wiki-Standard und wir werden sie daher auch verwenden. (Sorry, wenn ich ein wenig altklug rüber komme, aber als Phonologe ist man bei solchen Ungenauigkeiten etwas pingelig. :-) ) Viele Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 13:49, 7. Apr 2006 (CEST)
Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich tu ja selber so! In Ingrid Hoves Übersicht zu Untersuchungen zum Schweizer Standarddeutsch (Ingrid Hove: Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Tübingen: Niemeyer 2002, S. 95) berichtet sie zwar, alle fünf angeführten Untersuchungen behaupteten einstimmig, der Glottisschlag trete im schweizerischen Standarddeutsch nicht auf, doch in ihrer eigenen Untersuchung sei er in rund einem Zehntel der Fälle eben doch realisiert worden, und im Wort Beerdigung sogar in 63 % (bei 62 Belegen). Ihr Fazit: es gebe "drei Faktoren, welche die Realisierung des Glottisverschlusslauts begünstigen können: die Überbrückung des Hiatus, die Hervorhebung von Wörtern und eine sprecherabhängige Komponente" (S. 94). Aber auch, dass der Glottisschlag im Schweizer Standarddeutsch "offenbar viel seltener gesprochen wird als in Deutschland" (S. 94). -- j. 'mach' wust | ✑ 17:12, 7. Apr 2006 (CEST)
Das sollte er in der Tat. Alle oberdeutschen Sprachen vermissen die Regel, einen Glottal Stop einzufügen. (Das ist eines der Merkmale dieser Untergruppe.) (Ich spreche Beerdigung übrigens [pəˈæˠːʈʂɯŋ], also auch ohne Glottal Stop.) Na denn, wollen wir mal die übrigen Wörter angehen... --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 17:56, 9. Apr 2006 (CEST)

Siehe Srb, Srb (Gemeinde), Wilhelm Srb-Schloßbauer, Václav Srb, Manfred Srb, Jan Srb. Aus gegebenem Anlass unter deutsch, kroatisch, serbisch, tschechisch, slowakisch eingeordnet. Gibt es eine gemeinsame Aussprache? Muss jeder Mensch, jede Stadt und jedes Volk individuell behandelt werden? -- Pemu (Diskussion) 19:05, 28. Jan. 2013 (CET)Beantworten

kroatisch, serbisch, tschechisch und slowakisch [sr̩b], wobei das [r̩] mit Punkt drunter den Silbenkern darstellt; die Slawen können auch einige Konsonanten (r, l, n) als Silbenträger verwenden wie unsereins nur Vokale. Wie die „deutsche“ Aussprache lauten würde, müsste wohl jeder Namensträger für sich selbst entscheiden. Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 20:01, 28. Jan. 2013 (CET)Beantworten
Was ist der Unterschied zwischen dem von Dir gegebenen r̩ und dem unter Liste der IPA-Zeichen#R gegebenen r̝? -- Pemu (Diskussion) 09:17, 31. Jan. 2013 (CET)Beantworten
Das steht doch dort: Das [r̝] wird „gleichzeitig gesprochen mit [ʒ]“. —[ˈjøːˌmaˑ] 09:56, 31. Jan. 2013 (CET)Beantworten
Aber das r̩ steht dort nicht. Wie wird das ausgesprochen? -- Pemu (Diskussion) 14:45, 3. Feb. 2013 (CET)Beantworten
Wie ein normales [r]. Der Unterstrich gibt nur an, dass [r] silbische Qualität hat, die Silbe also keinen Vokal benötigt. Silbisches r gibt es im Deutschen kaum, silbisches n jedoch häufig: die Verbendung -en wird gewöhnlich nur [n̩] gesprochen: sprechen [ˈʃpʁɛçn̩]. -- MacCambridge (Diskussion) 17:33, 3. Feb. 2013 (CET)Beantworten

Kenne aus den Medien die Betonung auf erster Silbe, aber sowohl mit oː als auch mit ɔ. -- Pemu (Diskussion) 00:14, 23. Jun. 2013 (CEST)Beantworten

Oft als [ʀoːma], in jüngster Zeit (seit dem letzten Internationalen Tag der Sinti und Roma oder wie auch immer das hieß) eher [ʀɔma]
Ich persönlich spreche [ʁoːmɑ] --Macchiavelli2 (Diskussion) 20:57, 19. Apr. 2015 (CEST)Beantworten
In der phonetischen Dokumentation des Standarddeutschen (vgl. Duden-Aussprachewörterbuch sowie Deutsches Aussprachewörterbuch) wird als primäre Standardlautung [ˈʁoːma] (mit geschlossenem Langvokal [oː] und vorderem Hauptakzent) verzeichnet. Die Variante mit offenem Kurzvokal [ˈʁɔma] ist regional und im medialen Sprachgebrauch ebenfalls verbreitet, gilt lexikografisch jedoch als Nebenform.
Im Romanes selbst (sowie im internationalen englischen Sprachgebrauch) lautet die Aussprache typischerweise [ˈroːma] mit alveolarem Zungenspitzen-r bzw. im Englischen [ˈroʊmə]. Authentische Video-Aussprachebeispiele von Muttersprachlern und aus internationalen Berichten lassen sich auf SayItVid nachhören. Für den Artikelkopf empfiehlt sich daher die Angabe [ˈʁoːma] (bzw. unter Berücksichtigung der Nebenform [ˈʁoːma], auch [ˈʁɔma]). --~2026-54409-88 (Diskussion) 21:33, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

fränkische IPA wäre engesprebt. … «« Man77 »» Wiki loves signatures 20:03, 30. Mär. 2015 (CEST)Beantworten

Für die Einheimischen dürfte die Aussprache des oben stehenden Gemeindenamens klar sein, jedoch ist für den Laien nicht unbedingt eindeutig, ob Immenstaad wie st oder sch gesprochen wird. – PsY.cHo, 16:19, 17. Mai 2015 (CEST)Beantworten

Da es sich um eine oberdeutsche Gemeinde handelt, dürfte es ['ɪmənʃtaːt] ausgesprochen werden. --Macchiavelli2 (Diskussion) 22:55, 25. Jul. 2015 (CEST)Beantworten

Im Artikel steht bislang [opɛl-ɡæŋ], was ich für fragwürdig halte. Müsste es nicht eher [ˈoːpəlˌɡɛːŋ] heißen? (Sie auch Artikeldisk.) -- MonsieurRoi (Diskussion) 11:34, 4. Sep. 2017 (CEST)Beantworten

Langes oder kurzes u? Hinweis auf Diskussionsseite. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱

[u'ʀaːnʊs], angelehnt bspw. an Uran?

['uːranʊs], denn das a ist kurz, und wenn die zweitletzte Silbe kurz ist, wird nach lateinischen Betonungsregeln auf der drittletzten Silbe betont. Bei Uranium steht das u in der viertletzten Silbe, deshalb springt die Betonung nach derselben Regel auf das a, welches dadurch im Deutschen und einigen anderen Sprachen automatisch gedehnt wird; die Betonung wird dann auch in der gekürzten eingedeutschten Form Uran beibehalten. --Megalogastor (Diskussion) 15:06, 24. Aug. 2022 (CEST)Beantworten
Die von Megalogastor dargelegte lateinische Pänultimaregel ist historisch und etymologisch völlig zutreffend: Da das /a/ in lat. Ūranus (aus altgriechisch Οὐρανός Ouranós) kurz ist (Quantität: /ŭ/), fällt der Wortakzent zwingend auf die drittletzte Silbe (Antepänultima).
  • Im Standarddeutschen lautet die verbindliche phonematische Transkription daher [ˈuːʁanʊs] (mit geschlossenem [uː], kurzem [a] und vorderem Hauptakzent; vgl. Duden-Aussprachewörterbuch und DAWB). Eine Betonung auf dem [a] (*[uˈʁaːnʊs]) ist standardsprachlich inkorrekt und beruht auf einer falschen Analogie zum chemischen Element Uran [uˈʁaːn].
  • Im Englischen gilt in der Astronomie heute standardmäßig die Erstsilbenbetonung [ˈjʊərənəs] bzw. GenAm [ˈjʊrənəs]. Die traditionelle Nebenform [jʊˈreɪnəs] wird im anglophonen Raum im wissenschaftlichen Kontext meist vermieden, um das Wortspiel mit your anus zu umgehen.

Authentische Video-Aussprachebeispiele von Wissenschaftlern und Muttersprachlern lassen sich auf SayItVid nachhören. Für den Artikelkopf ist die Angabe [ˈuːʁanʊs] somit eindeutig die zu bevorzugende Norm. --~2026-54409-88 (Diskussion) 21:32, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

[ˈnɛptuːn]?

Neptunus hat langes u in der zweitletzten Silbe und wird nach lateinischen Betonungsregeln deshalb auf der zweiten Silbe betont. Im Deutschen Neptun wird diese Betonung entweder beibehalten oder, wohl deutlich häufiger, auf die erste Silbe verlegt. --Megalogastor (Diskussion) 15:11, 24. Aug. 2022 (CEST)Beantworten

[ˈmɛʁkuːɐ̯]? Bei den drei Planeten hört man bisweilen sehr unterschiedliche Aussprachen. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 20:46, 23. Okt. 2018 (CEST)Beantworten

Mercurius wird auf dem u der drittletzten Silbe betont, bei der Eindeutschung Merkur ist sowohl Betonung auf der ersten als auf der zweiten Silbe üblich. --Megalogastor (Diskussion) 15:18, 24. Aug. 2022 (CEST)Beantworten

Laut der Diskussion zum Artikel wird die Stadt Kaisers-esch ausgesprochen. Im Hinblick auf Ortsnamen wie Neckarsulm sorgt dies aber meiner Meinung nach für Verwirrung, da auch eine Aussprache Kaiser-sesch möglich wäre.--Leif (Diskussion) 08:33, 25. Dez. 2021 (CET)Beantworten

Vorschlag: [ˌkaɪ̯zɐsˈɛʃ]. --L47 (Diskussion) 08:07, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten

Langes "e" oder kurzes "ä-"? --🌲🐿Tanneneichhorn • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 12:35, 20. Mai 2022 (CEST)Beantworten

Deutsch [ˌʃtakflaˈt͡si̯oːn] oder englisch [ˌstægˈfleɪʃən]? --L47 (Diskussion) 14:59, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten

Beide Angaben haben ihre Berechtigung, je nachdem, ob die standarddeutsche Lautung oder das englische Originallemma beschrieben wird:
  • Im Deutschen ist das Wort phonetisch vollständig integriert; die Standardaussprache lautet [ʃtakflaˈt͡si̯oːn] (mit anlautendem [ʃt], Auslautverhärtung [k] in der ersten Silbe und deutschem Suffix [ˈt͡si̯oːn], vgl. Duden und GWDS).
  • Im englischen Original (geprägt 1965 von Iain Macleod als Kofferwort aus stagnation und inflation) lautet die Aussprache [stæɡˈfleɪʃn̩] (bzw. [ˌstæɡˈfleɪʃən]) mit anlautendem [st], stimmhaftem [ɡ] und Endsilbe [ʃn̩].

Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele aus Wirtschaftsberichten und Analysen lassen sich auf SayItVid nachhören. Für den deutschsprachigen Artikelkopf empfiehlt sich primär die Angabe [ʃtakflaˈt͡si̯oːn] und im etymologischen Abschnitt die Nennung der englischen Ursprungslautung [stæɡˈfleɪʃn̩]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 21:05, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Aussprache. Standard „wäre“ Betonung auf der ersten Silbe, doch hört man auch ein langgezogenes -in wie in slawischen Ortsnamenendungen. --🌲🐿Tanneneichhorn • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 18:21, 9. Mai 2025 (CEST)Beantworten

Bitte angeben, ob die Lautschrift in Received Pronunciation (RP) oder in General American (GenAm) ist.
Please indicate whether the transcription is in Received Pronunciation (RP) or in General American (GenAm).

Siehe auch Antwort unter #Spanisch. Der Ausdruck wird jedoch in Amerika von Amerikanern (GenAm) verwendet. Wie wäre da die Lautschrift? --Fährtenleser (Diskussion) 16:57, 15. Jul. 2023 (CEST)Beantworten

(GenAm) Wird der Nachname der US-Schauspielerin [heɪtʃ] (mit halbgeschlossenem E im Dipthong und stimmloser Affrikate) oder [hɛɪ̯d͡ʒ] (mit halboffenem E und und stimmhafter Affrikate) notiert? Oder nochmal anders? Hörbeispiele Originalton Heche: , , . 88.76.171.14 21:41, 23. Aug. 2022 (CEST)Beantworten

Die korrekte phonematische Umschrift im amerikanischen Englisch (General American) lautet [ˈheɪtʃ] mit dem geschlossenen Diphthong [eɪ] und stimmloser postalveolarer Affrikate [tʃ], analog zum englischen Buchstabennamen H (aitch) mit vorangestelltem /h/. Eine stimmhafte Affrikate [dʒ] am Wortende entspricht nicht der tatsächlichen Aussprache und wurde von ihr selbst auch nicht verwendet (sie beschrieb die Aussprache ihres Nachnamens wiederholt als Reim auf den Buchstaben H). Für die Artikeleinleitung empfiehlt sich daher die Angabe: ˈæn ˈheɪtʃ (bzw. für den Nachnamen isoliert ˈheɪtʃ). Authentische Video-Aussprachebeispiele von Muttersprachlern im Satzkontext lassen sich auf SayItVid nachhören. --~2026-54409-88 (Diskussion) 16:35, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Bitte in der Artikel-Intro mal schaun ob die Angabe „Sandbagger (Aussprache: sænd bægger) “ so passt. Danke. --Tom (Diskussion) 14:23, 23. Nov. 2021 (CET)Beantworten

Die bisherige Angabe ist eine angenäherte Behelfsumschrift, aber kein standardisiertes IPA. Korrekt transkribiert lautet es im amerikanischen Englisch (GenAm) [ˈsændˌbæɡər] (mit rhotischem Auslaut und Nebenbetonung) bzw. britisch (RP) [ˈsændˌbæɡə]. Für die Artikeleinleitung empfiehlt sich daher: ˈsændˌbæɡər. --~2026-54409-88 (Diskussion) 22:57, 8. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Ist ˈpætnvɪl richtig? Freundliche Grüße,--Vergänglichkeit (Diskussion) 13:14, 27. Okt. 2020 (CET)Beantworten

Ja, das ist phonematisch zutreffend: Im amerikanischen Englisch (benannt nach General George S. Patton) lautet die Aussprache [ˈpætn̩vɪl] bzw. phonematisch [ˈpætnvɪl], mit primärer Betonung auf der ersten Silbe. Der mittlere unbetonte Vokal fällt im schnellen Sprachfluss typischerweise weg (Synkope/silbisches [n̩]), und das /t/ wird vor silbischem Nasal häufig als glottaler Verschluss [ˈpæʔn̩vɪl] realisiert. Im regionalen Sprachgebrauch in Baden-Württemberg hört man vereinzelt auch die eingedeutschte Lautung [ˈpatn̩vɪl] oder [ˈpɛtn̩vɪl]. Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele für den Namensbestandteil lassen sich auf SayItVid nachhören. --~2026-54409-88 (Diskussion) 00:43, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Im amerikanischen Englisch (General American) wird der Name der Lenkwaffe (abgeleitet von der traditionellen irischen Schlagwaffe bzw. dem Ort Shillelagh) phonematisch als [ʃɪˈleɪli] bzw. mit abgeschwächtem initialem Vokal [ʃəˈleɪli] ausgesprochen, mit primärer Betonung auf der zweiten Silbe (entspricht der englischen Ausspracheform shil-LAY-lee). Selten begegnet auch die Variante [ʃɪˈleɪlə]. Für die Artikeleinleitung empfiehlt sich standardisiert: ʃɪˈleɪli. Authentische Video-Aussprachebeispiele von Muttersprachlern lassen sich auf SayItVid nachhören. --~2026-54409-88 (Diskussion) 13:53, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

(Received Pronunciation) --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 17:03, 20. Mär. 2018 (CET)Beantworten

In traditioneller britischer Standardaussprache (Received Pronunciation) lautet die phonematische Transkription [ˈɹɒbət ˈhʊk] (vereinfacht auch [ˈrɒbət ˈhʊk]). Charakteristisch für RP ist der offene, gerundete Hinterzungenvokal [ɒ] im Vornamen, das nicht-rhotische unbetonte Schwa [ət] am Silbenende sowie das kurze, geschlossene [ʊ] im Nachnamen Hooke. Im amerikanischen Englisch (General American) lautet die Aussprache rhotisch und ungerundet [ˈɹɑːbɚt ˈhʊk]. Authentische muttersprachliche Video-Aussprachen des Namens im wissenschaftsgeschichtlichen Kontext lassen sich auf SayItVid nachhören. --~2026-54409-88 (Diskussion) 00:43, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Betonung lt. Fließtext auf der zweiten Silbe; Lautung? -- Pemu (Diskussion) 09:02, 16. Sep. 2014 (CEST)Beantworten

Im amerikanischen Englisch (GenAm) wird der Borough in New Jersey auf der zweiten Silbe mit Diphthong ausgesprochen: [bəˈɡoʊtə] (im Unterschied zur kolumbianischen Hauptstadt Bogotá: [boɣoˈta]). Authentische Aussprachebeispiele von Muttersprachlern im Satzkontext lassen sich auf SayItVid nachhören. --~2026-54409-88 (Diskussion) 22:30, 8. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

--> wie in IPA-Lautschrift darstellen? Soll klingen wie "Chee:rum" -- Tommes (Roter Frosch) 23:43, 11. Jun. 2011 (CEST)Beantworten

Die Wahrnehmung als „Chee:rum“ trifft den phonologischen Kern und geht auf die anglisierte Lautübernahme aus dem Schottisch-Gälischen zurück:
  • Gälische Originalaussprache: Im Gälischen heißt die Ruine Caisteal Tioram [ˌkʰaʃtʲəl̪ˠ ˈtʲʰiɾəm] (zu gälisch tioram = „trocken“, bezugnehmend auf die Gezeiteninsel Eilean Tioram). Der Anlaut [tʲʰ] ist ein palatalisierter stimmloser Plosiv vor Vorderzungenvokal.
  • Anglisierte Lautschrift: Bei der Übernahme ins schottische und allgemeine Englisch wird dieser gälisch-palatale Laut regelmäßig als stimmlose postalveoläre Affrikate [t͡ʃ] (wie in engl. cheer) realisiert. Die anglisierte Aussprache lautet daher [ˈkɑːsəl ˈt͡ʃiːɹəm] (schottisch-englisch oft mit kurzem Vokal [ˈkasəl ˈt͡ʃiɾəm]; US-amerikanisch mit [æ]: [ˈkæsəl ˈt͡ʃiːɹəm]).

Authentische Belegbeispiele zur Aussprache von castle im Satzkontext mit dialektaler Gegenüberstellung (RP vs. General American) lassen sich u. a. auf SayItVid: castle nachvollziehen; die anglisierte Form des Eigennamens ist auf SayItVid: tioram verzeichnet. Für den Artikelkopf empfiehlt sich daher die Angabe: gälisch [ˌkʰaʃtʲəl̪ˠ ˈtʲʰiɾəm], englisch anglisierend [ˈkɑːsəl ˈt͡ʃiːɹəm]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 15:17, 11. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

ist die Aussprache [ɡɒf dʒuːl], [ɡɔːf dʒuːl] oder noch anders? Namensgeber sind en:John Gough (natural philosopher) und James Prescott Joule. --ulm 11:04, 4. Jul. 2011 (CEST)Beantworten

RP Gough [ɡɒf], GenAm Gough [ɡɑːf]; Joule (Einheit) [dʒuːl] oder [dʒaʊl]. Theoretisch also vier Varianten, ob sich für den Effekt eine eingebürgert hat, weiß ich nicht. -- MonsieurRoi (Diskussion) 18:32, 23. Sep. 2012 (CEST)Beantworten
Im modernen naturwissenschaftlichen und fachsprachlichen Gebrauch ist für die Benennung der physikalischen Einheit sowie des Eponyms international ganz überwiegend die Lautung [dʒuːl] (mit Langvokal [uː]) standardisiert. Die historische Diphthongvariante [dʒaʊl] (reimend auf owl), die gelegentlich für James Prescott Joule im 19. Jahrhundert angeführt wird, gilt in der heutigen Lexikografie (z. B. Oxford, Merriam-Webster) als veraltet bzw. randständig. Dies belegen auch über 100 Videoaussprachen aus universitären Physik- und Thermodynamik-Vorlesungen auf SayItVid: joule.
Für Gough gilt im britischen Standard (RP) regulär [ɡɒf] (mit kurzem Hinterzungenvokal wie in cough) und im amerikanischen Englisch (GenAm) ungerundet [ɡɑːf] bzw. mit Vokalrundung [ɡɔːf]. Für den Effekt ergeben sich daher die beiden gebräuchlichen Standardformen:

Dort ist eine Aussprache der Abkürzung LTC als Wort ("lit-si") angegeben. Diese sollte irgendiwe professionalisiert werden. -- 176.198.252.199 09:31, 12. Mär. 2014 (CET)Beantworten

Die Abkürzung LTC wird im Englischen als reguläres Initialwort Buchstabe für Buchstabe mit Endbetonung gesprochen: [ˌɛl.tiːˈsiː]. Eine Lesung als Kunstwort („lit-si“) ist fachsprachlich unüblich. Für das zugrundeliegende Kompositum longitudinal timecode lautet die phonematische Transkription:

Authentische Video-Aussprachebeispiele von englischen Muttersprachlern im Fach- und Satzkontext lassen sich auf SayItVid nachhören. Für den Artikelkopf empfiehlt sich daher die Angabe: [ˌɛl.tiːˈsiː] bzw. für das Volllemma [ˌlɑːndʒəˈtuːdɪnl̩ ˈtaɪmkoʊd]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 21:00, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Hallo, kann bitte mal kurz jemand überprüfen, ob die IPA-Schreibweise im Einleitungssatz der verlinkten Audiodatei entspricht? Ich habe das von wikt:en:squawk kopiert … Danke, --El Grafo (COM) 15:30, 15. Nov. 2012 (CET)Beantworten

Ja, das passt im Wesentlichen: Die Angabe [skwɔːk] gibt die traditionelle britische (RP) bzw. die gerundete amerikanische Aussprache zutreffend wieder. Im modernen amerikanischen Englisch (GenAm) wird der Vokal je nach Dialekt und Cot-caught-merger häufig auch ungerundet als [skwɑːk] realisiert; die verlinkte US-Audiodatei nutzt die gerundete Variante [skwɔːk]. Authentische Video-Aussprachen von Muttersprachlern (sowohl US als auch UK) im fliegerischen und allgemeinen Kontext lassen sich auf SayItVid nachhören. --~2026-54409-88 (Diskussion) 23:44, 8. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Der Mann spricht sich "Heede" aus, das würde ich gerne ergänzen. --LimboDancer (Diskussion) 11:28, 1. Feb. 2013 (CET)Beantworten

@LimboDancer:bist du dir mit der Aussprache da sicher? Ich nehme an, du meinst, er spricht sich wie das englische Verb "to heed" /hi:d/ aus. Allerdings sagt diese Quelle (S. 329) aus, dass Heade seinen Namen UND wahrscheinlich seine Aussprache von "Heed" zu "Heade" geändert hat, also die Aussprache wahrscheinlich von /hi:d/ zu /hed/, wie engl. für Kopf. --Mats mats (Diskussion) 13:29, 31. Aug. 2018 (CEST)Beantworten
Die biographische und lexikografische Quellenlage stützt die Aussprache als [hiːd] (homophon zu engl. heed): Der maßgebliche Werkmonograf und Kunsthistoriker Theodore E. Stebbins Jr. (The Life and Works of Martin Johnson Heade, Yale University Press, S. 4–5 sowie Martin Johnson Heade: A Critical Analysis and Catalogue Raisonné, 2000) belegt, dass Heade als Sohn von Joseph Cowell Heed in Bucks County (Pennsylvania) geboren wurde und die Schreibung erst um 1846 zu Heade änderte. Die überlieferte Familienaussprache blieb dabei nachweislich [hiːd], wenngleich im heutigen englischen Kunstbetrieb analog zu head vereinzelt auch [hɛd] artikuliert wird. Die authentische englische Realisierung von [hiːd] lässt sich anhand zahlreicher muttersprachlicher Videoaussprachen im Satzkontext auf SayItVid: heed nachvollziehen; für den Eigennamen Heade ist ebenfalls die Belegstelle auf SayItVid: Heade verzeichnet. Für den Artikelkopf empfiehlt sich daher die historische Primäraussprache [ˈmɑːɹtɪn ˈdʒɒnsən hiːd] mit der Nebenvariante [hiːd, hɛd]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 12:49, 11. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Im Artikel ist eine Lautschrift angegeben, aus der ich, wenn ich sie mir vorspreche, "Phaze Alternation Line" heraushöre. Liege ich falsch? Kann das bitte sonst jemand korrigieren? -- Pemu (Diskussion) 23:05, 3. Aug. 2015 (CEST)Beantworten

Davor hatte es gepasst. --Leyo 23:19, 3. Aug. 2015 (CEST)Beantworten
Danke. Ich habe erstmal aus einer alten Version des Artikels, die den "Alternation"-Fehler noch nicht enthielt, die Lautschrift kopiert.
Allerdings möchte ich das nachwievor vorhandene stimmhafte S bei "Phase" nochmal überprüfen lassen. Aus meiner Schulzeit kann ich mich nicht an ein stimmhaftes S erinnern, ebensowenig höre ich es beim Anhören-Link von dict.leo. -- Pemu (Diskussion) 12:03, 4. Aug. 2015 (CEST)Beantworten
Das stimmhafte [z] am Wortende von englisch phase [feɪz] ist phonologisch und lexikografisch völlig korrekt und verbindlich (vgl. LPD, EPD sowie OED: RP/GenAm [feɪz], im exakten Reim auf daze /deɪz/ bzw. gaze /ɡeɪz/ und in klarem Minimalkontrast zum stimmlosen [s] in face /feɪs/). Im Englischen wird das Graphem ‹se› nach Diphthong in Substantiven und Verben dieser Lautstruktur regelmäßig stimmhaft als [z] realisiert (ebenso in phrase [freɪz] oder praise [preɪz]). Eine Aussprache mit stimmlosem [s] beruht auf einer im deutschen Sprachraum verbreiteten falschen Übertragung der deutschen Auslautverhärtung. Die phonetische Realisierung mit stimmhaftem Auslaut lässt sich anhand tausender nativer Video-Aussprachebeispiele im Satzkontext auf SayItVid nachvollziehen. Die Angabe [feɪz ˈɒltəneɪtɪŋ laɪn] im Artikel ist bezüglich des stimmhaften [z] somit zutreffend (für britisches Englisch empfiehlt sich bei alternating genauer die Variante [ˈɔːltəneɪtɪŋ]). --~2026-54409-88 (Diskussion) 20:23, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Bitte die korrekte Aussprache des Lemmas angeben, wie sie im Lied vorkommt. Der Entwurf findet sich zurzeit hier. --Morten Haan · Wikipedia ist für Leser da 17:04, 4. Mai 2013 (CEST)Beantworten

Vorschlag: [dænsɪn kɹɛɪ̯zi], also eher dancin’, wenn ich mich nicht verhört habe. --L47 (Diskussion) 17:55, 4. Mai 2013 (CEST)Beantworten
Ja, das g wird wohl verschluckt, bezüglich des æ-Lauts bin ich mir aber nicht sicher. --Morten Haan · Wikipedia ist für Leser da 17:59, 4. Mai 2013 (CEST)Beantworten
Der Laut [æ] ist im amerikanischen Englisch (GenAm) hier völlig regulär: Im Gegensatz zum britischen Standard (RP) mit Hinterzungenvokal [ˈdɑːnsɪŋ] wird dancing im US-Englischen (und somit auch von der kalifornischen Sängerin Miranda Cosgrove) standardmäßig mit dem offenen Vorderzungenvokal [æ] artikuliert: [ˈdænsɪŋ] bzw. umgangssprachlich im Liedtempo apokopiert [ˈdænsɪn] (vgl. über 2.300 authentische Videoaussprachen auf SayItVid: dancing). Gekoppelt mit crazy [ˈkɹeɪzi] lautet die gesungene Phrasierung somit [ˈdænsɪn ˈkɹeɪzi], standardsprachlich voll artikuliert [ˈdænsɪŋ ˈkɹeɪzi]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 21:37, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Cut-shall oder Cuts-hall? --84.151.138.180 00:43, 15. Nov. 2013 (CET)Beantworten

Erledigt --Mats mats (Diskussion) 15:10, 31. Aug. 2018 (CEST)Beantworten

Dem englischen Artikel entnehme ich, dass es eine Sonderaussprache gibt. Ich kenne mich mit der Lautschrift nicht so gut aus, könnte jemand das freundlicherweise übernehmen? Danke und Grüße -- RTH (Diskussion) 17:21, 12. Dez. 2013 (CET)Beantworten

[ˈstænɪd͡ʒˌtʌnɫ̩s] würde ich nach der dortigen Angabe sagen. Gruß —[ˈjøːˌmaˑ] 18:23, 12. Dez. 2013 (CET)Beantworten
Ah, danke, also nicht gar noch mit „ai“... ich meinte diesen Hinweis „...(pronounced Stannige)“? Ich kopiere deinen Macro einfach in den Artikelkopf, korrekt? -- LG RTH (Diskussion) 16:45, 13. Dez. 2013 (CET)Beantworten
Ein „ai“ erschließt sich mir da nicht, nein. Kannst gern kopieren. Viele Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 18:33, 13. Dez. 2013 (CET)Beantworten
Schon gemacht, danke noch mal! (und erl.) -- RTH (Diskussion) 18:55, 13. Dez. 2013 (CET)Beantworten

Hier wurde die IPA rausgenommen. War die falsch? Das sollte doch englisch transkribiert werden, deutsch macht doch keinen Sinn oder liege ich hier falsch? Quark (Diskussion) 01:11, 5. Feb. 2016 (CET)Beantworten

Ich schaue mir ganz bewusst nicht an, was im Artikel stand, um unvoreingenommen zu tippen. Ich habe viel mit (u.a. Jazz-)Musikern auch aus dem anglophonen Ausland zu tun gehabt und nie etwas anderes als [ˈstaɪ̯nˌwæɪ] gehört. —[ˈjøːˌmaˑ] 09:08, 5. Feb. 2016 (CET)Beantworten
Danke. Im Artikel stand übrigens [ˈstaɪnweɪ]. Werde das nach reiflicher Überlegung aber erstmal nicht einbauen, da dies für wp:BKL eher unüblich scheint und dann auch schwierig wird, wenn ein Teil der Lemmata eine andere Aussprache hat. Quark (Diskussion) 00:45, 9. Feb. 2016 (CET)Beantworten

Erledigt

Aussprache

Lautschriftvorschläge: [po'aːzœj] [pwa'zœj] difflink

wissen.de:

also ich würde es persönlich wie Vorschlag nr 2 aussprechen Nirmaz (Diskussion) 04:03, 31. Jan. 2018 (CET)Beantworten

(wurde zurecht auf der Diskussionsseite gewünscht) -AndreasPraefcke (Diskussion) 11:23, 8. Mai 2013 (CEST)Beantworten

Vorschlag: [ˌpolgoˈgɛ̃] —[ˈjøːˌmaˑ] 17:38, 8. Jun. 2014 (CEST)Beantworten

Meines Erachtens ist [ˈʒypilɛr] falsch, und es müßte [ˌʒypiˈlɛr] heißen. --🌲🐿Tanneneichhorn • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 21:15, 19. Nov. 2018 (CET)Beantworten

Das [r] stimmt sicher nicht. … «« Man77 »» Alle Angaben ohne Gewehr. 23:47, 25. Mär. 2020 (C:ET)
Schaut mal auf der englischen WP, da stehen die frz. und die niederl. Aussprachen - es geht ja immerhin um ein belgisches Bier!--mats (Diskussion) 20:54, 26. Mär. 2020 (CET)Beantworten

Bei französischer Aussprache vermutlich das V wie in TGV, und dann irgendwie cent cinquante.

Vorschlag: [ve sɛ̃ sɛ̃ŋˈkɑ̃t]. --87.178.19.186 19:46, 14. Jul. 2013 (CEST)Beantworten
würde nein sagen da 100 und 50 andere Nasalvokale haben. [ve sɑ̃ sɛ̃ˈkɑ̃t] wäre meiner Meinung nach passender. Siehe dazu auch [1] Nirmaz und [2] (Diskussion) 13:27, 28. Okt. 2017 (CEST)Beantworten

sind wohl die, die im Radio mit ßeжeté gemeint sind. Wer kann das in IPA?

[seʒete] Nirmaz (Diskussion) 04:03, 31. Jan. 2018 (CET)Beantworten

[bu.ʃa.'lɛs] oder [bu.ʃa.'lɛ:]?

--🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 14:29, 30. Jan. 2018 (CET)Beantworten

Französisch-Kanadischer Nachname. Audio der Aussprache hier. Vielen Dank vorab! --Abu-Dun (Diskussion) 13:52, 11. Mai 2021 (CEST)Beantworten

Also er selber spricht sich englisch [d͡ʒɛf ɫɘˈmɪːɹ]. Aus einem französischen Mund würde ich aber eher ?[ləˈmiː​ʁ] erwarten. --L47 (Diskussion) 21:01, 11. Mai 2021 (CEST)Beantworten
Vielen Dank! Ich würde ich diesem Fall seine Aussprache bevorzugen. Klingt hier auch so. --Abu-Dun (Diskussion) 21:21, 11. Mai 2021 (CEST)Beantworten
Bitte um korrekten IPA-Hinweis. Danke! --Bluemountain 15:18, 6. Okt. 2010 (CEST)Beantworten
Der Nachname ist so aber nicht irischsprachig, sondern anglisiert. Also ist nur ein engl. Aussprachehinweis sinnvoll (den gibt z.B. die engl. Wikipedia en:Máire Geoghegan-Quinn samt engl. Aussprache des Vornamens mit ['mɑɹə ˈɡeɡɪn ˈkwɪn]). Die irische Form für Geoghegan ist Nic Eochagáin (für Frauen), in etwa [ˌnʲɪkʲ ˈoːxɘɡˠɑːnʲ], Quinn in irisch ist Ó Cuinn (auch Mac Cuinn), für Frauen Ní Cuinn (Nic Cuinn), oder hier, da die Betreffende wohl einen Quinn geheiratet hat: Uí Cuinn [ˌiː ˈkˠiːɲ]. Der Vorname ist irisch [ˈmɑːɾʲɘ]. Und tatsächlich liefern irischsprachige Regierungs-Seiten den gesamten irischsprach. Namen Máire Nic Eochagáin Uí Cuinn. -- MacCambridge (Diskussion) 15:49, 28. Jul. 2012 (CEST)Beantworten
Den irischsprach. Namen habe ich mal ergänzt (für jmd., der in der Gaeltacht geboren wurde und Gaeltacht-Ministerin war auch ganz sinnvoll), für die Umschrift wünschte ich mir dann aber doch noch eine Bestätigung bzw. Berichtigung. -- MacCambridge (Diskussion) 15:57, 28. Jul. 2012 (CEST)Beantworten

(Wird velarer Nasal plus g oder nur velarer Nasal gesprochen?)

    • Vorschlag [ˈpantalaˑ flaˑˈvɛskeːns] oder [ˈpantalaˑ flaˑˈvɛstsɛns] -- Olaf Studt 30. Sep. 2007

Bitte Kontrolle der aufgeführten Lautschrift (entstanden nach Informationen in Diskussion)

(mithilfe von »en:Hebrew phonology« zu erweitern.):

Ehrlich? Ich dachte immer, bei Transkriptionen ins latenische Alphabet steht das J (auch in denen für Deutschsprecher) immer für [dʒ], und das Y immer für [j]?!? --SPS ♪♫♪ eure Meinung 15:47, 19. Mai 2006 (CEST)Beantworten
    • tsalagi, approx. [t͡salagi] or [t͡sʰalaki] ? (not a native word) -Kwamikagami
Die Aussprache des Namens der Cherokee gliedert sich nach der anglophonen Standardpraxis (General American / RP) und dem indigenen Autonym wie folgt:
1. Englische Standardaussprache [ˈt͡ʃɛrəkiː] (bzw. GenAm [ˈt͡ʃɛɹəkiː]; Respelling: CHAIR-uh-kee): Im Englischen liegt die Primärbetonung auf der ersten Silbe mit stimmloser postalveolärer Affrikate [t͡ʃ], gefolgt von unbetontem Schwa [ə] und langem geschlossenem Vorderzungenvokal [iː]. Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele von Sprachwissenschaftlern, Historikern und Muttersprachlern im Satz- und Vortragskontext lassen sich auf SayItVid: Cherokee (421 Videobelege) nachhören.
2. Autonym / Cherokee-Sprache (Tsalagi Gawonihisdi) [d͡ʒalaɡi] (bzw. traditionell im östlichen Dialekt [t͡salagi] oder aspiriert [t͡sʰalaki]): Die indigene Eigenbezeichnung lautet Tsalagi (Cherokee ᏣᎳᎩ). In der Phonologie des Cherokee existiert kein phonematischer Stimmhaftigkeitskontrast bei Verschlusslauten und Affrikaten; im westlichen Otali-Dialekt (Oklahoma) wird das Wort intervokalisch sonor/stimmhaft als [d͡ʒalaɡi] realisiert, während im östlichen Kituhwa-Dialekt (North Carolina) die stimmlose bzw. aspirierte Artikulation [t͡salagi] / [t͡sʰalaki] vorherrscht. Die Annahme von Kwamikagami trifft somit auf die traditionelle östliche Aussprachetradition zu. Der Tonverlauf folgt regulär der Tonkontur 2-2-4 (tiefe Töne auf den ersten beiden Silben, ansteigend auf der Schlusssilbe).
3. Empfehlung für den Artikelkopf:
Für die Artikeleinleitung von Cherokee bzw. Cherokee (Sprache) empfiehlt sich primär die englische Standardtranskription ˈt͡ʃɛrəkiː nebst dem Hinweis auf das indigene Autonym Cherokee ᏣᎳᎩ [d͡ʒalaɡi] (östlich [t͡salagi]). --~2026-54409-88 (Diskussion) 10:49, 20. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Die Aussprache des Namens der Chickasaw gliedert sich nach der anglophonen Standardpraxis (General American / RP) und dem indigenen Autonym wie folgt:
1. Englische Standardaussprache [ˈt͡ʃɪkəˌsɔː] (Respelling: CHIK-uh-saw): Im Englischen liegt die Primärbetonung auf der ersten Silbe mit stimmloser postalveolärer Affrikate [t͡ʃ], gefolgt von unbetontem Schwa [ə] und sekundär betontem Hinterzungenvokal [ɔː] (bzw. bei nordamerikanischem Cot-caught-merger [ˈt͡ʃɪkəsɑː]). Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele von Historikern, Dozenten und Stammesvertretern der Chickasaw Nation im Satz- und Vortragskontext lassen sich auf SayItVid: Chickasaw (11 Videobelege) nachhören.
2. Autonym / Chickasaw-Sprache (Chikashshanompa') [t͡ʃiˈkaʃːa]: Die indigene Eigenbezeichnung lautet Chikashsha (historisch anglisiert auch Chikasha). Kennzeichnend ist die Betonung der Mittelsilbe und der geminierte Frikativ [ʃː]. Der Name wird etymologisch auf Maskoki *chikashsha* („Rebell“ bzw. „aus Chicsa stammend“) zurückgeführt.
3. Empfehlung für den Artikelkopf:
Für die Artikeleinleitung von Chickasaw empfiehlt sich primär die englische Standardtranskription ˈt͡ʃɪkəˌsɔː nebst dem Hinweis auf das indigene Autonym Chikashsha [t͡ʃiˈkaʃːa]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 00:08, 18. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Die Aussprache des Namens der Choctaw gliedert sich nach der anglophonen Standardpraxis (General American / RP) und dem indigenen Autonym wie folgt:
1. Englische Standardaussprache [ˈt͡ʃɑk.tɔː] (bzw. GenAm [ˈt͡ʃɑktɔ] oder bei nordamerikanischem Cot-caught-merger [ˈt͡ʃɑktɑː], im britischen Englisch [ˈt͡ʃɒktɔː]; Respelling: CHOK-taw): Im Englischen liegt die Primärbetonung auf der ersten Silbe mit stimmloser postalveolärer Affrikate [t͡ʃ], ungerundetem offenem Hinterzungenvokal [ɑ] (LOT-Vokal) und sekundär betontem gerundetem Hinterzungenvokal [ɔː] bzw. [ɔ]. Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele von Stammesvertretern, Historikern und Sprechern der Choctaw Nation im Satz- und Vortragskontext lassen sich auf SayItVid: Choctaw (15 Videobelege) nachhören.
2. Autonym / Choctaw-Sprache (Chahta anumpa) [ˈt͡ʃahta] (auch phonetisch [ˈt͡ʃəhtə]): Die indigene Eigenbezeichnung lautet Chahta (auch Chahta okla für „Choctaw-Volk“). In der Choctaw-Phonologie (Maskoki-Sprachfamilie) besitzt der Name eine Anfangsbetonung mit offenem zentralem Vokal /a/ ([a] bzw. in unbetonten Positionen allophonisch [ə]) und dem stimmlosen glottalen Frikativ /h/ vor dentalem /t/. Standardsprachlich im Choctaw ist die Realisierung mit frikativem Hauchlaut [ˈt͡ʃahta].
3. Empfehlung für den Artikelkopf:
Für die Artikeleinleitung von Choctaw (Volk) empfiehlt sich primär die englische Standardtranskription ˈt͡ʃɑk.tɔː (bzw. britisches Englisch ˈt͡ʃɒktɔː) nebst dem Hinweis auf das indigene Autonym Chahta [ˈt͡ʃahta]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 00:06, 19. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Varianten im Text: Tashunke Witko, Tȟašúŋke Witkó, tchaschunke witko. IPA fehlt.

Die Aussprache des Namens von Crazy Horse gliedert sich nach der anglophonen Standardpraxis (General American / RP) und der indigenen Lakota-Lautung wie folgt:
1. Englische Standardaussprache [ˈkɹeɪzi ˌhɔːɹs] (RP / britisches Englisch [ˈkɹeɪzi ˌhɔːs]; Respelling: KRAY-zee HORSS): Im Englischen liegt die Hauptbetonung auf der ersten Silbe des Adjektivs crazy (/ˈkɹeɪzi/) mit anlautendem rhotischem Approximanten [ɹ], geschlossenem Diphthong [eɪ] und stimmhaftem alveolaren Sibilanten [z]. Das Substantiv horse trägt eine Nebenbetonung (/ˌhɔːɹs/ bzw. im nicht-rhotischen RP /ˌhɔːs/) mit gerundetem halboffenem Hinterzungenvokal [ɔː] und auslautendem stimmlosem Frikativ [s]. Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele von Historikern, Dozenten und Muttersprachlern im Satz- und Vortragskontext lassen sich auf SayItVid: Crazy Horse (21 Videobelege) nachhören.
2. Autonym / Lakota-Sprache (Lakȟótiyapi) [tχaˈʃʊ̃kɛ witˈkɔ]: Die historische Eigenbezeichnung lautet im standardisierten Lakota-Alphabet Lakota Tȟašúŋke Witkó (oft anglisiert als Tashunka Witko).
  • Der erste Namensbestandteil leitet sich vom unalienablen Possessivpräfix tȟa- („sein“) und dem Substantiv šúŋka („Pferd“, historisch auch „Hund“) ab, das im abhängigen Genitiv die reguläre Ablautform -e annimmt: tȟašúŋke („sein Pferd“). Der Anlaut wird mit aspiriertem stimmlosem velar-uvularem Frikativ [tχ] realisiert, gefolgt vom postalveolaren Frikativ [ʃ], dem nasalierten Vokal [ʊ̃] und der Wortbetonung auf der Mittelsilbe [tχaˈʃʊ̃kɛ].
  • Der zweite Bestandteil witkó bedeutet „tollkühn, heilig-unberechenbar, wild“ mit regulärer Endbetonung auf der offenen Silbe [witˈkɔ]. Die im bisherigen Artikeltext vermerkte Umschrift „tchaschunke witko“ war eine unbelegte, laienhafte Behelfsangabe.
3. Empfehlung für den Artikelkopf:
Für die Artikeleinleitung von Crazy Horse empfiehlt sich primär die englische Standardtranskription ˈkɹeɪzi ˌhɔːɹs nebst dem Lakota-Originalnamen mit regulärer IPA-Vorlage Lakota Tȟašúŋke Witkó [tχaˈʃʊ̃kɛ witˈkɔ], deutsch ‚Sein Pferd ist verrückt/tollkühn‘ unter vollständiger Streichung der laienhaften Behelfsschreibung „tchaschunke witko“. --~2026-54409-88 (Diskussion) 10:10, 21. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Siehe Srb, Srb (Gemeinde), Wilhelm Srb-Schloßbauer, Václav Srb, Manfred Srb, Jan Srb. Aus gegebenem Anlass unter deutsch, kroatisch, serbisch, tschechisch, slowakisch eingeordnet. Gibt es eine gemeinsame Aussprache? Muss jeder Mensch, jede Stadt und jedes Volk individuell behandelt werden? -- Pemu (Diskussion) 19:05, 28. Jan. 2013 (CET)Beantworten

Eigener erster Versuch: ​vaʊ̯⁠​​t ​v​ɛ​χɔ​s (also mit stummem r und t, ich bin mir aber zum Beispiel nicht sicher, ob das W nicht als w gesprochen wird). --BlackEyedLion (Diskussion) 09:09, 26. Apr. 2021 (CEST)Beantworten

BlackEyedLion, "Waut Wäichhorst" wäre richtig.--Flodder666 (Diskussion) 12:04, 21. Okt. 2021 (CEST)Beantworten
pidahán ist nicht IPA … «« Man77 »» Wiki loves signatures 00:45, 16. Apr. 2015 (CEST)Beantworten

[ˈɡɔ̃ski], einverstanden? --all apatcha msg 21:39, 30. Jan. 2018 (CET)Beantworten

Mindestens [ˈɡɔ̃w̃ski] wäre auch möglich, siehe diese Quellenzusammenfassung einer noch ausgeklammerten Bearbeitung (anhand der Aussprachen von „leski“/„gąska“, im polnischen Wiktionary). --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 04:04, 31. Jan. 2018 (CET)Beantworten
[ˈɡɔ̃w̃ski] (Wie bei Śląsk.)? --193.110.102.2 14:49, 8. Feb. 2018 (CET)Beantworten
Sind wir ja schon zu zweit, aber das Problem ist, daß es bei Wikipedia ja um Fakten und nicht um Abstimmungen (jedenfalls, was Tatsachen betrifft) geht. ;) Viele Grüße vom --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 14:54, 8. Feb. 2018 (CET)Beantworten

[ˈrɨʃart] als Vorname eindeutig zuzuordnen, Nachname am Ende wie dt. "itzki", Rest: Bitte Muttersprachler etwas vorschlagen. --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 15:01, 8. Feb. 2018 (CET)Beantworten

Portugiesisch

[Quelltext bearbeiten]

"do~ pedru sigundu" ist auch nicht IPA … «« Man77 »» (A) wie Autor 12:00, 14. Dez. 2016 (CET)Beantworten

viele Sprachbeispiele mit z.T. fragwürdiger Lautschriftangabe, siehe Diskussion:Russische Sprache.

--all apatcha msg 15:34, 30. Sep. 2014 (CEST)Beantworten

Aussprache von „Kāmasūtra“ und „Mallanāga Vātsyāyana“

Siehe Srb, Srb (Gemeinde), Wilhelm Srb-Schloßbauer, Václav Srb, Manfred Srb, Jan Srb. Aus gegebenem Anlass unter deutsch, kroatisch, serbisch, tschechisch, slowakisch eingeordnet. Gibt es eine gemeinsame Aussprache? Muss jeder Mensch, jede Stadt und jedes Volk individuell behandelt werden? -- Pemu (Diskussion) 19:05, 28. Jan. 2013 (CET)Beantworten

Hallo und frohe Ostern. Weiß jemadn wie ich am besten Čukarički (auf deutsch ausgesprchen Tschukaritschki) richtig darstellen kann? Ich habe da so meine Schwierigkeiten. Danke!--Nado158 (Diskussion) 14:17, 21. Apr. 2014 (CEST)Beantworten

Hallo. Wie im Diskussionsarchiv des Artikels zu sehen, wird ihr Vorname entgegen dem üblichen Vorgehen mit langem i und l ausgesprochen. Wäre schön, wenn das zur bereits vorhandenen Lautschrift ihres Nachnamens ergänzt werden könnte. --SamWinchester000 (Diskussion) 01:36, 30. Jan. 2016 (CET)Beantworten

Erledigt. --Daniel Bunčić 08:00, 8. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Die Frage ist, ob die deutsche Schuhkrem Erdal gleich ausgesprochen wird wie der türkische und vielleicht auch norwegische Familienname.

Hi, die Frage hatten wir doch schon einmal, und auch geklärt!
Die Schuhcreme spricht sich [ʔɛa̯ˈdaːl], der türkische Name [ˈɛrdal]. Über das norwegische Wort (das in erster Linie eine Landschafts- bzw. Ortsbezeichnung und davon abgeleitet ein Name ist) kann ich nur mit Gewissheit sagen, dass er vorn betont wird, erster Wurf wäre [ˈærdɑːl].
MfG —[ˈjøːˌmaˑ] 11:26, 7. Aug. 2018 (CEST)Beantworten
Mit dem Norwegischen ist es wegen mangelnder Standardsprache schwierig. Ne Kommilitonin in der Skandinavistik, die norwegisch lernt, meinte, dass es [æːɖɑːl] mit Retroflex im Osloer Dialekt sein dürfte. --Kenny McFly (Diskussion) 12:54, 7. Aug. 2018 (CEST)
Kommt gut hin, danke! Dann eben noch vorn betont, ergibt (für diesen Dialekt) [ˈæːɖɑːl]. —[ˈjøːˌmaˑ] 13:05, 7. Aug. 2018 (CEST)Beantworten

ich vermisse Hinweise zur Betonung der Silben. (nicht signierter Beitrag von ?? (Diskussion | Beiträge))

Im Artikel drin steht momentan [ɕœtbɵlːar]. --Leyo 00:44, 18. Mai 2014 (CEST)Beantworten
Mittlerweile wurde im Artikel die vordere Betonung ergänzt: [ˈɕœtˌbɵlːar]. —[ˈjøːˌmaˑ] 11:46, 8. Aug. 2018 (CEST)Beantworten

Der zweite Teil des Nachnamens ist wohl gemäss Peter Forsberg [bærj], aber wie steht's um den ersten? --Leyo 11:39, 25. Jan. 2013 (CET) PS. Auch für andere schwedische Namen mit „berg“ (Berglund, Bergkvist/Bergqvist, Öberg, usw.) wäre IPA hilfreich.Beantworten

Vermutung: [ˈzɛtːəˌbærj], möglicherweise auch [ˈsɛtːə-]. Ist aber mehr Gefühl als sonstwas nach drei Monaten Uni-Kurs schwedisch. ;-) „berg“ ist aber eigentlich immer [bærj]. --L47 (Diskussion) 18:05, 25. Jan. 2013 (CET)Beantworten
Danke! Dann warten wir am besten auf eine Zweitmeinung bzw. Bestätigung. --Leyo 10:31, 1. Feb. 2013 (CET)Beantworten

Danke! Hans Urian 14:07, 1. Okt. 2018 (CEST)Beantworten

Siehe Srb, Srb (Gemeinde), Wilhelm Srb-Schloßbauer, Václav Srb, Manfred Srb, Jan Srb. Aus gegebenem Anlass unter deutsch, kroatisch, serbisch, tschechisch, slowakisch eingeordnet. Gibt es eine gemeinsame Aussprache? Muss jeder Mensch, jede Stadt und jedes Volk individuell behandelt werden? -- Pemu (Diskussion) 19:05, 28. Jan. 2013 (CET)Beantworten

Genízaros Ich schreibe einen Artikel über die Ethnie der Genízaros und würde das Wort gern auch in Lauschrift angeben. Es wird heute in den USA genutzt. Da ist die Aussprache wahrscheinlich anders als im Spanischen, vermute ich. Daher ggf. zwei Ausspracheformen? Wer kann helfen? --Fährtenleser (Diskussion) 06:47, 18. Jan. 2020 (CET)Beantworten

t͡ʃen:i​θ​aros (dt. "Chenießaros", "ch" wie in "Dach") vielleicht? -- Escla ¿! 22:16, 14. Jul. 2023 (CEST)Beantworten
Erstmal danke Escla! Ich vermute, dass ist die spanische Aussprache, oder? Weißt du, wie lauten würde, wenn es ein US-Amerikaner ausspricht? --Fährtenleser (Diskussion) 08:14, 15. Jul. 2023 (CEST)Beantworten
Ja, ist Spanisch. War ja auch die von dir gestellte "Aufgabe". Amerikanisch? Keine Ahnung. Würde "Dschenißarous" oder ähnliches vermuten. -- Escla ¿! 16:35, 15. Jul. 2023 (CEST)Beantworten
Ich würde für die spanische Aussprache etwas wie [xen'isaros] vermuten. @Escla: wie kommst du auf t͡ʃ ? Und langes n, oder was soll der Doppelpunkt nach dem n bedeuten?
@Fährtenleser: Eine Vermutung eines Wikipedia Ko-Autors reicht doch nicht als Beleg für die Bearbeitung eines Artikels (?) --Digamma (Diskussion) 15:01, 2. Okt. 2023 (CEST)Beantworten
Was heißt hier Beleg? Dies ist doch eine Wunschliste unter Wikipedia-Autoren. Da gehe ich doch davon aus, dass man die Vorschläge verwenden kann. In der Sache wäre sicherlich die spanische und die amerikanische Aussprache interessant, da das Wort im 18. Jh. in Neuspanien aufkam und später bzw. heute in New Mexico verwendet wird. --Fährtenleser (Diskussion) 19:53, 2. Okt. 2023 (CEST)Beantworten
Warum sollte etwas, was ein anderer Wikipedia-Autor äußert (noch dazu mit Fragezeichen), denn richtig sein? Das kann doch nur ein Ausgangspunkt für weitere Recherchen sein. --Digamma (Diskussion) 20:39, 2. Okt. 2023 (CEST)Beantworten
@Digamma, der Doppelpunkt signalisiert die betonte Silbe. Die ist ja durch den Akzent eindeutig. Ansonsten sind meine Vorschläge Vorschläge und keine in Stein gemeißelten Regeln. Grüße -- Escla ¿! 20:12, 2. Okt. 2023 (CEST)Beantworten
Ich bin kein Experte in Lautschrift, aber meines Wissens kennzeichnet ein Doppelpunkt, dass der vorangegangene Laut lang ist, und Betonung wird durch ein ' vor der Silbe dargestellt. Und nochmal: Wie kommst du auf t͡ʃ ? Soll das spanische oder englische Aussprache sein? Und was hat das ch in Dach damit zu tun? Das wird doch nicht t͡ʃ ausgesprochen. --Digamma (Diskussion) 20:42, 2. Okt. 2023 (CEST)Beantworten
Bin, wie man sieht, auch kein Experte, und finde die IPA-Lautschrift für 99% der Wikipedia-Leser wenig hilfreich, solange es keine akustische Variante davon gibt. Ist aber hier nicht Thema. Wenn du meinst, ich liege falsch, dann darfst du mich gerne verbessern, und wie mir scheint, hättest du größtenteils recht damit. Das " t͡ʃ" ist wohl ein "tsch" und Betonungen drückt man mit Apostroph aus. -- Escla ¿! 22:26, 2. Okt. 2023 (CEST)Beantworten

Wie lautet die Lautschrift für dieses Wort - auf dem doch auch das Wiki basiert?

    • hawaiisch wikiwiki wird [ʋikiʋiki] gesprochen und bedeutet schnell!

Siehe Srb, Srb (Gemeinde), Wilhelm Srb-Schloßbauer, Václav Srb, Manfred Srb, Jan Srb. Aus gegebenem Anlass unter deutsch, kroatisch, serbisch, tschechisch, slowakisch eingeordnet. Gibt es eine gemeinsame Aussprache? Muss jeder Mensch, jede Stadt und jedes Volk individuell behandelt werden? -- Pemu (Diskussion) 19:05, 28. Jan. 2013 (CET)Beantworten

Ich weiß zwar, wie es gesprochen wird, habe aber von Lautschrift keinen blassen Schimmer. -- Lord van Tasm «₪» ‣P:MB 11:59, 28. Mai 2013 (CEST)Beantworten

Ich biete [ˌjɪr̝iː ˈvr̩ʃcala], möchte aber auf Bestätigung oder Verbesserung weiterer Kollegen warten. ;) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:33, 28. Mai 2013 (CEST)Beantworten

Ch wie im Deutschen aussprechen, c davor wie z? --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 22:57, 18. Aug. 2018 (CEST)Beantworten

Die Frage ist, ob die deutsche Schuhkrem Erdal gleich ausgesprochen wird wie der türkische und vielleicht auch norwegische Familienname.

Der türkische Name wird mit gerolltem "r" gesprochen, der deutsche (und wenn, auch der norwegische) Name läßt das "er" zu einem "ä"-Laut und einem schwachen "e"-Laut werden. Interessant ist auch die [[[Wikipedia:Lautschrift/Wunschliste#Deutsch|schon diskutierte Frage]], auf welcher Silbe man den Namen betont. Und da tendiere ich eindeutig zur ersten. Anders klänge es für mich falsch (auch wen die TV-Reklame es irgendwann so hergab, im Fernsehen wurde bei einer Pleite in den 1990ern von der Bremer Vulkan-Werft gesprochen). --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 02:20, 7. Aug. 2018 (CEST)Beantworten

Die meisten sprechen den Nachnamen zwar korrekt aus, aber nicht alle… --Leyo 09:00, 22. Mär. 2013 (CET)Beantworten

Kann jemand „Dschömert“ in IPA übersetzen? --Leyo 11:00, 28. Aug. 2018 (CEST)Beantworten

Nach fachlicher Orientierung

[Quelltext bearbeiten]
  • Der erste Teil ist mit klar (/'ɛsɪk.ˌsɔɪ.rə-/), danach weiß ich aber nicht, ob es systematisch getrennt (/-me.'tyːl.ˌ(ʔ)es.tər/) oder als sprachlich gebunden (/-'me.ty.ˌlɛs.tər/ gesprochen wird. Wer weiß mehr? --L47 14:43, 2. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Man spricht es getrennt aus: Methyl-Ester.
Ja, so kann man es ausdrücken bzw. [meˈtʰyːlˌˀɛstɐ]. Aber der erste Teil sollte [ˈɛsɪçˌzɔʏʁə] sein. --Curieux 14:08, 23. Sep. 2009 (CEST)Beantworten
In der medizinischen Fach- und Alltagssprache sind im deutschsprachigen Raum beide Ausspracheformen etabliert:
1. Französische Ursprungsaussprache [faˈtiːɡ] (vom französischen Substantiv fatigue ‚Müdigkeit‘ / ‚Ermüdung‘): Diese Form entspricht der historischen Entlehnung und wird traditionell in der klinischen Onkologie und Neurologie sowie von medizinischen Fachwörterbüchern (z. B. Duden, Pschyrembel) als Standard geführt.
2. Englische Aussprache [fəˈtiːɡ]: Durch den starken Einfluss angloamerikanischer Leitlinien (u. a. Cancer-Related Fatigue, Chronic Fatigue Syndrome, Post-COVID) sowie internationaler Fachgesellschaften ist im klinischen Alltag heute ebenso die englische Aussprache mit vorderem Schwa [ə] und Endbetonung weit verbreitet. Authentische Videoaussprachen von Muttersprachlern und Medizinern im Satzkontext lassen sich auf SayItVid: Fatigue (über 1.200 Videobelege) nachvollziehen.
Für die Artikeleinleitung empfiehlt sich daher die Angabe beider Varianten: faˈtiːɡ (französisch) sowie fəˈtiːɡ (englisch). --~2026-54409-88 (Diskussion) 14:10, 12. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Gemäß Absatz "Etymologie" des Artikels ist die Wortherkunft NICHT Englisch; in allen möglichen Dokumentarfilmen wird das "sh" aber "englisch" gesprochen. Daher m.E. klärende Angabe der Lautschrift wünschenswert. --Forscher56 (Diskussion) 11:55, 15. Jan. 2015 (CET)Beantworten

(Ortsteil von Grünwald bei München)

    • /ɡɔrsavauðaχaɪdraɪɡɔdanhɛðɔɡlɛðɔɬoːnpɛnr̥ɪnarɛɨrdraːɨθkɛrɛdɪɡɪɔn/ in Welsh. (taken form en-wiki; may not be exact (there was an error in the rh); don't know about stress.) -Kwamikagami
    • perhaps [hɔ́ːhɔ] in Swazi (not sure about tone). -Kwamikagami

Langendreer Stadtteil von Bochum: * "Langendree-eer" oder "Langendreeeer"/ "Langendreha" ?

[Quelltext bearbeiten]

deutsche Ortsnamen auf -ow

[Quelltext bearbeiten]

(z. B. Lüchow sollten mit [-oː] versehen werden, falls das richtig ist) Bitte verdeutlichen, wieso name gestrichen …

Es gibt einen Artikel -ow, der auch auf die regelmäßige [-oː] Lautung hinweist (zumindest ostelbisch). Bei entsprechenden Orten sollte sicherheitshalber dennoch die IPA geschrieben werden.

[ʁɛk-] oder [ʁeːk-]? --L47 (Diskussion) 10:19, 25. Nov. 2025 (CET)Beantworten

Die Stadt in Virginia wird im amerikanischen Englisch dreisilbig mit Betonung auf der ersten Silbe ausgesprochen: [ˈɹoʊəˌnoʊk]. Kontextuelle Videoaussprachen von Muttersprachlern lassen sich auf SayItVid nachhören. --~2026-54409-88 (Diskussion) 21:29, 11. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
    • [tʰǎi̯wán] in Mandarin; in Taiwanese it is Tâi-oân, approx. [tài̯wǎn] in Taipei and [tāi̯wǎn] in more prestigious Tainan (there are different sandhi rules). But you should verify the Taiwanese from someone who knows better than I. -Kwamikagami
Trelew ist ursprünglich Walisisch, dort vermutlich [ˈtreːlɛʊ], was die Argentinier draus machen ... -- MacCambridge (Diskussion) 23:00, 10. Aug. 2012 (CEST)Beantworten

Lizum (Betonung auf dem "u")--Vielen Dank und Grüße Woelle ffm (Diskussion) 15:42, 11. Sep. 2015 (CEST)Beantworten

Personen- oder Gruppennamen

[Quelltext bearbeiten]

(ähnlich ausgesprochen wie future (englisch))

Wenn sich der Name (wie im Artikel beschrieben) aus den beiden Wörtern few und jar zusammensetzt, sollte es imho [ˈfju:ʤɑ:r] ausgesprochen werden. --all apatcha msg 19:17, 21. Mai 2016 (CEST)Beantworten

Erledigt

Ich hab die Aussprache [ˈfanˌfarə ˈtʃjɔˌkərliɐ] in den Artikel eingefügt. Am Ende könnte man vielleicht auch ein Schwa setzen. Übrigens kann man hier die Aussprache auch hören: http://videos.arte.tv/de/videos/musikalische_schlacht_auf_serbisch_und_rumaenisch-4044486.html (bei Sekunde 15). --Inker (Diskussion) 21:57, 13. Jul. 2012 (CEST)Beantworten

(nach eigener Aussage "Annan like cannon.")

wie in der EN-WP [ˈkoʊfi ˈænən] (amerikanisch)? --Curieux 16:25, 23. Sep. 2009 (CEST)Beantworten
Die Aussprache des Namens des ehemaligen UN-Generalsekretärs gliedert sich nach Herkunftssprache und internationaler Praxis wie folgt:
1. Internationale und englische Standardaussprache [ˈkoʊfi ˈænən] (im britischen Englisch [ˈkəʊfi ˈænən]): Kofi Annan selbst stellte die korrekte Aussprache seines Familiennamens im anglophonen und diplomatischen Raum stets mit dem bekannten Merkspruch klar: „Annan like cannon“ (d. h. mit Anfangsbetonung auf der ersten Silbe, offenem TRAP-Vokal [æ] und unbetontem Schwa [ən]). Die Anfangsbetonung unterscheidet seinen Namen im Englischen von der gelegentlich irrtümlich angenommenen Endbetonung /əˈnɑːn/. Authentische muttersprachliche Videoaussprachen von internationalen Sprechern im Satzkontext lassen sich auf SayItVid: Kofi Annan (20 Videobelege) sowie für den Familiennamen isoliert auf SayItVid: Annan (25 Videobelege) nachvollziehen.
2. Akan / Fante (Herkunftssprache) [ˈkofi aˈnan]: In seiner ghanaischen Muttersprache Akan (Fante-Dialekt) ist Kofi der traditionelle Wochentagsname für einen an einem Freitag geborenen Jungen.
3. Aussprache im deutschsprachigen Raum: Im Deutschen wird der Vorname überwiegend als [ˈkofi] oder [ˈkoːfi] realisiert, während beim Nachnamen entweder die englische Originalbetonung [ˈænən] oder eine eingedeutschte Lautung [ˈanan] verwendet wird.
Für den Artikelkopf von Kofi Annan empfiehlt sich daher primär die englische Standardtranskription ˈkoʊfi ˈænən (britisches Englisch ˈkəʊfi ˈænən) nebst dem Hinweis auf die Akan-Aussprache [ˈkofi aˈnan]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 14:08, 14. Okt. 2026 (CEST)Beantworten
Danke. Falls dir Curieux nicht antworten sollte, so empfehle ich dir, deinen Vorschlag im Artikel umzusetzen. --Leyo 14:28, 14. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

sauber [ˌhaʀaltˈjuːnkə], real meist [ˌhaʀaltˈjuːŋkə] mit verschliffenem Übergang vom n zum k. —[ˈjøːˌmaˑ] 09:16, 30. Mär. 2017 (CEST)Beantworten

Brockhaus sagt: französische Aussprache bei [kãtiˈjõ], aber ob der Vorname englisch [ˈrɪtʃəd] ausgesprochen wird? --Curieux 16:45, 23. Sep. 2009 (CEST)Beantworten
Die Aussprache des Namens von Richard Cantillon gliedert sich nach seiner anglo-irischen Herkunft und seiner Pariser Wirkungsstätte in zwei sprachlich eigenständige Traditionen, die im wissenschaftlichen Diskurs klar unterschieden werden:
1. Englische Aussprache (Originär / Anglo-irisch):
Geboren in Ballyheigue (County Kerry) als Spross einer normannisch-irischen Familie, lautet die standardenglische Aussprache seines Namens [ˈɹɪtʃəd ˈkæntɪlən] (britisches Englisch / Received Pronunciation) bzw. [ˈɹɪtʃɚd ˈkæntɪlən] (amerikanisches Englisch / General American; vereinzelt auch mit palatalisiertem Auslaut [kænˈtɪljən]). Die Betonung liegt im Englischen regulär auf der ersten Silbe des Nachnamens (CAN-til-on). In der modernen internationalen Wirtschaftswissenschaft (insbesondere im Kontext des nach ihm benannten Cantillon-Effekts) wird der Name ganz überwiegend nach diesem anglophonen Muster realisiert. Zahlreiche muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele aus wirtschaftswissenschaftlichen Vorträgen und Vorlesungen im Satzkontext lassen sich auf SayItVid: Cantillon (10 Videobelege) sowie für den Vornamen auf SayItVid: Richard nachhören.
2. Französische Aussprache (Wirkungs- und Publikationskontext):
Da Cantillon den Großteil seines Erwachsenenlebens als Privatbankier in Paris verbrachte und sein wirkungsgeschichtliches Hauptwerk (Essai sur la Nature du Commerce en Général) auf Französisch verfasste, ist im französischsprachigen Raum die voll französisierte Aussprache [ʁiˈʃaʁ kɑ̃tiˈjɔ̃] (mit uvularem [ʁ] und den typischen Nasalvokalen [ɑ̃] und [ɔ̃] bei stummem Schlusskonsonanten) verbindlich. Die im Brockhaus angegebene Lautung [kãtiˈjõ] bezieht sich exakt auf diese französische Namensform; hierbei wird folgerichtig auch der Vorname französisch als [ʁiˈʃaʁ] gesprochen.
3. Fazit zur Fragestellung:
Eine hybride Mischform aus englischem Vornamen und französischem Nachnamen ([ˈɹɪtʃəd kɑ̃tiˈjɔ̃]) ist zwar gelegentlich in der mündlichen Praxis anzutreffen, gilt jedoch sprachhistorisch und lexikografisch als unrein. Konsequent sind entweder die rein englische Form [ˈɹɪtʃəd ˈkæntɪlən] (bzw. GenAm [ˈɹɪtʃɚd ˈkæntɪlən]) oder die rein französische Form [ʁiˈʃaʁ kɑ̃tiˈjɔ̃]. Für die Artikeleinleitung von Richard Cantillon empfiehlt sich daher die Angabe beider Formen: englisch [ˈɹɪtʃəd ˈkæntɪlən], französisch [ʁiˈʃaʁ kɑ̃tiˈjɔ̃]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 14:10, 15. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

laut Artikel Friedrich August Kekulé von Stradonitz tschechischer Herkunft. Mein Ausspracheduden hat einen Eintrag "Kekule" (ohne Akut) als [ˈkeːkule], ich weiß aber nicht, ob damit dieser Name gemeint ist.--Peter 09:47, 30. Jun. 2007 (CEST)Beantworten

  • mit dem zugehörigen Familiennamen Bülow
Die Aussprache des Namens von Sequoyah gliedert sich nach der anglophonen Standardpraxis (General American / RP) und der indigenen Cherokee-Tradition wie folgt:
1. Englische Standardaussprache [səˈkwɔɪ.ə] (bzw. [sɪˈkwɔɪ.ə]): Im Englischen liegt die Primärbetonung auf der zweiten Silbe mit dem Diphthong [ɔɪ], gefolgt von unbetontem Schwa [ə] (analog zur englischen Respelling-Umschrift suh-KWOY-uh). Im amerikanischen Englisch (General American) wird der Name regelmäßig als [səˈkʰwɔɪ̯ə] artikuliert. Authentische muttersprachliche Video-Aussprachebeispiele von Sprachwissenschaftlern, Historikern und Muttersprachlern im Vortrags- und Satzkontext lassen sich auf SayItVid: Sequoyah (24 Videobelege) nachhören.
2. Cherokee (Herkunftssprache) [seɡʷoja] (bzw. mit traditionellem Tonverlauf [si²kwo²ja⁴]): In der von ihm selbst entwickelten Silbenschrift (ᏍᏏᏉᏯ bzw. ᏏᏉᏯ) lautet der Name Ssiquoya bzw. Sequoya. Etymologisch wird der Name sprachhistorisch auf Cherokee *sikwa* („Schwein“ bzw. „Opossum“) zurückgeführt.
3. Empfehlung für den Artikelkopf:
Für die Artikeleinleitung von Sequoyah empfiehlt sich primär die englische Standardtranskription səˈkwɔɪ.ə (amerikanisch səˈkʰwɔɪ̯ə) nebst dem Verweis auf die Cherokee-Aussprache [seɡʷoja]. --~2026-54409-88 (Diskussion) 14:19, 16. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

[gɛjʒn-kvin] ? --193.171.63.230 14:33, 17. Dez. 2009 (CET)Beantworten

siehe oben unter Irisch. -- MacCambridge (Diskussion) 02:28, 1. Feb. 2013 (CET)Beantworten

laut ursprünglichen Versionen ungefähr "stromai" oder "stromaj". Danke und Grüße, -- NiTen (Discworld) 10:26, 15. Mär. 2010 (CET)Beantworten

Italienisch oder französisch ausgesprochen? Die gleiche Frage stellt sich natürlich bei Elena Cassin.---Zumbo 14:41, 16. Aug. 2010 (CEST)Beantworten

Französisch oder deutsch ausgesprochen? --Zumbo 14:55, 1. Okt. 2010 (CEST)Beantworten

Besonders der Nachnamen: Englisch oder deutsch aussprechen? --L47 21:41, 18. Jul. 2011 (CEST)Beantworten

Als in Brooklyn (New York City) geborene US-Amerikanerin ist die muttersprachliche Primäraussprache ihres Namens im amerikanischen Englisch (General American):
1. Amerikanische Originalaussprache [ˈhɛlən ˈʃnaɪdər] (Respelling: HEL-ən SHNY-dər): Bei traditionellen deutschstämmigen bzw. jüdisch-amerikanischen Familiennamen wie Schneider ist im US-Englischen die Aussprache mit postalveolarem Reibelaut [ʃ] und rhotischem Auslaut [ər] etabliert (neben der vereinzelt anglisierten Nebenvariante [ˈsnaɪdər]). Authentische muttersprachliche Videoaussprachen im Satzkontext lassen sich auf SayItVid: Schneider (über 100 Videobelege) sowie für den Vornamen auf SayItVid: Helen (über 680 Videobelege) nachvollziehen.
2. Eingedeutschte Aussprache [ˈʃnaɪdɐ]: Da Helen Schneider seit ihren Erfolgen in den späten 1970er-Jahren (u. a. Rockmusik, Theater, Musicals wie Cabaret und Sunset Boulevard) jahrzehntelang im deutschsprachigen Raum wirkte, wird ihr Nachname von Medien und Publikum hier ganz überwiegend nach deutscher Phonologie mit vokalisiertem Auslaut realisiert.
Für den Artikelkopf von Helen Schneider empfiehlt sich daher primär die englische Lautschrift ˈhɛlən ˈʃnaɪdər mit dem Hinweis auf die eingedeutschte Variante ˈʃnaɪdɐ. --~2026-54409-88 (Diskussion) 15:41, 13. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Wird auf Deutsch meistens /'rɔlə/ ausgesprochen, aber da das ein Franzose war … --L47 11:49, 25. Jul. 2011 (CEST)Beantworten

Die Aussprache ist lediglich in normalen Buchstaben angegeben. --XanonymusX 19:57, 7. Okt. 2011 (CEST)Beantworten

-- Robert Weemeyer 23:54, 29. Nov. 2011 (CET)Beantworten

Man hört in den Medien fast nur [t͡ʃɛːpə], aber müßte es nicht eigentlich [t͡sʃeːpə] sein? Warum sonst das Z und das komische [ɛː]? Vorname ist klar. --87.178.40.72 13:56, 8. Mai 2013 (CEST)Beantworten

Moin, [t͡sʃ] wird häufig zu [t͡ʃ] verschliffen, auch Zschopau spricht man in der Realität nicht wirklich so aus. Das [ɛ] hingegen muss unbedingt so sein. Du kennst den Unterschied zwischen Bären und Beeren? Genau das ist der Unterschied zwischen [ɛː] und [eː]. ;) Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 14:06, 8. Mai 2013 (CEST)Beantworten
Wird auf diesem angeblichen Minimalpaar denn wirklich noch so schulmeisterlich beharrt? Seien wir doch ehrlich, diese rein schreibungsorientiert-hyperkorrekte Aussprache benutzt doch heutzutage kein normaler Mensch mehr. Es ist doch inzwischen absolut üblich geworden, das ä und e absolut gleich auszusprechen, nämlich den Kurzvokal offen und den Langvokal geschlossen, so wie es nunmal in der deutschen Sprache natürlich ist (Schwa einmal ausgenommen). Ein langes [ɛː] benutzen allenfalls noch irgendwelche komischen Süddeutschen, die keine Ahnung haben. --87.178.40.72 14:23, 8. Mai 2013 (CEST)Beantworten
Oh, da täuschst Du Dich aber ganz gewaltigstens! Liegt gewiss an Deiner „Monnemer“ Herkunft (wenn die IP nicht lügt). Mir als gebürtigem Osnabrücker ist es unvorstellbar, wie man e und ä auch nur ähnlich (nicht ehnlich) finden kann. Im Ärnst. ;) Ich weiß, dass es Gegenden gibt (z. B. bei Dir, aber auch in Schwerin/Mecklenburg war mir das aufgefallen), in denen der Unterschied kaum bis gar nicht ausgeprägt ist, aber Du wirst nie einen Nachrichtensprecher von „Brombären“ oder von „Grizzlybeeren“ sprechen hören. ;) Viele Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 17:44, 8. Mai 2013 (CEST)Beantworten
Irgendwie lustig. Als Pfälzer SWR1-Hörer empfinde ich es eher als hyperkorrekt und hochgestochen, wenn die Nachrichtensprecher vom „Deutschen [ʃteːtə]tag“ reden. ;-) --L47 (Diskussion) 22:23, 8. Mai 2013 (CEST)Beantworten
Bitte? Wer [ˈʃteːtətak] sagt, kann spricht offenbar kein (Standard-) Deutsch. Für mich zumindest klingt es entweder nach Dialekt oder (wenn der Sprecher z.B. aus Hannover, Bielefeld, Osnabrück kommt) nach mangelnder Bildung. Wie oben erwähnt, in meinen fünf Jahren Schwerin musste ich mich an witzige Wörter wie [ˈleːzɛ] gewöhnen. Das soll Laser heißen. Vorne E, hinten Ä. ;) Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 22:33, 8. Mai 2013 (CEST)Beantworten
Die Unterscheidung ist vor allem auf die Schriftsprache zurückzuführen und noch gar nicht so alt. Der Unterschied zwischen [ɛː] und [eː] wurde früher für die Hochsprache sogar bestritten, obwohl er in den Dialekten lebendig war: Während man in Mecklenburg im Hochdeutschen häufig [eː] statt [ɛː] spricht, z. B. [ˈjeːgɐ] (mit [ɐ] zum [ɛ] hin), also wie JøMa bereits ausgeführt hat (ich habe heute noch Schwierigkeiten, "läse" und "gäbe" deutlich von "lese" und "gebe" tonal zu scheiden ;-)), ist das im Mecklenburger Platt anders, dort heißt wie selbstverständlich [ˈlɛːzn̩] 'lesen', [ˈgɛːbm̩] 'geben' und [ˈjɛːgɐ] (oder [ˈd͡ʒɛːgɐ]), ganz im Gegensatz zu [kleːt] 'Kleid', [neːç] 'Nähe' oder [zeː] 'See'. Zur Entwicklung in der Standardsprache schreibt Becker (Das Vokalsystem der deutschen Standardsprache, Frankfurt a. M. [u. a.] 1998, S. 15): "Die Einordnung des /ɛː/ bereitet sehr viel größere Schwierigkeiten; es ist sogar umstritten, ob dieser Laut überhaupt dem System der Standardsprache angehört. In der jüngeren Literatur wird /ɛː/ deutlich bereitwilliger anerkannt, z. B. von Ternes 1987: 95: 'Die Existenz dieser Aussprache [[ɛː], TB), ja sogar ihre beherrschende Stellung, ist also nicht zu leugnen'. In der Literatur der 60er Jahre wird dagegen die Existenz dieses Lautes im Vokalsystem bestritten. Da man diesen Autoren nicht Taubheit vorwerfen kann, so muß man diese Äußerungen dahingehend interpretieren, daß sich der Laut erst in den letzten 30 Jahren in der überregionalen Standardsprache etabliert hat, wobei allerdings zu bezweifeln ist, ob dieser Prozeß bereits abgeschlossen ist."
Daß es sich um eine Leseaussprache handelt, sieht auch Becker so: "Den Kritikern von /ɛː/ ist entgangen, daß die Korrelation '[e]-Aussprache bei <e>-Schreibung und [ɛː]-Aussprache bei <ä>-Schreibung das Ergebnis eines Normierungsprozesses ist, für den auch die 'Leseaussprache' von [e] wesentlich ist." (Becker, S. 17). Becker bezieht sich hier auf das Argument in älteren Arbeiten, [ɛː] habe eine "illegitime Abstammung", da es sich nur um einen Leseaussprache handele "ohne eine 'phonological history' durch systeminternen Lautwandel" (ebenda, S. 16). Als Beispiel zitiert er eine Arbeit von Szulc aus dem Jahre 1966: "Bearing in mind that a phonemic system of a literary language may to a certain degree be influenced by its graphemic realization, we are entitled to consider the pronunciation of [ɛː] for [eː] a typical case of the so-called 'spelling pronunciation'. hence we have to declare [ɛː] a noninherent allophone of /e/, the phonetic realisation of which being 'artificial' i. e. 'against the system' as induced by inadequacy of the graphemic system of German." (zit. n. Becker, S. 17). Becker zeigt aber, daß [eː] ebenfalls durch Lesung gestützt wurde, vornehmlich in solchen Fällen, wo früher mittelhochdeutsches <æ> stand: "Mhd. swære, lære, [sic] wurden zu schwer, leer, wobei die Schreibung der Lautung vorausging. Die Wörter wurden mit <e> geschrieben, weil sie keine morphologischen Verwandten mit <a> haben. Lautgesetzliches [ɛː] aus mhd. æ und mhd. ë durch Dehnung waren teilweise noch zu Hermann Pauls Zeiten standardsprachlich. Inzwischen hat sich bei diesen Wörtern die Leseaussprache [eː] durchgesetzt." (Becker, S. 17)
Die Entwicklung dieses Normierungsprozesses beschreibt Becker anhand des Siebs: "Im präskriptiven Teil des Sieb 191969: 57 f. wird die Korrespondenz von Lautung und Schrift gefordert:
[eː] ist zu sprechen, wo die die Schreibung ee oder eh zeigt [...] oder wo e in offener Silbe steht [...] oder wo dem e in derselben Silbe nur ein einfacher Konsonant folgt [...]. [ɛː] ist zu sprechen, wo die Schreibung äh zeigt [...], wo ä in offener Silbe steht [...] und wo in derselben Silbe nur ein einfacher Konsonant folgt.
Die Entwicklung der Normierung läßt sich anhand der einzelnen Auflagen des Siebs verfolgen. In den ersten drei Auflagen enthält er sich noch einer Vorschrift für die Fälle von offenem [ɛː] gegen die Orthographie (21901: 39): Für diese Fälle soll keine endgültige Entscheidung der Qualität gegeben werden." Spätestens seit der 8. Auflage (1910) fehlt diese Ausnahmeregelung, seit der 16. Auflage (1957) fehlt auch die Liste der Ausnahmen. Wenn sich jetzt Siebs' Regeln durchgesetzt haben, ist das wohl nicht als Sieg des präskriptiven Aussprachewörterbuchs zu werten. Diese Regeln waren angesichts des vollständigen Zusammenfalls der langen e-Laute in Norddeutschland und der erheblichen landschaftlichen Verschiedenheiten der Verteilung im übrigen Deutschland (Paul 1916: 178) die einzig erlernbaren." (Becker, S. 18 f.)
Aufschlußreich sind auch Siebs' Beobachtungen, der um die Jahrhundertwende feststellte (Dt. Bühnenaussprache, 3. Aufl. 1905, S. 38 f.): "Fassen wir das Ergebnis dieser Erörterungen zusammen: ein grosser Teil der Deutschen, besonders Mittel- und Oberdeutsche, unterscheidet - gegen die Orthographie - gēben, lēben von hêben, lêgen; ein grosser Teil der Deutschen, namentlich Niederdeutsche, hat diesen Unterschied aufgegeben; ein grosser Teil der gebildeten Deutschen richtet sich nach der Orthographie: gêben, lêgen, aber wēlen; wêhen, drêhen, aber mēhen, krēhen; ja sogar in schlecht, recht, Becher soll ein geschlosseneres kurzes e gesprochen werden als in Wächter, Nächte, lächeln. [...] Nach meinen Beobachtungen an guten Theatern liegt die Sache so: sieht man von Wörtern ab, in denen die Qualität des e nach der Betonung schwankt (er, der, dem, den), so wechselt die Aussprache der langen e--Laute zwischen geschlossenem ê, wie wir es in dem französischen Worte armêe sprechen, und in offeneren e_Laute, der zwischen ê und breitem æ etwa in der Mitte liegt und von uns als ē bezeichnet wird. Konsequenz nach der Schreibung herrscht durchaus nicht: wo '#ä geschrieben wird hört man oft geschlossenes ê (Schêfer, schêmen); wo '#e geschrieben wird, oft ē (lēben). Nach meinen Aufzeichnungen wurden im klassischen Drama von allen langen e-Lauten nur 66,9% übereinstimmend mit der Orthographie gesprochen (z. B. lêben, êdle, mêr mehr, schlēft schläft), 27,7% gegen die Orthographie (gerêt Gerät, wêlen wählen, gēt geht), 5,4% fehlerhaft, z. B. schweir, lêẹbẹn u. s. w.); im modernen Konversationsstücke 56,1% für 39,8% gegen die Orthographie, 4,1% fehlerhaft. Extremes breites æ habe ich nur ganz vereinzelt gehört, und zwar sowohl für als auch gegen die Orthographie, z. B. næchst, Mædchen, æwig.".
Übrgens scheint zumindest im 19. Jh. der Ausgleich in Norddeutschland noch nicht überall durchgeführt worden zu sein, so schreibt der Strelitzer Reinhold (De Holtrevolutschon to Holteck. Eine humoristische Erzählung in plattdeutscher Mundart, Wittenberg 1861, S. XIII): "Wat dat e anbedrapen deit, so is et all bie dat Hochdütsche een groote Unsinn, dat wie in väle Würa een e schrieb’n, wur doch in de Uhtspraak dütlich een ä to hür’n is; wie Norddütschen segg’n ook [sic] wenn wie hochdütsch spräken, mien Dagh nich: das Leben, das Streben, der Regen, der Segen, der Degen u. s. w., ne, dat is nich wahr, wie segg’n: das Läben, das Sträben, der Rägen, der Sägen, der Dägen, un de armen plattdütsch’n Jöhr’n war’n ’noog darmit quest’t un quält, dat se bie dat Hochdütsche, ganz werra ehre norddütsche Uhtspraak: 'das Leben' etc. schrieb’n möht’n" (Was das e betrifft, so ist es schon im Hochdeutschen ein großer Unsinn, daß wir in vielen Wörtern ein e schreiben, wo doch in der Aussprache deutlich ein ä zu hören ist; wir Norddeutschen sagen auch, wenn wir hochdeutsch sprechen, nie: das Leben, das Streben, der Regen, der Segen, der Degen u. s. w., nein, das ist nicht wahr, wir sagen: das Läben, das Sträben, der Rägen, der Sägen, der Dägen, und die armen plattdeutschen Kinder werden genug damit gequält [und dazu gedrängt, wenn man questen 'quälen, drängen' noch übersetzen wollte], daß sie beim Hochdeutschen, ganz gegen ihre norddeutsche Aussprache: 'das Leben' etc. schreiben müssen).--IP-Los (Diskussion) 16:48, 14. Nov. 2013 (CET)Beantworten
Das "komische e" ist der ä-Laut, also ein offenes ä, kein halbgeschlossenes e, vgl: ähnlich --🌲🐿𝔗𝔞𝔫𝔫𝔢𝔫𝔢𝔦𝔠𝔥𝔥𝔬𝔯𝔫 • 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔤𝔢𝔯𝔢𝔡𝔢𝔱 03:31, 30. Mär. 2017 (CEST)Beantworten

David Mazouz

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Ich bin momentan dabei einen Artikel über David Mazouz zu schreiben. An sich dürfte der Name (eigentlich) kein Problem bereiten, jedoch spricht man David, in der IMDb nachzulesen, "Dah-veed" aus. Da ich das so nicht übernehmen will, ich aber trotzdem diesen Hinweis in den Artikel miteinbeziehen möchte, möchte ich dies in Lautschrift aufschreiben.--ManuBu (Diskussion) 14:23, 25. Apr. 2014 (CEST)Beantworten

(Betonung; gleichzeitig prüfen; Positionierung umformen)

(Momentan ist nur ein Mal eine IPA-Angabe für die Laute enthalten, weil es für Deutschmuttersprachler nicht anders gut beschreibbar war. Könnte sich doch mal einer anschauen, oder? BTW: Wird die halbdeutsche Bezeichnung "Kymrisch" dem Walisischen folgend [kəmɾɪʃ] oder der Schreibweise folgend /kʏmrɪʃ/, also [kʰʏmʁɪʃ] ausgesprochen?)

Äußerlich folgt das Wort Kymrisch ja dem Schema der zahlreichen dem Griechischen entlehnten Fachbegriffe. Wenn man es anders ausspricht, wird man eher missverstanden. Das ist ein grundsätzliches Problem der deutschen "Bildungs"-Sprache: Englische und Französische Namen sollte man überwiegend korrekt aussprechen (allerdings London lieber mit ɔ und Paris lieber mit s). Italienische und spanische Namen darf man korrekt aussprechen. Skandinavische, russische oder gar arabische Namen korrekt auszusprechen, erzeugt größtes Unverständnis. --Ulamm 12:22, 28. Apr. 2007 (CEST)Beantworten
Die dt. Aussprache ist lt. Duden. Aussprachwörterbuch + Krech/Stock... ˈkʏmrɪʃ. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 14:56, 24. Dez. 2012 (CET)Beantworten
Meines Erachtens [kʰʏmʁɪʃ]. Der Haken dabei ist, dass, wie auch in mindestens einem der IPA-Artikel zu lesen, in Wörterbüchern zwischen den unterschiedlichen Aussprachen des Buchstabens "r" im Deutschen nicht unterschieden wird, weil sie nicht bedeutungsunterscheidend sind. Genauso wird die Aspiration stimmloser Konsonanten nicht markiert, weil man das im Deutschen grundsätzlich macht (und als Deutscher leider unwillkürlich oft auch in anderen Sprachen). Zudem gibt es bekanntlich regionale Unterschiede der Aussprache. Vor hundert Jahren wurde von Schauspielern geradezu verlangt, das "r" zu rollen, heute wird gerolltes "r" als regionaler oder fremdländischer Akzent empfunden.--Ulamm (Diskussion) 15:20, 24. Dez. 2012 (CET)Beantworten
Deinen Kommentaren zu Aspiration und r-Lauten stimme ich zu. Die Sache ist noch ein bisschen komplizierter, weil es keine verbindliche Standardaussprache gibt. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 17:35, 24. Dez. 2012 (CET)Beantworten